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DOPPELADLER.COM • EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval - Seite 10
Seite 10 von 12

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 23. Mai 2013, 16:19
von Raveman
Video einer RAF Sentinel beim Einsatz über Mali:

http://www.youtube.com/watch?v=hRMCkBUt ... r_embedded

Man kann nur hoffen dass diese Maschinen nicht auch dem Sparstift zum Opfer fallen.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 12. Jun 2013, 16:36
von theoderich
Frankreich kündigt Friedensplan für Mali an

Es sei ein Entwurf für ein Übereinkommen erstellt worden, der eine „ausgezeichnete Grundlage für eine Versöhnung“ darstelle, sagte der französische Außenminister Laurent Fabius heute bei einem Treffen mit seinem spanischen Amtskollegen Jose Manuel Garcia-Margallo in Madrid. Das Vorhaben respektiere die Einheit des Landes und sehe Wahlen bis Ende Juli vor.

Die Tuareg-Organisation MNLA habe den Entwurf bereits gebilligt, sagte Fabius. Der malische Staatspräsident Dioncounda Traore prüfe derzeit das Vorhaben.


Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 11. Aug 2013, 14:54
von theoderich
Ich habe zufällig ein Interview mit dem ehemaligen Leiter der Sektion II, GenLt Segur-Cabanac gefunden, in dem es u.a. um die EUTM Mali geht (Bleibt die Frage, wann dieses Gespräch geführt worden ist?):

    „Die ersten Erfolge in Mali erzeugen Optimismus“

    Herr Generalleutnant, mit welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten hat die EUTM Mali derzeit zu kämpfen?

      Die Hauptaufgabe besteht in der Beratung, Unterstützung und Ausbildung der unter der Kontrolle der rechtmäßigen Zivilregierung operierenden malischen Streitkräfte mit dem Ziel, die Voraussetzungen für die Wiederherstellung der territorialen Unversehrtheit zu schaffen und die Bedrohung durch terroristische Gruppen zu verringern. Die Herausforderungen der EU-Trainingsmission bestehen derzeit im Aufbau der infrastrukturellen Voraussetzungen – so können unsere Soldaten erst seit Kurzem in festen Unterkünften untergebracht werden – und in der Ausbildung des ersten malischen Bataillons. Diesem fehlt es trotz hoher Motivation noch an wesentlicher Ausrüstung, die erst nach und nach zuläuft.

    Wie sehen die Aufgaben des österreichischen Kontingents im Detail aus?

      Österreich stellt seit Beginn der Mission den Rechtsberater des Kommandanten der Mission und wird im Wechsel mit Deutschland den Veterinäroffizier des Missionskommandos stellen. Zudem beteiligt sich Österreich mit Ärzten und medizinischem Personal am deutschen Feldspital, das ausschließlich zur medizinischen Versorgung der Angehörigen der EUTM Mali vorgesehen ist.

    Wie ist die aktuelle Lage vor Ort, und wie schätzen Sie die weitere Entwicklung rund um den Einsatz ein?

      Die Sicherheitslage im Einsatzraum stellt sich unverändert stabil dar. Die ersten Erfolge bei der Ausbildung der malischen Streitkräfte erzeugen Optimismus in Mali und bei der EU. Seitens der EU wird eine mögliche Verlängerung der Ausbildungsmission über Juli 2014 hinaus derzeit nicht ausgeschlossen.


Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 12. Aug 2013, 13:11
von manfred
„Die ersten erfolge in Mali erzeugen Optimismus“



Ein Bekannter von mir arbeitet bei einer Sicherheitsfirma , er hat in AF und im Irak ( auch in Afrika) Polizisten und Soldaten ausgebildet.

In all diesen Ländern haben sich Terroristen eingeschlichen sich blöd gestellt , einige wenige wurden als solche erkannt.
Leider haben auch einige später zugeschlagen.
Auch wurden Angehörige der Polizisten und Soldaten entführt, dadurch zu Terrorakte genötigt. Auch wurden sie Informanten.

in Bagdad alleine sind 65 ausländische Private Sicherheitsfirmen mit knapp 30 000 Mann Personal.
Mit Polizei und Militär haben die die Stadt nicht im Griff oder nur in Zonen wie Regierungsviertel , Flughafen

In Mali wird das ungleich schwieriger werden, eine Konfrontation mit den Chinesen die dort genauso die Rohstoffe brauchen trägt das ihrige dazu bei.


