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Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
Dr4ven
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Dr4ven » 25. Feb 2013, 20:01

Könnte auch aus Tunesien stammen (Bild), aber eher nicht, die fertigen unter Lizenz, sind aber eher Assad Unterstützer.
Es gab aber direkte Exporte nach Saudi Arabien und Oman die wohl ganz sicher Made in Austria sind, also ich hab keine Ahnung warum sie sich so dumm stellen, wir alle wissen dass Letztere 2 Unterstützer der sogenannten Rebellen sind.
Die Grenzen im Irak sind weit offen, natürlich kommt von Saudi Arabien oder Oman auch von dort über 2 Ecken etwas.

Bild

innsbronx
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von innsbronx » 26. Feb 2013, 00:00

Tunesien sind jetzt sicher keine Assad-Unterstützer mehr. Aber du wirst recht haben und die Vermutung, dass die Waffen aus Saudiarabien stammen ist sicher nicht abwegig.

theoderich
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 27. Feb 2013, 19:51

U.S. moves toward providing direct aid to Syrian rebels

The Obama administration is moving toward a major policy shift on Syria that could provide rebels there with equipment such as body armor and armored vehicles, and possibly military training, and could send humanitarian assistance directly to Syria’s opposition political coalition, according to U.S. and European officials.

The administration has not provided direct aid to the military or political side of the opposition throughout the two-year-old conflict, and U.S. officials remain opposed to providing weapons to the rebels.

Elements of the proposed policy, which officials cautioned have not yet been finalized, are being discussed by Secretary of State John F. Kerry in meetings this week and next with allies in Europe and the Middle East as part of a coordinated effort to end the bloody stalemate, which has claimed about 70,000 lives.

Those talks — along with a nearly two-hour meeting in Berlin on Tuesday with Russian Foreign Minister Sergei Lavrov and a Thursday conference with allies and leaders of the Syrian Opposition Coalition in Rome — are expected to weigh heavily on administration deliberations.


The opposition, meanwhile, has been strident in its criticism of the United States and others for refusing to provide it with the resources to organize a quasi-government and broaden its support inside Syria.

The Obama administration, citing legal restrictions on direct funding of the opposition, has funneled $385 million in humanitarian aid through international institutions and nongovernmental organizations, most of which operate under Syrian government supervision.

On the military side, the administration has established direct contact with rebel leaders but has limited aid to communications equipment delivered indirectly. A push last summer to arm the rebels, backed by then-Secretary of State Hillary Rodham Clinton, then-CIA Director David H. Petraeus and Defense Secretary Leon E. Panetta, was rejected by the White House in favor of continued efforts to build the political opposition.

While anti-government fighters have made significant gains against Assad’s military, concern has grown that militants linked to al-Qaeda have begun to dominate the opposition force. Early this year, Saudi Arabia and other Arab countries directly arming the opposition fighters increased weapons shipments to secular and moderate Islamist rebel factions after consultations with Washington.

A senior Arab official in the region said those armaments, including antitank weapons and recoilless rifles, have begun flowing into Syria. The New York Times reported Tuesday that at least some of those weapons were purchased in Croatia.



Und was, wenn diese Waffenlieferungen so enden, wie die Militärhilfe der CIA an die afghanischen Mudschaheddin? Sind gepanzerte Fahrzeuge in den Händen möglicherweise militanter Islamisten eine lohnende Perspektive?

theoderich
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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 15. Mär 2013, 12:44

EU-Tauziehen um Waffen für Rebellen

Frankreich und Großbritannien drängen die EU zu einem Kurswechsel. „Wir müssen uns sehr beeilen“, sagte der französische Außenminister Laurent Fabius am Donnerstag. Er sprach sich für ein Dringlichkeitstreffen der EU dazu aus, das möglichst noch in diesem Monat stattfinden solle. Präsident Francois Hollande betonte, in der Frage sei er sich mit Großbritannien einig.


USA signalisieren Unterstützung

Die oppositionelle syrische Koalition begrüßte die Ankündigung aus Paris und London. Ihr Sprecher Walid al-Bunni sagte: „Wir in der Koalition unternehmen alle diplomatischen Anstrengungen, um der Weltgemeinschaft zu versichern, dass diese Waffen nicht in die falschen Hände gelangen werden.“

Auch die USA signalisierten ihre Zustimmung. „Wir unterstützen sicherlich die Formen der Stärkung der syrischen Opposition, von denen Frankreich und Großbritannien öffentlich reden“, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, am Donnerstag in Washington, ohne eine mögliche Waffenlieferung direkt anzusprechen.

