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Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
theoderich
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 04. Jun 2013, 16:14

Syrie – Armes chimiques - Déclaration de Laurent Fabius (4 juin 2013)

J’ai rencontré ce matin à mon initiative le Professeur Ake Sellström, chef de la mission d’enquête mise en place par le Secrétaire général des Nations unies et chargée d’établir les faits sur les allégations d’emplois d’armes chimiques en Syrie.

Je lui ai remis, au nom de la France, les résultats des analyses, réalisées par notre laboratoire désigné par l’Organisation pour l’Interdiction des armes chimiques pour l’identification des toxiques de guerre.

Ces analyses démontrent la présence de sarin dans les échantillons en notre possession. Au regard de ces éléments, la France a désormais la certitude que le gaz sarin a été utilisé en Syrie à plusieurs reprises et de façon localisée.

Nous avons décidé de communiquer aussitôt à la mission compétente des Nations unies et publiquement les éléments en notre possession. Il serait inacceptable que les coupables de ces crimes puissent bénéficier de l’impunité.


____________________

Independent UN panel calls for diplomatic surge to end ‘daily reality’ of war crimes in Syria

Mr. Pinheiro stressed that dialogue is the only way to find a solution to the conflict which has claimed the lives of more than 70,000 civilians and displaced more than four million since it began over two years ago.

“We ask that States exert influence over the parties to the conflict to compel them to protect civilians,” he added.

From findings based on 430 interviews and other collected evidence, the four experts stress in the report that there is a human cost to the increased availability of weapons in Syria, where arms transfers heighten the risk of violations, leading to more civilian deaths and injuries.

While the experts note that Government forces and affiliated militia have committed “murder, torture, rape, forcible displacement, enforced disappearance and other inhumane acts,” as part of widespread or systematic attacks against civilian populations, they also note that armed anti-Government groups have also committee war crimes, crimes against humanity, including murder, sentencing and execution without due process, torture, hostage-taking and pillage.

“The violations and abuses committed by anti-Government armed groups did not, however, reach the intensity and scale of those committed by Government forces and affiliated militia,” the report says.

In addition, the precarious situation of Syria’s 4.25 million internally displaced persons (IDPs) is compounded by recent incidents of IDPs being targeted and forcibly displaced.

There are reasonable grounds to believe that chemical agents have been used as weapons. The experts say that allegations have been received concerning the use of chemical weapons by both parties. The majority concern their use by Government forces.

In four attacks – on Khan Al-Asal, Aleppo, 19 March; Uteibah, Damascus, 19 March; Sheikh Maqsood neighbourhood, Aleppo, 13 April; and Saraqib, Idlib, 29 April – “there are reasonable grounds to believe that limited quantities of toxic chemicals were used.”

It has not been possible, on the evidence available, to determine the precise chemical agents used, their delivery systems or the perpetrator. Other incidents also remain under investigation.

Conclusive findings – particularly in the absence of a large-scale attack – may be reached only after testing samples taken directly from victims or the site of the alleged attack.

“It is, therefore, of utmost importance that the Panel of Experts, led by Professor Sellström and assembled under the Secretary General's Mechanism for Investigation of Alleged Use of Chemical and Biological Weapons, is granted full access to Syria,” the experts say.

Zuletzt geändert von theoderich am 12. Jun 2013, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

Dr4ven
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Dr4ven » 06. Jun 2013, 08:49

Es ist soweit, es kracht am Golan:

Golan: Syrische Rebellen nehmen Stützpunkt von österreichischen Blauhelmen ein

UN-Kontrollpunkt Quneitra stand zuvor unter schwerem Mörserfeuer - Bundesheer-Soldaten in Bunker - Krisensitzung im Verteidigungsministerium

Die österreichischen UNO-Soldaten auf dem Golan haben sich unter schwerem Beschuss in Bunker zurückgezogen. Mindestens eine Mörsergranate soll den UN-Stützpunkt getroffen haben. Das Verteidigungsministerium in Wien hat am Donnerstag die Einnahme des Grenzpostens Quneitra an der Grenze zum Golan durch syrische Rebellen bestätigt. Österreichische Soldaten seien jedoch keine betroffen, dennoch sei sogenannter Shelter-Alarm ausgelöst worden, die Blauhelme hätten sich in die Bunker zurückgezogen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Michel Bauer gegenüber der APA.

Der Krisenstab des Verteidigungsministeriums sei einberufen worden, die Lage werde "minütlich" evaluiert, so Bauer. Verteidigungsminister Gerald Klug habe alle anderen Termine abgesagt.

