Medienberichte 2021

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von theoderich »

Neue Heeresstruktur I "Diesmal geht die Reform in die richtige Richtung"
"Mit Trennung wird ein Fehler behoben"

Militärexperten bewerten den Umbau der Führungsstruktur unterschiedlich. "Gewisse Straffungen möchte ich nicht in Frage stellen", erklärt der frühere Generalstabschef Edmund Entacher im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". Es könne sein, dass "einige Abläufe schneller werden". Zugleich meint Entacher erleichtert: "Ansonsten hat man das Bundesheer – Militärkommanden und Brigaden – Gott sei dank in Ruhe gelassen." Denn es gehe bei der neuen Struktur nicht um das Heer, sondern um das Ministerium. "Ich würde auch das Wort Reform vermeiden", betont der früher ranghöchste Militär. Er erwartet aber nicht nur eine "gewisse Zweckmäßigkeit": "Ich sehe auch den Verlust von etwa 200 Arbeitsplätzen." Vor allem rechnet er auch damit, dass nicht nur rund 15 Führungsfunktionen im Heeresressort neu besetzt werden müssen: "Da wird viel mehr ausgeschrieben werden als die Spitzenposten." Von der Neuorganisation seien auch Abteilungen betroffen, wenn sich dort mehr als 25 Prozent ändere, sei neu auszuschreiben.

Der Präsident der Interessengemeinschaft der Offiziere, Siegfried Albel, begrüßt im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" grundsätzlich die Trennung in Verwaltung und militärische Belange. 1991 sei das Armeekommando mitten im Krieg in Ex-Jugoslawien abgeschafft worden: "Das war ein grober Fehler." Die Führung der Armee sei damals in die Zentralstelle verlagert worden. Es sei "klug und gut", wenn man diesen Fehler nun behebe. "Die Trennung zwischen Führung der Armee und der Verwaltung ist grundsätzlich gut und richtig, wenn es auch richtig gemacht wird", so Albel.

Unterstützung kommt von der Offiziersgesellschaft. Deren Präsident Erich Cibulka begrüßt das Vorhaben, "Doppelgleisigkeiten in der obersten politischen und militärischen Ebene" zu beseitigen. Im Fokus müsse dabei aber die Steigerung der Einsatzfähigkeit und nicht die Kostenreduktion stehen. Freiwerdende Ressourcen sollten der Truppe zugutekommen. Auch vom Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft Markus Auinger kam Zuspruch: Mit der Reform werde die Truppe "deutlich gestärkt" und gleichzeitig die Verwaltung gestrafft.
https://www.kleinezeitung.at/steiermark ... e-Richtung


Heeresumbau ohne Einsparungen geplant

https://www.wienerzeitung.at/nachrichte ... plant.html
Zuletzt geändert von theoderich am Do 17. Jun 2021, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.

innsbronx
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von innsbronx »

Doppeladler hat geschrieben:
Mi 16. Jun 2021, 09:52
Würde es nicht. Und ich finde es ist schon eine ziemliche Frechheit den Bundespräsidenten und Oberbefehlshaber am Vortag der Presseaussendung in einer kurzen Besprechung pro forma zu informieren. Aber schon eine deutliche Steigerung gegenüber dem Anlauf zur Heeresreform, wo er gar nicht informiert wurde.
Sehe ich genau so.

theoderich
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von theoderich »

HGM: "Aufräumen" aufwendiger als gedacht

https://orf.at/stories/3215588/

Zeppelinrules
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von Zeppelinrules »

Diese ganze HGM Debatte ist richtig lächerlich, nur weil sich ein paar Figuren am linken Rand aufregen muss jetzt dieses Museum auf den Kopf gestellt werden, oder was?

theoderich
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von theoderich »

TT-Analyse zu Tanners Reformplänen: Nur ein Schritt für das Bundesheer
Es gehört zum guten Ton für Verteidigungsminister - und -ministerinnen -, eine Bundesheerreform zumindest zu beginnen.

