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BeitragVerfasst: 08. Nov 2017, 21:33 

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de10kcl hat geschrieben:
theoderich hat geschrieben:

de10kcl hat geschrieben:
Der Leiter des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik berichtet an den Leiter der Sektion III, und die Verwaltung des BMLVS als halb-zivil zu bezeichnen ist wohl ebensowenig falsch.


ARB - nicht ARWT. Das sind zwei völlig verschiedene Einrichtungen.

Danke, stimmt. Du hattest vor einigen Tagen gepostet, dass hier einige Umgliederungen vorerst nicht vorgenommen werden. Und was die neue Regierung macht werden wir sehen, vorerst kann bekanntlich auch "nie" bedeuten.


Das ARWT ist doch jetzt im KdoLog eingegliedert und wird zur Bedeutungslosigkeit verkommen.


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2017, 21:49 

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innsbronx hat geschrieben:
Wozu soll ich tausende Milizsoldaten für einen fiktiven Landkrieg trainieren, der nie stattfinden wird. Nicht weil es nicht grundsätzlich denkbar wäre (Jugoslawien, Ukraine usw.), sondern weil es bei uns keinen politischen Willen gäbe auch zu kämpfen (siehe 1938). Von daher ist das Geld besser in Berufssoldaten investiert, die man dann im Fall der Fälle noch als Terrorbekämpfer einsetzen könnte


Ein Berufssoldat kostet aber ein Vielfaches eines Milizsoldaten. Außerdem müsste man sie auch rekrutieren - woher? Das haben nicht einmal die Schweden geschafft, wo das Militär finanziell wesentlich besser aufgestellt ist und auch die entsprechende politische Rückendeckung genießt.

Derzeit gibt es im ÖBH rund 11.500 Berufssoldaten und ungefähr 2.200 Militärpersonen auf Zeit. Ob man z.B. die KPE jemals auf die geplanten 6000 Mann aufstocken kann (für die Rekrutierung von ca. 1000 Mann wurden mehr als zehn Jahre benötigt) steht in den Sternen. Und die Miliz ist die Reserve für den "worst case" - die im übrigen seit Jahren nicht mehr "für einen fiktiven Landkrieg trainiert, der nie stattfinden wird".


Zwei oder drei Einzelereignisse aus den letzten 80 Jahren sind wohl kaum ein Indiz für ein zwangsläufiges Verhalten aller österreichischen Politiker in Gegenwart und Zukunft. Und ein "Berufsheer nach österreichischem Muster" mit Beamtendienstrecht, Lebenszeitanstellung, kaum vorhandenem Investitions- und extrem hohem Personalkostenanteil am Gesamtbudget wäre bestimmt eine Erfolgsgeschichte ...

innsbronx hat geschrieben:
Warum Fahrzeuge, Gerät, schwere Waffen für Milizbatallione, die im besten Falle alle paar Monate trainieren, und dazwischen steht das Gerät herum, rostet und kostet?


Nenne mir ein Milizbataillon, das über "Fahrzeuge, Gerät und schwere Waffen" verfügt!


Übrigens interessant, was mit den Mitteln für den Sonderinvest passiert ist:



P.S.:

    Sicherungseinsatz an der Staatsgrenze zu Jugoslawien 1991

    Zitat:
    Ist es gerechtfertigt, Soldaten mit geringem Kampfwert zur militärischen Landesverteidigung einzusetzen?

    Viele Argumente des Für und Wider wurden teilweise sehr emotional gegeneinander abgewogen. Dieses schwierige Thema wurde durch eine vom Autor am 9. Juli 1991 durchgeführte Dienstaufsicht in der Nähe von Lavamünd noch zusätzlich "emotionalisiert".

    An diesem Tag wurde der Einsatz eines Jägerzuges zum Schutz einer Grenzübertrittstelle überprüft.

    Die Grundwehrdiener hatten gerade eine allgemeine Basisausbildung (heute Basisausbildung 1) und die Fahrschule abgeschlossen und waren gemeinsam mit ihren Heeresfahr- und Heeresfahrschullehrern als Gruppenkommandanten (bzw. Gruppenkommandant-Stellvertreter) für einen AssE/GRÜ im Burgenland vorgesehen.

