Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
theoderich
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Re: Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Beitrag von theoderich »

Loitering Munition – STARK äußert sich erstmals zur Einsatzfähigkeit der OWE-V

https://www.hartpunkt.de/loitering-muni ... der-owe-v/

Loitering Munition – Verteidigungsministerium bestätigt Abschluss von zwei Kaufverträgen (10. April 2025)
Die Bundeswehr hat letzte Woche Freitag zwei Verträge zum Kauf von Loitering Munition zum Zwecke von umfassenden Tests und Erprobungen für einen längeren Zeitraum in der Truppe geschlossen. Dies bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf Nachfrage von hartpunkt.

Er teilte zudem mit, „dass nicht nur wenige Stückzahlen beschafft werden, sondern Loitering Munition zweier Hersteller in einer Anzahl, so dass umfassende Tests und Erprobungen für einen längeren Zeitraum in der Truppe durchgeführt werden können“. Angaben zu den zwei Herstellern oder den beschafften Loitering Munition Systemen wollte er jedoch nicht machen.
https://www.hartpunkt.de/loitering-muni ... ertraegen/
theoderich
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Re: Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Beitrag von theoderich »

  • Der neue rhetorische Eiertanz des Boris Pistorius
    Das in den vergangenen Jahren herrschende Chaos in der Ampel-Koalition verstellte allerdings gelegentlich den Blick darauf, dass der bei den Bürgern so beliebte Minister seine Positionen nur selten in der SPD durchsetzen konnte.

    Mal blockierte ihn Kanzler Olaf Scholz, mal Fraktionschef Rolf Mützenich und der linke Parteiflügel, mal der Chefhaushälter Dennis Rohde. Wird in der neuen Koalition nun also alles anders und die SPD ihrem angesehensten Politiker in Fragen der Aufrüstung folgen?

    Die ersten Signale lassen daran zweifeln. Zum Beispiel der rhetorische Eiertanz, den Pistorius selbst bei der Einführung der Systeme für den Drohnenkrieg in die Bundeswehr aufführt.

    „Wenn was aussieht wie eine Banane...“

    Ein gutes Jahrzehnt hat die SPD alle möglichen Bedenken gegen die Beschaffung von unbemannten Flugsystemen mit Bewaffnung angeführt. Nun will Pistorius dieses Versäumnis innerhalb kürzester Frist bereinigen und noch in diesem Jahr Drohnen verschiedener Größe und Funktion testen und kaufen.

    Darunter sind auch sogenannte Kamikaze-Drohnen. Das sind Flugkörper, die autark ihre Ziele suchen können. Sie sind mit Sprengstoff beladen, stürzen sich aus der Luft auf ihr Ziel und zerstören sich dabei selbst. Laut Verteidigungsminister sind Kamikaze-Drohnen allerdings „tatsächlich gar keine Drohnen“, sondern „loitering ammunition“, übersetzt: herumlungernde Munition.

    Technisch ist das korrekt, weil Kamikaze-Drohnen wie andere Munitionsarten zum einmaligen Gebrauch ausgelegt sind. Abseits dieser fachlichen Überlegungen jedoch gilt für den politischen Betrieb, was der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner in der ARD so formulierte: „Wenn was aussieht wie eine Banane, gelb ist wie eine Banane, dann ist es auch eine Banane.“
    https://www.welt.de/politik/deutschland ... orius.html
SPD-Mitgliederentscheid
„Wir werden nicht Opposition sein in der Regierung – aber Gegengewicht“
"Ich glaube man lehnt sich nicht weit aus dem Fenster, wenn man sagt, Boris Pistorius wird Teil dieses Regierungsteams. Als Verteidigungsminister der beliebteste Politiker, den wir überhaupt in Deutschland haben.

Sie stellen sich weiter gegen seine Pläne für bewaffnete Drohnen, diese also anzuschaffen. Und die Frage ist ja auch ein bisschen: Warum? Weil wir sehen jetzt in einem aktuellen Krieg in Europa, in der Ukraine, dass das ja doch leider die Zukunft der Kriegsführung ist."

Ralf Stegner: "Ich kann nur sagen, wir haben gestern gesehen, dass das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI Rüstungszahlen veröffentlicht hat. Wir sind da auf Rekordniveau weltweit. Und USA, China, Russland und auch Deutschland.

Und wir haben nicht zu wenig Waffen in der Welt. Wir haben zu wenig Ressourcen. Und Probleme zu lösen, die Armut heißen, die Umweltzerstörung heißen, Wanderungsbewegung. Und nicht, dass wir zu wenig Waffen hätten.

