Aktuelle Zeit: 24. Nov 2017, 01:06

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 420 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 28  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 29. Nov 2012, 18:02 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3393
Damaskus: Österreichischer Konvoi beschossen

Zwei österreichische Soldaten der UNO-Schutztruppe United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) sind heute im Großraum Damaskus angeschossen und verletzt worden. Lebensgefahr besteht nicht. Gegen 14.50 Uhr sei der Konvoi der Österreicher auf dem Weg zum Flughafen der syrischen Hauptstadt beschossen worden, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Bauer, gegenüber der APA und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung „Österreich“.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wisse man nicht, ob es sich bei den Tätern um Rebellen oder Anhänger des Regimes von Präsident Baschar al-Assad gehandelt habe, so Bauer. Die Verletzten würden von einem den Konvoi begleitenden Arzt betreut, die gesamte Truppe sei mittlerweile in Sicherheit. In der Zwischenzeit wurde die Straße zum Flughafen bei Damaskus wegen der Kämpfe gesperrt, die Fluglinien Emirates und EgyptAir strichen Flüge in die Metropole.

Die Soldaten hätten im Rahmen eines halbjährlichen turnusmäßigen Wechsels von den Golanhöhen, wo sie als Teil der UNO-Schutztruppe UNDOF stationiert sind, wieder nach Österreich fliegen sollen. Eine weitere Gruppe österreichischer Soldaten sei bereits vor ihnen abgeflogen und wohlbehalten angekommen, sagte Bauer. Bei dem Vorfall habe es sich um den ersten derartigen Zwischenfall gehandelt. Gegenwärtig sind rund 370 österreichische Soldaten auf dem Golan im Einsatz.

http://orf.at/#/stories/2153754/


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 03. Dez 2012, 16:39 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Patriot-Einsatz: Nato beschließt 'Operation Active Fence'

Zitat:
Der Einsatz von deutschen, niederländischen und amerikanischen Flugabwehrraketen des Typs "Patriot" im türkischen Grenzgebiet zu Syrien rückt näher. Die Außenminister der 28 Nato-Staaten werden am Dienstag in Brüssel der Entsendung der Raketen unter dem Namen "Operation Active Fence" (Aktiver Zaun) zustimmen, wie Nato-Diplomaten am Montag sagten.


Zitat:
Die Außenminister wollen den Einsatz auch ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow erläutern.

In einer Erklärung zur Stationierung der "Patriot"-Abwehrraketen werden die Nato-Außenminister betonen, dass die "Verstärkung der Nato-Luftverteidigung" im Grenzgebiet zu Syrien nur dem Schutz und der Verteidigung des Mitgliedsstaates Türkei diene. Ein Einsatz zur Kontrolle einer Flugverbotszone über Syrien sei ausgeschlossen. Das Kommando über den Einsatz der "Patriot"-Raketen liege ausschließlich im Luftverteidigungskommando der Nato im deutschen Ramstein. Dies bedeutet, dass es keine Befehlsgewalt nationaler türkischer Stellen über die Raketen geben wird.


Zitat:
Allerdings heißt es aus türkischen Medienberichten, Nato-Experten und die türkische Armee hätten sich auf die Städte Gaziantep und Diyarbakir als Standorte geeinigt.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 18. Dez 2012, 18:27 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Deutsche "Patriot"-Soldaten in Kürze marschbereit

Zitat:
Die deutschen "Patriot"-Flugabwehrraketen könnten nach Angaben der deutschen Bundeswehr Ende Jänner oder Anfang Februar an der türkisch-syrischen Grenze einsatzbereit sein. Das sagte Oberst Marcus Ellermann am Dienstag.

Zwei deutsche "Patriot"-Staffeln sollen bereits Anfang des Jahres im Südosten der Türkei stationiert werden. Noch vor Weihnachten sollen die Einheiten für die Verlegung bereit stehen. Insgesamt sollen bis zu 400 Soldaten eingesetzt werden


Zitat:
Ellermann betonte den rein defensiven Charakter des Einsatzes. Kernauftrag sei es, die Luftverteidigung der Nato zum Schutz der Türkei und der türkischen Bevölkerung zu stärken. "Der Einsatz deutscher Kräfte dient nicht der Einrichtung oder Überwachung einer Flugverbotszone über syrischem Territorium."

