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BeitragVerfasst: 10. Aug 2017, 11:59 

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theoderich hat geschrieben:
Kampf um Hubschrauber.
Bei dem Modell A ähnlichen Modell V sei ein Umbau gelungen.

Was zahlt man für derartige Medienkampagnen?

Jetzt auf einmal kommt das V...
Aber immerhin, das würde ja unter anderem neue Triebwerke bedeuten, oder? Glaub kaum, dass das mitbudgetiert ist.
Ob es gelingt, aus unseren 9 und den 4 Stück der Firma genau einen Rüststand bzw eine 99% Gemeinsamkeit herzustellen. Ich hab Zweifel.
Da werden auch rein zufällig 4 Stück gefordert. Nicht 3 oder 5 oder 6. So ein Zufall auch, ich sag es euch.


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BeitragVerfasst: 10. Aug 2017, 15:30 

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Beiträge: 5
Zitat:
Status: 169. Sitzung des Nationalrates: Mündliche Beantwortung
Schriftliche Anfrage
Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Peter Pilz, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Vorgehen der Republik Österreich gegen den Airbus Konzern


14.03.2017 Wortmeldungen in der Debatte
Hans Peter Doskozil (Verteidigungsminister/SPÖ)

Zitat:

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Hohes Haus!

[...]

Zur Frage 15 und zur Frage 16:

In den letzten zehn Jahren wurden Gegengeschäfte im Zusammenhang mit mehreren Rüstungsbeschaffungen eingefordert. Es handelt sich um [...].

Aktuell läuft eine Ausschreibung S-70 Black Hawk Avionikersatz. Ein Anbieter hat ein Gegengeschäftsangebot übermittelt und es wird derzeit geprüft, ob dieses Gegengeschäftsangebot im Bieterprozess zu berücksichtigen ist.

Mit Wirksamkeit vom 3. 3. 2017 wurde die Verpflichtung zur Erbringung von Gegengeschäften im Zusammenhang mit Rüstungsbeschaffungen durch das Verteidigungsressort ausgesetzt. Es handelt sich, bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Arbeitsgruppe Compliance - Saubere Beschaffung, wie bereits zur Frage 7 ausgeführt, um eine vorläufige Maßnahme.

Zur Frage 17:

[...]



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BeitragVerfasst: 10. Aug 2017, 15:59 

Registriert: 26. Jun 2017, 10:03
Beiträge: 5
Zitat:
The Boeing Chinook is a tandem rotor helicopter operated by the Royal Air Force (RAF). A series of variants based on the United States Army's Boeing CH-47 Chinook, the RAF Chinook fleet is the largest outside the United States.[2] RAF Chinooks have seen extensive service including fighting in the Falklands War, peace-keeping commitments in the Balkans, and action in the Iraq and Afghanistan wars.
The Chinook aircraft, normally based at RAF Odiham, provides heavy-lift support and transport across all branches of the British armed forces, and is supported by the smaller, medium-lift helicopters such as the AgustaWestland Merlin HC.3 of the Royal Navy's Commando Helicopter Force and the RAF's Westland Puma HC.2, based at RNAS Yeovilton and RAF Benson.[3]

Chinook HC Mk3
"One of the most incompetent procurements of all time."
Edward Leigh, then Chairman of the Public Accounts Committee.[17]


