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BeitragVerfasst: 05. Mai 2006, 14:35 

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Beiträge: 222
Wohnort: Chemnitz/ Sachsen/ Deutschland
Die politische Lage sehe ich als Aussichtslos. Die immer stärker werdenden Grünen und SP sind strikt dagegen. Die SVP will sparen und steht der Armee auch immer kritiischer gegenüber. Nur die FDP und CVp werden vermutlich dafür sein.


wo denn noch sparen? die armee ganz zusammenstreichen??

ich meine....euer verteigungsbudget...das geben wir mal eben für ein neues kriegsschiff aus

_________________
Ein Wolf im Schafspelz bleibt trotzdem ein Wolf.


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BeitragVerfasst: 05. Mai 2006, 15:37 
Bad Rabbit hat geschrieben:
Die politische Lage sehe ich als Aussichtslos. Die immer stärker werdenden Grünen und SP sind strikt dagegen. Die SVP will sparen und steht der Armee auch immer kritiischer gegenüber. Nur die FDP und CVp werden vermutlich dafür sein.


wo denn noch sparen? die armee ganz zusammenstreichen??

ich meine....euer verteigungsbudget...das geben wir mal eben für ein neues kriegsschiff aus


Unser Budget liegt im Bereich 3.8Mrd CHF. Dann kommen zusätzlich noch die Rüstungsprogramme zusammen die im Bereich 500-1500Mio liegen.

Für das NFK(Neues Kampfflugzeug) wird vermutlich ein Budget von 3Mrd vorgesehen sein.
Bei der Armee ist die Schmerzgrenze des Sparens erreicht. Das hat auch da Parlament eingesehen (ausser die Grünen :? )


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BeitragVerfasst: 05. Mai 2006, 19:38 
stellt sich die frage ob man bei dem knappen budget (hätte wirklich gedacht das ihr mehr habt :shock: ) es verantworten kann die logistik für 2 verschiedene kampfflugzeuge aufzubauen bzw. zu betreiben.an eurer stelle würde ich mal anfragen was die ammis für 20 weitere F18 haben wollen,das wäre wohl bei der anschaffung als auch im betrieb die billigste lösung.auserdem deckt die f18 doch das gesammte von euch geforderte spektrum ab,oder?


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BeitragVerfasst: 05. Mai 2006, 20:57 
Andreas hat geschrieben:
stellt sich die frage ob man bei dem knappen budget (hätte wirklich gedacht das ihr mehr habt :shock: ) es verantworten kann die logistik für 2 verschiedene kampfflugzeuge aufzubauen bzw. zu betreiben.an eurer stelle würde ich mal anfragen was die ammis für 20 weitere F18 haben wollen,das wäre wohl bei der anschaffung als auch im betrieb die billigste lösung.auserdem deckt die f18 doch das gesammte von euch geforderte spektrum ab,oder?


Hallo Namensvetter :wink:

Naja, momentan haben wir ja noch zwei verschiedene Kampfflugzeuge (F-5 und F-18). Es wäre schlecht, wenn die CH nur noch die Hornets hätten weil wir dann von den USA abhängig wären. Die Schweiz hat die modernsten Hornets und sind nicht mit deren der USA vergleichbar. Die Amis gehen mit Ihren Maschinen nicht so zimperlich um wie bei der RUAG Aerospace(ehemaliges Flugzeugwerk) und die Technik bei den F/A-18C/D ist auch moderner. Es war mal geplant, 8 F/A-18 von Malaysia abzukaufen für die Aufklärung. Scheinbar wurde aber nichts daraus. 20 weitere F/A-18 wäre nzu wenig es müssten schon 33 sein(für 3 Staffeln). Die Schweizer Hornets sind nur für den Luftpolizeidienst gebaut. Entsprechende Bewaffnung(Luft-Boden) fehlt un Training der Besatzung fehlt.