Wir müssen uns schon verteidigungs- und bündnisfähig machen, ja. Aber dieser allgemeine Trend, nur über Aufrüstung zu reden, den find' ich falsch. Die SPD ist eine Partei, die für Sicherheit und Friedenspolitik steht. Und das ist auch der Beitrag, den ich dazu leisten kann und andere eben auch. Und darf man auch kontrovers diskutieren, das tun wir auch. Das erwarten die Bürgerinnen und Bürger durchaus auch von dieser Regierung."
https://www.welt.de/politik/deutschland ... wicht.html

Das ist eine groteske Argumentation.
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Beitrag von theoderich »

Bundeswehr is procuring HX-2 loitering munition, Helsing confirms
The Bundeswehr has ordered HX-2 loitering munition, Simon Brünjes, Helsing's vice-president of sales, told international journalists including Janes at the company's Munich office on 9 July. He said the Bundeswehr's Koblenz-based Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 51 technical centre was testing the system at an undisclosed location in Germany.
Brünjes said on 9 July that the results of the tests would be completed by the end of 2025 and that they had been accelerated by the Bundeswehr reprioritising its trials schedule.

On 13 February, Helsing announced the completion of its first ‘resilience factory' in southern Germany, which according to Brünjes can produce 450 HX-2s a month and could be ramped up to 1,000 a month. He added that a planned second plant would increase Helsing's capacity to 2,500 HX-2s a month.

He estimated the Bundeswehr's HX-2 requirements at 120,000 to last for the 60 days it would take to ramp up production if a war broke out, with 200,000 required to ensure that 120,000 would be available to account for losses if depots were bombarded.
https://www.janes.com/osint-insights/de ... g-confirms
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Beitrag von theoderich »

Aufklärungs- und Wirkungsverbund Landes- und Bündnisverteidigung – Haushaltsausschuss teilt 150 Millionen Euro für zügige Strike-Drohnen-Beschaffung für die Panzerbrigade 45 zu

https://www.hartpunkt.de/aufklaerungs-u ... ade-45-zu/


Dokument - Ergänzung zu den Beschlussempfehlungen
zu dem Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2025 (Haushaltsgesetz 2025 - HG 2025)
- Drucksachen 21/500, 21/501, 21/1628 Nr. 1 -

Tit. 554 13 Beschaffung von Flugzeugen, Flugkörpern, Flugzeugrettungs-, Sicherheits- und sonstigem flugtechnischen Gerät

5. Die in Litauen stationierte PzBrig 45 soll 2027 voll einsatzbereit sein. Für diesen Großverband ist eine Anfangsbefähigung KI-optimierter Aufklärungs- und Wirkungsverbund Landes- und Bündnisverteidigung zu beschaffen, um durchhaltefähig die Aufklärungs- und Wirkungsüberlegenheit in einem operativen Raum von 100x100 km sicherzustellen. Um die volle Einsatzbereitschaft der Brigade im Jahr 2027 erreichen zu können, muss der Vertrag 2025 geschlossen werden, damit bereits in 2026 geliefert und mit der notwendigen Ausbildung begonnen werden kann. Dafür sind Haushaltsmittel von bis zu 150 Mio. € vorzusehen. Optional können in den Folgejahren flexibel sowohl weitere Aufklärungs-, Führungs- als auch Wirkungsdrohnen beauftragt werden.
https://dip.bundestag.de/drucksache/zu- ... ans/281391
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Re: Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Beitrag von theoderich »

In diesem Vortrag wird Deutschland als Kunde für Loitering Munitions des israelischen Herstellers UVision angeführt:

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Re: Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Beitrag von theoderich »

Bundeswehr erprobt Technologie für Drohnenschwärme

https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/ ... me-6049478

https://www.instagram.com/generalinspek ... Nmr/?hl=de

https://www.instagram.com/generalinspek ... FnM/?hl=de
Das Verteidigungsministerium beabsichtig nach Informationen von hartpunkt drei deutsche Hersteller mit der Lieferung von Strike-Drohnen im Rahmen des Vorhabens „Anfangsbefähigung KI-optimierter Aufklärungs- und Wirkungsverbund Landes- und Bündnisverteidigung“ zu beauftragen. Neben den beiden Technologie-Start-ups Helsing und STARK, die bereits zu Jahresbeginn mit der Lieferung von Systemen für Testzwecke beauftragt wurden, soll nun offenbar auch Rheinmetall Strike-Drohnen an die Bundeswehr liefern. Dabei soll es sich um Strike-Drohnen vom Typ FV-014 handeln, die erstmals im Rahmen der Rüstungsmesse DSEI 2025 in London öffentlich gezeigt wurden und genau wie die HX-2 von Helsing und Virtus von STARK eine Einsatzreichweite von rund 100 km aufweisen sollen.
https://www.hartpunkt.de/loitering-muni ... 0-prozent/