Faymann: Mit Waffen löst man kein Problem

Deutschland werde in dieser Frage „sehr abwägend vorgehen“, sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Es bestehe die Gefahr, dass Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen dazu führten, dass „auch die Gegenseite dann mit noch mehr Waffen versorgt“ werde. Deutschland sei aber bereit zu neuen Gesprächen.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) sagte am Donnerstagabend, er erwarte keine Aufhebung des Embargos, und schloss Waffenlieferungen an die Rebellen aus. „Mit Waffen und Waffenlieferungen löst man keine Probleme“, so Faymann. Eine Bewaffnung der Rebellen wäre auch der Sicherheit der österreichischen Blauhelmsoldaten auf dem Golan abträglich.

Asselborn warnt vor Aufschrei

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn warnte vor Alleingängen. Das wäre ein „schwerer Schlag gegen die gemeinsame Außenpolitik“ der Europäischen Union, sagte er am Freitag dem Sender RBB. Wenn europäische Waffen an die Aufständischen in Syrien geliefert würden, „dann müssen wir auch Verantwortung übernehmen, was mit diesen Waffen geschieht“. Er rechne mit einem „Aufschrei“, wenn Waffen aus der EU im syrischen Bürgerkrieg zum Beispiel für Hinrichtungen gebraucht würden.

Paris und London wollen Druck erhöhen

Auch die EU-Außenminister sollen sich bei ihrem Treffen in Dublin kommende Woche wieder mit der Frage des Waffenembargos beschäftigen. Turnusgemäß würden die EU-Staaten allerdings erst am 31. Mai über eine Verlängerung des Waffenembargos entscheiden. Sollten nicht alle EU-Länder für eine Verlängerung stimmen, würde das Embargo ohnehin auslaufen. Frankreich und Großbritannien setzen darauf, dass die syrische Führung einlenkt und sich zu Gesprächen über einen Machtwechsel einlässt, sobald sie sich einer stärker bewaffneten Opposition gegenübersieht.

Während der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu den Vorstoß Großbritanniens und Frankreichs begrüßte, äußerten syrische Staatsmedien scharfe Kritik. Eine Bewaffnung der Rebellen wäre ein „ungeheuerlicher Verstoß“ gegen das Völkerrecht, hieß es in der staatlichen Agentur SANA. Ähnlich hatte sich die russische Regierung geäußert.

Iran schickt immer mehr Waffen

Nach Informationen von Diplomaten liefert der Iran verstärkt Waffen an die syrische Führung unter Präsident Baschar Al-Assad. „Die Iraner unterstützen das Regime wirklich massiv“, sagte ein hochrangiger westlicher Diplomat. Der Iran habe in den vergangenen drei bis vier Monaten über den irakischen Luftraum und jetzt mit Lastwagen mehr Unterstützung geleistet. „Und die Iraker schauen weg.“ Außer über den Irak würden iranische Waffen auch zunehmend über andere Routen nach Syrien geschafft, etwa über die Türkei und den Libanon, sagten mehrere westliche Vertreter. Vertreter des Irak und der Türkei wiesen das zurück.



13. März 2013

Großbritannien will aus Waffenembargo ausscheren

Angesichts der immer höher werdenden Opferzahlen in Syrien erwägt die britische Regierung mehr Unterstützung für die Gegner von Bashar al-Assad. Wie Premierminister David Cameron erklärte, könnte Großbritannien aus dem europäischen Waffenembargo für Syrien ausscheren und die Rebellen mit Kampfausrüstung beliefern, falls die EU ihre Haltung nicht ändert. Einen ähnlichen Vorstoß hatte es bereits aus Frankreich gegeben, er war aber zuletzt am Widerstand aus Deutschland gescheitert.


Europas Embargo ist allerdings bereits jetzt alles andere als wasserdicht. Seit Anfang März ist es nämlich erlaubt, die syrische Opposition mit so genannter „nicht tödlicher“ Militärausrüstung zu beliefern und mit Expertise zu unterstützen – also Militärberater in die Trainingslager der Rebellen zu entsenden. Die Krux: Die EU hat es bisher (wohl nicht ganz unbeabsichtigt) verabsäumt, zu definieren, um was genau es sich bei dieser „nicht tödlichen“ Ausrüstung handelt. Der Interpretationsspielraum ist riesig und reicht von Funkgeräten und Feldlazaretten bis hin zu einsatzfähigen Panzern und Granatwerfern, die ohne Munition geliefert werden und daher per se nicht „tödlich“ sind.


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 16. Mär 2013, 11:11

Zeitung: CIA bereitet mögliche Drohnenangriffe in Syrien vor

Der US-Geheimdienst CIA bereitet laut einem Zeitungsbericht mögliche Drohnenangriffe auf radikale Islamisten in Syrien vor. Noch habe US-Präsident Barack Obama kein grünes Licht für Drohnenangriffe in Syrien gegeben, berichtete die „Los Angeles Times“ gestern unter Berufung auf aktive und ehemalige US-Behördenvertreter. Das Terrorabwehrzentrum der CIA sammle aber mit Blick auf diese Möglichkeit verstärkt Informationen über syrische Islamisten.