Bevorzugter Einsatzort der Staffeln ist laut Ellermann die im türkischen Südosten gelegene Großstadt Kahramanmaras, etwa 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Eine Entscheidung der Nato und der Türkei stehe jedoch noch aus.

Das deutsche Mandat für den Einsatz in der Türkei ist auf 400 Soldaten begrenzt und umfasst neben "Patriot"-Soldaten weitere Unterstützungstruppen. Zunächst gilt es bis Februar 2014. Die Kosten beziffert die Regierung auf etwa 25 Millionen Euro. Mit der neuen Mission wird die deutsche Bundeswehr annähernd 7.000 Soldaten im Ausland haben.

    [urlhttp://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1325389/Deutsche-PatriotSoldaten-in-Kuerze-marschbereit?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do][/url]


7. Dezember 2012

Turkije

Bild


Zuletzt geändert von theoderich am 09. Jan 2013, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 26. Dez 2012, 14:43 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Zitat:
Zeitung: Druck auf NATO zu Eingreifen in Syrien

Mehrere NATO-Staaten wollen laut einem Zeitungsbericht ein militärisches Eingreifen in Syrien vorantreiben. Mit Blick auf die sich täglich verschärfende Lage in der Konfliktregion plädierten die Regierungen der USA, Großbritanniens und der Türkei dafür, mit einer „vorsichtigen Planung“ zu beginnen, berichtete die Zeitung „Die Welt“ (Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf NATO-Kreise.

Planungen ohne „offizielle Verlautbarungen“

Demnach unterstützt auch der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, James Stavridis, die Forderung der drei Staaten, angesichts steigender Opferzahlen und geheimdienstlicher Erkenntnisse über Chemiewaffen die bisherige passive Haltung aufzugeben. Den Angaben zufolge könnte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen die 28 Mitglieder in diesen Tagen auffordern, alle Optionen für eine Intervention auszuloten und entsprechende Beschlüsse zu fassen, um eine militärische Vorbereitung einzuleiten. Diese Planungen sollten aber ohne offizielle Verlautbarungen vonstatten gehen, hieß es demnach in Brüssel.




22. Dezember 2012

Nederlandse Patriot-eenheden naar Turkse Adana



21. Dezember 2012

Patriot-eenheid staat klaar voor Turkije

Bild


Zuletzt geändert von theoderich am 09. Jan 2013, 15:28, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 04. Jan 2013, 17:59 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
NATO beginnt mit Stationierung von Patriot-Raketen in Türkei

Zitat:
Das bei Stuttgart ansässige NATO-Regionalkommando Europa (EUCOM) teilte heute mit, dass Material und US-Militärpersonal auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik eingetroffen seien.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 07. Jan 2013, 12:38 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Zitat:
NATO-Einsatz: Patriot-Raketen für die Türkei

Die Niederlande haben heute mit der Verlegung von drei Patriot-Raketenabwehrstaffeln in die Türkei begonnen.


Zitat:
Die Patriots werden von der Basis im südniederländischen Limburg nach Groningen im Norden transportiert und dort eingeschifft. Sie sollen am 22. Jänner in der Türkei eintreffen. Es sei ein rein defensiver Einsatz, betonte der Kommandant der Streitkräfte, Tom Middendorp, an der Militärbasis Vredepeel. „Unser Beitrag bedeutet nicht, dass wir uns in den Konflikt in Syrien einmischen.“

Auch die deutsche Bundeswehr begann am Wochenende mit der Verlegung zweier Staffeln. Sie werden in Kahramanmaras stationiert, etwa 100 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt.



Auf dem Weg in die Türkei

Bild

Bild

Zitat:
Unmittelbar nachdem die drei Dutzend Seecontainer Prangendorf verließen stand die Verlegung der Waffensysteme auf der Tagesordnung. Insgesamt 200 Fahrzeuge, teilweise mit Anhängern, machten sich am Sonntag, 6. Januar 2013 auf den Weg nach Travemünde. Fünf Kolonnen fuhren zeitlich gestaffelt von den Ausbildungsstellungen Gubkow und Warbelow, sowie der Graf-York-Kaserne Prangendorf, über die Bundesautobahn zur Verladestelle an die Ostsee bei Lübeck.

