Dem deutschen Bundestag sei gesagt....
Dänemark ist ESSI Mitglied und beschafft SAMP/T...
Entwicklungen Fliegerabwehr
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maro-airpower
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theoderich
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theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Österreichs Luftabwehr vor Neuorganisation
26.5.2026, 12.11 Uhr
Ö1 Mittagsjournal
https://oe1.orf.at/player/20260526/832591/1779790300000
https://bsky.app/profile/bundesheerbaue ... qucw7swk2r
26.5.2026, 12.11 Uhr
Ö1 Mittagsjournal
https://orf.at/av/audio/146453Veronika Filitz: "Und die russischen Drohungen und eben der Einsatz dieser Oreshnik-Rakete haben die Schwäche Europas bei der Luftabwehr deutlich gemacht und das betrifft auch Österreich. Jahrzehntelang wurde Verteidigung gegen mögliche Angriffe aus der Luft vernachlässigt. Erst seit kurzem wird auch in Österreich eine neue Luftabwehr aufgebaut. Gegen Drohnen auf kurze Distanz sollten bald entsprechende Abwehrwaffen geliefert werden. Gegen größere Bedrohungen hat die Regierung bisher keine Entscheidung getroffen. Peter Daser berichtet."
Peter Daser: "Die russische Oreshnik-Rakete wurde bisher dreimal eingesetzt - gegen die Ukraine. Diese Bedrohung durch eine sehr schnelle sogenannte Hyperschallrakete ist aber auch für Österreichs Bundesheer ein Thema. Gerfried Promberger ist Kommandant der Luftstreitkräfte. Das Bundesheer hätte bisher keine Abwehr gegen solche Raketen. Zwar ist eine Luftverteidigung auf kurze Distanz bis 15 Kilometer bereits bestellt und eine auf mittlere Distanz bis 50 Kilometer soll bald folgen. Aber derzeit ist nichts vorgesehen für längere Reichweiten."
GenMjr Gerfried Promberger: "Und dazu brauchen wir eben die lange Reichweite - also sprich: eine mittlere Reichweite schafft das nicht, weil einfach diese Hyperschalllenkwaffen mit derartig hoher Geschwindigkeit auf Österreich zufliegen würden, dass einfach die Reaktionszeiten so kurz sind. Und vor allem ich brauch' spezielle Spezifika, um das entsprechend abfangen zu können."
DASER: "Die Neutralität schütze Österreich nicht gegen solche Waffen, sagt Promberger. Zuletzt hat etwa der Militäranalyst Franz Stefan Gady gewarnt, dass Österreich mit seinen für ganz Europa wichtigen Verkehrsachsen zum Ziel russischer Angriffe werden könnte. Auch als neutrales Land.
Gerfried Promberger betont, dass sich Österreich selbst verteidigen können muss."
PROMBERGER: "Wollen wir als souveräner Staat auftreten und nehmen wir unsere Luftverteidigung ernst? Dann brauchen wir das. Der Glaube, dass uns die Neutralität ,schützt' oder ,uns schützt', das ist ein totaler Irrglaube, weil eine Hyperschalllenkwaffe fliegt nicht um Österreich herum, sondern die wird entweder über Österreich drüberfliegen oder in Österreich einschlagen."
DASER: "Österreich war jedenfalls eines der ersten Länder Europas, das neue Waffen gegen die Bedrohung durch Drohnen bestellt hat und zwar sogenannte Skyranger für die Pandur-Radpanzer. Mit Maschinenkanonen und Abwehrraketen. Gleichzeitig wird die schon vorhandene Zwillingsflak des Bundesheeres modernisiert und auch die ebenfalls vorhandenen leichten Mistral-Infrarotraketen.
Bei Distanzen darüber hinaus gibt es bisher aber keine Entscheidung der Regierung."
PROMBERGER: "Also entsprechende Fliegerabwehrlenkwaffen, da gehe ich davon aus, dass ... oder hoffe ich, dass die Entscheidung für die mittlere Reichweite heuer noch fallen wird."
DASER: "Und dann muss erst ein Vertrag geschlossen und geliefert werden. Für die Langstreckenabwehr hat zuletzt Deutschland ein neues System gekauft: Arrow 3 aus Israel. Im Programm der österreichischen Bundesregierung findet sich hierzu nur ein unbestimmter Absatz: ,Die Beschaffung von Langstrecken-Luftabwehrraketensystemen werde in den Aufbauplan des Bundesheeres aufgenommen'."
https://oe1.orf.at/player/20260526/832591/1779790300000
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Zuletzt geändert von theoderich am Di 26. Mai 2026, 20:28, insgesamt 3-mal geändert.
Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Wann haben wir Kurzstreckenabfangraketen bis 15 km gekauft?
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theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Nie. Hier werden wieder mal die VSHORAD-Systeme "Skyguard Next Generation" und "Skyranger 30", die auf maximal 4 km Entfernung wirken können, mit der SHORAD in einen Topf geworfen. Kennt man leider schon aus dem letzten Ö1-Bericht mit einer Stellungnahme des Kommandanten der Luftstreitkräfte vom März dieses Jahres.
Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Luftwaffenchef Promberger betonte abermals im Interview, dass zur FlA mittlerer Reichweite, auch die Abwehr langer Reichweite - insbesondere zur Abwehr von Hyperschallraketen wie etwa die Oreshnik - von großer Bedeutung sei.
Falls das bereits vorgesehene Budget für die FlA von der Regierung zur Verfügung gestellt wird müsste es ja möglich sein, in diesem Budgetrahmen das System SAMP/T anzuschaffen mit dem die Langstrecke mit ASTER und die mittlere Reichweite mit CAMM-ER abgedeckt wäre. Dieses System ist fähig diese beiden Raketensysteme gemeinsam in der Batterie zu verwenden, was vermutlich auch kosteneffektiv sei.
Ein späteres eigenes Budget für Langstrecke wird es aufgrund von Sparzwängen der Regierung für lange Sicht nicht geben.
Falls das bereits vorgesehene Budget für die FlA von der Regierung zur Verfügung gestellt wird müsste es ja möglich sein, in diesem Budgetrahmen das System SAMP/T anzuschaffen mit dem die Langstrecke mit ASTER und die mittlere Reichweite mit CAMM-ER abgedeckt wäre. Dieses System ist fähig diese beiden Raketensysteme gemeinsam in der Batterie zu verwenden, was vermutlich auch kosteneffektiv sei.
Ein späteres eigenes Budget für Langstrecke wird es aufgrund von Sparzwängen der Regierung für lange Sicht nicht geben.
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theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Dieses Waffensystem war gestern in "Steiermark heute" zu sehen - in einem Beitrag zum Besuch des Bundeskanzlers bei der Firma Hintsteiner in Mürzhofen:
Stocker: Weniger Bürokratie stärkt Standort
https://steiermark.orf.at/stories/3355742/
Wäre mit VL-MICA auch möglich:

The key element for that integration is the Engagement Module New Generation, ME NG in short, which features an open scalable and modular architecture.
https://www.edrmagazine.eu/eurosam-samp ... ulti-layerThe idea of exploiting the ME NG, developed in cooperation between Thales and MBDA Italia, as the centre of a star made of different systems with different ranges is quite attractive, as it would provide a better answer, especially against saturation attacks by different types of effectors such as drones, loitering munitions, air breathing targets and ballistic missiles, engaging each of them with the most cost/effective weapon system.
The ME NG in its current form can manage up to six launchers in integrated mode, and if the multilayer configuration will be implemented, these will be of the Aster/VL MICA/CAMM-ER type. A solution with four Aster and two SHORAD launchers seems the most probable one, but the system flexibility will also allow other mix. The ME NG is obviously linked to a radar, of the aforementioned models, and can also be linked to a higher echelon, such as a Command Chain, with upper layer Command and Control centres, or the NATO Tactical Control Chain.
The ME NG can also be interfaced with other fire control units specific to SHORAD systems, in that case these working in a coordinated and not in an integrated mode.
https://eurosam.com/samp-t-ng-a-new-sys ... r-defence/Thanks to the open architecture of its Module of Engagement New Generation (ME NG), the Multirange/Multilayer SAMP/T NG will be able to:
- integrate various multifunction firing radars such as Thales Ground Fire or Leonardo Kronos Grand Mobile High Power
- integrate and manage distinct launchers:
- up to six ASTER launchers with 8 missiles ready to fire (combination of ASTER 30 B1 and B1NT)
- up to six Short-Range Air Defence (SHORAD) launchers such as VL MICA or CAMM-ER launchers
- manage V-SHORAD assets
- be fully integrated in a NATO Tactical Control Chain and in a Command Chain with upper layer Command and Control centers.
