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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 02. Feb 2016, 15:01 

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«Der Wind hat klar gedreht»

Zitat:
Ein weiterer Grossauftrag ist zu vergeben, den die Mowag gerne haben würde. Können Sie das Volumen und den Kunden nennen?

    Dürr: Ein weiterer, kurzfristig möglicher Grossauftrag ist die Werterhaltung der Duro-Fahrzeuge für die Schweizer Armee. Dieses Projekt ist Teil des zusätzlichen Rüstungsprogrammes 2015, welches aktuell Gegenstand der parlamentarischen Diskussion ist. Daher können wir zu diesem Projekt noch keine konkreten Angaben machen.

Wie gut sind die Karten der Mowag?

    Dürr: Dieses Projekt ist Teil des zusätzlichen Rüstungsprogrammes 2015, welches aktuell Gegenstand der parlamentarischen Diskussion ist. Daher können wir zu diesem Projekt noch keine konkreten Angaben machen.


Eigenartige Fragestellung. Denn in der Botschaft zum Zusätzlichen Rüstungsprogramm 2015 steht beim Punkt "Werterhaltung Lastwagen leicht, geländegängig, 4×4, Duro I", unter "Technische Aspekte" bzw. "Beschaffung":

    Zitat:
    Die Beauftragung für die Umsetzung der Werterhaltung erfolgt an die Mowag GmbH, die zu General Dynamics European Land Systems gehört. Mit Vertrag per Ende 2002 hat sie die Eigentums- und Herstellungsrechte der Duro wie auch die damaligen Verträge zwischen Bucher-Guyer und der Gruppe Rüstung, heute armasuisse, und die daraus resultierenden Rechte und Pflichten übernommen.

    Zitat:
    Die Werterhaltung erfolgt hauptsächlich im Zeitraum 2018–2022 unter der Leitung der armasuisse. Vertragspartnerin ist die Mowag GmbH. Sie trägt die Gesamtver-antwortung für den Umbau und die Lieferung der Fahrzeuge sowie für das Logis-tikmaterial.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 05. Mär 2016, 06:04 

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Beiträge: 20714
Notfall-Manöver im Stöckli
Kostentransparenz soll Duro-Debakel verhindern



Experte rechnet mit Duro-Sanierung für 558 Mio ab
«Ein grün angemaltes Fahrzeug reicht!»

Zitat:
Verteidigungsminister Guy Parmelin und der Rüstungskonzern des Bundes Armasuisse halten daran fest: 2220 Duro-Transporter sollen für 558 Millionen Franken total erneuert werden. Jetzt sagt ein Generalstab-Anwärter und Duro-Experte, warum er diese Investition falsch findet.



Krisensitzung wegen Duros

Zitat:
Die Sicherheitskommission des Ständerates geriet in den letzten Tagen wegen eines intransparenten Rüstungsgeschäfts immer stärker in die Kritik. Der Vorwurf: Sie habe den umstrittenen 550-Millionen-Kredit zur Sanierung der Duro-Geländefahrzeuge dem Ständerat zur Genehmigung empfohlen, ohne die Vorlage gebührend geprüft zu haben.

Am Donnerstag reagierte die Kommission nun auf die Kritik: Sie traf sich zu einer ausserordentlichen Sitzung. Nach aussen blieb Kommissionspräsident Isidor Baumann (CVP) wortkarg. Er teilte auf Anfrage bloss mit, dass man am Montag in der Öffentlichkeit Transparenz schaffen werde. Alle anderen Mitglieder der Kom­mission durften sich zum Duro-Geschäft und zur Sitzung am Donnerstag offiziell nicht äussern.

Aus Hintergrundgesprächen geht aber hervor, dass Kommissionspräsident Baumann mündlich neue Informationen zu den Kosten zur Sanierung der alten Geländefahrzeuge lieferte. Zudem habe er angekündigt, dass Verteidigungsminister Guy Parmelin am Montag erläutern werde, warum man für die Sanierung der Fahrzeuge nicht die Firma Aebi Schmidt AG engagieren könne. Dessen Chef hatte kürzlich gesagt, dass er den Auftrag 100 Millionen Franken günstiger ausführen könnte. Offenbar war die Mehrheit der Kommissionsmitglieder zufrieden mit Baumanns Information.

