D: Schwerer Transporthubschrauber

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
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theoderich
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D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Mi 25. Jul 2018, 16:13

Ministerin beauftragt Nutzungskonzept für Transporthubschrauber (24. Juli 2018)
Hier kündigte sie außerdem die Beschaffung eines schweren Transporthubschraubers als Nachfolger für die CH-53 an, die seit 1975 in der Bundeswehr genutzt wird. Zwei marktverfügbare Modelle würden zur Auswahl stehen. Noch ist die Finanzierung nicht gesichert und Teil des noch laufendenden Haushaltsaufstellungsverfahrens 2019.
https://www.bmvg.de/de/mediathek/minist ... uber-26448

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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Mi 12. Sep 2018, 05:40

German SOF Tactical Lift
German SOF components could also soon benefit from a heavy lift rotary wing capability as the German Air Force considers the replacement of its existing inventory of CH-53G STALLIONs. Defence sources associated with the KSK explained to MONCh how the command is considering a variety of options including Boeing’s CH-47F CHINOOK and an upgraded variant of Sikorsky’s CH-53G, the CH-53K. The total requirement for the Heavy Lift (STH) programme is understood to lie somewhere between 45 and 60 aircraft, although a contract decision is not expected to come to fruition until 2020, sources added. A draft solicitation is expected to be published later in 2018.
https://www.monch.com/mpg/news/special- ... -kosk.html

theoderich
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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Di 6. Nov 2018, 12:35



Aufgestockter Verteidigungshaushalt soll große Rüstungsprojekte ermöglichen
Der Verteidigungshaushalt soll im kommenden Jahr um rund 323 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Planung steigen; vor allem aber sollen im Budget 2019 zusätzliche so genannte Verpflichtungsermächtigungen für die folgenden Jahre eingestellt werden, mit denen milliardenschwere Rüstungsprojekte wie ein neues Raketenabwehrsystem, neue Kampfschiffe und schwere Transporthubschrauber begonnen werden können. Das geht aus der Vorlage des Bundesfinanzministeriums zum Haushalt hervor, über die die Abgeordneten im Bundestags-Haushaltsausschuss am kommenden Donnerstag in der so genannten Bereinigungssitzung beraten wollen. Der Haushalt muss dann noch vom gesamten Parlament gebilligt werden.
Größter Posten in dem neu gefassten Entwurf ist die Beschaffung eines schweren Transporthubschraubers, für den Verpflichtungsermächtigungen im Umfang von insgesamt gut 5,6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2031 aufgenommen werden sollen. Im September hatte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) das Projekt zunächst angehalten, weil es zunächst im Haushaltsentwurf nicht vorgesehen war.
https://augengeradeaus.net/2018/11/aufg ... oeglichen/

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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Fr 9. Nov 2018, 15:09

Grünes Licht für „Schweren Transporthubschrauber“
Am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Bereinigungssitzung den Weg freigemacht für die Nachfolge des CH-53. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Die dazugehörige Verpflichtungsermächtigung für das Ministerium betrage 5,6 Milliarden Euro. Das Vorhaben des „Schweren Transporthubschraubers“ macht den größten Posten in dem neu gefassten Etat für 2019 aus.
Eine Festlegung auf ein Muster gebe es noch nicht – klar sei: Die Bundeswehr brauche schon aus Zeitgründen eine marktverfügbare Kauflösung. Damit soll die bisherige CH-53-Flotte bis Ende des kommenden Jahrzehnts vollständig ersetzt werden. Der Inspekteur der Luftwaffe sagte, bei der Auswahl eines geeigneten Typs für den „Schweren Transporthubschrauber“ werde er seine Truppe eng mit einbinden.