    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9
    MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9nHL9cJBsSqpecn5eagmILEnNK8kEkulFiSX5RX
    oF-UUlOSCZ0qIioIxeZop-pIGhi5OBmQEMGNZYGgd6m5qZmFu4eDoF6Rfk5joCALU7ttA!/


Patriots in konvooi naar Eemshaven

Bild


Zuletzt geändert von theoderich am 09. Jan 2013, 15:22, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 08. Jan 2013, 16:38 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Türkei-Einsatz: Verladung beginnt, Vorauskommando gestartet

Bild

Zitat:
Circa 300 Fahrzeuge und mehr als 130 Container werden auf der Fähre Suecia Seaways verstaut. Das gecharterte Schiff der dänischen Reederei DFDS bringt die Fracht dann zum türkischen Hafen Iskenderun, wo sie voraussichtlich am 21. Januar eintreffen und von deutschen Soldaten in Empfang genommen werden soll.

Das deutsche Kontingent umfasst rund 350 Soldaten und besteht im Kern aus zwei Patriot-Feuereinheiten der Luftwaffe. Eine Feuereinheit umfasst bis zu acht Startgeräte mit jeweils acht Lenkflugkörpern in der Erstbeladung, einen Feuerleitstand und ein Multifunktionsradar. Stationiert werden die deutschen Soldaten in Kahramanmaras, zwischen der Incirlink Air Base und der Stadt Diyarbakir.


Zitat:
Zusammen mit niederländischen Kameraden starteten parallel zur Verladung insgesamt rund 50 Soldaten in Eindhoven, um den Einsatz vorzubereiten. Zwei C-130 Hercules-Transportflugzeuge brachten die beiden Vorkommandos aus Deutschland und den Niederlanden und die dafür notwendige Fracht auf den türkischen NATO-Stützpunkt Incirlink, der strategisch günstig in Reichweite des deutschen Standortes Kahramanmaras liegt.

    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYu5DsIwEET_yBtDwdER0tCmCJgm2sSryMJHZ
    K-JhPh47IIZ6TVvBp5Q6vFtFmQTPFp4gJrNedrEtGkS-OJM1lISmNOoyY1kfEL-wL0-y2IOnr
    iSybMpXCJyiGINkW01OcZihNGgGtm18tD8I7-nfX8dlNwdu1vbw-rc5Qd0XQGm/


Kwartiermakers Patriots naar Turkije (video)

Bild


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 21. Jan 2013, 07:59 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Zitat:
Deutsche Patriot-Raketen in der Türkei eingetroffen

Die deutschen Patriot-Luftabwehrsysteme für der Einsatz der deutschen Bundeswehr in der Türkei sind heute in Iskenderun eingetroffen. Das Schiff mit den Waffensystemen und Ausrüstung an Bord lief am Morgen in den Hafen der südtürkischen Stadt ein, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.


Zitat:
Spätestens Anfang Februar soll die volle Einsatzbereitschaft hergestellt sein. Das deutsche Einsatzkontingent „Active Fence Turkey“ wird in der Stadt Kahramanmaras stationiert, etwa 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 23. Jan 2013, 11:30 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3393
Und dann war noch das:

Zitat:
Türkei: Kühler Empfang für "ungläubige" deutsche Soldaten

Nato-Partner wollen die Türkei mit Patriot-Raketen gegen einen möglichen syrischen Angriff schützen. Doch die Freude über das Hilfsangebot ist enden wollend. Die Bevölkerung misstraut den Ausländern.

Kahramanmaraş. Ali Özen schaut von seiner Arbeit auf: „Was wollen die denn hier, wir haben doch unsere eigenen Soldaten.“ Der Sattlermeister im Basar der Altstadt der südostanatolischen Stadt Kahramanmaraş bearbeitet mit routinierten Hieben ein Stück Holz, das einmal Teil eines Lastsattels für ein Pferd werden soll. Doch jetzt legt er sein Beil zur Seite. Ein befreundeter Händler ist zu einem Plausch herübergekommen. Man redet über die deutsche Bundeswehr, die in diesen Tagen zusammen mit ihren Patriot-Raketen in der Stadt eintreffen soll. Gegen die Deutschen habe man nichts, sagen die Männer. „Die sollen nur unsere Frauen in Ruhe lassen, dann gibt's keine Probleme“, sagt Özen.