Zitat:
Wie die ­Armeebeschaffungsstelle sicherstellt, dass die Mowag nicht überhöhte Preise offeriert hat, ist nicht klar. Die Armasuisse hat als Alternative zur Sanierung der Duros auch den Ersatz der Fahrzeuge geprüft. Sie ist aber zum Schluss gekommen, dass kein anderes Fahrzeug die geforderten Kriterien so gut erfüllt. Kritiker wie Ulrich Giezendanner, SVP-Nationalrat und LKW-Spezialist, monieren, dass es Fahrzeuge anderer Marken gebe, deren Anschaffung viel günstiger sei als die Sanierung der Duros.

Ob die hohen Sanierungskosten gerechtfertigt sind, könnte ­allenfalls die Werterhaltungsstudie zeigen. Doch diese Studie hält die Armeebeschaffungsstelle von der Öffentlichkeit fern. Am Donnerstag lehnte sie eine Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet um Einsicht erneut mit folgender Antwort ab: «Gestützt auf das Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung erfolgt keine öffentliche Publikation der Werterhaltungsstudie vor dem Beschluss der eidgenössischen Räte.»

Mit anderen Worten: Die Öffentlichkeit darf gemäss Gesetzesauslegung der Armasuisse erst erfahren, warum sich die Sanierung der Fahrzeuge lohnt, wenn das Parlament den 550-Millionen-Kredit abgesegnet hat. Die Armasuisse selber schrieb gegenüber dieser Zeitung, dass «die Studie für den betreffenden politischen Entscheid von beträchtlichem materiellem Interesse ist».

Angebot, aber kaum Interesse

Laut Ständerat Alex Kuprecht (SVP) hatte selbst die Kommission keine Einsicht in die Studie. Die Armasuisse kündigte am Donnerstag überraschend an, dass sie Kommissionsmitgliedern auf Anfrage nun Einsicht in die 166-seitige Studie gewähren, aber keine Dokumente abgeben würde. Nach wie vor scheinen die Sicherheitspolitiker der Studie aber kaum Wert beizumessen. Sie sei wohl zu technisch und wenig aufschlussreich, sagte ein Kommissionsmitglied. (Berner Zeitung)



Rüstungschef gibt zu
Der Duro ist kein «Discount-Geschäft»



Sollen die Duro-Lastwagen saniert werden?



Jetzt regt sich Widerstand gegen die «Luxus-Sanierung» des Duros



Duro-Sanierung: Der Aktenzugang fürs Rüstungsgeschäft kostet 8000 Franken



Ich habe den Eindruck, dass ein paar Schweizer Medien hier bewusst Druck machen, um Aebi-Schmidt/ASH Group (Einem Landmaschinenhersteller!) einen Großauftrag der Armee zuzuschanzen:


Der Verwaltungsratspräsident der ASH Group ist "zufällig" Peter Spuhler, bis 2012 SVP-Nationalrat für den Kanton Thurgau:



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 07. Mär 2016, 12:29 

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Duro Werterhaltung

Stand der Diskussion - was wir bisher erfahren haben



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 08. Mär 2016, 13:08 

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Beiträge: 36
Das Geschäft ist gestern auch im Ständerat durchgekommen, womit der Beschaffung eigentlich nichts mehr im Wege steht. Ein etwas schaler Geschmack bleibt bestehen. Ist da "nur" auf spendable Weise Wirtschaftsförderung für die Schweizer Rüstungsindustrie betrieben worden, oder steckt da noch mehr dahinter? Wie dem auch sei... die Transportkapazität der Armee ist damit mal wieder eine Weile abgesichert.

http://www.nzz.ch/schweiz/parmelin-besteht-feuertaufe-1.18708290


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 09. Mär 2016, 09:23 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Rüstungsprogramm 2015



Nach dem heutigen Wechselkurs kostet der Duro-Werterhalt durchschnittlich 207.292 EUR pro Fahrzeug (Leider sind die Kosten für die Fahrzeuge mit automotivem Teil und neuem Mannschaftsaufbau und den Fahrzeugen bei denen nur der automotive Teil erneuert wird, nicht gesondert aufgeschlüsselt.).

In der Dokumentation gibt es in den Wortmeldungen im Ständerat auch ein paar interessante Informationen zu den angedachten Alternativen:

    Zitat:
    Baumann Isidor (C, UR), für die Kommission: [...] Bevor an der Sitzung im Januar die Beratung aufgenommen wurde, besichtigte die Kommission zwei Duros und liess sich die Spezifitäten der Fahrzeuge als Personen- wie als Materialtransporter erklären, ebenso alle Neuerungen an diesen Fahrzeugen.