Enge Zusammenarbeit mit anderen Geheimdiensten

Dem Bericht zufolge wurde eine CIA-Einheit gebildet aus Beamten, die mögliche Angriffsziele auskundschaften, und Agenten, die vormals Al-Kaida-Kämpfer im Irak verfolgten. Der US-Geheimdienst arbeite in der Angelegenheit außerdem eng mit den Geheimdiensten Saudi-Arabiens, Jordaniens und anderer Länder in der Region zusammen.

Mit den Vorbereitungen reagierten die USA auf den wachsenden Einfluss radikaler Islamisten bei den Aufständischen, die gegen die syrische Führung unter Staatschef Baschar al-Assad kämpfen, schrieb die „Los Angeles Times“. Das US-Außenministerium stufe die bedeutendste Oppositionsmiliz in Syrien, die Al-Nusra-Front, als Terrororganisation ein, die sich nicht von Al-Kaida im Irak unterscheide.



CIA begins sizing up Islamic extremists in Syria for drone strikes


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 29. Mär 2013, 17:29

Frankreich will keine Waffen an syrische Rebellen liefern

Die syrischen Rebellen haben laut Aktivisten eine strategisch wichtige Stadt in der südlichen Provinz Daraa erobert. Trotz des militärischen Erfolgs zeichnet sich kein Sieg der Opposition im Bürgerkrieg ab. Sie muss hingegen einen Rückschlag aus Frankreich verkraften. Denn Präsident Francois Hollande ruderte in der Diskussion über Waffenlieferungen an die zerstrittene Opposition zurück.

Hollande stellte klar, dass sich sein Land nun doch weiter an das EU-Waffenembargo gegen Syrien halten wolle. Notwendig sei die Gewissheit, dass für die Opposition gedachte Waffen nicht in die Hände von Terroristen gelangten, sagte der Präsident bei seinem Auftritt im TV-Sender France 2. „Im Moment haben wir diese Sicherheit nicht.“



Arms Airlift to Syria Rebels Expands, With Aid From C.I.A. (24. März 2013)

With help from the C.I.A., Arab governments and Turkey have sharply increased their military aid to Syria’s opposition fighters in recent months, expanding a secret airlift of arms and equipment for the uprising against President Bashar al-Assad, according to air traffic data, interviews with officials in several countries and the accounts of rebel commanders.

The airlift, which began on a small scale in early 2012 and continued intermittently through last fall, expanded into a steady and much heavier flow late last year, the data shows. It has grown to include more than 160 military cargo flights by Jordanian, Saudi and Qatari military-style cargo planes landing at Esenboga Airport near Ankara, and, to a lesser degree, at other Turkish and Jordanian airports.

As it evolved, the airlift correlated with shifts in the war within Syria, as rebels drove Syria’s army from territory by the middle of last year. And even as the Obama administration has publicly refused to give more than “nonlethal” aid to the rebels, the involvement of the C.I.A. in the arms shipments — albeit mostly in a consultative role, American officials say — has shown that the United States is more willing to help its Arab allies support the lethal side of the civil war.

From offices at secret locations, American intelligence officers have helped the Arab governments shop for weapons, including a large procurement from Croatia, and have vetted rebel commanders and groups to determine who should receive the weapons as they arrive, according to American officials speaking on the condition of anonymity. The C.I.A. declined to comment on the shipments or its role in them.

The shipments also highlight the competition for Syria’s future between Sunni Muslim states and Iran, the Shiite theocracy that remains Mr. Assad’s main ally. Secretary of State John Kerry pressed Iraq on Sunday to do more to halt Iranian arms shipments through its airspace; he did so even as the most recent military cargo flight from Qatar for the rebels landed at Esenboga early Sunday night.


Most of the cargo flights have occurred since November, after the presidential election in the United States and as the Turkish and Arab governments grew more frustrated by the rebels’ slow progress against Mr. Assad’s well-equipped military. The flights also became more frequent as the humanitarian crisis inside Syria deepened in the winter and cascades of refugees crossed into neighboring countries.

The Turkish government has had oversight over much of the program, down to affixing transponders to trucks ferrying the military goods through Turkey so it might monitor shipments as they move by land into Syria, officials said. The scale of shipments was very large, according to officials familiar with the pipeline and to an arms-trafficking investigator who assembled data on the cargo planes involved.

“A conservative estimate of the payload of these flights would be 3,500 tons of military equipment,” said Hugh Griffiths, of the Stockholm International Peace Research Institute, who monitors illicit arms transfers.

“The intensity and frequency of these flights,” he added, are “suggestive of a well-planned and coordinated clandestine military logistics operation.”

Although rebel commanders and the data indicate that Qatar and Saudi Arabia had been shipping military materials via Turkey to the opposition since early and late 2012, respectively, a major hurdle was removed late last fall after the Turkish government agreed to allow the pace of air shipments to accelerate, officials said.

