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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015, 11:15 

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Beiträge: 244
Seite 22

Zitat:
Quo Vadis?
Bei den Panzertruppen stellt sich aufgrund
der fehlenden Einsatzdoktrin grundsätzlich
die Frage, wie sich der Einsatz der
Aufklärer in Zukunft gestaltet. Die Umweltanalyse
zeigt deutlich, dass die Urbanisierung
des Mittellandes stetig voranschreitet
und damit der Einsatz im überbauten
Gelände zunehmend wahrscheinlicher
wird. Allerdings darf es nicht das
Ziel sein, einen reinen «Stadtaufklärer»
auszubilden. Steht man etwa in Zürich
auf dem Uetliberg, findet man einen
naht losen Übergang von überbautem zu
bedecktem zu gekammertem Gelände,
welches zusätzlich noch von Gewässern
durchzogen ist. Demzufolge ist der Aufklärer
so auszubilden und auszurüsten,
dass er in jedem Gelände eingesetzt werden
kann. Dies bedingt in letzter Kon -
sequenz unabhängig vom Einsatzszenario
– gewaltsame Aufklärung einmal ausgeklammert
– leichte und agile Auf -
klärungstrupps, die sich an den Einsatzgrundsätzen
von Spezialeinheiten orientieren,
womit folgende Punkte zur Diskussion
gestellt werden:


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015, 11:29 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Die Schlussfolgerungen aus diesem Absatz stehen aber unter der Überschrift "Ausrüstung" - und dort ist nicht von Aufklärern auf gepanzerten Kampf- und Gefechtsfahrzeugen wie dem CV90, sondern von der Nutzung eines "leichten Aufklärungsfahrzeugs" die Rede. Der ganze Artikel ist freilich mehr eine persönliche Meinung, als offizielle Doktrin der Schweizer Armee.

Im "Schweizer Soldat" sind dieses Monat mehrere Artikel zur beabsichtigen Ablöse der M-109 KAWEST beim Heer (Projekt "Zukunft der Artillerie") und dem neuen Mörsersystem (Projekt "Mörser 16") erschienen:


    Die Artillerie bleibt als Waffe unverzichtbar

    Zitat:
    Mörser 16 schliesst Lücke

    Die Kompetenz des Feuers bis zu 10 Kilometer mit Bogenschusswaffen in der oberen Winkelgruppe mit Kaliber 12cm haben wir mit der Abschaffung des schweren Minenwerfers sowie des Panzerminenwerfers verloren. Mit dieser Abschaffung hat die Stufe Bataillon das eigene Bogenfeuer verloren. Des Weiteren wurde auf eine im Kampf im überbauten Gelände wichtige Waffe verzichtet, denn aufgrund der steilen Flugbahn ist der Minenwerfer auch besonders für den Einsatz in Häuserschluchten geeignet.

    Diese Kompetenzlücke soll jedoch bereits mit dem Rüstungsprogramm 2016 zum Glück wieder geschlossen werden. Die militärischen Anforderungen sowie der Projektauftrag zur Beschaffung sind geschrieben und unterzeichnet.

    Ein Typenentscheid wurde noch nicht gefällt. Es steht somit immer noch offen, ob ein System Turm oder Open Hatch gewählt wird. Beide Systeme haben Stärken und Schwächen. Auch kann noch nicht gesagt werden, ab welchem Fahrzeug mit dem Mörser 16 geschossen wird.

    Was jedoch unbestritten ist, dass das zu beschaffende Produkt über die Fähigkeit verfügen muss, mit Einzelgeschützen zu schiessen, was bedingt, dass auf jedem Fahrzeug ein Rechner vorhanden ist. Dies muss früher oder später aus zwei Gründen für die ganze Artillerie gelten.

      • Erstens müssen Ziele zwecks Vermeidung von Kollateralschäden punktgenau bekämpft werden können.

      • Zweitens fordert dies die Reduktion der zur Verfügung stehenden Abteilungen und Batterien.

    Einsatz in drei Varianten

    Der neue Mörser 16 muss in den folgenden drei Varianten eingesetzt werden können:

      • Die Mörserbatterie wird geschlossen in der Artillerieabteilung eingesetzt. Die Mörserbatterie wird, aufgrund der Reichweite, vor allem für unmittelbare Feuerunterstützung und die Artilleriebatterien, für den allgemeinen Feuerkampf und/oder für die unmittelbare Feuerunterstützung eingesetzt. Die 12cm-Waffe wirkt somit vor allem zugunsten der Kampfbataillone, bleibt aber in der Hand der Brigade.

