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BeitragVerfasst: 16. Sep 2016, 13:50 

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BeitragVerfasst: 14. Okt 2016, 10:04 

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Agenda Rüstung zeigt Wirkung (29. September 2016)


    4. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten, September 2016

    Zitat:
    Exemplarisch für die vielfältigen Ursachen dieser Verzögerungen werden aus der Perspektive „Zeit“ einige Projekte näher beleuchtet:

      • Verzögerungen im Projekt PUMA ergeben sich maßgeblich aus dem noch nicht stabilen Serienzulauf der Fahrzeuge. Mit Stand 1. September 2016 wurden 87 Fahrzeuge ausgeliefert. Damit liegt der Auftragnehmer hinter der für diesen Zeitpunkt vertraglich vereinbarten Stückzahl von 151 zurück. Die Verzögerungen beim Serienzulauf begründen sich vor allem durch Qualitätsmängel bei Baugruppen, die bei der Inbetriebnahme und Endmontage auffallen. Dadurch verschiebt sich das Ende der Auslieferung gegenüber dem vertraglich vereinbarten Termin um voraussichtlich sieben Monate.

    Zitat:
    Darüber hinaus werden einzelne Systeme durch zusätzliche Fähigkeiten kontinuierlich verbessert:

      • Für den PUMA ergibt sich insbesondere aus Einsatzerfahrungen (Schützenpanzer MARDER) und Erkenntnissen aus der Einsatzerprobung die Notwendigkeit von Leistungsverbesserungen und somit verbesserten Fähigkeiten. Wesentlich sind geplante wichtige Sichtmittelverbesserungen für die Besatzungen und Schützentrupps. Zur Umsetzung ist neben den notwendigen technischen Komponenten ein tiefer Eingriff in das Gesamtsystem des PUMA (350 Fahrzeuge) erforderlich. Darüber hinaus sollen auch Verbesserungen der Ausbildungsmittel (Ausbildungsgerät Duellsimulation) erfolgen. Insbesondere für die Umsetzung dieser Leistungsverbesserungen ergibt sich der weitergehende Bedarf von 585 Mio. Euro. Die parlamentarische Befassung ist für das Jahr 2017 vorgesehen.



Umfassende Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler Rüstungsprojekte

Exzerpt

Stand 30. September 2014

Zitat:
Der Beginn der Nutzung im Deutschen Heer – mit noch nicht vollständiger Einsatzreife, insbesondere ohne die Waffenanlage MELLS – ist für November 2014 geplant. Dem stehen gegenwärtig noch die mangelnde Einsatzreife bezüglich der Führungsfähigkeit und der Integration in den Führungsverbund „System Panzergrenadier“ sowie der Sichtmittel (Integration von Farbsichtdisplays) entgegen.



Zuletzt geändert von theoderich am 16. Okt 2016, 00:38, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15. Okt 2016, 19:12 

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BeitragVerfasst: 20. Okt 2016, 16:17 

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Weil es mit dem Puma so gut geht
müssen jetzt doch noch 200 Marder (schon richtig nicht 20 ) auf A6 Umgebaut werden
https://www.facebook.com/esutde/posts/1747270815533829:0


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BeitragVerfasst: 04. Jan 2017, 07:49 

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Zitat:
13.12.2016

100 SPz PUMA an die Bundeswehr ausgeliefert

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Am 13.12.2016 wurde beim Ausbildungszentrum in Munster von der PSM Projekt System & Management GmbH der SPz PUMA mit der laufenden Nummer 100 an den Leiter der Einführungsorganisation PUMA (EFO) übergeben. Die EFO ist das zentrale Bindeglied des Heeres für die Einführung des SPz PUMA an die Verbände der Panzergrenadiertruppe und wird auch in den nächsten Jahren Ausbildung und Material mit erfahrenem Personal zum funktionierenden System Panzergrenadier zusammenführen.

Neben den Waffensystemen wurden auch vielfältige Ausbildungsmittel an die mit den PUMAs betrauten Soldaten geliefert. Auch die Instandsetzungstruppe hat die Ausbildungs- und Instandsetzungstrainer für den Turm und das Fahrgestell erhalten und in Nutzung.

Zusätzlich zu den Schützenpanzern wurden zwischenzeitlich auch sieben Schulpanzer dem Ausbildungsbetrieb zugeführt und der letzte der beauftragten acht Fahrschulpanzer folgt nächsten Monat. Noch 242 Schützenpanzer werden bis zum Jahr 2020 an die Bundeswehr ausgeliefert.