Idealer Standort für Raketen

Zum Schutz vor möglichen Raketenangriffen aus dem rund 100 Kilometer entfernten Syrien sollen die deutschen Soldaten ihre Luftabwehrwaffen in der Gazi-Kaserne von Kahramanmaraş stationieren. Vom Kasernengelände am Südhang eines Bergkamms überblickt man die 400.000-Einwohner-Stadt mit ihrem uralten Burghügel, ihren Moscheen und Textilfabriken. Ein idealer Standort für die Patriots, sagen die Militärs.

Im Laufe der Woche sollen mehrere hundert deutsche Soldaten eintreffen. In Adana, weiter südlich, und in Gaziantep, südöstlich von hier, bauen niederländische und US-Truppen unterdessen ihre eigenen Patriot-Systeme auf. Aber von Dankbarkeit über die Ankunft der Nato-Verbündeten ist nichts zu spüren, stattdessen herrschen Skepsis und Ablehnung.

Nationalistische und islamistische Gruppen protestierten am Dienstag gegen die Nato, Sicherheitskräfte mussten mit Tränengas und Schlagstöcken gegen Demonstranten in der Hafenstadt Iskenderun sowie an der Luftwaffenbasis Incirlik im Süden des Landes vorgehen. Es gab Dutzende Festnahmen. Vor ein paar Wochen gingen auch in Kahramanmaraş einige Demonstranten gegen die „ungläubigen Soldaten“ auf die Straße, sie verbrannten Fahnen der Nato, der USA und Israels.

Deutsche Fahnen waren nicht darunter. Aber Cuma Tahiroğlu, Parlamentskandidat der islamistischen Saadet-Partei in Kahramanmaraş, sieht da keinen großen Unterschied. „Wenn die Deutschen sich hier in der Stadt mit ihren Waffen zeigen, dann werden sie in unseren Augen zu Amerikanern“, sagt er. Es klingt wie eine Beleidigung und eine leise Drohung, und so ist es auch gemeint.

„Wegen der Deutschen haben wir doch damals den Krieg verloren“, sagt Mustafa Tüten, Saadet-Chef in Kahramanmaraş und Mitorganisator der Protestkundgebung. Mit dem Krieg meint er den Ersten Weltkrieg, in dem Türken und Deutsche verbündet waren und der mit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches endete. Als Folge wurde die Stadt, die damals noch Maraş hieß, von den Franzosen besetzt. 1920 vertrieben die Türken die Besatzer und erkämpften Maraş damit den Ehrentitel Kahraman – „heldenhaft“.

Heute rät Tüten den Deutschen, sich in ihrem öffentlichen Auftreten zurückzuhalten. „Sonst geht es ihnen so wie den Franzosen.“ Sollte es irgendwann Krach geben zwischen den Deutschen und der Bevölkerung, „dann liegt die Schuld dafür nicht bei uns“.

Derzeit gibt es keine Anzeichen für eine solche Eskalation, und Saadet-Mann Tüten betont, dass ihm die Deutschen „als Menschen“ durchaus willkommen seien. Dennoch geht die Bundeswehr kein Risiko ein. Die Soldaten des deutschen Vorauskommandos traten in den vergangenen Wochen kaum öffentlich in Erscheinung. In der Lobby des Hotels am Stadtrand, in dem die Bundeswehr-Vorhut wohnte, wimmelte es Tag und Nacht vor Polizisten.

„Uns sagt doch keiner was“

Oberst Marc Ellermann, Kommandeur des Kontingents, trägt als Zeichen der deutsch-türkischen Freundschaft eine Anstecknadel mit den Fahnen beider Länder am Kragen seines Kampfanzugs. Aber ob er Gelegenheit haben wird, den Menschen in Kahramanmaraş zu erklären, warum die Bundeswehr in ihre Stadt gekommen ist, weiß er noch nicht. Dabei wäre das vielleicht keine schlechte Idee. „Uns sagt doch keiner was“, sagt der Händler Alaattin Namli im Basar. „Wenn die hier ihre Raketen aufstellen, dann heißt das doch wohl auch, dass wir das erste Ziel sein werden, das angegriffen wird, oder?“ Die Deutschen sieht er als Gäste, die er höflich behandelt sehen will – „solange sie nicht saufen und in der Gegend herumballern“.


http://diepresse.com/home/politik/ausse ... elChannel=

Auch nicht schlecht:

Zitat:
Türkei: Wütende Menge "bedrängt" deutsche Soldaten

Deutsche Soldaten wurden zu Beginn ihres "Patriot"-Einsatzes bedroht, einem der Männer wurde ein Sack über den Kopf gestülpt.

