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Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 10. Sep 2010, 08:32

Bundesheer: „Aualm aus militärischer Nutzung“

„Der Truppenübungsplatz Aualm in Lungötz wurde bereits aus der militärischen Nutzung genommen“, erklärt die Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Ute Axmann, in einer Anfrage der „Pongauer Nachrichten“. Weiter heißt es in der schriftlichen Stellungnahme: „Dies erfolgte in konsequenter Umsetzung der Empfehlungen der Bundesheerreformkommission und basierend auf den Grundsätzen eines sparsamen und zweckmäßigen Betriebes. Nach entsprechenden Rückbaumaßnahmen erfolgt die Veräußerung beziehungsweise für die gepachteten Flächen die Rückstellung.“

Das klingt ganz nach einem endgültigen „Aus“ für den TÜPL Aualm.

Demgegenüber aber steht ein Vorstoß des Militärkommandos Salzburg: Militärkommandant Brigadier Karl Berktold persönlich informierte vor einigen Monaten Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, dass das Bundesheer die Aualm weiter betreiben werde – als sogenannten „Alpinübungsplatz“. Das bedeutet: Geschossen wird dort nicht mehr.



Bankrott des Heeres

schlaglicht Man kann es drehen und wenden, wie man will, am Ende folgt der Schluss: Das österreichische Bundesheer will den Truppenübungsplatz Aualm in Lungötz schließen. Das sieht auch das neue Konzept so vor.

Das Heer aber vermag den TÜPL nicht dicht zu machen, weil es sich offenbar die dafür notwendigen Sanierungsmaßnahmen nicht leisten kann.Um das nicht ganz so zugeben zu müssen, bezahlt das Bundesheer lieber über Jahre hinweg Pacht und Betrieb für eine Anlage, die es eigentlich gar nicht mehr haben will.

Eine Bankrotterklärung, die ihresgleichen sucht!

Das ganze Desaster führt auch drastisch vor Augen, welchen Stellenwert unsere Landesverteidigung in der Politik genießt – nämlich gar keinen! Das Heer wird systematisch finanziell ausgehungert, so dass zwar gerade noch sündteures Gerät wie die Eurofighter in der Luft gehalten werden können, offenbar aber kein Geld mehr da ist, um ein Gelände nach Blindgängern abzusuchen und kontaminiertes Erdreich auszutauschen.

Der Ruf nach einer völligen Neuorientierung des Heeres wird lauter werden.


Pongauer nachrichten / 09.09.2010 09.09.2010 / Print


P.S.: Der Autor scheint vom Aufwand, den eine Blindgängerentfernung mit sich bringt, wenig Ahnung zu haben.

Milizler
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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von Milizler » 10. Sep 2010, 09:28

Trotzdem hat er recht
Beordert bei 1./JgB NÖ

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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 19. Sep 2010, 11:23

Letzter Truppenübungsplatz in Salzburg zu

"Kirchturmpolitik" der Gemeinde
Damit hat sich die Gemeinde St.Martin am Tennengebirge durchgesetzt, die von Tourismus auf der Aualm träumt.

Der Gemeinde wirft der Militärkommandant vor, "dass auf Grund einer sehr egoistischen lokalen Kirchturm-Politik hier maßgeblich beeinfluss wurde, dass auch die Nutzung dieses Übungsplatzes als Übungsplatz verhindert werden konnte, womit den Salzburger Soldaten ein massiver Bärendienst erwiesen worden ist. Wenn man die Soldaten braucht, weil irgendeine Katastrophe ist, dann schreien sie. Aber wenn man irgendwann eine Unterstützung braucht, dann vermisse ich sie."


Doch Salzburgs oberster Soldat hat nicht nur bei der Gemeinde den Eindruck, dass sie sich taub stellt: "Hier vermisse ich die Unterstützung der politisch Verantwortlichen - das bezieht sich auf das Land."


45.000 Euro Pacht pro Jahr weiter fällig
Der Milizverband kritisiert, dass im Fall Aualm das Bundesheer auf groteske Weise beschädigt werde: Will das Heer nämlich aus dem Pachtvertrag aussteigen, muss es das Gelände von Blindgängern säubern - eine teure Aktion.

Bis dahin sind weiter 45.000 Euro Pacht pro Jahr für die Aualm zu bezahlen - ob geübt wird oder nicht.



