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Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
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Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 15. Jan 2014, 14:05

German Army shapes up for future

During the TDN UK Force Protection and Manoeuvre conference, held late in 2013 in Rome, Italy, Lieutenant Colonel Dirk Belda of the German Army Concepts and Capabilities Development Centre (ACCDC) based in Cologne, outlined the centre's role in the future shape of the German Army.

The army received 185 Krauss-Maffei Wegmann PzH 2000 155 mm/52 cal self-propelled (SP) artillery systems, the last of which arrived in 2002.

PzH 2000 vehicles are being reduced to a frontline strength of only 89 units, but the army is hosting a competition to supply a new 155 mm high explosive projectile with increased range and accuracy.

The two contenders for that requirement are the United States' Raytheon with its M982 Excalibur, and Italy's Oto Melara teamed with Germany's Dieht BGT with its Volcano.

The army's large fleet of European-built multiple rocket launchers (MRLs) is being reduced to just 38 units. These are to be upgraded under the leadership of Kruss-Masffei Wegmann with a new European fire control system also procured by France and Italy.

MRLs in German Army service are referred to as the MARS, with the upgraded version designated the MARS II.

Guided MRL rockets will be procured from Lockheed Martin Missiles & Fire Control and these are meant to provide a significant increase in range as well as a precision effect.



MARS II und die neue Munition GMLRS (Guided Multiple-Launch Rocket System)

Die Entwicklung und Beschaffung der GMLRS-Raketen erforderte eine Kampfwertsteigerung der MARS Werfer, welche nun unter dem Namen MARS II geführt werden. Dieses Zusammenspiel MARS II und GMLRS ermöglicht die hochpräzise Bekämpfung von Punkt- und Einzelzielen.

In Kooperation mit verschiedenen europäischen Herstellern führt KMW die Kampfwertsteigerung und Modernisierung inzwischen für mehrere Nationen durch:

    • Deutschland: von MARS auf MARS II
    • Italien: von MLRS auf MLRS improved
    • Frankreich: von MLRS auf Lance Roquette Unitaire (LRU)

Die Kampfwertsteigerung umfasst folgende Einzelmaßnahmen:

    • Integration des europäischen Feuerleitsystems (European Fire Control System/EFCS) zum Verschuss von gelenkten Raketen (GMLRS)

    • Ersatz der hydraulischen Richtantriebe durch ein von KMW entwickeltes elektrisches Richtsystem (Electrical Launch Drive System/ELDS), das ein schnelleres Richten ermöglicht und den bisherigen Wartungs- und Instandsetzungsaufwand gegenüber dem hydraulischen System reduziert.

    • Einbau einer neuen vollautomatischen und ozonfreien Feuerlöschanlage für den Motorraum. Sie ermöglicht eine automatische Brandüberwachung und Brandbekämpfung, auch bis 24 Stunden nach Abschaltung des MARS II Werfers. Dieses Nachrüstungspaket wird, im Unterschied zu den beiden anderen Kampfwertsteigerungsmaßnahmen, nur in Deutschland und Italien genutzt.

Derzeit werden die beiden GMLRS Varianten UNITARY (Sprengkopf) und SMArt (Suchzünder Munition Artillerie) vom Feuerleitsystem des MARS II unterstützt. Weitere Munitionstypen befinden sich in der Entwicklung.



Launcher Communication & Control System (LCCS)

Im Auftrag von Thales Communications (Italy) entwickelt ifp die highlevel Software des Launcher Communication & Control System (LCCS) mit QNX 6.3 als Plattform und QNX Momentics als IDE. Das LCCS ist Teil des European Fire Control System (EFCS). Es dient als Schnittstelle zwischen Kommandostelle, Trägerfahrzeug und Waffenanlage des luftverlastbaren Raketenwerfers MARS. Das Richten der Waffenanlage erfolgt über 2 Encoder als CAN Knoten. Die Richtwinkel werden in Abhänigkeit von Lagewinkeln ermittelt und überwacht. Die Hardware in Form eines PC 104 Stacks enthält das eigentliche CPU Board, ein CAN Board mit 2 Kanälen, ein RS 485 Board sowie ein Ethernetboard. Als Protokoll zwischen den CAN Knoten und einem "CANnode Master", der als Verwaltungsdienst für die CAN Knoten dient, wird das CANopen Protokoll verwendet. Die Implementierung des Steuerprozesses des Systems wird in C++ unter QNX 6.3 realisiert. Das Waffensystem soll in der Lage sein von Lockheed Martin hergestellte und GPS geführte GMLRS (Guided Multiple Launch Rocket System) Raketen abzufeuern. Hierzu müssen alle relevanten Werte eines GPS Empfängers wie Almanac, Ephemeris etc., die im Format ICD-GPS-153C vom GPS Space Segment geliefert werden vorgehalten und zeitgerecht an die Waffen übertragen werden. Diese rollstabilisierte Rakete wird über 4 Canards gelenkt und erreicht Ziele bis zu 75 km mit GPS Genauigkeit.

