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BeitragVerfasst: 22. Mär 2016, 20:22 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
2. März 2016



Hier zwei Auszüge aus dem Dokument:

    Zitat:
    Bereitschaft der Armee im Hinblick auf eine außergewöhnliche Lageentwicklung

    1. Ausgangslage

    Die Ereignisse von Paris und Brüssel und die damit einhergehende gestiegene terroristische Bedrohung haben das Sicherheitsbedürfnis ansteigen lassen, zudem reissen die Migrationsbewegungen der letzten Monate nicht ab.

    Die Schweizer Armee hält mit den im Voraus geplanten Bereitschaftsformationen jederzeit Truppen für mögliche subsidiäre Einsätze (Assistenzdienst) bereit. Überdies stellen Berufsformationen, wie die Militärische Sicherheit, und im Milizbereich die Durchdiener einen rasch verfügbaren Personalsockel dar.

    Damit die Armee im Fall einer außergewöhnlichen Lageentwicklung (z.B. Überlastung der Asylstrukturen, akute sicherheitspolizeiliche Bedrohungslage, unvorhersehbare Gross- und Katastrophenereignisse) auch während eines personalintensiven Einsatzes (z.B. World Economic Forum) zusätzliche Mittel für eine rasche Unterstützung der zivilen Behörden bereitstellen kann, hat sie in Ergänzung zur ordentlichen Bereitschaftsplanung weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Bereitschaft getroffen.

    2. Szenario Terrorbedrohung / Terrorereignis

    Im Falle einer konkreten, unmittelbaren Terrorbedrohung oder eines erfolgten Terrorereignisses in der Schweiz oder im grenznahen Ausland, welches von den zivilen Behörden nicht allein bewältigt werden kann, könnte die Armee in der gesamten Breite ihres Leistungsprofils subsidiär eingesetzt werden. Die Armee hat dazu geeignete, exklusive Mittel, über welche die anderen Sicherheitsinstrumente nicht verfügen (z.B. Lufttransport- und Luftaufklärungsmittel, geschützte Fahrzeuge, Berufsformationen der Spezialkräfte). Des Weiteren verfügt sie über umfangreiche Truppenkontingente, die ihr Einsätze über längere Zeit ermöglichen. Schliesslich besitzt sie die erforderlichen Führungsmittel, um ihre Mittel und Kräfte über alle Lagen einzusetzen.

    2.1 Unterstützung des Grenzwachtkorps

    In Folge eines unmittelbar drohenden Terroranschlages auf ein Ziel in der Schweiz oder im grenznahen Ausland gilt aus Sicht des Grenzschutzes, die Grenzkontrollen rasch in Verkehrsrichtung "Einreise" zu verstärken. Die Armee kann dabei

    Zitat:
    4. Zuständigkeiten

    Für einen Einsatz der Armee im Assistenzdienst ist ein Bundesratsbeschluss erforderlich. Sofern ein solcher Einsatz länger als drei Wochen dauert oder mehr als 2000 Armeeangehörige aufgeboten werden, hat die Bundesversammlung den Einsatz in der nächsten Session zu genehmigen.

    Im Falle eines gleichzeitigen Eintretens mehrerer Szenarien ist der Bundesrat für die Priorisierung und Zuteilung militärischer Mittel in Konkurrenzsituationen zuständig.

    5. Übersicht der militärischen Mittel

      Mittel

        Militärische Sicherheit (Berufskomponente)

      Verfügbarkeit

        innert Stunden

          Anzahl

          50

        innert Tagen

          weitere 50

      Durchhaltefähigkeit

        permanent

        permanent

      Mittel

        Durchdiener der Infanterie (Miliz)

