Ich bin da bei dir, warum sollen immer weniger Taugliche länger dienen?
Mir fehlt da absolut das Verständnis, wenn unsere Kaderrahmenarmee mit rund 12.000 Berufssoldaten nach mehr GWD und verpflichtenden Milizübungen rufen.
Von den Kosten will ich gar nicht reden, und neue Ausrüstung und Waffen werden so schnell auf einmal nicht kommen.
Zum Neos Vorschlag: wie soll das mit dem Zivildienst funktionieren?
Dänemark hat auch eine Wehrpflicht, nur wird da fast keiner eingezogen weil es genug Freiwillige gibt.
Das liegt daran, dass die dänische Armee ein attraktiver Arbeitgeber ist.
Zum Stocker Interview: Man merkt genau, das der kein Interesse am Bundesheer hat.
Medienberichte 2026
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Präsenzdienst: Neos bringen Freiwilligen-Modell ein
https://www.derstandard.at/story/300000 ... e1_zonekurWie Hoyos betont, seien die genauen Modalitäten Teil von Verhandlungen – ebenso wie die Frage, ob im Übergang zu solch einem Modell Anpassungen bei den Milizübungen sinnvoll sein könnten. Fest stehe, dass damit eine flexible Anpassung des Personalstandes an die sicherheitspolitische Lage, sowie eine nachhaltige Professionalisierung durch längere und insbesondere qualitativ hochwertigere Ausbildung möglich wäre.
Unbeeindruckt zeigt sich Verteidigungsministerin Tanner. In einer Stellungnahme gegenüber der APA betonte sie nichts davon zu halten, dass Parteien "nun ihre eigenen Wehrdienstmodelle konstruieren". Halten sollte man sich an die Expertise und die kostengünstigeren Vorschläge der Wehrdienstkommission. Diese seien "plausibel, durchdacht und praktikabel".
Dänemark hatte 2025 ein Verteidigungsbudget von 98,9 Mrd. DKK (13 Mrd. EUR!!) bzw. 3,22 % des BIP (Personal ... 18,9 %; Infrastruktur ... 1,1 %; Betrieb ... 34,4 %; Beschaffung ... 20 %). Und dort gibt es bestimmt keine militärische Infrastruktur, die so desolat und von Ungeziefer befallen ist, dass man dort eigentlich keinen Menschen unterbringen sollte - siehe den heurigen Jahresbericht des "Salzamts" ... ich meine der Parlamentarischen Bundesheerkommission.
Zuletzt geändert von theoderich am Mi 17. Jun 2026, 00:22, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Medienberichte 2026
Wenn für BK Stocker nur die Verlängerung des Wehrdienstes im Vordergrund steht, was zusätzlich viel Geld kostet, wird das ÖBH deswegen nichts an Kampfkraft gewinnen. Bei seinem weiteren Gefasel im Interview kann man bemerken, dass Stocker bzw die Politik in unserem Land dem Bundesheer nicht die nötigen Mittel für eine zeitgemäße Bewaffnung und Ausrüstung geben. Deshalb kann ich mir auch bezüglich des NEOS-Vorschlages kaum vorstellen genügend Freiwillige zum Wehrdienst zu bekommen, da diese keine ernstzunehmende Perspektive im Heer wahrnehmen können.
Re: Medienberichte 2026
Drei Regierungsparteien, drei verschiedene Vorschläge, was soll da rauskommen?
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Was wohl? Gar nichts. Das ist ja das Ziel dieses peinlichen Theaters. Und solange man die Medien mit dieser Debatte beschäftigen kann, fragt niemand nach dem zunehmend unfinanzierbaren Pensions-, Sozial- und Gesundheitssystem und einer sich verschlechternden Wirtschaftslage.
ZIB 2
16.6.2026, 22:00 Uhr | ORF 2
Bundesheer-Budget sorgt für Diskussionen
https://on.orf.at/video/14327096/161053 ... skussionen
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