Betroffen von der Evakuierung ist die Position 27 der UN-Mission in der Ortschaft Quneitra, der - einzige - de-facto-Grenzübergang zwischen Syrien und Israel. Bisher war dort das Kommando der 2. Kompanie des österreichischen Bundesheeres stationiert.

Das Bundesheer spricht von den schwersten Kämpfen am Golan seit Beginn des Aufstandes gegen das Assad-Regime im März 2011. Erst vergangene Woche hatte Verteidigungsminister Gerald Klug im derStandard.at-Gespräch von einer "angespannten, aber beherrschbaren Lage" am Golan gesprochen. Nach den aktuellen Nachrichten vom Golan sagte Klug alle regulären Termine ab. (APA/red, derStandard.at, 6.6.2013)


http://derstandard.at/1369362784181/Oes ... m-Beschuss

-------------

Die Lage am Golan hat sich am Donnerstag dramatisch zugespitzt: Syrische Rebellen eroberten einen Grenzübergang, das sogenannte Gate B. Gleichzeitig kam das Camp Ziouani unter Beschuss. Dort hat der Kommandant der UNDOF-Mission, der Inder I S Singha, sein Camp aufgeschlagen. Auch fünf bis zehn österreichische Soldaten halten sich üblicherweise dort auf. Ein indischer Soldat wurde durch die Explosionen verletzt.

Wegen der gleichzeitigen Einnahme des Grenzpostens Quneitra durch die Rebellen wurde Shelter-Alarm ausgelöst: Die österreichischen Blauhelme zogen sich in Bunker zurück.

In Wien wurde der Krisenstab des Verteidigungsministeriums einberufen. Die Lage werde "minütlich" evaluiert, erklärte ein Sprecher. SP-Ressortchef Gerald Klug sagte alle anderen Termine ab.

Auch Israel ist alarmiert. Denn das von Explosionen erschütterte Camp befindet sich auf der israelisch besetzten Seite dr Golanhöhen.


http://diepresse.com/home/politik/ausse ... ct=1410932

theoderich
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 06. Jun 2013, 12:32

Syrien: Ex-NATO-Chefs für Primat der Diplomatie (Gastkommentar, Jap de Hoop Scheffer / Javier Solana)

Eine diplomatische Lösung ist die wahrscheinlich einzige Möglichkeit, der leidenden Bevölkerung zu helfen, einer Radikalisierung des Konflikts vorzubeugen und die Region zu stabilisieren. [...] Um das zu schaffen, muss der Westen neue diplomatische Wege finden, den Konflikt zu beenden - und auch politische Ambitionen hintanstellen. Das bedeutet leider auch, unpopuläre Kompromisse einzugehen: Zum Beispiel darf die Klärung der Frage nach Assads künftigem Schicksal nicht als Vorbedingung für den Beginn von Verhandlungen definiert werden. Und auch der Iran muss an einer diplomatischen Lösung beteiligt werden.

Das muss jetzt als strategische Notwendigkeit angesehen werden - und es würde nicht nur Syrien helfen, es würde auch die Region stabilisieren und dient letztendlich auch westlichen Sicherheitsinteressen.

Diejenigen im Westen, die sich für eine militärische Intervention einsetzen - durch die Errichtung von Flugverbotszonen, die direkte Bewaffnung der syrischen Rebellen oder Militärschläge gegen strategisch wichtige Einrichtungen des Regimes - haben in letzter Zeit zu großen Einfluss gewonnen. Sie argumentieren, dass eine dieser Maßnahmen das Fass schon zum Überlaufen bringen wird - und Baschar al-Assad dann auf einmal kapitulieren würde oder man ihn dann zwingen könnte, einem Kompromiss zuzustimmen.

Die russische Entscheidung, Syrien mit neuen Flugabwehrraketen und MIG- Kampfjets zu beliefern, war auch eine direkte Antwort auf Europas Beschluss, das Waffenembargo gegen Syrien aufzuheben - und eine Reaktion auf britische und französische Überlegungen, die Bewaffnung der Rebellen voranzutreiben.

Ein militärisches Eingreifen des Westens würde zur Eskalation auf allen Seiten führen: Der syrische Bürgerkrieg würde noch brutaler werden, Extremisten würden Aufwind bekommen, und das Land würde noch weiter im Chaos versinken.

