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BeitragVerfasst: 23. Jul 2016, 09:48 

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Ich hätte 2 kurze Fragen zu den Husar Iveco LMV:

1) Habe ich das richtig gelesen dass die Waffenstation zwar verschiedene Waffen tragen kann aber aktuell nur die Variante mit 12,7mm MG beim ÖBH vorhanden ist?


2) Verfügt die Waffenstation analog zum neuen Pandur auch über ein Wärmebildgerät?


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BeitragVerfasst: 23. Jul 2016, 22:11 

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Derzeit wird im ÖBH die WS4 Panther mit üsMG und MG74 genutzt. Die Einrüstung einer Granatmaschinenwaffe ist möglich und wurde auch praktisch bei ARWT/WFT in Felixdorf erprobt, diese Waffe ist aber nicht eingeführt. Das (gekürzte) Video von dieser Erprobung findest Du hier:


Die Waffenstationen des "Pandur A2" und des GMF Iveco sind identisch. Also mit Wärmebildgerät, Tagsichtkamera und Laserentfernungsmesser ausgestattet.


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BeitragVerfasst: 17. Aug 2016, 15:49 

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BeitragVerfasst: 13. Sep 2016, 19:32 

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Zuletzt geändert von theoderich am 05. Apr 2017, 14:34, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 19. Sep 2016, 09:36 

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Zitat:
Diese Woche stand Gefechtsdienst mit der Vorbereitung für ein Gefechtsschießen und die Erprobung eines neuen Feuerleitsystems auf dem Dienstplan.



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BeitragVerfasst: 13. Okt 2016, 14:40 

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BeitragVerfasst: 10. Dez 2016, 16:34 

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Ich bin heute auf ein interessantes Aufklärungssystem der niederländischen Streitkräfte gestoßen:

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Zitat:
Koninklijke Landmacht

    14. Oktober

DISCUS is een waarnemingssysteem dat bewegingen en schoten detecteert. De ontwikkelingen van het systeem staan niet stil. Een nieuw modern camera systeem, waarmee de situational awareness wordt vergroot, is getest. Tijdens de oefening is gekeken naar de mogelijkheden van dit nieuwe waarnemingsmiddel en werd er ook geoefend en getraind met de akoestische sensoren en SQUIRE-gevechtsveldbewakingsradar. De systemen samen kunnen raketten, artillerie, mortieren en onbemande vliegtuigjes opsporen. Het point of impact wordt direct onderkend en de toekomstige camera levert haarscherp beeld van de dreigingen.


DISCUS is a surveillance system which detects movements and shots. The development of this System is not standing still. A new modern camera system, which increases situational awareness, is being tested. During the exercise, it is looked at the possibilities of this new means of observation and it was also practiced and trained with the acoustic sensors and SQUIRE-battlefield surveillance radar. The systems together can detect rockets, artillery, mortars and unmanned aircraft. The point of impact is immediately recognized and the future camera delivers a sharp picture of the threats.



Compound van de toekomst (Defensiekrant nr. 5 van 7 maart 2013)



Defensie en industrie demonstreren nieuwe beveilingstechnieken (1. März 2013)

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SQUIRE Ground Surveillance Radar



Ranger HDC MultiSensor

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DISCUS wurde vor zehn Jahren für den Einsatz in Afghanistan angeschafft:

    Thales selected for Compound Security System in the Netherlands (12. 6. 2006)

    Zitat:
    The project will be deployed in August 2006 in the southern Afghanistan province of Uruzgan.

    This system will increase the level of safety and protection of personnel and material by improving the situational awareness.

    Zitat:
    DISCUS, which is a new success in that area, is clearly the result of a close co-operation between the Dutch Ministry of Defence and THALES.

    The DISCUS system interconnects in an innovative way radar systems, day-and-night long range observation systems, a communication platform and a central command post. The DISCUS system is based on proven components which are already in operational use by the Dutch Defence Forces.

    Additionally, THALES will provide the system under a fast track program that will see DISCUS to be operational by the time that the Dutch Forces are deployed in theatre.



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BeitragVerfasst: 11. Dez 2016, 14:18 

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Eine Frage zur M109: welche Munitionsarten hat das ÖBH jetzt eigentlich im Bestand und wie sieht es mit der maximal möglichen Einsatzschußweite damit bei unserem jetzigen Konfiguration aus?
Frage 2: wenn ich das richtig verstanden habe braucht man mit CombatNG keine Rechenstellenpanzer mehr - was passiert dann mit diesen?