Nun hat die türkise Ressortchefin Klaudia Tanner ihre Reform vorgelegt. Sie beginnt oben, am Kopf, am "Wasserkopf", wie manche sagen. Sie verspricht schnellere Abläufe und raschere Wege. Um das zu erreichen, baut sie die Struktur ihres Ministeriums komplett um. Sie ersetzt Sektionen durch Direktionen. Sie baut die militärische Hierarchie neu auf. Und am Schluss könnte - Überraschung! - stehe, dass ihr Generalsekretär einen Posten als Präsidialdirektor bekommt. Damit wäre dieser im Ministerium fix verankert, unabhängig von seiner Chefin.

Die Truppe tastet Tanner nicht an - also alles auf Ebene der Brigaden, Militärkommanden und darunter. Dabei sind etliche Fragen offen. Die Niederösterreicherin hat zwar in ihrem Auftreten im Vergleich zu ihren Vorgängern eine Kehrtwende vollzogen. Hatten diese jede Gelegenheit genutzt, die Finanznot der Armee zu unterstreichen, setzt Tanner auf die Taktik der schrittweisen Budgeterhöhungen.

Gegenüber ihren Vorgängern hat sie dabei einen entscheidenden Vorteil: Sie bekommt diese Budgeterhöhungen von Finanzminister und Bundeskanzler auch zugestanden. Sie kann Beschaffungen abschließen, die ihre Vorgänger immer nur fordern konnten - Stichwort Hubschrauber. Die Miliz durfte sich ebenfalls über wichtige Beschaffungen freuen.

Die Antwort auf grundsätzliche Fragen zur Ausrichtung des Bundesheeres ist die Ministerin aber schuldig. Vor einem Jahr waren ihre Mitarbeiter mit Überlegungen für eine Abkehr von der klassischen Landesverteidigung vorgeprescht. Nach Kritik vom Bundespräsidenten abwärts musste Tanner zurückziehen.

Ein Gesamtbild, welche Aufgaben das Bundesheer in den kommenden Jahren und Jahrzehnten übernehmen soll, ist die Ministerin seither schuldig geblieben. Die Reform von Ministerium und Generalstab ist nur ein Schritt für die Armee. Weitere müssen folgen.
https://www.tt.com/artikel/30794160/tt- ... bundesheer
Zuletzt geändert von theoderich am Do 17. Jun 2021, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.

innsbronx
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von innsbronx »

Zeppelinrules hat geschrieben:
Mi 16. Jun 2021, 23:07
Diese ganze HGM Debatte ist richtig lächerlich, nur weil sich ein paar Figuren am linken Rand aufregen muss jetzt dieses Museum auf den Kopf gestellt werden, oder was?
Dass das HGM nicht auf der Höhe der Zeit ist, das wird niemand bestreiten. Rechnungshofbericht war auch nicht gerade berauschend.

theoderich
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von theoderich »

Nur noch 250 Soldaten
Coronaeinsatz in Kärnten: Heer reduziert Truppe

https://www.krone.at/2440041

theoderich
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von theoderich »

Klaudia Tanner: „Jet-Deal mit Indonesien ist nicht abgesagt“
Vor exakt 365 Tagen war Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) nach nur fünf Monaten im Amt mehr als angezählt. Die Ankündigung einer Bundesheerreform ging schief und machte sie für ihre Vorgänger Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Mario Kunasek (FPÖ) "rücktrittsreif".

Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen war verärgert, war er doch in die Reformpläne nicht eingeweiht worden. Ein Jahr später der nächste Bundesheerreformanlauf - dieses Mal hat Tanner aus ihren Fehlern gelernt. Leise, ohne große Misstöne aus dem Heeresapparat, baut sie das Bundesheer komplett um. Im KURIER-Interview erklärt die Heeresministerin ihre Wandlung.



KURIER: Frau Tanner, man hat Ihnen vor einem Jahr vorgeworfen, dass Sie einen Kahlschlag des Bundesheeres mit Kasernenschließungen und Reduzierung der schweren Waffen planen. Sie mussten bei Van der Bellen zum Rapport und ruderten dann zurück.

Bei der aktuellen Reform gingen keine Wogen hoch. Was haben Sie damals falsch und was heute richtig gemacht?


Klaudia Tanner: Ich bin nicht dafür bekannt zurückzurudern, sondern ich marschiere eher vorwärts. Ich wurde auch nicht zum Rapport geholt.

