Hinweis: Sie befinden sich im Archiv des alten Forums von DOPPELADLER.COM. Dieses Forum wird nicht länger betrieben. Es ist nur mehr Lesezugriff möglich.
Sie erreichen das DOPPELADLER.COM FORUM nun unter ...

https://www.doppeladler.com/da/forum/index.php



EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharing

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 28. Jun 2014, 20:35

Ein paar interessante Präsentationen von einer EU-Konferenz zu RPAS:


theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 11. Jul 2014, 12:09

Bgdr Mag. Reinhard Trischak
Internationale Streitkräfteentwicklung
Möglichkeiten für Österreich


Im Vorfeld der 2. Berliner Strategiekonferenz am 24. Juni übte der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Kritik an der seiner Ansicht nach ineffizienten EU-Verteidigungspolitik. Die EU-Staaten würden in Summe mit 190 Mio. € mehr für Verteidigung ausgeben als China, Russland, Indien und Brasilien zusammen. Es fehlt also EU-weit nicht an den  finanziellen Mitteln, sondern am politischen Willen, diese Mittel auch zielgerichtet und koordiniert zum Einsatz zu bringen.

Aus EU-Sicht (die ja im Bereich der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik durch die Hauptstädte definiert wird) geht es dabei allerdings zumindest mittelfristig nicht darum, die Sicherheit der Mitgliedsländer militärisch zu garantieren, sondern qualitativ und quantitativ ausreichende Kapazitäten für internationales Krisenmanagement zur Verfügung zu haben.

Europäischer Rat Verteidigung

Der Europäische Rat zum Thema Verteidigung (19. Dezember 2013) hat unter dem Titel „Intensivierung der Fähigkeitenentwicklung“ substanzielle Aufträge erteilt. Neben der Verfolgung konkreter Flagship-Projekte (Remotely Piloted Aerial Systems, Luftbetankungskapazität, Satellitenkommunikation, Cyber) ist v.a. der Auftrag zur Ausarbeitung eines politischen Rahmens (Auftrag an die Hohe Vertreterin und die Europäische Verteidigungsagentur) zur Erzielung einer gesteigerten Konvergenz im Bereich der Verteidigungsplanungen der Mitgliedstaaten zu erwähnen.

[...]

Österreich hat alle Schlussfolgerungen vorbehaltlos mitbeschlossen und auch durch ein ambitioniertes nationales Non-Paper im Juli 2013 mit vorbereitet.

EU-Kapazitätenentwicklung

Unter der Verantwortung der Europäischen Verteidigungsagentur wird der Plan zur Entwicklung der Kapazitäten (Capability Development Plan) bis Ende 2014 erneut überarbeitet. Noch im zweiten Halbjahr 2014 wird auf Betreiben des EU-Militärkomitees der Fortschrittskatalog 2014 erstellt werden. Dieser wird ein detailliertes Bild über die vorhandenen Fähigkeiten (und in diesem Zusammenhang auch die Fähigkeitsdefizite) darstellen und soll den Mitgliedstaaten als ein mögliches Instrument im Bereich der nationalen Fähigkeitenplanung dienen. Die Mitgliedstaaten haben die potenziell verfügbaren Beiträge für GSVP-Operationen bereits eingemeldet, diese wurden nunmehr im Streitkräftekatalog 14 zusammengefasst. Ein erstes Assessment bezüglich Defizite/Shortfalls hat stattgefunden. Diese Fähigkeitslücken ergeben sich u.a. in den Bereichen Luftbetankung, strategischer Luft- und Seetransport, elektronische Kriegsführung, medizinische Behandlung und Evakuierung, logistische Unterstützung, Cyber Defence oder CBRN-Kapazitäten. Die NATO hat übrigens mit vergleichbaren Fähigkeitslücken zu kämpfen. Da es in der Streitkräfteplanung der EU ausschließlich in die Entscheidungskompetenz der Mitgliedsländer fällt, welche potenziellen Kapazitäten eingemeldet werden, entstehen auf der einen Seite Überkapazitäten (Kapazitätenüberreste aus der Zeit des Kalten Krieges wie Infanterie, Panzer) und auf der anderen Seite die angesprochenen Fähigkeitendefizite (moderne, teure Technologie). In diesem Zusammenhang kann man also durchaus, wie oben erwähnt, von einer ineffizienten EU-Verteidigungspolitik sprechen. So lange allerdings die Mitgliedsländer einerseits darauf bestehen, diesbezügliche Entscheidungen in den Hauptstädten zu treffen und nicht nach Brüssel auszulagern, und sich andererseits die nationalen Verteidigungsbudgets weiterhin auf historischen Tiefständen bewegen, wird in dieser Situation keine Änderung eintreten.