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BeitragVerfasst: 11. Dez 2016, 16:57 

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Ikarus1980 hat geschrieben:
Eine Frage zur M109: welche Munitionsarten hat das ÖBH jetzt eigentlich im Bestand und wie sieht es mit der maximal möglichen Einsatzschußweite damit bei unserem jetzigen Konfiguration aus?


Es gibt im ÖBH vier unterschiedliche Munitionsarten für die M-109A5Ö:

    - Sprenggranate

    - Sprenggranate eRW

    - Nebelgranate

    - Leuchtgranate

Die beiden Sprenggranaten können nur dann zur Bekämpfung von Einzelzielen eingesetzt werden, wenn der Zielfestlegungsfehler (TLE ... Target Location Error) bei unter 10 m liegt. Und sie sind lediglich gegen weiche und halbharte Ziele einsetzbar. Gegen gepanzerte Fahrzeuge oder Bunker sind sie völlig nutzlos. Mit der Einführung von Combat NG wird der Zielfestlegungsfehler immerhin auf 20 m reduziert (Aktuell liegt er bei 50 m!).

Das Bundesheer hatte schon einmal 155 mm-Artilleriegranaten, die gegen gepanzerte Ziele wirken konnten. Es handelte sich dabei um die sogenannte 155 mm Hohlladungssprengkörpergranate 92, die im Jahr 1996 beschafft wurde. 1997 und 2004 kaufte das BMLV insgesamt 5.500 Übungs-Hohlladungssprengkörpergranaten für ca. 3,7 Mio. EUR. Davon wurden ca. 1.550 Stück verschossen. Alle verbliebenen Granaten (Übungs- und Einsatzmunition) wurden wenige Jahre später ersatzlos verschrottet.


Und um die Fähigkeitsverluste bei den in den vergangenen Jahren erfolgten Reduktionen der Panzerhaubitzen im ÖBH zu kompensieren, müssten zumindest Precision Guidance Kits eingeführt werden:


Die Sprenggranate eRW (erhöhte Reichweite) hat mit 9 Ladungen eine theoretische Höchstschussweite von 28,2 km. Die Gebrauchsschussentfernung liegt bei ca. 90 % der Höchstschussweite, das sind bei 9 Ladungen 25,3 km. Es handelt sich dabei um eine bodensogreduzierte Artilleriegranate und die leistungsfähigste Munition, die im ÖBH verfügbar ist. Und sie wird nur sehr selten verwendet - zuletzt im Jahr 2014, als eine Panzerhaubitze von einem Standort außerhalb des TÜPl Allentsteig bis in den Zielraum im Bereich Kühbach schoss:

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Ikarus1980 hat geschrieben:
Frage 2: wenn ich das richtig verstanden habe braucht man mit CombatNG keine Rechenstellenpanzer mehr - was passiert dann mit diesen?


Die Rechenstellenpanzer werden zu Führungsfahrzeugen für das Joint Fire Support Coordination Team umfunktioniert. Es werden bis zu drei ETC MK-IV (MK-V?), zwei Flachbildschirme und zwei Funkgeräte Tadiran VRC-950HDR eingebaut.



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BeitragVerfasst: 16. Dez 2016, 20:07 

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KRAßNITZER Franz / Martin MOSER: Digital voll vernetzt, in: Truppendienst. Magazin des Österreichischen Bundesheeres, Nr. 354, 55. Jg. (2016), p. 360-367

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p. 362 hat geschrieben:
Kernfunktionalitäten

    Gemeinsames taktisches Lagebild (Common Operational Picture)

    Eine wesentliche Kernfunktionalität des Waffeneinsatzsystems "Combat New Generation" ist die Darstellung des führungsebenenübergreifenden, gemeinsamen taktischen Lagebildes. Hierbei werden geografische Informationen mit taktischen und gefechtstechnischen Informationen derart verknüpft und dargestellt, dass ein gemeinsames Lagebild für alle entsteht:

      - Blue-Force Darstellung von eigenen/befreundeten Kräften via satellitengestützter Positionsverfolgung;

      - Red-Force Darstellung von erkannten/aufgeklärten Konfliktparteien;

      - Environment Darstellung von zusätzlich vorhandenen geografischen Informationen aus Aufklärungs-/Erkundungsergebnissen das Umfeld betreffend (Gelände, Bevölkerung etc.).