Der Unterschied zu vor einem Jahr ist sicher folgender: In der Zwischenzeit hat es Tausende Gespräche gegeben, und ich habe genau gehört, wo der Schuh drückt. Was vor einem Jahr bei einem Gespräch passiert ist, wo ich nicht einmal anwesend war, ist auch der Situation geschuldet gewesen, dass erstmalig eine Frau dem Ressort vorsteht und diese Situation für viele noch neu war.

Also war fehlendes Vertrauen in eine Frau der Grund für den Widerstand im Vorjahr?

Wenn man erstmalig in einer neuen Situation als Frau ist, tritt einem Verwunderung entgegen - vielleicht auch eine Form des "nicht Zutrauens". Es macht natürlich auch einen Unterschied, ob man, wie im Bauernbund, eine absolute Mehrheit hat, oder ob man sich Verbündete suchen muss. Aber ich mache nichts anderes, als das Regierungsprogramm umzusetzen, in dem steht, dass es eine Effizienzsteigerung außerhalb der Truppe geben soll. Mag sein, dass es für den einen oder anderen neu ist, dass das, was angekündigt wird, auch gegen Widerstand umgesetzt wird. Aber mit Widerstand kann ich umgehen. Als ich das Amt übernommen habe, diskutierte man, ob das Bundesheer überhaupt noch sämtliche Fahrzeuge volltanken kann. Wer hätte sich gedacht, dass wir ein Altersheim einmal übernehmen werden, weil niemand mehr da war, der das bewältigen kann. Das Image hat sich schnell gewandelt.

Sie planen einen Umbau der Struktur des Ministeriums, wie es das letzte Mal 1991 erfolgt ist. Alle Führungspositionen werden neu ausgeschrieben. Die Opposition wirft Ihnen vor, dass das eine Umfärbeaktion im Stil der ÖBAG-Besetzung wird. Wie wollen Sie gegenüber der Opposition sicherstellen, das die Neubesetzungen parteiunabhängig werden?

Für eine Umfärbeaktion hätte ich mir die Reform sparen können. Denn die meisten Verträge der Führungspersonen laufen ohnehin aus und die Posten müssten neu besetzt werden. Wir wollen den Verwaltungsapparat zur Serviceorganisation für die Truppe machen. Selbst der Bundespräsident war bei seinem Besuch im Libanon überrascht, dass unsere Soldaten im Libanon jahrelang auf die benötigten Stiefel warten mussten. So etwas soll es nicht mehr geben.

Weil Sie mehrmals die Truppe erwähnt haben. Die Kasernen sind in Österreich teilweise desolat und auf Substandard-Niveau. Für die Miliz, Terrorabwehr, die Bereiche Cyber- und ABC-Abwehr gab es ein Sonderbudget. Wird es hier auch ein Sonderbudget geben oder müssen Kasernen geschlossen werden?

Ich habe ohne Zweifel einen Investitionsrückstau bei den Kasernen übernommen. Die Niveaus sind sehr unterschiedlich. Die Kaserne in Güssing oder die Stellungsstraße in St. Pölten sind auf dem modernsten Stand. Dann gibt es Kasernen wie in Ried, da glaubt man nicht, dass es so etwas noch gibt.

Im Vorjahr wurde das Regelbudget zwei Mal erhöht. Außerdem haben wir Sonderinvestpakete von über 654 Millionen Euro. Bis 2024 sind wir in den Kasernen im Energiebereich autark. Im nächsten Schritt werden die Kasernen nach ihren militärischen Notwendigkeiten ausgestattet und modernisiert. Schließungen wird es keine geben - mit Ausnahme von Kärnten, wo drei alte Kasernen einer neuen Kaserne weichen werden.

In Wien sollen zehn Liegenschaften verkauft werden ...

In Wien gibt es eine Sondersituation. Hier wird im Einvernehmen mit der Stadt und den militärischen Notwendigkeiten ein Konzept erstellt.

Die nächste Baustelle sind die Eurofighter. Im April gab es die Meldung, der Deal mit Indonesien, das Interesse gezeigt hat, die Jets zu kaufen, sei gescheitert. Was passiert jetzt mit den Jets?