    Der Zugskommandant war ein junger Leutnant. Der gesamte Zug hatte enorme Schwierigkeiten mit dem Stellungsbau im schweren Gelände, war nicht in der Lage, eine geplante Kampfführung ein- und vorzuüben oder die zusätzlich ausgegebenen Maschinengewehre bzw. das PAR 66/79 korrekt zu bedienen. Die Motivation für den Einsatz und der Einsatzwille des gesamten Zuges waren jedoch enorm.

    Aus den Erfahrungen der Diskussion und der Dienstaufsicht ergibt sich für die eingangs gestellte Frage zur Verantwortung des Einsatzes von Soldaten mit geringem Kampfwert trotzdem nachfolgende Aussage:

    Die Antwort lautet ja, weil der Schutz der Bevölkerung den sofortigen Einsatz aller Soldaten - auch solcher der Ausbildungsorganisation, die sich erst im zweiten oder dritten Ausbildungsmonat befanden - in dieser Situation erforderte und die Handlungsfreiheit für andere Varianten bereits verloren war. Im Vergleich zu den Einsatzbedingungen 1956 im Einsatz an der Staatsgrenze zu Ungarn war die 1991 eingesetzte Truppe nach Beurteilung des Autors mindestens ebenbürtig bis deutlich an Kampfwert überlegen.

    Trotzdem: Gott sei Dank war eine Beweisführung mangels "Feuertaufe" nicht erforderlich.




Nach dem Sicherungseinsatz in Jugoslawien gab es eine eigenartige Novelle des Wehrgesetzes. Die Politik hat ihre Entscheidung zur Entsendung von Grundwehrdienern im zweiten bzw. dritten Ausbildungsmonat an die Grenze zu einem Kriegsgebiet nachträglich legalisiert:

    Änderung des Wehrgesetzes 1990 (161/ME)

    Zitat:
    Zu Z 44 (§ 47 Abs. 2):

    Im Zusammenhang mit dem Sicherungseinsatz des Bundesheeres an der österreichisch-jugoslawischen Staatsgrenze im Juli 1991 entstanden Zweifelsfragen hinsichtlich der Zulässigkeit einer Heranziehbarkeit von Präsenzdienst leistenden Soldaten zu diesem Einsatz. Im Interesse der Rechtsklarheit soll daher - ohne inhaltliche Änderung der bisher geltenden Rechtslage - ausdrücklich klargestellt werden, daß eine derartige Heranziehung während jeder Wehrdienstleistung zulässig ist.


        Stellungnahme von: Bundesvereinigung der Milizverbände zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz mit dem das Wehrgesetz geändert wird

        Zitat:
        Zu Z. 44 (Heranziehung zum Einsatz)

        Die Heranziehung von Wehrpflichtigen zu einem Einsatz gern. § 2 Abs. llit. a und b während des Grundwehrdienstes gemäß § 28 Abs. 1 WG (sechs Monate) wäre aus Gründen der Wehrmotivation, des Ausbildungserfolges und der Kommandantenverantwortung strikt auszuschließen.



        Stellungnahme von: Österreichische Offiziersgesellschaft zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz mit dem das Wehrgesetz geändert wird

        Zitat:
        § 47 (2)

        Die Möglichkeit zur Heranziehung zu einem Einsatz während jeder Wehrdienstleistung erscheint als besonders wichtig.



    Regierungsvorlage: Bundes(verfassungs)gesetz (640 d.B.)

    Zitat:
    Bundesgesetz, mit dem das Wehrgesetz 1990 geändert wird

    [...]

    41. Im § 47 Abs. 2 wird nach dem ersten Satz folgender Satz eingefügt:

      "Eine Heranziehung von Wehrpflichtigen zu einem Einsatz nach § 2 Abs. 1 lit. a bis c ist während jeder Wehrdienstleistung zulässig."

    Zitat:
    Zu Z 41 (§ 47 Abs. 2):

    Im Zusammenhang mit dem Sicherungseinsatz des Bundesheeres an der österreichisch-jugoslawischen Staatsgrenze im Juli 1991 entstanden Zweifelsfragen hinsichtlich der Zulässigkeit einer Heranziehbarkeit von Präsenzdienst leistenden Soldaten zu diesem Einsatz. Im Interesse der Rechtsklarheit soll daher - ohne inhaltliche Änderung der bisher geltenden Rechtslage - ausdrücklich klargestellt werden, daß eine derartige Heranziehung während jeder Wehrdienstleistung zulässig ist (vgl. die laufende Verwendung von Berufsoffitieren, Beamten und Vertragsbediensteten in Unteroffiziersfunktion, Soldaten im Grundwehrdienst und Zeitsoldaten im Rahmen des Assistenzeinsatzes zur Sicherung der Staatsgrenze sowie die Verwendung dieser Personengruppen beim vorerwähnten Sicherungseinsatz).



