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BeitragVerfasst: 28. Jun 2015, 21:19 

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BeitragVerfasst: 25. Jul 2015, 16:13 

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Rüstung: Milliarden-Rechenfehler im Verteidigungsministerium

Zitat:
Das Verteidigungsministerium hat sich bei der Entwicklung der Kosten von zwei bedeutenden Rüstungsprojekten um jeweils rund eine Milliarde Euro verrechnet. Dies geht aus einem internen Bericht des Ministeriums auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Gesine Lötzsch hervor.

Zitat:
Auch beim Schützenpanzer "Puma" sind die Rechenexperten des Bendlerblocks durcheinandergekommen. So liege der "Puma" nicht rund 2,3 Milliarden Euro über den ursprünglichen Planungen, sondern 1,3 Milliarden Euro. Als Ursache für die verschwundene Milliarde gibt das Verteidigungsministerium an, man habe sich zunächst fälschlich auf eine "grobe Schätzung" verlassen. Das Ministerium räumte ein, dass beide Fehler erst "während der Bearbeitung" der Anfrage bemerkt worden seien.



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BeitragVerfasst: 26. Jul 2015, 23:27 

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Jetzt mag man mich eines besseren belehren, aber wenn etwas nicht 2.3mrd € teurer wird, sondern nur 1.3, ist dass dann nicht eigentlich was gutes?


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BeitragVerfasst: 01. Aug 2015, 22:43 

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Europäische Sicherheit & Technik hat geschrieben:
Panzergrenadiere

Die PzGrenTr wird mit dem neuen Schützenpanzer (SPz) Puma zu vielfältigen Einsatzoptionen befähigt. Kennzeichnend ist die Fähigkeit zum schnellen Wechsel zwischen auf- und abgesessener Kampfweise. Damit besitzen die PzGren eine „infanteristische“ Komponente, womit sie sich neben Infanteriekräften auch für friedenserhaltende Einsätze besonders eignen. Die Verbringung im Lufttransport für Einsätze in weit entfernte Regionen ist einschließlich des SPz Puma möglich. In den Kernbrigaden des Heeres wird es jeweils ein bis zwei PzGrenBtl geben, mit Ausnahme der GebJgBrig 23. Insgesamt stehen neun PzGrenBtl zur Verfügung, zwei nichtaktive (na) Btl kommen hinzu. Damit wurde die PzGrenTr um ein aktives Btl verstärkt.

Die Gliederung der PzGrenBtl gleicht jener der alten Heeresstruktur. Je drei Kampfkompanien mit jeweils drei PzGrenZg sind unterstellt. In jeder PzGrenKp gibt es zudem noch eine selbstständige Scharfschützengruppe (SSchtzGrp). Auch im HEER2011 gibt es leider keine eigene Mörserkompanie (MrsKp) in den PzGrenBtl. Die PzGren verfügen heute noch über den SPz Marder mit 20-mm-Maschinenkanone (Rheinmetall), moderne Panzerabwehrmittel einschließlich Milan auf ca. 2.000 m Höchstkampfweite sowie verschiedene Handwaffen.

In Zukunft wird jede PzGrenKp im Einsatz über 14 SPz Puma verfügen. Ein PzGrenZg hat neben dem Zugtrupp drei PzGrenGrp und vier SPz. Die Grp besteht aus neun Soldaten, wovon sechs Soldaten als Schützentrupp – geführt von einem Feldwebel – für den „infanteristischen Kampf“ absitzen können.

Der SPz Puma des Hauptauftragnehmers Projekt System & Management (Rheinmetall und KMW) hat ein herausragendes Fähigkeitsprofil. Ihn kennzeichnen die hohe taktische Beweglichkeit sowie Luftverlegbarkeit im Transportflugzeug A400M, ein starker Schutz, Feuerkraft und genügend Platz für die PzGrenGrp und deren vielfältige Ausrüstung. Die Anbindung an das FüWES IFIS der Kampftruppen und damit das Führungs- und Informationssystem Heer (FüInfoSysH) ist auch gegeben. Die stabilisierte 30-mm-Bordmaschinenkanone in einem unbemannten Turm erzielt hohe Wirkungen auf Kampfentfernungen gegen harte und weiche Ziele sowie Luftziele bis 3.000 m. Es können Vollgeschosse, unterkalibrige Munition (APFSDS-T) oder Air Burst-Munition mit Zeitzündertechnologie verschossen werden. Mit einem achsparallelen Maschinengewehr 4 von Heckler & Koch wird auf 1.000 m Entfernung gewirkt.