Fairer und transparenter Wettbewerb

In einem fairen und transparenten Wettbewerb haben die Interessenten die Möglichkeit, sich um den Zuschlag für das Vorhaben zu bewerben. Konkret ist im Zuge dieses laufenden Vergabeverfahrens nun ein weiterer, bedeutender Schritt möglich: Dazu sagte die Ministerin: Wichtig sei, dass mit den neuen Finanzlinien nun Unternehmen ein erstes Angebot abgeben könnten. Das sei eine ganz wichtige Etappe.
Regionen profitieren von Investition

Der neue Hubschraubertyp soll in einer Stückzahl von bis zu 60 Maschinen auf dem Fliegerhorst Holzdorf bei Schönewalde und Laupheim stationiert werden. Der Inspekteur der Luftwaffe sagte: Diese Entscheidung führe dazu, dass die Standorte Holzdorf und Laupheim sicher seien. Beide Regionen werden von dem neuen Rüstungsprojekt profitieren. Der Betrieb soll dort mit großer Unterstützung durch die Industrie erfolgen. Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie wird nach Einschätzungen des BMVg ausreichend an diesem Vorhaben teilhaben können.

Typenauswahl bis 2020

Als geeignet erscheinen für die CH-53-Nachfolge der US-amerikanische Hubschrauber vom Typ CH-47F der Firma Boeing und die CH-53K der Firma Sikorsky. Eine europäische Neuentwicklung kommt aus Sicht des BMVg nicht in Frage. Voraussichtlich 2020 soll die Auswahl des neuen Typs des „Schweren Transporthubschraubers“ für die Bundeswehr erfolgen. Noch im selben Jahr ist vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Bundestags der Abschluss des Vertrags über das Rüstungsprojekt geplant.

Alles in einem Vertrag

Beschaffung, Betreuung und Nutzung des „Schweren Transporthubschraubers“ werden absehbar in einem Vertragswerk geregelt. Das spart Zeit. Fähigkeitslücken im operativ-taktischen Lufttransport können so vermieden werden. Mit dem „Schweren Transporthubschrauber“ bleiben die Kapazitäten im operativ-taktischen Lufttransport erhalten. Gleichzeitig werden Fähigkeiten im Bereich Combat Search and Rescue, Personnel Recovery sowie bei der Unterstützung von Spezialkräften auf- und ausgebaut. Dieses Zukunftsprojekt hat für die Luftwaffe ganz besondere Bedeutung.
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/gruene ... ber--28964


Bundeshaushalt 2019 beschlossen

Haushalt/Ausschuss - 09.11.2018 (hib 864/2018)
Der Bund kann im kommenden Jahr 356,4 Milliarden Euro ausgeben. Gegenüber dem Soll für 2018 steigt der Etat des Bundes damit um 12,8 Milliarden Euro (+3,7 Prozent). Das beschloss der Haushaltsausschuss am frühen Freitagmorgen nach rund 16-stündiger Bereinigungssitzung mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD. Die Oppositionsfraktionen AfD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten gegen den geänderten Haushaltsentwurf.
Gegenüber dem Regierungsentwurf beschlossen die Ausschussmitglieder unter anderem einen weiteren Aufwuchs im Etat des Bundesministeriums für Verteidigung (Einzelplan 14). Dem Ressort sollen im kommenden Jahr 43,2 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, im Regierungsentwurf waren 42,9 Milliarden Euro vorgesehen. Gegenüber dem Soll von 2018 steigt der Etat damit um 4,7 Milliarden Euro (+ 12,2 Prozent). In der Bereinigungssitzung stimmten die Abgeordneten mehrheitlich unter anderem für neue Titel für die Entwicklung eines Luftverteidigungssystems und der Beschaffung eines U-Boots sowie einen deutlich erhöhten Ansatz für die Beschaffung eines Mehrzweckkampfschiffs. Zudem liegen die Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Haushaltsjahre mit 35,5 Milliarden Euro rund 5,7 Milliarden Euro über den Ansätzen im Regierungsentwurf.
https://www.bundestag.de/presse/hib/-/577964




Das österreichische Verteidigungsbudget von fast vier Jahren ...