Generelle Entwicklungen aus EU- und NATO-geführten Einsätzen

Aus den in den letzten Jahren durchgeführten Kräfteaufbringungsprozessen im Rahmen von EU- und NATO-Einsätzen lassen sich Tendenzen ableiten. Mit folgenden Defizitbereichen muss auch pro futuro gerechnet werden: Logistik, medizinische Versorgung, Truppenschutz, Spezialeinsatzkräfte, Militärpolizei, Transporthubschrauber, Aufklärung sowie Beratungs- und Ausbildungspersonal. Dabei bedeutet dies jedoch nicht automatisch, dass die angeführten Defizite an Kräften und Fähigkeiten in den Mitgliedstaaten nicht in ausreichendem Ausmaß vorhanden wären. Es mangelt eben häufig nur am politischen Willen, diese – vorhandenen – Fähigkeiten der EU auch zur Verfügung zu stellen. Nicht unerheblich sind auch die allgemeinen Entwicklungstendenzen von EU-geführten Einsätzen. Lag das Schwergewicht EU-geführter Einsätze in den Anfangsjahren der GSVP eher im Bereich exekutiver Aufgabenwahrnehmung, kann diesbezüglich zumindest teilweise von einer Trendwende ausgegangen werden. Nicht exekutive Trainings- und Beratungseinsätze (Training, Mentoring, Assisting, Advising) haben an Bedeutung gewonnen und werden auch weiterhin stattfinden. Im Bereich exekutiver militärischer Einsätze geht die Entwicklung in Richtung von Einsätzen mit geringem bis mittlerem Umfang, von niedriger bis mittlerer Intensität und von kurzer bis mittlerer Dauer. Im Bereich nicht exekutiver Einsätze der EU zeichnen sich Einsätze mit gleichzeitiger Beratungs- (auf operativer und strategischer Ebene) und Trainingskomponenten (v.a. auf taktischer Ebene), mit geringem Umfang und mittlerer bis langer Einsatzdauer ab. Für beide Bereiche gilt, dass sich vornehmlich Afrika als Einsatzraum herauskristallisiert.

Mögliche österreichische Beiträge zum internationalen Krisenmanagement

Die Teilnahme an internationalen Operationen wurde in der Österreichischen Sicherheitsstrategie festgeschrieben und sollte auch in der parteipolitischen Diskussion außer Streit gestellt werden. Transformation, Professionalität und Standardisierung glaubhafter und einsatzbereiter Streitkräfte können heute nur mehr über das Werkzeug der internationalen Kooperation erreicht werden. Somit stellt sich die Frage „Was ist der internationale Bedarf, und was könnte Österreich davon glaubwürdig abdecken?“ Diese Frage ist auch in Zusammenhang zu bringen mit der österreichischen Ambition im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik. Die nachfolgenden Fähigkeiten sind in Österreich entweder vorhanden oder im Aufbau begriffen, international stark nachgefragt und finanziell im Vergleich mit anderen Kapazitäten am unteren Ende angesiedelt: Cyber Defence, medizinische Behandlung und Evakuierung, verschiedene Elemente der Logistik, Spezialeinsatzkräfte, CBRN-Kapazitäten und Aufklärung. Der angestrebte gesamtstaatliche Expertenpool für Beratung und Unterstützung wird v.a. vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl von nicht exekutiven Missionen an Bedeutung gewinnen. Die hier kurz zusammengefassten Tendenzen und Darstellungen lassen durchaus Ableitungen für die Festlegung der österreichischen Ambition und die Streitkräfteplanung zu. Eine jedenfalls erforderliche vertiefende Analyse sollte die Themenstellung der internationalen Nachfrage auch mit der Forderung der Österreichischen Sicherheitsstrategie zur Entwicklung eines spezifischen österreichischen Profils im Rahmen von Auslandseinsätzen in Zusammenhang stellen.



Croatian-Austrian Defence Consultations (3. Juli 2014)

Bild

The Assistant Defence Minister for Defence Policy of the Republic of Croatia, Zoran Drča and the Assistant Federal Minister for Defence and Sports of the Republic of Austria, Johann Frank held bilateral defence consultations in Vienna on 2 July 2014

which encompassed the defence co-operation, participation in the European Security and Defence Policy, the forthcoming NATO Summit, as well as the exchange of the views on the regional and global security respectively and the current defence reforms status in the Armed Forces of the two countries.

The two sides also concluded that in the present reduced defence budgets situation, the existing bilateral defence co-operation should be deepened, particularly within the Central European Defence Cooperation framework.


Aufschlussreich ist anders ...