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 Betreff des Beitrags: Hornet u. SuperHornet
BeitragVerfasst: 05. Mai 2006, 21:10 
Leider wird die F/A-18C/D nicht mehr produziert und die Wiederaufnahme der Produktion wäre für ca. 30 Hornets massiv kostenintensiv (gem. getätigter Abklärungen durch die Armasuisse).
Die F/A-18E/F (BlockII) ist, auch wenn die Superhornet fast gleich wie die Hornet aussieht, ein völlig neu konzipiertes Flugzeug.
Fast kein "Teil" ist gleich wie bei der C/D-Version. Somit erübrigt sich die Synergie-Frage zu einem gewissen Teil; leider
Der F/A-18E/F (BlockII) hätte gegenüber den anderen drei Kandidaten auch gewisse Mehrfähigkeiten zu bieten. So kann der Superhornet mit entsprechenden Pods auch als Luftbetankungsflugzeug (echt) agieren. Zusätzlich und das ist wohl das entscheidenste, hat das AN/APG-79 Bordradar wohl die beste "Auflösung" und "Reichweite" und einen überragenden Datenlink.
Dieser Datenlink ermöglicht es, Abstands- und Laserwaffen von einem anderen Flz ins Ziel zu lenken!

Die F/A-18E/F (BlockII) wäre für die CH-LW, abgesehen vom Raptor oder vom kleineren JSF die Beste, aber auch teuerste Wahl.

S2


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Mai 2006, 07:23 
Bei aller Liebe zur wunderschönen F-18E/F, aber Buddy-to-Buddy Betankung wird über der Schweiz wohl nur selten gebraucht und lässt sich vermutlich auch beim Eurofighter implementieren (der Tornado kann so etwas ja auch).
Die F-18E/F ist eine Generation älter als Rafale und Eurofighter und sicherlich günstiger in der Beschaffung. Beide Europäer verfügen über ausgezeichnete Radaranlagen - die Rafale hat auch elektronische Stahlschwenkung.
Rafale, Eurofighter und Gripen verfügen über das modernste Datenlink überhaupt - im Falle der Gripen musste sogar noch ein weit besseres schwedisches Datenlink ausgebaut werden, damit man mit NATO System kombatibel ist.

F-18E/F wäre eine schlechte Wahl: Zusätzlich zu all den Nachteilen, ein weiteres "großes" Kampfflugzeug (Kosten) zu beschaffen kommt die Abhängigkeit von einem einzelnen Zulieferer, bei so gut wie keinen Synergieeffekten, die das ausgleichen würden.


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 13:48 

Registriert: 20. Apr 2010, 13:10
Beiträge: 273
Zitat:
Kampfflugzeug der Schweizer Armee abgestürzt

In der Schweiz ist ein Kampfjet der Armee vom Typ F/A-18 abgestürzt. Das teilte das Verteidigungsministerium in Bern mit. Das Mehrzweckkampfflugzeug des US-Herstellers McDonnell sei heute aus noch ungeklärter Ursache über dem zentralschweizerischen Kanton Obwalden abgestürzt. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.

http://orf.at/stories/2203522/


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 18:03 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3393
Das schaut leider schlecht aus:

Zitat:
Der Alarm ging um 13.56 Uhr ein: Eine F/A-18 ist am Lopper abgestürzt! In der Maschine waren ein Pilot und ein Passagier. Für die beiden Insassen gibt es wenig Hoffnung. «Die Bilder vor Ort lassen das Schlimmste vermuten», sagte André Blattmann, der Chef der Armee.

«Das ist ein schwarzer Tag für die Armee und die Luftwaffe», sagte Blattmann weiter. «Ich bin unendlich traurig – und zusammen mit mir die ganze Luftwaffe. Unsere Gedanken sind bei dem Piloten und seinem Passagieren sowie den Angehörigen», sagte Aldo Schellenberg, Kommandant der Luftwaffe.
«Es gab einen Knall. Dann krachte ein Jet in die Felswand.»
Heute Mittag waren zwei F/A-18 in Meiringen gestartet. Ein Blick.ch-Leser sah die beiden Flugzeuge vor dem Absturz.
«Ich stand auf dem Balkon, als die Flugzeuge sehr tief vorbeiflogen. Dann gab es einen Knall. Ein Jet war in eine Felswand geknallt», sagt er. «Auf der Strasse lagen Trümmer, darunter ein Triebwerk und Geröll. Der Wald oberhalb brannte.»

