Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
Dingosette
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von Dingosette »

Alexander-Linz hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 07:59 Von der Drohnenabwehrbatterie um 200 Mio, hat man auch nicht wirklich was gehört, oder?
Was könnte das sein/werden?
Sind aber nicht die Kanonen für Flak-Pandur gemeind?
Nein Definitiv nicht. Wenn ich Theoderichs verlinkten Post richtig interpretiere, geschieht gerade im Hintergrund das, was ich schon öfter gehört habe: unsere WS 4 Panther wird zur Drohnenabwehr Kampfwertgesteigert. Vermutlich nicht alle, aber zurück zum Thema. ;)
Alexander-Linz
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von Alexander-Linz »

am besten warten wir mal an was theoderic dazu sagt
Weil er ist die🔮 hier, für alles eine Antwort
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

ZIB 2

4. Jänner 2026, 22.21 Uhr
Europa setzt auf eigene Satelliten zur Sicherheit

Marie-Claire Zimmermann: "Einen guten Überblick bekommt man am besten von oben. Von ganz oben, um genau zu sein. Denn wer Satelliten um die Erde kreisen lässt, weiß, was anderswo passiert. Am besten eigene Satelliten, um Störungen und Sabotage zu vermeiden, weshalb Europa und auch Österreich nun in großer Höhe aufrüsten wollen."

[Start einer "Ariane 5" in Kourou] Der Wettlauf um den Weltraum hat längst begonnen. [Bildschirm mit geplanter Flugbahn für die Mission GALILEO-SAT 33-34] Auf dem Weg zum Mond und im Erdorbit. Satelliten umspannen die ganze Welt und liefern wichtige Daten, [Schiffe in einem nebligen Hafen] vor allem in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Günter Kargl (Raumfahrtexperte Institut für Weltraumforschung): "Man wird zum Beispiel auch in Echtzeit Flugbewegungen, Schießbewegungen überwachen können. Und wie sich's auch .. wie man sieht auch durch die neue Drohnentechnologie, dass auch mobiles Internet grade über satellitengestützte Verbindungen sehr viel wichtiger ist, als man das gedacht hat noch vor ein paar Jahren."

[Booster einer SpaceX Falcon am Launchpad 40 in Cape Canaveral] In manchen Bereichen ist Europa abhängig von anderen, [Wegweiser "Starbase" mit Montagehallen und Starteinrichtung im Hintergrund] teilweise privaten Anbietern, wie SpaceX, Unternehmen des [Elon Musk bei einem Pressetermin] US-Milliardärs Elon Musk. Immer wieder werden europäische Satelliten [Rakete vor dem Start auf der Startplattform] mit US-Raketen ins All gebracht. [Bgdr Friedrich Teichmann im Gespräch mit Paul Sihorsch] Von anderen Dienstleistungen sei man ebenfalls abhängig.

Friedrich Teichmann (Leiter Bundesheer Cyber Sicherheitszentrum): "Das ist einerseits die Navigation, das ist die Kommunikation und das ist die Aufklärung. Und diese ... die Militärs, die Abhängigkeit dieser Militärs ist massiv gestiegen. Und wegen dem sind auch die Militärs jetzt interessiert, diese Weltraumdienste hochzufahren, aufzurüsten, wenn man so will."

[Abflug eines "Black Hawk" bei einer Übung des Bundesheeres] Beim Bundesheer wird deshalb [Infanteristen und Bordtechniker im "Black Hawk" während des Fluges] ab 2027 in noch größerer Höhe geflogen [CGI eines Satelliten, der um die Erde kreist] - im Erdorbit. Fünf Satelliten [Arbeit an einer Platine in einem Reinraum] sind in Entwicklung für einen einstelligen Millionenbetrag - ausgestattet mit Kameras.

TEICHMANN: "Das eine ist die Aufklärung. Das heißt, wir haben da eine ... der Payload eine gute Kamera drinnen. Und das zweite ist, dass eine Aufklärung über die Frequenzen, Radarfrequenzen, die wir von oben detektieren können. Und diese zwei Dienste, diese zwei Daten, werden dann im Bundesheer dringend benötigt, um das Lagebild zu verbessern, das weltweite Lagebild."