03.07.2014
Defence Cooperation Initiative Meeting takes place in Maribor

Bild

Bild

On Thursday, 3 July, Chief of the General Staff Major General Dobran Božič hosted the Defence Cooperation Initiative (DECI) Meeting in Maribor. In addition to Major General Božič, the meeting was attended by Deputy Chief of the General Staff of the Austrian Armed Forces General Bernhard Bair, Chief of the General Staff of the Croatian Armed Forces, General Drago Lovrić, Chief of the General Staff of the Italian Armed Forces Admiral Luigi Binelli Mantelli and Chief of the General Staff of the Hungarian Armed Forces, General Tibor Benkö.

In his address, Major General Dobran Božič underlined that past experiences had substantially facilitated the cooperation and expressed his wish for enhanced cooperation, mainly in the fields of education and training, and building of joint military capabilities. Meeting participants were acquainted with the project of SAF Centre of Excellence for Mountain Warfare and the initiative for the development of a regional center for Joint Terminal Attack Controller (JTAC) training. All the participants agreed that such initiatives were of extreme importance for the region, since each country can effectively contribute its own capabilities for a more secure Europe and the region as such.

General Benkö invited the participants to attend the workshop in October, which will try to declare national capabilities within regional cooperation, while General Lovrić concluded by expressing his readiness to host the following DECI meeting.

Zuletzt geändert von theoderich am 03. Aug 2014, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.

theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 16. Jul 2014, 10:22

Farnborough 2014: Omega Air proposes contracted tanker solution to EDA

Bild

Omega Aerial Refueling Services is to offer its contracted tanking services to the European Defence Agency (EDA) as a low cost but capable alternative to other new platform procurement options, senior company officials told IHS Jane's on 15 July.

Speaking at the Farnborough Airshow, where the company's KDC-10 tanker aircraft was parked-up having trailed a pair of F/A-18F Super Hornet combat aircraft from Boeing's St Louis production facility in Missouri, Omega Air Director Ulik McEvaddy said that the US-based but Irish-owned outfit was standing by to answer an expected request for proposals (RfP) from the EDA for a pooled tanker capability.

"The EDA requirement goes back many years, as it is clear that the US Air Force [USAF] is not going to support [Europe's tanking needs] forever. The old mindset was that you must own the aircraft, but we can offer a near-term solution for a fraction of the cost [of buying new aircraft]. We will answer the RfP and we will be the cheapest," said McEvaddy.

According to McEvaddy, at approximately USD15,000 per hour Omega Air costs about a fifth that of a comparable military-run aerial tanking operation, with Vice-President of Operations Robert Proano adding that the company only gets paid if it delivers the capability. "We call it 'power by the hour'," he said.

Omega Air has 14 years of military aerial refuelling experience, having been contracted by the US Naval Air Systems Command (NAVAIR) in 2000 to provide tanking for US Navy and US Marine Corps aircraft. Under this contract, the company also provides hose-and-drogue tanking to allied nations. With its crews all ex-military, the company has more than 13,000 hours of tanking experience.

In addition to the one KDC-10 (modified DC-10-40), which was present at Farnborough, Omega Air has three KC-707 (modified B-707-320) aircraft in its inventory. Depending on the EDA's requirement though, Proano said that additional airframes could be sourced. While surplus 707 airframes are becoming harder to source, McEvaddy noted that the 'boneyard' at Davis-Monthan Air Force Base in Arizona could yield suitable aircraft for refurbishment.

"An aircraft's life is not measured in years. Although these [older KC-135s in the boneyard] are old, they were built to be very robust and were over-engineered," he said.

If the EDA were to select Omega Air, McEvaddy said that the aircraft could be based anywhere in Europe where the agency requested them to be.


theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 29. Jul 2014, 08:12

Spending that matters: the economic case for investing in Europe’s Defence Industry

What is the real effect of today’s pressure on national defence budgets? A recent Agency study sought to answer this precise question. Some of its conclusions are revealing: for example, for each €100m cut in EU defence expenditure, there is a €150m fall in EU gross domestic product (GDP), and a €40m fall in EU tax revenues. However, the consequences of such cuts extend far beyond the pure economical realm. The study, which was conducted by British consultancy firm Europe Economics, also highlighted that a similar €100m cut in defence spending would translate into the loss of about 3.000 jobs, 800 of which would be high-skilled.

Greater impact.

In some key dimensions, the overall macroeconomic benefit of investing in the defence sector may exceed that of investing in other domains. For instance, the study confirmed that defence investments have a far great impact on highly-skilled employment and research and development, hence potentially leading to a long-term GDP growth rate. The results of the study estimated that the impact is 12 to 20 times greater than that generated by other forms of public spending.

Of equal importance is the fact that defence R&D creates a “spillover” of technologies to the civil sector. This often significant “spillover”, means that investing in defence R&D is essential to the emergence of breakthrough technologies which has a knock on benefit in other areas eg civil aircraft market.

More generally, the study demonstrated that the macroeconomic impact of investment in the defence sector is greater at EU level than at the national level, because of the inherent “Europeanised” nature of the defence industry.