Trotz Pacht: Heer lässt die Aualm geschlossen

Die Aualm wurde aus der militärischen Nutzung genommen. Es gibt eine klare Vorgabe aus dem Ministerium“, bestätigte Brigadier Karl Berktold am Freitag den SN. „Die Planung war ursprünglich, dass der Übungsplatz erhalten bleibt und nur der Schießbetrieb eingestellt wird. Unsere Bemühungen in diese Richtung waren leider vergeblich.“ Dabei, sagte Berktold, wäre die Aualm für die in Salzburg verbliebenen Bundesheerverbände ideal. „Das Üben im freien Gelände wird immer schwieriger. Irgendeinen Platz brauchen die Salzburger Soldaten aber. Wir sollen schließlich interessant ausbilden“, sagte Berktold, der jetzt auf „weitere Vorgaben“ aus dem Ministerium wartet. Die werden aber nicht so schnell eintreffen: Schließlich kann die Republik den Übungsplatz nicht zurückgeben, weil nach jahrelangem Schieß- und Sprengbetrieb nicht garantiert werden kann, dass sich kein Blindgänger im Boden der Aualm befindet.


Jetzt versuchen die Interessenverbände des Bundesheers zu retten, was zu retten ist. Man wolle Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) einladen, sich auf der Aualm selbst ein Bild über die Situation in Salzburg zu machen.

Michael Schaffer, Präsident des österreichischen Milizverbands: „Ich frage mich wirklich, wie das möglich ist. Die Aualm ist der einzige Übungsplatz, der in Salzburg vorhanden ist, und der darf aus reinem Mutwillen nicht benutzt werden. Alle müssen nach Tirol fahren. Das ist doch gegen jede ökonomische und militärische Vernunft.“



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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 01. Okt 2010, 21:54

Stadtplanung: Öffnung der Stiftskaserne? Heer prüft

Knapp zehn Jahre später sind es die Sozialdemokraten, die kurz vor der Wahl angetreten ist, um aus der streng bewachten Anlage eine Art „Museumsquartier auf Bezirksebene“ zu machen. Immerhin, diesmal ist man zwei Schritte weiter: Es gibt eine erste Studie, wie das Ganze aussehen könnte. Und Verteidigungsminister Norbert Darabos, ebenfalls bei der SPÖ, signalisiert erstmals Gesprächsbereitschaft.


Das könnte, geht es nach den „Visionen“, die SP-Bezirksvorsitzende Andrea Kuntzl und Spitzenkandidat Rainer Husty gemeinsam mit Planungsstadtrat Rudi Schicker vorstellten, ganz anders aussehen. In den Innenhöfen: ein Park, Spiel- und Sportplätze und Schanigärten der Lokale auf der Mariahilfer Straße (McDonald's, Pizza Bizi, Bortolotti).

Darunter: eine Tiefgarage für Heer und Anrainer mit, je nach Planung, 166 oder 198 Stellplätzen auf einer Ebene. Und irgendwann im Gebäude: Kultur- und Bildungseinrichtungen, Ateliers und Start-Offices für junge Kreative. Auch das heereseigene Kino könnte man nützen. „Das Areal könnte für den 7. Bezirk hohe Bedeutung bekommen“, sagt Schicker. Blimlinger selbst hat die Pläne für den „Campus 7“ zwar noch nicht gesehen, steht aber weiter hinter einer Öffnung des Blocks. „Alles, was in Richtung einer Nutzung durch den Bezirk geht, wäre wunderbar.“

Zumindest ist es nicht mehr völlig ausgeschlossen, wie ein Sprecher im Büro Darabos der „Presse“ erklärt: „Wir sagen nicht kategorisch Nein, wir werden das bei uns im Haus prüfen, ob und wie die Öffnung möglich ist.“



Hört sich an, als ob man das Heer schrittweise aus dem Gebäude verdrängen und es dann "irgendwann" für einen Pappenstiel übernehmen will. Dem BMLV alle hochwertigen Liegenschaften abspenstig zu machen und den "Rest" in mehr oder weniger verfallenen Kasernen unterzubringen war bekanntlich eine "Idee" von Peter Pilz.