Simultaneously, arms and equipment were being purchased by Saudi Arabia in Croatia and flown to Jordan on Jordanian cargo planes for rebels working in southern Syria and for retransfer to Turkey for rebels groups operating from there, several officials said.

These multiple logistics streams throughout the winter formed what one former American official who was briefed on the program called “a cataract of weaponry.”


The former American official noted that the size of the shipments and the degree of distributions are voluminous.

“People hear the amounts flowing in, and it is huge,” he said. “But they burn through a million rounds of ammo in two weeks.”


By late midspring the first stream of cargo flights from an Arab state began, according to air traffic data and information from plane spotters.

On a string of nights from April 26 through May 4, a Qatari Air Force C-17 — a huge American-made cargo plane — made six landings in Turkey, at Esenboga Airport. By Aug. 8 the Qataris had made 14 more cargo flights. All came from Al Udeid Air Base in Qatar, a hub for American military logistics in the Middle East.

Qatar has denied providing any arms to the rebels. A Qatari official, who requested anonymity, said Qatar has shipped in only what he called nonlethal aid. He declined to answer further questions. It is not clear whether Qatar has purchased and supplied the arms alone or is also providing air transportation service for other donors. But American and other Western officials, and rebel commanders, have said Qatar has been an active arms supplier — so much so that the United States became concerned about some of the Islamist groups that Qatar has armed.

The Qatari flights aligned with the tide-turning military campaign by rebel forces in the northern province of Idlib, as their campaign of ambushes, roadside bombs and attacks on isolated outposts began driving Mr. Assad’s military and supporting militias from parts of the countryside.


The former American official said David H. Petraeus, the C.I.A. director until November, had been instrumental in helping to get this aviation network moving and had prodded various countries to work together on it. Mr. Petraeus did not return multiple e-mails asking for comment.

The American government became involved, the former American official said, in part because there was a sense that other states would arm the rebels anyhow. The C.I.A. role in facilitating the shipments, he said, gave the United States a degree of influence over the process, including trying to steer weapons away from Islamist groups and persuading donors to withhold portable antiaircraft missiles that might be used in future terrorist attacks on civilian aircraft.

American officials have confirmed that senior White House officials were regularly briefed on the shipments. “These countries were going to do it one way or another,” the former official said. “They weren’t asking for a ‘Mother, may I?’ from us. But if we could help them in certain ways, they’d appreciate that.”

Through the fall, the Qatari Air Force cargo fleet became even more busy, running flights almost every other day in October. But the rebels were clamoring for even more weapons, continuing to assert that they lacked the firepower to fight a military armed with tanks, artillery, multiple rocket launchers and aircraft.

Many were also complaining, saying they were hearing from arms donors that the Obama administration was limiting their supplies and blocking the distribution of the antiaircraft and anti-armor weapons they most sought. These complaints continue.

“Arming or not arming, lethal or nonlethal — it all depends on what America says,” said Mohammed Abu Ahmed, who leads a band of anti-Assad fighters in Idlib Province.


In November, three Royal Jordanian Air Force C-130s landed in Esenboga, in a hint at what would become a stepped-up Jordanian and Saudi role.

Within three weeks, two other Jordanian cargo planes began making a round-trip run between Amman, the capital of Jordan, and Zagreb, the capital of Croatia, where, officials from several countries said, the aircraft were picking up a large Saudi purchase of infantry arms from a Croatian-controlled stockpile.

The first flight returned to Amman on Dec. 15, according to intercepts of a transponder from one of the aircraft recorded by a plane spotter in Cyprus and air traffic control data from an aviation official in the region.

In all, records show that two Jordanian Ilyushins bearing the logo of the Jordanian International Air Cargo firm but flying under Jordanian military call signs made a combined 36 round-trip flights between Amman and Croatia from December through February. The same two planes made five flights between Amman and Turkey this January.

As the Jordanian flights were under way, the Qatari flights continued and the Royal Saudi Air Force began a busy schedule, too — making at least 30 C-130 flights into Esenboga from mid-February to early March this year, according to flight data provided by a regional air traffic control official.

Several of the Saudi flights were spotted coming and going at Ankara by civilians, who alerted opposition politicians in Turkey.

“The use of Turkish airspace at such a critical time, with the conflict in Syria across our borders, and by foreign planes from countries that are known to be central to the conflict, defines Turkey as a party in the conflict,” said Attilla Kart, a member of the Turkish Parliament from the C.H.P. opposition party, who confirmed details about several Saudi shipments. “The government has the responsibility to respond to these claims.”

Turkish and Saudi Arabian officials declined to discuss the flights or any arms transfers. The Turkish government has not officially approved military aid to Syrian rebels.

Croatia and Jordan both denied any role in moving arms to the Syrian rebels. Jordanian aviation officials went so far as to insist that no cargo flights occurred.

The director of cargo for Jordanian International Air Cargo, Muhammad Jubour, insisted on March 7 that his firm had no knowledge of any flights to or from Croatia.

