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Der
Traditionstag der Garde 2005. |
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Am 13. Mai fand der Traditionstag des Gardebataillons in der
Wiener Maria-Theresien-Kaserne statt.
Im Zuge der Veranstaltung wurden 550 Rekruten angelobt. 300 Rekruten
der Garde, 120 Jäger, 40 Sanitätsschüler, 50 Fernmeldetruppenschüler,
30 Rekruten des Kommandos Einsatzunterstützung und einige
Rekruten der Heeresversorgungsschule.
Am Traditionstag der Garde nahmen auch jene Soldaten der KFOR-Truppe
teil, die zwischen Oktober 2004 und April 2005 im krisengeschüttelten
Kosovo für Sicherheit sorgten und erst kurz zuvor wieder
vom Einsatz heimgekommen sind.
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alle Fotos
© Doppeladler.com
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Aufstellung zur Angelobung im offenen Karree am großen
Exerzierplatz der Kaserne. |
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Vor der Angelobung wurde an die feierliche
Übergabe der Maria Theresien Kaserne vor 50 Jahren erinnert.
Mit der Übergabe der damals noch Fasangartenkaserne genannten Kaserne
durch die britische Besatzungsmacht am 26. September 1955 begann die Geschichte
des Bundesheeres in Wien. |
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Damals stellte die provisorische Grenzschutzabteilung
1 des neuen Bundesheeres die Ehrenformation.
Sie war der direkte Vorläufer des heutigen Gardebataillons, das unter
diesem Titel offiziell seit März 1957 geführt wird.
Die britische Flagge wurde eingeholt, die österreichische gehisst. |
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Derzeit ist die 2. Garde-kompanie die Ehrenkompanie
des Gardebataillons und stellte daher die Ehrenformation.
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die Gardemusik darf natürlich bei keiner Zeremonie
fehlen. |
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der Abzug der Ehrenformation. |
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Abzug der 3. Gardekompanie |
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schwungvoller Abgang der Gardemusik. |
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Das 7,62mm MG-74 zur Hauptreinigung auseinanderge-
nommen. |
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Panzerabwehrwaffen der Garde - 8,4 cm PAR 66/79 und links
das "Anklopfgerät". |
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Simulator für das PAR 66/79. Mit dem schwarzen PC stellt
man Übungen zusammen und wertet die Ergebnisse aus.
Die Trefferpunkte können dreidimensional dargestellt werden. |
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Der Schütze sieht im Okular das gleiche Bild, wie auf
den Monitoren. |
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Übungsmodell einer österreichischen Richtsplitterladung.
Im Gegensatz zur bekannten Claymore Mine wird diese Vorrichtung von Hand
ausgelöst und ist somit keine Anti-Personen-
Mine. AP-Minen sind in Österreich verboten. |
| Show-Block I: Exerziervorführung |
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die zwei Gesichter eines Gardesoldaten.
Wärend des Grundwehrdienstes wird den Rekruten nicht nur das Exerzieren
beigebracht, es wird auch das Handwerk einer Infantrieeinheit vermittelt.
Das führt zu einem dichten Terminkalender in dem Langeweile so gut
wie nie auftritt.
Vor dem Showblock gibt es letzte Anweisungen. |
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für das Show-Exerzieren wurde der Helm durch das Garde-Barrett
ersetzt.
Das gezeigte Showprogramm der 2. Gardekompanie war eine Choreographie
zu traditioneller österreichischer Marschmusik und kam ohne weitere
Kommandos aus. |
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traditionelle Gewehrgriffe wurden durch Showelemente ergänzt. |
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beim Gewehr der Ehrenformation handelt es sich übrigens
um das 7,62mm Sturmgewehr 58, den Vorläufer des StG-77, mit Holzschaft
und Lederriemen.
Im heutigen Heer verwendet nur mehr die Garde diese Waffe. |
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kurz vor dem Salut-Schuss. |
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Abzug der Show-Truppe, vorbei an der Namenspatronin der
Kaserne: Kaiserin Maria Theresia. |
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vorbei an dem Kommandogebäude. |
| Show-Block II: Gefechtsmontour &
Sport |
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die dunkle Seite.
Das Tragen des Barretts ist in diesem Fall natürlich ein reines Showelement. |
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dem Publikum wurden die Waffen vorgestellt, an denen "Ihre"
Garde-
soldaten ausgebildet werden.
Hier das 5,56 mm Sturmgewehr StG-77. |
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ein PAR-Trupp mit dem 8,4cm PAR-66/76.
International bekannt unter dem Namen "Carl Gustav". |
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ein Scharfschütze mit dem 7,62mm SSG69.
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bunt zusammen-
gewürfelte Uniformteile. |
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im Anschluss daran eine Sportvorführung der 3. Gardekompanie. |
| Show-Block III: ABC-Spürtrupp |
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den Abschluss bildete eine Einsatzvorführung des ABC-Spürtrupps
des Gardebataillons.
Dieser Gefahrengut-
transporter geriet vor den Augen des Publikums in Schwierigkeiten. Überall
grausliches Zeug. Der Fahrer röchelt und bleibt liegen. |
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der alamierte Trupp nähert sich mit einem San-Pinzgauer
und einem VW Transporter. |
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zuerst wird der Unfallort gesichert und die Bedrohung identifiziert.
Die Soldaten sind mit dem schweren Schutzanzug 90 ausgerüstet.
Mit dem E-CAM Spürgerät werden chemische Bedrohungen "erschnüffelt".
Beim ABC-Trupp handelt es sich übrigens um Kaderpersonal.
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der Verletzte wird geborgen. |
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das Fahrzeug wird dekontaminiert.
Danach können andere Organisationen weiterhelfen. |
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Für Garde-Interessierte gibt es seit heuer die Traditionsräume
im Kommandogebäude des Bataillons.
Garde-Fundstücke aus allen Perioden wurden hier zusammen-
getragen. |
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das Bild mit dem Titel "aller Anfang ist schwer"
erinnert alle Ex-Gardisten an die schwere Zeit bei der Exerzier-Grundausbildung
und an die Qualen eventueller Nachschulungen. |
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Traditionsbewusstsein auch bei der Fortbewegung. |
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der Traditionstag der Garde war ein großer Publikumserfolg.
Wenngleich vielleicht etwas mehr "Action" schön gewesen
wäre. |
| Gardesoldaten für daheim: |
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In Kürze erscheint auch eine Büste von The Modeller:
ein Gardesoldat der 1. Republik |