Die Franzosen machten es in Mali so wie der Bush im Iraq
Die Terroristen sind vertrieben und die Kämpfe eingestellt.
2 Tage später fallen die ersten französischen Soldaten bei Gefechten im ganzen Land und nicht nur im Norden

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 12. Aug 2013, 18:11
von manfred
Hab einen gefragt der in Mali war


Die Rebellen haben sich nur zurückgezogen, dank der Franzosen die schnell vorgerückt sind (dabei haben sie auch einige Leute verloren )
es ist nur eine Frage der Zeit bis sie wieder vom Norden her einsickern und mit Selbstmordanschlägen die Truppen bekämpfen.
Die malische Armee kann man mit dem Volkssturm vom WKII vergleichen, so gut wie keine Ausbildung und auch keine gute Ausrüstung, weder waffentechnisch noch von den Fahrzeugen her und keinen Funk.
( Die Rebellen haben Satelitenhandys und sind kampferprobt aus Lybien, wo sie für Gadaffi gekämpft haben , auch einige gegen Gadaffi oder überhaupt für die die gut bezahlten)
wenn die EUTM so gut ausbildet wie in AF die NATO, dann gute Nacht.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 12. Aug 2013, 21:50
von Dr4ven
Das war alles von Anfang an bekannt.

Ein Land fast halb so gross wie Europa kannst nicht dicht machen und mit dem Hammer gezielt draufhauen, da kriecht immer was rum und das wusste man auch, ergo dessen war auch bekannt dass es nach der ersten heissen Phase wieder zum Alltag gehören wird mit Anschlägen rechnen zu müssen.
Um mal richtig zu dezimieren fehlen die Boots on the Ground und Europa wird sich durch die uneinige und wenn dann durch politisch korrekten Versionen die unnötig Soldatenleben riskieren, in einer ein oder anderen sicher kommenden Intervention in Afrika wahrscheinlich sowieso eine blutige Nase nach der anderen holen, sei es von den religiösen und verbrecherischen Wahnsinnigen selbst, oder den Chinesen und Russen die ihre Felle schon davonschwimmen sehen.

Europa hat militärisch in den nächsten 5-7 Jahren gar nicht die Kapazitäten um alleine am afrik. Kontinent etwas längeres als 6 Monate mit mehreren robusten Brigaden durchzuziehen, seit 2011 und Libyen hat sich da nichts geändert da man u.a. immer noch Jahre auf die notwendige A-400M Airlift Kapazität warten und sich alles schwerere stundenweise teuer zukaufen muss..
Hoffentlich wird das nach 2014 besser wenn ISAF mal grossteils durch ist und man sich neu orientieren kann.

Und was die Ausbildung angeht, so kann man der NATO in AF kaum Vorwürfe machen wenn der Grossteil der Kiffer aka Soldaten/Polizei - falls sie überhaupt erscheinen, dort ständig stoned ist.
Afrikaner haben eben ohnehin ihre Mentalität, da dauert alles eben 10 mal so lange, da muss man eben durch wenn man ihre Rohstoffe will.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 13. Aug 2013, 08:46
von manfred
Das die Chinesen und die Russen ihre Felle schon davonschwimmen sehen glaub ich nicht.
Die Chinesen reagieren viel heftiger als die Russen was Afrika angeht. Der Westen unterschätzt die Chinesen gerade was Mali anbelangt wo sie auf die Rohstoffe angewiesen sind.
Vorn WK II hat man die Japaner mit Embargo so weit gebracht das sie auf Krieg setzten.
Die Chinesen bauen auch ihre Flotte gewaltig aus , den selbst wenn sie in Afrika gut aufgestellt sind ist das Meer dazwischen.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 13. Aug 2013, 22:45
von manfred
Das Match beginnt

China entsendet Kampftruppen nach Mali

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/e46f3e42 ... ab7de.html

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 13. Aug 2013, 23:20
von theoderich
manfred hat geschrieben:Das Match beginnt

China entsendet Kampftruppen nach Mali

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/e46f3e42 ... ab7de.html


"Match"? Welches "Match"?!? Die Chinesen schicken BLAUHELME:

    China commits combat troops to Mali

    “We will send comprehensive security forces to Mali for the first time,” Wang Yi, foreign minister, said in a speech at a security forum in Beijing on Thursday. Chinese officials and scholars said this meant Beijing’s contingent would include combat troops.

    “This is a major breakthrough in our participation in peacekeeping,” said Chen Jian, head of the UN Association of China, a Chinese think tank. “With this, our contribution will be complete. We will have policemen, medical forces, engineering troops and combat troops.”

    Having close to 1,900 personnel deployed as of December last year, China is already the largest contributor to UN peacekeeping missions among the five permanent member countries of the UN Security Council. But Beijing has long shied away from sending combat troops.

    This was partly because non-intervention in other countries’ internal affairs and the refusal to use external military force to settle conflicts in other countries among the sacred principles on which Beijing’s foreign policy rests.


    Mr Wang, in the first speech outlining the principles and trends in Chinese foreign policy since he became minister in March, indicated that Beijing did not want to be seen as changing its foreign policy radically as it rises to global power status. He reiterated the time-tested principles of non-intervention and rejection of military force as a means of conflict resolution. But when outlining China’s challenges, he also mentioned the need to align its foreign policy with its expanding global interests.

    The People’s Liberation Army has been reviewing the possibility of sending combat troops on UN missions for at least four years. Early last year, it took a preparatory step by sending some infantry on a mission to South Sudan who were given the task of guarding and protecting their own medical and engineering colleagues.

    A source familiar with the Mali mission said China’s Mali commitment was not different from the South Sudan participation in substance, but the government’s public announcement showed that sending troops that might have to fight was now accepted policy.

    This week, the UN Security Council formally approved a peacekeeping contingent to start operations in the African country from July 1. But the council said it still needed more troop commitments.

    Ban Ki-moon, UN secretary-general, thanked China during a visit to Beijing last week for its “strong and growing operational and political engagement with peacekeeping”.


    Military experts familiar with China’s discussions with the UN on the Mali mission said Beijing was likely to send at least 500 men on the mission which is to have a total headcount of 12,600, forming one of China’s largest ever peacekeeping contingents. But it is unclear whether the UN’s peacekeeping office has decided yet whether to take up China’s offer.


Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 14. Aug 2013, 08:21
von manfred
Admin: Absatz gelöscht! Wir dulden ein solches Wording nicht in diesem Forum.
Beitrag formatiert. Bitte Quelle ergänzen!


[quote]Ein Rohstoffkrieg in Mali?
von Karl Urban,

Seit dem 11. Januar bombardiert die französische Luftwaffe den Norden von Mali. Ein Land, von dem die meisten Mitteleuropäer kaum mehr wissen, als dass es in Afrika liegt (wenn überhaupt). Noch viel weniger kann er sich vorstellen, was Frankreich hier zu tun hat – und mittlerweile auch die deutsche Bundeswehr. Es geht um Islamisten, liest man fast überall. Es geht um die Verteidigung der Demokratie, sagt der algerisch-stämmige Philosoph Bernard-Henri Lévy. Aber es kursieren auch Verschwörungstheorien: nämlich, dass es Frankreich eigentlich um Bodenschätze geht. Aber lässt sich das belegen?

Rohstoffreich
Mali ist ein nordafrikanischer Binnenstaat: einer der ärmsten der Welt, umgeben von anderen ärmsten Staaten der Welt, darunter Mauretanien, Senegal, die Elfenbeinküste, Burkina Faso und Niger. Dennoch ist Mali Afrikas drittgrößter Goldexporteur und fördert auch einige Diamanten. Zusätzlich besitzt Mali Bauxit (enthält Aluminium und Kupfer), Chrom, Eisen, Lithium, Mangan, Nickel, Niob, Palladium, Wolfram, Phosphor, Silber, Thorium, Zinn, Titan, Uran und diverse Baurohstoffe. Allesamt seien die, wie es im Geologenjargon so schön heißt, völlig „unentwickelt“ [1].

Um diesen Zustand zu ändern, agierten im Land zuletzt 21 Rohstoffunternehmen, darunter welche aus den USA, Kanada, Südafrika, Ghana, Großbritannien, Korea und Australien [2]. Die waren fernab vom Gold bisher nur auf der Suche nach guten Standorten, explorierten also, ohne bereits abzubauen. Ein neues Bergwerk braucht immerhin viele Jahre, bis es einmal steht.

Frankreich hat enorme Wirtschaftsinteressen in der Region, vor allem in Malis Nachbarland Niger und fürchtet um eine großräumige Destabilisierung. Niger ist der fünftgrößte Exporteur von Uran ,2007 sogar noch der drittgrößte nach Australien und Kanada, jede zehnte weltweit abgebaute Tonne kommt aus Niger. In 36 Jahren hat das Land 100.000 Tonnen Uran exportiert: und zwar fast ausschließlich an den französischen Staatskonzern Areva. Der baut auch schlüsselfertige Atomkraftwerke und hat deshalb ein großes Interesse, die gesamte Wertschöpfungskette zu kontrollieren .

Allerdings hat Nigers Regierung (wie auch die von Mali) ihren Markt in den letzten Jahrzehnten stark geöffnet. Derzeit arbeiten auch Chinas Bergbaukonzern SinoU, ein indisches Unternehmen und das berüchtigte US-amerikanische Rio Tinto an neuen Uranbergwerken im Niger. Getrieben wurde diese Entwicklung auch durch anziehende Uranpreise.

Rohstoffinteressen, Gewinner und Verlierer
Mali und Niger sind also zwei erwachende Rohstoffriesen, getrieben von internationalen Bergbauunternehmen. Ihr Problem (und das der aktuellen Konflikte) liegt darin, wie der neue Reichtum verteilt wird – und wie gezielt deren Interessen ausgespielt werden, die am stärksten an den Umweltrisiken leiden.

Das sind vor allem (aber nicht nur) die Tuareg. Und das nicht erst seit gestern.

Die Tuareg sind ein Volk, das lange Zeit vom Handel durch die Sahara lebten. Mit dem europäischen Schiffsverkehr verloren sie Marktanteile im Transportbusiness und mussten sich stärker auf Viehzucht und Ackerbau konzentrieren. Schwierig in ihrem Siedlungsgebiet, in der südlichen Sahara zwischen Mali, Niger, Algerien und Libyen. Die nomadische Lebensweise ermöglichte ein Auskommen, bis erst die kolonialistische Grenzziehung, später ungerechte Landreformen sie immer weiter einschränkten. Nach großen Dürren in den 1970er Jahren gab es kaum humanitäre Unterstützung ihrer Staatsregierungen und machte sie zu Gegnern ihrer jungen Nationalstaaten.

Mit dem Rohstoffboom gibt es in Mali und Niger nun zusätzlich verseuchtes Trinkwasser und durch verwehten Uranstaub auch verseuchte Böden. Die Bergbauerlöse fließen in den reicheren Süden beider Länder, die Tuareg (und andere Wüstenstämme) gehen leer aus. Hungersnöte, Fehlgeburten und genetische Defekte nehmen dagegen zu. Seit den 1990ern kommt es zu Aufständen, später zu Verträgen über mehr Beteiligung an Rohstofferlösen, die nicht eingehalten wurden .Der Aufstand der Tuareg (gemeinsam mit Islamisten) seit 2011 ist eine Reaktion darauf.

Siedlungsraum der Tuareg und wichtige Bergwerke in Mali und Niger (CC-BY-SA 3.0 Mark Dingemanse / Wikimedia / Karl Urban)
Siedlungsraum der Tuareg und wichtige Bergwerke (Au=Gold, U=Uran) in Mali und Niger (CC-BY-SA 3.0 Mark Dingemanse / Wikimedia / Karl Urban)

Mali heute
Derzeit ist die Lage in Mali verworren, was mit den politischen Wirren um den libyschen Machtwechsel zusammenhängt. Gaddafis Waffen gelangten irgendwie in islamistische Hände, die Tuareg (gemeint sind: von Gadafi ausgebildete und geförderte Tureg-Stämme) schlossen sich ihnen an, wenn sie auch selbst einem moderaten Islam anhängen. Zumindest die Tuareg könnten allerdings (wieder einmal) zum eigenen Nachteil ausgenutzt worden sein.

Denn was die französische Armee derzeit gegen Islamisten und rebellierende Tuareg verteidigt, ist das postkoloniale Nationalstaats-Gebilde in Nordafrika. Dieses Gebilde fördert derzeit die Rohstoffströme ins Ausland zu günstigsten Preisen und unter niedrigen Umweltstandards. Der britische Anthropologe Jeremy Keenan fasste diese Entwicklung 2008 zusammen. Er bescheinigte nicht nur dem Atomkonzern Areva ein unmoralisches Vorgehen, das Untersuchung von Radionukliden im Grundwasser verhindern ließ – auf Druck der französischen Regierung. Auch die neueren Bergbauinteressenten wie Chinas Konzerne CNPC und SinoU setzte voll auf die korrumpierbaren Behörden Nigers. Die Rebellen hätten deshalb all diesen Firmen Konsequenzen angedroht .

Ob sich der Angriff der Rebellen gegen den Abbau der „unentwickelten“ Bodenschätze richten, ob sich Frankreich neue Uranquellen in Mali sichern will, ob die Tuareg sich stärker an den (eher außerhalb ihres Stammesgebiets liegenden) Goldminen in Südmali beteiligen wollen, lässt sich von außen kaum beurteilen. – Zumal auch diverse Geheimdienste ihre Finger im Spiel haben dürften, wie Jerimy Keenan vermutet.

Und vielleicht geht es auch um die Verteidigung der Demokratie.

Dieser Beitrag geht bewusst wenig auf politische, ethnische und religiöse Details ein, weil das ein Fass ohne Boden ist und den hier geworfenen Blick auf die Rohstoffe verstellt. Natürlich sind diese Aspekte aber wichtig, um den Konflikt in Gänze zu verstehen



http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 24831.html

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 15. Aug 2013, 15:26
von Rabe
Gestern verlautbarte MSF das sie sich aus Mali zurueckziehen da die sicherheitslage sehr schlecht ist.
Zahlreicher MSF mitarbeiter seine verletzt, getoeted, beraubt und entfuehrt worden.

Die sind immer die letzte NGO welche sich aus krisen zureuckziehet.

Da moecht ich sehen wie sich die EU trainer durchwursteln werden.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 15. Aug 2013, 17:07
von Orakel
Das war Somalia, nicht Mali.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 15. Aug 2013, 18:20
von manfred
Orakel hat geschrieben:Das war Somalia, nicht Mali.



Das wird er vermutlich verwechselt haben
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013 ... ne-grenzen

In Mali = das hat mir einer mitgeteilt der beruflich in Mali war

Die meisten Menschen sind mit dem täglichen Überleben beschäftigt: Die Löhne sind am Boden, die jungen Leute haben keine Arbeit, Arzt oder Krankenhaus sind unbezahlbar. Es gibt wenig zu essen, in Mali kann man schon an Kleinigkeiten sterben.
Da auch die Kriminalität (ink Drogenkriminalität) sehr hoch ist , wird es auch mit der Ausbildung der Armee gewaltige Probleme geben
Der Staat hat kein Geld, obwohl das Land reich ist an Bodenschätze. Die Armee und Polizei ist in einem miserablen Zustand. Verschiedene Gruppierungen kämpfen gegen die Regierung und ausländische Organisationen, aber auch aus rein kriminellen Gründen ( Raub , Drogen, Erpressung, Prostitution , Organhandel ,Auftragsmorde usw) sowie auch untereinander.

Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 26. Aug 2013, 11:39
von theoderich
Dr4ven am 23. Mai 2013 hat geschrieben:Detto von den läppischen 8 Hanseln in Mali...ausser der Verabschiedung hab ich nichts gesehen oder gehört, JaKo hin oder her.



    Mali: Österreichische Soldaten helfen in Afrika

    Das Sanitätskontingent - ein Notarzt, ein Chirurg, vier Notfallsanitäter und ein Administrations-Unteroffizier - befinden sich in Koulikoro rund 60 Kilometer von Bamako entfernt in einem Camp der malischen Streitkräfte. Neben der Sicherstellung der Sanitätsversorgung schulen die Österreicher die malischen Streitkräfte auch in der Verwundetenbergung und -versorgung. Sie arbeiten dabei mit ungarischen und deutschen Soldaten zusammen.

    Die Österreicher befinden sich seit März im Einsatzraum. Insgesamt werden rund europäische 490 Soldaten über einen Zeitraum von 15 Monaten im Einsatz sein.


Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Verfasst: 27. Aug 2013, 09:30
von theoderich
France concludes deal for 16 Reapers

France has concluded a deal with the Pentagon to purchase 16 General Atomics Aeronautical Systems MQ-9 Reaper unmanned aircraft and eight ground control stations, the US Department of Defense (DOD) confirms.

"The Letters of Offer and Acceptance have been signed for the Reapers as well as for the associated training case," says the Pentagon. "French operators are currently in training."


General Atomics, which builds the hardware, directed all enquires to the US Air Force but would not deny that two Reapers would be delivered to the French air force ahead of the remaining aircraft to support operations in Africa.

The Pentagon had issued a notification to Congress of the $1.5 billion sale on 27 June.