    Ausschussbericht (687 d.B.)

    Zitat:
    Nunmehr besteht der Bedarf, das Wehrgesetz 1990 neuerlich umfassend zu novellieren. Dabei sollen im Hinblick auf die geänderten sicherheitspolitischen Bedingungen eine den Aufgaben des Bundesheeres entsprechende und das Milizsystem berücksichtigende, zeitgemäße Ausbildung, moderne Ausrüstung und Bewaffnung sowie eine effiziente Organisation angestrebt werden; im Bereich der Heeresverwaltung sollen insbesondere ein deutlicher Abbau von Bürokratie und eine Vereinfachung der Verwaltungsabläufe erreicht werden. Darüber hinaus soll auch die gesamte öffentliche Verwaltung zur Gewährleistung einer effektiven und effizienten Wahrnehmung der öffentlichen Aufgaben umfassend reformiert werden.

    Die Regierungsvorlage weist im wesentlichen folgende Schwerpunkte auf:

    [...]

      Klarstellungen betreffend die Pflicht zur Präsenzdienstleistung

    Zitat:
    41. Im § 47 Abs. 2 wird nach dem ersten Satz folgender Satz eingefügt:

      "Eine Heranziehung von Wehrpflichtigen zu einem Einsatz nach § 2 Abs. 1 lit. a bis c ist während jeder Wehrdienstleistung zulässig."



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BeitragVerfasst: 09. Nov 2017, 11:57 

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innsbronx hat geschrieben:
Es ist einfach: Warum um viel Geld ein Heer erhalten, das Fähigkeiten besitzt, die man - das weiß wohl auch der Generalstab - nie einsetzten wird, weder zuhause noch abroad? Warum Fahrzeuge, Gerät, schwere Waffen für Milizbatallione, die im besten Falle alle paar Monate trainieren, und dazwischen steht das Gerät herum, rostet und kostet? Milizsoldaten noch dazu, die nicht wie in Israel davor drei Jahre gedient haben, sondern den österreichischen Schnellsiederkurs GWD absolviert haben, und einen begrenzten Kampfwert aufweisen... Da kauf ich lieber nur 10% des Geräts und stelle 10% der Leute an, die das dann aber 100% nützen...

Ja, ist sicher etwas polemisch, aber mal ehrlich, das ist die Realität.


Es zeigt, dass du dich damit abgefunden und aufgegeben hast, auch wenn es die Realität ist.
Bei uns im Land werden seit je her diesbezüglich zu 100% Anlass bezogene Handlungen gesetzt, sei es der Jugoslawienkrieg, Unwetter oder Flüchtlingskrisen..für den jetzigen "Hochflug" brauchte es auch erst hunderttausende Transitflüchtlinge binnen weniger Monate und man tat das nur, um den sozialen Frieden und die Mehrheit im Parlament zu wahren.

Vor 2 Jahren war man mit dem Kontingent von gesetzlich festgelegten 2200 Mann von vornherein bereits komplett überfordert.
Müsste man die 4500 Mann die man bundesweit realistisch zur Verfügung hat länger als 30 Tage einsetzen, bricht der Apparat komplett zusammen und selbst dann reicht es dann bildlich gesprochen gerade mal für den 24/7 Schutz von OMV und Wien Schwechat.
Restösterreich bleibt sich selbst überlassen.

Wenn man den Blick in den Südosten Europas wagt und merkt was da so in Bosnien, Kosovo und neuerdings im südlichen Serbien / Sandschak so vor sich geht, beschleicht mich das ungute Gefühl, dass das 70 Jahre währende Glück der Republik Österreich bereits ein Ablaufdatum hat und sei es "nur" eine neue Flüchtlingswelle von 1.000.000 Ex-Jugoslawen.

Würde man den Schutz der Republik und ihrer Bürger wirklich politisch ernst nehmen, müsste man die Wehrpflicht auf 9-12 Monate erweitern, den Zivildienst nur für Frauen zugänglich machen (sie wollen ja unbedingt die Gleichberechtigung, also sollen's auch was dafür tun!), verpflichtende Miliz Übungen von 14-21 Tagen im Jahr (die vorher auch nie ein Problem waren!) einführen und das Budget auf auf mindestens 1% des BIP (mit gesetzlich festgelegten Höchstwerten der Personalkosten auf 50-60% ) erhöhen.

