Airbus A400M

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
theoderich
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Re: Airbus A400M

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Re: Airbus A400M

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Grünes Licht für weitere Investitionen
Für rund 27 Millionen Euro sollen beim zukünftigen Transportflugzeug C-130J Super Hercules zeitgemäße Möglichkeiten zum Datenaustausch zwischen Flugzeugen und Kräften am Boden eingerüstet werden. Für den bestmöglichen Schutz des Luftfahrzeuges und seiner Besatzung im Einsatz wird das Raketenanflugwarnsystem dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Mit dem Einbau eines modernen Kollisionswarnsystems wird den zuletzt geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen im Luftverkehr Rechnung getragen. Das Verteidigungsministerium hat das Bundesministerium der Finanzen daher um eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung gebeten, damit der Beschaffungsvertrag für sechs C-130J geändert werden kann. Der Haushaltsauschuss hat die notwendige Kostenobergrenze für den Vertrag angehoben.
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/hausha ... che-204706

theoderich
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Re: Airbus A400M

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Re: Airbus A400M

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Re: Airbus A400M

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GTK Boxer –Aus der Idee wird Realität

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Im Cargo Hold Trainer, einem Abbild des Airbus A400M-Laderaums, wird getestet, ob ein GTK Boxer verladen und verzurrt werden kann.
Wurde er bislang nur per Landtransport oder im Bauch einer Antonov in den Auslandseinsatz gebracht, will es die Bundeswehr nun mit ihrem eigenen A400M aus Wunstorf können. Hierbei ist eine Beladeuntersuchung notwendig, damit der Transport des GTK Boxer freigegeben werden kann. Das vierachsige, gepanzerte Fahrzeug wiegt insgesamt etwa 35 Tonnen. Über die geöffnete Rampe des A400M dürfen aber nur 32 Tonnen fahren. Der GTK Boxer besteht aus zwei Elementen. Dem Fahrzeugchassis und dem Missionsmodul als Aufsatz. Für den Lufttransport wird beides voneinander getrennt.
Zukünftig, nach der Zertifizierung, sollen zwei GTK Boxer mit drei A400M in den Auslandseinsatz fliegen können. Ein Chassis pro Flugzeug und zwei Missionsmodule im Dritten.
https://www.bundeswehr.de/de/organisati ... et-1313636



Eindeutig ein "Boxer" ("Vilkas") für Litauen.

Und in Belgien wurde eine weitere C-130H außer Dienst gestellt. Von 12 Flugzeugen, die zwischen Juli 1972 und April 1973 geliefert worden sind, fliegen jetzt nur noch acht Stück:

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https://www.facebook.com/BelAirForce/po ... ?__tn__=-R
Zuletzt geändert von theoderich am So 6. Sep 2020, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.

theoderich
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Re: Airbus A400M

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  • 19.06.2002

    Antwort

    der Bundesregierung

    auf die Große Anfrage der Abgeordneten Günther Friedrich Nolting, Hildebrecht Braun (Augsburg), Jörg van Essen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP

    – Drucksache 14/8418 –

    Bundeswehr im neuen Jahrhundert

    139. Wie soll angesichts der bestehenden Haushaltssituation und der absehbaren Haushaltsentwicklung die Waffensystemstruktur der Luftwaffe modernisiert werden?

    Der Bedarf für die materielle Ausstattung der Luftwaffe leitet sich stringent aus den Vorgaben zur „Erneuerung der Bundeswehr von Grund auf“ ab.

    Die Beschaffung folgender größerer Waffensysteme der Luftwaffe ist entschieden:
    • EUROFIGHTER EF-2000
    • Future Transport Aircraft (FTA)/AIRBUS A-400M
    • Transporthubschrauber NH-90
    • Umrüstung von vier AIRBUS A-310 auf Multi-Role-Transport-Tanker(MRTT)
    • Laser Zielbeleuchter und Luft-Boden-Präzisionsmunition für IDS TORNADO.
    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/095/1409501.pdf
  • 10.02.2015

    Antwort

    der Bundesregierung

    auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Annette Groth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.