      • Die 12cm Mörser werden aus der Artillerieabteilung herausgelöst und werden vor allem den gelben Bataillonen im Angriff und in der Verzögerung unterstellt. Der Bataillonskommandant erhält somit sein fehlendes Bogenfeuer wieder in seine Hand zurück und kann dieses frei einsetzen.

      • Die 12cm Mörser können auch an die grünen Bataillone abgegeben und insbesondere in der Verteidigung eingesetzt werden. So wird die geringe Reichweite der 8,1cm Minenwerfer kompensiert und der Bataillonskommandant erhält wieder ein Feuer, das er in seiner Hand behalten kann, wenn er die 8,1cm Minenwerfer den Kampfkompanien unterstellt, um so die erwähnte geringere Reichweite optimaler auszunutzen.

    Hohe Autonomie gefordert

    Zu beachten ist aber, dass in der Planung WEA der Feuerunterstützungsoffizier (FUOf) in den Infanteriebataillonen gestrichen wurde. Bei der Unterstellung von Mörsern ist die Besetzung dieser Funktion jedoch zwingend.

    Bei Unterstellungen ist aber nicht nur an den FUOf zu denken, sondern auch an die Übermittlung und die Feuerführungs- und Feuerleitungskomponenten. So müssen Schiesskommandanten, Relais und Führungsfahrzeuge ebenfalls als kleinste Einheit mit den Mörsern mitunterstellt werden.

    Auch Diagnostiker, Instandhalter sowie die Fahrzeuge für den Nachschub (insbesondere Munition) dürfen nicht vergessen gehen. Dies hat Konsequenzen, wie die Mörserbatterie alimentiert werden soll. Eine hohe Autonomie in diesen erwähnten Bereichen drängt sich auf.

    Zwei Züge zu vier Werfern

    Eine mögliche Lösung könnte sein, dass die Mörserbatterie über zwei Werferzüge à je vier Werfer und einen Kommandozug verfügt. Im Kommandozug ist die Redundanz an Kommandofahrzeugen INTAFF anzustreben.

    Erkundungsfahrzeuge inklusive den entsprechenden Relais sowie Lastwagen mit FLAT zum Munitionsnachschub sind ebenfalls im Kommandozug einzuplanen. In den Werferzügen sollten neben den erwähnten vier Werfern eine zusätzliche Geschützmannschaft sowie ein Führungsfahrzeug INTAFF für den Zugführer vorgesehen werden. Die Feuerleitbatterie sollte mit zusätzlichen Schiesskommandanten und Relais ergänzt werden und in der Logistikbatterie braucht es genügend Lastwagen mit 12cm Munitions-FLAT. Nur so kann sichergestellt werden, dass den Kampfbataillonen eine funktionierende Einheit unterstellt werden kann.

    Zitat:
    Zur Panzerhaubitze M109

    Obwohl die Panzerhaubitze M109 immer noch state of the art ist, muss mittelfristig über eine Lebenswegverlängerung oder über einen Ersatz der 15,5cm Plattform nachgedacht werden. Bei einer Lebenswegverlängerung der M109 müssten die folgenden Bereiche berücksichtigt werden. Wie oben bereits erwähnt, muss jedes Geschütz über einen eigenen Rechner verfügen (On Board Computer).

    Das ist Voraussetzung, um Punktziele durch Feuer mit Einzelgeschützen bekämpfen zu können – also zum Beispiel das Verschiessen GPS gelenkter Munition. Beim Verschiessen von Granaten mit Streuungsreduktion muss bei jedem Geschütz ein V0-Radar eingebaut werden.

    Auch muss über eine Rohrverlängerung respektive über eine Erhöhung der Ladungen nachgedacht werden, so dass die Reichweite gesteigert werden kann. Bei einer allfälligen Neubeschaffung als Ersatz für die Panzerhaubitze muss auch die Option Rad in Betracht gezogen werden. Es lassen sich so die Unterhaltskosten minimieren.

    Es ist zu erwähnen, dass nicht die Plattform als solche, sondern deren Fähigkeit, also die Reichweite und die zu verschiessende Munition, entscheidend ist.

    Operatives Feuer fehlt

    Über die Kompetenz, operatives Feuer zu verschiessen, das heisst Systeme, die Schussdistanzen von minimal 50 Kilometer abdecken, verfügten wir noch nie. Diese Fähigkeitslücke kann nur mit dem Erwerb einer neuen Waffenplattform geschlossen werden, welche auf dem Markt ab Stange erhältlich sind.