    Ich komme zur Ausgangslage und Beratung in der Kommission. Mit den Rüstungsprogrammen 1993 und 1997 wurden insgesamt 3000 leichte, geländegängige Lastwaagen, 4x4, Duro I angeschafft. Ich nenne diese Fahrzeuge in den folgenden Ausführungen nur noch Duro. Der Duro wurde für die Zwecke der Armee entwickelt. Er eignet sich seit rund zwanzig Jahren speziell gut für alle Strassenverhältnisse und im Gelände. Mit seiner speziellen Breite von nur zwei Metern verfügt der Duro über verschieden Vorteile im Einsatz. Er darf von Milizsoldaten ohne Lastwagenausbildung gefahren werden. Jährlich werden 3000 Rekruten im Fahren mit dem Duro ausgebildet. Der Duro ist das meistgenutzte Fahrzeug unserer Armee.

    Nach rund 20 Betriebsjahren muss der Duro im Wert erhalten oder durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden. Für die Werterhaltung oder eine Neubeschaffung wurden Marktabklärungen gemacht. Für die Neubeschaffung wurden 16 Firmen eingeladen, ein Fahrzeug, das den Anforderungen des Duro entspricht, zu offerieren. Auf 16 Anfragen haben nur sechs Firmen Konzepte unterbreitet. Vier dieser Konzepte basieren auf zivilen Fahrzeugchassis, wie sie auch für andere Anwendungen gebraucht werden. Bei diesen zivilen Chassis geht man von einer Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren aus, also nicht 20 bis 25 Jahre, wie das bei einem Militärfahrzeug der Fall sein sollte. Der Verschleiss der militärischen Fahrzeuge ist höher, darum müssen diese auch robuster sein. Damit ist der auf den ersten Blick günstige Preis für zivile Fahrzeuge doppelt zu rechnen, soll die ungefähr gleiche Lebensdauer abgedeckt werden können. Das bedeutet, dass zivile Fahrzeuge somit nicht mehr konkurrenzfähig sind.

    Von den zwei verbleibenden Unternehmen war ein Angebot interessant. Allerdings basiert dieses auf einer Technologie, das heisst, dass dieses Fahrzeug zuerst hätte zusammengebaut werden müssen. Das heisst damit auch, dass das Fahrzeug noch nicht existiert. Es könnte frühestens im Jahr 2020 geliefert werden. Das zweite Fahrzeug war mit dem Duro vergleichbar, aber das Angebot war viel teurer.

    Die Kosten für einen neuen Duro, das wurde auch geprüft, betragen rund 290 000 Franken. Ein neuer Duro ist also auch wesentlich teurer als der vorgeschlagene Antrag auf Werterhaltung der im Einsatz stehenden Duro.

    Aufgrund dieser Erkenntnisse bezüglich einer Neubeschaffung und unter Berücksichtigung der Abdeckung unserer militärischen Bedürfnisse sowie der Anforderungen an die Fahrer und der Ausbildungsbedürfnisse wurde die Werterhaltung des Duro weiterverfolgt, und es wird jetzt dem Parlament auch beantragt, diese Beschaffung zu genehmigen.

    Die Kommissionsmitglieder diskutierten die Vor- und Nachteile der eingegangenen Offerten und bekamen dabei auch Auskunft zu den angebotenen Fahrzeugmarken. Dabei wurde der Feststellung von Armasuisse, dass es innerhalb der 16 angefragten Unternehmen keine echte Alternative gebe, seitens der Kommission nicht widersprochen. Auch hatte sich in der Evaluationsphase kein weiteres Unternehmen mit einem Angebot gemeldet. Selbst die sehr direkte Frage aus der Kommission: "Gibt es keine preisgünstigere Variante, die den militärischen Bedürfnissen gerecht wird, als das, was die Armasuisse beantragt?" wurde gut begründet mit Nein beantwortet.

