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BeitragVerfasst: 10. Mai 2013, 19:31 

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Und zusätzlich weiß die eine Hand nicht, was die andere tut: Wozu dann die ganzen Entwicklungen 6,8 SPC oder 6,5 Grendel?


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BeitragVerfasst: 11. Mai 2013, 09:24 

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Ich glaube, dass es auch an einer gewissen Unfähigkeit der eigenen Industrie und einer zu starken Konzentration auf "revolutionäre" Ansätze (Flechettemunition, hülsenlose Munition, Duplexgeschosse, Airburst-Granaten) liegt, dass hier seit Jahrzehnten nichts weitergeht. Aber auch an der "Buy-American"-Philosophe (HK XM8). Es gab seit den frühen 80er-Jahren vier vergebliche Versuche, das M-4 zu ersetzen - kein einziger davon hat gefruchtet.

Dagegen ist ganz erstaunlich, was Thales Australia, Steyr Mannlicher und Madritsch Weapon Technology für Australien entworfen haben:


Aber - Gott bewahre! - die US Army kann doch keine europäischen Waffen einführen!


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BeitragVerfasst: 11. Mai 2013, 11:20 

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Über die Literaturliste bei wikipedia findet sich ein netter Artikel:
http://www.thedonovan.com/archives/gunstuff/12_fa02.pdf


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BeitragVerfasst: 11. Mai 2013, 20:10 

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Für die SPC und Grendel brauchst du neben dem Lauf auch neue Magazine usw...dann wirds halt teuer.
Der zivile Waffen Markt in den USA hat viel zu bieten und immense Kundschaft, die brauchen nicht unbedingt den Behördenmarkt im Gegensatz zur EU, obgleich auch dort jeder weiss dass er ausgesorgt hat wenn er doch einen Vertrag ergattert.

Ein Problem ist auch die Qualität der Munition an sich und die alten Magazine sowie die kurze Lebensdauer der Läufe mit denen die Soldaten ins Feld geschickt werden, da wird zu viel gespart, die M4A1 ist da erstmal schon ein richtiger Schritt, ebenso die M16A3 oder A4.
Seit 1991 ist man in den US nun mehr oder weniger ununterbrochen im Einsatz, das hinterlässt eben so seine Spuren, mal sehen was sie machen wenn sie sich aus dem Hindukush zurückgezogen haben und man sich neu orientieren muss.

Das mit der billigen Mun ist bei unseren Polizisten auch ähnlich, Hirtenberger wurde nimmer gekauft, stattdessen wurde EU weit ausgeschrieben und das billigste gekauft - dass die ungleich geladen und von der Präzision unter aller Sau ist, versteht sich von selbst.
Tja und jetzt produziert Hirtenberger keine Munition mehr für Handfeuerwaffen, so gehts..

theoderich hat geschrieben:
Aber - Gott bewahre! - die US Army kann doch keine europäischen Waffen einführen!


Naja bei der Uniform gehts auch, da ist bei der Field Uniform lustigerweise alles ausser den Stiefeln "Made in China" (ich muss jedes mal lachen wenn ich das sehe) - eventuell sollten sie mal dort auch wegen deren Munition anklopfen, deren 5.8x42mm ist anscheinend auch besser als die NATO Mun.


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BeitragVerfasst: 11. Mai 2013, 22:57 

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Beiträge: 191
Irgendeinen Tod stirbst Du immer, wenn ich die Magazine erhalten will, in Gottes Namen die 6mm-Variante (siehe das Pdf), dort werden die Chinesen auch liegen.

Off-topic zu dem Thema, aber wenn wir von gelieferter Munition reden: Weiß wer, woher die "abgemagerten Treibladungen" für die malische Armee kommen? Wenn ich mir ein paar "Überkopf-Munitionsverschwendungen" in den diversen Filmchen aus Gao ansehe - mit russischer Originalqualität fliegt den Cowns doch die Waffe davon (Schulter auskegeln wäre auch eine angemessene Konsequenz)


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BeitragVerfasst: 16. Jun 2013, 16:27 

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Beiträge: 12158
Zitat:
Army Concludes Individual Carbine Competition

FT. BELVOIR (13 June 2013) Following extensive testing of vendor-submitted carbines, the Army announced today that the Individual Carbine (IC) competition will formally conclude without the selection of a winner. None of the carbines evaluated during the testing phase of the competition met the minimum scoring requirement needed to continue to the next phase of the evaluation.