This was the first study which looked at the EU as a whole; previous efforts were focused only at national level.


theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 14. Aug 2014, 14:03

Führungsrolle in "Pooling & Sharing" im Bereich "Mountain" (TRUPPENDIENST, Folge 340, Ausgabe 4/2014)

Auf Einladung des European Union Military Staff (EUMS) an die EU-Mitgliedsstaaten in Form eines "Questionnaire Pooling and Sharing in the Area of Training and Education" konnten diese ihr Interesse an möglichen Ausbildungskooperationen bekunden bzw. sich über bereits bestehende Kooperationen informieren. Der Sinn und Zweck dieser Kooperationen sollte sein, den teilnehmenden Staaten eine Plattform für den Erhalt und die Entwicklung von Fähigkeiten zu bieten. In dieser Zusammenschau wurden 16 Kooperationsfelder identifiziert.

Österreich bekundete sein Interesse in den Ausbildungsbereichen "Chemical, Biological, Radiological and Nuclear (CBRN)", "Special Operation Forces/Personnel Recovery" und "Mountain".

Für die einzelnen Ausbildungsbereiche wurden Führungsnationen sogenannte "Lead Nations" gesucht, deren Aufgabe es ist, die Zusammenarbeit zu initiieren, zu koordinieren und in weiterer Folge möglicherweise zu standardisieren. Gerade im Bereich "Mountain" gab es an Österreich eine hohe Erwartungshaltung von Seiten des EUMS-Vorsitzenden und der anderen Nationen.

Österreich übernimmt die Führung

Nach Verhandlungen wurde die Aufgabe am 27. November 2012 an den damaligen Generalstabschef, General Mag. Edmund Entacher, und somit an das Österreichische Bundesheer übertragen. Das Bundesheer verfügte zu diesem Zeitpunkt bereits über ausgezeichnete Erfahrungen aufgrund von Kooperationen im Bereich Gebirgskampf mit der Bundeswehr.

Neben der Federführung durch das BMLVS fungiert als "Nadelöhr" die J7 Abteilung im Streitkräfteführungskommando. Als Arbeitsmuskel dienen das Gebirgskampfzentrum und die 6. Jägerbrigade. Das Bundesheerangebot zu Pooling & Sharing (P&S) reicht von der Ausbildung für verschiedene Waffengattungen bis hin zur Bereitstellung von alpinen Übungsflächen mit entsprechender Infrastruktur.

Der Beitrag der 6. Jägerbrigade

Die Brigade wird in den nächsten Jahren maßgeblich beim sogenannten "Memorandum of Understanding" (MoU) mitarbeiten. Dieses MoU wird in Folgekonferenzen unter Beteiligung der Mitgliedsstaaten weiter bearbeitet werden. Das Schwergewicht liegt dabei in der Ausbildung. Neben der permanent laufenden Gebirgsausbildung wird zusätzlich bzw. verstärkt Gebirgskampfausbildung, Führungssimulatortraining, Training für Stabspersonal, aber auch die Entsendung von mobilen Trainingsteams (MTT) angeboten werden. Solche MTTs könnten heuer bereits z. B. Mannschaften auf die Herausforderungen des Hochgebirgswettkampfes "EDELWEISS RAID" vorbereiten. Dieser rein militärische Wettkampf ist die ultimative Herausforderung für jeden Soldaten, der im schwierigen Gelände kämpfen muss. Die Erfahrung zeigt, dass mit einer hohen internationalen Beteiligung zu rechnen ist.

Ein weiteres Ziel ist es, bei der Übungsserie "CAPRICORN" ab 2016, zumindest Teileinheiten ausländischer Partner beim Kampf im extremen Gelände einzubinden und so den P&S-Prozess zu forcieren. Als Initiativprojekt wird, gemeinsam mit der Universität Innsbruck und dem Militärspital 2, in den nächsten Jahren versucht, auch das Thema "Höhenkrankheit bei militärischen Einsätzen" wissenschaftlich zu erforschen.


________________________________________-

MinR iR Mag. Friedrich Korkisch

Die europäischen Demokratien in der Security Gap-Falle (2)