Wie weit sind wir gekommen, dass man sich fast ein Unglück wünschen muss, damit da ein Umdenken passiert?


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2017, 13:32 

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Sehr gut zusammengefasst!


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2017, 17:27 

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9 - 12 Monate Grundwehrdienst?
Dann bricht das System sowieso zusammen, weil die Zivildiener noch mehr werden.

Verpflichtende Milizübungen, 2 bis 3 Wochen im Jahr, was sollen die ständig üben, wie man Kraftwerke bewacht?
Das kann man den Rekruten während des Grundwehrdienstes beibringen, haben eh zu wenig Fahrzeuge.
Ich habe Gott sei Dank nur eine Milizübung mitmachen müssen, war das sinnloseste was ich in meinem Leben machen musste.

Ich hab es schon weiter oben gepostet: Abrüster in Mob-Beorderung ihres ehemaligen Verbandes für zwei Jahre, ohne Übungen.
Das kostet wahrscheinlich nichts, aber die Mob-Stärke des ÖBH würde schlagartig steigen.

Machen wir uns nichts vor, 2015 schaffte man es von 15.000 Berufssoldaten mit Müh und Not 1.000 an die Grenze zu schaffen, man war nicht einmal in der Lage, einen einen einfachen Ass-Einsatz zu stämmen.
Und das für einen Ass-Einsatz, im Grunde macht das ÖBH im Inland nicht anderes, die Miliz mobilisiert wird, wird in Ö nie passieren.


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2017, 22:04 

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iceman hat geschrieben:
Ich hab es schon weiter oben gepostet: Abrüster in Mob-Beorderung ihres ehemaligen Verbandes für zwei Jahre, ohne Übungen.
Das kostet wahrscheinlich nichts, aber die Mob-Stärke des ÖBH würde schlagartig steigen.

Das wäre nur eine Trickserei, die überhaupt nichts ändern würde.


iceman hat geschrieben:
Machen wir uns nichts vor, 2015 schaffte man es von 15.000 Berufssoldaten mit Müh und Not 1.000 an die Grenze zu schaffen, man war nicht einmal in der Lage, einen einen einfachen Ass-Einsatz zu stämmen.
Und das für einen Ass-Einsatz, im Grunde macht das ÖBH im Inland nicht anderes, die Miliz mobilisiert wird, wird in Ö nie passieren.


Dafür braucht es lediglich eine Verfügung des Bundesministers, die "Bereitschafts-, Alarmierungs- und Sicherungsmaßnahmen" abdeckt und der gegebenenfalls ein Ministerratsbeschluss über die Richtlinien für diesen Einsatz folgt:

    Bericht des Bundeskanzlers betr. Ermächtigung der Bundesregierung an den Bundesminister für Landesverteidigung zur Verfügung über das Bundesheer (III-23 d.B.)


    Bericht des Bundeskanzlers, durch den der Bericht des Bundeskanzlers betreffend Ermächtigung der Bundesregierung an den Bundesminister für Landesverteidigung zur Verfügung über das Bundesheer (III-23 der Beilagen) abgeändert wird (III-68 d.B.)


    Militärbefugnisgesetz (323/ME)

    Zitat:
    Der bisher einzige Einsatz des Bundesheeres zur militärischen Landesverteidigung fand im Sommer 1991 als sog. "Sicherungseinsatz" an der (damaligen) österreichisch-jugoslawischen Staatsgrenze statt. Auf Grund der Kampfhandlungen in Slowenien im Gefolge der Loslösung dieser früheren jugoslawischen Teilrepublik vom Gesamtstaat und der damit verbundenen Bedrohungen für das österreichische Staatsgebiet verfügte der Bundesminister für Landesverteidigung am 28. Juni 1991 mit sofortiger Wirkung einen Einsatz nach § 2 Abs. 1 lit. a WG zur Sicherung der österreichischen Staatsgrenze.

    Die Bundesregierung beschloß in der Sitzung des Ministerrates vom 2. Juli 1991 allgemeine Richtlinien für diesen Einsatz. Als Einsatzraum wurde dabei im wesentlichen das Gebiet jener Bezirkshauptmannschaften (in Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland) festgelegt, die einen Anteil an der österreichisch-jugoslawischen Staatsgrenze hatten. Auf der Basis dieser rechtlichen Grundlagen führten die eingesetzten Kräfte des Bundesheeres den in Rede stehenden Sicherungseinsatz an der Staatsgrenze durch und konnten ein Übergreifen der Kampfhandlungen auf österreichisches Staatsgebiet verhindern.


    Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über Aufgaben und Befugnisse im Rahmen der militärischen Landesverteidigung (Militärbefugnisgesetz - MBG) eingeführt sowie das Sperrgebietsgesetz 1995 geändert werden

    Zitat:
    § 1. [...]

      (9) Einsatz nach diesem Bundesgesetz ist ein Einsatz des Bundesheeres zur militärischen Landesverteidigung nach § 2 Abs. 1 lit. a des Wehrgesetzes 1990 (WG), BGBl. Nr. 305.

      (10) Im Falle eines Einsatzes ist der Einsatzraum entsprechend den jeweiligen militärischen Erfordernissen im erforderlichen Umfang als jener Raum festzulegen, in dem die eingesetzten Truppen Einsatzaufgaben zu erfüllen haben. Diese Festlegung oder Änderung oder Aufhebung eines Einsatzraumes obliegt dem Bundesminister für Landesverteidigung innerhalb der ihm von der Bundesregierung erteilten Ermächtigung. Sie ist nach Maßgabe der jeweiligen militärischen Interessen in geeigneter Weise kundzumachen, insbesondere durch Rundfunk oder andere optische oder akustische Mittel. Der Zeitpunkt des In- oder Außerkrafttretens einer solchen Maßnahme ist in der Kundmachung anzugeben. Im Falle eines Angriffes auf das Bundesgebiet gilt jedenfalls jenes Gebiet als Einsatzraum, das von Kampf­handlungen betroffen ist.

    Zitat:
    8. Der Begriff “Einsatz” ist sowohl im gesamten Wehrrecht als auch in anderen militärbezogenen Rechts­gebieten von zentraler Bedeutung. Darunter ist generell – ungeachtet geringfügig differierender, materien­spezifischer Begriffsinhalte (vgl. etwa § 2 Z 3 ADV sowie § 2 Z 2 MilStG) – jedes unmittelbare Tätigwerden des Bundesheeres zur Erfüllung seiner verfassungsgesetzlich verankerten und im § 2 Abs. 1 WG zusammengefassten Aufgaben zu verstehen. Aus kompetenzrechtlichen und rechtssystematischen Gründen kann der Einsatzbegriff nach dem vorliegenden Bundesgesetz lediglich Einsätze des Bundes­heeres zur militärischen Landesverteidigung (Art. 79 Abs. 1 B-VG bzw. § 2 Abs. 1 lit. a WG) – nicht jedoch sog. “Assistenzeinsätze” oder Auslandseinsätze – umfassen; vgl. hiezu die Ausführungen in der Z 7 des Allgemeinen Teiles der Erläuterungen.

    Die Verfügung eines Einsatzes des Bundesheeres zur militärischen Landesverteidigung sowie dessen Beendigung obliegt – im Rahmen des allgemeinen Verfügungsrechtes über das Bundesheer – nach Art. 80 Abs. 2 B-VG bzw. § 3 Abs. 2 WG dem Bundesminister für Landesverteidigung, der dabei an eine allfällige Ermächtigung der Bundesregierung gebunden ist; eine diesbezügliche “Rahmenermächtigung” erging mit einem Ministerratsbeschluss vom 6. November 1984. Die erwähnten Verfügungen sind auf Grund ihres generell-abstrakten Rechtscharakters als Verordnungen zu qualifizieren und nach § 65b Z 1 WG nach Maßgabe der jeweiligen militärischen Interessen in geeigneter Weise kundzumachen. Als einziger Sonderfall eines faktischen Einsatzbeginnes ohne vorherige Einsatzverfügung des Bundes­ministers für Landesverteidigung wird – wie in der Bundesrepublik Deutschland (siehe Art. 115a Abs. 4 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, BGBl. S 1) – der tatsächliche Beginn einer völkerrechtlich als “Krieg” zu qualifizierenden Aggression gegen österreichisches Staatsgebiet anzusehen sein. In diesem Fall wird der Einsatz des Bundesheeres zur militärischen Landesverteidigung unmittelbar mit dem Beginn der Feindseligkeiten anfangen.

