Medienberichte 2020

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
iceman
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von iceman »

Wenn man bei den Budgetverhandlungen mehr Geld fordern will, muß man im Gegenzug wahrscheinlich einsparen, etwa durch Kasernenverkäufe.
War unter Klug schon angedacht (zB Tamsweg, Weitra, Freistadt...), unter Doskozil fanden diese nicht statt und FM Löger hat Kunasek wieder in diese Richtung verwiesen.
Im Grunde bleibt dem Bundesheer auch nichts anderes übrig, der von Starlinger geforderte Geldregen wird nicht kommen.

theoderich
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von theoderich »

Steirisches Militär hofft auf mehr Budget

https://steiermark.orf.at/stories/3029116/
7. Januar 2020

theoderich
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von theoderich »

Assistenzeinsatz: BH hofft auf Verlängerung

https://burgenland.orf.at/stories/3029374/

theoderich
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von theoderich »

Das große Interview
Was verstehen Sie vom Heer, Frau Tanner?

https://www.krone.at/2075684

Viele Worte, null Inhalt ...


Bundesheer: „Reformen zu schnell und oft“
Der Militärkommandant, der am Freitag in der Eisenstädter Martinkaserne gemeinsam mit Brigadier Jürgen Baranyai, Kommandant der Heerestruppenschule, zurück- und vorausblickte, verband damit ein Stoßgebet. In den vergangenen zehn Jahren habe es fünf Minister gegeben (inklusive der Kurzzeit-Chefs Johann Luif und Thomas Starlinger sogar sieben, Anm.) und jeder „hat eine Reform angestoßen“. Weil die Ressortchefs im Schnitt aber nach zwei Jahren schon wieder Geschichte waren, „stolpern wir von einer Reformbeginnphase in die nächste“. Jetzt hoffe er auf Kontinuität, „damit wir endlich einmal eine Reform durchziehen können“. Denn: „Wir reformieren zu schnell und zu oft und kommen nicht in die Wirkungsphase.“ Wichtiger als Reformen wäre für das notorisch unterbudgetierte Heer ohnehin ein Geldsegen. Schutzausrüstung und Mobilität lägen auch im Burgenland im Argen, so Gasser. Bei der Infrastruktur – sprich Kasernen – sei man hingegen hierzulande „zum Teil sehr gut aufgestellt“.

Aufgestellt ist das Bundesheer seit Herbst 2015 auch wieder an der Grenze. 450 Soldaten befinden sich aktuell im Burgenland in dem vom Innenministerium angeforderten Assistenzeinsatz. Noch einmal so viele sind in Tirol, Kärnten und der Steiermark stationiert. Der Einsatz gegen illegale Migration und Schlepper wurde bisher immer um sechs Monate verlängert, aktuell bis Mai 2020.

„Ich wünsche mir, dass der Einsatz weitergeht“, sagte Gasser und begründete das mit Zahlen. Im gesamten Burgenland einschließlich des Bezirks Bruck an der Leitha in NÖ seien 2018 insgesamt 534 Personen aufgegriffen worden, im Vorjahr waren es 1.350, was einer Zunahme um 150 Prozent entspreche. Gasser: „Das ist enorm.“ Bundesweit gab es bei Aufgriffen einen Rückgang von 21.000 auf 19.000.

Für heuer wünscht sich Brigadier Gasser neben der Fortsetzung des Grenzeinsatzes die Aufstellung der schon länger zugesagten Pioniersicherungskompanie in Bruckneudorf, um alle Rekruten aus dem Burgenland im Land ausbilden zu können.
https://kurier.at/chronik/burgenland/bu ... /400723419

Zuletzt geändert von theoderich am So 12. Jan 2020, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.


chuckw
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von chuckw »