    Der Entscheid, dass Armasuisse den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie an die Mowag erteilt hat, gab ebenfalls Anlass zu gröberer Kritik. Seitens der Armasuisse wurde aber begründet, das habe damit zu tun, dass die Mowag das Fahrzeug nachher auch umbaue und auch die Produkteverantwortung tragen müsse. Das geistige Eigentum war bei der Übernahme der Duro vor rund 20 Jahren bei Bucher-Guyer. Als Mowag dieses Unternehmen übernahm, hat sie auch sämtliche Rechte und Pflichten bezüglich dieses Fahrzeugs übernommen. Das geistige Eigentum an diesem Fahrzeug liegt jetzt bei der Mowag. Man könne nicht von einem Dritten verlangen, dass er eine Garantie für ein Fahrzeug übernehme, das ihm nicht gehöre. Ein Dritter hätte auch die Datensätze nicht.

    Er hätte die Grundlagen nicht, also sei es begründet, dass der Originalhersteller die Studie zu seinem Fahrzeug macht - so wie die anderen sechs Anbieter die Studien für ihre Fahrzeuge ja auch selber gemacht haben. Aus Sicht der Armasuisse ist nichts Verwerfliches daran, dass der geistige Eigentümer zu einer Machbarkeitsstudie an seinem Fahrzeug angefragt wird. Im Weiteren - das möchte ich betonen - haben auch externe und unabhängige Ingenieure an dieser Studie mitgewirkt.

    Basierend auf einer kritischen Diskussion mit dem Ergebnis, dass die Prüfung einer Alternativ- bzw. Neubeschaffung seriös und unvoreingenommen stattgefunden hat, war die Kommission in die Diskussion um Werterhaltung des Duro und den Beschaffungskredit eingetreten. Von den 3000 in Betrieb stehenden Duros sollen 2220 der Werterhaltung unterzogen werden. Damit kann die Lebensdauer um mindestens 20 Jahre verlängert werden - das heisst, bis mindestens 2040. Die verbleibenden 780 Duros mit Spezialaufbauten wurden bisher weniger beansprucht und werden deshalb keiner Werterhaltung unterzogen. Diese sollen mit vorhandenen und mit den aus der Werterhaltung anfallenden Ersatzteilen auch bis zum Nutzungsende der werterhaltenen Duros weiterbetrieben werden. Ich verzichte darauf, auf die technischen Aspekte des Werterhaltungssystems einzugehen, und verweise auf die Botschaft, Seiten 6812 und 6813.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 09. Apr 2016, 18:13 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
«Ich hatte von Beginn weg Zweifel»

Zitat:
Bodluv ist nicht Ihr einziges ­Sorgenkind. Die Modernisierung der Duro-Lastwagen kostet pro Stück 200'000 Franken. Das versteht kaum jemand.

    Ich kann diese Reaktion verstehen, wenn man nicht alle Informationen hat. Deshalb habe ich bei Amtsantritt verlangt, dass man mir zum Duro alles auf den Tisch legt. Wir haben dann auch im Stände­rat vollständige Transparenz geschaffen, und der Ständerat sagte Ja.

Macht das VBS mit dem Duro nicht primär Industriepolitik für die Thurgauer Herstellerin Mowag?

    Nein. Mir ging es darum, ein Produkt zu kaufen, das unverzichtbar ist für die Armee. Natürlich kann es auch ein Argument sein, in der Schweiz Arbeitsplätze zu erhalten. Es ist richtig, beim Duro entstehen hohe Kosten. Wir haben aber in der Evaluationsphase festgestellt, dass mit dem Werterhalt des Duro insgesamt immer noch die günstigste Lösung gewählt wird. Ich habe jedenfalls bis heute keine günstigere gesehen, die den An­forderungen der Armee entspricht.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 18. Mai 2016, 21:15 

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Rheinmetall erhält Auftrag über Werterhaltung von Fliegerabwehrsystemen der Schweizer Armee

Zitat:
Die zum Rheinmetall Konzern gehörende Rheinmetall Air Defence AG, Zürich, hat einen wichtigen Modernisierungsauftrag der Schweizer Armee gewonnen. Der kürzlich gebuchte Auftrag hat ein Volumen im mittleren zweistelligen Mio EUR-Bereich. Rheinmetall wird bis 2019 die Umrüstung der Feuerleitgeräte und der Geschütze des seit vielen Jahren im Einsatz stehenden 35mm-Mittelkaliber-Fliegerabwehrsystems ("Oerlikon Skyguard") der Schweizer Luftwaffe durchführen. Der Auftrag beinhaltet auch die Aufrüstung der zugehörigen Führungssysteme der Einsatzzentrale sowie weitere Ersatzteile. Mit diesen Werterhaltungsmaßnahmen soll die Nutzungsdauer des Systems bis mindestens 2025 verlängert werden.