Es gibt noch keine Absage von Indonesien. Mit den technischen Experten gibt es laufende Gespräche. Dass unser Eurofighter ein Einsitzer im Gegensatz zu anderen Jets ist, ist aber nicht besonders hilfreich. Und dass sich Indonesien nicht nur in Österreich umschaut, weil man eine schnelle Lösung braucht, ist auch klar. Wenn der Deal passt und dem Steuerzahler Vorteile bringt, dann soll uns der Verkauf recht sein.

Zuletzt soll sich Airbus quergelegt haben ...

Der Verteidigungsminister von Indonesien war bei mir und hat dann eine Tour zu den Herstellerunternehmen gemacht. Airbus wird das geringste Problem sein. Was jetzt im Fokus steht, ist die technische Ausstattung.

Was, wenn Sie die Eurofighter doch noch an Indonesien loswerden: Findet die Luftraumüberwachung dann vom Boden aus statt?

Ich bin immer wieder überrascht, dass sich heute niemand mehr daran erinnern kann, dass wir vor den Eurofightern auch eine Überbrückungslösung hatten. Wir haben Staatsverträge mit der Schweiz und mit Deutschland. Hier sind die Verfassungsexperten am Zug, mit welchen Ländern wir eine Überbrückungslösung finden können.

Welche Punkte der umstrittenenen Reform, die im Vorjahr bekannt wurde, werden noch umgesetzt. Die Reduktion der schweren Waffen, die für viel Aufregung sorgte, steht auch im Regierungsprogramm. Trauen Sie sich da nochmals drüber?

Bitte, es soll mir die Aussage gezeigt werden, wo ich das behauptet habe. Seit den 90er-Jahren wurde nichts mehr in schwere Waffen investiert. Wir investieren jetzt erstmalig in die Systeme Leopard und Ulan und kaufen um 106 Millionen Euro 30 neue Pandur-Radpanzer.

Wo wird dann reduziert?

Im Regierungsprogramm heißt es: Der Weg der Reduzierung ist fortzusetzen, aber der Fähigkeitserhalt muss weiter gegeben sein. Deswegen ist die eine oder andere Investition in diesem Bereich notwendig. Offen gestanden war ich fast erschüttert, dass von unseren Leopard-Panzern nur eine sehr geringe Anzahl einsatzbereit wäre - und das schon seit geraumer Zeit. Da fragt man sich, was ist in den vergangenen 30 Jahren passiert und warum ist das früher keinem Minister aufgefallen? Für diese Erkenntnis braucht es vielleicht eine Frau an der Spitze.

Was hat es gebraucht, um als erste Frau in diesem Amt zu überleben?

Ein Offizier hat mir einmal gesagt, vielleicht tut es ganz gut, wenn man schwierige Zeiten mit erhobenem Hapt überlebt. Wir Frauen geben nicht schnell auf. Was es zusätzlich wirklich braucht, ist Leidenschaft. Ich habe von Beginn an gesagt, dass Verteidigungsministerin genau der Job ist, den ich machen will. Vielleicht auch, um als erste Frau in diesem Amt zu zeigen, dass Frauen in jeder Position bestehen können.
https://kurier.at/politik/inland/klaudi ... /401418732


19. Juni 2021

Heer: Das Personal-Karussell dreht sich
Neben Kritik der Opposition an möglichen Umfärbungen gibt nicht zuletzt die Besetzung der künftigen Führungsspitze auch im Ministerium selbst noch Rätsel auf. Wie berichtet, kommt es bereits in der "Überleitungsphase" - diese soll verbunden mit der Ausschreibung aller Positionen bis April 2022 dauern - zur Entmachtung zumindest von zwei der bisher wichtigsten Offiziere. Streitkräftekommandant Generalleutnant Franz Reißner - so war es am Dienstag noch vorgesehen - sollte vorerst nur noch Chef der Direktion 1, Einsatz, in der Generaldirektion für Landesverteidigung unter Generalstabschef General Robert Brieger werden. Der Chef der Sektion IV, Einsatz, der aus Kopfing stammende Generalleutnant Karl Schmidsede, überhaupt keine Rolle im Armeegefüge spielen.

Mittlerweile ist Reißner auch nicht mehr als "Aufstellungsverantwortlicher" der Direktion I eingeplant. Das soll Generalmajor Martin Dorfer werden.