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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Di 13. Nov 2018, 05:22

Bereinigungssitzung
Bund soll im nächsten Jahr 356,4 Milliar­den Euro aus­ge­ben können

https://www.bundestag.de/dokumente/text ... ung/576946


Die Bereinigungsvorlage ist hier nachlesbar:

https://augengeradeaus.net/wp-content/u ... _EPL14.pdf

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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von Karl P. » Do 20. Dez 2018, 15:24

Verzögerungen bei der CH-53K.....ob damit der Gewinner (Chinook) feststeht?

"Among the flaws discovered so far: exhaust gas sucked back into the engine, limited service life for parts for the main rotor gearbox, deficiencies with the tail rotor and driveshaft and late deliveries of redesigned parts."

https://www.bloomberg.com/news/articles ... -new-flaws

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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Do 28. Feb 2019, 18:48



https://de-de.facebook.com/esutde/posts ... ?__tn__=-R


Deutschland-Koblenz: Militärtransporthubschrauber

2019/S 042-096682

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:

Beschaffung STH
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:

Beschaffung STH-Flotte nebst logistischer Betreuung
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Laufzeit in Monaten: 504 (ab Auftragsvergabe)
IV.2.1) Zuschlagskriterien

Niedrigster Preis
https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTIC ... =0&tabId=1

https://www.evergabe-online.de/tenderde ... &id=242840
  • https://www.evergabe-online.de/tenderdo ... &id=242840
    Anlage 1 hat geschrieben:II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:

    Das Beschaffungsvorhaben umfasst die Herstellung und Lieferung einer Flotte marktverfügbarer schwerer Transporthubschrauber (STH) einschließlich Rüstsätzen/Missionsausrüstung, die Erbringung von Leistungen der Logistik und Nutzungsbetreuung einschließlich der Lieferung der erforderlichen Arbeitsmittel sowie der technischen und fliegerischen Ausbildung und der hierfür notwendigen Ausbildungsmittel. Der Begriff Marktverfügbarkeit beinhaltet die Zulassung des dem STH zugrundeliegenden Luftfahrzeugmusters (nicht der STH selbst) bis spätestens zur Abgabe des Best And Final Offers (BAFO). Optional sind auch Infrastrukturleistungen (u.a. Errichtung von Gebäuden) zu erbringen.

    Technische Anforderungen an die STH

    Das Aufgabenspektrum der zu beschaffenden STH-Flotte erstreckt sich auf den Lufttransport von Personal und Material sowie Sonderaufgaben. Die Erfüllung des vorstehend skizzierten Aufgabenspektrums muss weltweit in nahezu allen Klimazonen und unter schwierigen Wetter- und Sichtbedingungen sowohl bei Tag als auch bei Nacht gewährleistet sein.

    Ein STH muss in der Lage sein, mindestens
    1. 30 Soldaten/-innen je 115 kg oder 10 Tonnen Ladung als Innenlast zu transportieren,
    2. 10 Tonnen Ladung als Außenlast zu befördern
    3. 8 Tonnen Innenlast über eine Entfernung von 125 nautischen Meilen zu transportieren.
    Die vorstehend angeführten Anforderungen a. bis c. sind durch das Luftfahrzeug jeweils zu erfüllen, jedoch nicht gleichzeitig.

    Jeder STH muss eine Mindestreisegeschwindigkeit von 120 KTAS bei Maximum Take Off Weight (MTOW) und International Standard Atmosphere (ISA) erreichen.

    Zusätzlich werden für die STH Rüstsätze (u.a. Rettungswinde, Ballistischer Schutz, Elektro-optischer/Infrarot-Sensor (EO/IR) etc.) beschafft.
    Anlage 1 hat geschrieben:Logistik und Nutzungsbetreuung der STH-Flotte

    Der Betrieb der STH-Flotte ist durch Leistungen des Auftragnehmers sicherzustellen. Diese Leistungen des Auftragnehmers umfassen insbesondere:
    • Wartung und Instandhaltung der STH / Nutzungsbetreuung einschließlich der Lieferung von Arbeitsmitteln;
    • Materialversorgung einschließlich Lagerhaltung und Logistik;
    • Entwicklungstechnische und technisch-logistische Unterstützungsleistungen;
    • Optional: Bau / Umbau von Gebäuden (insbesondere Materiallager, Hallen zur Wartung, Instandsetzung und Unterbringung der STH, Gebäude für Flugsimulatoren und Schulungsräume);
    Teile der vorgenannten Leistungen sollen im Rahmen eines Betreibermodells erbracht werden.

