EuroTrophy has fitted a Boxer 8×8 armoured vehicle with its Trophy active protection system (APS) taken off a Leopard 2 main battle tank (MBT), the company's managing director and co-founder, Dan Kalfus, told SAE Media Group's Future Armoured Vehicles Survivability (FAVS) 2025 conference held in London from 17 to 19 November. He said the APS took two weeks to install during the Boxer's overhaul at KNDS Deutschland in Munich.
The installation was possible after eight months of design work, according to Kalfus. KNDS Deutschland and EuroTrophy first announced the integration of the Trophy APS onto the first pre-series Boxer in the armoured personnel carrier (APC) configuration on 9 September. The integration was a joint industry initiative, with engineering efforts including design reviews, surveys, and adaptation work on the first Boxer APC module, followed by tests on the platform, including calibration of the APS to prepare it for live firing.
On 9 September, the companies also announced that a series of live firing tests would be conducted in Germany during the upcoming months for risk mitigation for all current and future Boxer users seeking to increase the protection of their platforms. They said integration of the battlefield-proven APS makes it combat ready, enabling protection from anti-tank guided missiles (ATGMs), rocket-propelled grenades (RPGs), unmanned aerial vehicles, and other anti-tank threats. Kalfus said that 8,000 tests have been conducted with Trophy.
He noted that a Patria 8×8 Armoured Modular Vehicle (AMV) demonstrator with two Trophy APS launchers was presented during Patria's Arctic event in Rovaniemi, Lapland, in March and had been tested in the snow.
theoderich hat geschrieben: ↑Do 19. Okt 2023, 23:08Radhaubitze – Deutsches Heer soll RCH 155 von KMW erhalten
theoderich hat geschrieben: ↑Fr 23. Mai 2025, 19:01A contract is expected to be placed with KNDS Deutschland soon for three RCH-155, two for Germany and one for the UK which will be used by joint trials and qualification before a production order is placed.
RCH 155 – Bundeswehr will noch 2025 über 200 Radhaubitzen beschaffen
Die Bundeswehr beabsichtigt offenbar noch dieses Jahr eine Beschaffung von 229 Radhaubitzen des Typs RCH 155. Wie gut unterrichtete Kreise gegenüber hartpunkt bestätigen sollen sowohl der Haushaltsausschuss als auch der Verteidigungsausschuss des Bundestages in der kommenden Woche über die entsprechende 25-Mio-Vorlage beraten und Haushaltsmittel in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro freigeben. Mit dem Zulauf der Seriensysteme in die Truppe wird dann 2028 bis 2032 gerechnet.
Abschluss eines Vertrages mit einem Volumen von mehr als 25 Mio. Euro im Sondervermögen "Bundeswehr" und im Einzelplan 14;
Serienreifmachung, Qualifizierung und Beschaffung der „Remote Controlled Howitzer 155mm“ (RCH 155) Unterrichtung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 HG 2025 über die beabsichtigte Erteilung einer überplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung bei Kapitel 1405 Titel 554 07 - Beschaffung Zukünftiges System Indirektes Feuer mittlere Reichweite
BMF-V 253/2025 VS-NfD
Deutschland beschafft Radhaubitze RCH 155 von KNDS
München, 19. Dezember 2025 - Die Bundeswehr wird 84 Radhaubitzen vom Typ RCH 155 einführen. Einen entsprechenden Auftrag hat KNDS Deutschland von ARTEC* dazu erhalten. Grundlage für die Beauftragung ist ein Rahmenvertrag zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und ARTEC über insgesamt 500 RCH 155 Systeme, die auch von anderen Nationen abgerufen werden können.
Die Beauftragung umfasst zudem Ausbildungsmittel, Service und logistischen Support. Das Auftragsvolumen liegt insgesamt bei rund 1,2 Mrd. EUR.
theoderich hat geschrieben: ↑Mi 29. Sep 2021, 22:33New contract was signed to develop a new BOXER vehicle known as Joint Fire Support Team (6. September 2021)
Das letzte Lebenszeichen dieses Programms gab es Anfang Januar:
theoderich hat geschrieben: ↑Do 23. Jan 2025, 07:03Thales told Janes that DigitalCrew was being integrated onto the Bundeswehr's Boxer vehicles along with its Panoramic Above Armour Gimbal (PAAG) sighting system, as part of its Joint Fire Support Team (JFST) contract.
Nach dem Bau eines Prototypen hätte 2023 eine Serienbeschaffung folgen sollen. Bis heute fehlt von diesem Prototypen jede Spur.
Rolls-Royce stärkt Verteidigungsfähigkeit: 350 mtu-Antriebe für Boxer-Radpanzer
Rolls-Royce liefert 350 Motoren der mtu-Baureihe 199 für neue gepanzerte Radfahrzeuge des Typs Boxer für die Bundeswehr und weitere internationale Kunden an das Herstellerkonsortium. Die Systemhäuser Rheinmetall und KNDS Deutschland (KNDS) erteilten Rolls-Royce Aufträge über die Lieferung dieser 8-Zylinder-Motoren, die jeweils 530 oder 600 Kilowatt leisten. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge ist für die erste Jahreshälfte 2026 vorgesehen.