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Prometheus
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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von Prometheus » 03. Okt 2010, 17:09

wenns man daraus ein zweites MQ machen will dann sollte das Bundesheer gleich komplett ausziehen...

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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 04. Okt 2010, 18:14

Ein Mini-Pentagon für das Bundesheer

Erst in der Vorwoche ist das Amtsgebäude Schwenkgasse vom Bundesheer feierlich nach den von den Nazis ermordeten Patrioten Oberstleutnant Franz Heckenast und Hauptmann Karl Burian neu benannt worden - doch nach den aktuellen Planungen soll es diesen Namen nur bis zur Jahresmitte 2012 tragen.

Dann nämlich soll die Liegenschaft geräumt werden, die Beamten sollen in ein vorläufig nur als "Standort NEU" identifiziertes Gebäude übersiedeln. Aber dieses Gebäude ist offenbar schwer zu finden: Was hinter vorgehaltener Hand als "Projekt Pentagon" bezeichnet wird, soll mit 28.000 Quadratmetern immerhin rund ein Zwölftel der Bürofläche des US-Ministeriums haben. Verwaltungsgebäude dieser Dimension stehen in Wien nicht so viele leer. Oder sie sind zu teuer.

Diese Erfahrung musste das Verteidigungsministerium bereits mehrfach machen. Denn eigentlich wollte man die Wiener Amtsgebäude allesamt räumen, um einen zentralen und damit kostengünstigeren Standort zu beziehen.

Dieser im Zuge der Heeresreform ÖBH 2010 festgeschriebene Plan sollte bis Mitte des Vorjahres umgesetzt sein - er ist gescheitert wie die gesamte Reform.


Im Sommer 2009 hatte man dann davon geträumt, mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ins Geschäft zu kommen: Da wollte man das Amtsgebäude am Franz- Josefs-Kai 7-9 (1907 von Friedrich Schön als "Industriepalast" errichtet) gegen ein ehemaliges Gebäude der Pensionsversicherung tauschen - und zog den Kürzeren, weil selbst die finanzschwache Universität Wien ein besseres Angebot legen konnte als das Militär.

Dieses sucht also weiter: 1400 Beschäftigte, die derzeit an sieben verschiedenen Plätzen in Wien Dienst machen, sollen an einem Standort zusammenkommen - darunter das gesamte Militärkommando Wien, das derzeit im Kommandogebäude Feldmarschall Radetzky auf der Schmelz residiert.

Zu viele Gerüchte im Umlauf

Der neue Zeitplan ist knapp: Am 12. Oktober, zwei Tage nach der Wien-Wahl, soll die Vorausscheidung erfolgen. Spätestens im Jänner muss das Haus gefunden sein, längstens bis Mitte 2012 gibt man sich Zeit für den Umzug.

Wobei es egal ist, ob das Ministerium Mieter, Miet-Käufer oder gleich Eigentümer wird. "Dieses Vorhaben ist sowohl politisch als auch militärisch brisant. Es erfordert ein besonders sensibles Vorgehen", heißt es in einem Protokoll vom 16. September. Und: "Es sind bereits zu viele Gerüchte bezüglich RO W im Umlauf."

Es müsse unbedingt der Eindruck vermieden werden, dass "Familiensilber verscherbelt" werde, wünschen sich die Planer - man wolle vielmehr auf die Qualität des neuen, noch unbekannten Standorts hinweisen. Wenn man ihn erst einmal findet. (Conrad Seidl, DER STANDARD, Printausgabe, 5.10.2010)



Das wird zwar teuer (Von der finanziellen Größenordnung her wären die Neubauten am Fliegerhost Hinterstoisser sicher ein Schnäppchen.), klingt aber im Wesentlichen grundvernünftig. Wie man das alles angesichts von Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe finanzieren soll, steht auf einem anderen Blatt.

P.S.: Das Austria Center Vienna, ein Gebäude mit immerhin 90.000 m², hat insgesamt rund 290 Mio. Euro gekostet.


P.P.S.: Das PVA-Gebäude hat gerade mal 18.500 m² Nutzfläche und 4700 m² Grund.
Zuletzt geändert von theoderich am 04. Okt 2010, 22:43, insgesamt 2-mal geändert.

