Mehrzweckhubschrauber

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theoderich
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von theoderich »

chuckw hat geschrieben:
Do 13. Aug 2020, 12:48
Es würden ja 6 oder 8 H125M mit z.B. HForce Option 2 reichen...und so viel kosten würde die Anschaffung auch wieder nicht. Aber ich weiß, wir leben in Österreich.
Dass eine zweite Type eingeführt wird, ist auszuschließen. Man könnte ja theoretisch eine zweite Staffel lleichte MzHS beschaffen, aber angesichts der Kosten und da man zehn Jahre gebraucht hat, um eine Finanzierung für 18 Hubschrauber aufzustellen und 15 Jahre für nur drei S-70 (obwohl man davon insgesamt 24 Stk. benötigen würde), kann man sich denken wie realistisch das ist.

theoderich
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von theoderich »

Heer braucht neue Hubschrauber: Warten auf Klaudia Tanner
Die Zeit drängt. Ursprünglich wollte das Bundesheer die 18 verbliebenen Alouette-III-Hubschrauber bereits Ende dieses Jahres außer Dienst stellen. Nach einer „letztmaligen“ Verlängerung – so der Generalstab in einem internen Bericht für Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) – soll nun 2023 endgültig Schluss sein. Bis zu 15 Maschinen könnten dann noch fliegen. Die anderen müssten als Ersatzteillager „kannibalisiert“ werden.
In Kürze, noch im Sommer soll es so weit sein, wird im Umfeld der Ministerin beteuert. Gerüchte, dass die 300 Millionen Euro schwere Beschaffung aus Budgetgründen verschoben werden könnte, werden dementiert.

Die Militärs haben sich jedenfalls bereits Ende Mai für eine Type festgelegt und den Ankauf des italienischen AW169M empfohlen. Die Beschaffung solle gemeinsam mit der italienischen Armee erfolgen. Dies gilt als unabdingbar: Ein Geschäft direkt mit einem Rüstungskonzern scheidet nach den Erfahrungen mit dem Eurofighter aus.

Die Italiener haben aber Konkurrenz. In technischer Hinsicht kommt ein Hubschrauber von Airbus in Frage, der H145M. Aus Deutschland gab es sogar ein Angebot für die Prüfung einer gemeinsamen Beschaffung – allerdings noch an Starlinger und jedenfalls bevor Tanner den Kontakt zum Eurofighter-Mutterkonzern auf Eis legte.
https://www.tt.com/artikel/17230747/hee ... dia-tanner

theoderich
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von theoderich »

Pompeo-Besuch: Bundesheer und US-Nationalgarde wollen Partner werden
Pompeo-Besuch: Bundesheer und US-Nationalgarde wollen Partner werden
Auch die Helikopter-Beschaffung war laut KURIER-Informationen Thema.
Beim Besuch Pompeos war noch ein weiteres Bundesheer-Thema Diskussionsgegenstand: Die Neuanschaffung von 18 Helikoptern. Das US-Unternehmen Bell bietet seine Bell 429-Hubschrauber an. Österreich will solche Geschäfte jedoch nur noch direkt mit Regierungen abwickeln – laut KURIER-Informationen machte sich Pompeo für das US-amerikanische Modell stark. Der derzeit härteste Konkurrent ist der AW169 von der italienischen Firma Leonardo.
https://kurier.at/politik/inland/pompeo ... /401001299

Acipenser
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von Acipenser »

Zitat:

"Es würden ja 6 oder 8 H125M mit z.B. HForce Option 2 reichen...und so viel kosten würde die Anschaffung auch wieder nicht. Aber ich weiß, wir leben in Österreich."

...wenn man 6 bis 8 Hubschrauber für den Regelbetrieb braucht muss man aus der Erfahrung 3 mal so viel beschaffen, weil unvorhergesehene Ereignisse eintreten können und auch Maschinen in der Wartung oder zurück im Werk sein müssen. Das sind Erfahrungswerte aus langjährigen Betrieb der Maschinen, die 3er Regel: 6 Maschinen im Regelbetrieb, 6 in Reserve und 6 in Wartung. Im Idealfall wären alle 18 Maschinen verfügbar, aber es kann im schlimmste Fall auch mehr als 6 Maschinen in Wartung oder Werk oder nicht verfügbar sein.
Auch sollte vom Bundesheer alle Servicearbeiten für dem Betrieb der Maschinen selbstständig durchgeführt werden können damit bei Elementarereignissen die Flotte einsatzbereit bleibt und nicht von Dritten abhängig ist.
Bei der Bell 429 fällt auf das noch keine US Army/Navy/Air Force Käufe gefunden werden konnten und die Abstürze (Polizei und Transporteinheit) in der Slowakei aufzuklären sind.

