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KOBARID - CAPORETTO - KARFREIT
MUSEUM ÜBER DEN ERSTEN WELTKRIEG
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Im 1. Weltkrieg war Kobarid/Karfreit eine heiß umkämpfte
Stadt.
Heute befindet sich dort ein Museum, das den Gebirgskrieg dieser Region
(Julische Alpen) und die zwölf Isonzo-Schlachten aufarbeitet.
Das Museum in Karfreit ist sehr eindrucksvoll mit Dokumentationen und
Karten, umfangreichem Fotomaterial, Originalgegenständen und Dioramen
ausgestattet.
Besonders gefallen hat mir die versöhnliche Art und Weise in der
die Darstellung beider Seiten gebracht wird. Hatten doch die Kriegsgegner
auch gemeinsame Feinde: Das Gebirge, Hochgebirgswetter und Krankheiten.
An manchen Frontabschnitten gab es höhere Verluste durch Lawinen
und Steinschlag als durch Kampfhandlungen.
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Hinweis: Zum Vergrößern Bilder anklicken!
alle Bilder: © The Modeller |
| Das Museum zeigt die Geschichte der Stadt Karfreit
- Coporetto - Kobarid - wie immer Sie im Lauf der Zeit genannt wurde. |
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Die Geschichte von Kobarid - und damit des
oberen Isonzotales - wird in Zeittafeln sehr übersichtliche dargestellt:
Vom Altertum bis in die Neuzeit. |
| Die Sammlungen sind sehr gut aufbereitet und
durchwegs 4-sprachig beschriftet. |
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500 Fotos sowie
50 Militärkarten und Originaldokumente. |
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Dargestellt wird die Geschichte des
1. Weltkrieges - mit seinem Schwerpunkt im Isonzotal - durch interessante
Fotos, Militärkarten und Originaldokumente, ... |
1000 Waffen, Werkzeuge, Uniformen, Patriotikas.
Links: Schwarzlose MG.
Rechts: Feldtelefon |
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... durch zeitgenössische Ausstellungsstücke -
von der Uniform bis zu Gebrauchsgegenständen ... |
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... und durch interessante Reliefs, die den
Verlauf der Fronten und die Nähe der Gräben zueinander zeigen. |
Ausmusterungsjahrgang in der Kaserne von Karfreit.
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Außerdem wird dem Besucher klar gemacht,
das die Bewohner des Tales - insbesondere die Slowenen - damals Angehörige
der k.u.k. Monarchie waren und die Väter und Söhne in der Armee
ihr Land verteidigt haben.
Der Pfarrer von Karfreit war zum Beispiel Superior der k.u.k. Kriegsmarine |
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| Genauso eindrucksvoll wie das Museum ist auch
die Landschaft: Das Tal von Kobarid ist von Bergen umgeben. Der Isonzo
ist hier schon ein beachtlicher Fluß. |
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die Napoleon-Brücke
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In das italienische Beinhaus von Kobarid wurden in den 20iger Jahren die
Gebeine italienischer Soldaten umgebettet.
Die Napoleon-Brücke (links) verbindet die Ufer des Isonzo /Soca und erinnert
uns, dass dieses Gebiet bereits in den napoleonischen Kriegen heiß umkämpft
war. |
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Wir fuhren anschließend wieder in Richtung Heimat: Von Kobarid nach Bovec/Flitsch
und weiter durch das Trenta-Tal über den Vrsic-Pass nach Kranska Gora
und über den Wurzenpass nach Österreich. Traumhaft!
Wir kommen wieder und haben noch viel zu sehen. |
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Die Virsic-Pass-Straße wurde von russischen
Kriegsgefangenen gebaut, um die kämpfenden Truppen im Tal von Bovec/Flitsch
- und in weiterer Folge Karfreit - besser und vor allem beschussfrei versorgen
zu können |
Triglav 2.864m - höchster Berg Sloweniens
Übrigens: ein Zerstörer der k.u.k. Kriegsmarine wurde nach ihm
benannt. |
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| Am Vrsic Pass 1.611m, in jeder Kurve neue Aussichten. |
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Auf dem (Um)Weg von Bovec in das Koritnica-Tal Richtung Predil-Pass findet
man unmittelbar an der Straße das Sperrfort Flitscher Klause (Kluze).
In diesem renovierten Fort ist ein kleines Museum im Aufbau. Besonders
gut hat mir die Schauspieler-Truppe gefallen, die in Sketches die Geschichte
des 1. Weltkrieges erzählt. |
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KOBARISKI MUZEJ
Gregorciceva 10
5222 Kobarid, Slowenien
Ganzjährig geöffnet.
www.kobarski-muzej.si
Auszeichnungen:
Europäisches Museum 1993 (Europarat)
Valvasor-Preis 1992 (Slowenien) |
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Auf die Interpunktion im Slowenischen
wurde aus satztechnischen Gründen verzichtet. |
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