Der entsprechende Vertrag zwischen der armasuisse, dem Bundesamt für Rüstung der Schweizer Eidgenossenschaft, und der Rheinmetall Air Defence AG ist vor kurzem unterzeichnet worden.

Die Rheinmetall Air Defence AG ist in diesem Projekt als Generalunternehmer für die Arbeiten zur Nutzungsverlängerung verantwortlich. Verschiedene Arbeiten vergibt Rheinmetall Air Defence auf Wunsch des Kunden an RUAG Aviation als wichtigen Schweizer Partner in diesem Projekt.

Zitat:
Alle drei heute im Einsatz stehenden Fliegerabwehrsysteme würden in den nächsten Jahren ihr Nutzungsende erreichen. Damit bis zur Einführung eines Nachfolgesystems für die kurze Reichweite im Objektschutz keine Lücke entsteht, wird das 35-mm-Mittelkaliber-Fliegerabwehrsystem einem Nutzungsverlängerungsprogramm unterzogen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 05. Jul 2016, 13:20 

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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 06. Aug 2016, 14:40 

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Sense and avoid capability development on schedule for Swiss Hermes 900

Zitat:
Bern contracted Elbit to provide six of the medium-altitude, long-endurance UAVs under a $256 million deal signed in 2015, which will be delivered in 2018 with a comprehensive co-operative and non-cooperative sense-and-avoid collision avoidance capability.

“This will be the first customer to operate the full capability,” says Danny Israeli, vice-president for business development and strategy for Elbit’s intelligence surveillance, target acquisition and reconnaissance division.

“We are dealing with the development of a component to fly in national airspace,” he adds. “That is part of the contract and that is where the main effort is being made. It will introduce some unique elements to the system.”

The development is running to schedule, he says, and will include the identification of both co-operative and non-cooperative targets, with the latter utilising a radar/electro-optical sensor.

Certification of the Hermes system will be carried out by both Swiss and Israeli authorities, he says.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 04. Sep 2016, 07:20 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Wirbel um Armee-Drohnen

Zitat:
Die Flügel der neuen Drohne müssen wegen Problemen mit dem Schwerpunkt anders positioniert und zudem je um ungefähr 90 Zentimeter verbreitert werden. Sie erhalten auch ein neues Profil. Das ist die Folge davon, dass die Schweizer Armee die sechs neuen israelischen Drohnen des Typs Hermes 900, die sie für 250 Millionen Franken kauft, mit Diesel betreiben will. Die Motoren dafür sind fast doppelt so schwer wie die im hergebrachten System benutzten Antriebe, die mit Flugbenzin funktionieren.

Die Anpassungen bedeuteten faktisch die Konstruktion einer neuen Drohne, sagt ein Insider. «Es wird nicht das evaluierte System beschafft. Man kauft, wie einst schon beim Kampfjet Gripen geplant, einen Papierflieger.» Die Quelle verweist darauf, dass deshalb nun Tests im Windkanal des Rüstungskonzerns Ruag in Emmen (LU) nötig geworden seien, um die neuen Eigenschaften zu erproben. Es bleibe nur, dass es sich um eine einmotorige Drohne mit Rumpf, Flügeln und Heckpropeller handle, die für den Laien gleich aussehe.

Längere Flugzeiten

Die Verwendung von Diesel bringt den Vorteil, dass die Drohnen länger in der Luft bleiben können. Zudem sind die neuen Motoren neben Diesel auch mit anderen Treibstoffen benutzbar. Auf der anderen Seite wirkt sich neben dem höheren Gewicht auch der grössere Wartungsaufwand negativ aus.

Neben den Motoren gibt es auch bei den Sensoren Schweizer Sonderlösungen, die sich auf das Gesamtsystem auswirkten, bemängeln Kritiker. Im Bundesamt für Rüstung Armasuisse, das die Beschaffung und Inbetriebnahme der Drohnen mit der Bezeichnung ADS 15 zu bewerkstelligen hat, stelle man sich aber auf den Standpunkt, dass es keine Rolle spiele, wenn die Flügel nun etwas grösser würden. Warnende Stimmen ignoriere man einfach, sagt ein eingeweihter Beobachter. «Ohne hohe Zusatzkosten lassen sich die Änderungen nicht realisieren.» Man vertraue aber darauf, dass der israelische Hersteller Elbit dafür aufkomme.