    Der bisher einzige Einsatz des Bundesheeres zur militärischen Landesverteidigung fand im Sommer 1991 als sog. “Sicherungseinsatz” an der (damaligen) österreichisch-jugoslawischen Staatsgrenze statt. Auf Grund der Kampfhandlungen in Slowenien im Gefolge der Loslösung dieser früheren jugoslawischen Teilrepublik vom Gesamtstaat und der damit verbundenen Bedrohungen für das österreichische Staatsgebiet verfügte der Bundesminister für Landesverteidigung am 28. Juni 1991 mit sofortiger Wirkung einen Einsatz nach § 2 Abs. 1 lit. a WG zur Sicherung der österreichischen Staatsgrenze. Die Bundesregierung beschloss in der Sitzung des Ministerrates vom 2. Juli 1991 allgemeine Richtlinien für diesen Einsatz. Als Einsatzraum wurde dabei im wesentlichen das Gebiet jener Bezirkshauptmannschaften (in Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland) festgelegt, die einen Anteil an der österreichisch-jugoslawischen Staatsgrenze hatten. Auf der Basis dieser rechtlichen Grundlagen führten die eingesetzten Kräfte des Bundesheeres den in Rede stehenden Sicherungseinsatz an der Staatsgrenze durch und konnten ein Übergreifen der Kampfhandlungen auf österreichisches Staatsgebiet verhindern. Im Hinblick auf die weitgehende Beendigung der Kampfhandlungen in den der österreichischen Grenze nahegelegenen Teilen Sloweniens verfügte der Bundesminister für Landesverteidigung am 29. Juli 1991 die Beendigung des gegenständlichen Einsatzes mit Ablauf des 31. Juli 1991. Die Bundesregierung wurde hievon am 30. Juli 1991 in Kenntnis gesetzt.



    Sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz (TRUPPENDIENST, Folge 287, Ausgabe 5/2005)

    Zitat:
    Das Verfügungsrecht ist die Befugnis zu staatspolitischen Entscheidungen über das Heer als Ganzes. Es ist die Bestimmung darüber, - ob das Bundesheer eingesetzt wird, - in welcher Art dieser Einsatz erfolgt und - wie der Einsatz allenfalls vorzubereiten ist.

    Im Bereich der militärischen Landesverteidigung teilen sich diese Befugnis der Bundespräsident und der Bundesminister für Landesverteidigung.4) Der Bundespräsident übt seine Verfügungsbefugnis nur auf Vorschlag der Bundesregierung und nach Maßgabe der wehrgesetzlichen Bestimmungen aus.5) Im Übrigen steht die Verfügungsbefugnis dem Bundesminister für Landesverteidigung (BMLV) zu. Er kann allerdings von der Bundesregierung hinsichtlich der Ausübung derselben an Richtlinien gebunden werden. Diese Verfügungsermächtigung ergeht im Wege eines Ministerratsbeschlusses.



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BeitragVerfasst: 10. Nov 2017, 08:38 

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theoderich hat geschrieben:

P.S.:

    Sicherungseinsatz an der Staatsgrenze zu Jugoslawien 1991

    Zitat:
    Ist es gerechtfertigt, Soldaten mit geringem Kampfwert zur militärischen Landesverteidigung einzusetzen?

    Viele Argumente des Für und Wider wurden teilweise sehr emotional gegeneinander abgewogen. Dieses schwierige Thema wurde durch eine vom Autor am 9. Juli 1991 durchgeführte Dienstaufsicht in der Nähe von Lavamünd noch zusätzlich "emotionalisiert".

    An diesem Tag wurde der Einsatz eines Jägerzuges zum Schutz einer Grenzübertrittstelle überprüft.

    Die Grundwehrdiener hatten gerade eine allgemeine Basisausbildung (heute Basisausbildung 1) und die Fahrschule abgeschlossen und waren gemeinsam mit ihren Heeresfahr- und Heeresfahrschullehrern als Gruppenkommandanten (bzw. Gruppenkommandant-Stellvertreter) für einen AssE/GRÜ im Burgenland vorgesehen.

    Der Zugskommandant war ein junger Leutnant. Der gesamte Zug hatte enorme Schwierigkeiten mit dem Stellungsbau im schweren Gelände, war nicht in der Lage, eine geplante Kampfführung ein- und vorzuüben oder die zusätzlich ausgegebenen Maschinengewehre bzw. das PAR 66/79 korrekt zu bedienen. Die Motivation für den Einsatz und der Einsatzwille des gesamten Zuges waren jedoch enorm.