Das „Mehrrollenfähige Leichte Lenkflugkörpersystem“ (MELLS) ist die Eurospike LR des Konsortiums EuroSpike (Rheinmetall, Diehl BGT Defence und Rafael/Israel). Beim Puma wird diese am Turm angebaut, aber nicht vor 2017 oder 2018 verfügbar sein. Damit werden Panzer, Hubschrauber und feste Infrastruktur horizontal oder durch top attack bis auf 4.000 m Entfernung unter allen Sichtbedingungen bekämpft. Zum Verschießen von letalen und nichtletalen Sprengkörpern auf 60 bzw. bis 400 m, u.a. mit Nebel, Flashbang und CS, soll am Heck eine Sekundärwaffe (Rheinmetall) angebracht werden. Hinzu kommt das multifunktionale Selbstverteidigungssystem von Airbus DS/KMW/Rheinmetall als „Softkill“-Schutzsystem.

Ab diesem Jahr werden für das Heer bis 2020 insgesamt 350 SPz Puma beschafft. Die ersten Puma sind im Ausbildungszentrum Munster angekommen, um die Ausbildung für die Führer am neuen Gerät zu gewährleisten. Dort werden durch eine extra geschaffene Einführungsorganisation auch die Fahrzeuge vom Hersteller übernommen und komplettiert an die Truppe übergeben. Die Erstausbildung der PzGrenKp am neuen Schützenpanzer von drei Monaten erfolgt hier ebenfalls. Als erster Truppenteil soll das PzGrenLehrBtl 92 ausgestattet werden. 2015 ist für das Heer der Zulauf von gut 50 SPz Puma geplant.



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BeitragVerfasst: 22. Sep 2015, 21:28 

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ASCHERT, Hptm Andreas: Freundeskreise tauschen sich aus – Die Panzergrenadier- und Panzertruppe in Munster. „Aktiv. Attraktiv. Anders“ (Das schwarze Barett, Nr. 53/2014)

Zitat:
Die Panzertruppen - „Aktiv. Attraktiv. Anders“ war die Thematik, zu der Generalmajor Walter Spindler und Generalleutnant Carsten Jacobson zum Symposium 2015 nach Munster geladen hatten. Vom 5. bis 6. März fand das alljährliche Symposium des Freundeskreises der Panzergrenadiertruppe und des Freundeskreises Offiziere der Panzertruppe am Ausbildungszentrum Munster statt.

Zitat:
Entwicklung der Waffensysteme

Darüber, dass der PUMA ein sehr komplexes System ist, wusste beim Symposium Oberstleutnant Volker Schmank
von der Technischen Schule Landsysteme in Aachen zu berichten. „Die Optik, das Chassis, der Antrieb und viele weitere Teile führen zu einer Komplexitätsfalle“, so Oberstleutnant Schmank. Er sieht daher momentan ein Problemfeld in der Thematik der Ersatzteilkette. Man dürfe, so Schmank, nicht vergessen, dass es sich beim PUMA um ein neues Waffensystem handelt, mit neuen Technologien wie dem modularen Schutz, der Stabilisierten Waffenanlage oder einem Bordnetz mit 400 Volt. In der Beschaffung und Instandhaltung ist dieses einer schwer beherrschbaren Dokumentation geschuldet.



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Automatic cannon
MK30-2/ABM 30mm x 173




Rheinmetall Machine Gun RMG.50



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BeitragVerfasst: 04. Jan 2016, 19:24 

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Zitat:
Europäische Sicherheit & Technik

In den nächsten Tagen beginnt das Panzergrenadierbataillon 33 als erste Einheit mit der Ausbildung am Schützenpanzer Puma. Bisher fand nur die Ausbildung der Ausbilder statt. Nach einer viermonatigen Ausbildung wird das PzGrenBtl 33 die Pumas zudem mit an den Standort – Neustadt am Rübenberge – nehmen, der neue deutsche Schützenpanzer kommt also in 2016 tatsächlich in der Truppe an.