Prometheus
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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von Prometheus » 04. Okt 2010, 19:35

28.000 Quadratmetern, neubau
in wien, wo bitte?

und vorallem wer soll das zahlen?

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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von Milizler » 05. Okt 2010, 06:26

Es ist keine Rede von einem Neubau sondern von einem Umzug.
Beordert bei 1./JgB NÖ

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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 07. Okt 2010, 14:47

Infrastruktur: Kaserne in Straß erhält neues Unterkunftsgebäude

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Das neue Gebäude wird aus Mannschaftsunterkünften, Aufenthaltsbereichen und einem Lehrsaaltrakt bestehen; zugänglich wird es sowohl über ein innen liegendes Stiegenhaus als auch über eine überdachte Rampe sein. Das vorgeschlagene System eines Skelettbaus soll außerdem hohe Flexibilität bei späteren Nutzungsänderungen garantieren.


Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte 2011 beginnen, die Bauzeit ist mit 15 bis 18 Monaten veranschlagt.



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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 16. Okt 2010, 21:45

Verhandlungen um Kaserne laufen „Chancen stehen derzeit 50 zu 50“

„Die erste Angebotsfrist ist abgelaufen. Die Verhandlungen sind dadurch nicht einfacher geworden“, sagt Gerhard Graßegger, Geschäftsführer des Immobilienmakler-Netzwerkes Remax in Kirchdorf, der zwischen der Investorengruppe und der SIVBEG vermittelt.

Entscheidend über den weiteren Verlauf der Verhandlungen wird sein, ob das Gelände, das derzeit eine Sonderwidmung trägt, umgewidmet wird. „Anfang November kommt ein Sachverständiger vom Land, der sich das Areal wegen einer Umwidmung ansieht“, sagt Graßegger. Um die ehemalige Kaserne künftig nutzen zu können, muss das Grundstück für eine privatwirtschaftliche Nutzung umgewidmet werden, „damit dort Arbeitsplätze geschaffen werden können“, so Graßegger. Einleiten muss das Verfahren die Gemeinde. „Es gibt erst eine Umwidmung, wenn alles konkret ist“, sagt VP-Stadtrat Stefan Weiermeier. Für Graßegger ist dieser Schritt entscheidend, ob der Verkauf über die Bühne geht. „Derzeit stehen die Chancen 50 zu 50. Klappt alles stehen sie 80 zu 20.“

Einigkeit dürften die Parteien über den Kaufpreis erzielen. Die SIVBEG hatte ursprünglich 6,4 Millionen Euro verlangt, die Investorengruppe soll bisher zwischen vier und 4,5 Millionen Euro geboten haben. Kein Thema mehr ist, dass sich der Preis danach richtet, ob in den kommenden Jahren eine Autobahnabfahrt gebaut wird, die auch über das Kasernengelände verlaufen könnte


Was passiert, falls sich der Kauf zerschlägt, ist unklar. „Wir gehen davon aus, dass alles klappt“, sagt SIVBEG-Pressesprecher Ernst Eichinger. Die Aufteilung in mehrere kleine Flächen, die dann einzeln zum Verkauf stünden, käme bei einem Scheitern der jetzigen Verhandlungen nicht in Frage.



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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 18. Okt 2010, 07:38

Immobilie des Heeres so gut wie unverkäuflich

Landeck – Der Sportausschuss mit Obmann Jakob Egg hat sich für einen Kauf des Landecker Militärsportplatzes durch die Stadt ausgesprochen. Außerdem soll ein Kunstrasen aufgetragen werden – die TT berichtete.

Als Eigentümer der 10.000 Quadratmeter großen Immobilie übt sich das Bundesheer in Zurückhaltung. Auf die Frage, ob das Heer einem Verkauf zustimmen würde, erklärt der zuständige Sprecher im Verteidigungsministerium: „Das kommt nur dann in Frage, wenn keine Betriebsnotwendigkeit für diese Sportfläche gegeben wäre. In Tirol ist zum Beispiel die Nachbarkaserne in Imst geschlossen worden. Der Kasernenstandort Landeck hingegen steht außer Streit. Nicht zuletzt deswegen, weil diese Kaserne bei Katastropheneinsätzen in der Region benötigt wird.“ Einen Teilverkauf einer militärischen Fläche habe es bisher nur in ganz seltenen Ausnahmefällen gegeben. (hwe)


    http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/1465319-6/immobilie-des-heeres-so-gut-wie-unverkäuflich.csp

"So gut wie unverkäuflich" ist wahrscheinlich die falsche Formulierung. Das würde nämlich bedeuten, dass das Heer diesen Sportplatz wirklich verkaufen WOLLTE. Dem ist aber nicht so.