“This is all lies,” he said. “We never did any such thing.”

A regional air traffic official who has been researching the flights confirmed the flight data, and offered an explanation. “Jordanian International Air Cargo,” the official said, “is a front company for Jordan’s air force.”

After being informed of the air-traffic control and transponder data that showed the plane’s routes, Mr. Jubour, from the cargo company, claimed that his firm did not own any Ilyushin cargo planes.

Asked why his employer’s Web site still displayed images of two Ilyushin-76MFs and text claiming they were part of the company fleet, Mr. Jubour had no immediate reply. That night the company’s Web site was taken down.

Zuletzt geändert von theoderich am 11. Jun 2013, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 03. Apr 2013, 17:04

Bis zu 600 europäische Dschihadisten in Syrien

Den bewaffneten syrischen Rebellen haben sich einer britischen Studie zufolge bis zu 600 Dschihadisten aus Europa angeschlossen. Wie aus der jetzt veröffentlichten Untersuchung des Internationalen Zentrums zur Erforschung von Radikalisierung (ICSR) des King’s College in London hervorgeht, stammen die Kämpfer aus 14 europäischen Staaten, darunter Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich und Großbritannien.

Von denjenigen, die ab Anfang 2011 nach Syrien gegangen seien, befänden sich noch mehr als 440 in dem Land, sagte der an der Studie beteiligte Wissenschaftler Aaron Y. Zelin.

Laut ICSR kamen aus Großbritannien 134 Kämpfer, aus den Niederlanden 107, aus Frankreich 92 und aus Deutschland 40. Zelin zufolge sind nicht alle in Syrien kämpfenden Ausländer Extremisten.



ICSR Insight: European Foreign Fighters in Syria


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 21. Apr 2013, 09:56

USA: Mehr Geld und Ausrüstung für syrische Rebellen

Die USA wollen nach den Worten ihres Außenministers, John Kerry, die Unterstützung für die syrische Opposition auf 250 Millionen Dollar (rund 192 Mio. Euro) verdoppeln.

Die Rebellen sollten zudem mit „nicht tödlicher“ Militärausrüstung ausgestattet werden, die über die bisherigen militärischen Nahrungsmittelrationen und die Versorgung mit medizinischem Material hinausgehen, erklärte Kerry gestern nach einem Treffen der Kontaktgruppe der Freunde Syriens in Istanbul.

Gepanzerte Fahrzeuge, Schutzwesten, keine Waffen

Um welche Ausrüstung es sich dabei genau handelt, werde in „Zusammenarbeit mit dem Obersten Militärrat“, der militärischen Leitung der syrischen Opposition, festgelegt, hieß es in der Erklärung weiter.

Nach Berichten von US-Medien möchten die USA die Rebellen mit Schutzwesten, Nachtsichtgeräten und gepanzerten Fahrzeugen ausrüsten. Waffenlieferungen aber, wie von den Gegnern der Führung in Damaskus gefordert, lehnen sie weiterhin ab.


Militärausrüstung, gleichgültig ob nun Waffen darunter sind oder nicht, in ein Kriegsgebiet zu liefern, wo man überdies nicht kontrollieren kann, an welche Gruppen diese Güter gelangen, ist Wahnsinn. Das hat in Afghanistan schon nicht funktioniert, es hat auch in Libyen vorwiegend zu Anarchie und Selbstjustiz beigetragen und es würde auch in Syrien keinesfalls den Effekt haben, den sich die USA und die Europäer davon erhoffen. Waffen bekommen die "Rebellen" ohnehin von den arabischen Staaten - Spezialausrüstung aus amerikanischen Beständen wäre nur das Tüpfelchen auf dem i.


A Very Busy Man Behind the Syrian Civil War’s Casualty Count (9. April 2013)

Yet, despite its central role in the savage civil war, the grandly named Syrian Observatory for Human Rights is virtually a one-man band. Its founder, Rami Abdul Rahman, 42, who fled Syria 13 years ago, operates out of a semidetached red-brick house on an ordinary residential street in this drab industrial city.

Using the simplest, cheapest Internet technology available, Mr. Abdul Rahman spends virtually every waking minute tracking the war in Syria, disseminating bursts of information about the fighting and the death toll. What began as sporadic, rudimentary e-mails about protests early in the uprising has swelled into a torrent of statistics and details.

All sides in the conflict accuse him of bias, and even he acknowledges that the truth can be elusive on Syria’s tangled and bitter battlefields. That, he says, is what prompts him to keep a tight leash on his operation.

“I need to control everything myself,” said Mr. Abdul Rahman, a bald, bearish, affable man. “I am a simple citizen from a simple family who has managed to accomplish something huge using simple means — all because I really believe in what I am doing.”

He does not work alone. Four men inside Syria help to report and collate information from more than 230 activists on the ground, a network rooted in Mr. Abdul Rahman’s youth, when he organized clandestine political protests. But he signs off on every important update. A fifth man translates the Arabic updates into English for the organization’s Facebook page.

