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BeitragVerfasst: 01. Apr 2010, 20:36 

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Beiträge: 20720
Kampfzone Südbahnhof

Bild

Zitat:
Was ein Bagger Mittwoch Früh entdeckte, erstaunte aber selbst Militärhistoriker: Denn im Erdreich lag, mit den Ketten nach oben, ein gut erhaltener damals funkferngesteuerter "Borgward IV"-Ladungsträger. Er wurde behutsam geborgen und soll nach der Restaurierung im Heeresgeschichtlichen Museum – nur wenige hundert Meter vom Fundort entfernt – zu sehen sein.


Zitat:
Der Mittwoch geborgene Kettenschlepper wog 3,5 Tonnen und transportierte eine 450 Kilo Sprengladung, die er am Ziel ferngelenkt absetzen und zurückfahren konnte. Beim Kampf um Wien starben bis 23. April 1945 auf Deutscher Seite 20.000 Menschen, ein Fünftel davon Zivilisten. Von sowjetischer Seite gibt es keine Angaben, vermutet wird aber ein Vielfaches



Bild



Zuletzt geändert von theoderich am 29. Sep 2010, 23:02, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 07. Apr 2010, 15:23 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Südbahnhof: Bunkeranlage als letzte Herausforderung

Zitat:
Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg
Laut ÖBB-Gesamtprojektleiter Karl-Johann Hartig war der kürzliche Fund eines Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg "ziemlich sensationell". Es handelt sich um einen funkferngesteuerten "Borgward IV". Das Fahrzeug wird im Heeresgeschichtlichen Museum ausgestellt werden. Abgesehen vom Panzer sei das Gelände bisher frei von Kriegsrelikten gewesen. Die Grundstücksareale werden vor Beginn der Grabungsarbeiten mit Metallsonden überprüft. "Hin und wieder finden wir Munitions- und Granatenreste", so Hartig, "auch alte Rohre und vergrabene Kühlschränke waren schon dabei."

Die historischen Funde beeinflussten bisher die Bauarbeiten nicht. "Man muss vom Mythos wegkommen, das alles, was man findet, zu zeitlichen Behinderungen führt", betonte Elke Krammer, von ÖBB-Seite für die bauarbeiten verantwortlich. In zwei Wochen soll die Wipark-Garage verschwunden sein, anschließend werde das Gelände geebnet. Der neue Hauptbahnhof, der auf dem Gelände errichtet wird, soll Ende 2012 seinen Teilbetrieb aufnehmen.




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BeitragVerfasst: 13. Jan 2011, 22:26 
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Beiträge: 17
Wohnort: Wien
Der Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg war am 6. Juni 2010 bei der Veranstaltung "Auf Rädern und Ketten - 3. Oldtimertreffen im Arsenal" (HGM) zu sehen.

Bild

Auf dem Infoschild war zu lesen:
Borgward B.IV, Ausführung B

Baujahr: 1943-45
Hersteller: Borgward
Gewicht: 3450 kg
Motor: 6-Zylinder Borgward Reihen(benzin)motor
Höchstgeschwindigkeit: ca. 40 km/h
Abmessungen: 3,35 x 1,80 x 1,25 m (LxBxH)
Besatzung: 1 Mann
Panzerung: max. 20 mm
Sprengladung: 450 kg

Eigentum des HGM


BildBildBild

Bild

Auf dieser Infowand war zu lesen:
Borgward B.IV

Restaurierprojekt der Heeresgeschichtlichen Museums

In den nächsten Jahren soll dieser Borgward Ladungsträger in den Werkstätten des HGM in einen ausstellungswürdigen Zustand gebracht werden.

Für dieses Vorhaben sind wir für Informationen, Hinweise, Ersatzteile und technische Tips sehr dankbar.

Kontakt: http://WWW.HGM.OR.AT oder 0664 / 622 2244 (Mag. Thomas Ilming)


Wenn jemand dem HGM helfen konnte schreibt hier doch bitte in welcher Form das geschah. Wäre sehr interessant!

MfG


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BeitragVerfasst: 16. Jan 2011, 08:21 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20720
Hier gibts noch ein grö0eres Foto:

Bild

@ King Louis

    Danke für die Bilder.


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BeitragVerfasst: 01. Jun 2011, 09:40 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20720
Zitat:
Österreich: "Wunderwaffe" im HGM

Im März 2010 wurde bei Abriss- arbeiten des ehemaligen Südbahnhofes in Wien der "Schwere Ladungsträger" (Sprengpanzer) Borgward B IV der Deutschen Wehrmacht unter dem Schutt gefunden. Seit dem Frühjahr 2010 ist dieser im Besitz des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM). Mittlerweilen wurde dieses seltene Fahrzeug im Museum im Bereich "Republik und Diktatur" aufgestellt. Dies allerdings nur im gereinigten und mit Owatrol (Mittel zur Rostversiegelung) behandelten Fundzustand, da man den Borgward nicht nur als historisches Fahrzeug präsentieren möchte, sondern auch als Zeitzeugnis.

Der Sprengpanzer Borgward diente zur Bekämpfung von Befestigungswerken und überschweren Panzerkampfwagen. Diese wurden offiziell als Ladungsträger bezeichnet und konnten ferngesteuert Sprengladungen an ihren Bestimmungsort bringen.

Mag. Thomas Ilming




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