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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 31. Okt 2010, 20:59

Salzburger Nachrichten hat geschrieben:Weiter Gerangel um den TÜPL Aualm

Polit-Hickhack. Das Bundesheer kommt mit dem Truppenübungsplatz Aualm nicht aus den Schlagzeilen: Die ÖVP will ihn unbedingt halten, die SPÖ sagt: „Der TÜPL Aualm ist Geschichte!“

Franz taferner st. martin/Tgb. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP sticheln gegeneinander weiter in Sachen Truppenübungsplatz Aualm in Lungötz. Das hat nun dazu geführt, dass im Landtag ÖVP, FPÖ und Grüne „koalitionsübergreifend“ gegen die SPÖ beschlossen haben, der Landtagspräsident möge Bundesminister Norbert Darabos auffordern, „die Schließung des TÜPL Aualm zu überdenken“.

Das wird nun geschehen, was die SPÖ aber wenig irritiert. Sicherheitssprecher LAbg. Peter Pfeifenberger: „Der Truppenübungsplatz Aualm ist Geschichte! Dem Ergebnis der Bundesheerreformkommission zufolge ist der TÜPL Aualm seit 1. Jänner 2009 aus der militärischen Nutzung genommen. Der Pachtvertrag besteht zwar noch, allerdings nur so lange, bis die Dekontaminierung abgeschlossen ist!“ Die Lastenfreistellung der Liegenschaft erfolge vornehmlich von heereseigenen Kräften, also Pionieren und Technikern, so Pfeifenberger, dadurch halte sich der Aufwand in Grenzen. Nach Abschluss der Arbeiten werde der Pachtvertrag vom Bundesheer gekündigt.

Ganz anders ÖVP-Sicherheitssprecher LAbg. Stefan Kreibich: „Das Gelände der Aualm kann aufgrund der Kontamination nicht für eine nicht-militärische Nutzung freigegeben werden. Das weiß jeder. Das Bundesheer wird weiterhin den Pachtzins in der Höhe von 45.000 Euro überweisen müssen und jährlich rund 200.000 Euro an Steuergeldern für den Erhalt verschwenden. Und dennoch: Genutzt werden soll der Übungsplatz nicht!

Kreibich spricht von einem „Schildbürgerstreich“. Der ÖVP-Politiker fordert Verteidigungsminister Norbert Darabos auf, seinen Maulkorberlass und die Schließung des Truppenübungsplatzes Aualm noch einmal zu überdenken. Er werde neben dem Bundesheer auch von anderen Einsatzorganisationen benötigt.

Der Bürgermeister von Sankt Martin, Rudolf Lanner (SPÖ), spricht sich seit vielen Jahren für die Schließung des TÜPL Aualm aus. Das Gelände dort gehört dem Missionshaus Sankt Rupert in Bischofshofen. Lediglich der unmittelbare Grund rund um die Gebäude steht im Besitz des österreichischen Bundesheeres.

Pongauer nachrichten / 28.10.2010 28.10.2010


Bild
Foto: Georg Watschinger


Das Arsenal ist jetzt auch von der SIVBEG aufgeteilt worden und wird in zwei Objekten getrennt zum Verkauf angeboten:

Teilfläche Kaserne Arsenal
1030 Wien, Kelsenstraße
geplanter Verkauf 2010


Teilflächen Kaserne Arsenal
1030 Wien, Kelsenstraße
geplanter Verkauf 2012 - 2017


Ebenfalls aufgeteilt wurde die Bechtolsheim-Kaserne:

Bechtolsheim Kaserne - Teilfläche West, 2700 Wiener Neustadt, Pernerstorfer Straße 44


Bechtolsheim Kaserne - Teilfläche Ost, 2700 Wiener Neustadt, Badener Straße 3


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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 02. Nov 2010, 13:32

Baustart für die Kaserne in Güssing noch heuer möglich

Laut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die als Bauherr auftritt, könnten die Arbeiten jetzt aber tatsächlich bald in Angriff genommen werden – vorausgesetzt alles läuft nach Plan.