Mr. Abdul Rahman, who founded the observatory in 2006 to highlight the plight of activists arrested inside Syria, faces constant scrutiny over his numbers.

He has been called a tool of the Qatari government, the Muslim Brotherhood, the Central Intelligence Agency and Rifaat al-Assad, the exiled uncle of Syria’s president, Bashar al-Assad, among others. The Syrian government and even some rebels have accused him of treachery.

Activists in every province belong to a Skype contact group that Mr. Abdul Rahman and his aides tap into in an effort to confirm independently the details of significant events. He depends on local doctors and tries to get witnesses. On the telephone, for instance, speaking in his rapid-fire style, he asked one activist to visit a field hospital to count the dead from an attack.

With government soldiers, he consults contacts in small villages, using connections from his youth on the coast among Alawites, the minority sect of Mr. Assad, which constitutes the backbone of the army.

Mr. Abdul Rahman has been faulted for not opening his list up for public access online, but the world of nongovernmental organizations gives him mostly high marks. “Generally, the information on the killings of civilians is very good, definitely one of the best, including the details on the conditions in which people were supposedly killed,” said Neil Sammonds, a Mideast researcher for Amnesty International.





The intense workload has taxed Mr. Abdul Rahman’s family life. His only child, Amani, 6, springs from bed without so much as a “good morning,” said his wife, Etab Rekhamea. “She asks: ‘What is the news from Syria? What is the news about the Nusra Front?’ ”

Mr. Abdul Rahman spends so much time locked upstairs in his tiny study that Amani figured out how to Skype him from the living room. Once when he agreed to a picnic, he showed up carrying his two cellphones and his laptop. “He has taken a second wife,” his wife said with a groan.

Mr. Abdul Rahman grew up in Baniyas, on the Syrian coast, but would not speak for the record about his family still there, lest that bring further unwanted government attention.

His exposure to politics started at age 7, he said, after his family’s landlord hit his sisters for sitting on the building’s roof. Neighbors who saw the altercation refused to testify because the landlord was an Alawite with a brother in military security.

Mr. Abdul Rahman owned a clothing store but secretly wrote pamphlets denouncing unfair privileges granted to a few while most Syrians had to line up for basic goods. Born Osama Suleiman, he adopted a pseudonym during those years of activism and has used it publicly ever since.

When two associates were arrested in 2000, he fled the country, paying a human trafficker to smuggle him into England. The government resettled him in Coventry, where he decided he liked the slow pace. He says his main regret is having to drive 30 minutes to Birmingham for a decent Arab restaurant.

Money from two dress shops covers his minimal needs for reporting on the conflict, along with small subsidies from the European Union and one European country that he declines to identify.

The war has dragged on far longer and has been far more destructive than he ever anticipated, and for the moment, he said, his statistics are as much a tactic as a resource.

“The truth will make people aware,” Mr. Abdul Rahman said. “Hearing the number of people killed every day will make them ask the government, ‘Where are you taking us?’ ”

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 24. Apr 2013, 18:56

Hunderte Europäer kämpfen in Syrien: Rückkehrer als "ernstzunehmende Gefahr"

Bewahrheiten sich die Einschätzungen des obersten Terrorexperten der EU, Gilles de Kerchove, steigt mit der Dauer der Kämpfe in Syrien auch die Gefahr terroristischer Anschläge in Europa.


Verschiedene Quellen schätzen die Zahl der europäischen Dschihadisten in Syrien auf 500 bis 600. Der Großteil stammt aus Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Frankreich. Wie die „Presse“ berichtete, haben sich auch bis zu 60 Männer aus Österreich auf die Seite der Rebellen in Syrien geschlagen. Es handle sich dabei großteils um syrische, pakistanische, afghanische und tschetschenische Asylwerber oder Flüchtlinge, so die Zeitung, die sich auf Informationen aus österreichischen Sicherheitskreisen beruft.

Radikalisierung oft erst in Syrien

Viele würden erst in dem Land radikalisiert und trainiert, sagte De Kerchove der BBC. Das könnte zu einer „ernstzunehmenden Bedrohung“ werden, sobald die Kämpfer nach Europa zurückkehren.

Bereits mehrere Geheimdienste hätten ihre Befürchtung geäußert, dass sich einige der Europäer in Syrien Al-Kaida-Truppen oder -Ablegern anschließen und - in die Heimat zurückgekehrt - Terrorangriffe verüben könnten. Dementsprechend würden die Ermittlungen in diese Richtung verstärkt, bestätigte auch der Europakorrespondent der BBC, Duncan Crawford. In den Niederlanden wurde die Terrorbedrohung bereits als „erheblich“ eingestuft, nicht zuletzt wegen des anhaltenden „Dschihad-Tourismus“ in Länder wie Syrien.