Bild
https://www.edrmagazine.eu/dsei-2025-rh ... its-fv-014
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Re: Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Beitrag von theoderich »

theoderich hat geschrieben: Mo 18. Nov 2024, 19:19 Deutsche Waffen für Ukraine: Drohnen ja, Taurus nein
Helsing-Fabrikat
Die ukrainische Enttäuschung mit der deutschen „Wunderdrohne“
Kurz vor dem Interview richtet der ukrainische Soldat Jura eine direkte Frage an den deutschen Reporter: „Soll das eine PR-Nummer werden – oder wollt ihr die Wahrheit?“ Russlands Krieg lässt keine Zeit für Höflichkeitsfloskeln – schon gar nicht hier, in einem ostukrainischen Wald im Winter 2025, wo der Sichtschutz der Bäume Leben retten kann
Das ist auch die Reichweite von Juras Arbeitsgerät: Kampfdrohnen des deutschen Herstellers Helsing, die er und sein Kollege Sascha seit Frühjahr 2025 an der Front eingesetzt haben. Ein Exemplar haben sie mitgebracht. Beide Soldaten tragen einen Decknamen, um sie vor möglichen beruflichen Konsequenzen zu schützen.

„Die Wahrheit ist“, sagt Jura: „Wir haben die Drecksarbeit für Helsing gemacht.“ Die ersten Monate ihrer Zusammenarbeit seien ein „Fiasko“ gewesen, die Drohnen kaum einsatzfähig. Er wolle durch seine Aussagen keinen Skandal auslösen, sondern dazu beitragen, dass die Firma besser werde. Die festgestellten Mängel der deutschen Drohne sind in mehrseitigen Auswertungen ukrainischer Einheiten von 2025 dokumentiert.

Diese Unterlagen liegen WELT AM SONNTAG exklusiv vor.
In Verbindung mit Gesprächen mit Industrievertretern, ukrainischen Offiziellen und Bundeswehr-Angehörigen entsteht das Bild eines Unternehmens, dessen Verantwortliche sich als neuer Drohnen-Gigant inszenieren, diesem Anspruch in der Praxis jedoch oft nicht gerecht werden.

„Wenig geleistet, aber hervorragendes Marketing“, sagt etwa ein Luftwaffen-Offizier hinter vorgehaltener Hand. In der Tat verkauft sich das Unternehmen erfolgreich: Helsing ist innerhalb weniger Jahre zu einem der wertvollsten Start-ups Europas aufgestiegen. Die 2021 gegründete Rüstungs- und Softwarefirma wurde im vergangenen Sommer mit rund zwölf Milliarden Euro bewertet.
Das Bundesverteidigungsministerium will bis zu 12.000 Kamikaze-Drohnen mittlerer Reichweite für maximal etwa eine Milliarde Euro beschaffen.

Neben Helsing kommen zwei weitere deutsche Hersteller für den Auftrag infrage: Stark Defence sowie der Rüstungsriese Rheinmetall, der jedoch Rückstand in der Entwicklung hat. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr warnte im vergangenen Oktober in einem Schreiben, dass auch bei Stark und Helsing die Lieferung „wesentlicher vertraglicher Liefergegenstände beziehungsweise Komponenten“ in Verzug sei. Zuerst berichtete darüber der „Spiegel“. Auf Anfrage teilte Helsing mit, dass sich der Verzug auf den Gefechtskopf der HX-2-Drohne beziehe: „Die Komponententestung des Zündmittels wurde am 16. Dezember in Spanien erfüllt.“

Hohe Standards für Drohnen in der Nato

Es ist ein Unterschied, ob Drohnen in der Ukraine eingesetzt werden oder im Nato-Rahmen. Das Verteidigungsbündnis setzt hohe Sicherheitsstandards: Eine Drohne muss jederzeit wissen, wo sie sich befindet, und der Gefechtskopf darf erst Sekunden vor Zielerreichung scharf sein – all das am besten automatisiert. „Das ist für alle Hersteller noch eine technische Herausforderung“, sagt ein Industrievertreter. Der Milliardenauftrag ist bislang nicht vom Parlament genehmigt.