Eight Chinook HC Mk3s were ordered in 1995 as dedicated special forces helicopters, which were intended to be low-cost variants of the US Army's MH-47E.[17] The Mk3s include improved range, night vision sensors and navigation capability. The eight aircraft were to cost £259 million and the forecast in-service date was November 1998.[17] Although delivered in 2001, the Mk3 could not receive airworthiness certificates as it was not possible to certify the avionics software.
Unfortunately the procurement was "a profoundly inept piece of procurement": Sir Peter Spencer, who as head of Defence Procurement inherited the project, said that: the "original requirement was ... actually impossible. I mean, there were 100 essential requirements. I read all of them. One of them said to give protection against any missile coming from any direction." Spencer later commented: "it is always hard to imagine why people think you would be able cost effectively to buy a bespoke requirement for a very small production run."[18]
The avionics were unsuitable due to poor risk analysis and necessary requirements omitted from the procurement contract.[19] The Times claimed that the Ministry of Defence planned to perform software integration itself, without Boeing's involvement, in order to reduce costs.[20] While lacking certification, the helicopters were only permitted to fly in visual meteorological conditions and subsequently stored in climate controlled hangars.[20]
After protracted negotiations to allow them to enter service, Air Forces Monthly reported in November 2006 that the Defence Aviation Repair Agency would likely receive a contract to install the Thales "TopDeck" avionics system on the Chinook HC Mk3s.[21] However, the Ministry of Defence announced in March 2007 that this so-called "Fix to Field" programme would be cancelled, and instead it would revert the helicopters' avionics to Chinook Mk2/2A specification.[22] The programme was estimated to cost £50–60 million.[23] In June 2008, the National Audit Office issued a scathing report on the MoD's handling of the affair, stating that the whole programme was likely to cost £500 million by the time the helicopters enter service.[24][25] On 6 July 2009 the first of the eight modified Chinook HC Mk3s made its first test flight at MoD Boscombe Down as part of the flight testing and evaluation phase of the HC Mk3 "reversion" program.[26]


https://en.wikipedia.org/wiki/Boeing_Chinook_(UK_variants)#Chinook_HC_Mk3


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BeitragVerfasst: 11. Aug 2017, 09:39 

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Irrtümlich Bieterliste an Mailverteiler geschickt

Zitat:
Der KURIER-Bericht über den Black-Hawk-Deal sorgt für teils heftige Reaktionen. Die Grüne Gabriela Moser sieht gar "einen Elch-Test für Doskozil". Der Minister habe "Transparenz versprochen. Man muss jetzt aufpassen, dass nicht das Gleiche wie beim Darabos-Vergleich beim Eurofighter passiert".

Doskozil betonte am Donnerstag gegenüber KURIER-TV, dass "das wirtschaftlich beste Angebot" ausgewählt wurde, es gab "ein ordentliches Verfahren".

Hintergrund des Schlagabtausches ist nicht nur, wie berichtet, ein 45 Millionen Euro teures technisches Update der neun Helikopter und auch nicht nur die knapp 80 Millionen Euro teure Nachbeschaffung von vier weiteren Helikoptern. Sondern: Es geht um Folgegeschäfte. Schafft es der Gewinner des Bieterverfahrens, die US-Firma Ace Aeronautics, tatsächlich, erstmals militärische Black Hawks zu modernisieren, hätte das Auswirkungen auf alle weiteren Umbauten der Hubschrauber der Firma Sikorsky.

Es gibt auch eine Gegengeschäftsklausel in der geheimen Ausschreibung. Unter Anhang A-12 sind "Gegengeschäftsunterlagen" zu finden. Die Anbieter werden aufgefordert, eine entsprechende Quote zu nennen. Das war die letzte derartige Ausschreibung mit so einer Klausel, betont Doskozil-Sprecher Stefan Hirsch. Man wollte in diesem Fall aber keine weitere Neuausschreibung veranlassen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Daraus wurde nie ein Geheimnis gemacht, betont Hirsch.

"Formalfehler"

Etwas peinlich ist, dass die Ausschreibung im Mai 2016 abgebrochen und neu gemacht werden musste. Offiziell ist ein "Formalfehler" schuld. Ein Schreiben, das dem KURIER vorliegt, zeigt, dass irrtümlich die Bieterliste – offenbar per Mail – an alle beteiligten Bieter ausgeschickt wurde. Deswegen wurde im Mai 2016 das Verfahren gestoppt, die Verzögerung dürfte fast ein Jahr gekostet haben. Danach fanden sich Sikorsky und Elbig zusammen, die zuvor getrennt geboten hatten.


"Elbig" ...


