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Frischzellenkur für die Patrouillenbootstaffel der Pioniertruppenschule
PiTS.
Nachdem die Niederösterreich bereits in den Jahren 2000/01 instand gesetzt
wurde, wurde die ältere Oberst Brecht (601) im Sommer 2004 nicht nur generalüberholt,
sondern auch stark modifiziert. Da die Aufbauten der Brecht völlig neu
gestaltet wurden, ist das Boot nach dem Umbau nicht wieder zu erkennen. |

das Patrouillenboot Oberst Brecht ist nicht wieder
zu erkennen.
© Obstl Ing. F. Hegna |
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Zum Vergleich: die alte Brecht
im Juli 2002.
Liebhaber klassischer Formen im Schiffsbau werden die alte Brecht vermissen.
Für ein Flusspatrouillenboot ihrer Größe waren die Aufbauten recht 'elegant'.
Der nach hinten geneigte Mast verstärkte diesen Eindruck.
© Tögel |
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Das neue Design ist vielleicht weniger 'schick', dafür
aber zweckmäßiger. Das neue, geräumigere Fahrerhaus geht nun über die
gesamte Bootsbreite. Auf das Vorschiff gelangt man bequem und sicher
durch eine Tür an der Kabinenvorderseite. Die Fensterfläche wurde stark
verringert. Durch den Wegfall des hohen Masts wird das Boot insgesamt
niedriger. Dadurch kann die Oberst Brecht auch in Ufernähe unter jeder
Brücke hindurchfahren.
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von schräg vorne. Die Tür auf das
Vorschiff ist offen. Beim Deck dürfte es sich nun um ein praktisches Flachdeck
handeln. © Tögel |
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von der Seite. Eine abgedeckte Lafette für
die Bordbewaffnung befindet sich auf dem Steg hinter dem Boot. Um bei
Bedarf noch mehr Platz an Deck zu schaffen, ist diese abnehmbar.
© Tögel |
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von schräg hinten. Neu sind auch die hochgezogenen
Schürzen, die das Deck zu einem trockeneren Arbeitsplatz machen und auch
dem Tarnstrich zu mehr Wirkung verhelfen. ©
Tögel |
Was man auf den Bildern nicht erkennen kann:
 der Schiffskörper
wurde völlig saniert
 natürlich auch
unter der Wasserlinie
 der Steuerstand
wurde neu gestaltet (das war durch den Umbau
des Fahrerhauses auch notwendig)
 die elektrische
Verkabelung wurde komplett ausgetauscht.
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Anfang September begleitete die Brecht die Schiffe
des Nostalgieschiffstreffen 04.
Auf der Lafette ein 12,7mm üsMG. © György
Akos, FHS |
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Der Tarnanstrich erinnert stark an die Anstriche skandinavischer
Küsteneinheiten.
Wie die Fotos beweisen, ist er selbst aus kurzer Entfernung gegenüber
der auf der Donau üblichen felsigen Uferböschung wirksam. Natürlich soll
mit dem Anstrich auch ein "Showeffekt" erzielt werden. Dazu passend: das
Hoheitsabzeichen im low-visible Design.
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an der neuen
Brecht wird immer noch garbeitet.
Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme wurde vor dem Fahrerstand eine Rotations-schreibe
angebracht - eine bei Booten häufig zu findende Alternative zum Scheiben-wischer.
© Tögel |

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Der Umbau der Oberst Brecht war eine Eigeninitiative der Pioniertruppenschule.
Er war nur durch das über den normalen Dienst weit hinausgehende persönliche
Engagement des Kaderpersonals möglich und finanzierbar. Im elektrotechnischen
Bereich konnte man auf die Unterstützung des Amts für Wehrtechnik / ET
bauen.
Durch die Sanierung und den Umbau ist die Oberst Brecht nun fit für viele
weitere Jahre im Dienst des Bundesheeres. |
die Magdeburg-Kaserne in der Kuchelau bei Klosterneuburg
ist der Sitz der Pioniertruppenschule mit ihrer Patrouillenbootstaffel.
Vor der größeren Niederösterreich ist die Oberst Brecht
zu erkennen, deren Tarnanstrich bereits auf diese Entfernung Wirkung zeigt.
© Tögel |