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von Hmmwv » 04. Mai 2013, 11:07

Waffenlieferung angebliches Ziel

Die israelische Luftwaffe
hat US-Medienberichten zufolge in den letzten Tagen Ziele in Syrien angegriffen. Die Militäraktion habe Waffenlieferungen an die radikal-islamische Hisbollah-Miliz im Libanon gegolten, hieß es am Samstag. „Vermutlich“ sei es dabei auch um chemische Kampfstoffe gegangen. Israel hatte bereits im Jänner einen Konvoi in Syrien angegriffen und ist anscheinend zunehmend besorgt, dass C-Waffen in die Hände radikaler Gruppen fallen könnten. Die Warnungen vor einem Überschreiten der „roten Linie“ werden häufiger.


http://orf.at/stories/2180191/

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 05. Mai 2013, 09:26

Wieder Einsatz in Syrien: Israel fliegt Angriffe auf Damaskus

Von israelischer Seite lag zunächst keine offizielle Stellungnahme zu den Explosionen in Damaskus vor. „Wir reagieren auf solche Berichte nicht“, erklärte eine Militärsprecherin. Inoffiziell wurde hingegen mehrfach bestätigt, dass der Kampfeinsatz stattgefunden habe. Laut Angaben des israelischen Geheimdienstes galten die beiden Luftangriffe Raketenlieferungen aus dem Iran für die libanesische Hisbollah-Miliz.


„Bei dem Angriff vergangene Nacht wurden - wie bei dem vorangegangenen - Lager von Fateh-110-Raketen beschossen, die auf dem Weg vom Iran zur Hisbollah waren“, zitierte auch die Nachrichtenagentur Reuters einen nicht näher genannten Mitarbeiter eines „westlichen Geheimdienstes“.


Im arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera hieß es, dass die Kasernen einer Eliteeinheit des Militärs und der Republikanischen Garde sowie eine Forschungseinrichtung angegriffen worden seien. Die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Anrainer hätten zum Zeitpunkt der Explosion Jets am Himmel gesehen. Ziel seien neben dem Forschungszentrum auch Munitionsdepots gewesen.

„Wie ein Erdbeben“

Ein Einwohner von Damaskus sagte Al-Jazeera, die Detonationen hätten sich wie ein „Erdbeben“ angefühlt. Andere Augenzeugen berichteten von hellen Blitzen im Umkreis von Damaskus und ohrenbetäubenden Explosionen. Im Internet tauchten nach den Luftschlägen zahlreiche Amateurvideos auf, die authentisch zu sein schienen. Darauf sind massive Detonationen zu sehen, die mit Feuersäulen den Nachthimmel über Damaskus erhellen.

Im syrischen Staatsfernsehen hieß es, dass die erneute „israelische Aggression“ wohl die Gegner der Regierung von Präsident Baschar al-Assad unterstützen sollte. Israel habe offensichtlich „die Schlinge um die Terroristen in (der nahe Damaskus gelegenen Region) Guta“ lockern wollen und zudem deren „Moral stärken wollen“, da sie „von den Schlägen unserer edlen Armee ins Taumeln geraten sind“. Als „Terroristen“ bezeichnen die Staatsmedien des Landes die Aufständischen in Syrien.

Einsatzbefehl am Donnerstag?

Laut inoffiziellen Angaben gab Israels Premier Benjamin Netanjahu in einer Regierungssitzung am Donnerstag grünes Licht für die Luftschläge gegen die Waffen-Transitknotenpunkte - offensichtlich mit Billigung der USA: US-Präsident Barack Obama sagte am Samstag, Israel habe das Recht, sich gegen den Transfer gefährlicher Waffen an die Hisbollah abzusichern. Er wollte den Angriff Israels aber weder bestätigen noch dementieren. Das sei Sache der israelischen Regierung.


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 06. Mai 2013, 13:15

Hinweise auf Sarin-Einsatz durch syrische Rebellen

Die Vereinten Nationen (UN) haben Zeugenaussagen gesammelt, die auf den Einsatz des Nervengases Sarin durch syrische Rebellen hindeuten. Die Ermittler hätten in benachbarten Ländern Opfer des Syrien-Krieges sowie Ärzte und Mitarbeiter von Krankenhäusern befragt, sagte Carla Del Ponte, Mitglied einer UN-Kommission zur Untersuchung der Menschenrechtslage in Syrien, am Sonntag.

"Auf Basis ihres Berichts von vergangener Woche gibt es einen deutlichen, konkreten Verdacht, aber noch keinen unwiderlegbaren Beweis für den Einsatz von Saringas, was die Art der Behandlung der Opfer angeht", sagte sie im Interview mit einem schweizerisch-italienischen Fernsehsender. Wann oder wo das Nervengas zum Einsatz gekommen sein könnte, sagte sie nicht. Hinweise darauf, dass die syrischen Regierungstruppen Sarin eingesetzt hätten, habe die UN-Kommission dagegen noch nicht.