Der Nato-Einsatz in der Türkei zum Schutz vor syrischen Raketenangriffen sorgt für Aufregung in der Bevölkerung. Am Dienstag kam es bei Demonstrationen gegen die Mission zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Am Mittwoch berichtete die deutsche Bundeswehr von einem Zwischenfall, bei dem deutsche Soldaten bedroht worden seien.

Nach einem Bericht von "Spiegel Online" verließen fünf Bundeswehr-Soldaten in Zivil gerade ein Geschäft in Iskenderun, als sie von etwa 40 türkischen Zivilisten "angepöbelt und bedrängt" wurden. Einem Soldaten sei ein Sack über den Kopf gezogen worden, in dem sich weißes Pulver oder Puder befand. Die Soldaten seien in umliegende Geschäfte geflüchtet.

Soldaten blieben unverletzt

Türkische Sicherheitskräfte, die die deutschen Soldaten begleitet hatten, verhinderten dem Bericht zufolge eine weitere Eskalation der Lage. Anschließend begleiteten sie die unverletzt gebliebenen Bundeswehr-Soldaten in ihre Unterkünfte.

Türkische Medien berichteten, dass die Demonstranten zur Jugendorganisationen TGB der kleinen linksnationalistischen Partei IP gehörten. TGB-Aktivisten haben in den vergangenen Jahren mehrfach ausländische Soldaten und Touristen attackiert und ihnen Säcke über den Kopf gezogen. Die Angriffe gelten auch als Reaktion auf die Gefangennahme türkischer Soldaten im Irak durch US-Soldaten im Jahr 2003. Die Türken waren damals mit Säcken über den Köpfen zum Verhör abgeführt worden.


http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 30. Jan 2013, 10:09 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Türkei: Patriot in Kahramanmaras einsatzbereit (29. Jänner 2013, 15:40)

Bild
    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYvLCsIwEEX_KNOg-NpZ6kK
    6c6N1U6btUAbzKMnEgvjxJgvvhbM598ITch2-eUZh79DAA7qRT8OqhnUihS9JZAxFh
    Sn2E9me2EWUD9zLMy9G70gKhZxw5hxQfFCLD2KKSSFko3iCrtJNrffVP_p73F7aXbv
    Rh-Za32Cx9vwDdU-bfw!!/


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 02. Feb 2013, 11:37 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Zitat:
„Times“: USA erlauben Israel weitere Angriffe in Syrien

Die USA haben Israel einem unbestätigten Bericht der Zeitung „The Times“ zufolge grünes Licht für weitere Luftangriffe in Syrien gegeben.

Amerika sei auch selbst zu solchen Einsätzen in Syrien in der Region von Aleppo bereit, sollten die gegen das Assad-Regime kämpfenden Rebellen versuchen, Massenvernichtungswaffen unter ihre Kontrolle zu bringen, berichteten israelische Medien heute unter Berufung auf die britische Zeitung weiter. Die „Times“ zitierte zwei ungenannte westliche Geheimdienstmitarbeiter.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 04. Feb 2013, 09:45 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Israeli Strike Into Syria Said to Damage Research Site

Zitat:
The Israeli attack last week on a Syrian convoy of antiaircraft weapons appears to have damaged the country’s main research center for work on biological and chemical weapons, according to American officials who are sorting through intelligence reports.

While the main target of the attack on Wednesday seems to have been SA-17 missiles and their launchers — which the Israelis feared were about to be moved to Hezbollah forces in Lebanon — video shown on Syrian television backs up assertions that the research center north of Damascus also suffered moderate damage.

That complex, the Syrian Scientific Studies and Research Center, has been the target of American and Western sanctions for more than a decade because of intelligence suggesting that it was the training site for engineers who worked on chemical and biological weaponry.

A senior United States military official, asked about reports that the research center had been targeted, said that any damage was likely “due to the bombs which targeted the vehicles” carrying the antiaircraft weapons, and from “the secondary explosions from the missiles.”

The official, speaking on condition of anonymity in order to discuss intelligence reports, said that “the Israelis had a small strike package,” meaning that a relatively few fighter aircraft slipped past Syria’s air defenses and that targeting both the missiles and the research center “would risk doing just a little damage to either.”

“They clearly went after the air defense weapons on the transport trucks,” the official said.