Zitat:
Neben der Hauptwaffe ist achsparallel die ebenfalls vollstabilisierte Sekundärbewaffnung, ein 5,56mm MG4 mit 1000 Schuss in der automatischen Munitionszuführung verbaut, welches alternativ zur Hauptwaffe eingesetzt werden kann. Zusätzlich wird der SPz Puma mit einem voll integrierten Panzerabwehrlenkflugkörpersystem MELLS ausgestattet. Eine entsprechende Beauftragung wurde 2008 erteilt. Damit kann der Richtschütze bzw. der Kommandant entsprechend der Bedrohung angemessen mit der entsprechenden Waffe reagieren.

Darüber hinaus kann noch eine weitere turmunabhängige Sekundärwaffenanlage adaptiert werden, die durch den aufgesessenen Schützentrupp bedient wird. Sie lässt sich mit ihrer 76mm nicht letalen Munition zur Bekämpfung von Flächenzielen im Nahbereich des SPz Puma einsetzen. Darüber hinaus ermöglicht eine zusätzliche 40mm Munition mit letaler Wirkung die Bekämpfung von Punktzielen im näheren Umfeld des Puma. Zwei Schützen des Schützentrupps können mit ihren Handwaffen bei Bedarf über Luke nach hinten wirken.

Zitat:
Dieses neuartige System steht nun der Truppe für die Ausbildung in Munster zur Verfügung und ab zweitem Quartal 2016 auch im PzGrenBtl 33.

Zitat:
Technische Daten

    Gewicht, Konfigurationsstufe A (Air-transportable): 31,45 t

    Zulässiges Gesamtgewicht: 43,00 t

    Besatzung: 9 (6+3)

    Länge-Breite-Höhe (ca.): 7,6m – 3,9m – 3,6m

    Höchstgeschwindigkeit (Straße) vorwärts/rückwärts: 70/30 km/h

    Leistung des Triebwerks: 800 kW

    Fahrwerk: entkoppeltes Laufwerk mit hydropneumatischer Federung

    Turm: besatzungslos, ferngesteuert, Haupt- und Sekundärbewaffnung, sowie Periskop und Waffenoptik voll stabilisiert

    Hauptbewaffnung: MK 30-2/ABM, Kal. 30 mm

    Sekundärbewaffnung: koaxiales MG 4, Kal. 5,56 mm

    Periskop (PERI 17):

      glasoptische Sicht, WBG, Tagsichtkamera, Laserentfernungsmesser

    Waffenoptik (WAO): WBG, Tagsichtkamera, Laserentfernungsmesser

    Lenkflugkörpersystem MELLS: Startplattform für 2 SIPKE LR (Serienbeauftragung noch ausstehend) in Feuerleitanlage integriert

    Turmunabhängige Sekundärbewaffnung:

      6 x Kal. 76 mm
      18 x Kal. 40 mm
      (Gesamtbeauftragung noch ausstehend)


    Modulares Schutzsystem: Schutz gegen schwere AT-Minen, RPG, Bomblets, IED, LFK

    Zusätzlich: ABC-Schutzanlage, Raumkühlanlage, Brandmelde- und -unterdrückungsanlage



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Zitat:
Europäische Sicherheit & Technik

Das Grundkonzept der Turmunabhängigen Sekundären Waffenanlage (TSWA) beruht übrigens auf einer bei der WTD91 weitgehend ausgetesteten Sprengkörperwurfanlage, welche aus einer rotierenden Trommel und 6 Schuss 76mm Munition besteht, mit einem Bekämpfungsbereich bis ca. 50m unter Einsatz von Splittermunition und nicht letalen Wirkmitteln. Dieses System soll jetzt um einen Anteil 40mm Munition erweitert werden, um somit höhere Reichweiten und gezieltes Bekämpfen zu ermöglichen.

Bei der Adaption an den SPz Puma soll das Kaliber 76mm mit nicht letalen Wirkmitteln wie CS-Gas oder Flash/Bang bestückt werden. Diese haben eine Reichweite von ca. 20 – 60m rundum das Fahrzeug. Damit sollen Einsatzszenarien auf kurze Distanzen abgedeckt werden.
Das Kaliber 40mm kann u.a. mit einer HE Munition beladen werden, die beispielsweise die Bekämpfung von Panzerfaustschützen bis zu einer Entfernung von ca. 400m erlauben wird.