    Zeitraum der Flottenbereitstellung

    Die Bereitstellung des vollständigen STH-Flottenverbands soll bis Ende 2032 abgeschlossen sein. Die Auslieferung des ersten STH soll im Sommer 2024 erfolgen. Die Materialversorgung muss über einen Zeitraum von 30 Jahren ab Auslieferung des letzten STH sichergestellt sein. Die Ausbildungsleistungen sollen, bezogen auf das technische Personal, im Zeitraum bis 2032 erfolgen, die geplante Simulatorausbildung über den gesamten Nutzungszeitraum.

    Liefer- und Leistungsort

    Die zu beschaffende STH-Flotte wird an den Standorten Laupheim und Schönewalde (Main Operating Bases) betrieben. Ein STH verbleibt als Erprobungsträger am Standort Manching. Die Liefer- und Leistungsorte werden durch die Angebotsaufforderung präzisiert.

    Das an den Standorten des Auftraggebers eingesetzte Personal muss mindestens über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung Ü2 nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) verfügen (vgl. nachfolgend in Abschnitt III. 1.5 zum Zeitpunkt der Vorlage der Nachweise)
    Anlage 1 hat geschrieben:II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:

    Zu liefern sind 44 bis 60 Luftfahrzeuge (einschließlich eines Erprobungsträgers). Die konkrete Stückzahl bestimmt sich nach dem Verfahren der Flottenleistung, d.h. der Stückzahlbedarf ist anhand skalierbarer Szenare (bei denen die Anzahl der STH von Nutzlast und Reichweite abhängig ist) und nicht skalierbarer Szenare (bei denen eine feste Anzahl an STH für Einzelaufgaben erforderlich ist) zu berechnen. Hieraus ergibt sich die Stückzahl bzw. Umfang der weiteren Lieferleistungen. Die Vergabeunterlagen für die 2. Stufe des Verfahrens (Angebots- und Verhandlungsphase) enthalten detaillierte Vorgaben zur Bestimmung der STH-Stückzahl. Die Materialversorgung soll in Abhängigkeit von der jeweiligen Lieferleistung über eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren nach Auslieferung des letzten STH erfolgen.

    Es wird auf die Ausführungen unter Abschnitt II.1.5) verwiesen.

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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Do 16. Mai 2019, 19:55


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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » Sa 25. Mai 2019, 00:23


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Re: D: Schwerer Transporthubschrauber

Beitrag von theoderich » So 16. Jun 2019, 17:49

French Air Force deputy talks strategy, Brexit and future fighter jets
As deputy chief of staff for plans and programs with the French Air Force, Maj. Gen. Frédéric Parisot is the go-to person if one wants to know the force’s plans for the future.

And so Defense News caught up with him ahead of the Paris Air Show at his office in the new building for the Armed Forces Ministry in southwest Paris.
When will the French Air Force get heavy helicopters?

It’s not budgeted for in the current military program law, but it’s a subject we bring up regularly because it would allow us to drop men and materiel deep behind enemy lines, so it’s a capacity we’re interested in. For the moment we make do with the Caracal, but its payload capacity is a bit smaller. We’ll bring the subject back to the table in 2021 when the military program law comes up for new discussion.

The special forces want this capacity, and the most obvious solution right now is based on U.S. products, although if Airbus Helicopters comes up with an offer then we’d look at that. The Germans have a pressing need for this type of helicopter, and if ever we got some, too, then we could create a joint squadron, a mirror of the one we’re setting up in Evreux, but this time in Germany. But nothing is on the cards.
https://www.defensenews.com/digital-sho ... hter-jets/

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