    Diese Geschosse verfügen über einen Raketenantrieb und sind durch GPS gelenkt. So würde die Artillerie ebenfalls die Fähigkeit des Konterbatteriefeuers erlangen. Um jedoch die Flugbahnen gegnerischer Artillerie zu vermessen, ist wiederum ein Artillerieradar gefordert, der in kleinen Mengen zu beschaffen wäre.

    Zitat:
    Fahrzeug stehen lassen

    Das heutige Aufklärungs- wie auch Schiesskommandantenfahrzeug ist in die Jahre gekommen und deckt die Bedürfnisse dieses Teams nicht mehr ab. Auch hier sind die ersten Bestrebungen zur Neubeschaffung im Gange. Das Team muss aber fahrzeugunabhängig die Fähigkeit haben, mit und ohne Fahrzeug eingesetzt zu werden.

    Einleitend erwähnte ich, dass das wahrscheinlichste Einsatzumfeld das überbaute Gelände sein wird. Hier muss das Fahrzeug stehen gelassen werden können und die Gerätschaften müssen autark und abgesetzt betrieben werden können.

    Eine weitere Anforderung an die Gerätschaften ist kleine Grösse und kleines Gewicht, da die Ausrüstung komplett mitgetragen werden können muss. Auch muss die Ausbildung dieses Teams so ausgestaltet sein, dass sich das Team im Häuser- und Ortskampf entsprechend bewegen kann. Sprengausbildung und angepasste Bewaffnung sind nur zwei der Konsequenzen.

    Zitat:
    Der Autor, Brigadier René Wellinger, wurde auf den 1. Januar 2014 zum Kommandanten Lehrverband Panzer/Artillerie ernannt. Wellinger trat 1992 in das Instruktionskorps der Artillerie ein. Nach einem Studienaufenthalt am Royal Military College in Shrivenham und dem Abschluss mit dem Master in Defence Administration wurde Wellinger von 2004 bis 2007 als Stabschef beim Kommando der Höheren Kaderausbildung der Armee eingesetzt. Von 2008 bis 2009 war er Stabschef des Stellvertreters des Chefs der Armee. Dann führte er die Stinger-Schule in Payerne. Auf den 1. Juli 2012 hat ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Panzerbrigade 11 ernannt und zum Brigadier befördert.



    Frankreichs Artillerie: Das CAESAR im scharfen Schuss



    Das Rohrartilleriesystem ARCHER



    Schweizer beim schwedischen ARCHER-Artillerieregiment A9



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 19. Mai 2015, 13:35 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
So will das VBS die Gripen-Milliarden verpulvern
Die geheime Einkaufsliste des Militärs

Bild


VBS will für 6 Milliarden Franken aufrüsten

Zitat:
Dies geht aus einem vertraulichen Papier hervor, das dem «Blick» vorliegt.

Das Rüstungsprogramm 2015, das Ausgaben von 542 Millionen Franken vorsieht, kommt im Juni in den Nationalrat. Doch Bundesrat Ueli Maurer (SVP) will ein zusätzliches Rüstungsprogramm nachreichen, wie das VBS bestätigt. Über dessen Inhalt und Umfang sagt man im Departement Maurer zwar nichts. Gemäss dem Geheimpapier umfasst es aber die Nutzungsvelängerung für Fliegerabwehrkanonen, die Generalüberholung von Duro-Geländelastwagen, Erstatzkomponenten für die mobile Kommunikation sowie Sturmgewehr- und Pistolenmunition für insgesamt 1,1 Milliarden Franken.

Kauf von neuem Mörsersystem geplant

Erneut 1,1 Milliarden Franken will das VBS offenbar auch im Jahr 2016 investieren – teuerstes Projekt ist mit Kosten von 350 Millionen Franken die Beschaffung des neuen 12-cm-Mörser-Systems der Ruag. Es soll die Panzerminenwerfer 64/91 ersetzen, die das VBS aus dem Dienst genommen hat.

Gemäss dem Beschaffungsplan sollen von 2017 bis 2020 insgesamt weitere 3,2 Milliarden Franken ausgegeben werden. Ein Schwerpunkt liege dabei auf dem Luftbereich – dies sei wegen des Gripen-Neins nötig, sagt VBS-Sprecherin Karin Suini zum «Blick». Im VBS-Papier heisst es dazu: «Von 2015 bis 2020 geht es darum, Fähigkeitslücken zu schliessen, bevor Investitionen zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge nötig werden.» Laut Suini soll in rund drei Jahren die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge an die Hand genommen werden. Bereits vorher könnte das VBS neue Transportflugzeuge kaufen: Die Abklärungen dazu sind bereits im Gang.



