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Österreich wird sich an einer gemeinsamen schnellen Eingreiftruppe
mit Deutschland und der Tschechischen Republik beteiligen. |
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| Der Sicherheitsrat hat am 1. Dezember einstimmig beschlossen: Auf Antrag der Abgeordneten Andreas Khol (ÖVP), Josef Cap (SPÖ), Reinhard Eugen Bösch(FPÖ) und Peter Pilz (G) hat der Nationale Sicherheitsrat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2004 einstimmig beschlossen: Der Nationale Sicherheitsrat empfiehlt der Bundesregierung: 1. dahin zu wirken, dass die Europäische Verfassung so weiter entwickelt wird, dass eine gemeinsame Außenpolitik auf Basis von Mehrheitsentscheidungen ermöglicht wird; 2. einen allfälligen Einsatz österreichischer Kräfte, der nur nach Prüfung im Einzelfall im Einklang mit den Bestimmungen des KSE-BVG auf Beschluss der Bundesregierung mit Zustimmung des Hauptausschusses des Nationalrats erfolgen kann, von der Übereinstimmung mit den Grundsätzen der VN-Satzung und dem Völkerrecht abhängig zu machen; 3. dafür einzutreten, dass die Europäische Union aus eigenen Kräften in der Lage sein soll, Petersberg-Aufgaben zu besorgen; 4. in Weiterentwicklung des Grundsatzbeschlusses über die Beteiligung am Headline Goal der EU mit 1.500 Mann (KIOP) und in Übereinstimmung mit Art. 23f B-VG ihre Strategie der Unterstützung sowohl der zivilen als auch der militärischen Komponente des internationalen Krisenmanagements im Rahmen der ESVP (Art. 17(2) EU-Vertrag) weiterzuverfolgen." Hinsichtlich dieses Beschlusses wird die Vertraulichkeit der Beratungen des Rates gemäß §7 (1) des Bundesgesetzes über die Errichtung eines Nationalen Sicherheitsrates und Änderung des Wehrgesetzes 1990 (BGBl. I Nr.122/2001 vom 16. November 2001) aufgehoben. |
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