    Aus den Erfahrungen der Diskussion und der Dienstaufsicht ergibt sich für die eingangs gestellte Frage zur Verantwortung des Einsatzes von Soldaten mit geringem Kampfwert trotzdem nachfolgende Aussage:

    Die Antwort lautet ja, weil der Schutz der Bevölkerung den sofortigen Einsatz aller Soldaten - auch solcher der Ausbildungsorganisation, die sich erst im zweiten oder dritten Ausbildungsmonat befanden - in dieser Situation erforderte und die Handlungsfreiheit für andere Varianten bereits verloren war. Im Vergleich zu den Einsatzbedingungen 1956 im Einsatz an der Staatsgrenze zu Ungarn war die 1991 eingesetzte Truppe nach Beurteilung des Autors mindestens ebenbürtig bis deutlich an Kampfwert überlegen.

    Trotzdem: Gott sei Dank war eine Beweisführung mangels "Feuertaufe" nicht erforderlich.




....Kanonenfutter. Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein, wenn man Soldaten einsetzt die keine Kampfführung beherrschen bzw. ihre Waffen nicht dedienen können.


Zuletzt geändert von iceman am 10. Nov 2017, 08:44, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10. Nov 2017, 08:41 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
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theoderich hat geschrieben:
iceman hat geschrieben:
Ich hab es schon weiter oben gepostet: Abrüster in Mob-Beorderung ihres ehemaligen Verbandes für zwei Jahre, ohne Übungen.
Das kostet wahrscheinlich nichts, aber die Mob-Stärke des ÖBH würde schlagartig steigen.

Das wäre nur eine Trickserei, die überhaupt nichts ändern würde.


Wieso Trickserei? Man behält ausgebildete Soldaten in der Miliz, anstatt sie auf nimmer wiedersehen in die Reserve entlässt. Das ändert natürlich nichts an der Freiwilligen-Miliz.


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BeitragVerfasst: 10. Nov 2017, 09:40 

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Eine "Miliz" ohne Übungen - das ist Trickserei! Das entspricht genau dem Szenario, das Du in deinem vorherigen Post kritisierst:

    iceman hat geschrieben:
    ....Kanonenfutter. Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein, wenn man Soldaten einsetzt die keine Kampfführung beherrschen bzw. ihre Waffen nicht dedienen können.

Man hätte dann zwar ca. 40.000 zusätzliche "Soldaten" auf dem Papier, die aber keine Auffrischung des Wissens aus ihrer Grundausbildung erfahren.

Hier die Situation in der Schweiz:

    Zitat:
    Dauer der Ausbildungsdienstpflicht

    Angehörige der Armee mit Mannschaftsgraden, die ihre Rekrutenschule nach dem 1. Januar 2004 absolviert haben, leisten während der Dauer der Militärdienstpflicht höchstens 3 Tage Rekrutierung sowie

      a) 145 Tage Rekrutenschule und 6 Wiederholungskurse zu 19 Tagen oder
      b) 124 Tage Rekrutenschule und 7 Wiederholungskurse zu 19 Tagen.

    Leisten sie andere, längere oder kürzere Dienstleistungen, so beträgt die Gesamtdienstleistungspflicht 260 Diensttage, für Grenadiere 285 Diensttage.

    Für Unteroffiziere und höhere Unteroffiziere beträgt die Gesamtdienstleistungspflicht:

      a) Korporal: 260 Tage;
      b) Wachtmeister: 400 Tage, Grenadier-Wachtmeister: 425 Tage;
      c) Oberwachtmeister: 430 Tage;
      d) Feldweibel: 450 Tage;
      e) Hauptfeldweibel und Fourier: 500 Tage;
      f) Adjutant Unteroffizier: 620 Tage;
      g) Stabsadjutant: 630 Tage;
      h) Hauptadjutant und Chefadjutant: 730 Tage.

    Subalternoffiziere leisten 600 Tage Ausbildungsdienst.



In Schweden können die Rekruten nach der Grundausbildung zwei Mal jährlich (bis zu 34 Tage pro Jahr) zu Wiederholungsübungen einberufen werden. Insgesamt gibt es maximal 240 Tage Wiederholungsübungen, wobei Grundausbildung und Wiederholungsübungen insgesamt nicht mehr als 700 Tage umfassen dürfen:



Dagegen sind die Verpflichtungen in Österreich harmlos:

    Zitat:
    Neben dem Dienst in einer Mannschaftsfunktion, bei dem Sie sich dazu verpflichten, insgesamt 30 Milizübungstage zu absolvieren, können Sie sich auch dazu entscheiden, eine Funktion als Unteroffizier mit 120 verpflichtenden Übungstagen oder als Offizier (nur mit Matura) mit 150 verpflichtenden Übungstagen auszuüben.



