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BeitragVerfasst: 05. Nov 2007, 14:17 
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Ich eröffne eine Reihe von Buchbesprechungen und wiederentdeckter Schätze.

Bitte mit eigenen Erfahrungen und Raritäten ergänzen.

Robert A. Tögel
Doppeladler-Team

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BeitragVerfasst: 05. Nov 2007, 14:18 
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Christian M. Ortner


Die Österreichisch-ungarische Artillerie von 1867 bis 1918.
Technik, Organisation und Kampfverfahren.

Lexikon der österreichisch-ungarischen Artillerie.
Unter diesem Titel kann man die neueste Ausgabe aus der Serie von militärhistorischen Büchern des Autors und Direktors des HEERESGESCHICHTLICHEN MUSEUMS – WIEN am besten beschreiben.

Wer, wenn nicht er?
Der Autor hat sich mit der Materie sehr intensiv auseinandergesetzt und auch einen Mut zur Lücke aufgebracht: Wäre in solchen Werken immer Jedes und Alles enthalten, könnten wohl nie Bücher dieser Art erscheinen. Es ist ihm jedoch gelungen, die Stationen der Entwicklung der Artillerie und seine Hintergründe sehr übersichtlich und möglichst komplett darzustellen.

Es ist ja kaum zu glauben, dass aus einem Stiefkind bzw. Außenseiter der Armee ein technisch so hervorragend ausgestattetes Kampfmittel des 1. Weltkrieges werden konnte. Erfindergeist und auch persönlicher Einsatz und Mut (auch von höchsten Kreisen) haben diese Leistungen möglich gemacht. Noch heute profitieren einst bedeutende Rüstungswerke, wie z.B. die k.u.k. Waffenschmiede Skoda, von den damals erlangten Fähigkeiten. Noch im zweiten Weltkrieg wurden österreichische Geschütze teilweise aus den Museen an die Front geholt. Das ist z.B. der Grund, warum unser HGM über keinen 30,5 cm Mörser M.11/16 mehr verfügt und sollte auch einmal erwähnt werden.

Die Entwicklung der Artillerie im gewählten Zeitraum ist eine umfassende: Vom einfach gelagerten Vorderlader, wie er im Prinzip schon hunderte Jahre vorher funktionierte zum hochtechnisierten Schnellfeuergeschütz, von der Holzlafette zum mit Hybrid-Antrieb funktionierenden Geschützzug. Alles das wird in diesem Buch eindrucksvoll dargestellt.
Die geneigten Leser finden – neben den informativen Texten - eine Fülle von Bildmaterial vor, die sogar „alte Forscher“ wie mich überraschen konnte.

Mein Tipp: Ansehen. Kaufen.
Über 15 Jahre Vorarbeiten waren für dieses Werk notwendig. Wer es nicht glaubt, soll sich das Buch einmal im Shop des HGM näher ansehen. Als umfassende Information hat das Buch Gewicht – nicht nur wegen seinem tatsächlichen Gewicht von über 3,5 kg.

Mit knapp unter 100,- Euro seit Oktober 2007 im Handel erhältlich – und vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk für sich selbst und andere Liebhaber.

Robert A. Tögel

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 Betreff des Beitrags: Tondokument/CD "Kriegstöne"
BeitragVerfasst: 05. Nov 2007, 14:20 
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Österreichische Mediathek

Tondokument/CD
Kriegstöne
Kaiser und Generäle zum Ersten Weltkrieg

In (erstmaliger) Zusammenarbeit des Heeresgeschichtlichen Museums – Wien mit dem Technischen Museum – Wien und deren Abteilung Mediathek ist ein einmaliges Tondokument über den Ersten Weltkrieg entstanden.

Österreichische Generäle und Angehörige des Erzhause berichten über Ereignisse des Weltkrieges – und sogar der Kaiser lässt seine Stimme hören. Garniert wird das Tondokument mit Originalaufnahmen zeitgenössischer Militärmusik, untermalt mit Kommandos und Signalen.

Die Originalaufnahmen wurden in einer Zeitspanne von 1908 bis 1918 gemacht und mit den heutigen technischen Mitteln aufbereitet.

In den Ansprachen ist zu bemerken, dass von der Patronanz für wohltätige Aktionen bis zur feurigen Propagandarede alles enthalten ist. Deshalb ist dieses Tondokument besonders interessant.

Im Shop des HGM und des TMW sowie im Buchhandel erhältlich.

Robert A. Tögel
Team Doppeladler

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