      Verfügbarkeit

        24 Stunden

          Anzahl

          ca. 170

      Durchhaltefähigkeit

        permanent

      Mittel

        Milizformationen mit Bereitschaftsauflagen

      Verfügbarkeit

        48 Stunden

        Anzahl

        ca. 800

      Durchhaltefähigkeit

        14 Tage, alternierend

      Mittel

        Lufttransport

        Verfügbarkeit

          1 Stunde

          Anzahl

          1 Transporthelikopter

        Durchhaltefähigkeit

          permanent

        Verfügbarkeit

          8 Stunden

          Anzahl

          zusätzlich 1 Transporthelikopter

        Durchhaltefähigkeit

          permanent

      Mittel

        Luftaufklärung

        Verfügbarkeit

          1 Stunde

        Anzahl

          1 Transporthelikopter mit Wärmebildkamera

        Durchhaltefähigkeit

          permanent

        Verfügbarkeit

          2 Stunden

        Anzahl

          1 Drohne

        Durchhaltefähigkeit

          permanent


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BeitragVerfasst: 23. Mär 2016, 16:37 

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Beiträge: 20734
Parmelin trennt sich von Armee-Chef Blattmann

Zitat:
Verteidigungsminister Guy Parmelin will einen anderen Chef für die Schweizer Armee. Die parlamentarischen Diskussionen über die Weiterentwicklung der Armee seien abgeschlossen, es gehe nun um die Umsetzung, teilt das Verteidigunsdepartement (VBS) mit. «Es ist das Beste, die Umsetzung mit einer anderen Person durchzuführen», sagt Parmelin. Blattmann hätte nur noch ein halbes Jahr daran mitarbeiten können. Im Jahr 2018 erreiche er sein ordentliches Pensionsalter.

Der Bundesrat habe «der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses zugestimmt», so das VBS. Blattmann tritt per Ende März 2017 zurück, seine Nachfolge ist noch nicht bestimmt. Eine Findungskommission, in der Blattmann keinen Einsitz nimmt, wird Parmelin einen oder mehrere Kandidaten vorschlagen.

Der 60-jährige Blattmann ist seit März 2009 Chef der Armee. Er erhalte nach seinem Austritt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ein Jahressalär, schreibt das VBS. Um wie viel Geld es sich dabei handelt, liess sich Parmelin an der Medienkonferenz auch auf Nachfrage nicht entlocken.



Medienkonferenz des Bundesrates vom 23.03.2016



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BeitragVerfasst: 23. Mär 2016, 18:44 

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Beiträge: 244
Bin mal gespannt ob die Schweizer ihr können jetzt beenden

weil die machten alles richtig

und jetzt kommt wieder Lahme Trott ????


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BeitragVerfasst: 23. Mär 2016, 22:34 

Registriert: 25. Mär 2006, 13:50
Beiträge: 36
Alarich hat geschrieben:
Bin mal gespannt ob die Schweizer ihr können jetzt beenden

weil die machten alles richtig

und jetzt kommt wieder Lahme Trott ????


Ich hatte nicht den Eindruck, dass BR Maurer das VBS im Griff hatte. Er tat sich schwer mit den Rüstungsgeschäften, siehe Gripen, siehe Duro, siehe BODLUV. Er war wenig dossiersicher, ist als ehemaliger Radfahreroffizier veralteten Armeebildern nachgehangen, die hohen Offiziere und die Armasuisse sind ihm offenbar auf der Nase herum getanzt, ohne dass dies zu Konsequenzen geführt hat und politisch haben ihn nicht mal mehr die eigenen Parteimitglieder unterstützt.
Alles richtig gemacht, sieht anders aus. Er schien auch recht erleichtert zu sein, ins Finanzdepartement wechseln zu können.

Ich bin froh, dass es im VBS endlich neue Köpfe gibt. Es braucht dort jemand mit Autorität und Verstand an der Spitze, in beidem glänzt Ueli Maurer leider nicht besonders. Parmelin macht mir einen besseren Eindruck, wir werden sehen...