InfoBrief HEER. Publikationsorgan des Förderkreises HEER Deutsches Heer e.V. (FKH), 21. Jg., Nr. 5, Dezember 2016 hat geschrieben:
Marder bis 2025 in Nutzung

Vor dem Hintergrund der heute noch nicht erreichten vollen Einsatzreife des Schützenpanzers Puma und der durch Deutschland eingegangen internationalen Verpflichtung, mindestens vier einsatzfähige Panzergrenadierbataillone für die High Readiness Forces bereitstellen zu können, muss der seit über 40 Jahren bewährte Schützenpanzer Marder
als Hauptwaffensystem der Panzergrenadiertruppe noch bis mindestens 2025 in Nutzung bleiben. Die Panzergrenadiertruppe wird über 200 Schützenpanzer Marder produktverbessert in Nutzung halten. Schwerpunkt der Produktverbesserung ist der Ersatz des Wärmebildgeräts und des Nachtsicht-Fahrgeräts des Kraftfahrers. Zusätzlich wird zurzeit eine Adaption des neuen Panzerabwehrsystems MELLS auf Schützenpanzer Marder entwickelt.



Zuletzt geändert von theoderich am 09. Mär 2017, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06. Mär 2017, 08:45 

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Zitat:
Die Panzergrenadiertruppe

Die Hauptwaffensysteme der Panzergrenadiertruppe sind die Schützenpanzer Marder mit 338 Systemen und Puma mit 92 Systemen im Heer (Stand Januar 2017).

Zitat:
Stand vom: 28.02.17



Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr

Zitat:
Im vorliegenden Bericht wird die Entwicklung der 56 Hauptwaffensysteme von Januar bis Oktober 2016 aufgezeigt [...].

Zitat:
4.5. Schützenpanzer PUMA

Der Schützenpanzer (SPz) PUMA ist ein nicht einsatzreifes Waffensystem.

Zur Einführung des SPz PUMA hat das Heer eine spezielle Einführungsorganisation aufgestellt.

Der Gesamtbestand der Bundeswehr beläuft sich derzeit auf 89 Systeme.

Dem Heer standen im betrachteten Zeitraum durchschnittlich 48 Systeme zur Verfügung, davon durchschnittlich einsatzbereit 23 Systeme; dies entspricht im Mittel einer ca. 48%igen materiellen Einsatzbereitschaft.

Die materielle Einsatzbereitschaft ist unzureichend. Die Qualität der ausgelieferten SPz PUMA hat sich zwar in den letzten Monaten verbessert, jedoch haben sich die Lieferraten der Industrie noch nicht verstetigt.

Mit Blick auf das Herstellen der Einsatzreife sind die zügige Verbesserung der Führungsmittelausstattung, die Verbesserung der Sichtmittel Wanne und die Steigerung der Wirksamkeit (MELLS und TSWA) erforderlich. Zudem müssen sich die Lieferraten 2017 verstetigen und die Instandsetzungsleistungen (insbesondere Verfügbarkeit der Ersatzteile) deutlich verbessern.

Vor diesem Hintergrund wird das Herstellen der Einsatzreife nicht vor 2024 erwartet.

Bis zur Einsatzreife des SPz PUMA muss und wird sich das Heer auf das verfügbare System SPz MARDER abstützen, um u.a. die eingegangenen Bündnisverpflichtungen erfüllen zu können.



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BeitragVerfasst: 29. Mär 2017, 15:21 

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Bundeswehr orders 1,000 Spike LR ATGMs

Zitat:
The German parliament gave the green light on 22 March for the Bundeswehr to procure 1,000 Israeli-designed Spike LR anti-tank guided missiles (ATGMs) and 97 corresponding launcher units worth EUR158.3 million (USD172 million) from EuroSpike under the Bundeswehr's multirole guided missile system (MELLS) programme.

The contract breaks down into EUR112.4 million for the missiles themselves, EUR25.6 million for the launchers, and EUR20.3 million for integration into the Bundeswehr's AGDUS laser-based training and simulation system.

The procurement is to begin in 2018, with 104 missiles and 39 launcher units to be procured by 2020. The German Ministry of Defence (MoD) expects additional user costs for MELLS of EUR25 million projected over the course of 20 years until 2037, as well as EUR18.7 million in user costs for the AGDUS components.


Zitat:
Das Lenkprinzip und die angebotenen „Modes of Operation“ (fire & forget; fire & observe; manual steering) eröffnen neben der Basisfähigkeit fire & forget die Möglichkeit der Bekämpfung verdeckter Zielen (non line of sight), das Einleiten von Gegenmaßnahmen und den Missionsabbruch. Gleichzeitig erhält der Schütze Informationen über das Gefechtsfeld, die er aus seiner Position sonst nicht bekommen würde.