Wenn Vertreter von Helsing öffentlich auftreten, erwecken sie mitunter den Eindruck, das Unternehmen sei der Retter Europas. Benjamin Tallis, „Head of Thought Leadership“, bezeichnete Entwicklungen von Helsing in einer Rede im vergangenen Herbst als einen „Moonshot-Moment für die europäische Verteidigung“. Sein Unternehmen, so Tallis, leiste einen Beitrag dazu, „den Krieg zu gewinnen, der die Sicherheitszukunft“ des Kontinents prägen werde. Zugleich verwies er auf Helsings „kampferprobte Software“, die sich in der Ukraine beweise.

Das Urteil von Soldaten, die Helsings Fluggeräte (knapp 17.000 Euro pro Stück) über mehr als neun Monate an der Front eingesetzt haben, fällt deutlich ernüchternder aus. Das liegt auch daran, dass öffentlich früh Erwartungen geweckt wurden, die sich lange nicht erfüllten. Bereits im Dezember 2024 stellte Helsing seine „intelligente Kampfdrohne HX-2“ mit bis zu 100 Kilometer Reichweite vor, bewarb sie als widerstandsfähig und „schwarmfähig“.

Im Februar 2025 teilte Helsing mit, man stelle Tausende dieser Modelle für die Ukraine her – eine Lieferung schien nah. „Aber das war damals eine große PR-Kampagne“, erinnert sich der Soldat Jura. „Alle sprachen über die HX-2 – und nicht über das qualitativ deutlich schwächere Modell HF-1, das uns tatsächlich geliefert wurde.“

Die ersten Einsätze, so Jura, offenbarten ein Grundproblem: Viele der Drohnen seien nicht startfähig gewesen oder stürzten direkt nach dem Start ab. Helsings Altra-Software sei solide, aber die Plattform aus ukrainischen und chinesischen Bauteilen ein Desaster gewesen, sagt Jura. „Sie haben ein Haus auf einem Sumpf gebaut.“ Selbst das Startkatapult habe anfangs aus einer sperrigen und untauglichen Konstruktion bestanden.

Helsing teilte auf Anfrage mit, dass laut ihren Daten damals nur „circa 2,5 Prozent“ der Drohnen Startprobleme gehabt hätten. Ein ukrainisches Dokument listet jedoch Dutzende weitere Mängel bei Flügen detailliert auf. Ein Auszug: „defektes Ruder“, „abnormales Bordverhalten“, „nicht flugtauglich“. Kritisiert wird auch die lange Zeit zum Montieren des Systems.

Nach den missglückten Einsätzen begleiteten Mitarbeiter von Helsing die ukrainische Einheit an die Front. Die Stimmung sei angespannt gewesen. Trotz nächtelanger Vorbereitung seien mehrere Drohnen erneut direkt nach dem Katapultstart abgestürzt, andere hätten bereits nach kurzer Distanz die Verbindung verloren. Die Entwickler hätten diese Erfahrung später, sagt Jura, sinngemäß als „kalte Dusche“ bezeichnet. Was der Soldat lobt: Helsing habe den Kontakt gehalten, nachgebessert und defekte Drohnen ersetzt.

Im vergangenen Sommer, nachdem auch die Soldaten selbst Anpassungen am System vorgenommen hatten, stellten sich Verbesserungen ein. In rund 40 Prozent der Einsätze von Juras Einheit kam es zu Treffern oder Nahtreffern. Knapp jedes fünfte Gerät stürzte beim Start ab oder ging durch elektronische Störmaßnahmen beziehungsweise technische Defekte im Flug verloren. Etwa 15 Prozent der Drohnen wurden abgeschossen oder scheiterten an Fehlfunktionen der Zielnachführung.

Auf Anfrage bezeichnet Helsing die erwähnte Absturzquote beim Start als „falsch“. Weitere Angaben könne man „nur teilweise nachvollziehen“. Am Ende einer schriftlichen Analyse Dutzender Einsätze mit der Helsing-Drohne rät ein ukrainischer Offizier von einer „breiten Skalierung dieser Lösung für die Mehrheit der Einheiten“ ab.