«VBS träumt von epischen Panzerschlachten»

Zitat:
Laut «Blick» plant Verteidigungsminister Ueli Maurer offenbar, mit den Gripen-Geldern die Truppen flottzumachen. Dazu legt er zusätzlich zum Rüstungsprogramm 2015, das im Juni vom Nationalrat behandelt wird, noch ein weiteres Ausgabenprogramm nach.

Demnach sollen zu den bereits geplanten Käufen von 542 Millionen Franken noch 1,1 Milliarden dazukommen. Und bis 2020 sollen insgesamt knapp 6 Milliarden Franken für die Aufrüstung der Armee eingesetzt werden. Auf der Einkaufsliste stehen etwa die Nutzungsverlängerung für Fliegerabwehrkanonen, die Generalüberholung von Duro-Geländelastwagen sowie neue Sturmgewehr- und Pistolenmunition. Für 2016 ist dann die Anschaffung eines neuen Mörser-Systems vorgesehen.

«Gripen-Gelder gehören ins Bundesbudget»

Dass jetzt die Gripen-Milliarden offenbar in die Aufrüstung der Armee gesteckt werden, kommt bei linken Politikern nicht gut an. «Die Gripen-Gelder müssen zurück ins Bundesbudget. Punkt.», sagt die Grünen-Nationalrätin Aline Trede.

SP-Nationalrätin Chantal Galladé pflichtet bei: «Das Stimmvolk hat die Finanzierung des Gripen abgelehnt, deshalb würde ich mich dagegen zur Wehr setzen, dass diese abgelehnten Gelder nun einfach für anderweitige Beschaffungen eingesetzt werden sollten.» Denn es sei noch nicht einmal klar, wie die Weiterentwicklung der Armee aussehen soll und was für Bedürfnisse diese Armee haben werde.

Für die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist «die Wunschliste des VBS im Denken des Kalten Krieges» steckengeblieben. «Mit neuen Mörsern träumen die VBS-Planer offenbar weiterhin von epischen Panzerschlachten im Mittelland», sagt GSoA-Generalsekretär Jannik Böhm.

«Es ist richtig, die Mittel so einzusetzen»

Für Corina Eichenberger (FDP), Vize-Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats, ist hingegen klar, dass die Gripen-Gelder jetzt für die «Vollausrüstung der Armeeangehörigen und die Modernisierung der Systeme» eingesetzt werden müssten. «Das Parlament hat schon mehrmals bestätigt, dass die Armee über eine jährliche Ausgabenlimite von 5 Milliarden Franken verfügen soll, deshalb ist es richtig, diese Mittel so einzusetzen», sagt Eichenberger. Das sieht auch SVP-Nationalrat Hans Fehr so: «Das Gripen-Geld gehört der Armee.» Vergangenes Jahr hatte sich eine Mehrheit des Nationalrats für eine Motion ausgesprochen, die forderte, dass die Gripen-Gelder für die Behebung von Ausrüstungslücken in der Armee eingesetzt werden. Der Ständerat lehnte den Vorstoss jedoch ab.

Leser stützen Armee-Pläne

Neben bürgerlichen Politikern befürworten auch die 20-Minuten-Leser die Pläne des VBS: In einer Umfrage sprachen sich 70 Prozent für die Aufrüstungspläne des VBS aus.



Zuletzt geändert von theoderich am 20. Mai 2015, 06:54, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 19. Mai 2015, 17:39 

Registriert: 18. Mai 2014, 18:24
Beiträge: 244
Das hört sich mal gut an

bin mal gespannt ob das Träger Fahrzeug auch bestellt wird
da die mehre M113 eingeschmolzen haben oder welche noch frei haben
oder ein Radfahrzeug beschafft wird


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 19. Mai 2015, 19:19 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Die Schweiz hat ihre M113 schon vor ein paar Jahren außer Dienst gestellt, eingelagert und verschrottet. Als Trägerfahrzeug ist ein Radpanzer vorgesehen - dafür kommen Piranha 3+ oder Piranha 5 in Frage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 22. Mai 2015, 16:53 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Swiss military budget to be CHF6 billion by 2020

Zitat:
According to news sources, Switzerland will buy 1,900 DUROs, 500 model 90 rifles, six HERMES 900 UAS, 879 light vehicles, and will procure RUAG COBRA mortar systems in proposed double digits.