Zuletzt geändert von m.ileduets am 23. Mär 2016, 22:43, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23. Mär 2016, 22:42 

Registriert: 18. Mai 2014, 18:24
Beiträge: 244
Das kann man so oder so sehen

Wenn man Frau v.d.L Anschaut ist der Unterschied doch wie Tag und Nacht

in der BRD geht nicht viel
und bei ÖBH ist auch keine Mod in Sicht
Nur Klecker aber nichts was Wirtschaftlich ist den Verschieden Fahrzeuge brauchen andere Ersatz Teile


In der Schweiz werden ganze Familien Ausgetauscht Kosten Sparen , und Neu weniger Wartung s Kosten und so weiter

Moderne Mörser in BRD muss es schon wieder Verschoben werden


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BeitragVerfasst: 23. Mär 2016, 23:04 

Registriert: 25. Mär 2006, 13:50
Beiträge: 36
OK, die Baustellen mögen hier etwas kleiner erscheinen als in Deutschland oder in Österreich, einverstanden, trotzdem besteht auch hier Handlungsbedarf.


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BeitragVerfasst: 24. Mär 2016, 10:49 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Planen für den Mehrfacheinsatz

Zitat:
Für den Frühling rechnet der Bund wieder mit einer höheren Zahl an Flüchtlingen, welche die Schweiz erreichen. Der neue Verteidigungsminister Guy Parmelin hat deshalb bereits den diesjährigen WK von Tausenden Soldaten verschoben – auf diese Weise sollen während des ganzen Jahres genügend Armeeangehörige bereitstehen, um im Ernstfall das Grenzwachtkorps zu unterstützen, das für die Landesgrenzen zuständig ist.

Zitat:
Die Armeespitze stellt auch Planspiele für eine erhöhte Terrorgefahr an. «Man kann nicht alle Mittel an der Grenze ausgeben, sondern man muss bereit sein, verschiedene Aufgaben zu erfüllen», sagt Armeechef André Blattmann, der am Mittwoch seinen Rücktritt auf Anfang 2017 angekündigt hat, gegenüber Radio SRF.

Neben Einsätzen an der Grenze kommen laut Blattmann auch «der allfällige Schutz der kritischen Infrastruktur in der Schweiz und die Unterstützung der zivilen Behörden» in Frage. Allerdings stehen derzeit höchstens 2300 Mann bereit – WK-Soldaten, Durchdiener und Berufsmilitärs. Fraglich ist, ob dies ausreichen würde, sollte die Schweiz gleichzeitig einem Flüchtlingsansturm gegenüberstehen und wegen Terrorgefahr Flughäfen und Bahnhöfe bewachen müssen.

Bei Bedarf mobilmachen

«Wenn es darüber hinausgeht, heisst das nicht, dass wir dann nichts haben», erklärt Blattmann. «Das würde einfach bedeuten, dass wir mobilmachen müssen.» Man müsse nicht schwarzmalen, sagt der Armeechef, «aber wir haben selbstverständlich entsprechende Überlegungen anzustellen.»

Sollte die Armee Truppenteile zu zusätzlichen, ungeplanten WK aufbieten, würde dies einen Antrag der Kantone bedingen. Auch das Parlament müsste zustimmen.



Alarich hat geschrieben:
Moderne Mörser in BRD muss es schon wieder Verschoben werden


Es gibt zumindest ein Mörserkampfsystem auf "Wiesel 2", das unter der Bezeichnung leichter Panzermörser 120mm (lePzMrs) als Zweitbewaffnung an der Artillerieschule in Idar-Oberstein (6./Artillerielehrbataillon 345) stationiert ist. Dazu wurden MUNGO Mehrzweck als Versorgungsfahrzeuge beschafft.

    Fähigkeitsentwicklung im Deutschen Heer - Domäne Wirkung im Amt für Heeresentwicklung



    The Mortar Systems Conference
    6th & 7th May 2015
    The Army & Navy Club
    London

    Zitat:
    14:00 The Future of German Army Mortars

    Major Eike Sinzig, Army Concepts and Capabilities Development Centre, German Army

      - New 60mm for the German army

      - The 120mm will still be in use until 2025 on new vehicles for the infantry

      - The follow up program for a new heavy mortar system

      - Joint Fires - the TACP training and test that must be passed



    Mörser 120 mm

    Bild

    Zitat:
    Der Einsatz des Mörsers 120 mm erfolgt abgesetzt auf Zweibein und Bodenplatte. Als Transportfahrzeug dient der Lkw gl leicht LL Wolf. Im Fall des Panzermörsers M113 A2 G erfolgt der Einsatz des Mörsers vom Fahrzeug aus. Der Mörser wird auf eine Traverse im Fahrzeug aufgesetzt.