Die Software wurde mittlerweile um den Waffentyp SMArt (Suchzündermunition Artillerie) und UNITARY (eine Präzisionswaffe) erweitert. Beim Einsatz des Waffentyps SMArt werden die Wetterdaten im Zielgebiet in die Subgeschosse übertragen.

Im April 2006 erfolgte am Capo San Lorenzo auf Sardinien der erste erfolgreiche Schuss einer GMLRS Rakete in Europa.


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 28. Jun 2014, 19:45

Europäische Sicherheit & Technik

21. Juni

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Die Ergebnisse der Tests von zwei (konkurrierenden) gelenkten Artillerie-Geschossen wurden diese Woche verkündet: Die Excalibur fand erstmals mittels Laserlenkung ihr Ziel und die Vulcano demonstrierte erstmals die Fähigkeit zum „Plug and Play“ verschiedener Sensoren für die Endphasenlenkung. Beide Geschosse sind im Rennen um die Präzisionsmunition für die Panzerhaubitze 2000 (PzH 2000).

Die Vulcano erzielte bei ihren Tests in der mit GPS- und Laser-gelenkten Version die von einer Punktzielmunition geforderte Präzision. Nach der kurzen Findungsphase fliegt die Vulcano lange Zeit ungesteuert. Mit dem Überschreiten des höchsten Punktes der zunächst noch ballistischen Flugbahn erfolgt dann die Gleitphase mit GPS-Lenkung. Der Lasersuchkopf startet schließlich die Zielfindungsphase mit anschließender Verfolgung und Zerstörung des markierten Punktes. Wann sich der Lasersuchkopf zuschaltet, ist frei wählbar und hängt von den örtlichen und taktischen bzw. operationellen Gegebenheiten ab.

Die ersten Tests mit der GPS- und Laser-Lenkung fanden bereits im Frühjahr des letzten Jahres statt und die Vulcano zeigte im Zuge der gesamten Erprobungskampagne bei unterschiedlichen Reichweiten ihre Leistungsfähigkeit.

Erstmals erfolgten bei der jüngsten Erprobung von einer PzH2000 aus auch Tests mit der Infrarot- (IR) Lenkung zur Demonstration der Zielerkennungs- und Zielverfolgungsfähigkeit. Die IR-Endphasenlenkung soll jedoch nur in der 127 mm-Marineversion realisiert werden. Deutschland beschafft allerdings die ungelenkte Vulcano-Version für ihre Marine. Die gelenkte ist bei der Bundeswehr nur für die PzH2000 in der Auswahl. Die italienische Marine beschafft hingegen die gelenkte Vulcano für ihre Einheiten.

Das „Plug and Play“ verschiedener Sensoren für die Endphasenlenkung wurde mit der IMU/GPS-Lenkung für die mittlere Flugphase demonstriert. Es handelt sich dabei um eine weitere Version, bei der das GPS die Lenkung übernimmt und eine inertiale Meßeinheit (IMU) – bestehend aus Kreiselachsen für die Rotationsmessung und Beschleunigungsmesserachsen für die Messung von Linearbeschleunigungen – die Endphase stabilisiert. Sie sind für die155 mm und 127 mm-Vulcano-Munitionsvarianten identisch.

Das Vulcano-Programm nähert sich somit seinem Abschluss und kann in naher Zukunft mit einer niedrigen Fertigungsrate anlaufen.

Etwas weiter am Anfang der Entwicklungsphase steht die Excalibur S mit der Laserlenkung. Die GPS-gelenkte Excalibur Ib – die Grundlage für die Excalibur S – ist bereits einsatzerfahren. Neu kommt nun die Laserlenkung zur weiteren Erhöhung der Präzision hinzu. Ebenso wie bei der Vulcano übernimmt zunächst dass GPS die Steuerung des Geschosses und erst in der Endphase schaltet sich der Laser auf.