Die Idee, dass der Westen von außen irgendwie die moderaten Kräfte in Syrien kontrollieren könnte, ist ein eher optimistischer Gedanke. Eine militärische Intervention führt immer zu einer Eskalation - und sie wird den Westen immer mehr in den Konflikt hineinziehen.

Die syrische Opposition und ihre Unterstützer in der Region würden militärische Unterstützung aus dem Westen dahingehend interpretieren, dass ihre Strategie, die auf eine totale Zerstörung des Regimes hinausläuft, aufgehen kann - und die Konsequenz wird sein, dass die Rebellen sich in ihren Maximalzielen bestärkt fühlen und der Politik keine Chance mehr geben werden.

In diesem Zusammenhang ist es nun Zeit für den Westen, einen neuen diplomatischen Weg auszuprobieren. Es wird nie den idealen Moment geben, die Opposition zu stärken und sie gleichzeitig vom Schlachtfeld an den Verhandlungstisch zu bringen. Aber während wir darüber weiter nachdenken, wird Syrien weiter zerstört.

Keine Vorbedingungen

Daher müssen wir an "Genf II" festhalten und den Prozess mit allen Mitteln vorantreiben. Auch wenn es ein schwieriger und steiniger Weg sein wird, muss der Westen das jetzt als oberste Priorität begreifen.

Der European Council on Foreign Relations (ECFR) - eine Denkfabrik - hat vor kurzem eine Strategie zur Deeskalation in Syrien vorgestellt, die darlegt, dass Verhandlungen nur erfolgreich sein können, wenn es keine Vorbedingungen gibt und alle Akteure - also auch der Iran - an einem Tisch sitzen. Für einen Plan wie diesen braucht es natürlich einen stabilen internationalen Konsens. Und die Verbündeten des Westens, die die syrische Opposition unterstützen - also die Golfstaaten und die Türkei zum Beispiel -, werden diesen Kurs nur unterstützen, wenn es ein unmissverständliches Bekenntnis zu "Genf II" gibt. So sollte Präsident Obama das als Priorität behandeln, wenn er sich mit dem russischen Präsidenten Putin am Rande des nächsten G8-Gipfels Mitte Juni in Nordirland trifft.


Niemand erwartet, dass der Konflikt in Syrien bald zu Ende ist - Syrien ist zu zerrissen und es gibt viel zu viele Waffen im Land -, aber eine Rückkehr der Diplomatie würde dem Konflikt eine ganz neue Richtung geben. Und wenn alle Akteure auf beiden Seiten es wirklich mit der Diplomatie versuchen, kann es passieren, dass die kriegführenden Parteien ihre absoluten Ziele aufgeben und es wieder Anreize gibt, einen wirklichen Kompromiss zu verhandeln.

Wenn man sich den gegenwärtigen Kreislauf aus Eskalationen, Ankündigungen von neuen Waffenlieferungen, den diplomatischen Ausschluss von einigen Ländern und die lange Liste von Vorbedingungen verdeutlicht, wird klar, dass "Genf II" schwierig umzusetzen ist. Aber die Vereinigten Staaten und Europa können diesen Trend noch stoppen.

Die Alternative ist eine international sanktionierte Eskalation, die nicht nur Syrien, sondern die ganze Region an den Abgrund führen wird.


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Doppeladler » 06. Jun 2013, 13:54

Österreich zieht UNO-Soldaten vom Golan ab!!!

Österreich zieht seine Blauhelmsoldaten von den Golanhöhen ab. Das bestätigten am Nachmittag Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP).

Spindelegger habe bereits mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gesprochen und ihn persönlich über die Entscheidung der Bundesregierung informiert, hieß es in einer Aussendung am Nachmittag. „Die Entwicklung der heutigen Morgenstunden hat gezeigt, dass ein weiteres Zuwarten nicht mehr vertretbar ist“, erklärten Kanzler und Vizekanzler.

Das Verteidigungsministerium sei bereits mit der Abteilung für Friedenseinsätze der UNO in Kontakt, um die Voraussetzungen für einen geordneten Rückzug der österreichischen Blauhelme zu schaffen.
Einnahme von Grenzposten als Auslöser

Ausschlaggebend für den nunmehrigen Entschluss dürfte die kurzfristige Einnahme jenes Grenzpostens am Donnerstag durch syrische Rebellen gewesen sein, über den seit der Eskalation des syrischen Bürgerkrieges die komplette Versorgung der UNO-Soldaten von israelischem Gebiet aus erfolgt.

