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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 01. Mai 2017, 19:54 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20935
Der Gebirgspionier. Newsletter der Salzburger Pioniere - Ausgabe 1/17, p. 9 hat geschrieben:
Fortbildung SCHUTZ

Von 28. bis 29. März 2017 fand in der Schwarzenberg-Kaserne die Fortbildung SCHUTZ statt. Zwanzig Soldaten des PiB2 sowie zwei Soldaten der 4. PzGrenBrig nahmen daran teil.

Schutz und Consequence Management

Im Rahmen der Fortbildung fand eine Präsentation der Firma HESCO statt. Das Firmenpersonal, das extra aus England angereist war, zeigte verschiedene Arten mobiler Schutzzäune.

Anschließend erfolgte eine theoretische Einweisung in die Einsatzart Schutz sowie in das Consequence Management.

[...]

    Wm Zaunbauer
    ÖA&KommUO/PiB2



Defensive Barriers


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Der Gebirgspionier. Newsletter der Salzburger Pioniere - Ausgabe 1/17, p. 10 hat geschrieben:
Firmenschulung Infanteriesteg

In der KW 7 fand in der Schwarzenberg-Kaserne eine Firmenschulung für den Infateriesteg 30 m statt. Soldaten aller Pionierbataillone - davon sechs Salzburger Pioniere, der Heerestruppenschule Insitut Pionier sowie des Amtes für Rüstungs- und Wehrtechnik Abteilung Pioniertechnik sowie Personal des HLogZ Salzburg und Kärnten nahmen teil.

Trockenübung im Brückengelände

Von Montag bis Mittwoch erfolgte die Bedienerschulung. Auf dem Programm standen Einführungen in die Leistungsfähigkeit des Infanteriestegs, Be- und Entladen des Transportgestells, Auf- und Abbau einer freien Brücke bis 30 Metern, Auf- und Abbau einer Brücke mit Schwimmern sowie die Nutzung eines Rollenadapters für den Transport von Personen und Material. Am Donnerstag fand die Mechanikerschulung statt. Schwerpunkte waren Instandsetzung und Maßnahmen zur Überprüfung auf Verwendungsfähigkeit.

Bau über Wasser

Am Mittwoch verlegten die Teilnehmer der Bedienerschulung nach Salzburg/Anif, wo der Infanteriesteg mit Schwimmern über die Königseeache errichtet wurde.

Erweiterung der Leistungsfähigkeit

Die Salzburger Pioniere erhalten zwei Systeme. Eines davon befindet sich bereits bei der Truppe. Das Pionierbataillon 2 kann mit dem Infanteriesteg seine Leistungsfähigkeit im Bereich der Förderung der Bewegung weiter steigern.

Zahlen, Daten, Fakten

    Infanteriesteg IAB

      Spannweite frei 30 m
      Spannweite mit Auflagen unbegrenzt
      Gewicht/Modul 55,50 kg
      Länge/Modul 4,43 m
      Aufbauzeit/30 m ~ 6 min
      max. Gewicht/Soldat 135 kg
      Passierrate/30 m 8 Soldaten/min

    Einsatz zur Förderung der Bewegung:

    im Rahmen der Pionierunterstützung im Gebirge und beim Kampf im urbanen Gelände

    Wm Zaunbauer
    ÖA&KommUO/PiB2



IAB

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 13. Jul 2017, 05:20 

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Nachrüstung Raupenbagger JCB JS 200 LC mit Splitterschutz


    LEISTUNGSBESCHREIBUNG für Nachrüstung Raupenbagger JCB JS 200 LC mit Splitterschutz
    (S94431/114-FGP/2016)

    LB 3805/54-02

    Zitat:
    0.1 Gegenstand der Leistungsbeschreibung

    Die vorliegende LB gilt für die Nachrüstung eines Raupenbaggers JCB JS200 LC des Österreichischen Bundesheeres mit einem Splitterschutz, der den Fahrer vor der Wirkung ausgelöster Kampfmitteln schützt, welcher im Folgenden kurz als „Splitterschutz“ bezeichnet wird.

    0.1.1 Kurzcharakteristik

    Dieser Raupenbagger wird vorrangig dazu eingesetzt, in kampfmittelbelasteten Zonen (Artillerie-Zielgebiete, Schießbahnen mit Angelände, Schießdämme, Brandschutzstreifen, Straßen in diesen Zonen, Feldlagerbau) Arbeiten durchzuführen. Da in diesen Bereichen mit Kampfmitteln zu rechnen ist, müssen die Fahrer für den Fall einer unbeabsichtigten Kampfmittelauslösung gegen deren Wirkung geschützt werden. Der erforderliche Schutz ist im Pkt. 3 dieser LB beschrieben.

    Zitat:
    1.1.c Ziel ist, dass der splittergeschützte Raupenbagger für Erdbewegungsarbeiten gemäß Pkt 1.1 mit den im Pkt. 2.1.a beschriebenen Anbauwerkzeugen auf kampfmittelbelasteten, österreichischen Truppenübungsplätzen unter den in Pkt 3 definierten Schutzforderungen geeignet ist.

    Hinweis:

    Der Schutz des Raupenbaggers ist auf im Zuge von Arbeiten selbst ausgelöste Kampfmittel auszulegen.