Wie auf dem Foto zu sehen ist konnte die Excalibur S dabei bereits beim ersten Schuss das anvisierte Fahrzeug – das allerdings still stand – erfolgreich bekämpfen.

Die Laserlenkung bietet mehrere Vorteile. So lässt sich die Forderung der Bundeswehr nach einer Missionsabbruchfähigkeit nur mit der Laserlenkung realisieren.

Zudem bietet die Laserlenkung eine weitaus höhere Präzision. So erreicht die Vulcano mit Laser eine Genauigkeit von unter einem Meter um das Ziel. Dank der Beleuchtung durch das Joint Fire Support Team ist mit Laser-gelenkter Munition sogar die wirksame Bekämpfung von fahrenden Zielen möglich.

Beide Geschosse – bei der Excalibur allerdings die rein GPS-gelenkte Ib und nicht die Laserguided S – sind bereits erfolgreich von einer deutschen PzH 2000 verschossen worden. Beide zeigten dabei Vor- und Nachteile. Die Vulcano besitzt eine höhere Reichweite und Präzision, benötigt aber als Unterkalibergeschoss wegen der abfallenden Treibspiegel einen Sicherheitsbereich von wenigen hundert Metern vor der PzH 2000. Die Excalibur braucht als Vollkalibergeschoss zwar keinen Sicherheitsbereich, hat dafür aber Probleme mit der automatischen Geschosszuführung.

Beide Geschosse würden eine deutliche Steigerung der Fähigkeiten des Heeres bedeuten, da Präzisionsschläge und die Bekämpfung von Punktzielen nicht mehr allein der Luftwaffe überlassen blieben. Die PzH 2000 könnte mit dieser präzisionsgelenkten Munition zudem eine deutliche Erhöhung der Reichweite realisieren, auf 80 km (Vulcano) bzw. 50 km (Excalibur).

Experten des Heeresamtes und des BAAINBw haben die Tests der Laser-GPS-gelenkten Vulcano und der GPS-gelenkten Excalibur als Beobachter begleitet und sind mit den Ergebnissen bisher sehr zufrieden. Da die Erprobung der Vulcano sich bereits dem Ende nähert dürfte sich an dieser Zufriedenheit auch wenig ändern während die Excalibur, zumindest in der lasergelenkten Version, ihre Fähigkeit noch in weiteren Tests unter Beweis stellen muss.


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 09. Sep 2015, 16:15

Ein interessanter Artikel vom Oktober 2014:

    Honing on the range: Germans fire precision artillery at U.S. Army Yuma Proving Ground (16. Oktober 2014)

    Bild

    PGK has undergone a variety of testing at U.S. Army Yuma Proving Ground for about seven years and is now in production. Its latest testing to demonstrate compatibility with our European allies, involved firing PGK-enhanced rounds from the German Army's 155mm howitzer, the PzH 2000, which is significantly larger than its American equivalent, the M109A6 Paladin.

    "It's a good opportunity for us to understand how PGK works when fired out of a 52-caliber tube, which differs from the 39-caliber U.S. tubes," said Pete Burke, deputy project manager for Combat Ammunition Systems. "The longer tube means longer range and higher muzzle velocity, which is something the PGK has yet been tested for, but should work in. This is to verify the performance and hopefully spark interest in Europe among our allies to buy PGKs."

    In recent years, the PzH 2000 has achieved a growing popularity with other countries belonging to the North Atlantic Treaty Organization. When fully rigged, the German self-propelled howitzer weighs in at over 55 tons, nearly twice as heavy as the Paladin self-propelled howitzer, and boasts a range of nearly 40 kilometers. Partner nations within NATO need compatibility between their respective weaponry and have a keen need for a semi-guided artillery capability at relatively low cost, which makes testing the PGK fuse critical.

    "Yuma is an ideal destination for artillery testing," said Hans-Peter Albert, German project manager for the PzH 2000. "The test conditions cannot be found in Europe, for we do not have these wide open spaces. YPG is a flexible organization and we really like the culture."

    YPG has extensive experience testing materiel for friendly foreign nations, and in this test YPG weapons operators shared test fire duties with their counterparts in the employ of the German Army's acquisition force.

