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BeitragVerfasst: 06. Aug 2007, 09:49 

Registriert: 06. Aug 2007, 08:56
Beiträge: 6
Das XVIII. Korps war vom Juli bis Nov. 1918 an der Westfront eingesetzt.
Hat Jemand nähere Infos hierzu.
Kam das Korps von der Piavefront? Oder kam es aus dem Osten?


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 Betreff des Beitrags: KuK Streitkräfte an der Westfront
BeitragVerfasst: 14. Aug 2007, 13:50 

Registriert: 06. Aug 2007, 08:56
Beiträge: 6
Im Sommer 1918 lag das deutsche Oberkommando Hindenburg/Ludendorff "vor dem ÖU Oberkommando auf den Knien" und bat um Truppen für die Westfront.

In deutschen Publikationen findet sich hierzu fast nichts. Zum Teil wird sogar behauptet, die Bitten seien abschlägig beschieden worden. Was aber definitiv nicht stimmt. Man liest des öfteren, es wären wohl Skoda-Mörser an die Westfronst verlegt worden, aber ohne die zugehörige Munition.

Das o.g. Korps war definitiv bei Verdun und im St. Mihiel Abschnitt ab Juli 1918 eingesetzt. Auch gibt es Hinweise, dass Teile in die Vogesen verlegt wurden. Aber wohl nicht mehr zum Einsatz kamen.

Nun ist meine Frage, woher kamen diese Truppen, von der Piave´oder aus dem Osten?

Wie gesagt, dass sich in dt. Publikationen wenig findet ist nachvollziehbar, aber ich dachte hier müssten diese Tatsachen bekannt sein, und hier wäre mehr zu erfahren.

Grüße
Repo


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 Betreff des Beitrags: k.u.k. Truppen im Westen
BeitragVerfasst: 16. Aug 2007, 21:59 
Site Admin

Registriert: 03. Apr 2005, 12:17
Beiträge: 272
Wohnort: Klosterneuburg-Kierling
Kommentar, Teil 1.
Die 30,5 cm Mörser im Westen


Es waren sehr wohl 30,5 Mörser im Westen und haben sich an der Zerschlagung der Festungen beteiligt. Das ging wohl nur mit Munition.

Die Vorgeschichte dazu:
Im November 1913 wurde das Geschütz einer deutschen Kommission vorgeführt. Sie war so beeindruckt, dass der deutsche Generalstab um Überlassung von einigen Geschützen bat. Er bekam 4 Batterien zu je 2 Geschützen - also 8 Stück insgesamt - mit k.u.k. Mannschaft - direkt unterstellt.

Im August 1914 schossen die Mörser die gut ausgebauten belgischen und französischen Festungen sturmreif.
Davon gibt es sogar eine umfangreiche Bildmappe über die Zerstörungen, die unser Mörser im Rahmen der Belagerung von Antwerpen angerichtet hat.

Interessant ist der Zeitpunkt zu dem der deutsche Generalstab um Überlassung von Geschützen ansuchte. Das war v o r Kriegsbeginn!!!

1915 wurden die unterstellten Mörser vom deutschen Generalstab auch in Russland eingesetzt.
(Auszug aus dem Typenblatt: Der 30,5 Mörser - aus eigener Produktion)

Das war die Geschichte der 30,5 Mörser, die ich einfach nicht so stehen lassen konnte und die ich - als 30,5-Spezialist - aus dem Handgelenk beantworten kann.

Die weiteren k.u.k. Truppen im Westen muß ich mir selbst erst wieder zusammensuchen. Ihr werdet Euch wundern, wie viele das waren, von denen man (fast) nichts weiß. Also bis bald.

_________________
The Modeller - Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille - http://www.doppeladler.com/themodeller


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 Betreff des Beitrags: Re: k.u.k. Truppen im Westen
BeitragVerfasst: 17. Aug 2007, 09:31 

Registriert: 06. Aug 2007, 08:56
Beiträge: 6
The Modeller hat geschrieben:
Kommentar, Teil 1.
Die 30,5 cm Mörser im Westen


Es waren sehr wohl 30,5 Mörser im Westen und haben sich an der Zerschlagung der Festungen beteiligt. Das ging wohl nur mit Munition.

Die Vorgeschichte dazu:
Im November 1913 wurde das Geschütz einer deutschen Kommission vorgeführt. Sie war so beeindruckt, dass der deutsche Generalstab um Überlassung von einigen Geschützen bat. Er bekam 4 Batterien zu je 2 Geschützen - also 8 Stück insgesamt - mit k.u.k. Mannschaft - direkt unterstellt.

Im August 1914 schossen die Mörser die gut ausgebauten belgischen und französischen Festungen sturmreif.
Davon gibt es sogar eine umfangreiche Bildmappe über die Zerstörungen, die unser Mörser im Rahmen der Belagerung von Antwerpen angerichtet hat.

.


OK
Das ist soweit auch bekannt. Wurde ich wohl falsch verstanden. Es geht mir um den Sommer/Herbst 1918. Da wird zu den Mörsern kolportiert, dass wohl nochmals welche an die Westfronst verlegt wurden, jedoch ohne ausreichend Munition. Was mir eh nicht einleuchtet.
Aber wie gesagt, es geht mir hauptsächlich um das XVIII. Korps bei Verdun (Orne) im St. Mihiel-Bogen und in den Vogesen.
Die Autoren Dorsten/Wünsche in "Der 1. Weltkrieg" aus dem DDR-Militärverlag behaupten sogar, dass die Verlegung von Truppen abgeschlagen wurde. Nur die Artillerie sei verlegt worden.

Wobei, wie gesagt, echt interessant wäre, ob das Korps von der Piave-front herausgezogen wurde, oder ob es aus dem Osten kam.


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