    Zitat:
    1.1.f Mit Ausnahme der Fahrerkabine dürfen keine Änderungen am Raupenbagger vorgenommen werden.

    Sollten für die Nachrüstung mit dem Splitterschutz Änderungen an der Lage von Bauteilen oder Baugruppen des Raupenbaggers erforderlich sein, so muss der Bieter im Angebot eigens darauf hinweisen.

    Im Falle eines Auftrages bedürfen solche Änderungen der Herstellung des Einvernehmens zwischen dem Auftragnehmer und dem BMLVS.


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 13. Jul 2017, 14:19 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20935
Der Gebirgspionier. Newsletter der Salzburger Pioniere - Ausgabe 1/17, S. 2 hat geschrieben:
Um die Spezialisierung des Bataillons - die Pionierunterstützung im Gebirge – weiter zu entwickeln, wird durch den KPE-Straßenbauzug der PiBauKp der Gebirgswegebau in schwierigem Gelände am Truppenübungsplatz Hochfilzen unter Einsatz des neuen Schreitbaggers Kaiser SX sowie einer modernen Bohrlafette durchgeführt - der Bericht dazu wird im nächsten Newsletter erscheinen.




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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 01. Sep 2017, 10:46 

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Planierraupe 18t mit 6-Wege-Schild und Heckaufreißer

Zitat:
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Lieferung von 5 Stk Planierraupe 18t mit 6-Wege-Schild und Heckaufreißer

(Art und Umfang der Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Zitat:
Beschreibung der Optionen:

2 Stk und weitere 4 Stk für Automatikbetrieb entsprechend den Ausschreibungsbestimmungen



Mögliche Referenzmodelle sind u.a. folgende:


Die neuen Planierraupen sollen in RAL 6031 bronzegrün matt geliefert werden.


Dabei handelt es sich um den Nachfolger der uralten Planierraupen Hanomag D600D (Baujahr: 1984).



Hier die weiteren Fotos vom AssE in Ungarn:



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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 18. Sep 2017, 17:31 

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 09. Okt 2017, 16:12 

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riveracross am 9. April 2013 hat geschrieben:
Die Amphibie M3 oder ähnliches wird definitiv nicht beschafft werden. Als Nachfolger für die alten M3D Schubboote wurden von der Bundeswehr 12 Schubboote (M Boot klein) gebraucht angekauft. Die Schubboote sind gleich wie die bereits eingeführten Schubboote M 80. Somit wird das Fährgerät 25 und 50 to. weiterbetrieben werden.


Die Schubboote M80 sollen nun bei der ÖSWAG revitalisiert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 09. Okt 2017, 22:38 

Registriert: 23. Apr 2012, 08:10
Beiträge: 49
Wohnort: Linz
Zwei M80 stehen schon seit einigen Monaten in der Werft im Freien und gammeln vor sich hin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 10. Nov 2017, 23:38 
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Registriert: 24. Apr 2011, 21:22
Beiträge: 55
An beiden Booten M 80 wurde begonnen eine Generalsanierung durchzuführen. Die geplanten Kosten pro M 80 betragen rund 50-60000 €. Die Arbeiten der Fa ÖSWAG wurden zur Zeit eingestellt !!!
Gesamtstand Schubboote M80:: 17 Stück. Geplantes Ziel war und ist es bei allen 17 Stk eine Generalsanierung durchzuführen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 11. Nov 2017, 23:55 

Registriert: 11. Mär 2012, 03:50
Beiträge: 450
Wurde die arbeit ausgeschrieben? Ja/Nein?
Wenn nicht: warum nicht?
Dann gleich nachfragen wer hat den vertrag unterschrieben (name, dienstgrad, position).
Sofort eine untersuchung wieviel schmiergeld geflossen ist, wer hat from whem (namen bitte) wiviel bekommen!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 21. Nov 2017, 19:26 
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Registriert: 24. Apr 2011, 21:22
Beiträge: 55
SOSCHAUTSAUS:
1. Die ÖSWAG in Linz ist die einzige Firma in Österreich die in der Lage ist so einen Auftrag durchzuführen.
2. Hat das ÖBH (Pioniere am Wasser) sehr Gute Erfahrungen hinsichtlich Schiffsbau, Wartung der neu beschafften Arbeitsboote und Sturmboote gewinnen können. Die Zusammenarbeit unmittelbar ist Wertvoll.(MechUO und Bediener)
3. Das ÖBH stärkt dadurch Arbeitsplätze (Wertschöpfung).
4. Eine Ausschreibung ist bei Instandsetzungsarbeiten nicht notwendig da es keine Neubeschaffung ist.
5. Gibt es einen gültigen Wartungsvertrag.
6. Lieber "Rabe" selten so einen Blödsinn gelesen.
mfg RIVERACROSS


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 21. Nov 2017, 19:34 
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Registriert: 24. Apr 2011, 21:22
Beiträge: 55
Nur zur Info: Ein neues Schubboot M 80 (Schottelwerft BRD) kostet neu Rund 500-600.000,00 €
Will man die Fähigkeit Übersetzbetrieb von Gefechtsfahrzeugen erhalten so ist die Sanierung (werden komplett neu aufgebaut Rumpf, Antrieb...) notwendig um sicher auf der Wasserstraße Donau manövrieren zu können.


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