    "Our gunners do the actual firing and preparatory work on the round prior to firing," said Ron Jackson, YPG test officer. "They then turn it over to the German crew."

    With each test fire that took place last month, high speed camera operators used three cameras to capture the round's first 200 feet of flight at more than 2,000 frames per second, while trackers operating kineto tracking mounts filmed the round's distant flight, and also collected telemetry data from the PGK fuze in mid-air.

    In addition to the data gathered, the test provided a working forum in which to discuss the possibility of future cooperative artillery programs between the United States, Germany, Sweden, and the Netherlands.


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 02. Jul 2016, 11:45

IDE’s WiSPR to upgrade German PzH2000 Communications

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IDE (INTRACOM Defense Electronics) received a 4.1 million Euro order from Krauss Maffei Wegmann (KMW) for WiSPR intercommunication systems, in the frame of the PzH2000 retrofit program of the German Army.

This follows the successful completion of the prototype PzH2000 retrofit program, which was concluded in 2013, and where WiSPR proved once more its superior communications capabilities under significantly noise-burdened environments. WiSPR system deliveries for this program will be completed within May 2017.


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 07. Jun 2017, 21:34

VULCANO 155 mm für die Heeresartillerie – V155GLR/SAL

Die gelenkte Artilleriemunition 155 mm kann von der Panzerhaubitze 2000 (PzH2000), den FH-70- und M-777-A2-Feldhaubitzen sowie von den CAESAR- und M109-Panzerhaubitzen zur präzisen Bekämpfung von Bodenzielen verschossen werden. Die Lenkmunition ist als Dual-Mode-System ausgelegt: Sie demonstriert Präzision durch die Kombination von GPS-gestützter Navigation und die im Endanflug zum Einsatz kommende Laser-Lenkung mittels Semi-Active Laser (SAL). Damit lassen sich die Defizite einer rein GPS-gesteuerten Munition, die eine vorprogrammierte Zielkoordinate anfliegt und Zielortungsfehler nicht kompensieren kann, vermeiden. Die neue SAL-gelenkte VUCANO-Munition bietet erstmals die Möglichkeit, mit dem ersten Schuss präzise das Ziel zu treffen. Und noch ein Plus kommt hinzu: Bei einem erforderlichen Missionsabbruch nach dem Verschießen der Munition kann das Geschoss mit dem Beleuchtungslaser in ein neutrales Zielgebiet gelenkt werden.

Status

Die Auslieferung der VULCANO-Lenkmunitionsfamilie 127 mm/155 mm an die deutschen und italienischen Streitkräfte ist ab 2017/18 geplant.


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 12. Sep 2017, 04:07

Rockwell Collins launches NavHub navigation system with German Armed Forces

The German Ministry of Defense selected Rockwell Collins’ NavHub navigation system to provide Global Navigation Satellite System (GNSS) availability to a variety of its military vehicles.

The NavHub system serves as a next-generation GNSS- and Military-Code (M-Code)-enabled solution for the German Armed Forces. Customizable for ground and maritime platforms, NavHub provides a variety of vehicle interfaces, meets the standards required by military vehicle operators, and allows users to receive data from multiple secure and open-service GNSS constellations to simultaneously confirm the navigational solution. Access to multi-constellation GNSS and GPS M-Code will provide a significantly enhanced navigational solution over the current GPS-only solution.

Work under the contract will be performed in Rockwell Collins’ facilities in in Europe.


NavHub GNSS navigation system



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Zuletzt geändert von theoderich am 13. Sep 2017, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von PzBrig15 » 12. Sep 2017, 19:58

Die Bilder wirken auf mich etwas befremdlich. Ungeachtet der Zündungsart ( Annäherungszünder / Luftzündung über Grund-Objekt) sind die Beschädigungen sehr gering. Ein Fahrzeug mit mittelmäßigem Schutz hätte sicherlich kaum im Innenraum bei der Infrastruktur und Besatzung kaum Schäden verursacht. Eine solch teure Bekämpfung mit einem so geringen Ergebnis mag zwar sehr zielgenau sein , geringste Kollateralschäden verursachen aber auch sehr wenig Wirkung erzielen. Ob dies in einem geeigneten Konsens zu den Geschoßkosten ist ??? Da gibt es sicherlich Waffenwirkung mit anderen Ergebnissen.
Klagt nicht , kämpft !!!

