Entwicklungen Luftraumüberwachung

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alps_spirit
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von alps_spirit »

Maschin hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 09:20
iceman hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 09:12
Da der FM den Unterschied zwischen einem Jettrainer und einem Kampfflugzeug nicht kennt, wird die M346 wohl mit großer Wahrscheinlichkeit der Nachfolger des EF.
Davor haben ich und viele andere hier gewarnt.
Nein soweit wird es nicht kommen. Das Rote Gesindel wird schneller weg sein als man glaubt.

Das lustige an der Geschichte ist ja das die Zahlungen wsl erst ab 2033/34 beginnen würden und ähnlich wie beim EF Kauf sich über Jahre strecken würde. Und die 10Mrd sind wsl das maximale Limit was man in Betracht zieht. Es wird Abstriche geben das ist jeden bewusst und schlussendlich je nach Paket werden sich 24 Flugzeuge mitsamt System schon ausgehen. Und da ist man bei frühzeitigen Vertragsabschluss je nach System bei 5Mrd. Eventuell 6Mrd mit Umbau der Infrastruktur in Zeltweg für beide neue Systeme.
Ja, das denke ich auch. Die Slowakei hat zB 2018 pro F 16V 116 Mio Euro inkl. allem drum und dran gezahlt.
https://www.nau.ch/news/europa/slowakei ... e-65460745
Woyzeck
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von Woyzeck »

F16V "mit allem drum und dran" (v.a. BVR-LW) haben übrigens einen erheblich höheren Nutzen in der Verteidigung als EF T1 mit Iris-T. Also so schlecht wäre das nicht mal.
Phoenix
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von Phoenix »

Um das Geld würde man ev. auch ordentlich ausgerüstete Gripen C / D bekommen.
Die Schweden haben sicher nix dagegen uns ihre gebrauchten zu verkaufen und sich dann selbst neue E auf den Hof zu stellen.
Wäre ja sehr ironisch wenn man 25 Jahre später dann doch noch Gripen C am Hof hätte
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

alps_spirit hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 14:31Die Slowakei hat zB 2018 pro F 16V 116 Mio Euro inkl. allem drum und dran gezahlt.
https://www.nau.ch/news/europa/slowakei ... e-65460745
1,632 Mrd. $ für 16 Flugzeuge inkl. Zusatzausstattung und Bewaffnung (14 Einsitzer, 2 Doppelsitzer; Vertragsunterzeichnung am 12. Dezember 2018; 1 € = 1,1346 $ [Wechselkurs vom 12. 12. 2018]). Das waren damals umgerechnet 1,438 Mrd. EUR und nach heutigem Wert (Inflationsanpassung) ca. 1,872 Mrd. EUR.

Betrachtet man nur den Stückpreis der Flugzeuge ohne Triebwerke (F-16C ... 53.329.374,57 $; F-16D ... 55.585.153,44 $) und berücksichtigt dabei die Stückkosten der Triebwerke (5.849.217 $) kommt man, inflationsangepasst, auf ca. 77 Mio. $ (ca. 66,35 Mio EUR) für F-16C und auf ca. 80 Mio. $ (ca. 68 Mio. EUR) für F-16D. Und dann kommen noch viele Subsysteme dazu, z.B. das Bordradar, Funkgeräte, Bordcomputer, Startschienen für Luft-Luft-Lenkwaffen, etc., etc.

https://www.mosr.sk/data/att/163500.pdf

Es würde mich aber nicht wundern, wenn wir letztlich wieder mit einer "Ö-Version" in "Grundausstattung" mit rudimentärer Bewaffnung, ohne Weiterentwicklungspotential und mit vielen Obsoleszenzproblemen dastehen.
iceman
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman »

Eine der wichtigsten Fragen ist für mich, welches Kampfflugzeug hat den geringsten Wartungsaufwand?
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Sparschiene statt Rüstungsoffensive heißt der neue Kurs beim Bundesheer
Diese Ur-Baureihe werde vom Hersteller Ende 2030 eingestellt, weshalb die Jets ab 2033 bis spätestens 2039 durch neues Gerät zu ersetzen seien, heißt es in einem seit Jahresbeginn kursierenden heeresinternen Bericht.