Ich bin mir sicher, dass bei keinem militärischen Konflikt seit dem Irakkrieg 2003 so viele Unwahrheiten durch die Medien verbreitet worden sind

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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 07. Mai 2013, 15:53

Vier UNO-Soldaten von syrischen Rebellen verschleppt

Syrische Rebellen haben nach eigener Darstellung am Dienstag Angehörige der UN-Friedenstruppen in der Nähe der israelisch besetzten Golan-Höhen in Gewahrsam genommen. Die UN-Beobachter würden zu ihrer eigenen Sicherheit festgehalten, erklärten die Jarmuk-Märtyrerbrigaden. Zuvor habe es Kämpfe an der Waffenstillstandslinie zwischen Syrien und Israel gegeben. Auf einem der Erklärung beigefügten Foto waren vier UN-Beobachter zu sehen. Sie trugen Schutzwesten mit der Aufschrift "Philippines".

Eine UN-Sprecherin bestätigte, vier Beobachter würden festgehalten. Sie seien in der Gegend unterwegs gewesen, in der im März schon einmal UN-Beobachter für drei Tage festgehalten wurden.


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 10. Mai 2013, 07:46

Syrien: Türkei drängt USA zu Flugverbotszone

Die Türkei würde eine Flugverbotszone in Syrien unter Führung der USA unterstützen. Sein Land hätte von Anfang an "Ja" zu einem solchen Einsatz gesagt, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan laut einem am Donnerstag veröffentlichten Interview-Transkript dem US-Fernsehsender NBC. In dem Gespräch warf er Syriens Machthaber Bashar al-Assad zudem vor, Raketen mit Chemiewaffen auf seine Gegner abgefeuert zu haben. Damit habe Assad bereits "vor langer Zeit" die von US-Präsident Barack Obama gezogene "Rote Linie" überquert.

"Es ist eindeutig, dass das Regime chemische Waffen und Raketen genutzt hat. Gemäß unseres Geheimdienstes haben sie etwa 200 Raketen eingesetzt", zitierte NBC den Regierungschef. In türkischen Krankenhäusern würden Patienten behandelt, die von diesen Chemiewaffen verletzt worden seien. Ob alle 200 Raketen mit Chemiewaffen ausgestattet waren, ließ Erdogan zwar offen. Er kündigte aber an, die Informationen des türkischen Geheimdienstes darüber dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen.


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Re: Syrienkrise - Erste Tote in der Türkei

Beitrag von theoderich » 12. Mai 2013, 11:27

Anschlag in Grenzort: Türkei droht Syrien mit Konsequenzen

Die Türkei behält sich nach dem verheerenden Anschlag an der Grenze zu Syrien das Recht auf eine Reaktion nach ihrem Ermessen vor. Außenminister Ahmet Davutoglu erklärte am Samstagabend in Berlin, er werde die Angelegenheit mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan besprechen. Die Türkei habe das Recht auf „Maßnahmen jeder Art“, betonte Davutoglu.

Davutoglu betonte allerdings, keine Notwendigkeit für ein Krisentreffen der NATO zu sehen, wenngleich er von türkischen Medien mit warnenden Worten in Richtung Damaskus zitiert wurde: „Niemand sollte unsere Macht testen. Unsere Sicherheitskräfte werden alle nötigen Maßnahmen ergreifen“, so Davutoglu. In einem Interview mit dem türkischen TV-Sender TRT betonte Davutoglu am Sonntag, dass der Anschlag nichts mit den syrischen Flüchtlingen in der Türkei zu tun hätte, sondern klar die Handschrift des syrischen Regimes unter Baschar al-Assad tragen würde.


Türkei: Neun Personen verhaftet

Vizeministerpräsident Bülent Arinc sagte, erste Ergebnisse der Ermittlungen wiesen eine Verbindung der Angreifer zum syrischen Geheimdienst auf. Die türkische Regierung hat die Partei der syrischen Aufständischen ergriffen, die seit mehr als zwei Jahren das Assad-Regime bekämpfen.

Am Sonntag wurde bekannt, dass neun Personen festgenommen wurden, die mutmaßlich mit den Anschlag zu tun haben. „Derzeit“ seien neun Verdächtige zu Verhören in Polizeigewahrsam, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Besir Atalay am Sonntag bei einer Pressekonferenz, die von dem Nachrichtensender NTV übertragen wurde. „Es gibt Geständnisse“, fügte er hinzu.

„Es ist erwiesen, dass sie Verbindungen zu Organisationen haben, die vom syrischen Regime und seinen Geheimdiensten unterstützt werden“, wurde Innenminister Muammer Güler am Samstag auf der Website des TV-Senders TRT zitiert. Vizeregierungschef Besir Atalay hatte bereits zuvor betont, die Attentäter seien für die Anschläge nicht direkt aus Syrien gekommen, sondern hätten sich schon in der Türkei befunden.


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