Ich habe mir unter der vielfach zitierten "Turmunabhängigen Sekundärwaffenanlage" bisher immer eine klassische Waffenstation wie die Elbit ORCWS-M vorgestellt. So ein System war auch am Gesamtsystemdemonstrator montiert, der 2006 in Munster vorgestellt worden ist:

______________________________

Bundestag verabschiedet den Haushalt für 2016
27. November 2015



    Zitat:
    XV. Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages

    Einzelplan 14 Bundesministerium der Verteidigung

    Kapitel 1405 Militärische Beschaffungen

    Der Verteidigungsausschuss möge beschließen:

    Das Bundesministerium der Verteidigung wird gebeten zu prüfen, wie die ursprünglich vorgesehene Stückzahlobergrenze von 405 Schützenpanzern Puma wieder hergestellt werden kann.

    Begründung:

      1. Die sicherheitspolitischen Krisen in und um Europa sowie die Rückbesinnung auf die Bündnisverteidigung machen die 2011 beschlossenen Obergrenzen für Großgerät obsolet. Vielmehr ist darauf zu achten, gerade das Heeresgroßgerät wieder auf das Niveau einer Vollausstattung zu heben. Nur so wird die Glaubwürdigkeit der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands im Bündnis gewahrt.

      2. Da der Aufwuchs bei den Kampfpanzern Leopard 2 bereits richtigerweise eingeleitet wurde, müssen in einem zweiten Schritt die Schützenpanzer Puma folgen, da diese beiden Gefechtsfahrzeuge stets im Verbund agieren.

      3. Bei einer reinen Konzentration auf Auslandseinsätze war die Beschränkung auf einen modernen Kern an Großgerät gerade noch so zu vertreten. Jetzt nicht mehr, denn auch im Grundbetrieb ist bei einer notwendigen Stärkung der Säule Bündnisverteidigung das Gerät in ausreichender Zahl notwendig, insbesondere da sich stets ein gewisser Anteil in der Instandsetzung befindet. Nur die Vollausstattung kann verhindern, dass es Einbußen beim Übungsbetrieb gibt. Dies hat auch der Wehrbeauftragte bereits zu Recht festgestellt.


    Annahme des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Fraktionen DIE LINKE. und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

    Zitat:
    XXV. Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages

    Einzelplan 14 Bundesministerium der Verteidigung

    Kapitel 1405 Militärische Beschaffungen

    Der Verteidigungsausschuss möge beschließen:

    Das Bundesministerium der Verteidigung wird gebeten zu prüfen, wie die Ausübung der Option für sämtliche Reaktivschutzsysteme des Schützenpanzers Puma rechtzeitig ausgelöst werden kann, um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.

    Begründung:

      1. Eine verspätete Optionsausübung ist nicht vertraglich geregelt. Hier kommen auf den Bund unnötige Verhandlungen und Kosten zu, falls die Option zunächst verfallen sollte.

      2. Eine unterbrochene Fertigungskette hätte Nachqualifikationen zur Folge, die sinnvollerweise vermieden werden sollten.

      3. Überlegungen, für den Grundbetrieb eine Sonderlösung zu nutzen (Attrappen), führen zu weiteren Kosten und sind daher nicht zielführend. Auch würde der richtige Ansatz „train as you fight“ hiermit konterkariert werden. Zudem wäre bei einem Bedarf von Schützenpanzer für die Bündnisverteidigung, z. B. für die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) eine Ausstattung lediglich mit Grundschutz aus Sicherheitsgründen undenkbar.


    Annahme des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Fraktionen DIE LINKE. und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.



Zuletzt geändert von theoderich am 01. Jun 2016, 12:48, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08. Jan 2016, 20:04 

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Bundesministerium der Verteidigung
Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr

Zitat:
4.5. Schützenpanzer PUMA

Der SPz PUMA ist ein nicht einsatzreifes Waffensystem. Zur Einführung des SPz PUMA hat das Heer eine spezielle Einführungsorganisation aufgestellt.

Die Nutzung erster Systeme erfolgt nach einer konditionierten Übernahme im April 2015 am Ausbildungszentrum MUNSTER.