[Booster einer "Ariane 5" im Montagegebäude in Kourou] Aufrüstung im All bedeutet also: Mehr Unabhängigkeit von anderen und [CGI eines Satelliten, der um die Erde kreist] mehr Satelliten. Die Folge sind zusätzliche Aufträge [Testflug der Trägerrakete Isar Aerospace Spectrum am Andøya Spaceport, 30. März 2025] für die Wirtschaft. Vor allem Deutschland, mit einem Milliardenbudget für Raumfahrt, sei Vorreiter, [Dieter Grebner, CEO von im Gespräch mit dem ORF in der Werkshalle von Peak Technology] sagt der Sprecher der heimischen Raumfahrtindustrie.

Dieter Grebner (Präsident Austrospace): "Wir haben nicht die großen Raumfahrtkonzerne, wie's Deutschland hat, leider. Aber wir haben Zulieferfirmen, die mit den großen Konzernen in Europa zusammenarbeiten. Und ich denke, dass sich etwas aufbauen wird, ähnlich der Automobilindustrie, wo wir als starke Zuliefernation tätig sein können und erfolgreich sein können."

[CFK-Wickelmaschine in der Werkshalle von Peak Technology] Grebners Unternehmen, Peak Technology, Satellitentankproduzent, könnte also weiter wachsen. Dafür müsse Österreich, laut dem Unternehmer, aber dranbleiben, beim Wettlauf im All.

Bericht: Paul Sihorsch
https://orf.at/av/video/onDemandVideoNews64452


Bundesheer in Österreich
Junge Soldaten beim Militär: „Sterben kann ich überall“

https://www.kleinezeitung.at/steiermark ... h-ueberall
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Österreich rüstet im All auf

5.1.2026, 12.41 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

https://orf.at/av/audio/129258
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »


Die Raumfahrtpläne für 2026: Einmal um den Mond – und auch das Bundesheer mischt mit

https://www.sn.at/panorama/wissen/die-r ... art-628110


Europäer warnen USA vor Annexion Grönlands
Schieder: Auf Angriffsszenarien vorbereiten

„Die Europäische Union muss endlich einen Schlussstrich unter eine defensive Außenpolitik der Angst ziehen“, fordert der SPÖ-EU-Abgeordnete Andreas Schieder. Trump habe seine Absichten mit Bezug auf Grönland bereits in der Vergangenheit klar geäußert. Bereits im November habe das Europaparlament eine Strategie für die Arktis und eine EU-Beitrittsperspektive für Grönland gefordert.

Die EU müsse ins Handeln kommen und „nicht nur eine langfristige Strategie für die gesamte Region entwickeln, sondern sich auch ernsthaft auf mögliche Angriffsszenarien vorbereiten“.
https://orf.at/stories/3416350/
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Pro und Kontra
Soll sich Österreich an einer Ukraine-Mission mit Soldaten beteiligen?

https://www.kleinezeitung.at/politik/in ... beteiligen


7. Januar 2026

Bericht bald fertig
Zehn Monate Wehrdienst: Hört die Regierung auf die Experten?

https://www.kleinezeitung.at/politik/in ... e-experten
  • Sprung über den ideologischen Schatten (Leitartikel)
    Eine Diskussion um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht, wie sie zuletzt etwa in Deutschland zu beobachten war, bleibt Österreich zumindest erspart. Mit dem deutlichen Ergebnis der Volksbefragung 2013 ist das hierzulande etablierte Mischsystem aus Berufs- und Milizheer auf Jahrzehnte in Stein gemeißelt.

    Zur Erinnerung: Damals waren es keine sicherheitspolitischen Überlegungen, aus denen heraus das Volk letztlich zu den Urnen gerufen wurde, sondern das taktische Manöver eines wahlkämpfenden Wiener Bürgermeisters. Am Ende musste aber nicht er, sondern der rote Verteidigungsminister den Hut nehmen. Die halbherzige Wehrdienstreform seines Nachfolgers scheiterte (auch) am fehlenden Geld.

