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BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 08:53 

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Umbau im Heeresgeschichtlichen Museum Wien (15863/J)

Zitat:
1. Wie hoch sind die Kosten für diesen Umbau?

2. Welche baulichen Maßnahmen sind geplant?

Zitat:
4. Wird es zusätzliche Ausstellungsflächen geben? Wenn ja, wie viele? Wenn nein, warum nicht?

    Zitat:
    Zu 1, 2 und 4:

    Die Militärhistorische-Saalgruppe „Sarajewo – 1. Weltkrieg“ wird anlässlich des im Jahr 2014 weltweit stattfindenden 100-Jahr-Gedenkens an den Ausbruch des 1. Weltkrieges auf Grund ihrer in museumsdidaktischer und -pädagogischer Hinsicht bestehenden Überalterung neu gestaltet. Bei dieser Gelegenheit wird eine zusätzliche Ausstellungsebene durch Absenkung des derzeitigen Bodenniveaus und Einziehung eines darüberliegenden Plateaus geschaffen. Weiters sind der Einbau eines Liftes und zweier Hebebühnen sowie die erforderlichen Maßnahmen der Haustechnik (Fußbodenheizung, Luftheizung, Belüftung, Vorarbeiten für Klimatisierung), Brandschutz- und Fluchtwegmaßnahmen, Schaffung von Barrierefreiheit, Elektroarbeiten, Sicherheitstechnik und Kommunikationsanlagen in Aussicht genommen. Die Kosten dieser Umbaumaßnahmen betragen derzeit rund 2,5 Mio. Euro.

Zitat:
3. Wie wird die Innenausstattung gestaltet?

    Zitat:
    Zu 3:

    Im Jahr 2012 wurde auf Grundlage von inhaltlichen und konzeptionellen Rahmenvorgaben ein internationaler Ideenwettbewerb zur Neugestaltung dieser Saalgruppe durchgeführt. Die Innenausstattung – Wandvitrinen, mobile, freistehende Vitrinen, hängende und freistehende Objekte, audio- und visuelle Medien, grafische und szenische Darstellungen, Lichtkonzept etc. – orientiert sich am Siegerentwurf.

Zitat:
5. Wie hoch waren die Kosten von Umbauarbeiten seit dem Jahr 2005?

    Zitat:
    Zu 5:

    In dieser Saalgruppe wurden seit dem Jahr 2005 keine Umbauarbeiten getätigt.

Zitat:
6. Wie viele Besucher erwartet man sich zusätzlich durch den Umbau?

    Zitat:
    Zu 6:

    In den letzten sechs Jahren vor der Schließung der „alten“ Saalgruppe im Jahr 2012 betrug die jährliche Besucherzahl durchschnittlich 140.819 Personen. Ab der Eröffnung der neugestalteten Saalgruppe wird ein spürbarer Besucherzuwachs erwartet.


Sachausschreibung für 1030 Wien, Arsenal, HGM ,Generalunternehmerleistungen (26. Februar 2013)

Zitat:
Auftragsbezeichnung: S95510/51-MIMZ/2013 Adaptierung 1. Weltkriegsaal; Generalunternehmerleistungen, Schaffung zusätzlicher Ausstellungsebenen durch Absenkung des derzeitigen Bodenniveaus sowie Errichtung eines darüber liegenden Plateaus, Einbau eines Liftes und 2 Hebebühnen, sowie erforderlichen Haustechnik- (Heizung, Lüfung) und Elektroarbeiten.


Klingt sehr vernünftig. Im HGM gäbe es allerdings noch wesentlich mehr zu tun: Eigentlich müssten alle Ausstellungen umgestaltet werden, insbesondere der Radetzkysaal, bei dem die Probleme bei der Präsentation besonders offensichtlich sind. Es fehlen flächendeckend notwendige Informationen zu den historischen Zusammenhängen - die Ausstellungen beschränken sich ausschließlich auf eine Ansammlung mehr oder weniger beliebiger Objekte, ohne dem Besucher die notwendigen historischen oder technischen Hintergrundinformationen zu bieten. Abgesehen davon kommen die Erste Republik und der Ständestaat, der Zweite Weltkrieg, die Besatzungszeit und die Zweite Republik (die sich auf den Panzergarten vor dem HGM beschränkt) viel zu kurz bzw. werden überhaupt nicht behandelt.

______________________________________


Arsenal Wien Neu (Arichtekturwettbewerb; 2007)



Zuletzt geändert von theoderich am 18. Jan 2014, 01:35, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 10:45 

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Sachausschreibung für GZ S95510/584-MIMZ/2013; 1030 Wien, Arsenal, Ghegastr., Heeresgeschichtliches Museum, Obj. 018, Adaptierung 1. WK-Saal, Beleuchtung - Lieferung



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BeitragVerfasst: 01. Dez 2013, 09:21 

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Dichtes Programm erinnert an Ersten Weltkrieg

Zitat:
Neue Ausstellungsräume rund um Ersten Weltkrieg

Das Heeresgeschichtliche Museum Wien (HGM), wo etwa der blutige Uniformrock Franz Ferdinands aufbewahrt wird, eröffnet am Jahrestag des Sarajevo-Attentats am 28. Juni die 3,8 Mio. Euro teure umfangreiche Neugestaltung der Ausstellungsräume rund um den Ersten Weltkrieg.