Die Streckung auf das Jahr 2023 ist auch nur Trugschluss: die 18 Maschinen müssen bestellt werden, gebaut werden und dann noch eigeschult werden 2-4 Jahre sind da schon ein enges Korsett für eine Neueinführung die dann 40-50 Jahre bestand haben soll. Man sollte auch auf keinen Fall ein Stückzahlreduktion in Erwägung ziehen weil die KIOWA noch ein paar Jahre zur Verfügung stehen, denn sonst hat man ein Fiasko wie beim Saab 105: Heute fehlen Plötzlich die 3 nicht beschaffte Eurofighter, weil ja "eh noch Saab 105 da sind" (Zitat Darabosch vor Jahren)

Tribun
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von Tribun »

Hab mal ein Video gefunden, indem man ein wenig den Größenvergleich zwischen AW109 und AW169 sieht.
https://www.youtube.com/watch?v=6eXqYgCwuQg
Schon ein ordentlicher Unterschied!

theoderich
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von theoderich »

Die schwierige Suche nach dem Bundesheer-Helikopter

Bundesheer. Drei Helikoptertypen haben gute Chancen, kostentechnisch gibt es große Unterschiede


VON ARMIN ARBEITER

Erst sollte sie im Sommer kommen, jetzt ist von Anfang Herbst die Rede: Die Entscheidung, welches Helikoptermodell künftig für das Bundesheer fliegen soll. Um die 300 Millionen Euro sollen dei 18 Helikopter kosten, die die altgediente Alouette III (seit 1967 im Einsatz) ersetzen. Um ein Desaster wie beim Ankauf der Eurofighter zu verhindern, geht das Verteidigungsministerium vorsichtig vor, hüllt sich bezüglich der Typenentscheidung in Schweigen. Doch die Gerüchteküche brodelt.

Zwei Hubschraubermodellen werden große Chancen nachgesagt. Da ist zum einen der AW169 vom italienischen Hubschrauberhersteller Leonardo, zum anderen der US-amerikanische Bell 429. Der H 145 von Airbus dürfte wegen des Firmennamens ausscheiden und wäre politisch zu riskant - wenngleich sich Experten einig sind, dass dieses Modell am ehesten den Anforderungen Österreichs entspräche.

Hohe Betriebskosten

Ein direktes Geschäft mit einem der Rüstungskonzerne ist ausgeschlossen. Das Verteidigungsministerium setzt - aus Eurofighter-Gründen - vehement auf ein Government-to-Government-Geschäft. Und die italienische Regierung ist gerade dabei, AW169 anzuschaffen. Auch der Generalstab scheint für Leonardo zu sein. Sechs der 18 Helikopter sollen zu Trainingszwecken angeschafft werden.

"Mit einem AW169 zu üben, würde immense Betriebskosten verursachen. Außerdem ist die schiere Größe des Geräts schon eine Herausforderung für frische Piloten", erfährt der KURIER hinter vorgehaltener Hand aus dem Ministerium. "Der AW169 wird etwa von der italienischen Armee zu Trainingszwecken genutzt", kontert Leonardo gegenüber dem KURIER, außerdem könnten Kosten durch Flugsimulatoren eingespart werden, mit denen es auch möglich sei, "riskante Missionen oder Manöver" zu üben.

Jedes der Modelle sei für sich genommen ein Gutes, heißt es von verschiedenen Experten und Soldaten. Jedoch gäbe es in puncto Betriebskosten einen gewaltigen Unterschied.

Während der italienische Helikopter für zehn Personen ausgerichtet ist und stolze 4,6 Tonnen auf die Waage bringt, wiegt der Bell 429 nur 3,4. Was sich auch auf die Kosten pro Flugstunde auswirkt: 1.100 Euro kostet der AW169 pro Stunde, mehr als doppelt so viel wie der Bell 429. Für ein Bundesheer, das extrem unterfinanziert ist, durchaus eine erwähnenswerte Summe. Berechnungen der "Hubschrauber-Ratingagentur" Conklin & de Decker zufolge kostet der AW169 nach 20 Jahren und jährlich 400 Flugstunden um 137 Millionen Euro mehr als die 18 Bell-Modelle - und 50 Millionen mehr als jene von Airbus.

"Wir haben unsere eigenen Daten, in denen unser Modell eine viel bessere Performance abliefert", nimmt Leonardo dazu Stellung. Aus Wettbewerbsgründen könnten diese Daten nicht veröffentlicht werden.