Der Gesamtbestand beläuft sich derzeit auf 38 Systeme. Die Differenz zum Verfügungsbestand erklärt sich vor allem durch Systeme, die sich bei Wehrtechnischen Dienststellen befinden.

Das Heer stellt dort die Ausbildungsbefähigung so her, dass das erste Panzergrenadierbataillon 2016 zunächst ausgebildet und danach ausgerüstet werden kann.

Mit Blick auf die Herstellung der Einsatzreife ist das zügige Herstellen der Führungsfähigkeit sowie die Realisierung der Verbesserung der Sichtmittel und die Realisierung der Wirkmittel (u.a. MELLS) erforderlich.

Vor diesem Hintergrund erwartet das Heer das Herstellen der vollen Einsatzreife nicht vor 2021.

Bis zur vollen Einsatzreife des SPz PUMA muss und wird sich das Heer auf das verfügbare System SPz MARDER abzustützen, um u.a. die eingegangenen Bündnisverpflichtungen erfüllen zu können.


In der KPMG-Studie von Ende 2014 war noch von der Erreichung der vollen Einsatzbereitschaft im Jahr 2020 die Rede ...


Startschuss für ersten Puma-Lehrgang

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Zitat:
Ende Juni 2015 wurde im niedersächsischen Unterlüß der neue Schützenpanzer offiziell an das Heer übergeben. Nach einer sich anschließenden Phase der Vorbereitung der Ausbilder werden jetzt erstmalig im Ausbildungszentrum Panzertruppen, einem Teilbereich des Ausbildungszentrums MUNSTER, die ersten Soldatinnen und Soldaten auf dem Puma ausgebildet.

Zitat:
Die Ausbildung ist auf mehrere Module aufgeteilt. In der 2. Inspektion des Ausbildungszentrums Panzertruppen werden momentan in zwei Hörsälen rund 30 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet. Während der insgesamt bis zu 15 Wochen dauernden Ausbildung werden die Teilnehmer auf die hochkomplexe Systemtechnik umgeschult. Vom Richtschützen, dem Bediener des Hauptwaffensystems, über den Kommandanten des Fahrzeuges bis hin zum Schießlehrer werden die Soldaten entsprechend ihrer künftigen Verwendung auf dem Schützenpanzer Puma geschult.

Zitat:
Ein weiterer wichtiger und positiver Aspekt sei, dass mit Ende Ausbildung die Teilnehmer die Schützenpanzer Puma mit in ihren Verband nehmen. Innerhalb des Bataillons werde dann die taktische Ausbildung in Verbindung mit den Schützentrupps vertieft und ausgebaut.



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BeitragVerfasst: 03. Feb 2016, 07:09 

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Ausbildung in Munster: Den Puma „reiten“ lernen

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Zitat:
Rund 30 Soldaten des Panzergrenadierbataillons 33 aus Neustadt am Rübenberge werden seit Anfang Januar 2016 am Ausbildungszentrum Munster zuerst zum Richtschützen und anschließend zum Kommandanten auf dem neuen Schützenpanzer Puma umgeschult.



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MDU-Display

Zitat:
Das MDU15 verfügt über verschiedene Schnittstellen, z. B. USB oder DVI, und findet Verwendung als Rechnerkonsole oder als Monitor, für z. B. einen ATM CENTURION Computer. Die Betriebsart Monitor erlaubt den gleichzeitigen Anschluss des MDU an bis zu drei verschiedene Rechner, die mittels Taste aufgeschaltet werden können. Alle angeschlossenen USB Devices (und der Touchscreen) werden über die USB Host Schnittstelle dem jeweiligen Rechner zur Verfügung gestellt. Charakteristisch für den Konsolenbetrieb ist, dass die Peripheriegeräte und die Anbindung externer USB-Geräte für den Rechner CENTURION direkt am MDU15 angeschlossen sind. Die Schnittstellen sind dabei über ein Steuerkabel an das MDU15 geführt.

Das MDU-Display gibt es in zwei Varianten: als MDU15 und als MDU17 HD.

Das MDU15 ist ein 15“-Display. Das MDU17 HD erweitert den Bildbereich auf das 16:9 Format, um hoch aufgelöste Daten besser abbilden und mehr Informationen darstellen zu können. Dabei bleibt das MDU17 HD trotz größerer Bildschirmdiagonale in Bezug auf die Abmessungen und die Befestigungen zum MDU15 einrüstkompatibel.