Die Möglichkeit der Haltepunktkorrektur während der gesamten Flugstrecke liefert eine hohe Treffgenauigkeit und in Verbindung mit dem leistungsfähigen Gefechtskopf eine hohe Zerstörwahrscheinlichkeit. Das Auffassen eines Ziels erfolgt mittels Wärmebildgerät oder Tagsichtvisier. Soll das aufgefasste Ziel bekämpft werden, wird der Flugkörper aktiviert. Ein im Sucher erscheinendes Fadenkreuz wird vom Schützen auf das Ziel aufgeschaltet. Damit ist das Ziel im Suchkopfaufgeschaltet (lock on) und die weitere Zielverfolgung geschieht im Prinzip automatisch. Dieser Zustand wird dem Schützen in der Zieloptik angezeigt. Der Abschuss des Flugkörpers kann dann erfolgen.


Nach dem Start fliegt der Flugkörper in einer überhöhten Flugbahn auf das Ziel zu. Dabei sieht der Schütze das von der Suchkopfkamera (entweder IR oder CCD) aufgefasste Bild des aufgeschalteten Ziels. Flugbahnkorrekturen sind nach der Aufschaltung und dem Abschuss des Spike jederzeit und bis kurz vor dem Aufschlag möglich. Ebenso kann bis zu diesem Zeitpunkt ein Missionsabbruch oder der Wechsel auf ein anderes Ziel durchgeführt werden. Mit abnehmender Distanz des Flugkörpers zum Ziel wird die Darstellung des Zieles größer und enthält detaillierte Informationen. Daher ist mit diesem Lenkkonzept eine hohe Ersttreffwahrscheinlichkeit garantiert. Durch die Möglichkeit, den Treffpunkt bis kurz vor dem Einschlag zu korrigieren, lässt sich der Flugkörper punktgenau in die Schwachstellen eines Zieles lenken und damit auch maximale Wirkung erzielen.

Panzerfahrzeuge können so auch auf 4.000 m Entfernung an der schwächsten gepanzerten Stelle getroffen werden. Gleiches gilt für Feldstellungen und Bunker. Spike LR kann auch in einer gestreckten Flugbahn gegen ein Ziel abgefeuert werden. So ist ein erfolgreicher und punktgenauer Angriff auf Bunkeranlagen oder Schießscharten von Feldstellungen mit diesem Flugkörper möglich. Die Zielauffassung und Zielauswahl erfolgt über die Sensoren der Waffenoptik. Die Darstellung des Suchkopfbildes in der Flugphase des Flugkörpers erfolgt auf den vorhandenen Sichtmitteln/Monitoren des Fahrzeuges. Informationen zum Betriebsstatus des Systems sind am Systembediengerät von GrpFhr oder TrpFhr verfügbar. Am zentralen Bediengerät erscheint MELLS daher als eine Waffenoption am Waffensystemschalter und durch einige zusätzlich notwendige Schalterfunktionen. Die in der Startplattform integrierte Spike Waffensystemelektronik bildet die Schnittstelle zum übrigen Waffensystem Puma. In dieser Komponente erfolgt die für das Flugkörpersystem spezifische Signalverarbeitung.



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BeitragVerfasst: 07. Apr 2017, 15:55 

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MELLS: BAAINBw beschafft weitere Lenkflugkörper-Systeme

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Zitat:
Am 31. März unterzeichnete das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) zwei Verträge mit der Firma EuroSpike GmbH zur Beschaffung weiterer 1.000 Lenkflugkörper und 97 Waffenanlagen des Mehrrollenfähigen Leichten Lenkflugkörpersystems (MELLS).

Zitat:
Die nun beauftragte Ergänzungsbeschaffung umfasst 1.000 Lenkflugkörper und 97 Waffenanlagen samt Zubehör. Das Auftragsvolumen für diese beiden Verträge liegt bei etwa 137 Millionen Euro. Zur Minimierung von vertraglichen Risiken für den öffentlichen Auftraggeber wurden Vorgaben aus dem Vertragsmanagement-Handbuch des BAAINBw in den Vertrag mit aufgenommen.

Aus vorherigen Verträgen sind bereits etwa 1.500 Lenkflugkörper und 16 Waffenanlagen MELLS an die Truppe ausgeliefert worden. Die nun bestellten zusätzlichen MELL-Systeme sollen ab dem zweiten Halbjahr 2018 mehrheitlich an die Infanterie ausgeliefert werden.

Auftragnehmer ist die Firma EuroSpike GmbH aus Röthenbach. Entwickelt wurde das System von der israelischen Firma Rafael Advanced Defense Systems Ltd., die nun gemeinsam mit den Firmen Diehl Defence GmbH & Co. KG und Rheinmetall Defence Electronics GmbH auch als Unterauftragnehmerin an dem Auftrag beteiligt ist.


Eigenartig, dass das BAAInBW die AGDUS-Integration nicht in den Auftragswert einberechnet.


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BeitragVerfasst: 20. Apr 2017, 19:42 

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Land Forces Symposium 2016
Future Infantry Fighting vehicle (IFV)

Benjamin W.F. Brok – Program Manager IFV Puma



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