Geräte- und Uniformenschau - April 2004

ihm hat's gefallen.
23.04.2004 - Das Bundesheer und die ÖBB-Güterverkehrsgesellschaft "Rail Cargo Austria" gründeten eine Logistik-Partnerschaft.
Zu diesem Anlass gab es eine kleine Geräte- und Uniformenschau auf dem Gelände des Wiener Westbahnhofs.
Höhepunkte aus unserer Sicht ist die Vorstellung des neuen Uniformensystems und der Pandur A1 - der aufgerüstete Radpanzer des Bundesheeres.
Im Jahr 2003 kam es zu 502 Heeresgut-Transporten per Eisenbahn. Dies hat neben der Möglichkeit auf der Schiene große Mengen an schweren Material zu transportieren natürlich auch Umweltschutzgründe.
Für den Bahntransport von Heereseinheiten ist das Kommando Einsatzunterstützung verantwortlich, dass sich um das gesamte Verkehrs- und Transportmanagement kümmert. Dem Kommando unterstehen 2.600 Soldaten und Zivilbedienstete, die in Heereslogistikzentren, Munitionsanstalten und Militärspitälern in
7 Bundesländern ihren Dienst leisten.


alle Fotos
© doppeladler.com

Kampffahrzeuge des Bundesheeres vor dem Westbahnhof.

v.l.n.r.: Pandur A1, SPz Ulan, Leopard 2A4, Jaguar, M109A5


der Pandur A1

Die Einsatzerfahrungen aus dem Kosovo und aus Afghanistan zeigten Möglichkeiten zur Verbesserung des Radpanzers Pandur der heimischen Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug AG auf.
Aus diesem Grund wurde, in enger Abstimmung mit den eigentlichen Bedarfsträgern, ein Upgrade-Programm auf die Beine gestellt und das Fahrzeug in über 500 Einzelpositionen verändert. Zum Beispiel:
- verbessertes Heizungssystem mit Kühlwasservorwärmung
- Neuverkabelung der Zentralelektrik
- komplett neue Fernmeldeeinrichtung (Steigerung der
  Interoperabilität)
- minengeschützte Klappsitzgruppen (nach dem Vorbild des Ulan)
- neue 76mm Wegmann Mehrfachnebelwurfanlage
- neue Halterungen und Staumöglichkeiten
- den höher gesetzten Blinkleuchten
- dem links höher gesetzten Außenspiegel
- der SB- Rollenhalterung über dem Kühler
- der Fahrernackenstütze
- sowie dem Kabelschneider am Bug (verhindert Verletzung des
  Fahrers durch Drahtfallen)
- neue Sicherheitsgurte für die gesamte Besatzung.
 

der Pandur A1.
Die Fahrzeuge für eine gepanzerte Jägerkompanie für den Kosovo sind bereits umgebaut worden.
Bis Oktober 2005 sollen alle 68 Pandur umgebaut sein.
Pandur A1
geöffnete Motorabdeckhauben.
12,7mm üsMG.
76mm Wegmann Mehrfachnebel-wurfanlage.
Hechansicht. Die Besatzung sitzt Rücken an Rücken.
Details Innenraum. Beachte die neuen minensicheren Klappsitze nach dem Vorbild des Ulan.
Am rechten Bild ist der Sitz des Kommandantenzu erkennen.
die Fahrerposition links vorne.
die neue Fernmeldeausrüstung auf der Kommandanten-position.
dieser Kampfschützen-panzer Ulan ist mit dem neuen Duell-simulationssystem
BT 46 ausgerüstet. Damit lassen sich Gefechte wirklichkeits-nah simulieren.
SPz Ulan
SPz Ulan
Über dem Lauf der 30mm Kanone ist der Sender für das Duellsimulationssystem zu erkennen.
der Kampfpanzer Leopard 2 A4.
Heck des Leopard 2.
selten im Bild: das 7,62mm MG auf dem Turm des Leopard 2.
Raketenjagdpanzer Jaguar.
der zylinderförmige Behälter ist der Werfer der Panzerabwehr-lenkwaffe HOT 2 oder HOT 3 (im Bild nur eine Attrappe).
Die drahtgelenkte Waffe hat eine Reichweite von 4.000m.
Heckansicht des Jaguar.
Oben am Fahrzeug sind die fächerförmigen Nebelwerfer zu erkennen.
die Panzerhaubitze
M109 A5 Ö ist mit einem 155mm Geschütz ausgerüstet.
M109 A5 Ö - gut zu sehen die Nebelwurfanlage und das 12,7mm üsMG.
M109 A5 Ö
LKW vom Typ Steyr 12M18 platzsparend verstaut.
   
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