Zitat:
Zentralbediengerät

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Mit dem Zentralbediengerät steuert die Besatzung die primären Bedienfunktionen des Fahrzeuges.

    • Zentrales Gerät zwischen dem Gruppenführer und Truppführer, mit welchem die primären Bedienfunktionen in engem Dialog mit den Systemlogiken des Fahrzeuges gesteuert werden.

    • Die Steuerung der Bedienfunktionen erfolgt über Dreh- und Kippschalter, sowie Tasten mit hinterleuchteten Piktogrammen.



Video: Neu im Revier – der Schützenpanzer Puma



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BeitragVerfasst: 08. Mär 2016, 16:21 

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Video: Der Puma trifft ins Schwarze



Der Schützenpanzer Puma: Treffsicher, duellfähig, beweglich

Zitat:
Nach der Übernahme der Schützenpanzer finden noch vier Wochen angeleitete Ausbildung beim Panzergrenadierlehrbataillon 92 statt. Hier werden die Kernbesatzungen aus Kommandant, Richtschütze und Kraftfahrer zusammen mit den sechsköpfigen Schützentrupps der Lehrkompanie üben. So sollen sie das Gesamtbild mit dem erweiterten System „Infanterist der Zukunft“ (IdZ-ES) für die spätere Truppenausbildung mit den eigenen Schützentrupps erhalten. Grundlage dafür ist eine neue Vorschrift. Sie verbindet die Ausbildung und Nutzung des IdZ-ES mit dem SPz Puma.



Überblick: So kommt der Puma in die Truppe

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Zitat:
Zu den Hauptaufgaben der Einführungsorganisation (EFO) für den Puma gehören insbesondere die Steuerung der Ausbildung und des Materials.

Das 19-köpfige Team wird geführt von Oberstleutnant Frank Schuster. In der Ausbildungssteuerung werden unter anderem koordiniert:

    Die lehrgangsgebundene Umschulung ausgebildeter Marder-Kommandanten auf den neuen Schützenpanzer. Sie findet in der II. Inspektion des Ausbildungsbereiches Panzertruppen statt. Die Hörsäle 22 und 26 bilden je 15 Lehrgangsteilnehmer aus.

    Die Richtschützenausbildung: Sie findet als Dienstpostenausbildung in der 2.Kompanie des Panzergrenadierlehrbataillons 92 statt und dauert sechs Wochen. Eine Ausbildungsgruppe umfasst 16 Richtschützen.

    Die Umschulung der Militärkraftfahrer : Sie erfolgt im der Kraftfahrausbildungszentrum Simulator Kette und dauert zwei Wochen.

Alle neuen Schützenpanzer werden durch die Industrie in Munster angeliefert. Personal der EFO, ein Vertreter des BAAINBw und einer des aufnehmenden Verbandes überprüfen sie technisch und auf Vollzähligkeit. Sofern mängelfrei, werden die Fahrzeuge offiziell übernommen und ihre Daten in SAP eingepflegt. Administratoren konfigurieren die Software jedes Puma wie ein Computer-Netzwerk. Alle Schützenpanzer verbleiben bis zur Übergabe an die jeweiligen Verbände im Bestand der EFO.

In 2015 wurde nur die der 2. Kompanie des Panzergrenadierlehrbataillons 92 für den Ausbildungsauftrag ausgestattet. 2016 folgt als erster Verband das Panzergrenadierbataillon 33, das im Januar mit dem ersten von zwei Durchgängen der Umschulung begonnen hat. Grundsätzlich erhalten die Bataillone zunächst 32 Puma: Je 14 für die beiden ersten Kampfkompanien, zwei für die Kompanieführungsgruppe der dritten Kampfkompanie plus zwei Puma für die Bataillonsführung.

Zitat:
Im Herbst 2016 läuft der erste Puma-Ausbildungsdurchgang für das Panzergrenadierbataillon 112 aus Regen. Anfang 2017 folgt dann der zweite Durchgang für 112, anschließend noch ein Durchgang für das Panzergrenadierbataillon 92. Danach sind die Panzergrenadierbataillone 122 aus Oberviechtach und 212 aus Augustdorf eingeplant.