«Es werden keine Mehrkosten anfallen», betont Armasuisse-Sprecherin Jacqueline Stampfli. Sie räumt aber ein, dass zwischen dem 2012 erprobten Drohnen-System und jenem, das ab 2019 eingeführt wird, technische Anpassungen vorgenommen würden. «Um die hohen Anforderungen einer Zulassung in der Schweiz zu erfüllen, hat sich Elbit entschieden, Versuche und Messungen im Ruag-Windkanal durchzuführen.» Stampfli betont aber, dass die Lieferung der Drohnen wie geplant im Jahr 2019 erfolgen werde und dass die Angaben, die den eidgenössischen Räten in der Rüstungsbotschaft für 2015 präsentiert worden waren, nach wie vor gültig seien.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 05. Sep 2016, 14:30 

Registriert: 14. Dez 2011, 13:35
Beiträge: 593
Die Kosten für die Umplanung und Umrüstung können doch niemals durch die etwas geringeren Treibstoffkosten wettgemacht werden. Warum glaubt jedes Land, dass es das Rad neu erfinden muss?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 30. Sep 2016, 07:46 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Le drone ADS 15 accepté dans le cadre du programme d'armement 2015 est-il lui aussi un mauvais choix?

Zitat:
Das Parlament bewilligte mit dem Rüstungsprogramm 2015 die Beschaffung der Drohne ADS 15. Laut Medienberichten führt nun ein schwerer Motor zu Anpassungen der ganzen Konstruktion. Zudem seien auch bei den Sensoren Schweizer Sonderlösungen geplant, die sich auf das Gesamtsystem auswirken könnten.

    - Welche Anpassungen gegenüber dem 2012 erprobten Drohnensystem sind geplant?

    - Wer trägt die Mehrkosten und das Risiko?

    - Hat das Parlament 2015 ein nichtbeschaffungsreifes System bewilligt?


    Zitat:
    Le système approuvé par le Parlement en 2015 était prêt à être acquis. La configuration générale du système de drone Hermes 900 HFE n'a pas changé depuis l'adoption du programme d'armement. Les données concernant le moteur et l'envergure du drone correspondent à celles fournies dans le message sur l'armement 2015. Les informations parues dans les médias à ce sujet sont incorrectes.

    Le système de drone Hermes 900 HFE qui sera livré à la Suisse dès 2019 tiendra compte, sans frais supplémentaires, des progrès techniques qui peuvent être réalisés depuis la présentation et les tests réalisés en 2012. Cette pratique est tout à fait normale et souhaitable. Ainsi, la position des ailes a été optimisée afin d'accroître les performances de vol du drone. Ces adaptations techniques sont incluses dans les variantes proposées par le fabricant de la série. A ce jour, aucun coût supplémentaire n'est prévu.


    Das System, das 2015 vom Parlament genehmigt wurde, ist beschaffungsreif. Die allgemeine Konfiguration des Drohnensystems Hermes 900 HFE hat sich seit der Entscheidung für das Rüstungsprogramm nicht geändert. Die Daten des Motors und die Spannweite der Drohne stimmen mit jenen überein, die in der Rüstungsbotschaft 2015 zur Verfügung gestellt wurden. Die Informationen, die zu diesem Thema in den Medien erschienen sind, sind falsch.

    Das Drohnensystem Hermes 900 HFE, das ab 2019 an die Schweiz geliefert wird, berücksichtigt, ohne zusätzliche Kosten, den technischen Fortschritt, der seit der Präsentation und den 2012 durchgeführten Tests erzielt werden konnte. Diese Praxis ist völlig normal und wünschenswert. So wurde die Position der Flügel optimiert, um die Flugleistungen der Drohne zu steigern. Diese technischen Anpassungen werden in den vorgeschlagenen Varianten vom Hersteller der Serie einbezogen. Derzeit sind keine Zusatzkosten absehbar.



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 30. Okt 2016, 11:48 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Umstrittenes Rüstungsgeschäft
Der teure Luftverschmutzer der Armee

Zitat:
Auch der Armee durchaus wohlgesinnte Parlamentarier mussten leer schlucken, als sie das Rüstungsprogramm 2015 studierten. 558 Millionen Franken für die Werterhaltung eines rund zwanzigjährigen Fahrzeugs sind tatsächlich kein Pappenstiel. So forderten vor allem Parlamentarier der SVP vehement den Kauf eines neuen Modells, statt mit Steuergeldern den altgedienten Duro nachzurüsten.