"Bei der Ausschreibung der Baumeisterarbeiten ist bereits eine Entscheidung gefallen. Es läuft das Stillhalteverfahren. Innerhalb dieser Frist können Einsprüche der Bieter geltend gemacht werden", erklärt BIG- Sprecher Ernst Eichinger. Sollte es diesmal keine Beschwerden geben, könne schon Mitte nächster Woche der Bestbieter präsentiert werden. "Und dann kann relativ schnell mit dem Bau begonnen werden."



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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 03. Nov 2010, 14:52

Laut Bundesimmobiliengesellschaft haben die Bauarbeiten für das neue Institutsgebäude in Bruckneudorf bereits begonnen:

Ausführungszeitraum:

    Baubeginn: 4. Quartal 2010
    Fertigstellung: 4. Quartal 2011



Bild

Das Gebäude umfasst zwei Funktionsbereiche, diese sind als Bürotrakt und Schultrakt gegliedert und mit einer 2-geschossigen Halle verbunden.

Die für den Schulungsbetrieb notwendigen Verwaltungsflächen sind über 2 Geschosse in U-Form um einen Innenhof gruppiert.
In der Halle wird mit 3 Stegen an diese U-Form angedockt, die Halle selbst fungiert als klassische Erschließungsfläche, Pausenhalle und Kommunikationsraum.
Der Schulbereich ist als Kopfbaukörper höher gezogen und nimmt die Seminar-, Lehr- und Traditionsräume auf.

Der Baubeginn war Anfang Oktober 2010, bis zur Fertigstellung ist eine Bauzeit von ca. 15 Monaten vorgesehen.



Weitere Computeranimationen des Gebäudes:


Bei der SIVBEG gibt es wieder ein neues Objekt:

Teilfläche Van Swieten Kaserne
1210 Wien, Brünner Straße
geplanter Verkauf 2011/2012
Zuletzt geändert von theoderich am 30. Nov 2010, 21:00, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Bundesheer Liegenschaftsverkäufe / Neubauten

Beitrag von theoderich » 06. Nov 2010, 15:04

Musterkaserne Güssing oder "Die unendliche Geschichte ...":

Kaserne Güssing: Einspruch sorgt für Verzögerung

Das Vergabeverfahren für die Baumeisterarbeiten der Montecuccoli Kaserne hätte in Kürze abgeschlossen sein sollen, der KURIER hat berichtet. Doch nun wurde wieder ein Einspruch erhoben. Und zwar vom österreichischen Baukonzern Strabag.
Laut Auskunft der Konzernsprecherin Diana Klein, hätte sich die BIG und das Verteidigungsministerium gegen das günstigste Gebot ihrer Firma entschieden.

"Wir haben am 2. November Einspruch erhoben", sagt Klein. Nun warte der Baukonzern auf eine Antwort, wie lange das dauert sei unklar.
"Das Bundesvergabeamt muss entscheiden ob dem Einspruch stattgegeben wird oder nicht", erklärt Ernst Eichinger, Pressesprecher der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die die Ausschreibung zusammen mit dem Bundesheer abwickelt.

Wenn der Einspruch abgewiesen wird, können die Bauarbeiten bald starten, wenn nicht, "müsse fast von vorne begonnen werden". Soll heißen, dass die Ausschreibung noch einmal gestartet wird.



Ich erinnere nur an eine Aussage von Minister Darabos im Jänner 2009 bezüglich Melk und Güssing:

"Ich plane keine Schein-Spatenstiche in diesen Garnisonen, sondern noch in diesem Jahr werden dort die Bagger fahren."



Wahrscheinlich wird es bei keiner Kaserne jemals einen Baustart geben (Melk ist angeblich für Ende 2011 der Baubeginn geplant. In Straß gab es vor Kurzem den "Spatenstich" - Baubeginn auch irgendwann 2011. In Feldbach wird, wenn überhaupt, frühestens 2018 gebaut. Und Wiener Neustadt ist vermutlich gestrichen worden. In Gratkorn sollte ein neues Unterkunftsgebäude entstehen, das wohl dem Sparstift zum Opfer gefallen ist.).

Antworten
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