Wie es genau zum Absturz kommen konnte, ist noch unklar. Was man weiss ist, dass beide Maschinen in Meiringen starteten, über den Brünig in Richtung Alpnach flogen. Die zweite F/A-18 hat im Absturzgebiet ein Notmanöver durchgeführt.
Der Pilot habe während einer 180-Grad-Kurve auf Instrumentensteuerung umgeschaltet, die Kurve unterbrochen und sei steil in den Himmel geflogen, sagte Korpskommandant Schellenberg vor den Medien.

«Es handelt sich um eine trainierte, normale Notaktion, die man bei schlechten Wetterverhältnissen einleiten kann», hielt F/A-18-Pilot Pierre de Goumoëns fest. Ob der «emergency climbout», wie das Manöver genannt wird, aus Übungsgründen durchgeführt wurde oder wegen eines echten Notfalls, ist nicht sicher.

Um genau zu klären, was passiert ist, wurde ein militärischer Untersuchungsrichter aufgeboten. Das sei ein übliches Vorgehen bei Unglücken dieser Art. Auch die Blackbox soll weiteren Aufschluss geben. «Die Untersuchung wird Wochen bis Monate dauern», sagte Martina Hugentobler, Sprecherin der Militärjustiz. Das forensische Institut der Kantonspolizei Zürich unterstützt die Untersuchung.
Beim Piloten der Unglücksmaschine soll es sich den Angaben an der Pressekonferenz um einen erfahrenen Flieger handeln.
Beim Passagier handelt es sich ebenfalls um eine Militärperson. Genauere Angaben zu den beiden Verunglückten liegen derzeit keine vor. Auch ist noch immer unklar, ob sie den Schleudersitz betätigen konnten oder nicht.

Die Absturzstelle befindet sich am Lopper zwischen den Kantonen Ob- und Nidwalden, in der Nähe des Militärflugplatzes Alpnach. Laut MeteoSchweiz herrschte in der Region zum Zeitpunkt des Absturzes schlechtes Wetter. Es dürfte bei starker Bewölkung leicht geregnet haben. Zu den Wetterbedingungen und den möglichen Auswirkungen wollte das VBS an der Medienkonferenz keine Spekulationen machen.

Polizei und Feuerwehr befanden sich mit einem Grossaufgebot an der Unglücksstelle. Auch Ambulanzfahrzeuge sowie ein Helikopter der Rega waren vor Ort. Auf dem See wurde eine Ölsperre errichtet worden, Boote der Polizei und der Feuerwehr standen im Einsatz, wie eine Anwohnerin berichtete.
Zugstrecke unterbrochen

Wie die Zentralbahn mitteilte, ist in der Folge des Absturzes die Strecke zwischen Hergiswil und Alpnach Dorf unterbrochen worden. Bahnersatzbusse standen im Einsatz. «Wir bekamen von der Polizei den Auftrag, den Strom abzuschalten», sagte Ivan Buck, Sprecher der Zentralbahn.

Ein Teil der Fahrleitung sei von herunterfallenden, teilweise brennenden Trümmerteilen beschädigt worden. «Die Störung wird wohl noch bis Betriebsschluss heute Nacht andauern», sagte Buck.
Auch der Strassenverkehr ist vom Absturz betroffen. Wie Viasuisse meldete, war die Hauptstrasse zwischen Stansstad und Alpnachstad gesperrt.


http://www.blick.ch/news/schweiz/zentra ... 86858.html


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BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 18:03 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20772
Auf dem Flug zu Luftkampf-Training abgestürzt

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Zitat:
Das Militärflugzeug war kurz vor 14 Uhr in die bewaldete Flanke des Lopper geprallt. Die Absturzstelle befindet sich in Alpnachstad (Kanton Obwalden) an einem Ort namens «Tälli», einem beliebten Klettergebiet.

