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D-Days in Norwegens Fjorden. Vom 17. Februar bis 7. März 2010 versammelten sich etwa 8.500 Soldaten aus 14 Nationen, darunter rund 1.000 Spezialeinsatzkräfte in der Gegend um Narvik. Wo sonst könnte man besser im groß angelegten Stil Militäroperationen unter arktischen Einsatzbedingungen trainieren als hier - jenseits des Polarkreises. ÜBUNGSSZENARIO Das fiktive Eastland marschiert unter dem Vorwand, Northland würde ethnische Minderheiten ausbeuten, in den Nachbarstaat ein. Tatsächlich geht es den Schurken jedoch um den strategisch wichtigen Hafen von Narvik und die nahen Öl- und Gasvorkommen. Auch eine Terrororganisation ist in Northland aktiv und möchte die Wiederherstellung der Souveränität des Landes um jeden Preis verhindern. Mit einem UN-Mandat ausgestattet, greift eine MNTF ein, um gegen die konventionellen Streitkräfte Eastlands und die Terroristen vorzugehen ("UN Chapter 7 Szenario"). |
| Übungsgebiet waren die norwegischen Provinzen Nordland und Troms sowie erstmals auch Teile Schwedens. Ein Größenvergleich mit Österreich macht die Dimensionen der Übung deutlich. Für die Luftoperationen wurde ein riesiger Luftraum für die zivile Luftfahrt gesperrt - das ist nur "hier oben" möglich. Grafik: © Doppeladler.com nach einer Grafik der Norwegian Armed Forces |
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Ein österreichischer Bell OH-58B Kiowa deckt das Vorgehen eines Enterkommandos in einem Speedboot. © Norwegian Armed Forces |
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VOLL INTEGRIERT - DAS BUNDESHEER Wien beteiligte sich erstmals an der Cold Response und entsandte eine "Special Operations Task Group (SOTG)" des Jagdkommandos, eine Transportmaschine vom Typ Lockheed Hercules C Mk.1P (C-130K) und zwei Hubschrauber vom Typ Bell OH-58B Kiowa. Insgesamt war das Übungskontingent rund 140 Mann stark, davon gehörten etwa 60 Mann den Luftstreitkräften an. |
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Für die Übung im hohen Norden trugen die Kiowas Kriegsbemalung. Die attraktive Wintertarnung wurde mit wasserlöslichen Farben auf die Standard-Lackierung aufgetragen. © BMLVS/Gorup |
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"Neutrale" unter sich. Ein österreichischer Kiowa eskortiert einen der neuen finnischen NH-90 Transporthubschrauber. © BMLVS/Gorup |
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| Im Zuge der Übung Cold Response wurde auch scharf geschossen. Der OH-58B konnte seine Minigun gegen am Meer treibende Flöße einsetzen. |
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Hercules 8T-CC auf der Schneepiste von Evenes, dem Stützpunkt der den Spezialeinsatzkräften zugeteilten Fliegerkräften. © BMLVS/Gorup |
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Oberst Hannes Mittermair vom Kommando Luftunterstützung, das etwa 60 Soldaten nach Norwegen entsandte: "Die Herausforderungen waren enorm. Bei uns sind Übungen meist nach einer Woche vorbei. Drei Wochen sind da schon etwas Besonderes. Dazu kamen die harten klimatischen Bedingungen mit meist minus 20 Grad, ja sogar bis zu minus 30 Grad. Und auch die Verlegung der Soldaten und des Fluggerätes über 3.000 Kilometer waren eine Herausforderung." |
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© Kiowastaffel |
Bereits im Juli 2009 wurde bei einer Verladeübung der Kiowa 3C-OA in eine Hercules verladen. Dazu müssen Hauptrotor und Hauptgetriebe demontiert werden. |
Das Jagdkommando setzt im Rahmen seiner Missionen gerne Hunde ein. Mit nach Norwegen kam der auch als Zugriffshund ausgebildete Schäferhund "Duke". Dort musste er aus Flugzeugen springen und u.a. auch einen festzunehmenden Terrorpaten überwältigen. Gepuscht durch das großartige Foto von Heeresfotograf Gorub (s.u.), der uns auch dankenswerter Weise einige Bilder für diese Reportage zur Verfügung gestellt hat, wurde die Story vom österreichischen "Luftlande-Schäferhund" weltweit von den Medien aufgegriffen. |
Alle österreichischen Elemente fügten sich problemlos in das komplexe Umfeld ein und konnten in enger Zusammenarbeit mit Spezialeinheiten anderer Nationen selbst anspruchsvollste Missionen erfolgreich beenden. |
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Bei arktischen Temperaturen ist vor dem Einsatz eine sorgfältige Enteisung besonders wichtig. © BMLVS/Gorup |
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| Um einen besseren Eindruck zu vermitteln, in welchem komplexen und herausfordernden Umfeld die Österreicher bei der Cold Response 2010 üben durften, haben wir die folgende Galerie zusammengestellt. Die Bilder stammen aus diversen Quellen aus Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Niederlande und Österreich. |
| Doppeladler.com bedankt sich bei all jenen, die durch ihre Bilder und Infos diesen Beitrag ermöglicht haben! |
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