In lieu of a new competition for an IC, the Army will continue fielding and equipping Soldiers with the M4A1 carbine, which consistently performs well and has received high marks from Soldiers. Given limited fiscal resources, the Army’s decision would free IC funding to address other high priority Army needs. This decision is also consistent with recent testimony by the Department of Defense Inspector General (DODIG) before the Committee on Oversight and Government Reform, which questioned the value of an IC competition in light of existing upgrades to the M4 carbine.

The IC program consisted of a three-phased competitive strategy to determine whether industry could provide a best-value, improved alternative to the M4A1 carbine. Phase I consisted of reviews of vendor proposals and non-firing evaluations of bid samples. All vendors successfully met Phase I criteria. In 2012, the Army commenced Phase II of the competition, which subjected IC candidates to rigorous evaluations that tested the extreme limits of weapon performance in such areas as weapon system accuracy, reliability, and durability. For Phase III, the Army planned to award between zero and three contracts for weapons meeting Phase II requirements for further environmental and operationally oriented Soldier testing. Upon completion of all testing, the Army planned to conduct a cost benefit analysis between the top performing competitor and the M4A1 carbine.

At the conclusion of Phase II testing, however, no competitor demonstrated a significant improvement in weapon reliability — measured by mean rounds fired between weapon stoppage. Consistent with the program’s search for superior capability, the test for weapon reliability was exceptionally rigorous and exceeded performance experienced in a typical operational environment.

Based upon Army analysis, test results may have been affected by interaction between the ammunition, the magazine and the weapon. The Army’s existing carbine requirement assumed use of the M855 ammunition; the weapons tested in the IC competition all fired the next generation M855A1 Enhanced Performance Round (EPR) currently in fielding. The use of the M855A1 round likely resulted in lower than expected reliability performance. These effects are unique to testing conditions and are not known to affect the reliability of any weapon in the operational environment.

The Army’s decision not to pursue a new carbine competition was reached following careful consideration of the Army’s operational requirements in the context of the available small arms technology, the constrained fiscal environment, and the capability of our current carbines.



M4 CARBINE PRODUCT IMPROVEMENT PROGRAM (PIP) UPDATE

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BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 16:12 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 12158
US Army to study new small-arms calibers

Zitat:
The US Army has announced a 'Caliber Configuration Study' to support two new small-arms programmes, designated CLAWS (Combat Lightweight Automatic Weapon System) and LDAM (Lightweight Dismounted Automatic Machinegun).

The announcement was made at an NDIA (National Defense Industries Association) conference held in mid-November at the Army's Picatinny Arsenal.

CLAWS is intended to result in the eventual replacement of all of the existing 5.56 mm rifles, carbines and light machine guns by one modular weapon family with interchangeable barrels, stocks and accessories. This is expected to consist of a carbine (barrel length c.300 mm), assault rifle (c.400 mm), squad designated marksman rifle (c.500 mm), and a squad automatic weapon / light machine gun (c.600 mm barrel).




Zuletzt geändert von theoderich am 14. Aug 2014, 13:15, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 17:54 

Registriert: 11. Mär 2012, 03:50
Beiträge: 232
Das Rad muss wieder erfunden warden (;

Das AUG system in .30 BLK waere ein 'shoe-in'.
Aber.........


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BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 18:08 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 12158
Für mich hört es sich ein wenig nach einer "Joint Strike Fighter-Infanteriewaffe" an. Die Idee klingt auf den ersten Blick gut, wird aber sicher wieder an den zu hoch gesteckten Anforderungen scheitern. Und falls man es doch schafft, ein System zu entwickeln das alle diese Rollen erfüllen kann, reicht die Leistungsfähigkeit gleichzeitig nicht mehr an jene der Vorgängermodelle heran.


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