Angesichts der hohen Staatsschulden kann in den nächsten zehn Jahren nicht erwartet werden, dass es in Europa große Würfe in Richtung gemeinsamer und angemessener Streitkräfte geben wird. Pooling & Sharing (das wollen Kleinstaaten) wird von jenen Staaten, die noch Waffensysteme haben, umfassend abgelehnt. Noch gibt es eine einigermaßen funktionierende NATO, die aber durch mehrere EU-Staaten über Non-Participation bzw. Non-Commitment und fortschreitende Abrüstung handlungsunfähig wird. Und Europa (bzw. die EU) tritt militärisch erst gar nicht in Erscheinung – wie auch? Neben zwei neutralen EU-Staaten (Irland, Österreich) und mehreren NATO-Mitgliedern, die keine oder kaum erwähnenswerte Streitkräfte unterhalten, wie Malta, Island, Irland, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Montenegro, Mazedonien etc., turnen gerade diese „sicherheitspolitisch“ von einer impotenten Institution zur nächsten (UNO, OSZE, Europarat, EU, ergänzt durch regionale Initiativen). Diese Staaten bringen bei Einsätzen überwiegend (siehe Robert Gates 2011) „Talking Tasks“ ein, aber auch einige NATO-Staaten benötigten acht Wochen, um 2011 sechs F-16 nach Sardinien zu verlegen. Das sind Folgen jener, ab 1990 zur Gewohnheit gewordenen und nicht endend wollenden Forderungen nach ewigen „Friedensdividenden“.

Alle Militärs in Europa erlebten zahllose Reformen und „Transformationen“, gefördert von partei- und karriereorientierten militärischen Spitzen, die zuerst militärische Aufgaben streichen, dann Truppen auflösen, schließlich mangels Aufgaben und Truppen auch kein Geld mehr für Investitionen fordern können. Man hat zudem die Basis für eine rasche Aufwuchsfähigkeit (siehe etwa Belgien, die Niederlande oder Dänemark) zerstört. „Sicherheit“ im Frieden ist (im EU-Raum) kaum militärische Sicherheit, sondern Pensions-, Verkehrs-, Medikamenten-, Kranken-, Lebensmittelsicherheit etc. Die innere Sicherheit, die von der Polizei mehr präventiv wahrgenommen wird, erfolgt primär über Ratschläge, Häuser und Wohnung mit festungsartigen Vorkehrungen zu sichern.

Die „Militärstrategie“ ist in Europa weitgehend abgeschafft, dafür gibt es nationale Sicherheitsdoktrinen und sogar nationale „Sicherheitsräte“, die allerdings weitgehend irrelevant sind, Der (oft unverstandene) Begriff „Strategie“, findet sich daher (anerkannt) in Werbestrategie, Verkaufsstrategie, Wahlstrategie, Forschungsstrategie etc. Ein Phänomen der europäischen Streitkräfte ist deren Verpolitisierung, und zwar von ganz oben bis unten. Bis auf untere Ebenen wird dank moderner Kommunikationssysteme über enorme Distanzen politisch geführt. Das führte dazu, dass nationale Kontingente Kampfeinsätze in Afghanistan sogar auf Weisung ihrer Minister verweigerten; Soldaten „vor Ort“ erlebten in Afghanistan, dass sie von inkompetenten und primär politisch gesteuerten Vorgesetzen laufend daran erinnert wurden, dass sie dort nur einen (verlustfreien) „Friedenseinsatz“ durchzuführen hätten. Die Ausfahrt eines SPz in Afghanistan durchlief ein halbes Dutzend Stäbe in zwei Kontinenten, und entschieden hat das Unternehmen dann nicht ein Leutnant, sondern ein Drei-Sterne-General in Europa, und der ordnete Risiko meidende „Befehlstaktik“ an. Das Pentagon vermied daher, aus rein militärischen Überlegungen (siehe Irak, Afghanistan, Libyen), auf taktischer Ebene eine zu enge Zusammenarbeit mit ganz bestimmten Truppen.

Schleichender Verfall

Nochmals: Die heute in einigen EU-Staaten vorhandenen Streitkräfte sind leicht bewaffnete Low-Cost-Soft-Power-Sozialorganisationen in Uniform. Die sind recht gut in „interkultureller Kompetenz“, sind trainiert in „Cultural Diversity“, wissen über den nicht funktionierenden „Comprehensive Approach“ und „Smart Defence“ Bescheid, aber Intelligence ist bei Interventionen ein beinahe unlösbares Problem. Forciert werden Friedens- und humanitäre Einsätze und Katastrophenschutzaufgaben; Kernthemen, wie Feuer und Bewegung, Kampf der verbundenen Waffen, Handlungsfähigkeit im Luftraum u.v.m., wurden eliminiert, diese Begriffe vielfach aus dem Aufgabenspektrum gestrichen. Gestrichen von inkompetenten und weisungsgebunden Planern wurden auch Komponenten des Air Power- Spektrums – nur, deren Wiederaufbau erfordert zwei Jahrzehnte und Unsummen. Das entspricht einer gewollten, abartigen Veränderung und „Zivilisierung“ des Militärs, kommt dessen Abschaffung gleich oder entgegen und forciert in der Bevölkerung die Grundfrage nach dem Sinn ihres Militärs. Das konnte man vor der Abstimmung über die dann abgelehnte Beschaffung des Gripen in der Schweiz erkennen. Oder: Clausewitz ist „out“, Kant ist „in“. Nur, solche „Arbeitsdienst-Streitkräfte“ benötigen keine Ministerien, keine Generäle oder Admiräle (von denen es in Europa mehr als genug gibt), keine großen Stäbe und auch keine Wehrpflicht.