Interview Doskozil (10. August 2017; ab 03:00)



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BeitragVerfasst: 11. Aug 2017, 13:10 

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Ist die Nachbeschaffung von 4 weiteren fix?


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BeitragVerfasst: 11. Aug 2017, 17:54 

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MMn ruht die Geschichte bis nach den Wahlen. Dann werden die Anzeigen abzuarbeiten sein und dann fragt sich, ob der neue Verteidigungsminister weiter bereit sein wird, wegen der himmelschreienden Blödheit seiner Beamten und/oder Kanzleikräfte ins Häfen zu gehen. DIE Sache ist mMn tot und verloren. Es bleibt nur abstellen. Ersatzlos.
Gott sei Dank haben wir wenigst modernisierte 212er in der Zwischenzeit.

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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 02:50 

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Propellix,
das ganze hat den geruch der sabotage von innen!


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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 10:56 

Registriert: 12. Jun 2017, 14:46
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Bananenrepublik! Echt jetzt. Es ist mal wieder so typisch das es schon schmerzt.


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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 18:05 

Registriert: 28. Nov 2010, 23:08
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Wohnort: GrEnz
Rabe hat geschrieben:
Propellix,
das ganze hat den geruch der sabotage von innen!

Dem ist nix hinzuzufügen.
Anno 1995 hat der damalige BM Verteidigung Fasslabend zu seinen Stäblern gesagt, es geht was beim Budget, sie sollen Diensag morgen vorm Ministerrat mit einem fertigen Paket Luft kommen. Dort haben die Goldfasane dann gestritten, ob Huberer, Jäger oder Transporter wichtiger sind. Der Fasslabend hat die drei Deppen angeblich ang'schaut, sagte: Gut, vergessen sie's, und entschwand in den Ministerrat. Allen beteiligten Goldkrägen g'hörert heute noch der Schädel ab'grissen dafür. (Bildlich gesprochen)

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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 19:24 

Registriert: 11. Mär 2012, 03:50
Beiträge: 450
Das BH hat viel zuviele Offiziere im Generalsrang!
Dort gehoert gruendlich ausgemisted!
Die Kdo Struktur so veraendert das es einen Air Chief gibt, welcher ansagt was prioritaet hat und was zu machen ist.

ZB: NZ!


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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 21:20 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
Beiträge: 1018
Ich blicke bei diesem thread nicht mehr durch. Kann mir irgendjemand erklären wer da jetzt schuld oder nicht schuld ist?
Einmal ist es der Doskozil, dann die Beamten, der Generalstab, die Ausschreibung, die beauftragte Firma, die Firma die Einspruch gemacht hat,.....


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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 21:49 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20960
Ein Konkurrent hat scheinbar dem "Kurier" halbgare Informationen zugesteckt, um Druck aufzubauen und das Vergabeverfahren zu diskreditieren. Und ein paar User hier meinen, sie hätten es natürlich immer besser gewusst.

Jedenfalls hat RUAG Aviation versucht, die Vergabeentscheidung beim Bundesverwaltungsgericht zu beeinspruchen, hat den Antrag aber scheinbar am 14. Juni 2017 (Der 14. Dezember 2016 muss ein Druckfehler sein. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch gar keinen Zuschlag.) zurückgezogen:

    W187 2161239-1/2E

    Zitat:
    Entscheidungsdatum

    03.07.2017

    Zitat:
    BESCHLUSS

    Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richter Mag. Hubert REISNER über den Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung der XXXX, vertreten durch Petsch Frosch Klein Arturo Rechtsanwälte OG, Esslinggasse 5, 1010 Wien, betreffend das Vergabeverfahren "SI-70 – materialerhaltungsbedingter Ersatz von Avionikkomponenten" der Auftraggeberin Republik Österreich (Bund) vertreten durch den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport (BMLVS), Kaufmännische Abteilung, Roßauer Lände 1, 1090 Wien, vertreten durch die Finanzprokuratur, Singerstraße 17-19, 1011 Wien, vom 12. Juni 2017 beschlossen:

      A) Das Bundesverwaltungsgericht stellt das Verfahren gemäß §§ 28 Abs 1 und 31 Abs 1 VwGVG iVm § 311 BVergG ein.