Zitat:
The facility hit last week was also believed to be a center for study on nuclear issues, officials say.

But there are reasons to doubt whether the antiaircraft equipment was truly heading to Hezbollah. Outside experts like Ruslan R. Aliyev, an analyst with the Center for the Analysis of Strategy and Technologies, a defense research group in Moscow, said the SA-17’s were too sophisticated for Hezbollah to use and would be easily detected. He also said such a transfer would alienate Russia and make it impossible for Moscow to sustain its support for Mr. Assad’s government.

The strike last week also appeared to be a signal to the Iranians that Israel would be willing to conduct a similar attack on aboveground nuclear facilities if it seemed that Iran was near achieving nuclear weapons capability. But Iran would be a far harder target — much farther away from Israel, much better defended, and with facilities much more difficult to damage.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 24. Feb 2013, 09:53 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Österreichische Waffen für syrische Rebellen?

Zitat:
Damien Spleeters, der für französische Medien und auch die „New York Times“ aus Syrien berichtet, untersuchte auf mehreren Reisen nach Syrien Waffenflüsse in das Bürgerkriegsland und stieß dabei auch auf Kriegsgerät aus Österreich.

Er habe mit eigenen Augen Steyr-Sturmgewehre in der Hand von Rebellen gesehen, sagte er der APA. Dokumentiert seien die Waffen auch auf Youtube-Videos, die von den Rebellen selber ins Netz gestellt worden sein sollen und auf seinem Blog aufgelistet sind. Bereits im August 2012 seien erste Videoclips von Steyr-Waffen im Netz gelandet, sagte Spleeters.

Steyr-Gewehre über Irak geliefert?

Der italienische Fotograf Lorenzo Meloni, der für die Bildagentur „Contrasto“ in Syrien unterwegs ist, hat Waffen der Marke Steyr in Aleppo und im nördlichen Umland gesehen und abgelichtet. Auf einem seiner Fotos ist auf einem Gewehrkolben der Schriftzug „STEYR-DAIMLER-PUCH AG AUSTRIA“ zu erkennen. Wie Meloni der APA berichtete, nannten die Rebellenkämpfer wiederholt den Irak als Bezugsquelle ihrer Waffen. Verifizieren konnte er diese Informationen aber nicht.

Ähnliches hatte auch der Journalist Goran Tomasevic der Nachrichtenagentur Reuters aus den Vororten von Damaskus berichtet. Neben M4-Karabinern aus US-Herstellung seien auch Sturmgewehre von Steyr zu sehen gewesen, hieß es in einem aktuellen Reuters-Bericht.

Steyr: Interne Ermittlungen ohne Ergebnis

Der Geschäftsführer des Steyr-Konzerns, Michael Engesser, erklärte gegenüber der APA, es habe keinen Export von Waffen nach Syrien gegeben. Ähnliche Medienberichte seien bereits vor einem halben Jahr aufgetaucht, interne Untersuchungen sowie Ermittlungen des deutschen Bundesnachrichtendienstes hätten aber ergeben, dass keine Waffenlieferung nach Syrien erfolgt sei.

Im Bezug auf Bilder von Sturmgewehren sagte er: „Ähnliche Modelle werden auch in den USA und in Australien hergestellt, solange die genaue Seriennummer der Waffe nicht bekannt ist, kann auch die Herkunft nicht festgestellt werden.“


Leider existiert die "Steyr-Daimler-Puch AG" schon seit der Aufteilung des Unternehmens im Jahr 1998 nicht mehr. Magna übernahm zunächst den gesamten Konzern und verkaufte die für sein Kerngeschäft nicht relevanten Unternehmensteile weiter.


Die damals begründete Steyr Mannlicher GmbH & Co KG wurde zunächst von der Creditanstalt übernommen und am 22. Juni 2001 an die Cura Industrieholding GmbH von Wolfgang Fürlinger verkauft (Der das Unternehmen 2007 wiederum an Franz Holzschuh veräußerte.). Entweder der Schriftzug wurde gefälscht, die Waffe ist überhaupt ein Nachbau oder sie wurde vor 1998 gefertigt.