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BeitragVerfasst: 27. Jun 2014, 18:44 

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„Der Erste Weltkrieg“ im HGM

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Zitat:
„Wir haben auf Installationen und Emotionalisierung bewusst verzichtet und eine nüchterne Darstellung gewählt“, sagte Christian Ortner, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM). In der neuen Dauerausstellung „Der Erste Weltkrieg“ sind rund 2.000 Exponate zu sehen, darunter auch eines der bekanntesten Stücke des HGM, das offene Graef & Stift-Automobil des Grafen Harrach, in dem Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo angeschossen wurde.

Waffen und Gemälde

In 35 Vitrinen sind vorwiegend Waffen, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände zu sehen. Eine 81 Tonnen schwere 38-Zentimeter-Belagerungshaubitze, eine durch einen Treffer beschädigte Panzerkuppel aus der schwer umkämpften Festung Przemysl, ein Albatros-Doppeldecker, Granaten ungeheuren Kalibers, aber auch kurios anmutende Prototypen wie eine Bogenschleuder für Handgranaten dominieren die Säle.

Der militärische Aspekt, den man, so Ortner, schließlich als einziges Museum kompetent darstellen könne, dominiert die neue Ausstellung, in der auch einige Filmdokumente integriert sind und das bedeutendste Kunstwerk des Hauses, das Gemälde „Den Namenlosen 1914“ von Albin Egger-Lienz, einen Ehrenplatz bekommen hat.

Blick nicht mehr nur an die Front

Seit der letzten Neuaufstellung 1992 habe es etliche neue wissenschaftliche Erkenntnisse gegeben, schilderte Ortner, der die Neuaufstellung selbst kuratierte. Daher beschäftige sich die Schau nicht nur mit den Ereignissen an den Fronten, sondern auch mit bisher museal kaum berücksichtigten Themen wie Frauen im Krieg, Kriegsgefangenen, Militärjustiz, Freiwilligenheere, Heimkehr und Invalidität.

Diese „Querschnittsmaterien“ gehen in der grundsätzlich chronologischen Anordnung der Schau jedoch weitgehend unter. Wer etwa das 2011 nach einem umfassenden Umbau wiedereröffnete Militärhistorische Museum in Dresden kennt, weiß, wie das Leid und die in alle Aspekte des menschlichen Leben eingreifende Totalität des Krieges in heutigen Museumsausstellungen dargestellt werden können.


Sieht deutlich besser aus, als die antiquierte Präsentation die ich noch vor zwei Jahren erleben musste. Die neu gestaltete Website des HGM ist auch ein Fortschritt. Ich wusste gar nicht, dass die Patrouillenboote auch Teil des HGM sind.


Zuletzt geändert von theoderich am 28. Jun 2014, 23:08, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28. Jun 2014, 22:55 

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BeitragVerfasst: 29. Jun 2014, 14:08 
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HGM: NEUERÖFFNUNG 1. WELTKRIEG

Unser Rundgang durch die neu eröffnete Saalgruppe “1.Weltkrieg” im Heeresgeschichtlichen Museum Wien. Die Räume wurden anlässlich des 100. Jahrestages aufwändig umgestaltet bzw. erweitert.

Weiterlesen: http://www.doppeladler.com/da/kuk/hgm-1-weltkrieg-neu/


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BeitragVerfasst: 29. Jun 2014, 15:45 

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Wie sieht es eigentlich mit der Lesbarkeit der Beschriftungen sowohl zu den Objekten als auch zum historischen Kontext aus?


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BeitragVerfasst: 30. Sep 2014, 07:03 

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Ich war gestern Nachmittag zum ersten Mal seit drei Jahren wieder im Heeresgeschichtlichen Museum (Leider erst relativ spät, wodurch ich nicht besonders viel Zeit für die neue Ausstellung hatte. Einen Teil der Ausstellung im WK1-Saal konnte ich nicht besichtigen. Um sich intensiver mit den Objekten auseinanderzusetzen, muss man einen längeren Zeitraum investieren.). Und ich war sehr beeindruckt: Die Präsentation ist wirklich hochwertig und lehrreich. Dass man den früheren Artilleriesaal nun in die Ausstellung integriert hat, hat sich ebenfalls bezahlt gemacht. Es empfiehlt sich übrigens den Aufpreis für einen Audioguide zu zahlen - selbst wenn man kein Laie ist.


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