    Führung, Auftragssteuerung, Einsatz- und Führungsunterstützung

    Der Common Layer ist die Basissoftware für alle anderen waffengattungsübergreifenden Applikationen (Teilanwendungen). Der Common Layer unterstützt unterstützt den gesamten taktischen Führungsprozess - das taktische Führungsverfahren "Targeting" und "Intelligence".

    Im Detail unterstützt das System unmittelbar und nahezu in Echtzeit:

      - Einsatzplanung (taktische und gefechtstechnische Führungsebene);

      - Befehlserstellung (Plan der Durchführung, Feuerunterstützungsplan, Auklärungsplan);

      - Befehlsgebung/-Verteilung;

      - Auftragssteuerung (verfügbarer Informationsstand zur Durchführung Umsetzung und Möglichkeit der Nachjustierung)

      - Statusabfragen und Maßnahmen der Einsatzunterstützung (z.B. Munition, Betriebsmittel, Einsatzbereitschaft)

      - Statusabfragen und Führungsunterstützung (z.B. Status Netzwerk)

    Interoperabilität (internationale Zusammenarbeit)

    Das Waffeneinsatzsystem "Combat NG" verfügt zurzeit über eine internationale Schnittstelle MIP_B 3.0 (Military Interoperability Program) und wird im Jahr 2017/2018 hochgerüstet auf MIP_B 3.1. Damit wird für das Bundesheer eine zukünftige internationale Zusammenarbeit mit Führungsinformations- und Waffeneinsatzsystemen anderer Nationen im Rahmen von NATO/MIP möglich sein.

p. 366-367 hat geschrieben:
Chronik

Die Software für das Waffeneinsatzsystem "Combat New Generation", bestehend aus dem Common-Layer und dem Artilleriemodul, wurde im Jahr 2010 angekauft. Der Grund war, das bereits in die Jahre gekommene Waffeneinsatzsystem EAFLS aus den 1990er-Jahren zu ersetzen. Nach zahlreichen Hardware-Implementierungsmaßnahmen an Geschützen, Führungs- und Feuerleitfahrzeugen sowie am GMF "Husar" wurde das System den Streitkräften im Jänner 2012 zur Truppentestung übergeben.

Mit Weisung BMLVS (WSM) wurde das AAB7 als Referenzbatallion eingeteilt und gemeinsam mit dem AAB4 mit dem AAB4 beauftragt, die Truppenerprobung durchzuführen. Noch im Jahr 2012 wurde in enger Abstimmung mit dem Personal des Führungsunterstützungszentrums (FüUZ) der Common Layer als Basis für das Artilleriemodul überprüft und teilabgenommen, parallel dazu Testpersonal geschult und Handbücher erstellt.

Das auf dem Common Layer aufsetzende Modul Artillerie wurde nach österreichischen Normen (hinsichtlich taktischer, gefechtstechnischer und sicherheitsrelevanter Vorschriften, z.B. Handakt Taktik, Merkblatt Sicherheitsbestimmungen für das Scharfschießen mit Steilfeuerwaffen etc.) im Detail spezifiziert und gemeinsam mit der zivilen Firma in mehreren Kontrollschritten zwischenüberprüft. Begleitend hierzu wurde die Kommunikationssoftware (Firmware CONRAD) in mehreren Stufen getestet und für die Besonderheiten feuerleittechnischer Verfahren und Abläufe Schritt für Schritt optimiert.

Im Jänner wurde als notwendiger Zwischenschritt das WES CNG mit eingeschränkter Artilleriefunktionalität erstmalig auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig im scharfen Schuss getestet. Im Oktober fand nun die finale Güteprüfung für das Gesamtsystem mit voller Artillerie- und Aufklärer-Funktionalität statt. Vier Scharfschießen im Batterierahmen und zwei Scharfschießen im Aufklärungs- und Artillerieverbund wurden gemeistert. Ergebnis: "Wirkung im Ziel!"