Leider war dies genau so zu erwarten, verantwortungslos und dilettantisch.
Als Ersatz für die Trainings-Jets werden zudem Übungsflüge bei befreundeten Luftstreitkräften zugekauft. Das ist zwar auf Sicht gesehen nicht billiger, lässt sich aber als Sparvariante besser verkaufen. Verteilt sich der dreistellige Millionenbetrag doch auf mehrere Jahre.
Nun, auf diese Meldung hat man ja fast schon gewartet, war klar das es so kommt. Das ideologische Konzept der Regierungsparteien (Türkis: die schwarze Null muss halten; Grün: jede Waffe ist eine zuviel) verlangt nach dieser "Lösung". Da spielt es keine Rolle, dass man über die Zeit keinen Euro spart.
Als das Sparpotenzial schlechthin sieht Türkis-Grün die Panzer. Der Abbau schwerer Waffen soll fortgesetzt werden. Die Rede ist von nur noch 25 bis 28 Stück, wobei die "Kernkompetenzen in der Ausbildung" dennoch sichergestellt bleiben sollen.
Das ist ja interessant, also zwei Kompanien oder wie? Und fährt man mit den aktuellen Leoparden durch die Gegend bis sie auseinanderfallen und oder darf man sie sogar mit einem Solarpanel für die Stromversorgung upgraden? Im Ernst, ein Upgrade der A4 wird es ja wohl auch nicht geben, wie soll das funktioneren (aber diese Frage interessiert wohl in der Regierung auch keine/n)?

In Hörschung und Wels dreht bald der Letzte das Licht ab.
Alles läßt sich durch Standhaftigkeit und feste Entschlossenheit erreichen. (Prinz Eugen v. Savoyen)

Acipenser
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von Acipenser »

Worte sind Schall und Rauch, und die News im Blätterwald sind Morgen schon wieder im Schrätter!

Da jetzt fast 1,5 Milliarden übrig sind, ist es jetzt Zeit die seit Jahren dringend geforderte Katastrophenmilliarde fürs ÖBH umzusetzen. Die Schneelagen der letzten Monate und Jahre zeigen wie wichtig die Mobilität fürs ÖBH ist, daher sollten sofort 200 PuchGersatz bestellt werden, idealerweise MercedesG und 200 Unimogs in Infantrieausführung als Hochwassertaugliche Einsatzfahrzeuge angeschafft werden. Zusätzlich zu den für Herbst versprochenen MAN LKWs.
Ist wohl der Frühling für den Herrn Bundespräs. der Autum! Die Abwehr u.a. von Naturgefahren durch das ÖBH kann man durchaus auch der Bekämpfung des Klimawandels widmen, Geld ist ja wie wir alle nun wissen da! DADA

iceman
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von iceman »


IndieGrz
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von IndieGrz »

iceman hat geschrieben:
Mo 13. Jan 2020, 08:24
https://www.krone.at/2076705
Die Frage "Warum wurde der Verband nicht nachbeschafft?" an einen Bundesheer-Sprecher war dem Redakteur wohl zu viel Arbeit? Oder wollte er sich die Geschichte nicht kaputt machen lassen.

Ok, dann eher Zweiteres:
<a href="">

Acipenser
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Re: Medienberichte 2020

Beitrag von Acipenser »

Und das nach jahrelanger Diskussion, dass Nahrungsmittel noch weit übers Ablaufdatum genießbar sind! Medizinische Produkte werden meist unter einer keimfreien Schutzatmosphäre abgepackt und daher nahezu unbegrenzt lagerbar wenn von Sonnenlicht und extremen Temperaturen fern gelagert werden. Natürlich macht es sinn Ablaufdaten zu ermitteln und immer wieder Vorräte zu erneuern.
Viel wichtiger ist aber eine Sichtkontrolle durch den Verwender, ob denn die Schutzhülle unversehrt ist oder Schnitte, Stiche oder ähnliches erkennbar sind. Auch Entweicht beim Öffnen das "Füllgas" oder saugt Luft an bei Vakuumverpackungen.

Ähnliches gilt auch für die "eiserne Ration", ja das sind die grünen Überlebensbeuteln. Erst vor einen halben Jahr hab ich selbst eine Eiserne aus den 90er Jahren verputzt und lebe immer noch. Besser man hat Ablaufware dabei um nicht nur heißes Wasser zu sich nehmen zu müssen! Bei der Krone gibt's hingegen nur heiße Luft!

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