Simulierter Luftkampf geplant

Bei der Unfallmaschine handelt es sich um einen Zweisitzer. Neben dem Piloten war auf dem Rücksitz ein Passagier an Bord. Welche Funktion dieser ausübte, wurde nicht bekannt gegeben. Die Besatzung befand sich zusammen mit einer zweiten F/A-18 auf einem Trainingsflug. Der später abgestürzte Kampfjet startete um 13 Uhr 35 auf dem Militärflugplatz Meiringen. Die Flugroute führte über den Brünig, Alpnach und Buochs nach Brunnen. Dort hätte vom Sicht- auf den Instrumentenflug umgestellt werden sollen. Laut Angaben von Korpskommandant Schellenberg war geplant, einen Luftpolizeieinsatz und später einen Luftkampf zu simulieren.

Über Brunnen wurden die beiden Militärpiloten offenbar von schlechten Sichtverhältnissen überrascht. Dem zweiten Piloten, der eine einsitzige F/A-18 flog, gelang die Rückkehr auf den Flugplatz Meiringen. Sein Flugzeug blieb unbeschädigt. Zur Unfallursache seines Kollegen konnte er keine Angaben machen. Er konnte einzig seine eigenen Flugmanöver schildern.

Umkehrkurve mit Steigflug abgebrochen

Demnach hatte er eine geplante Umkehrkurve abgebrochen, um einen Steilflug einzuleiten. Laut eines an der Medienkonferenz anwesenden F/A-18-Piloten handelt es sich dabei zwar um ein Notmanöver, das aber standardmässig trainiert werde. Ein derartiger Steigflug werde eingeleitet, wenn absehbar ist, dass die geplante Umkehrkurve nicht auf Sicht geflogen werden kann.

Ob der verunfallte Pilot dasselbe Manöver einleitete, ist bis anhin nicht bekannt. Fest steht, dass er kein Notsignal abgegeben und den Schleudersitz nicht betätigt hat. Nach dem verunglückten Piloten und seinem Passagier wurde eine Personensuche eingeleitet. Laut Armeechef Blattmann, der an der Absurzstelle war, muss das Schlimmste befürchtet werden.



Zitat:
Absturz einer F/A-18 D im Raum Lopper im Kanton Obwalden

Im Raum Lopper bei Alpnachstad im Kanton Obwalden ist heute Mittag eine zweisitzige F/A-18 der Schweizer Armee abgestürzt.

23.10.2013, 15:15 Uhr – Die Absturzursache sowie der Verbleib beider Insassen ist zur Zeit unbekannt. Die Maschine war in Meiringen BE gestartet und im Raum Alpnach OW unterwegs.

Die Untersuchung ist im Gang. Weitere Informationen liegen zur Zeit nicht vor.

Um 17:00 Uhr findet auf dem Flugplatz in Alpnach OW eine Medienkonferenz statt.

Medienhotline: 031 324 73 00



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BeitragVerfasst: 24. Okt 2013, 09:31 
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Beiträge: 1290
Schrecklich. Das erinnert daran, dass auch bei bester Wartung und bester Ausbildung und auch mit modernen Jets jederzeit eine solche Tragödie passieren kann.


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BeitragVerfasst: 24. Okt 2013, 11:34 

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Ein Todesopfer gefunden

Zitat:
Eines der mutmasslich zwei Todesopfer des gestrigen Kampfjet-Absturzes ist inzwischen gefunden worden. Dies hat am späten Donnerstagmorgen das Oberauditorat der Militärjustiz mitgeteilt. Weil das Gelände am Lopper im Kanton Obwalden nur schwer zugänglich ist, konnte die Leiche noch nicht geborgen werden. Dies soll, ebenso wie die Identifizierung, im Laufe des Tages geschehen.

Neben dem Piloten, einem 38-jährigen Familienvater aus dem Kanton Graubünden, sass auf dem Rücksitz der F/A-18 ein zweiter Insasse. Neben dem einen Todesopfer konnte auch der Flugdatenschreiber gefunden werden. Dessen Auswertung soll Aufschluss geben über die Unfallursache.

