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BeitragVerfasst: 08. Jun 2017, 09:10 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3400
Das sagte ich doch bereits mehrfach - keine neuen Helme für die Miliz, es sei denn zum Fototermin.


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BeitragVerfasst: 27. Jun 2017, 22:43 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20917
Militär Aktuell, Bd. 2 (2017) hat geschrieben:
Blicken wir abschließend noch in die Zukunft: Wohin soll sich die Miliz in den kommenden Jahren entwickeln?

    Bgdr Erwin Hameseder: Im Bundesheerplan ist unter anderem festgeschrieben, dass von den zehn vorhandenen Milizbataillonen vier Jägerbataillone inklusive eines angemessenen Mobilitätsanteiles voll ausgestattet werden. Darauf werde ich besonders achten. Die Umsetzung der Phase 1, die bis 2020 reicht, ist voll im Gange, wobei aktuell aber nur "ein Drittel" des Budget-Bedarfes für die Miliz als gesichert gilt, was höchst unbefriedigend ist. Die weiteren konkreten Planungen für die Phase 2 und 3 hängen von den budgetären Vorgaben ab. In gleichem Maße betrifft dies aber auch die Präsenzorganisation. Mein klares Ziel ist es daher, mich intensiv in engster Abstimmung mit der militärischen Führung dafür einzusetzen, dass für die Weiterentwicklung des Bundesheeres und damit auch insbesondere für die Miliz die notwendigen Budgetmittel zur Verfügung gestellt werden.


Da ist das Scheitern der Reform auch schon vorprogrammiert.


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2017, 12:34 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20917
Tiroler Milizbataillon trainiert im Hochgebirge

Zitat:
Nach einer gemeinsamen Vorbereitungs- und Planungsphase wurden die Milizsoldaten am Beginn der Waffenübung in der Andreas-Hofer-Kaserne in Absam mit Waffen und neuer, moderner Ausrüstung ausgestattet.


Wahrscheinlich hat man wieder mal ein paar Kampfwesten ("neue, moderne Ausrüstung") ausgegeben:



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BeitragVerfasst: 16. Nov 2017, 15:14 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20917
Bericht Soziales Lagebild 2016

Bild

Zitat:
4. Ausbildung

Die körperliche Belastung durch die Körperausbildung während des Grundwehrdienstes führt dazu, dass mehr als die Hälfte der GWD sich vor dem Abrüsten besser und leistungsfähiger fühlt als vor dem Wehrdienst; die körperliche Leistungsfähigkeit insgesamt aber im Verlauf des Präsenzdienstes stark abfällt. Bedauernswerterweise erleidet aber auch ein erklecklicher Anteil von GWD während der Ausbildung körperliche Schäden. Es zeigt sich ebenso ein großer Anteil von GWD mit ihrer militärischen Unterkunft, den Sanitäranlagen sowie mit der Verpflegung als unzufrieden.

Was die Attraktivitätssteigerung des Grundwehrdienstes betrifft ist die Mehrheit des Personals nach wie vor nicht von ihrer Notwendigkeit überzeugt. Ältere Kaderangehörige sehen die Attraktivitätssteigerung positiver, jüngere durchwegs negativ. EOrg und KPE-Kräfte sind den Attraktivitätssteigerungsbemühungen gegenüber negativer eingestellt, als Bedienstete der MilKden (Abbildung 4).

Zwei Drittel des Kaders beurteilt die Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung als nicht zielführend. Lediglich ein geringer Teil der Bediensteten ist der Auffassung, dass sich die Pflicht- und Wahlpflichtmodule im Grundwehrdienst problemlos in die Ausbildung integrieren ließen. Laut strukturierten Interviews mit den Bediensteten ist die Reform des Grundwehrdienstes nur bedingt gelungen, weil die angeordneten Maßnahmen als nicht erfolgversprechend beurteilt und daher eher abgelehnt werden.

Im GWD wird der Sinn der Ausbildung zumeist klar verstanden, wobei die Zustimmung bei Kaderanwärterinnen und Kaderanwärtern wesentlich höher ist als jene der GWD. Die GWD jedoch fühlen sich für einen Katastropheneinsatz bzw. für einen mil. Einsatz zu gering vorbereitet. Etwas positiver sieht das die Miliz, die sich für einen Einsatz gut vorbereitet fühlt.

Generell können nahezu alle Bediensteten die im ÖBH absolvierte Ausbildung am Arbeitsplatz gut anwenden. Ebenso sehen sie sich für ihre Tätigkeit im Assistenzeinsatz (sihpolAssE Migration) als ausreichend ausgebildet und verstehen ihre Befugnisse. Ein etwas anderes Bild zeigt sich bei den GWD im Bereich der Einsatzausbildung und bei der unterschiedlichen Intensität im Ausbildungsverlauf während ihres Präsenzdienstes.

EMPFEHLUNGEN

    - Im Grundwehrdienst sollen die physischen und psychischen Belastungen in allen Ausbildungsabschnitten gleichermaßen intensiv gestaltet sein, um einen drastischen Abfall der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Zufriedenheit im letzten Ausbildungsdrittel hintanzuhalten.

    - Da die Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Grundwehrdienstes vom Kader überwiegend als nicht zielführend beurteilt werden, sollte dieses Einstellungsdefizit einer Evaluation unterzogen werden.



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