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 13. Jun 2015, 06:35 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Wirtschaftlichkeitsprüfung persönliches Armeematerial sowie Umsetzungsstand Projekt Modulares Bekleidungs- und Ausrüstungssystem für militärische Einsätze (MBAS) - Verteidigung und armasuisse (PA 14424)



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 11. Jul 2015, 20:49 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Armeechef André Blattmann
«Wir brauchen 5 Milliarden Franken»

Zitat:
Welche Beschaffungsvorhaben haben für die Armee zurzeit Priorität?

    Für die Bodentruppen sind neue 12-cm-Minenwerfer auf Radschützenpanzern vorrangig. Priorität haben zudem der Ersatz der bisherigen Panzerabwehr, die Modernisierung der Boden-Luft-Verteidigung, die Kampfwertsteigerung der F/A-18 und ein taktisches Aufklärungssystem. Abzulösen sind ferner die jetzigen Radschützenpanzer, und neue Führungsnetze sind zu installieren.



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 25. Jul 2015, 15:27 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Ein schönes Foto des Panzerjägers Piranha, der durch die Pzaw + Anti-Struktur Munition abgelöst werden soll:



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 13. Nov 2015, 11:19 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
DER SPÄHER. Informationsorgan des Aufklärungsbataillons 11, Bd. 1 (2015) hat geschrieben:
Evaluation MBAS

Mit MBAS, dem Modularen Bekleidungs- und Ausrüstungs-System will die Armee die persönliche Grundausrüstung des Schweizer Soldaten revolutionieren. Betroffen sind der Tarnanzug, die Grundtrageinheit, der Kampfrucksack, der Rucksack, sowie die Schutzwesten und das Trinksystem.

Die Vorevaluation fand bereits 2012 statt. Zurzeit werden Hochleistungskeramikplatten zur Erhöhung des ballistischen Schutzgrades getestet. Gemäss Insiderquellen könnte die Einführung bereits in absehbarer Zeit stattfinden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Feb 2016, 13:33 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Bild

Zitat:
Schultergestützte Mehrzweckwaffen (SMW)

Ersatzbeschaffung für die PzF und die PAL BB 77

2014 = Truppenversuche
2016 = Verifikationsversuche
ab Mitte 2019 = geplante Einführung


Bei dem gegebenen Zeitplan bin ich skeptisch, ob dieses Vorhaben im Rüstungsprogramm 2016 enthalten sein wird.


NLAW


RGW 90



Botschaft über die Beschaffung von Rüstungsmaterial (Rüstungsprogramm 1991)


    Bild

    Bild


Botschaft über die Beschaffung von Rüstungsmaterial (Rüstungsprogramm 1986)


    Bild


Botschaft über die Beschaffung von Kriegsmaterial (Rüstungsprogramm 1977)




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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Feb 2016, 16:11 

Registriert: 18. Mai 2014, 18:24
Beiträge: 244
DURO IIIP fehlt auch noch die 3 Transche

LKW fehlen auch noch welche


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Feb 2016, 17:30 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Die 3. Tranche des GMTF wurde schon vor drei Jahren im Rüstungsprogramm 2013 bestellt:



Zuletzt geändert von theoderich am 17. Feb 2016, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Feb 2016, 17:32 

Registriert: 18. Mai 2014, 18:24
Beiträge: 244
Dann müsste es die 4 te sein den es Hieß das noch nicht alle dabei seinen und man eine Umlaufreserve Bilden will


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Schweizer Rüstungsprojekte
BeitragVerfasst: 17. Feb 2016, 17:46 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Im Masterplan ist für das Rüstungsprogramm 2020 die Beschaffung von "Geschützten Fahrzeugen für Infanterie" vorgesehen. Dabei handelt es sich vermutlich um die "Neue Generation Radschützenpanzer".

Die aktuell vorhandenen bzw. bis 2017 zur Auslieferung vorgesehenen 420 GMTF reichen für 8 - 10 Infanteriebataillone (je 16 bzw. 28 GMTF und 27 bzw. 15 Rad Spz 93), 2 Infanterie-Bereitschaftskompanien (je 8 bzw. 4 GMTF und 5 bzw. 9 Rad Spz 93), SWISSINT und die Schulen. Eine Zusatzbeschaffung ist aus heutiger Sicht nicht geplant.



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