Was wollen Militärs?

Wird das Verteidigungsbudget knapp, wird das Militär zu „längst fälligen“ und „zukunftsweisenden“ Reformen gedrängt, sprich, zu weiteren Reduzierungen der noch verbliebenen Substanz. Das sind auch geschickt verordnete Beschäftigungstherapien, diese sollen beruhigen und Erwartungen wecken, die dann nicht erfüllt werden. Militärs haben diesbezüglich kaum eine Lernkurve, sonst würden sie längst wissen, dass Politiker nur den nächsten Wahltermin und Zeitgewinn im Auge haben, keine Versprechen einhalten und sicherheitspolitische Fragen erst dann zum Thema werden, wenn der Aggressor 500 m vor der Staatsgrenze steht. Und, dass die Militärs still und ergeben ihre laufende Marginalisierung hinnehmen, kann nicht mit dem Primat der Politik allein erklärt werden, denn diese enthält ja kein Rede- und Schreibverbot. Frage: Was wollen die Militärs eigentlich? Ist der gegenwärtige Trend eine kaum mehr verdeckte sicherheitspolitischen Selbstaufgabe? Eine einseitige Vorleistung Europas zum globalen Frieden? Man sollte davon ausgehen, dass europäische Politiker fallweise in Zeitungen von Format auch die nicht friedenstypischen „international events“ lesen, oder sind sie damit überfordert? Oder stehen einige Staaten vor einem versteckten Staatsbankrott? Das schmale Kant’sche Büchlein vom „Ewigen Frieden“ (Friedhofsruhe?) kann ja für die aktuelle Abrüstung nicht ausschlaggebend gewesen sein, nicht 1945, auch nicht 1991. Auch nicht die oft zitierte und irrige Idee von Karl Deutsch (1950), dass Demokratien keine Kriege führen. Geschützt ist man hinreichend durch die verkündete „10-jährige Vorwarnzeit“ – wirklich? An der wird nicht gerüttelt, auch wenn fast alle Kriege der letzten 100 Jahre recht überraschend und ohne Vorwarnzeiten ausbrachen. Viele meinen, dass Europa in einen historisch unumkehrbaren „Negative Cycle“ eingetreten ist, der bleibende Auswirkungen auf die Staaten und seine Bürger, seine Wirtschaft, Wohlstand und Kultur haben wird, aber auch, dass die Politiker Europas auf warnende Zurufe nicht reagieren, diese Wende nicht verstehen und daher ignorieren. Die kommenden Veränderungen könnten daher ungehindert, wie ein Sturm über Europa hinwegfegen.


Ziemlich drastische Formulierungen, aber unrecht hat er in vielen Punkten leider nicht. Dazu passt auch, dass man die Bevölkerung scheinbar gezielt über mögliche konventionelle oder nicht-konventionelle Bedrohungen im Unklaren lässt, indem man diese einfach nicht kommuniziert. Selbst wenn entsprechende Bedrohungsanalysen öffentlich verfügbar sind - ich sage nur: "Österreichische Sicherheitsstrategie", und "Teilstrategie Verteidigungspolitik". Oder z.B. auch die "Sicherheitspolitische Vorschau":



EUISS Yearbook of European Security 2014

Zuletzt geändert von theoderich am 02. Sep 2014, 22:40, insgesamt 2-mal geändert.

Dr4ven
Beiträge: 3403
Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von Dr4ven » 14. Aug 2014, 15:27

Er sagt es so wie es nunmal ist und das im gesamten Artikel.

theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 27. Aug 2014, 11:35

Ein merkwürdiger Artikel von BM Klug in einem Magazin für Europapolitik:


Secretary for Defence Gerald Klug, the King of Chatterboxes!

theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 21. Okt 2014, 22:50

Österreich hat sich über das EDA-Projekt LAVOSAR (Land Vehicle with Open System Architecture) an der Erstellung einer neuen standardisierten Systemarchitektur für elektronische und IT-Systeme künftiger Militärfahrzeuge beteiligt. Die Ergebnisse der Studie findet man in der angeschlossenen PowerPoint-Präsentation (Besonders die Tabelle Information Collection from Stakeholders - Government Questionnaire mit den Anforderungsprofilen der beteiligten EDA-Mitgliedsstaaten und insbesondere Österreichs im Bereich Mannschaftstransportpanzer - "All Purpose Carrier" - ist interessant.):


Man fragt sich natürlich, wo hier der Mehrwert für das BMLVS liegt? Vor allem wenn die meisten gepanzerten Fahrzeuge des Bundesheeres wahrscheinlich bis spätestens 2025 aus Kostengründen ersatzlos außer Dienst gestellt werden.