    – Drucksache 18/3815 –

    Rüstungsexport von Mehrzweck-Tank- und Transportflugzeugen und Luftbetankungsanlagen

    20. Welche Alternativen hatte das Bundesministerium der Verteidigung zu den bestellten Tankflugzeugen von Airbus ausgemacht?

    Im Vorfeld der Entscheidung über die Beschaffung von vier Tanker-Umrüstkits zur Fähigkeitserweiterung des bereits eingeführten Waffensystems Airbus A310 Multi Role Transport (MRT) wurde alternativ der Weiterbetrieb und die Umrüstung der bei der Luftwaffe vorhandenen Boeing 707-307C erwogen. Die Umrüstung hätte mittels eines bereits zugelassenen israelischen Umrüstkits erfolgen können.
    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/039/1803988.pdf
  • Lufttransport 2.0 - Aufbruch in eine neue Fähigkeitsdimension mit der A400M, in: Hardthöhenkurier, H 3 (2018), p. 88-91
    p. 89 hat geschrieben:Die Betankungssätze werden mit vorher festgelegten Luftfahrzeugen ausgeliefert. Der Luftwaffe stehen derzeit vier Betankungssätze für Kampfflugzeuge zur Verfügung. Weitere Sätze laufen nach und nach zu. Noch im Laufe dieses Jahres sollen TORNADO und EUROFIGHTER zur Betankung an der A400M freigegeben werden. Hiezu ist neben dem bereits erbrachten Nachweis der Betankungsfähigkeit des A400M im Besonderen die jeweilige "Paarung" zu untersuchen.
    https://hardthoehenkurier.de/hhkemags/h ... ml#page=88


Und diese acht A330 MRTT (5 in Eindhoven + 3 in Köln-Wahn) ersetzen:
  • 4 Airbus A310 MRTT (Deutschland)
  • 1 McDonnell Douglas KDC-10 (Niederlande; 2 KDC-10 wurden im Juni 1992 beschafft und 1995 in Dienst gestellt)
Das jährliche Flugstundenkontingent der acht Tankflugzeuge ist folgendermaßen aufgeteilt:
  • Niederlande (2000 h)
  • Deutschland (5.500 h)
  • Belgien (1000 h)
  • Luxemburg (200 h)
  • Norwegen (100 h)
  • Tschechien (100 h)

theoderich
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Re: Airbus A400M

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Ungarn wird erste A400M Partnernation

In Lechfeld wird eine multinationale Lufttransportgruppe (Multinational Air Transport Unit, MNAU) aufgebaut. Zehn Transportflugzeuge, rund 600 neue Dienstposten und mehr als 170 Millionen Euro Investitionen – das sind die Eckdaten für die geplante Stationierung. Ab dem Jahr 2028 soll die neue Einheit, die dem Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf unterstellt ist, voll einsatzfähig sein.

Auf Frage des Hardthöhenkurier zur multinationalen Beteiligung erklärte ein Sprecher der Luftwaffe: „Konkrete Beteiligungsabsichten sind zurzeit seitens der Tschechischen Republik und Ungarns erkennbar. Die Tschechische Republik beabsichtigt im Rahmen MNAU ab 2022 den Erwerb von rund 300 Flugstunden jährlich und strebt einen monetären Ausgleich an. Ungarn wird die erste Partnernation der MNAU und beabsichtigt bis spätestens I/2020 die Entsendung eines Technischen Offiziers und im weiteren Verlauf die Entsendung eines Pilotenschülers in das LTG 62 (MNAU Implementation Team). Ungarische Absicht ist es, sich als Partner im Cluster Lufttransport bei der VJTF 2023 einzumelden.“
https://www.hardthoehenkurier.de/index. ... tnernation

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