Und um dem neu definierten Ziel, neben der Luftraumüberwachung eine umfassende echte Luftverteidigung von Österreich gegen Angriffe aller Art zu erreichen, gehen dieselben Experten von 36 Jets aus, die man dafür benötige. Grundlage dieser Berechnung ist die internationale Norm, wonach höchstens 60 Prozent der wartungsintensiven Überschalljets permanent in Einsatzbereitschaft zu halten wären und man für die militärischen Anforderungen 24 brauche.

Leonardo statt Eurofighter

Fest steht auch, dass ein derartiges Paket von den im Aufbauplan ursprünglich vorgesehenen 16 Milliarden Euro zehn Milliarden binden würde. Die eingangs erwähnte Finanzierungslücke wäre also mit der Verschiebung der Eurofighter-Nachbeschaffung weitgehend zu schließen - zumal manche beim Heer befürchten, dass mit dem Eintreffen der ersten Leonardo-Jets, die einen Teil der Aufgaben des Eurofighters übernehmen können, auch die Position der Gegner eines Neukaufs gestärkt wird. Während die Überschalljets dem Spardruck gänzlich geopfert werden dürften, könnte es auch beim personellen Aufbau einen Umkehrschub geben.
https://www.nachrichten.at/politik/inne ... 85,4181702
propellix
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von propellix »

Es ist noch nicht einmal der erste M346 da und schon ist´s ziemliche Gewissheit; ich hab´s immer gesagt, weshalb ich GEGEN die M346 war und langsam wieder bin.
Zu teuer für die Kernaufgabe und der für Österreich typische mickrige Ersatz für die EFs.
Wäre für mich besser, wenn ich endlich die Lottozahlen vorhersagen könnte, statt ewig die Kassandra zu geben...
Und jetzt bekommen wir lächerliche ZWÖLF Stück statt 15 EF. Ich glaub´s ja nicht.
Und selbst wenn, was sollen das für "gebrauchte" Fighter werden? Durchgerittene Gripen von den Tschechen, völlig abgeflogene F-16 aus U.S. & A?
Seit 2007 hatte ich gehofft, jetzt ist´s klar, wir brauchen das, zumindest als neutraler Staat und jetzt? Nach 2032 wieder NIX? Weil die M346 sind NIX; die kommen keinem Airliner auf FL410 hinterher.
iceman
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman »

Wahrscheinlich werden die 12 dann auf Zeltweg und Hörsching aufgeteilt, damit man eine Chance hat, einen Airliner einzuholen.
Als man noch die LRÜ zwischen Saab und EF abwechselnd aufgeteilt hat ist das auch niemanden aufgefallen.
Die Experten sollen bitte mit ihren 36 Stück aufhören, bei durchschnittlich einen wöchentlichen Alarmstart braucht es keine 36 Jets.
Man hat ja auch nur ein Panzerbat, da hat man auch keine Reserven mehr.
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

iceman hat geschrieben: Di 16. Jun 2026, 10:00 Die Experten sollen bitte mit ihren 36 Stück aufhören, bei durchschnittlich einen wöchentlichen Alarmstart braucht es keine 36 Jets.
36 Stück wurden gefordert, weil man mit 15 Stück die aktive LRÜ bestenfalls wenige Tage im Jahr auf 24 h hochfahren kann und auch Flugzeuge zum Erhalt der Flugbefähigung der Piloten (MLPV 2012) in Betrieb halten muss. Mit dem Personalabbau und evtl. Flugstundenbeschränkungen wird auch das nicht mehr möglich sein.
iceman
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman »

Warum gibt es gerade hier einen Personalabbau?
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