Ein Argument der AW169-Befürwortet ist die Größe des Helikopters, laut Leonardo tendiere das Militär weltweit "zu größeren Maschinen mit mehr Platz". Dennoch dürfte eine Rettung im hochalpinen Gelände dadurch schwieriger werden: "Da bin ich mit einer kleineren Maschine einfach besser beraten. Ich komme näher an eine Felswand", sagt Luftfahrtexperte Georg Mader zum KURIER.

Drei Partnerschaften

Einer, der Erfahrung in der Flugrettung hat, ist Roy Knaus, Chef des Unternehmens HeliAustria. Bekäme Bell den Zuschlag, wäre seine Firma einer von drei österreichischen Partnern des texanischen Konzerns. Am Standort Bad Vöslau würden die Helikopter - in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer - zusammengebaut. "Es kämen fünf bis sieben Arbeitsplätze dazu - das wäre für unser Unternehmen eine interessante Sache. Vor allem betreiben wir seit 20 Jahren die Bell-Transporthubschrauber 212 und 412, kennen also das System", sagt er zum KURIER.

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Der AW169 ist mit zehn Sitzen der größte, aber auch der teuerste Hubschrauber

AW169

Der Riese.
Dieses Modell des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo kann zehn Personen aufnehmen, fliegt bis zu 145 Knoten (268 km/h) schnell. Die große Aufnahmekapazität geht allerdings zulasten der jährlichen Betriebskosten. Nach Rechnung von Conklin & de Decker kostet der AW 169 nach 20 Jahren und jährlich 400 Flugstunden um 137 Millionen Euro mehr als die 18 Bell-Modelle - und immerhin 50 Millionen mehr als jene von Airbus. Der Generalstab scheint das italienische Modell zu forcieren


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Der Bell 429 ist unter anderem bei der slowakischen Armee im Einsatz

Bell 429

Der Spritsparer.
Dieser Helikopter hat Platz für sieben Personen, eine Höchstgeschwindigkeit von 155 Knoten (287 km/h) und kann dank seiner Kufen auch in hochalpinem Gelände Bergungsoperationen durchführen. Bei den Lebenszykluskosten liegt der Bell 429 laut einer Studie von Conklin & de Decker weit vor seinen Konkurrenten. Zumindest unter der Annahme, dass 18 Modelle 20 Jahre lang jährlich 400 Flugstunden absolvieren.


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Der Firmenname wird den H 145 wahrscheinlich seinen großen Auftritt in Österreich kosten

Airbus H 145

Der Ungewollte.
134 Knoten (248 km/h) schnell und neun Personen fassend, erfüllt auch der vorgestellte Airbus-Helikopter die Vorgaben des Verteidigungsministeriums. Mit seinem Fünfblattrotor wäre das Modell sehr gut für Bergrettungen geeignet. Das Unternehmen dürfte aber schon allein aufgrund des Namens nicht zur ersten Wahl gehören, bei Airbus ist man verstimmt: Die Hubschrauber-Sparte unseres Konzerns hat rein gar nichts mit den Eurofightern zu tun", sagte Airbus-Mann Mark Henning in einem Gespräch mit Journalisten
https://kurier.at/wirtschaft/die-schwie ... /401002352
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 17. Aug 2020, 18:42, insgesamt 4-mal geändert.

Tribun
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von Tribun »

Verlinkung von Artikeln, bei denen man sich anmelden und manchmal für das Lesen sogar bezahlen muss, sind wenig hilfreich!
Kann man das vielleicht für jene, die sich dort nicht registrieren wollen, zusammenfassen?

theoderich
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Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von theoderich »

Volltext folgt noch. Laut "Kurier" soll die Entscheidung nun erst Anfang Herbst verkündet werden - Ö1 berichtet heute aber anderes:





Ö1 Journal um acht
17.08.

Barbara Schieder: "Im Studio begrüßt Sie Barbara Schieder. [...] Das Bundesheer kauft Hubschrauber im Wert von 300 Millionen Euro. Die Anbieter rittern bis zuletzt um den Zuschlag. Und diesmal heißt es: Mit Blick auf das Eurofighter-Debakel soll alles mit rechten Dingen zugehen."

[...]

Bundesheer entscheidet über Hubschrauberkauf

SCHIEDER: "Die Aufregung um die Umstrukturierungspläne von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ist quasi in die Sommerpause gegangen, doch sie hat eine wichtige Entscheidung überdeckt. Das Heer wird nämlich neue Hubschrauber kaufen - und zwar im Wert von 300 Millionen Euro.

Drei Hersteller rittern um den Auftrag. Einer davon zuletzt mit einem sehr prominenten Fürsprecher, nämlich US-Außenminister Mike Pompeo in Wien.

Nach dem Schmiergeldverdacht rund um den Kauf der Eurofighter soll diesmal alles sauber ablaufen. Die Typenentscheidung steht kurz bevor, berichtet Stefan Kappacher."