Zitat:
Nun bestätigt Armasuisse-Sprecherin Jacqueline Stampfli Recherchen der NZZ, dass beim «Lastesel der Armee» ein Russpartikelfilter mit einem sogenannten offenen System eingebaut wird. Dieses wurde laut Stampfli gewählt, um die militärischen Anforderungen, «Fähigkeit der Verwendung von minderwertigen Kraftstoffen (Multifuel)» und «Watfähigkeit (Fahren im Wasser)» erfüllen zu können.

«Wirksamkeit eines Teesiebs»

Dieses Vorgehen ist ungewöhnlich, werden doch in der Schweiz Dieselmotoren standardmässig mit geschlossenen Systemen nachgerüstet. Diese Filter erreichen eine Russabscheidung von rund 99 Prozent. Beim Duro sind es gemäss Angaben des Herstellers Mowag zwischen 50 und 80 Prozent. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass im täglichen Einsatz des Transporters wesentlich tiefere Werte erreicht werden. Laut dem Experten eines kantonalen Umweltamtes haben solche offenen Systeme «die Wirksamkeit eines Teesiebs». In Deutschland ist diese Massnahme im Unterschied zur Schweiz allgemein zulässig, laut der Technikseite http://www.kfz-tech.de ist sie aber lediglich «besser als gar nichts»

In einer der NZZ vorliegenden Beurteilung kommt das Bundesamt für Umwelt denn auch zum Schluss, «dass offene Filtersysteme nicht den Anforderungen der Luftreinhalteverordnung (LRV) entsprechen können». Es sei kein offenes System bekannt, das nach der in der Schweiz geltenden Norm geprüft worden sei.

Trotz diesen Unzulänglichkeiten steht dem Einbau vom Gesetz her nichts entgegen, da die Luftreinhalteverordnung bei diesen ausschliesslich im Militärdienst eingesetzten Fahrzeugen nicht zur Anwendung kommt. Für sie gilt die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge. Diese erfüllt der neu-alte Duro ohne Ausnahmebewilligung, da der bisherige Euro-II-Motor durch einen schadstoffärmeren Euro-III-Motor ersetzt wird. Bei der Armasuisse betont man denn auch, dass der Russpartikelfilter eingebaut wird, «um dem Umweltgedanken im Verteidigungsdepartement nachzukommen».

«Parmelin muss Notbremse ziehen»

Doch für Ulrich Giezendanner, der im Nationalrat zu den schärfsten Kritikern des Geschäftes gehörte, kommt «der Einbau eines völlig ungenügenden Filters» trotzdem nicht infrage. «Der Skandal wird damit noch grösser. Jetzt modernisieren wir mit Steuergeldern ein veraltetes Fahrzeug, und dann entspricht es nicht mal dem neusten Stand der Technik», erklärt der Aargauer SVP-Nationalrat. Er fordert einen Übungsabbruch: «Bundesrat Guy Parmelin muss nun wie bei Bodluv die Notbremse ziehen.»

Transportunternehmer Giezendanner verlangt, dass die Armee ein neues Geländefahrzeug beschafft, das mit einem modernen Euro-VI-Motor ausgestattet ist. So könnten sämtliche Umweltvorschriften erfüllt werden, ohne dass man nachträglich einen Partikelfilter einbaue. Ständerat Isidor Baumann (cvp., Uri), Präsident der sicherheitspolitischen Kommission, sieht keinen Anlass für einen Marschhalt. Der Bund soll nicht päpstlicher sein als der Papst. «Doch man sollte sich überlegen, ob man für denselben Preis nicht eine bessere Lösung haben kann», erklärt er.