Helsing teilte mit, dass die HF-1 gemeinsam mit ukrainischen Herstellern innerhalb weniger Wochen produziert und eingesetzt wurde – „immer in dem Wissen, dass bei diesem damals insgesamt neuen Produkttyp Iteration im Einsatz stattfinden würde“. Mittlerweile sei die Drohne an der Front jedoch „nachweislich erfolgreich“. Im vergangenen Dezember habe das Unternehmen 750 HX-2-Drohnen in die Ukraine geliefert – mehr sollen bald folgen. Diese seien für den Kampfeinsatz zugelassen. Bei Tests in Deutschland habe das Modell „Trefferquoten von oder nahe an 100 Prozent“ erreicht. Bleibt abzuwarten, ob sich solche Wunderquoten auch an der Front halten lassen.
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... rohne.html


Bericht über Mängel bei Einführung
Ukraine kritisiert deutsche Kamikaze-Drohne: Jetzt reagiert Münchner Rüstungs-Startup
FOCUS online gegenüber sagte ein Sprecher des Unternehmens, dass die HF-1 als "schnelle Lösung" gewünscht worden sei. Wie Helsing betont, hätten Mitarbeiter des Unternehmens deshalb von Anfang an an der Front mit der "hilfreichen Rückmeldung der ukrainischen Soldaten an Verbesserungen gearbeitet". Dies sei "bereits während der kurzfristigen Entwicklung des Systems geplant gewesen."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... wtab-de-de
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Re: Loitering Munitions für die Bundeswehr?

Beitrag von theoderich »

Germany is betting big on killer drones. In Ukraine, they couldn’t hit their targets.
Helsing is a Munich-based defense tech startup founded in 2021 that specializes in AI-enabled military systems, including drones. Valued at some €12 billion, it has emerged as one of Germany’s most prominent new defense firms, attracting €600 million in new funding last year, including from former Spotify CEO Daniel Ek, now the company’s chairman.

Field data from deployments in Ukraine shows the drones performed far below expectations, successfully reaching their targets just one-third of the time, according to internal German defense ministry information seen by POLITICO. Most of the failures were attributed not to Russian countermeasures but to technical problems: unstable video transmission, limits in target acquisition and rigid sensor systems.

The data from Ukraine raises the prospect that Germany’s latest military buildup could slip into a familiar Bundeswehr pattern — pouring money into new hardware that underdelivers in the field, echoing past failures that left fighter jets grounded, helicopters unflyable and troops scrambling for basics from secure radios to ammunition.

Helsing has publicly highlighted the deployment of its HX-2 loitering drones as proof of their reliability. Germany plans to acquire 4,350 of the unmanned vehicles, along with simulators, training equipment and technical accessories, according to a government tender seen by POLITICO.

“The HX-2 has been successfully tested in frontline operations in Ukraine and the performance of the system has been documented,” the company says on its website, adding that the system was approved for battlefield use and listed in Ukraine’s central military ordering system.
Ukraine doubts

But based on evaluated missions, the HX-2’s success rate was just 36 percent, meaning the drone reached its target in five out of 14 deployments. Losses were predominantly due to system-related issues, the data states.

Helsing cautioned, however, that the Ukrainian data set is extremely limited. The company said only a “low double-digit” number of HX-2 drones have so far been deployed on the front lines — too few, it argued, to draw statistically reliable conclusions about battlefield performance. “Any assessments to that effect are unreliable,” the company said, stressing that lower hit rates under combat conditions are not unusual.

The documents are not clear on whether the drones Germany plans to buy are identical to those deployed in Ukraine, or if they are more advanced variants. Due to confidentiality clauses, Helsing declined to comment on customer-specific technical configurations or differences between variants delivered to different armed forces.

Two officials familiar with Germany’s procurement process told POLITICO that the defense ministry is factoring the Ukrainian data into its internal assessment of its own procurement.

The defense ministry declined to comment on the data or the tender.

The company did defend the price tag, saying in a statement to POLITICO that the HX-2 is being offered for “one of the most competitive prices on the market.” It stressed that the cost covers not just the drone hardware but also warheads, software, ground control equipment and support. Training costs make up only a small share, because the system is already mature.

The deal is structured as a framework agreement, including options for up to 20,000 additional drones and further ground control stations — meaning the overall scale of procurement could grow far beyond what parliament is currently being asked to approve. Fifteen percent of the contract value is set to be paid in advance.

The German parliament must sign off on all military contracts above €25 million. A decision is expected by the end of February.

Bloomberg reported this week that Germany plans to split its broader loitering munition procurement between Helsing and the German startup Stark Defence, partly to avoid reliance on a single supplier. The €267.7 million contract now before parliament concerns Helsing alone, and the known operational data relates exclusively to the HX-2.
https://www.politico.eu/article/ukraini ... drone-bet/
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