Die syrischen Regierungstruppen eroberten das „Bravo-Gate“ am Rande der 1974 zerstörten Stadt Kuneitra zwar nach wenigen Stunden zurück, die Eskalation zeigte aber die Verwundbarkeit der Blauhelme durch die immer heftiger werdenden Kämpfe in der theoretisch demilitarisierten Zone erneut auf. Österreich stellt mit 380 Soldaten etwa ein Drittel der UNO-Truppe zur Friedenssicherung auf den Golanhöhen.

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Elo59 » 06. Jun 2013, 15:51

Ausschlaggebend ist die Wahl im Herbst!

Eine Katastrophe für die UNO
Eine Katastrophe für das internationale Ansehen Österreichs

Dafür brauchen wir ab jetzt auch keine Berufsarmee, den kümmerlichen Rest können auch Wehrpflichtige bewerkstelligen!

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 06. Jun 2013, 15:57

Elo59 hat geschrieben:Dafür brauchen wir ab jetzt auch keine Berufsarmee, den kümmerlichen Rest können auch Wehrpflichtige bewerkstelligen!


Was hat DAS jetzt mit "Berufsheer" oder "Wehrpflicht" zu tun? Diese Frage ist seit dem 20. Jänner geklärt!

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Elo59 » 06. Jun 2013, 19:43

Sagt mal fällt euch nicht auf wie das Bundesheer jetzt grad medial behandelt wird beim Hochwassereinsatz? Warum verschiedene Bürgermeister keinen Assistenzeinsatz anfordern? Das hat doch alles seinen Grund

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 06. Jun 2013, 19:55

Elo59 hat geschrieben:Sagt mal fällt euch nicht auf wie das Bundesheer jetzt grad medial behandelt wird beim Hochwassereinsatz? Warum verschiedene Bürgermeister keinen Assistenzeinsatz anfordern? Das hat doch alles seinen Grund


Verstehe ich Dich jetzt richtig? Du meinst, es wird kein Assistenzeinsatz angefordert, um zu "beweisen", dass das Bundesheer wegen der Allgemeinen Wehrpflicht keine Katastrophenhilfe mehr gewährleisten kann?

Dr4ven
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Dr4ven » 06. Jun 2013, 20:11

Das sehe ich auch so wie Elo59, ich höre immer nur von 8000 Feuerwehrleuten, aber kaum was oder nichts vom Bundesheer (ich hab in den Nachrichten im ORF noch keinen Heli fliegen sehen, ihr?) und eventuell hast du von der Diskussion um die Dienstfreistellungen und den Urlaub sowie über weitere finanzielle Zuwendungen für die Feuerwehrleute gehört?

Es fällt eben einfach auf wenn man sich mit der Materie beschäftigt, eventuell machst du mal zur Abwechslung das deutsche Fernsehen an um dort die Nachrichten zu sehen und siehst was man dort zu hören und sehen bekommt...50% davon wird in Österreich nicht mal erwähnt, speziell wenns um Militär und Demographie Angelegenheiten geht (Schweden ist auch raus aus den Medien)!

Ich mag es eigentlich kaum sagen, aber bei uns herrscht ein ziemliches Defizit an gewissen Informationen, aber eher ist es eine gewisse Manipulation der Öffentlichkeitsmeinung da es hierzulande kaum noch unabhängige Medien gibt.
Nimm mal die derzeit laufende ORF Kampagne mit den ganzen Namen am Plakat oder im TV zwischen den Werbeblöcken...was soll denn das? Was will man uns damit suggerieren?
Manchmal denke ich dass man beim ORF einen Mentalisten angestellt hat der ihnen zeigt wie man Menschen durch Suggestionen manipuliert.

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Elo59 » 06. Jun 2013, 20:21

Mit dem Abzug von Golan wird die Diskussion um die Notwendigkeit eines Heeres wieder losgehen, ein Fressen für die Medien!

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von iceman » 06. Jun 2013, 21:30

theoderich hat geschrieben:
Elo59 hat geschrieben:Sagt mal fällt euch nicht auf wie das Bundesheer jetzt grad medial behandelt wird beim Hochwassereinsatz? Warum verschiedene Bürgermeister keinen Assistenzeinsatz anfordern? Das hat doch alles seinen Grund


Verstehe ich Dich jetzt richtig? Du meinst, es wird kein Assistenzeinsatz angefordert, um zu "beweisen", dass das Bundesheer wegen der Allgemeinen Wehrpflicht keine Katastrophenhilfe mehr gewährleisten kann?