Register der Interessenbindungen
Stand: 03.10.2016

Zitat:
Giezendanner Ulrich
Fraktion der Schweizerischen Volkspartei / AG
Unternehmer

Giezendanner AG, Rothrist AG VR / M
Mittelland Transport (MLT) AG, Hunzenschwil AG VR / M
Recycling Transporte Waltenschwil (RTW) AG VR / M
ASS Academy Egerkingen AG VR / P
Rollbeton Giezendanner AG, Rothrist AG VR / P
KPT Krankenkasse AG, Bern AG VR / VP
KPT Versicherungen AG, Bern AG VR / VP
KPT/CPT Holding AG, Bern AG VR / VP
Online Easy AG, Bern AG VR / VP
Genossenschaft KPT/CPT Krankenkasse, Bern Gen. VR / VP
Genossenschaft KPT/CPT Versicherungen, Bern Gen. VR / VP
Giezendanner Köln GmbH GmbH VR / M
ASTAG Schweiz (Politischer Beirat) Ve. Bei. / M
Touring Club Schweiz (TCS) (Politischer Beirat) Ve. Bei. / M
ASTAG Aargau, Zofingen Ve. V / M
Auto-Strassenhilfe-Schweiz (ASS), Zofingen Ve. V / P



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 08:49 

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Beiträge: 20714
Gesamtplanerleistungen Militärflugplatz Emmen - Neu- und Umbau ADS / Neubau ZLE

Zitat:
Kurze Beschreibung: Für den Neu- und Umbau ADS 15 sowie für den Neubau ZLE auf dem mil Flpl EMM wird ein Bauingenieur (Hochbau/Tragwerksplanung) für die SIA-Phasen 32 - 53 beauftragt.

Zitat:
3.2 Berücksichtigte Anbieter

    Liste der Anbieter

      Name: Basler & Hofmann Innerschweiz AG, Landenbergstrasse 34, 6005 Luzern, Schweiz

      Preisspanne der eingegangenen Angebote: CHF von 282'000.00 bis 527'995.80


3.3 Begründung des Zuschlagsentscheides

    Begründung: Wirtschaftlich günstigstes Angebot



Gesamtplanerleistungen Militärflugplatz Emmen - Neu- und Umbau ADS / Neubau ZLE

Zitat:
Kurze Beschreibung: Für den Neu- und Umbau ADS 15 sowie für den Neubau ZLE auf dem mil Flpl EMM wird ein Architekt für die SIA-Phasen 32 - 53 beauftragt.

Zitat:
3.2 Berücksichtigte Anbieter

    Liste der Anbieter

      Name: Gähler und Partner AG, Sonnenbergstrasse 1, 5408 Ennetbaden, Schweiz

      Preisspanne der eingegangenen Angebote: CHF von 2'647'801.00 bis 2'850'000.00


3.3 Begründung des Zuschlagsentscheides

    Begründung: Wirtschaftlich günstigstes Angebot


Gesamtplanerleistungen Militärflugplatz Emmen - Neu- und Umbau ADS / Neubau ZLE

Zitat:
Kurze Beschreibung: Für den Neu- und Umbau ADS 15 sowie für den Neubau ZLE auf dem mil Flpl EMM wird ein Brandschutz-Planer für die SIA-Phasen 32 - 53 beauftragt.

Zitat:
3.2 Berücksichtigte Anbieter

    Liste der Anbieter

      Name: Hans Abicht AG, Industriestrasse 55, 6300 Zug, Schweiz

      Preis: CHF 255'226.00 mit MWSt.8%


3.3 Begründung des Zuschlagsentscheides

    Begründung: Wirtschaftlich günstigstes Angebot



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 Betreff des Beitrags: Re: Schweiz: Rüstungsprogramm 2015
BeitragVerfasst: 05. Jun 2017, 21:16 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Switzerland moves to upgrade DURO fleet

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Zitat:
The major upgrade programme for the Swiss Army's vehicles follows a detailed analysis undertaken by GDELS - MOWAG, which built four upgraded DURO (4x4) tactical vehicle prototypes that were put through an extensive series of trials in 2016.

The company has now started series production and will modernise a total of 2,220 DURO (4x4) vehicles through to 2022, with the first production vehicles being delivered this year.

A new diesel engine from Steyr Motors is being fitted plus the replacement of the existing transmission by a new ZF 8-speed automatic unit.

A new braking system will be installed that includes anti-skid brakes (ASB), electronic stabilisation programme (ESP), and a traction control system (TCS).

The existing two-door driver's cab will be re-used but modified in a number of areas, including the installation of new a new light emitting diode (LED) lighting system.

Further modifications to the cab include the installation of a new digital driver's display and a new vehicle electric system.

The existing rear cargo area will be replaced by a new transport cargo space and/or up to 12 troop seating arrangement. This will have full roll over protection and an appropriate seating system with four-point seat belts intended for higher crew survivability.

The existing axles and driveline will be retained, but new wheels and rims will be provided.



RUAG impresses again with profitable growth (23. März 2017)




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