Portugal wird voraussichtlich der nächste Exportkunde für den GTK "Boxer" - es geht angeblich um 90 Radpanzer:
theoderich hat geschrieben: ↑Fr 12. Apr 2024, 09:07
theoderich hat geschrieben: ↑Do 2. Mai 2024, 13:13Erster Schwerer Waffenträger Infanterie an die Bundeswehr übergeben
Rheinmetall Landsysteme hat heute – nur drei Wochen nach Vertragsunterzeichnung – den ersten 8×8 Boxer Schwerer Waffenträger Infanterie (sWaTrgInf) an die Bundeswehr übergeben. Das Fahrzeug geht in die Hände des BAAINBw und wird in den nächsten Monaten nach den Vorgaben des Customer Product Management (CPM) der integrierten Nachweisprüfung unterzogen. Dabei werden die Leistungswerte überprüft, weitere Betriebsparameter und Funktionsgrenzen ermittelt sowie die Einsatzprüfung durchgeführt.
theoderich hat geschrieben: ↑Mi 8. Okt 2025, 18:05Das Jägerbataillon 413 soll ab 2026 als erste Einheit des Deutschen Heeres mit dem Schweren Waffenträger Infanterie ausgestattet werden, einer deutlich veränderten Version des bisher in Deutschland eingesetzten Gepanzerten Transport-Kraftfahrzeugs Boxer.
Schwerer Waffenträger Infanterie: Seit 2 Jahren im BAAINBw-Test
Es sollte ein Paradebeispiel für schnelle Beschaffung sein: Der Boxer mit Lance-Turm – in der Bundeswehr „Schwerer Waffenträger Infanterie“ genannt – aus australischer Produktion. Das Rückgrat der Mittleren Kräfte des deutschen Heeres sollte dieses Fahrzeug bilden. Schnell, wirksam, direkt in Serie verfügbar. Doch wie das BAAINBw nun bekannt gab, befindet sich das im Mai 2024 übergebene Nachweismuster weiterhin im Test.
Mit dem „Nachweismuster Schwerer Waffenträger Infanterie“ würden „aktuell intensive Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass die geforderten Leistungskriterien erfüllt werden“, berichtet das BAAINBw. „Mögliche Abweichungen können so identifiziert und im Zuge eines Retrofits vor der Serienproduktion behoben werden.“ Der letzte Satz beinhaltet den eigentlichen Zündstoff, da dies bedeutet, dass die Serienproduktion eben noch nicht angefangen hat. Fast zwei Jahre nachdem das Nachweismuster unter großer Beteiligung von Bundeswehr, Politik und Industrie im Frühjahr 2024 von Australien an Deutschland übergeben wurde.
Bei dieser Übergabe am 2. Mai 2024 hatte Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Rüstung im BMVg, noch gesagt: „Jetzt ist die Industrie am Zuge abzuliefern und genau dafür zu sorgen, dass wir nächstes Jahr die 19 weiteren Fahrzeuge für die Truppe bekommen und in Jahresscheiben von jeweils 25 den Schweren Waffenträger auch in das deutsche Heer einführen können.“
Doch es ist nicht die Industrie, die das Projekt verzögert, sondern die weiterhin stattfindende Nachweisprüfung. Zudem spricht das BAAINBw in der jüngsten Aussage zum Schweren Waffenträger Infanterie explizit von einem „Retrofit vor der Serienproduktion“, obwohl es bei der Beschaffung im Jahr 2024 noch hieß, dass eine tatsächliche Germanisierung ausdrücklich nicht stattfinden solle.
Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, dass – nach der herausragend schnellen Lieferung des Nachweismusters durch Australien bzw. Rheinmetall im Mai 2024 – die ersten 19 Serienfahrzeuge im Jahr 2025 in der Bundeswehr eintreffen sollten. Bis 2030 war der Zulauf der restlichen 103 Fahrzeuge geplant, mit 25 Stück pro Jahr.
Es handelte sich um eines der Vorzeigeprojekte des damaligen Inspekteurs Heer, Generalleutnant Alfons Mais, der mit seinem Weckruf „Das Heer steht blank da“ die Beschaffung beschleunigen wollte, um seine Teilstreitkraft von blank auf kriegstauglich umzustellen. Hierfür bot sich die Beschaffung der australischen Boxer an, um zum einen Produktionskapazitäten außerhalb Deutschlands zu nutzen und zum zweiten ein eingeführtes und bewährtes System zu beschaffen, das dementsprechend schnell in der Bundeswehr eintreffen könnte.
Doch in Deutschland konnte der Schwere Waffenträger Infanterie das Stadium der Erprobung des Nachweismusters bisher – nach fast zwei Jahren – immer noch nicht verlassen. Und dies, obwohl das BAAINBw selber in Bezug auf diese Beschaffung betont: „Zeit ist unser handlungsleitender Faktor!“ Der zweijährige Test eines in anderen Streitkräften bewährten Systems lässt an dieser Ausrichtung allerdings gewisse Zweifel aufkommen.