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BeitragVerfasst: 24. Mär 2016, 12:08 

Registriert: 18. Mai 2014, 18:24
Beiträge: 244
Mörser Wiesel wird nur noch teil abgenommen den man nicht mehr Stornieren konnte dann ist das System tot

2017 sei das Mörser fertig jetzt ist das aber schon wieder auf 2020 verlängert geworden
120 mm oder 81mm oder 60mm Lang oder 60mm Kurz ist immer noch offen


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BeitragVerfasst: 24. Mär 2016, 12:31 

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Beiträge: 20734
Ich muss deine Postings immer vier- oder fünfmal lesen, um ansatzweise nachvollziehen zu können, worum es dir geht. Kannst du sie bitte verständlich formulieren - auch mit Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung, etc.?

Und das Thema Mörser in der BUNDESWEHR hat in diesem Thread überhaupt nichts verloren.


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BeitragVerfasst: 24. Mär 2016, 23:15 

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Es war auch bezogen auf die Schweiz die Kaufen ein sehr Modernes System
das auch anderes gerät Passt das noch der alte ( Team) zusammen gebracht hat

Ob so was auch noch nach 2020 gibt ( mit dem Neuen Team) ist jetzt die frage

Den alte Team hatte die Armee Mod.


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BeitragVerfasst: 24. Mär 2016, 23:57 

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Welches Material vom Bundesamt für Rüstung (armasuisse) ausgewählt worden ist, hat mit der Person des Departementsvorstehers (Chef VBS) wenig bis gar nichts zu tun. Das wird vorwiegend vom Planungsstab der Armee und vom Bundesamt für Rüstung entschieden. Der Chef VBS genehmigt nur den Masterplan (Das entspricht in etwa dem Bedarfsprogramm beim BMLVS.).

Der Chef der Armee ist gemeinsam mit dem Rüstungschef (Leiter des Bundesamts für Rüstung) direkt in die Typenwahl eingebunden. Es gibt dazu auch eine Informationsbroschüre:



Zuletzt geändert von theoderich am 25. Mär 2016, 00:15, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 25. Mär 2016, 00:05 

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Beiträge: 244
Sorry sollen wir uns jetzt Klopfen

Politik ist im Hintergrund immer dabei , die sind auch am ende die sagen das muss dabei sein


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BeitragVerfasst: 25. Mär 2016, 08:27 

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Das stimmt zwar, aber im politischen Bereich ist letztendlich nicht der Departementschef ausschlaggebend, sondern die Mitglieder der Bundesversammlung (insbesondere die Sicherheitspolitischen Kommissionen von Nationalrat und Ständerat), die die jährlichen Rüstungsprogramme beschließen.


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BeitragVerfasst: 05. Apr 2016, 11:27 

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Armeechef Blattmann
«Der Luftwaffenchef hat mein Vertrauen»

Zitat:
Herr Blattmann, es rumort heftig in der Armee. Hat Ihre Rücktrittsankündigung damit zu tun?

    Nein. Der Zufall hat zwei Themen gleichzeitig auf den Tisch gebracht. Meinen Rücktritt auf Ende Jahr habe ich mit Bundesrat Parmelin abgesprochen.

Einvernehmlich?

    Ja, wir sind einvernehmlich zu dieser Lösung gekommen. Der Zeitpunkt meines Rücktritts auf Ende Jahr ist mit Blick auf die Weiterentwicklung der Armee sachlich sinnvoll. Jetzt ist das Thema des Luftverteidigungssystems Bodluv dazugekommen. Ich verstehe durchaus, dass man von aussen meinen könnte, es bestehe ein Zusammenhang.

Zitat:
Ihre Amtszeit als Chef der Armee läuft Ende dieses Jahres ab. Welche Ziele wollen Sie noch erreichen?