Way ahead (2017/2018)

    - Unterstützung der Regressionstests im Feld und im scharfen Schuss (Fehlerbehebung durch die Firma);

    - Vorbereitung und Durchführung der Systemschulung für die Nutzerverbände;

    - Integration und Truppenverifikation der Beobachter-/Aufklärer Ausstattung und weiterer Sensoren (z.B. Bodenüberwachungsradar);

    - Teilnahme an den internationalen Schnittstellentests im Rahmen der CWIX (Coalition Warrior Interoperability Exercise) in Polen 2017.



Die chilenische Armee führt derzeit parallel zum Bundesheer "Combat NG" als Feuerleitsystem für Artillerie und Granatwerfer ein:

    Curso “Combat NG” en la ESCART (22. Juli 2016)

    Zitat:
    En la Escuela de Artillería (ESCART) se está efectuando el curso de Capacitación para Operadores del Sistema de Mando y Control de Fuego de Artillería “Combat NG”, el cual lo imparte el Centro de Entrenamiento de Artillería del instituto al Curso Básico para Oficiales de Armas año 2016.

    Zitat:
    El “Combat NG” es un sistema de mando y control para unidades de artillería y morteros, diseñado para adaptarse al material M101/33, M56/14 Otomelara, M71 Soltam, que dentro de sus características incluye capacidades de cálculo de datos de tiro, además para ello, posee capacidades para la conducción de las operaciones, herramientas de seguridad y de planificación, proporcionando un panorama operacional al comandante de la unidad de combate, que se actualiza automáticamente en todas las estaciones y en tiempo real.



Zuletzt geändert von theoderich am 09. Mär 2017, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11. Jan 2017, 11:30 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Neujahrsempfang des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7

Zitat:
Zudem wird dieses Jahr das Lehrpersonal der Heerestruppenschule in Feldbach auf das Waffeneinsatzsystem der Artillerie trainiert.



Offiziere aus Lettland holen sich unser militärisches Know-how

Zitat:
Eine Delegation von Offizieren aus Lettland besuchte die Kaserne Feldbach. Grund der Stippvisite: Die Armeeangehörigen ließen sich in die hochtechnisierten Artilleriewaffensysteme in der Von der Groeben Kaserne einführen.

Zitat:
Das militärische Interesse der lettischen Armee gilt etwa dem Führungs- und Waffeneinsatzsystem Combat New Generation oder der Panzerhaubitze M-109 und dem Rechenstellenpanzer M-109. „Wir pflegen mit den Offizieren aus Lettland einen höchst interessanten Austausch von technischen militärischen Einrichtungen. Zu den am besten ausgestatteten Ausbildungsstandorten zählt die Kaserne in Feldbach“, erklärte Österreichs höchstrangiger General, Othmar Commenda.

Empfangen wurden die ausländischen Offiziere, die von Generalleutnant Reimonde Graube angeführt wurden, vom Chef des Generalstabes, General Othmar Commenda, Brigadekommandant Jürgen Wörgötter und Kasernenkommandant Oberstleutnant Franz Kraßnitzer.



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BeitragVerfasst: 17. Feb 2017, 18:12 

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Oberster Militär warnt: "Der Terror kann überall zuschlagen" (7. Februar 2017)

Zitat:
Drohnen über Grenzgebiet?

Derzeit ist man aber auch noch mit dem Grenzschutz beschäftigt: Innen- und Verteidigungsressort haben sich darauf geeinigt, dass das Heer die grüne Grenze überwacht. „Die Art und Weise ist aber uns überlassen“, sagt Commenda. In Zukunft wird weniger auf Manpower und mehr auf technische Mittel gesetzt. „Das ist effizienter.“ Möglich sei der Einsatz von Drohnen, aber auch „Radaranlagen, von denen wir fünf Stück gerade beschaffen“. Würde man sehen, dass Menschen die Grenze passieren, könne man früh genug Soldaten an die Grenze schicken.



Diese Stückzahl liegt weit unter dem Bedarf. Im Bericht des Generalstabs zu "ÖBH 2018" wurde der Kauf von zwölf Radarsystemen empfohlen:

    Maßnahmen ÖBH 2018

    Erweiterte Beurteilung


    WIEN, Februar 2016

    Zitat:
    4.4 Aufklärungstruppe

    Beschreibung/Begründung:

    Die aktuellen Beurteilungen lassen einen gestiegenen Bedarf an Kräften für Aufklärung und Überwachung unter verstärktem Rückgriff auf technische Mittel wie Bodensensoren oder Drohnen erkennen. Die Ausstattung der Aufklärungstruppe ist sowohl hinsichtlich der Fahrzeugausstattung, als auch technischer Aufklärungsmittel (z.B. Bodenüberwachungsradar, unbemannte Luftaufklärungsmittel, Sensoren, etc.) als unzureichend zu bezeichnen. Die Verbesserung der Fähigkeiten der Aufklärungstruppe zur Erfüllung der Aufträge im Inland und Ausland durch Beschaffung zusätzlicher technischer Mittel wird als dringend notwendig beurteilt. Die Bearbeitungen zum Strukturpaket ÖBH 2018 sehen die Umwandlung des Aufklärungs- Artilleriebataillons (AAB) 3 und des AAB 7 in ein Aufklärungsbataillon mit je zwei Aufklärungskompanien vor. Die technische Aufklärung ist derzeit einmal (somit ohne Durchhaltefähigkeit) ausschließlich im AAB 4 abgebildet.

    Eine strukturelle Abbildung von zwei weiteren technischen Aufklärungskompanien (AAB 3 und AAB 7) ermöglicht die Durchhaltefähigkeit im Bereich der technischen Aufklärung.

    Abdeckung im Sonderinvest/Realisierungsprogramm:

    Bei der Beurteilung zum Sonderinvest (Minimalinvest) waren zwölf Stück Bodenüberwachungsradarsysteme (BÜR) mit € 8 Mio. Investitionsbedarf vorgesehen. Eine tatsächliche Abbildung im Sonderinvest fand aber nicht statt.

    Zusätzlicher Ressourcenbedarf

    Die Strukturierung der zusätzlichen zwei technischen Aufklärungskompanien erfordert Investitionen von € 104 Mio. im Bereich von „Unmanned Aerial Systems“15, Bodenüberwachungsradarsystemen und geschützten Fahrzeugen. Empfohlen wird das Verfügbarmachen von zusätzlichen Mitteln in der Höhe von € 104 Mio. Zusätzlich sind die jährlichen Betriebsaufwendungen von ca. € 10 Mio. zu budgetieren.


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2017, 22:09 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
Beiträge: 278
theoderich hat geschrieben:
Oberster Militär warnt: "Der Terror kann überall zuschlagen" (7. Februar 2017)

Zitat:
Drohnen über Grenzgebiet?

Derzeit ist man aber auch noch mit dem Grenzschutz beschäftigt: Innen- und Verteidigungsressort haben sich darauf geeinigt, dass das Heer die grüne Grenze überwacht. „Die Art und Weise ist aber uns überlassen“, sagt Commenda. In Zukunft wird weniger auf Manpower und mehr auf technische Mittel gesetzt. „Das ist effizienter.“ Möglich sei der Einsatz von Drohnen, aber auch „Radaranlagen, von denen wir fünf Stück gerade beschaffen“. Würde man sehen, dass Menschen die Grenze passieren, könne man früh genug Soldaten an die Grenze schicken.



Diese Stückzahl liegt weit unter dem Bedarf. Im Bericht des Generalstabs zu "ÖBH 2018" wurde der Kauf von zwölf Radarsystemen empfohlen


Damit erreicht man nicht einmal die bereits eingeführt gewesenen Stückzahlen von 2 Stk GefFR PPS5 (1989) sowie 5 Stk GefFR PPS5C (1996, nur noch 1 Stk bei der Truppe).

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Zuletzt geändert von TL am 01. Mär 2017, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23. Feb 2017, 17:28 

Registriert: 06. Mär 2008, 16:58
Beiträge: 198
Ist das schon bekannt?

Lettland will von Österreich 47 Panzerhaubitzen M-109 A5Ö erwerben

http://leta.lv/eng/home/important/EAEE0 ... BA1BFF804/


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BeitragVerfasst: 23. Feb 2017, 17:48 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Es gab vergangenen November eine Budgetanfragebeantwortung, in der davon die Rede war. 34 Stück zum Schnäppchenpreis von 3,4 Mio. EUR. Die Stückzahl von 47 Fahrzeugen ist neu.


______________________________

Übungen 2017 im Inland

Zitat:
Übung

    FüWES/CNG/RegrSS
    ff: AAB7
    Truppenübungsplatz Allentsteig
    BIÖ: AufklB13(DEU); CsBN/72.Bde(SVN)

Zeitraum

    14.8.-1.9.



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