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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 11. Okt 2017, 11:41

Guided Ammunition Abort System demonstrator successfully completed

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The European Defence Agency’s ‘Mission Abort System for Guided Ammunition’ (MAS) project, launched late 2013, has successfully demonstrated a generic system to cancel the flight of gun launched precision ammunition, when the projectile exits the pre-defined safety corridor.

The project, sponsored by both the German and Italian MoDs in the frame of EDA’s Capability Technology (CapTech) Ammunition Technologies group, addresses the challenge that affects most European shooting ranges: they are too narrow and too short to adhere to the necessary safety areas for shooting tests with guided ammunition.

So as to enable European shooting ranges to perform this test firing, a generic mission abort system was designed and demonstrated. In the event of a deviation from the predefined flight path, the system will break down the projectile into two parts and these parts will not leave the surface danger area. The project progressed through several phases from concept through to overall design, more detailed designs, construction, integration, and design verification tests.

The aerodynamic analysis, safety area calculations, and reliability analysis were also undertaken. The final test consisted of firing of two MAS demonstrators with the Howitzer PzH2000 and was conducted at Meppen Proving Ground (WTD91) in Germany in the third quarter of 2016.

Possible miniaturisation of electronic components could facilitate the integration of MAS into rounds with calibres smaller than 70 mm. Another possibility might be the implementation of MAS into operational ammunition.

The demonstrator was developed by Diehl BGT Defence and Finmeccanica and the test projectile used was the Vulcano 155mm (subcaliber 92 mm).


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von innsbronx » 16. Okt 2017, 15:44

PzBrig15 hat geschrieben:Die Bilder wirken auf mich etwas befremdlich. Ungeachtet der Zündungsart ( Annäherungszünder / Luftzündung über Grund-Objekt) sind die Beschädigungen sehr gering. Ein Fahrzeug mit mittelmäßigem Schutz hätte sicherlich kaum im Innenraum bei der Infrastruktur und Besatzung kaum Schäden verursacht. Eine solch teure Bekämpfung mit einem so geringen Ergebnis mag zwar sehr zielgenau sein , geringste Kollateralschäden verursachen aber auch sehr wenig Wirkung erzielen. Ob dies in einem geeigneten Konsens zu den Geschoßkosten ist ??? Da gibt es sicherlich Waffenwirkung mit anderen Ergebnissen.


Das hat mich auch erstaunt. Auf den ersten Blick fällt der Unterschied gar nicht auf!

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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 16. Okt 2017, 15:54

Es wäre interessant gewesen, wie die Wirkung ausgesehen hätte, wenn rund um das Fahrzeug ein Splittergarten angelegt worden wäre?


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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 17. Okt 2017, 13:09

EDA details Mission Abort System for guided projectiles

An EDA official working on the project, told Jane’s that two rounds were fired from the PzH2000 howitzer at range of more than 20 km during the final demonstration tests, adding that the MAS activated several seconds into the flight, “We have used the 155 mm Vulcano projectile with a sub-calibre of 92 mm for the demonstrator, however we can also configure the system for the 127 mm Vulcano, which has a sub-calibre of just 70 mm.”

The Vulcano warhead is replaced by an on-board MAS reaction system that consists of an RF receiver and a small detonation charge. The ground station monitors the projectile while in flight and sends safety signals at regular intervals through a datalink.

If the projectile leaves the pre-determined safe trajectory, which includes an additional safety margin, the ground system terminates any communication with the projectile, upon which the charge detonates and breaks the projectile into two parts.



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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von PzBrig15 » 02. Dez 2017, 12:34

Das ArtLBtl 345 der Bundeswehr hat die Übung " Celtic Storm II " in der Nähe Ihrer Heimatbasis ( Idar Oberstein / Rheinland-Pfalz) absolviert. Die Hauptwaffensysteme der Artillerie , die PzH2000 und der Raketenwerfer MARS II waren u.a. im Einsatz. Meine Bilder vom Besuch findet Ihr unter folgenden Adressen :

https://www.flickr.com/photos/pzbrig15/albums/72157687906890332

und

https://www.facebook.com/combatcameraeurope.pictures/
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Re: Bundeswehr: Kampfwertsteigerungen für PzH2000 und MLRS

Beitrag von theoderich » 08. Dez 2017, 09:20

Historischer Raketenabschuss – Bundeswehr feuert Hochpräzisionsmunition in Schweden ab


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