    Ganz anders sind die Vorzeichen bei der demnächst anstehenden Reform von Grundwehr- und Zivildienst. Es geht um nichts weniger als die Sicherheit Österreichs in einem dramatisch unsicherer werdenden Umfeld. Bei der Qualität der Ausrüstung hat das Bundesheer als strategische Handlungsreserve der Republik bereits eine Trendwende eingeleitet. Auch haben sich die Ausrichtung der Streitkräfte und das „Mindset“ der Beteiligten der neuen Bedrohungslage angepasst. Fehlt aber die personelle Unterfütterung, bleiben diese Veränderungen weitgehend wirkungslos.

    Aus Sicht des Militärs wäre die Verlängerung des Grundwehrdienstes um zwei bis vier Monate der einfachste Weg, dieses Manko zu beseitigen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Einrückungstermine, längere Nutzungsdauer der Rekruten, deren effizientere Ausbildung und vor allem ein Milizheer, das sich quasi von allein nährt – mit Soldaten, die durch regelmäßiges Üben fast auf Knopfdruck einsatzfähig sind. Eine höhere Qualität in der Ausbildung anstelle von Leerlauf sollte auch dazu führen, dass sich mehr junge Männer (und Frauen) für eine Karriere als Berufssoldat entscheiden.

    Neben diesem Blickwinkel gibt es aber auch einen gesellschaftlichen, volkswirtschaftlichen und politischen. Der Staat greift entscheidend in die Lebensplanung seiner jungen männlichen Bürger ein. Zwar darf man von diesen durchaus erwarten, einige Monate ihrer Jugend für ein höheres Gut zu opfern – nämlich dem Wohlergehen und der Sicherheit ihres Heimatlandes. Aber je länger so ein Pflichtdienst dauert, der nur gut 50 Prozent der Staatsbürger aufgetragen wird, desto größer wird auch dieser spezielle „Gender-Gap“. Unweigerlich stellt sich dann die Frage der Geschlechter-Gerechtigkeit.

    Interessanterweise steht die österreichische Bevölkerung einer Verlängerung des Wehrdienstes schon seit einigen Jahren weitaus offener gegenüber, als es die in Verantwortung stehende Politik tut. Für die kommende Entscheidung, zu der ihr die Experten wohl harte Fakten unterbreiten, müssen die drei Regierungsparteien eher über ihren ideologischen Schatten springen, als gegen die Mehrheitsmeinung anzukämpfen. Man wünsche ihnen dafür die notwendige Weitsicht.
    https://www.kleinezeitung.at/meinung/le ... n-schatten
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

https://on.orf.at/video/14306804/160132 ... hnenabwehr

https://on.orf.at/video/14306804/160132 ... n-salzburg


Salzburg als Zentrum der Luftverteidigung

https://salzburg.orf.at/stories/3337057/


Längere Wehrpflicht: Was das für den Zivildienst bedeuten könnte

https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ ... art-628856
  • Längerer Wehrdienst droht ein Schuss ins Knie zu werden (Kolumne)
    Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, werden zwei Dinge spannend sein zu beobachten: Ob sich die Regierung getraut, diese Empfehlung in die Tat umzusetzen. Und was dann mit dem Zivildienst passiert.

    Dass er parallel zum Wehrdienst verlängert werden muss, ist klar. Wie man hört, will ihn die Regierung aber maximal auf zwölf Monate ausdehnen, was für das Bundesheer eine schlechte Nachricht ist. Denn derzeit steht es zwischen Wehr- und Wehrersatzdienst sechs zu neun Monate, und rund die Hälfte der Tauglichen wählt den Zivildienst, der trotz der längeren Dauer angenehmer ist. Steht es künftig zehn zu zwölf Monate, verringert sich also der Abstand zwischen Wehr- und Zivildienst, kann man sich leicht ausrechnen, was passiert. Die Wehrdienstverlängerung, mit der die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres und die Verteidigungsfähigkeit Österreichs gesteigert werden soll, würde nach hinten losgehen.
    https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ ... art-628896

Zivildienst: Zustrom hält an, Verlängerung steht bevor

https://orf.at/stories/3416535/


Bundesheer rüstet auf
Warum meldet man sich freiwillig zur Miliz?

https://www.salzburg24.at/news/salzburg ... art-313258

Zuletzt geändert von theoderich am Fr 9. Jan 2026, 09:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Bundesheer-Aufreger
Personalvertreter wollen keine werbenden Soldaten

https://www.krone.at/4008707
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