    Das Parlament hat am 18. März der Weiterentwicklung der Armee (WEA) zugestimmt. Darüber bin ich sehr froh, zumal die beschlossenen Korrekturen die Armee klar stärken. Es geht für mich jetzt darum, die Umsetzung dieser Reform noch einzuleiten. Zudem will ich mithelfen, die materielle Bereitschaft der Armee zu verbessern. Das Rüstungsprogramm 2016 ist ambitiös, wichtige Ausrüstungslücken sind zu schliessen.

Ausgerechnet Armeefreunde wollen das Referendum gegen die WEA ergreifen. Können Sie das nachvollziehen?

    Zunächst ist festzuhalten, dass das Referendum ein demokratisches Recht ist. Zweitens verfolgen die Organisationen und deren Exponenten, welche die WEA anfechten, im Grunde das gleiche Ziel wie ich, nämlich eine starke Armee. Klar ist für mich aber, dass die Lösungen, die wir mit der Armeereform erhalten, besser sind als die jetzige Situation. Eine höhere Bereitschaft, bessere Kaderausbildung, vollständige Ausrüstung und die Rückkehr zur Regionalisierung sind die wichtigsten Stichworte. Ein Erfolg des Referendums hiesse, dass wir an schlechteren Lösungen festhalten.

Die unzufriedenen Militärfreunde kritisieren, die WEA-Reform sei verfassungswidrig, weil das Land nicht mehr verteidigt werden könnte.

    Dieser Vorwurf ist falsch. Er berücksichtigt nicht, dass sich die Bedrohungslage und damit auch die Definition von Verteidigung verändert hat.

Sind Panzerschlachten undenkbar?

    Heute werden militärische Konflikte in den Agglomerationen im Nahen Osten und in der Ukraine ausgefochten. Zum Schutz der eigenen Kräfte braucht es immer noch gepanzerte Fahrzeuge. Aber es geht eben nicht mehr um klassische Panzerschlachten. Diese Differenzierung nehmen wir mit der Armeereform vor. Wir stellen gewissermassen eine Werkzeugkiste zur Verfügung zugunsten der Sicherheit der Schweiz.

Die militärischen Milizorganisationen sind ein wesentlicher Pfeiler der Milizarmee. Weshalb herrscht in diesem Kreis plötzlich ein eklatanter Dissens?

    Einzelne Gruppen äussern sich eben viel dezidierter als andere. Das Gros der Milizverbände steht aber geschlossen und entschlossen hinter der WEA. Ich denke an die Offiziersgesellschaft, an den Unteroffiziersverband, die Gesellschaft der Generalstabsoffiziere, an die Verbände der Feldweibel, Fouriere und Küchenchefs. Das ist die klare Mehrheit.



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BeitragVerfasst: 07. Apr 2016, 21:44 

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Bundesrat beschliesst weiteres Vorgehen beim Stabilisierungsprogramm 2017-2019 (6. April 2016)

Zitat:
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens zum Stabilisierungsprogramm 2017-2019 diskutiert und erste Zwischenentscheide gefällt. Dabei hat er die wesentlichen Eckwerte des Vernehmlassungsentwurfs bestätigt. Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) wurde beauftragt, dem Bundesrat bis Ende Mai die Botschaft zuhanden des Parlaments zu unterbreiten.

Zitat:
Das Stabilisierungsprogramm 2017-2019 ist zur Einhaltung der Vorgaben der Schuldenbremse weiterhin nötig. An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat daher auf der Grundlage einer ersten Sichtung der Vernehmlassungsergebnisse die Eckwerte der Vernehmlassungsvorlage mit einigen Anpassungen bestätigt. Allerdings berücksichtigte der Bundesrat den Entscheid des Parlaments, den Zahlungsrahmen für die Armee 2017-2020 auf 20 Milliarden zu erhöhen. Der Bundesrat hat das VBS und das EFD beauftragt, ausgehend von der Obergrenze von 20 Milliarden die im Vernehmlassungsentwurf vorgesehenen Einsparungen im Rahmen der Finanzplanung 2018-2020 umzusetzen.



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