Zitat:
Derzeit wird die Unfallstelle von Fachleuten dokumentiert. Die Fundstücke werden vom Forensischen Institut Zürich ausgewertet. Wenn die Dokumentation abgeschlossen ist, folgt die Bergung der Wrackteile.



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BeitragVerfasst: 24. Okt 2013, 20:32 

Registriert: 20. Apr 2010, 13:10
Beiträge: 273
Zitat:
SWISS HORNET DISPLAY TEAM

R.I.P. Hptm Stefan "Stiwi" Jäger von der Fliegerstaffel 11 und ehem. PC7-Team 1.Solist (2006-2007), wir werden Dich vermissen!
Tiefes Beileid den Angehörigen und vorallem viel Kraft in dieser schwierigen Zeit, jetzt und in der Zukunft!!

https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... 112&type=1

Zitat:
F/A-18-Absturz

Zweiter Toter war leitender Luftwaffen-Arzt

ALPNACH - OW - Nahe der Absturzstelle der F/A-18 wurden die Leichen des Piloten Stefan «Stiwi» J. und von dessen Mitinsasse gefunden. Der Passagier war stellvertretender Leiter Flugmedizin der Luftwaffe.
...
Bei dem Passagier in der Maschine handelte es sich um den 54-jährigen stellvertretenden Leiter Flugmedizin des Fliegerärztlichen Instituts der Luftwaffe (FAI) in Dübendorf, wie Luftwaffen-Sprecher Jürg Nussbaum erklärt. Der Mann stammte aus Deutschland.

http://www.blick.ch/news/schweiz/zweite ... 87886.html

Zitat:
Die F/A-18-Kampfjets der Schweizer Armee sind mit einem System ausgerüstet, das den Piloten rechtzeitig warnen soll, wenn er mit seiner Maschine dem Boden oder einem anderen Hindernis zu nahe kommt. Doch gerade im gebirgigen Gelände würden die Piloten dieses Warnsystem oft ausschalten – weil es zu häufig Alarm schlage. Das berichtet der «Tages-Anzeiger» in seiner heutigen Ausgabe. Demnach würde das System im Gebirge und in engen Tälern so häufig alarmieren, dass die Piloten sich lieber auf ihr eigenes Gespür verlassen würden, statt sich von den Warntönen immer aus dem Konzept bringen zu lassen.
...
Für den Absturz der F/A-18 am Lopper im Kanton Obwalden gilt ein solcher Controlled Flight into Terrain als wahrscheinlichste Absturzursache.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/ ... s-31177471

Mein herzliches Beileid den Angehörigen!


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BeitragVerfasst: 14. Okt 2015, 13:05 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20772
Absturz einer F/A-18 in Frankreich

Zitat:
Im gemeinsamen Trainingsraum EUC 25 der Schweiz und Frankreich ist heute Vormittag südöstlich der Stadt Besançon eine zweisitzige F/A-18 der Schweizer Armee mit einem Besatzungsmitglied an Bord abgestürzt. Die Absturzursache ist zur Zeit unbekannt. Der Pilot ist verletzt und befindet sich in Spitalpflege. Die Maschine war in Payerne gestartet.

Die Untersuchungen der französischen und der schweizerischen Behörden sind im Gang. Weitere Informationen liegen zur Zeit nicht vor.



Schweizer Militärflugzeug in Frankreich abgestürzt

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Zitat:
Der 38-jährige Mann sei bei Bewusstsein und zur Pflege ins Spital in Besançon gebracht worden, teilte die Präfektur Doubs mit. Er sei ausser Lebensgefahr. Die Absturzstelle befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Glamondans, 20 Kilometer östlich von Besançon, in einem unbewohnten Gebiet.

Zitat:
Über die Ursache des Absturzes konnte Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage zunächst keine Angaben machen. Für die Abklärungen zum Unfallhergang sind die französischen Behörden zuständig.


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BeitragVerfasst: 18. Okt 2015, 09:44 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20772
Zitat:
Peter Platzgummer
@zgummer

Zum Glück wird mit diesen Information gar niemand in der Lage sein seinen Namen herauszufinden.



    Zitat:
    Es handelt sich um den Schweizer Vorzeige-Militärpiloten Martin «Tinu» H.* (38). Der Solothurner gilt als äusserst erfahren. Er hat über 3500 Flugstunden absolviert, allein 1100 auf der F/A-18, wie Armeesprecher Daniel Reist bestätigte.

    Der Pilot wurde mittlerweile mit einer Ambulanz in die Schweiz transportiert. Er liegt verletzt im Spital. Wie BLICK weiss, geht es ihm aber den Umständen entsprechend gut.

    Bundesrat Ueli Maurer machte Martin H. zum militärischen Aushängeschild für den schwedischen Kampfjet Gripen. Bei Maurers Kampagnenstart zur Beschaffung des Fliegers im Februar 2014 sass Martin H. an der Seite des Verteidigungsministers.

    Dafür war er als erfahrenster unter den Testpiloten der ideale Mann. Zusammen mit zwei Kollegen hatte Tinu H. den Kampfflieger in Schweden auf Herz und Nieren geprüft.

    Von September 2013 bis Juni 2014 lebte H. im westschwedischen Satenäs auf der Luftwaffenbasis F7 Wing und flog den Gripen täglich ein- bis zweimal.

    In diesen Monaten wurde er von schwedischen Fluglehrern in allen Waffensystemen unterwiesen, trainierte Luftkampf, Erdkampf sowie Aufklärung. Nach dieser Ausbildung sollte Martin H. eigentlich in Schweden bleiben und dort selber Schweizer Piloten auf dem Gripen C ausbilden.

    Es kam anders. Im letzten Mai schickte das Schweizer Stimmvolk die Beschaffung des Gripen bachab. Steil bergauf ging es hingegen mit der Kar­riere des Militärpiloten. Im März dieses Jahres beförderte ihn das VBS vom Hauptmann zum Major im Generalstab.



Da hat er recht. Hat mich auch nicht mehr als 2 Minuten Internetrecherche gekostet:



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BeitragVerfasst: 13. Jun 2017, 16:50 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20772
F/A-18 Absturz von 2015: Unfallursache geklärt

Zitat:
Am späten Vormittag des 14. Oktobers 2015 starteten eine F/A-18D Hornet sowie zwei F-5 Tiger, um in einem Trainingsraum über dem französischen Jura den Luftkampf zu trainieren. In der letzten Übungsphase kam es im linken Triebwerk der F/A-18D zu einem Strömungsabriss, der einen Leistungsabfall des Triebwerks zur Folge hatte. Das Flugzeug begann, mit einer ungewollten Walzbewegung nach links zu drehen und verlor rasch an Höhe. Dem Piloten gelang es nicht mehr, das Flugzeug in eine stabile Fluglage zu bringen. Kurz danach betätigte er den Schleudersitz. Anschliessend stürzte das Flugzeug auf eine Ackerfläche in der Nähe des Dorfes Glamondans im französischen Jura. Der Pilot überlebte leicht verletzt.

Mit aufwändigen technischen, fliegerischen und medizinischen Untersuchungen konnte der Unfallflug lückenlos rekonstruiert werden. Die Untersuchungen ergaben, dass das Verlassen des Flugzeugs durch den Piloten mit dem Schleudersitz beziehungsweise die durch den Piloten unterlassenen Sofortmassnahmen, die bei einem Strömungsabriss im Triebwerk und für den Fall einer ungewollten Dreh- und Rollbewegung des Flugzeugs vorgesehen sind, ursächlich für den Absturz des Flugzeuges waren. Andere Gründe wie eine technische Störung, gesundheitliche Probleme des Piloten oder Dritteinwirkung können als direkte Ursachen für den Absturz ausgeschlossen werden.

Gestützt auf diese Ergebnisse besteht gegen den F/A-18-Piloten ein Anfangsverdacht auf Verletzung von Art. 72 MStG (Nichtbefolgung von Dienstvorschriften) und Art. 73 MStG (Missbrauch und Verschleuderung von Material).



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