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Wird das Selbstschutzsystem MUSS nur nach Bedarf auf dem Turmdach angebracht?


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BeitragVerfasst: 07. Mai 2016, 16:49 

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Bundestag erhält dritten Bericht zu Rüstungsangelegenheiten (28. April 2016)


    3. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten

    Teil 1

    Berlin, April 2016

    Zitat:
    Schützenpanzer PUMA

    [...]

    Wesentliche Änderung seit der letzten Berichterstattung

    Der Schützenpanzer PUMA hat sich in der Nutzung etabliert, so dass die Ausbildungsziele des Heeres in 2015 erreicht werden konnten. Die Qualität der ausgelieferten Fahrzeuge hat sich aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen deutlich verbessert. Zur Verbesserung der Ersatzteilsituation wurde die Beschaffung des Ersatzteilfolgebedarfs mit hoher Priorität eingeleitet, die sich jedoch erst mittelfristig, d.h. ab 2017 auswirkt. Im Rahmen der Nachweisführung sind nur noch zwei von 966 Nachweispunkten offen, deren Umsetzung ein geringes Risiko darstellt. Als neue Nacherfüllungsfrist wurde mit den AN der 30.06.2016 abgestimmt. Es sind zum Stichtag 01.03.2016 60 Fahrzeuge ausgeliefert. Gemäß Vertrag hätten 119 Fahrzeuge ausgeliefert sein müssen. Der zeitkritische Pfad zum Erreichen der vollen Einsatzreife ist nun die Realisierung der Sichtmittelverbesserung Anteil Wanne. Die volle Einsatzreife des Systems wird nunmehr voraussichtlich anstatt in 2021 erst in 2024 erreicht, dennoch ist der SPz PUMA auch vorher schon in einem breiten Verwendungsspektrum einsetzbar.

    Zitat:
    Durch den Auftragnehmer wurden Maßnahmen ergriffen, um eine stabile Serienproduktion von sechs Fahrzeugen pro Monat zu erreichen. Die Serienzulaufplanung der Industrie (79 Fahrzeuge) in 2016 ist aus Sicht PL SPz PUMA unrealistisch. Das Ende der Auslieferung ist im Jahr 2020.

    Zitat:
    1. Stand und Entwicklung des Projektes

    Die Nutzung des SPz PUMA konnte erfolgreich im April 2015 begonnen werden. Neben der Stabilisierung des Serienzulaufs und dem Aufbau einer ausreichenden Ersatzteilbevorratung gilt es in den nächsten Schritten die vollständige Einsatzreife durch die vertragliche Vereinbarung und Umsetzung entsprechender Leistungen zu erreichen. Hierzu sind im Jahr 2017 folgende Parlamentsvorlagen vorgesehen:

      - Musterintegration der Turmunabhängigen Sekundärwaffenanlage (TSWA),

      - Peripherie (Ausbildung, Ersatzteile, Logistik) für das abstandswirksame Schutzsystem MUSS,

      - Beschaffung von elf weiteren Ausbildungsmitteln Ausbildungsanlage Turm (AAT).

    2. gesamtplanerische Einordnung

    Mit dem SPz PUMA wird ein modernes Waffensystem für die Panzergrenadiere des deutschen Heeres realisiert. Der PUMA zeichnet sich durch deutliche Verbesserungen gegenüber bisherigen SPz hinsichtlich Schutz, Mobilität und Waffenwirkung zur Erhöhung der Durchhalte- und Durchsetzungsfähigkeit aus. Durch die Integration des Mehrrollenfähigen Leichten Lenkflugkörpersystems MELLS wird der SPz PUMA zur Bekämpfung von Kampfpanzern, Bunkern sowie Zielen in und hinter Deckungen befähigt. Bis zum Erreichen der vollen Einsatzfähigkeit des SPz PUMA können dessen Fähigkeitsbeiträge grundsätzlich – jedoch qualitativ deutlich abgestuft – mit dem SPz MARDER wahrgenommen werden. Dazu wird die Nutzungsdauer von ca. 200 SPz MARDER bis mindestens 2025 verlängert.


Unfassbar: Innerhalb von kaum vier Monaten ist der Zeitplan um drei Jahre verschoben worden! Und die Lebensdauerverlängerung für ca. 200 SPz MARDER ist auch völlig neu.