Übrigens gab es so einen Artikel vor einem halben Jahr auch im "Kurier":

      Österreichische Waffen in Syrien (15. August 2012)

      Bild

      Zitat:
      Wie kommen Waffen des österreichischen Traditionsunternehmens Steyr-Mannlicher mit Sitz in Kleinraming in Oberösterreich an die syrische Bürgerkriegsfront? "Von uns stammen sie nicht," erklärt Mannlicher-Geschäftsführer Ernst Reichmayr dem KURIER. "Wir haben nie nach Syrien geliefert."

      Malaysia

      Das klingt glaubhaft. Denn bei genauerer Betrachtung handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Steyr-Gewehre aus malaysischer Produktion. Damit wurde eine Prophezeiung wahr, die mit der Zerschlagung des staatlichen österreichischen Rüstungskomplexes im Jahr 1987 die Runde machte: "Die Republik hat sich letztlich zwar ihrer ungeliebten und skandalumwitterten Rüstungsindustrie entledigt – gleichzeitig aber auch jede Kontrolle über die Rüstungsprodukte verloren."

      Die Vorgeschichte: Die Republik Österreich war Eigentümer von Rüstungsfirmen in den Bereichen Voest und Steyr mit den Schwerpunkten Kanonen, Panzer und Sturmgewehre. Mit dem sogenannten "Noricum-Skandal" Ende der 80er-Jahre kam das "Aus" für die staatliche Rüstungsproduktion. Steyr Mannlicher war Teil des Steyr-Konzerns, der 1998 zerschlagen wurde. In der Folge litten aber auch private Eigentümer unter den strengen Waffenexportgesetzen. 2004 kündigte der damalige Eigentümer, Wolfgang Fürlinger, an, die Produktion des Sturmgewehrs 77 nach Malaysia zu verlagern. Mehr als zehntausend Stück pro Jahr sollten bei den National Aerospace and Defence Industries (NADI) in Kuala Lumpur gefertigt werden. Die Eigentümerverhältnisse bei Steyr-Mannlicher änderten sich wieder. Das Sturmgewehr 77 wird unter anderem jetzt auch in Australien und den USA gefertigt.

      Jetzt sind unter Federführung der USA Golf-Staaten wie Saudi-Arabien und Katar weltweit auf der Suche nach Waffen für Syriens Opposition. Wobei es bei Stellvertreterkriegen üblich ist, die nahestehende Streitpartei mit fremden Waffen zu beliefern.

      Es läuft nach demselben Muster wie die Aufrüstung der südamerikanischen Militärdiktaturen in den 80er-Jahren durch die CIA. Auch die wurden mit Jagdpanzern und Sturmgewehren aus Österreich beliefert. Unterschied: Die Waffen wurden tatsächlich in Österreich gefertigt.



      Local diplomacy wins in tense Syria prisoner exchange (30. Juli 2012)

      Bild

      Zitat:
      A tall rebel sat in the shade, with an Austrian-made Steyr AUG assault rifle casually propped against his leg. A lit cigarette dangled from one hand, a cell phone from the other.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 24. Feb 2013, 17:11 

Registriert: 14. Dez 2011, 13:35
Beiträge: 595
Die Waffen schauen jedenfalls sehr neu aus. Aber warum sollte auf neuen AUG Lizenzfabrikaten "STEYR-DAIMLER-PUCH AG AUSTRIA" oben stehen?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 25. Feb 2013, 18:24 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20787
Grüne fordern Verschärfung bei Waffenexporten

Zitat:
Das lückenhafte Außenwirtschaftsgesetz sei dafür verantwortlich, dass österreichische Sturmgewehre trotz bestehender Abkommen und Embargos in Bürgerkriegsländern landen könnten, sagte die grüne Nationalratsabgeordnete Alev Korun heute laut einer Aussendung.

Seriennummern nicht automatisch erfasst

Zuvor war berichtet worden, Steyr-Sturmgewehre seien in die Hände von syrischen Rebellen gelangt. Korun kritisiert die Tatsache, dass die Seriennummern von in Österreich produzierten Waffen nicht automatisch bei Antragstellung für die Ausfuhr erfasst würden und dass bezüglich des Endverbleibs der Waffen an Ort und Stelle keine Stichprobenkontrollen vorgesehen seien.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 420 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 28  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  


Link zu Doppeladler.com
Link zu The Modeller
Link zu den Freunden Historischer Schiffe
Doppeladler.com - Plattform für Österreichs Militärgeschichte
The Modeller - Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille
FHS - Die Freunde Historischer Schiffe
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de