Schmidseder wurde als "Trostpreis" der Job des Militärattachés in Washington angeboten, was dieser abgelehnt hat. Klar scheint, dass der "rote" Generalstabsoffizier von der Ministeriumsspitze lieber im Ausland als auf einem "Projektarbeitsplatz" in Wien gesehen wird. Hier könnte er stören.

So wie Reißner scheint sein nach einem Gerichtsurteil wieder als Streitkräftekommandant-Stv. einzusetzender Brigader Wolfgang Wagner (derzeit Chef des Kommandos Luftunterstützung in Hörsching) nicht mehr in der künftigen Führungsriege auf. Wagner übersiedelt zwar per 1. Juli wieder nach Salzburg, aber in welcher Funktion ist unklar. Klar ist dagegen, dass die Luftunterstützungsbrigade einen neuen Chef bekommen muss. Vorerst wird dies wohl Wagners derzeitiger Stellvertreter, Oberst Georg Klecatsky, sein.

Was passiert mit Standort Ried?

Obwohl die Reform keine Auswirkungen auf die Truppe haben soll, bleibt unklar, was mit dem Standort Ried (Panzergrenadierbataillon 13) passiert. Der Standort sei sicher, heißt es gebetsmühlenartig. Aber ob mit Schützenpanzern - wie dies gerade der Landtag in einer einstimmig verabschiedeten Resolution an die Bundesregierung gefordert hat - oder nur noch mit einem Jägerbataillon ausgestattet, entscheidet sich wohl erst nach den Wahlen im September.
https://www.nachrichten.at/politik/inne ... 85,3415398
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 21. Jun 2021, 18:30, insgesamt 1-mal geändert.

Robos
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von Robos »

So oft die den Mund aufmacht, kommt warme Luft raus!

theoderich
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Re: Medienberichte 2021

Beitrag von theoderich »

Ich wüsste gerne, was die FBM unter "Fähigkeitserhalt" versteht? Denn mit den geringen Mitteln, die noch vorhanden sind (56 "Leopard" 2A4; 112 "Ulan"; 30 M-109A5Ö; 10 BPz M-88; 24 BPz "Greif"; 18 PiPz), ist das kaum noch möglich.

Schweiz:
  • 134 Panzer 87 Leopard WE
  • 133 Panzerhaubitzen M109 KAWEST WE
  • 25 Bergepanzer "Büffel"
  • 12 Genie- und Minenräumpanzer Rheinmetall KODIAK
Tschechien:
  • (Beschaffung von 210 Schützenpanzern geplant; 3 mechanisierte Bataillone; SPz in 7 Konfigurationen; 56 SPz pro Bataillon)
  • 127 "Pandur II 8x8CZ" in 8 Konfigurationen (72 KBVP [Schützenpanzer]; 8 KBV-Pz s RL [Aufklärungspanzer mit Radar]; 8 KBV-Pz bez RL [Aufklärungspanzer ohne Radar]; 11 KOT-VR [Führungsfahrzeug für Kompaniekommandanten]; 4 KOT-Ž [Pioniertransportpanzer]; 4 KOT-Zdr [Sanitätspanzer]; 14 KOVS [Kommunikationsfahrzeug]; 6 KOVVŠ [Führungsfahrzeug])
  • 30 Kampfpanzer T-72M4CZ (Nutzungsdauerverlängerung bis 2030)
  • 3 Bergepanzer VT-72M4CZ (Nutzungsdauerverlängerung bis 2030)
Slowakei:
  • 249 Schützenpanzer (10 BVP-M; 91 BVP-2; 148 BVP-1; Beschaffung neuer SPz geplant)
  • 30 122 mm-Raketenwerfer vz. 70/85 Modular
Ungarn:
  • 218 Schützenpanzer Rheinmetall LYNX KF41
  • 9 Bergepanzer "Büffel"
  • 44 Kampfpanzer Leopard 2A7+
  • 12 Kampfpanzer Leopard 2A4
  • ? "Bergepanzer 2"
  • 3 Brückenlegepanzer "Leguan"
  • 5 Bergepanzer "Wisent 2" (+ 2 Pionierpanzerkits)
  • 24 Panzerhaubitzen 2000

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