In Oberösterreich bekommen die zivilem Behörden massive Kritik von Betroffenen, warum das Bundesheer zu spät oder gar nicht angefordert wurde. Auch die Feuerwehren müssen sich zum Teil Kritik gefallen lassen, ob man zu übereifrig oder zu stolz ist, das Bundesheer um Hilfe zu bitten.

theoderich
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 06. Jun 2013, 21:31

Dr4ven hat geschrieben:Das sehe ich auch so wie Elo59, ich höre immer nur von 8000 Feuerwehrleuten, aber kaum was oder nichts vom Bundesheer (ich hab in den Nachrichten im ORF noch keinen Heli fliegen sehen, ihr?) und eventuell hast du von der Diskussion um die Dienstfreistellungen und den Urlaub sowie über weitere finanzielle Zuwendungen für die Feuerwehrleute gehört?


Ich habe mir mal das Informationsmodul in der ORF TVthek angesehen. Das Bundesheer steht seit dem 2./3. Juni im Assistenzeinsatz - mit immerhin 1.900 Mann, darunter viele Grundwehrdiener und Milizsoldaten. Und konkrete Erwähnungen im ORF gibt es wie viele?

Zeit im Bild - 06. 06. 2013 19:30 Uhr

Hochwasser aus der Luft (01:51)

Das Bundesheer hat sich aus der Luft ein Bild über die aktuelle Lage gemacht. Mancherorts ist die Fortbewegung mittels Hubschrauber oder Boot immer noch die einzig mögliche.


Niederösterreich heute - 06. 06. 2013 19:00 Uhr

Dauereinsatz für Feuerwehr und Bundesheer (01:23)

Mehr als 14000 Feuer- wehrleute sind im Dau- ereinsatz, auch das Bundesheer steht in Niederösterreich mit 1600 Soldatinnen und Soldaten bereit, auch mit Rekruten.


Mehr habe ich so schnell nicht gefunden. Es ist im "unabhängigen" ORF tatsächlich ständig nur von "Feuerwehren" und "Freiwilligen" die Rede.

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Orakel » 06. Jun 2013, 21:55

In den Bundeslandnachrichten auf orf.at steht mehr (nur wandern die Beiträge schnell ins Archiv und lassen sich auch nicht suchen), und so wenige Assistenzkräfte waren da auch nicht unterwegs, gerade im Vergleich zu Deutschland.

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 06. Jun 2013, 22:49

Orakel hat geschrieben:und so wenige Assistenzkräfte waren da auch nicht unterwegs, gerade im Vergleich zu Deutschland.


Wir sind jetzt schon SEHR off-topic, aber in Deutschland stehen mittlerweile über 3000 Angehörige des THW und über 11.000 Soldaten der Bundeswehr im Hochwassereinsatz (Was aber verhältnismäßig wenige sind, im Vergleich zum derzeitigen Gesamtumfang der Streitkräfte von 176.939 Berufs- und Zeitsoldaten und 9.971 Freiwillig Wehrdienstleistenden - gerade mal 5,8 Prozent!). Und Österreich ist im Vergleich zu Deutschland relativ glimpflich davongekommen.

Es gibt zum Personalstand des Bundesheeres keine aktuellen Zahlen, aber gemessen an den Daten im "Weißbuch 2010" (Militärpersonen im Dienstverhältnis und Personen im Präsenz- und Ausbildungsdienst - Stand: 1. Dezember 2010) ist der Anteil von ca. 6,9 Prozent des verfügbaren militärischen Personals mit Deutschland vergleichbar. Ich wüsste nicht, was es daran herumzumäkeln gäbe? Man kann nicht leugnen, dass das Bundesheer relativ gesehen mehr Personal für die Hochwasserhilfe mobilisieren konnte, als das in Deutschland der Fall ist.

COP
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von COP » 07. Jun 2013, 08:50

Schön langsam aber sicher sollte man hier wieder auf das ursprüngliche Thema zurück kommen.
Wer über das Hochwasser diskutieren möchte, der sollte einen eigenen Thread aufmachen.
Kurz dazu: es ist nicht relevant, wie viele Soldaten ein Land hat, sondern wie viele tatsächlich gebraucht werden. Da man derzeit viele freiwillige Helfer hat und man beim Militär sowieso sparen muss, wird man erst dann mehr Soldaten schicken, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Zum Vergleich, 2002 waren in Österreich über 11.000 Soldaten eingestzt.

So, zurück nach Syrien, dort gibt es auch Probleme!

Antworten
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