Stefan Kappacher: "Die Grundsatzentscheidung für den Kauf von zwölf leichten Mehrzweckhubschraubern ist schon 2018 unter schwarz-blau gefallen. Ein Government-to-Government-Geschäft soll es werden, damit keine Vermittlerprovisionen anfallen. Und drei Anbieter sind noch im Rennen, wobei auffällt, dass es mittlerweile nicht mehr um einen leichten, sondern um einen mittelschweren Helikoptertyp geht. Gut ein Drittel mehr an Gewicht.

Und der Favorit ist der AW169 des italienischen Luftfahrtunternehmens Leonardo. Die Tiroler Tageszeitung hat Ende Juni von einem geheimen Papier des Generalstabs berichtet, in dem der Kauf von 18 Stück - 12 plus 6 Trainingsmaschinen - des italienischen Hubschraubers empfohlen wird. Im Büro von Ministerin Tanner wird die Existenz dieser Empfehlung bestätigt.

Die Entscheidung trifft natürlich die Ministerin. Aber sie agiert ja nicht im luftleeren Raum. Die Mitbewerber gehen daher schon davon aus, dass die Sache für Leonardo gelaufen sein könnte, zumal der zweite europäische Anbieter Airbus heißt und Tanner auf den deutsch-französischen Hersteller nicht allzu gut zu sprechen ist."

[TANNER: "Airbus ... wird mich noch kennenlernen!"]

KAPPACHER: "Die Drohung der Ministerin bezog sich auf den Rechtsstreit der Republik mit Airbus. Es geht um die mutmaßlich bis zu 180 Millionen Euro an Schmiergeld, die beim Eurofighter-Deal geflossen sein könnten.

Dass Österreich jetzt von Airbus dessen Hubschrauber H145 kauft, ist politisch unter diesen Umständen ganz schwer vorstellbar. Da kann, wie in Wiener Neustadt und Spielberg in den vergangenen Wochen geschehen, Airbus noch so viele Leistungsschauen vor Medienvertretern machen.

Der dritte Anbieter ist der US-Hersteller Bell, der für sich in Anspruch nimmt, dass über einen Lebenszyklus von 20 Jahren gerechnet weitaus kostengünstigste Angebot zu haben. Der AW169 aus Italien sei um ein Drittel teurer. Der Bell 429 sei leichter, technisch ausgereifter und verbrauche deutlich weniger Sprit, lassen die Amerikaner verbreiten.

Beim Besuch von Außenminister Mike Pompeo am Freitag in Wien war das offiziell zwar kein Thema. Bell soll Pompeo allerdings sehr wohl für das Treffen mit Finanzminister Blümel gebrieft haben. Für Anfang September plant Bell eine Präsentation seines Helikopters in Bad Vöslau, wobei die Entscheidung dann schon gefallen sein könnte.

Auffallend ist eines: Der italienische Hersteller Leonardo verhält sich bemerkenswert ruhig. Ganz, als wäre man sich der Pole Position bewusst und des Sieges schon sicher. Vertreten wird Leonardo in Österreich übrigens von einer bekannten PR-Agentur. Der zuständige Geschäftsführer war im früheren Leben Geschäftsführer der Salzburger ÖVP."
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 17. Aug 2020, 23:19, insgesamt 2-mal geändert.

theoderich
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Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von theoderich »

Bundesheer: Entscheidung zu Hubschraubern steht bevor

https://orf.at/stories/3177762/

chuckw
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Registriert: Mo 30. Apr 2018, 12:38

Re: Mehrzweckhubschrauber

Beitrag von chuckw »

Hubschrauber-Entscheidung für das Bundesheer steht bevor
Um einen sauberen und transparenten Beschaffungsprozess zu garantieren, wie Generalstabschef Robert Brieger im Juli betont hat, soll die Beschaffung ohne Vermittlerprovisionen "Government-to-Government im Sinne des europäischen Kooperationsgedankens" erfolgen.

Der US-Hersteller Bell mit seinem Modell 429 wäre damit wohl aus dem Rennen, zuletzt wurde aber spekuliert, dass US-Außenminister Mike Pompeo bei seinem Österreich-Besuch für das Unternehmen lobbyiert haben könnte. Auch von einer kommenden Präsentation in Österreich ist die Rede. Im Raum steht zudem eine Verknüpfung mit der Nachbeschaffung der ebenfalls in die Jahre gekommenen Bell OH-58 "Kiowa"-Hubschrauber des Bundesheeres.
https://www.kleinezeitung.at/service/ne ... tc=INT-920
Alles läßt sich durch Standhaftigkeit und feste Entschlossenheit erreichen. (Prinz Eugen v. Savoyen)

Gesperrt