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2016, 10:28 

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BeitragVerfasst: 22. Jul 2016, 20:25 

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Carl Zeiss Optronics
Puma



Stabilisierte Rundblick-, Überwachungs- und Zielsystem



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BeitragVerfasst: 03. Aug 2016, 19:05 

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Video: Umschulung auf den neuen Schützenpanzer Puma



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BeitragVerfasst: 29. Aug 2016, 10:28 

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German Puma AIFV production ramps up

Zitat:
Projekt System and Management (PSM) is now ramping up production of the Puma Armoured Infantry Fighting Vehicle (AIFV) for the German Army with full rate production of 66 units a year to be achieved in 2017.

The current Puma AIFV contract for the German Army covers the supply of 350 units, which includes 8 in the driver training role from the 2 production lines.

By August 2016, 78 Puma AIFVs plus 5 driver training vehicles had been delivered to the German Army with another 31 AIFV to be delivered by the end of 2016.

In 2017, 2018, and 2019 production will ramp up to 66 units a year and then fall to 37 vehicles for the final production year of 2020.

The original contract was for 405 AIFV, but subsequently cut back to 350 units for budgetary reasons. However, according to PSM, there is "a potential for an additional buy of between 100 and 200 units."


Durch die geplante Lebensdauerverlängerung des "Marder" erscheint mir der von PSM erhoffte Ankauf weiterer 100 bis 200 "Puma" sehr unrealistisch.


Analyse: Stress-Test für Puma-Besatzungen (17. August 2016)

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Zitat:
Im Rahmen eines zweiwöchigen intensiven Gefechtsdienstes wurde die durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Auftrag gegebene Studie über die Führungsfähigkeit des neuen Hauptwaffensystems der Panzergrenadiertruppe durchgeführt. Die Schnittstelle Mensch/Maschine stand dabei besonders im Fokus. Das Amt für Heeresentwicklung, federführend für die Planung der Gefechtsbilder, wurde durch die Analysten und Techniker des Unternehmens IABG unterstützt, um wissenschaftlich verwertbare Daten zu sammeln.

Zitat:
Die Schützenpanzer Puma und die Soldaten der 2. Kompanie des Panzergrenadierlehrbataillons 92 wurden mit moderner Analysetechnik ausgerüstet. Durch Eyetrackingbrille, Snapshottools und Befragungen wurden wertvolle Daten über die tatsächliche Belastung und den entstehenden Stress der Kommandanten, Richtschützen und Kraftfahrer während eines gepanzerten Spähtrupps gesammelt. Den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchung bildeten die Fragestellungen nach der Führbarkeit des Schützenpanzers und des Halbzuges sowie die Belastungsgrenzen der eingeteilten Führer mit der neuen Ausrüstung.

Der Höhepunkt war die Simulation eines 24-Stunden-Kampftages, an dem der Halbzug unterschiedliche Lagen zu absolvieren hatte und an seine Leistungsgrenze gebracht wurde. Das Führen unter Luke, die Bedienung der Führungssysteme und der Auftrag über einen langen Zeitraum zehrten an den Kräften der Soldaten, lieferten jedoch grundlegende Erkenntnisse zur Optimierbarkeit des Gesamtsystems.

Im Jahr 2017 soll die Human Factors Analyse auf Zugebene fortgesetzt werden, um Erkenntnisse über die Führbarkeit des Zuges und der Leistungsgrenzen des Zugführers der Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer Puma zu untersuchen.



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BeitragVerfasst: 12. Sep 2016, 16:28 

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Australia shows interest in forthcoming enhancements to Puma AIFV

Zitat:
Speaking at a Land Forces exposition in Adelaide a day earlier, Tobias Baumart, the Australian project leader for PSM - the joint venture between Krauss-Maffei Wegmann and Rheinmetall Defence handling Puma design, development and construction - disclosed that PSM had signed a contract with the German Army in late August for a new module for the vehicle's Situational Awareness System (SAS).

This will add a thermal imager to the existing 360° camera surveillance capability, with both images being digitally overlapped on displays to provide a significant improvement, both day and night, in terms of sharpness, density and contrast.



SAS – 360° Situational Awareness System

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