      B) Die Revision ist gemäß Art 133 Abs 4 B-VG nicht zulässig.

    Zitat:
    1. Am 12. Juni 2017 beantragte die XXXX, vertreten durch Petsch Frosch Klein Arturo Rechtsanwälte OG, Esslinggasse 5, 1010 Wien, in der Folge Antragstellerin, die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung, Nichtigerklärung der Entscheidung des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport von 2. Juni 2017, G S94510/82-KA/2017, und den Ersatz der Pauschalgebühr sowie die Erlassung einer einstweiligen Verfügung. Die Anträge betreffen das Vergabeverfahren "SI-70 – materialerhaltungsbedingter Ersatz von Avionikkomponenten" der Auftraggeberin Republik Österreich (Bund) vertreten durch den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport (BMLVS), Kaufmännische Abteilung, Roßauer Lände 1, 1090 Wien, vertreten durch die Finanzprokuratur, Singerstraße 17-19, 1011 Wien.

    2. Am 30. Juni 2017 zog die Antragstellerin den Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung zurück.

    Zitat:
      1.1 Die Republik Österreich (Bund) vertreten durch den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport schreibt unter der Bezeichnung "SI-70 – materialerhaltungsbedingter Ersatz von Avionikkomponenten" einen Lieferauftrag aus. Der geschätzte Auftragswert beträgt € 64.750.000 ohne USt. (Unterlagen des Vergabeverfahrens)

      1.2 Die Auftraggeberin hat den Zuschlag erteilt. (Auskünfte der Auftraggeberin)

      1.3 Die Antragstellerin bezahlte Pauschalgebühren in der Höhe von € 18.468. (Verfahrensakt zu W187 2161239-2)

    Zitat:
    3.2 Zu A) – Einstellung des Verfahrens

    [...]

      3.2.3 Die Antragstellerin hat am 14. Dezember 2016 ihre Anträge auf Nichtigerklärung der Zuschlagsentscheidung und auf Ersatz der Pauschalgebühr zurückgezogen. Das Nachprüfungsverfahren und das Verfahren über den Ersatz der Pauschalgebühr sind somit beendet.



Das haben die Medien unterschlagen - man hat lediglich über den Antrag zum Erlass einer einstweiligen Verfügung durch die RUAG berichtet:



Vielleicht hat man in Bern die österreichische Diskussion um den "Eurofighter" verfolgt und daraus den Schluss gezogen: Wenn man nur genügend Fehlinformationen streut und die Medien aufhetzt, knickt das BMLVS von selbst ein. Alternativ holt man sich den Auftrag, ohne lästige Bestbieterermittlung, einfach über eine Klage vor Gericht.

Einen Tag vor Zurückziehung der Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gab es eine Nationalratssitzung. Und dabei hat der Bundesminister folgendes von sich gegeben:

    Parlamentskorrespondenz Nr. 825 vom 29.06.2017
    Doskozil: Neuorganisation des Bundesheers soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein

    Zitat:
    Doskozil steht für lückenlose Aufklärung der Eurofighter-Causa und für Kompensation des Schadens