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BeitragVerfasst: 10. Nov 2017, 20:52 

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Nehmen wir meine militärische Karriere als Beispiel:
Bin 8/96 abgerüstet und hatte meine Milizübung März 98.
Ich fand mich ehrlich gesagt noch gut zurecht.


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BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 13:24 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20781
Parlamentskorrespondenz Nr. 1128 vom 10.11.2017
Die Parlamentswoche vom 13. - 17. November 2017

Zitat:
Die Präsidiale, in der das Präsidium des Nationalrates und die Klubobleute vertreten sind, wird in den kommenden Tagen und Wochen wichtige Fragen beraten.

Zitat:
Für die Tagung 2017/18 ist weiters der Arbeitsplan zu erstellen, vor allem auch, wann die Budgetverhandlungen stattfinden sollen. Da die Regierungsverhandlungen laufen, gibt es heuer voraussichtlich auch keine Budgetverhandlungen für den Bundeshaushalt 2018 im Nationalrat, zumal das Budget die "in Zahlen gegossene Regierungspolitik" darstellt. Laut Bundes-Verfassungsgesetz muss die Bundesregierung spätestens zehn Wochen vor Beginn des nächsten Finanzjahres dem Nationalrat den Entwurf des Bundesfinanzgesetzes für das folgende Finanzjahr vorlegen. Tut sie das nicht, könnte der Nationalrat ein Budgetprovisorium beschließen, kommt es auch dazu nicht, dann tritt ein automatisches Budgetprovisorium in Kraft. Während diesem Zeitraum dürfen jedoch keine neuen Schulden aufgenommen werden. Geht man von den bisherigen Erfahrungen aus, so ist anzunehmen, dass die neue Regierung den Budgetentwurf am Beginn des nächsten Jahres vorlegt und die Budgetverhandlungen im Frühjahr stattfinden könnten.

Ein Termin für die Sitzung der Präsidiale steht allerdings noch nicht fest.



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BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 14:04 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3393
iceman hat geschrieben:
9 - 12 Monate Grundwehrdienst?
Dann bricht das System sowieso zusammen, weil die Zivildiener noch mehr werden.

Verpflichtende Milizübungen, 2 bis 3 Wochen im Jahr, was sollen die ständig üben, wie man Kraftwerke bewacht?


Also wenn du meine Aussage kritisierst, dann lies sie bitte auch ganz.
Der Zivildienst für Männer muss fallen, den gibt es dann nicht mehr.
Durch den Wegfall der Rechtfertigung steigt dann auch automatisch die Anzahl an Wehrpflichtigen, da so nur noch die Untauglichen und nicht mehr die Mama-Milch-Bubis davon kommen.
Ausserdem wäre da ein Blick nach Dänemark nicht so übel.

Die Miliz muss üben, ansonsten kann man das ganze System sofort kübeln!
Und da der Herr Doskozil den Aufbau der Miliz so grossspurig angekündigt hat, darf das ja kein Problem mehr sein, oder?
Ach, ich liebe Sarkasmus beim Bundesheer..


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BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 20:11 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
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Bei der Volksbefragung haben zwei Drittel für den Zivildienst abgestimmt....
Bitte Träumereien abstellen.
Für mich käme nur eines in Frage: Wehrdienst für Frauen und Männer.


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BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 21:30 

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Bitte ein Blick zurück in die "goldenen 1990er": 6+2 Monate Wehrdienst, 12 Monate Zivildienst, mehr Sold im Monat für GWD's und keine Erhöhung für Zivis und das Ding funktioniert. Den überzeugten Milizausbildnern ist es durchaus auch gelungen (ev. nicht im Großraum Wien, da gab es Qualitätsprobleme auf allen Seiten), einen Elitegedanken "wir haben eine Freiwilligenarmee" zu leben.
Sollen 200 Euro mehr plus 2 Monate mehr bei 20.000 Mann gute 40 Mio kosten. Die finde ich im Wehrbudget an einem Nachmittag.


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BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 22:33 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
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Stimmt. In den 90ern gab es Übungen mit tausenden Milizsoldaten, heute unvorstellbar.


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