Dr4ven
Beiträge: 3403
Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von Dr4ven » 22. Okt 2014, 09:22

Man kann danach Abhandlungen publizieren und Vorträge in der LAVAK halten.

theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 18. Nov 2014, 08:58

An open meeting of the Joint Working Group of the Ministry of Defence was held
29 April 2014




In manchen dieser Berichte steht, dass die betreffenden Projekte abgebrochen worden sind. Das ist beispielsweise für die Future Route Clearance Capability der Fall, an der auch Österreich beteiligt gewesen ist.

theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 20. Nov 2014, 18:26

Council conclusions on Common Security and Defence Policy

Foreign Affairs (Defence) Council meeting
Brussels, 18 November 2014





EDA considers creating European defence fund

The European Defence Agency (EDA) and its 26 member states are considering setting up a common fund to support multi-nation research and capability projects, according to agency and EU officials.

Defence ministries "are sitting tight on the issue", however, until they get concrete proposals from the agency, a source at the European External Action Service (EEAS) told IHS Jane's after an 18 November meeting of the ministers in Brussels. "It's wait-and-see right now. No-one objected to the idea, but no-one expressed a view on it either because the outlines are only that: just outlines," said the source.

The ministries could turn to long-term loans from the European Investment Bank - the EU's financial wing for infrastructure lending - or to some sort of public-private partnerships to partially finance the fund.



EU defence leaders agree defence co-operation framework

EU defence ministers have agreed for the first time to co-ordinate their military requirements, budget planning and military services wherever possible.

The Policy Framework for Systematic and Long-Term Defence Co-operation, approved on 18 November, calls for tighter cross-border co-ordination and alignment across the European Defence Agency's (EDA's) 27 members. All EU nations except for Denmark belong to the EDA.


theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 25. Nov 2014, 17:28

Europe kick-starts tanker procurement project

Europe has formally begun the acquisition process for a new aerial refuelling capability under the Multinational MultiRole Tanker Transport (MRTT) Fleet (MMF) project, it was announced on 21 November.

With the European Defence Agency having already harmonised requirements, a co-operation agreement was signed between the NATO Support Organisation and the Organisation for Joint Armament Cooperation (OCCAR) to launch the acquisition phase of the MRTT MMF project on the same day as the announcement.

According to OCCAR, this agreement sets the framework and conditions under which it will manage the acquisition phase of the aircraft on behalf of NATO. The project will be led by the Netherlands, with Norway also participating. Both nations have established a support partnership within the NATO Support Organisation (NSPO), which will oversee the acquisition and operational sustainment of the MRTT MMF aircraft.

Although not mentioned in this announcement, Belgium and Poland are expected to join the project also. Airbus Defence and Space is likely to contest the requirement with its A330-200 MRTT platform, as is Boeing with its KC-46A Pegasus. Service providers AirTanker and Omega Air have also expressed an interest in bidding. IHS Jane's understands that a downselect is expected before the end of the year, with a contract award due before the end of 2015. Initial operating capability is scheduled for 2019.



Cooperation Agreement signed to initiate MMF project

Today at the NATO Support Agency (NSPA) in Capellen/Luxembourg, a Cooperation Agreement was signed between the NATO Support Organisation and the Organisation for Joint Armament Cooperation (OCCAR) to launch the Acquisition Phase of the Multinational Multi Role Tanker Transport (MRTT) Fleet (MMF) under the lead of the Netherlands.

Participating in the signing ceremony was the NSPA General Manager Mr. Mike LYDEN and Mr. Tim ROWNTREE, OCCAR Director, along with Mr. Rini GOOS, Deputy Chief Executive, European Defence Agency (EDA).

The Cooperation Agreement, signed between the NATO Support Organization (NSPO) and OCCAR covers the management of the Acquisition Phase of the Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet (MMF) project and sets the framework and conditions under which OCCAR will manage the Acquisition Phase of the aircraft on behalf of NATO.


theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 27. Nov 2014, 18:30

Austria joins EU Satcom Market

On 23 November 2014 Austria became a contributing member of EDA’s EU Satcom Market pooled procurement initiative, thus joining Belgium, Finland, France, Germany, Greece, Italy, Luxembourg, Poland, Romania, and the United Kingdom.

EDA is acting as the central purchasing body towards a single economical operator and is managing a single order on behalf of the contributing nations. With the EU Satcom Market, they are provided with a simple and cost-effective solution, especially for occasional use.

More services are being offered to users as the project evolves: mobile satellite, morale and welfare as well as managed services will be added in the coming weeks. Additional Member States also consider joining the project.