    Vom Abgeordneten Peter Pilz (G) zu den aus seiner Sicht größten Schwachpunkten in den Eurofighter-Verträgen befragt, stellte Doskozil einleitend fest, dass im Nachhinein natürlich einiges viel leichter zu beurteilen sei. Mit dem heutigen Wissensstand und basierend auf den Ergebnissen der Task Force müsse man sagen, dass mit dem Ankauf der teuren Eurofighter eine falsche Entscheidung getroffen wurde. Besonders problematisch sei die Tatsache, dass die Betriebskosten in keiner Weise berücksichtigt wurden. Aus den Airbus-Unterlagen gehe zudem hervor, dass eine Lieferung der Tranche 2 zu keiner Zeit möglich war. Er gehe davon aus, dass auch 2007 dieses "Täuschungsmoment vorhanden war". Wenn man all das gewusst hätte, wäre sicherlich auch kein Vergleichsvertag zustande gekommen. Nunmehr stehe im Vordergrund, wie man aus diesem Vertrag wieder herauskommt. Ansetzen müsse man dabei bei der Lieferunfähigkeit von Airbus sowie bei der Einpreisung von 183 Mio. €, die mit dem Kaufgegenstand nicht in Verbindung zu bringen sind. Er habe sich von Anfang an für eine lückenlose Aufklärung eingesetzt und u.a. eine Strafanzeige gegen Airbus eingebracht. Der entstandene Schaden müsse jedenfalls kompensiert werden. Im Zuge der Aufarbeitung dieser Causa habe man sich u.a. dazu entschlossen, die Beschaffungsvorgänge zu reformieren und die aktive Luftraumüberwachung neu zu definieren; ein entsprechender Bericht wird noch diese Woche vorgelegt.



Und am Sonntag zuvor sprach Doskozil in der ORF-Pressestunde erstmals von der beabsichtigten "Rückabwicklung" des "Eurofighter"-Kaufvertrags:



Ich glaube nicht, dass das Zusammenspiel dieser Ereignisse purer Zufall war.


Zuletzt geändert von theoderich am 12. Aug 2017, 23:57, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12. Aug 2017, 22:59 

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Tja, verkündet man früher lässt sich sämtlicher Wind leicht aus den Segeln nehmen. Die User und Wissbegierigen hier würden es zukünftig mit Sicherheit danken und geringfügig weniger rumoren. Danke für deine "Erhebungen" Theoderich. Lese deine Beiträge immer gern. Weißt du vielleicht mehr ob der zusätzlichen vier Stück Falken? Der Kurier war auch schon mal seriöser - dicker Minuspunkt für mich!


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BeitragVerfasst: 13. Aug 2017, 09:03 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
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Danke wieder einmal an theoderich.
Was mir auffällt: Beim damaligen upgrade der Bell 212 wandte man sich an den Hersteller, obwohl es auch hier billigere Anbieter gab, bei den s-70 ist es umgekehrt. Vielleicht ist man drauf gekommen, daß das keine Rolle spielt?
Und wenn man jetzt im zuge des upgrades noch einige s-70 zusätzlich ergattert, die zumindest dann das gleiche cockpit haben, ist doch nicht schlecht? Wahrscheinlich wird man dann aber weniger Nachfolger für die Al-3 und Kiowa beschaffen.


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BeitragVerfasst: 13. Aug 2017, 10:03 

Registriert: 12. Jun 2017, 14:46
Beiträge: 37
iceman hat geschrieben:
Und wenn man jetzt im zuge des upgrades noch einige s-70 zusätzlich ergattert, die zumindest dann das gleiche cockpit haben, ist doch nicht schlecht? Wahrscheinlich wird man dann aber weniger Nachfolger für die Al-3 und Kiowa beschaffen.


Sicher wären mehr "Falken" nicht schlecht - unbestritten. MMn wären Bell 407t oder AW109M mehr als nur ein top Ersatz für die Kiowa und kosten nimmer die Welt. Wenn dann aber zumindest in gleicher Stückzahl wenn nicht um 2 - 4 Stück mehr als eh schon vorhanden - um vielleicht irgendwann mal zukünftig eine Effizienzsteigerung zu schaffen in dieser Hinsicht. Das auch die Al-3 dementsprechend nachbesetzt gehört steht für mich außer Frage. Betreffend der richtigen Typenauswahl hierfür steh` ich aber auf der Bank. Da wäre die Palette durchaus größer. Auch da muss was kommen. Wäre fahrlässig beide durch einen Typen zu ersetzen - und schon gar durch geringere Stückzahl als für beide bisher zusammen. Da spart man dann echt am falschen Fleck. Just my 2 Cents. Aber wollte man da nicht eh spätestens heuer noch etwas verlautbaren? Vermiss ich irgendwie...


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