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der erste Prototyp der F-5A.
© USAF Museum |
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| die Northrop F-5E Tiger II. 1970 startete die US Regierung das IFA-Programm (International Fighter Aircraft), um der US Air Force und alliierten Luftwaffen ein leichtes Jagdflugzeug zur Verfügung zu stellen, dass es mit den modernsten Mig-21 Versionen aufnehmen könnte. Eine auf Luftkampf optimierte Northrop F-5A, die F-5A-21, konnte sich dabei gegen die Ling-Temco-Vought V-1000 (eine Leichtgewichts-variante der F-8 Crusader), die Lockheed CL-1200 Lancer (eine Variante des F-104 Starfighter) und gegen eine vereinfachte Version der McDonnell Douglas Phantom durchsetzen. |
| Die F-5A-21 erhielt ein Luftziel-Feuerleitradar und ein computergestütztes
Waffenvisier, mit dem sowohl die Bordkanone als auch Luft-Luft-Lenkwaffen
gerichtet werden konnten. Die leistungsstärkeren J85 Triebwerke machten eine Verlängerung und Verbreiterung des Rumpfes notwendig. Die Tragflächenwurzeln wurden weiter nach vorne gezogen. Die erste F-5E, wie die F-5A-21 nun offiziell getauft wurde, rollte am 23. Juni 1972 aus dem Northrop Werk in Hawthorne. Am 11. August 1972 hob sie von der Edwards Air Force Base zu ihrem Erstflug ab. Sie wurde das erfolgreichste Mitglied der F-5 Familie. 1.144 Maschinen wurden verkauft. Die letzten beiden F-5E liefen erst am 16. Jänner 1987 vom Band. Alle jüngeren Maschinen wurden aus Teilen von anderen Tiger II zusammengesetzt. Die F-5F ist die zweisitzige Variante der F-5E. Von ihr wurden 233 Maschinen verkauft. Die RF-5E ist ein Aufklärer auf Tiger II Basis. |
| Bei den US Streitkräften dienen F-5E als Feinddarsteller für Luftkampfübungen. Auch im Film "Top Gun" mimten sie die feindliche MIGs. | ![]() |
| Die Northrop T-38 Talon ist die
Strahltrainerversion der F-5. Sie wird bei der USAF zur Fortgeschrittenenausbildung eingesetzt - 1.187 Stück wurden gebaut. © Northrop |
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![]() eine F-5E mit infrarot-gelengten AIM-9P Raketen. Die Bordkanonen befinden sich links und rechts vor dem Cockpit. © Swiss Air Force |
Ende der 70er Jahre wuchs in der Schweiz der
Bedarf an einem Jagdflugzeug für den Raumschutz. Nach einer eingehenden
Erprobungsphase beschloss das Schweizer Parlament 1976 die Beschaffung
von 66 F-5E (Einsitzer) und 6 F-5F (Doppelsitzer). Aufgrund der positiven Erfahrungen und der Miliztauglichkeit der Tiger-Flotte wurden 1981 weitere 32 F-5E und 6 F-5F bestellt. 1984 war der Zulauf der Flugzeuge abgeschlossen. Alle 110 Maschinen wurden bei Northrop in den USA vorgefertigt und im Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen endmontiert. Durch dieses Vorgehen machte der Schweizer Aerospace-Industrie einen großen Sprung nach vorne, von dem bis heute profitiert wird. Die heute noch aktiven schweizer F-5E/F Tiger II befinden sich durchwegs in einem sehr guten Zustand. |
die Schweiz betreibt neben der einsitzigen F-5E auch den Doppelsitzer F-5F, auf dem auch die Piloten aus Österreich die F-5 kennen lernen. © Swiss Air Force |
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| Eine derart große Flotte an mittlerweile schon in
die Jahre gekommenen Raumschutzjägern ist heute nicht mehr zweckmäßig.
Daher hat die Schweizer Luftwaffe eine deutliche Reduzierung der Stückzahl
beschlossen - 47 Maschinen stehen derzeit zum Verkauf. Zugeschlagen hat
bereits die US Air Force, die diesen Typ bereits als Feinddarsteller benützt
und mindestens 24 Maschinen erwirbt. Auch Brasilien ist interessiert. Nach 2010 soll die gesamte Tiger Flotte durch einen modernen Typ ersetzt werden. Zur Diskussion stehen die Dassault Rafale, der Saab Gripen, die F/A-18E/F Super Hornet und der Eurofighter Taifun. |
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eine dynamische Aufnahme von den Axalp-Schießübung-en. Interessant die Kondensstreifen aber auch die Verwitterungsspuren auf den Tragflächen. © Peter Steehouwer / steehouwer.com |
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eine F-5E Tiger II über den schweizer Alpen. © Swiss Air Force |
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| © Patrouille Suisse | die Patrouille Suisse - das berühmte Kunstflugteam der Schweizer Luftwaffe. |
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