European Satellite Communications Procurement Cell (ESCPC)


Manpower
Beiträge: 55
Registriert: 09. Nov 2006, 01:32
Wohnort: Deutschland
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von Manpower » 27. Nov 2014, 22:02

Verteidigungshaushalt 2015: Die Bundeswehr nachhaltig modernisieren

Berlin, 27.11.2014.
Der Deutsche Bundestag hat am 26. November in zweiter Lesung den Haushalt des Verteidigungsministeriums beraten und beschlossen. Verteidigungsministerin von der Leyen machte in der Debatte deutlich, dass demografiefeste, moderne Streitkräfte entscheidend für die Einsatzfähigkeit sind.

Das Verteidigungsministerium wird 2015 voraussichtlich über einen Etat von rund 32,97 Milliarden Euro verfügen. Das sind rund 539 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Diese Erhöhung sei vor allem den sicherheitspolitischen Entwicklungen geschuldet, erklärte die Ministerin und verwies auf die zahlreichen aktuellen Krisen und Konflikte. "„Diese Herausforderungen werden uns etwas kosten“", betonte sie.

In Personal investieren

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den von der Regierung vorgelegten Verteidigungsetat für 2015 noch einmal um rund 713 Millionen Euro erhöht. "„Das ist der Lage angemessen. Dafür danke ich von Herzen“", so die Ministerin. Ihr geht es – sowohl beim Personal als auch beim Material – um die "„nachhaltige Modernisierung der Bundeswehr“".

Die Personalausgaben machen mit 16,37 Milliarden Euro rund die Hälfte des Verteidigungsetats aus. Diese Ausgaben seien nicht nur notwendig, um die Streitkräfte demografiefest machen zu können, erklärte die Ministerin. "„Wie wir mit Soldatinnen und Soldaten aufgestellt sind, entscheidet über die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr“", ergänzte sie.

„Modernisierung ist Daueraufgabe“

Für die Beschaffung und den Erhalt von Ausrüstung und militärischen Anlagen sind 9,52 Milliarden Euro eingeplant. Die Ministerin sagte, dass bei der Beschaffung der Stau der vergangenen Jahre aufgelöst und neue Vorhaben auf den Weg gebracht werden müssten. Mit der Agenda Rüstung werde nun ein klarer rüstungspolitischer Kurs verfolgt. Dass mindestens 20 Prozent des Verteidigungsetats für die Modernisierung der Ausrüstung investiert werden sollen, ist eine Maßnahme der Agenda Rüstung. Die Ministerin stellte aber auch klar, "„dass diese Modernisierung keine Einmalaktion ist, sondern eine Daueraufgabe“".

Trotz der ohne Zweifel vorhandenen Probleme im Zulauf von Material, sei die generelle Einsatzbereitschaft aber keinesfalls gefährdet, erklärte die Ministerin. Im Gegenteil: Die Bundeswehr erfülle alle Einsatzverpflichtungen. Und die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz seien mit Gerät ausgestattet, dass – auch im internationalen Vergleich – erstklassig ist. Als Beispiel nannte sie die geschützten Fahrzeuge. Hier verfüge die Bundeswehr über die größte Fahrzeugflotte Europas.


http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/ ... h_gPPrJrt/

theoderich
Beiträge: 20984
Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable

Re: EDA-Studie zu EU-Verteidigungsbudgets / Pooling & Sharin

Beitrag von theoderich » 19. Dez 2014, 22:48

European multirole tanker transport fleet takes shape

The Netherlands, Poland and Norway have decided to prepare negotiations with Airbus Defence & Space for the acquisition of a fleet of A330 MRTT multirole transport and air-to-air refuelling aircraft. The participating nations would welcome other nations to join the initiative either before an actual procurement or subsequently.

This initiative, facilitated by the European Defence Agency, consists of the pooled acquisition and operation of a common fleet of aircraft by the three nations. Other nations will also be able to contribute to the overall programme through joining the acquisition phase and/or in-service phase. An initial operating capability is expected for 2019.

After market research supported by a targeted request for information, the three nations have identified that only one military off-the-shelf solution met their key requirements in terms of capabilities and timeframe. The nations therefore agreed to create a NATO Support Agency (NSPA) partnership which tasked the Organisation Conjointe de Coopération en matière d’ARmement (OCCAR) to prepare negotiations with Airbus Defence and Space for a possible acquisition of a fleet of A330 MRTT.

A single configuration has been selected for this common fleet of multirole tanker transport aircraft, which should all be equipped with a rigid boom as well as underwing pods, thus allowing to refuel a large variety of receivers. They will also meet the users’ requirements in terms of passenger transport, strategic airlift, and medical evacuation. By developing synergies with similar fleets, the nations will further contribute to a reduced fragmentation and increased interoperability of air-to-air refuelling aircraft in Europe.



EDA holds first C-27J pooled maintenance and training meeting


Antworten
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1275: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable