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EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
Dr4ven
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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von Dr4ven » 07. Feb 2013, 09:29

EU-Mission: 500 Soldaten werden nach Mali geschickt

16 EU-Staaten sowie Norwegen werden sich an dem Einsatz in Mali beteiligen. Das ist das Ergebnis der Truppensteller-Konferenz. Österreich bot neun Ärzte und Sanitäter an.

Die Ausbildungsmission der Europäischen Union für die malischen Streitkräfte steht. 16 EU-Staaten sowie Norwegen werden sich an dem Einsatz beteiligen, sagten Diplomaten nach einem Treffen der Truppensteller am Dienstag in Brüssel. Insgesamt werden etwa 500 Soldaten nach Mali geschickt. Davon sind 150 Kampfsoldaten hauptsächlich aus Frankreich. Sie sind für den Schutz der Ausbildner zuständig.

Wie es hieß, fehlten derzeit noch einige Soldaten in der Planung - dies sei aber eher ein technisches Problem, weil es darum gehe, Zeitpläne der verschiedenen Staaten aufeinander abzustimmen. Ein weiteres Treffen der Truppensteller sei vermutlich nicht nötig.

Bereits am Freitag werden die ersten 70 Mitglieder der Ausbildungsmission aufbrechen. Es handelt sich um 20 Verbindungsoffiziere sowie 50 Soldaten, die technische Vorbereitungen treffen sollten. Am 12. Februar soll der Einsatz offiziell von den EU-Regierungen beschlossen werden.

Deutschland weitet seine Militärhilfe für Mali aus: Neben Transport- und Tankflugzeugen in Unterstützung für Frankreich, das an der Seite der malischen Regierung und Armee mit Kampftruppen gegen immer stärker werdende Islamisten eingegriffen hatte, sowie den Militärausbildern im Rahmen der EU-Mission sollen nun auch 40 Sanitätssoldaten in das westafrikanische Krisenland geschickt werden. Das sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière dem "Tagesspiegel". Die Zahl der deutschen Soldaten im Mali-Einsatz könnte damit auf mehr als 150 anwachsen.

Die deutsche Bundeswehr ist bereits mit Transall-Maschinen für den Truppen-Transport in Mali im Einsatz. Dafür sind bis zu 75 Soldaten vorgesehen. Zudem hat Deutschland Tankflugzeuge, Ausrüstung und 15 Millionen Euro für den Kampf gegen die islamistischen Rebellen zugesagt. Hinzu kommen rund 40 Pioniere, die ab Anfang März an einer EU-Ausbildungsmission teilnehmen sollen. Die Ärzte und Sanitäter sollen in Mali ein Feldlazarett unterhalten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ist aber noch offen, wo genau und wann die Sanitätssoldaten zum Einsatz kommen sollen.

Österreich bietet neun Ärzte und Sanitäter


Österreich bot bei der Truppensteller-Konferenz einen Beitrag von höchstens neun Ärzten und Sanitätern des Bundesheeres formell für die EU-Ausbildungsmission in Mali an, sagte Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums.


http://diepresse.com/home/politik/ausse ... elChannel=


Mali-Konflikt: Frankreich fordert Blauhelm-Mission

Französische Truppen würden "nicht dauerhaft" in Mali bleiben, betonte Präsident Hollande. Sein Land habe daher den UNO-Sicherheitsrat um die Entsendung von Friedenstruppen gebeten.

Frankreich will schon bald die Federführung der Militärmission in Mali an die UNO übergeben. Wie der französische UN-Botschafter Gerard Araud am Mittwoch mitteilte, wurde der UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Blauhelmsoldaten nach Mali zu schicken und die Entsendung von Menschenrechtsbeobachtern zu beschleunigen. Außenminister Laurent Fabius schloss nicht aus, dass die UN-Mission schon im April beginnen könne.

Araud sagte nach Beratungen des UN-Sicherheitsrats, es werde wohl "einige Wochen" dauern, bis eingeschätzt werden könne, ob und wann die in Mali stationierten französischen Truppen die Verantwortung an eine UN-Friedenstruppe übergeben könnten. Konkret solle die Mali-Mission der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS den Einsatz in Mali übernehmen, die Federführung solle bei der UNO liegen.

Frankreich hatte am 11. Jänner militärisch in Mali eingegriffen und zusammen mit malischen Soldaten den Vormarsch der Islamisten gestoppt, die den Norden des Landes kontrollierten. Nach den bisherigen Planungen sollen Truppen der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS die Franzosen bald ablösen. Frankreichs Staatschef François Hollande sagte am Mittwoch laut seiner Sprecherin, die französischen Soldaten könnten Mali ab März verlassen, "wenn alles wie vorgesehen läuft".

Rund 4000 französische Soldaten in Mali

Frankreich werde "nicht dauerhaft" in Mali bleiben, so Hollande laut seiner Sprecherin. Die Afrikaner und die Malier selbst müssten Garanten für die Sicherheit und die territoriale Einheit des Landes sein. Dem Verteidigungsministerium in Paris zufolge sind derzeit 4000 französische Soldaten in Mali im Einsatz - und damit fast doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Seit dem Beginn des Einsatzes wurden laut dem Verteidigungsministerium "mehrere hundert Islamisten" getötet. Auch ein französischer Soldat starb zu Beginn des Einsatzes.

Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sprach am Mittwoch im Sender Europe 1 von einem "richtigen Krieg". Demnach gab es rund um Gao Zusammenstöße zwischen Soldaten und Islamisten.

David Gressly vom UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) veranschlagte die Zahl der unmittelbar auf Nahrungsmittelhilfe angewiesenen Menschen im Norden Malis auf 500.000. Gressly zeigte sich zuversichtlich, dass OCHA-Mitarbeiter in den kommenden Tagen in das Konfliktgebiet entsandt werden können. Nach seinen Worten werden in der gesamten Sahel-Zone im Westen Afrikas in diesem Jahr rund zehn Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein.


http://diepresse.com/home/politik/ausse ... e/index.do

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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 07. Feb 2013, 18:05

EU-Mission: Darabos schickt acht Personen nach Mali

Österreich wird sich an der EU-Mission in Mali mit einem sechsköpfigen Sanitätskontingent und zwei Stabsoffizieren des Bundesheeres beteiligen. Das teilte das Verteidigungsministerium heute mit. Bereits am Freitag hatte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) die Entsendung von Ärzten und Sanitätern bekanntgegeben, ohne jedoch Details zu nennen.

Laut Ministerium besteht das Sanitätskontingent aus einem Chirurgen, einem Notarzt und vier Rettungssanitätern. Der Notarzt und die Rettungssanitäter kommen vom Jagdkommando, der Chirurg aus dem Kommando Einsatzunterstützung. Dem Kommando Einsatzunterstützung unterstehen die militärmedizinischen Einrichtungen des Bundesheeres.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 08. Feb 2013, 10:05

Letztes Heeres-Aufgebot für Mali

Ein Chirurg und ein Tierarzt sind das vorläufige Angebot des Bundesheeres für den Mali-Einsatz. Verteidigungsminister Norbert Darabos hatte freilich bei der Sicherheitskonferenz in München viel mehr versprochen und damit im Heer eine hektische Suche nach den letzten auslandsfähigen Militärärzten ausgelöst.


Verteidigungsminister Darabos lehnte ab mit dem Hinweis, dass die Kapazität des Bundesheeres mit derzeit 1500 Soldaten im Libanon, am Golan und auf dem Westbalkan „erschöpft“ sei – und blieb standhaft bis zur Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende. Da war Mali ein Schwerpunktthema. Prompt verkündete der Minister, dass das Bundesheer zehn „Ärzte und Sanitäter des Bundesheer-Jagdkommandos“ entsenden werde.

Darabos’ spontane Erklärung war mit dem Generalstab nicht abgesprochen. Die Generäle erfuhren das aus dem Radio – und wunderten sich. Es gibt beim Jagdkommando nur einen Arzt. Schickt man den ein Jahr lang in die Wüste, ist das Jagdkommando in seiner Einsatzbereitschaft gefährdet. Weil ohne Notarzt darf man die Soldaten nicht entsenden

Sanitätskrise

Das Kommando Einsatzunterstützung begann im ganzen Bundesheer mit der Suche nach Mali-tauglichen Militärärzten. Das ist nicht leicht angesichts der seit Jahren anhaltenden Sanitätskrise. So werden nach einer Kritik des Rechnungshofes im Heeresspital Wien-Stammersdorf Bettenstationen aufgelöst und Facharztstellen nur mehr einfach besetzt. Es gibt keine Reserven mehr. Bei Vorfällen in der Nacht müssen Patienten in zivile Spitäler gebracht werden, weil sie im Heeresspital nicht mehr versorgt werden können. Die Krux dabei: Militärärzte kann man nur in den Einsatz schicken, wenn dadurch zu Hause nicht der Betrieb zusammenbricht. Der nun eingemeldete Chirurg und der Tierarzt sind laut einem Insider das „letzte Aufgebot“.

Ministersprecher Stefan Hirsch wendet ein, dass man plane, trotz der Einwände der Generäle zusätzlich auch den Notarzt des Jagdkommandos, also insgesamt drei Ärzte inklusive Tierarzt, und vier Sanitäter zu entsenden. Außerdem gebe es viele Freiwilligenmeldungen.

Für ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits ist das der Beweis dafür, dass Minister Darabos mit seinen Generälen nicht spreche und ihm auch die fachliche Kompetenz im Ressort fehle.



      Darabos’ Strategie für Mali ist: keine (Kommentar)

      Ein durchchoreografiertes Nein zur Mali-Mission wäre also genauso ehrenhaft gewesen wie ein ebenso exakt geplantes Ja, wenn es denn im Sinn einer österreichischen Strategie wäre. So aber mutet das Vorgehen von Verteidigungsminister Norbert Darabos chaotisch und unvorbereitet an: Zuerst seine kategorisches Ablehnung, dann sollen doch neun Ärzte und Sanitäter entsendet werden und schließlich stellt sich heraus, dass es die versprochenen Ärzte im Jagdkommando gar nicht gibt.

      Da stellt sich die Frage: Kann der Verteidigungsminister seine Ziele nicht umsetzen? „Fällt er um“, sobald Zurufe von außen kommen – seien sie nun von seiner eigenen Partei oder aus Brüssel? In jedem Fall lässt Darabos’ Zickzackkurs vermuten, dass er den Herausforderungen seines Amtes kaum gewachsen ist.

      Wobei noch zu sagen wäre: Eine Entscheidung zu revidieren, muss kein Fehler sein. Doch diese Entscheidung dann auch professionell umzusetzen – diesen Beweis bleibt Darabos noch schuldig.

Zuletzt geändert von theoderich am 10. Feb 2013, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von Dr4ven » 08. Feb 2013, 11:54

Es gibt beim Jagdkommando nur einen Arzt.


Wohl kaum, ausser der Rest ist auch gerade im Ausland und wird einfach nicht gezählt..

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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 08. Feb 2013, 15:21

Franzosen erreichen letzte Islamistenhochburg in Mali

Französische und tschadische Soldaten haben heute die strategisch wichtige nordostmalische Stadt Tessalit erreicht. Die Truppen hätten in der letzten Hochburg der bewaffneten Islamisten die Kontrolle über den Flughafen übernommen, erklärte ein Vertreter der malischen Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur AFP.

Demnach trafen die Soldaten „aus der Luft und auf dem Boden“ in der Stadt ein, die weniger als 90 Kilometer von der Grenze zu Algerien entfernt ist. Zuvor hatten französische und tschadische Truppen auch die Kontrolle über die Stadt Aguelhok zwischen Kidal und Tessalit übernommen.

Strategisch wichtiges „Tor zur Wüste“

Seit mehreren Tagen waren die Regionen um Aguelhok und Tessalit Ziele französischer Luftangriffe. Dabei hatte die Luftwaffe vor allem Materiallager und Trainingszentren von Islamisten im Visier. Tessalit liegt im Ifoghas-Gebirgsmassiv, wo sich nach Angaben von Experten und Sicherheitsbehörden viele Anführer und Kämpfer islamistischer Gruppen aufhalten. Dort werden auch sieben französische Geiseln vermutet.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 13. Feb 2013, 14:56

Mali - Darabos: EU-Trainingsmission nimmt konkrete Züge an

Verteidigungsminister Norbert Darabos hat heute, Mittwoch, gemeinsam mit seinen Amtskollegen beim informellen Treffen der EU-Verteidigungsminister in Dublin über die Lage in Mali und die Fortschritte bei der Vorbereitung der EU-Trainingsmission beraten.

"Die Mission nimmt konkrete Züge an, wir sind auf einem guten Weg", so Darabos. Österreich wird sich mit einem sechsköpfigen Sanitätskontingent an der Ausbildung- und Trainingsmission beteiligen.


Das Sanitätskontingent besteht aus einem Chirurgen, einem Notarzt und vier Rettungssanitätern. Der Notarzt und die Rettungssanitäter kommen aus dem Jagdkommando, der Chirurg aus dem Kommando Einsatzunterstützung. Darüber hinaus wird Österreich mit zwei Stabsoffizieren im Hauptquartier der Mission vertreten sein.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 18. Feb 2013, 12:14

EU schickt Militärausbildner nach Mali

Die Europäische Union hat die Entsendung von Militärausbildnern nach Mali formal beschlossen. Einen entsprechenden Beschluss fassten die EU-Außenminister heute in Brüssel ohne weitere Diskussion.


Österreich will bis zu neun Sanitäter entsenden. De facto sollen zunächst sieben Bundesheerangehörige nach Mali geschickt werden, hieß es aus dem Außenamt. Der entsprechende Ministerratsbeschluss ist morgen vorgesehen.


Gemeinsam mit Soldaten zum Schutz des Einsatzes soll die Mission im Endausbau mehr als 400 Mann umfassen.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 19. Feb 2013, 11:53

19.02.2013
Werner Faymann: "Fordern Verlässlichkeit bei Lebensmitteln in ganz Europa"


Im Ministerrat wurde auch die Entsendung von österreichischen Soldatinnen und Soldaten nach Mali beschlossen. "Wir unterstützen damit solidarisch die Staatengemeinschaft beim humanitären Einsatz. Neben neun Soldatinnen und Soldaten, die im Sanitätsdienst im Bereich des Feldspitals eingesetzt werden, sind auch noch 20 Personen in der Lufttransportcrew tätig. Diese Entsendung nach Mali wird rund eine Million Euro kosten", so der Bundeskanzler.



Regierung gibt grünes Licht für Mali-Mission

Der Ministerrat hat heute die Teilnahme Österreichs an der EU-Ausbildungsmission (EUTM) in Mali formell beschlossen.


Die Beteiligung Österreichs an der EU-Mission kostet nach Angaben von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) rund eine Million Euro. Es handle sich keinesfalls um Kampfeinsätze, betonte er weiters.



ABKOMMEN zwischen der Europäischen Union und der Republik Mali über die Rechtsstellung der Militärmission der Europäischen Union als Beitrag zur Ausbildung der malischen Streitkräfte (EUTM Mali) in der Republik Mali

GEMEINSAME LEITLINIEN



BESCHLUSS DES RATES über die Unterzeichnung und den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Union und der Republik Mali über die Rechtsstellung der Militärmission der Europäischen Union als Beitrag zur Ausbildung der malischen Streitkräfte (EUTM Mali) in der Republik Mali

GEMEINSAME LEITLINIEN

Zuletzt geändert von theoderich am 19. Aug 2015, 21:22, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von Dr4ven » 25. Feb 2013, 10:46

Was teilweise witziges und ich hätte auch einen Tipp für die: Waffen wegwerfen und rennen.

Al-Qaida tipsheet on avoiding drones found in Mali

TIMBUKTU, Mali (AP) — One of the last things the bearded fighters did before leaving this city was to drive to the market where traders lay their carpets out in the sand.
The al-Qaida extremists bypassed the brightly colored, high-end synthetic floor coverings and stopped their pickup truck in front of a man selling more modest mats woven from desert grass, priced at $1.40 apiece. There they bought two bales of 25 mats each, and asked him to bundle them on top of the car, along with a stack of sticks.
"It's the first time someone has bought such a large amount," said the mat seller, Leitny Cisse al-Djoumat. "They didn't explain why they wanted so many."

Military officials can tell why: The fighters are stretching the mats across the tops of their cars on poles to form natural carports, so that drones cannot detect them from the air.
The instruction to camouflage cars is one of 22 tips on how to avoid drones, listed on a document left behind by the Islamic extremists as they fled northern Mali from a French military intervention last month. A Xeroxed copy of the document, which was first published on a jihadist forum two years ago, was found by The Associated Press in a manila envelope on the floor of a building here occupied by al-Qaida of the Islamic Maghreb.

The tipsheet reflects how al-Qaida's chapter in North Africa anticipated a military intervention that would make use of drones, as the battleground in the war on terror worldwide is shifting from boots on the ground to unmanned planes in the air. The presence of the document in Mali, first authored by a Yemeni, also shows the coordination between al-Qaida chapters, which security experts have called a source of increasing concern.

"This new document... shows we are no longer dealing with an isolated local problem, but with an enemy which is reaching across continents to share advice," said Bruce Riedel, a 30-year veteran of the CIA, now the director of the Intelligence Project at the Brookings Institution.
The tips in the document range from the broad (No. 7, hide from being directly or indirectly spotted, especially at night) to the specific (No 18, formation of fake gatherings, for example by using dolls and statues placed outside false ditches to mislead the enemy.) The use of the mats appears to be a West African twist on No. 3, which advises camouflaging the tops of cars and the roofs of buildings, possibly by spreading reflective glass.

While some of the tips are outdated or far-fetched, taken together, they suggest the Islamists in Mali are responding to the threat of drones with sound, common-sense advice that may help them to melt into the desert in between attacks, leaving barely a trace.
"These are not dumb techniques. It shows that they are acting pretty astutely," said Col. Cedric Leighton, a 26-year-veteran of the United States Air Force, who helped set up the Predator drone program, which later tracked Osama bin Laden in Afghanistan. "What it does is, it buys them a little bit more time — and in this conflict, time is key. And they will use it to move away from an area, from a bombing raid, and do it very quickly."

The success of some of the tips will depend on the circumstances and the model of drones used, Leighton said. For example, from the air, where perceptions of depth become obfuscated, an imagery sensor would interpret a mat stretched over the top of a car as one lying on the ground, concealing the vehicle.

New models of drones, such as the Harfung used by the French or the MQ-9 "Reaper," sometimes have infrared sensors that can pick up the heat signature of a car whose engine has just been shut off. However, even an infrared sensor would have trouble detecting a car left under a mat tent overnight, so that its temperature is the same as on the surrounding ground, Leighton said.
Unarmed drones are already being used by the French in Mali to collect intelligence on al-Qaida groups, and U.S. officials have said plans are underway to establish a new drone base in northwestern Africa. The U.S. recently signed a "status of forces agreement" with Niger, one of the nations bordering Mali, suggesting the drone base may be situated there and would be primarily used to gather intelligence to help the French.

The author of the tipsheet found in Timbuktu is Abdallah bin Muhammad, the nom de guerre for a senior commander of al-Qaida in the Arabian Peninsula, the Yemen-based branch of the terror network. The document was first published in Arabic on an extremist website on June 2, 2011, a month after bin Laden's death, according to Mathieu Guidere, a professor at the University of Toulouse. Guidere runs a database of statements by extremist groups, including al-Qaida in the Islamic Maghreb, and he reviewed and authenticated the document found by the AP.
The tipsheet is still little known, if at all, in English, though it has been republished at least three times in Arabic on other jihadist forums after drone strikes took out U.S.-born cleric Anwar al-Awlaki in Yemen in September 2011 and al-Qaida second-in-command Abu Yahya al-Libi in Pakistan in June 2012. It was most recently issued two weeks ago on another extremist website after plans for the possible U.S. drone base in Niger began surfacing, Guidere said.

"This document supports the fact that they knew there are secret U.S. bases for drones, and were preparing themselves," he said. "They were thinking about this issue for a long time."
The idea of hiding under trees to avoid drones, which is tip No. 10, appears to be coming from the highest levels of the terror network. In a letter written by bin Laden and first published by the U.S. Center for Combating Terrorism, the terror mastermind instructs his followers to deliver a message to Abdelmalek Droukdel, the head of al-Qaida in the Islamic Maghreb, whose fighters have been active in Mali for at least a decade.

"I want the brothers in the Islamic Maghreb to know that planting trees helps the mujahedeen and gives them cover," bin Laden writes in the missive. "Trees will give the mujahedeen the freedom to move around especially if the enemy sends spying aircrafts to the area."
Hiding under trees is exactly what the al-Qaida fighters did in Mali, according to residents in Diabaly, the last town they took before the French stemmed their advance last month. Just after French warplanes incinerated rebel cars that had been left outside, the fighters began to commandeer houses with large mango trees and park their four-by-fours in the shade of their rubbery leaves.
Hamidou Sissouma, a schoolteacher, said the Islamists chose his house because of its generous trees, and rammed their trucks through his earthen wall to drive right into his courtyard. Another resident showed the gash the occupiers had made in his mango tree by parking their pickup too close to the trunk.

In Timbuktu also, fighters hid their cars under trees, and disembarked from them in a hurry when they were being chased, in accordance with tip No. 13.
Moustapha al-Housseini, an appliance repairman, was outside his shop fixing a client's broken radio on the day the aerial bombardments began. He said he heard the sound of the planes and saw the Islamists at almost the same moment. Abou Zeid, the senior al-Qaida emir in the region, rushed to jam his car under a pair of tamarind trees outside the store.
"He and his men got out of the car and dove under the awning," said al-Housseini. "As for what I did? Me and my employees? We also ran. As fast as we could."
Along with the grass mats, the al-Qaida men in Mali made creative use of another natural resource to hide their cars: Mud.

Asse Ag Imahalit, a gardener at a building in Timbuktu, said he was at first puzzled to see that the fighters sleeping inside the compound sent for large bags of sugar every day. Then, he said, he observed them mixing the sugar with dirt, adding water and using the sticky mixture to "paint" their cars. Residents said the cars of the al-Qaida fighters are permanently covered in mud.
The drone tipsheet, discovered in the regional tax department occupied by Abou Zeid, shows how familiar al-Qaida has become with drone attacks, which have allowed the U.S. to take out senior leaders in the terrorist group without a messy ground battle. The preface and epilogue of the tipsheet make it clear that al-Qaida well realizes the advantages of drones: They are relatively cheap in terms of money and lives, alleviating "the pressure of American public opinion."

Ironically, the first drone attack on an al-Qaida figure in 2002 took out the head of the branch in Yemen — the same branch that authored the document found in Mali, according to Riedel. Drones began to be used in Iraq in 2006 and in Pakistan in 2007, but it wasn't until 2009 that they became a hallmark of the war on terror, he said.
"Since we do not want to put boots on the ground in places like Mali, they are certain to be the way of the future," he said. "They are already the future."


http://www.google.com/hostednews/ap/art ... 2c65530d54

Zum Abschluss noch ein bischen Live Fire:

http://spon.de/vfqP6

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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von Orakel » 25. Feb 2013, 18:11

..zum Pech der Islamisten betreiben die Franzosen mit der besseren afrikanischen Kontingenten und den nicht islamisierten Touareg gerade "Kampfmittelbeseitigung on the ground". Und soo unzugänglich ist das Iforas nicht, ich müsste im 20 Jahre alten Photofundus kramen. Vor allem gibt es im Norden (fast) keine Bäume.

Ein echtes Problem sind die malischen "Truppen":
http://www.youtube.com/watch?v=Af74TTL2B0M
http://www.lemonde.fr/afrique/article/2 ... _3212.html
(oben Standbilder, weiter unten im Text ein Video)
Es gibt immer wieder Journalisten, die die Islamistenpropaganda hineinvermengen:
http://www.youtube.com/watch?v=ivDpngX4yhU

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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 27. Feb 2013, 11:09

Mali - Hauptausschuss stimmt Entsendung des österreichischen Sanitätskontingents zu

Der Hauptausschuss des Nationalrates hat heute, Mittwoch, der Entsendung eines österreichischen Sanitätskontingentes zur Unterstützung der EU-Trainingsmission in Mali (EUTM) zugestimmt. "Der rasche Beschluss im Parlament ermöglicht es unserem medizinischen Personal, gemeinsam mit dem deutschen Kontingent nach Mali zu verlegen", erläuterte Verteidigungsminister Norbert Darabos. Der erste österreichische Stabsoffizier wird bereits ab 4. März im Einsatz sein.

Er wird als Rechtsberater im Missionshauptquartier in der malischen Hauptstadt Bamako tätig sein. Ab dem Sommer wird ein zweiter Stabsoffizier, der für die Einhaltung der Hygienestandards zuständig ist, vor Ort sein. Das eigentliche Sanitätskontingent - ein Notarzt, ein Chirurg, vier Notfallsanitäter - absolvieren vom 4. bis 8. März ihre Einsatzvorbereitung in Deutschland. Mitte März werden sie und ein für Verwaltungstätigkeiten zuständiger Unteroffizier gemeinsam mit dem deutschen Kontingent nach Mali verlegen, wo Österreich mit Deutschland, Bulgarien und Ungarn für die medizinische Versorgung der Mission zuständig ist.


Zusätzlich zu diesen acht Bundesheersoldaten können bis zu 20 Personen als Crewmitglieder vorübergehend für Aufgabenerfüllungen im Rahmen von Lufttransporten oder Evakuierung von Verletzten mit einer C-130 "Hercules" entsendet werden.



Hauptausschuss beschließt Einsatz im Rahmen der EU-Mission in Mali

Der diesbezügliche Antrag des Außenministers wurde im heutigen Hauptausschuss mit mehrheitlicher Zustimmung von SPÖ, ÖVP und BZÖ genehmigt, wobei deren Abgeordnete vor allem den humanitären Aspekt hervorhoben und argumentierten, es gelte, einen wachsenden Flüchtlingsstrom und das Entstehen einer von Terroristen beherrschten Region zu verhindern. Die FPÖ sprach sich strikt dagegen aus, im Vordergrund sollte der Inlandschutz stehen und nicht der Auslandschutz, argumentierten sie. Die Grünen zeigten zwar Verständnis für den Einsatz, vermissten aber klare militärische und politische Ziele sowie eine Exit-Strategie.

Ebenfalls mit SPÖ-ÖVP-BZÖ-Mehrheit passierte die Verordnung über die "Befugnisse der zum Auslandseinsatz nach Mali entsendeten Personen" den Ausschuss. Darin wird das Aufgabengebiet des österreichischen Kontingents festgelegt, das Beratung, Unterstützung und Ausbildung der unter der Kontrolle der rechtmäßigen Zivilregierung operierenden malischen Streitkräfte zur Wiederherstellung von deren militärischen Fähigkeiten umfasst.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 02. Mär 2013, 23:36

Bundeswehr schickt «fliegende Tankstelle» in Mali-Einsatz

Die Bundeswehr verstärkt ihr Engagement in Mali. Nach drei Transportmaschinen ist nun auch ein Tankflugzeug im Einsatz. Und das ist noch nicht alles. Der Verteidigungsminister verweist auf die Gefahren der Mission.

Nur zwei Tage nach der Zustimmung des Bundestags zum Bundeswehreinsatz in Mali ist ein deutsches Tankflugzeug mit 30 Soldaten an Bord in das westafrikanische Krisengebiet geflogen. Nach Angaben der Bundeswehr traf der Airbus aus Köln-Wahn am Samstagnachmittag in der senegalesischen Hauptstadt Dakar ein. Von dort aus soll das Spezialflugzeug französische Kampfjets in der Luft betanken. Ein erster Einsatz ist laut Luftwaffe bereits an diesem Sonntag geplant.

«Wir erzielen durch die Luftbetankung der französischen Jets eine deutliche Verbesserung der operativen Fähigkeiten unserer Verbündeten im Einsatzgebiet», erklärte der Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Peter Schelzig.

Für den Betrieb der «fliegenden Tankstelle» wurden laut den Angaben rund 100 Tonnen Material an den Lufttransportstützpunkt nach Dakar verlegt. Dort sind auch die drei deutschen Transportmaschinen stationiert, die bereits seit Januar logistische Unterstützung für den Kampfeinsatz französischer und afrikanischer Truppen gegen islamistische Rebellen in Mali leisten. Ab dem 19. März sollen rund 40 deutsche Sanitäter nach Mali entsandt werden, Ende März folgen dann etwa 40 Pionierausbilder.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) rechnet damit, dass der Bundeswehreinsatz länger dauert und die auf ein Jahr befristeten Mandate nicht ausreichen. Er plädierte am Samstag dafür, die Bevölkerung offen und ehrlich über die Gefahren der Mission zu informieren. «Es könnte länger dauern, und ungefährlich ist es auch nicht», sagte er bei einer Veranstaltung des Reservistenverbands in Königsbronn. «Ich glaube, so kriegt man mehr Zustimmung, als zu sagen, die Jungs sind bestimmt bald wieder da.»



28. Februar 2013

Bundestag billigt Entsendung von Soldaten nach Mali

er Bundestag hat der Entsendung deutscher Soldaten ins afrikanische Krisenland Mali am Donnerstag mit großer Mehrheit zugestimmt. Das gab Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) bekannt. Mit dem Votum können nun bis zu 180 Bundeswehrsoldaten für die EU-geführte Ausbildungsmission und 150 weitere Soldaten für die logistische Unterstützung des französischen Einsatzes nach Mali entsandt werden.


Für den Ausbildungseinsatz stimmten 496 von 567 Abgeordneten, 67 waren dagegen, vier enthielten sich. Für die logistische Unterstützung waren 492 von 566 Parlamentariern. 66 votierten mit Nein, es gab acht Enthaltungen.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte die Soldaten bereits bei der ersten Beratung im Bundestag auf einen langen und möglicherweise gefährlichen Einsatz eingestellt. „Kein Einsatz ist ein Spaziergang“, sagte er. Zunächst sind die Missionen aber auf ein Jahr befristet.


theoderich
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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 05. Mär 2013, 19:43

EU-Militärtraining startet

Das Training des ersten Bataillons der malischen Armee durch EU-Ausbilder startet am 2. April. Dies sagte der Befehlshaber der EU-Trainingsmission, der französische General Francois Lecointre, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Drei Monate später, im Juli, soll der erste malische Gefechtsverband bereits im Norden des Landes einsetzbar sein, sagte der General.

Das Training eines Bataillons dauert den Angaben zufolge etwa zweieinhalb Monate. Derzeit fehle es den malischen Streitkräften aber noch an Ausrüstung, sagte Lecointre. "Der Bedarf ist erheblich." Die Armee Malis sei weitreichend unterfinanziert und schlecht ausgerüstet. Es fehle der Armee auch an Struktur und Organisation. "Man muss diese Armee komplett umstrukturieren." Nach Angaben des Befehlshabers zählt die malische Armee rund 10.000 Mann.

Derzeit prüfe die EU noch den Bedarf an Ausrüstung und suche potenzielle Geber, sagte der zuständige Direktor im Auswärtigen Dienst der EU, Peteris Ustubs. Es gebe bereits erste Angebote von EU-Staaten, sagte Lecointre. Ziel müsse es sein, diesen Prozess zu koordinieren und ein "Patchwork" zu verhindern.

550 Mann, acht aus Österreich

Die Größe der EU-Mission gab Lecointre mit ungefähr 550 Mann an. Davon seien rund 200 Trainer, 150 Mann zum Schutz der Truppe und weitere 150 für Logistik und medizinische Hilfe. Österreich hat ein Sanitätskontingent mit acht Bundesheer-Soldaten entsendet.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 07. Mär 2013, 14:30

Sarkozy kritisiert französischen Militäreinsatz in Mali

Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy hat den Militäreinsatz seines Land in Mali kritisiert. „Die Regel lautet: Gehe niemals in ein Land, das keine Regierung hat“, ließ sich Sarkozy mit Blick auf die malische Übergangsregierung in dem Magazin „Valeurs actuelles“ zitieren.

„Was machen wir da? Außer mit 4.000 Mann Putschisten dabei zu helfen zu versuchen, ein Territorium zu kontrollieren, das dreimal so groß ist wie Frankreich?“

In Mali hatten Offiziere vor rund einem Jahr Staatschef Amandou Toumani Toure aus dem Amt geputscht. Islamisten konnten in der Folge den gesamten Norden des Landes unter ihre Kontrolle bringen.



Mali: des enfants parmi les troupes d'Aqmi
Mali: Kinder unter den Truppen von Aqmi

A la vue de l'armée, l'un des djihadistes lève son arme en direction de la patrouille. Il est immédiatement abattu. Les trois autres se rendent mais à la grande surprise du colonel Desmeulles, deux des prisonniers sont des enfants d'une quinzaine d'années.

"Ce sont deux enfants soldats. Il semblerait que les djihadistes avaient recruté, qu'on pourrait traduire par 'enlevé', un nombre important d'enfants qu'ils ont armés, entraînés pour les utiliser. Ça confirmerait qu'Aqmi ait un dispositif pas aussi vertueux que l'on imaginait", affirme le colonel Desmeulles. Les enfants soldats ont été immédiatement examinés par un médecin et évacués vers le quartier général. Ils seront remis à la Croix-Rouge international.

L'enfant enlève sa djellaba. Comme a pu le constater l'envoyé spécial d'Europe 1 au Mali, "ces enfants sont endoctrinés assez lourdement. Ils ont été entraînés pour tenir des armes qui sont parfois aussi grandes qu'eux". Mais également, ils sont utilisés pour faire du renseignement pour les combattants d'Al-Qaïda au Maghreb islamique.

"La brigade a été surprise, la première nuit, de voir un enfant seul au milieu de la vallée, venir vers eux. Dès qu'ils ont fait un tir de semonce en l'air et qu'ils lui ont donné un ordre d'arrêt, l'enfant a immédiatement levé les mains, a soulevé sa djellaba pour montrer qu'il n'avait pas de ceinture d'explosif. Presque comme s'il avait été préparé, entraîné, comme si on lui avait dit les procédures employées par l'armée française. Cet enfant était donc bien là pour faire du renseignement", raconte Didier François, grand reporter d'Europe 1.

Les enfants-soldats seraient nombreux dans la région. "Les troupes françaises ont fait venir un haut-parleur en arabe, en tamachek (la langue touareg) et en Français. Elles les appellent à se rendre", ajoute Didier François.


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Re: EU plant Ausbildungsmission für Mali / Opération Serval

Beitrag von theoderich » 13. Mär 2013, 11:29

AVISO: Verteidigungsminister Klug verabschiedet Soldaten in den Auslandseinsatz

Am Freitag, den 15. März 2013, um 10:30 Uhr verabschiedet Verteidigungsminister Gerald Klug, gemeinsam mit dem Kommandanten der Streitkräfte, Generalleutnant Franz Reißner, die österreichischen Soldatinnen und Soldaten der Kosovo- und der Mali-Mission in Götzendorf.

265 Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kosovo-Kontingentes (AUCON28/KFOR) sowie sieben Soldaten für die EU-Trainingsmission in Mali (EUTM MLI) werden nach dem feierlichen Festakt in ihre Einsatzräume entlassen. Die Steiermark stellt die meisten Personen (100), gefolgt von 45 aus Kärnten, 42 aus Niederösterreich, 32 aus Wien, 22 aus Oberösterreich, elf aus Tirol, elf aus Salzburg, fünf aus dem Burgenland sowie vier aus Vorarlberg.


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