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BeitragVerfasst: 02. Sep 2013, 11:48 

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menschenrechtliche Bedenken zum Verkauf von österreichischen Jagd-Panzern (15325/J)

Zitat:
1) Hat sich das Verteidigungsministerium bereits vor dem Abschluss des Verkaufsvertrags mit dem belgischen Unternehmen von den anderen BundesministerInnen die Zustimmung zur Ausfuhr der Panzer zusichern lassen?

2) Haben die jeweiligen BundesministerInnen bereits ihre Zustimmung zur Ausfuhr der 112 Jagdpanzer gemäß §5 (2) KMG erteilt? Wenn ja, wann?

Zitat:
5) War dem Verteidigungsminister vor dem Abschluss des Verkaufsvertrags bekannt, dass die belgische Käuferfirma als Kerngeschäft die Modernisierung und Aufrüstung von altem Kriegsgerät hat, welches dann weltweit weiterverkauft wird?

6) Wenn ja, wurde dies auch den anderen Regierungsmitgliedern vor deren Zustimmung zum Verkauf bzw. zur Ausfuhr mitgeteilt?

Zitat:
11) War dem Verteidigungsminister damals bekannt, für welche Endverwendung die Jagdpanzer von der belgischen Firma angekauft wurden?

Zitat:
13) Falls dem Verteidigungsminister damals nicht bekannt war, für welche Endverwendung die Jagdpanzer von der belgischen Firma angekauft wurden, ist ihm der Endverwendungszweck heute bekannt?

Zitat:
15) War dem Verteidigungsminister bzw. der Bundesregierung zum Zeitpunkt des Verkaufs bekannt, ob die belgische Firma einen Weiterverkauf der Panzer oder militärisch weiterverwendbarer Teile dieser Panzer anvisiert?

Zitat:
25) Wäre es ein kostengünstiger und wesentlicher Beitrag zur internationalen Friedenserhaltung, einer der Aufgaben des Bundesministeriums für Landesverteidigung, alte Jagdpanzer im Inland verschrotten zu lassen anstatt diese ins Ausland weiterzuverkaufen?

    Zitat:
    Zu 1, 2, 5, 6, 11, 13, 15 und 25:

    Wie ich bereits im Rahmen der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage Nr. 14060/J (Nr.13737/AB) ausgeführt habe, werden alle Verkaufsvorgänge nach den strengen rechtlichen Vorgaben – unter Berücksichtigung etwaiger neutralitätsrechtlicher und etwaiger Embargo-Einschränkungen und unter Einbindung des Bundesministerium für Inneres im Wege des Vollzuges des Kriegsmaterialgesetzes – durchgeführt. Im Konkreten hat das Bundesministerium für Inneres mit Bescheid vom 6. Mai 2013 die Zustimmung zur Ausfuhr der vertragsgegenständlichen Jagdpanzer Kürassier an das belgische Unternehmen Sabiex International S.A. erteilt. Informationen über den Zweck des belgischen Unternehmens Sabiex International S.A. sind allgemein zugänglich in Erfahrung zu bringen (www.sabiex.com).

Zitat:
24) Ist die Lieferung bzw. eine Teillieferung der Panzer an die belgische Firma bereits erfolgt?

Falls ja: Liegt eine Wareneingangsbestätigung des belgischen Unternehmens vor?

    Zitat:
    Zu 24:

    Die Übergabe der Jagdpanzer Kürassier A2 an das belgischen Unternehmens Sabiex International S.A. hat im Juli 2013 begonnen.


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BeitragVerfasst: 01. Okt 2013, 06:51 

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Bundesrechnungsabschluss 2012

Zitat:
2/14116 Sonstige erfolgswirksame Einnahmen

    + 18,84 Mio. EUR

Mehreinnahmen aufgrund des Verkaufs des Kampfpanzers Leopard 2.

    + 17,32 Mio. EUR



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BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 09:54 

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Ein Foto von der Ausmusterung des Spz "Saurer" beim PzGrenB35 im Jahr 2011 (Quelle: Grenadierexpress. Truppenzeitung des PzGrenB 35, 31. Jahrgang, Ausgabe 03/13):

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BeitragVerfasst: 30. Dez 2013, 23:57 

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28. November und 3. Dezember 2013: Zuführung und Aufstellung zweier Bergepanzer M-578

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5. Oktober 2013: Aufstellung von zwei Panzerfahrzeugen an der Einfahrt zur Schwarzenbergkaserne

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Sehr schön :-)


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2014, 14:26 

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Über 100 Panzer finden in Kärnten ihr Ende

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Zitat:
Die Stücke aus den 1950-er und 60-er Jahren werden in Kärnten bei der Firma Kuttin Metall GmbH zerlegt, zerstückelt und kommen dann in den Hochofen. Einige, wie die Selbstfahrlafette „M 109“, stehen in Klagenfurt, 28 von ihnen nicht mehr lange. In Salzburg sind sogar 450 Schützenpanzer „Saurer A1“ Geschichte. 117 davon werden derzeit nach Kärnten gebracht, auch am Donnerstag kamen weitere Panzer in Klagenfurt an - es war per Bahn ihre letzte Fahrt und zwar zum Schrottplatz.

Zitat:
Die Fahrzeuge werden nicht mehr gebraucht, begründet Arno Kronhofer vom Landesmilitärkommando: „Das Bundesheer passt seine Ausstattung an zu erwartende und wahrscheinliche Bedrohungsszenarien an.“ Das Verschrotten der Panzer spart dem Bundesheer zudem hohe Wartungskosten von jährlich rund 15 Millionen Euro für die Hunderten Fahrzeuge.

Zitat:
Die Verschrottung darf nur durch Spezialfirmen ausgeführt werden und wurde europaweit ausgeschrieben. Die für die Verschrottung von Kriegsgeräten konzessionierten Firmen mussten im Bieterverfahren ihre Qualifikation nachweisen, in Kärnten bekam die Firma Kuttin den Zuschlag.



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BeitragVerfasst: 13. Mär 2014, 16:18 

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Hallo Leute!

Dutzende dieser Panzer aller Abarten haben bei einem slowakischen Militäroldtimerklub mit tatkräftiger österreichischer Unterstützung ein neues Leben als geschätztes österreichisches Militärkuluturgut vor sich! Sie werden gepflegt, regelmäßig gefahren und werden beim großen Militärfarzeugtreffen "Slowakischer Sand" auf dem Truppenübungsplatz Zahorie in der ersten Augustwoche ihren großen Auftritt absolvieren!


Beste Wünsche und kameradschaftliche Grüße

Weinviertler


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2014, 16:24 

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Keine Ahnung wie der Kronhofer auf 15 Millionen Einsparung jährlich kommt!


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2014, 17:58 

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Das sind, betrachtet man die Infos des BMLV aus den letzten Jahren, angeblich "mittel- bis langfristige Einsparungen" - aber insgesamt für alles was ausgemustert oder verkauft wurde, also "Leopard 2A4", M-109A5Ö, "Kürassier" und "Saurer". Was der Sprecher des MilKdo Kärnten hier gemeint hat, ist also rein in Bezug auf den Schützenpanzer A1 völliger Unsinn.


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2014, 19:41 

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Da werden Einmalerlöse und falsche Nutzungszahlen miteinander vermischt.


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2014, 23:07 

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Deshalb traue keinen Zahlen/keine Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!

PS: ...fragt mal nach, was die Entsorgung der 2cm Munition kostet!


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BeitragVerfasst: 14. Mär 2014, 00:21 

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Schaut einmal, welcher Bullshit in unseren Printmedien zur Verschrottung der Spz A1 und M-109A3Ö verbreitet wird:

    Panzer müssen unter den Schneidbrenner

    Zitat:
    "Das Zersägen der Panzer ist Teil der Heeresreform 2010", erklärt Arno Kronhofer vom Militärkommando Kärnten. "Damals wurde die Reduzierung aller Panzerfahrzeuge beschlossen.

    Zitat:
    Bis Ende des Jahres sollen laut Kronhofer unter anderem 450 Schützenpanzer "Saurer" und rund 70 Artilleriegeschütze "M 109" verschrottet werden. Das Heer erspart sich dadurch jährlich mehrere Millionen Euro an Wartungskosten und macht zudem Geld mit alten Kanonenteilen.


Im MilKdo Kärnten scheint noch nicht angekommen zu sein, dass die Reform ÖBH2010 seit vier Jahren nicht mehr weiter verfolgt wird. Ist dieser Quatsch etwa die "offizielle Sprachregelung" des BMLVS?


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BeitragVerfasst: 14. Mär 2014, 09:20 

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Servus Theoderich!

Weiß gar nicht, was Du hast! ÖBH 2010 heißt doch: Ö (sterreichische Politiker machen das ) B (undesheer) h (in seit) 2010! Das wird doch perfekt umgesetzt!


Beste Wünsche und kameradschaftliche Grüße

Weinviertler


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BeitragVerfasst: 01. Apr 2014, 20:27 

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Da die zukunft der Panzerbat. sehr ungewiss ist, hätte ich einen Vorschlag:
Man löst die beiden Bat. auf und unterstellt jeweils dem 3. und 4. Art.-Aufkl.Bat jeweils eine bis zwei Pz-Kp als zussätzl. Aufklärungsmittel bzw. Kampfunterstützung?

Einen schönen Abend und danke für Eure Antworten


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BeitragVerfasst: 01. Apr 2014, 20:30 

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Sinnvoller wäre umgekehrt!


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BeitragVerfasst: 01. Apr 2014, 20:59 

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26. März 2014: Abschied von einem zuverlässigen Arbeitstier - Wohin geht die letzte Fahrt?

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______________________

Kampfpanzer sind keine "Aufklärungsmittel" (Obwohl sie im Bundesheer vor der Reduktion auf insgesamt nur noch 56 Fahrzeuge auch in Aufklärungszügen bei den Panzerbataillonen verwendet wurden.). Sie passen entweder in eigenständige Panzerbataillone oder, wie es in der Schweiz und auch vielen anderen europäischen Ländern praktiziert wird, in gemischte Verbände mit Schützenpanzern:



In Großbritannien ist die Situation ein bisschen anders - dort ist das 1. Royal Tank Regiment mit Kampfpanzern Challenger 2, Spähpanzern Scimitar, Fahrzeugen der CVR(T)-Familie (Spartan und evtl. Samaritan, Sultan und Sampson), dem Allschutzfahrzeug Mastiff 3 und dem Universalgeländefahrzeug Viking BvS10 ausgestattet. Das 2. Royal Tank Regiment verfügt über Challenger 2, CVR(T), Mastiff 3 und darüber hinaus auch über leichte gepanzerte Aufklärungsfahrzeuge Jackal 2, Panther (Iveco LMV), das Universalgeländefahrzeug Warthog (ST Kinetics Bronco) und das MRAP Wolfhound (eine 6x6-Variante des "Mastiff"):


Andererseits haben die King's Royal Hussars den Challenger 2, den Scimitar, den Mastiff 3, aber auch Schützenpanzer Warrior, Mannschaftstransportpanzer FV430 und kampfwertgesteigerte FV430 mit Zusatz- und Käfigpanzerung unter der Bezeichnung "Bulldog" im Bestand:


Und die Queen's Royal Hussars sind mit Challenger 2, Scimitar, Panther und Warthog ausgestattet:



Selbst in Frankreich gibt es bei den bestehenden drei Kampfpanzerverbänden eine Mischung aus schweren und leichten Panzerfahrzeugen:

    12e régiment de cuirassiers

    Zitat:
    Composition

    Le 12e RC s'articule de la manière suivante :

      - l'état-major,
      - l'escadron d'éclairage et d'investigation de la 2e brigade blindée (organisme administré),
      - 4 escadrons de chars Leclerc,
      - l'escadron de commandement et de logistique,
      - l'escadron de maintenance régimentaire,
      - 2 escadrons de réserve opérationnelle
      - l'escadron d'administration et de soutien.


    Le régiment est armé par 54 officiers, 239 sous-officiers, 647 militaires du rang et 43 civils soit, au total 940 cuirassiers et éclaireurs.

    Matériel

      18 chars Leclerc.
      54 véhicules blindés légers (VBL).
      4 VBL MILAN : mêmes caractéristiques que le VBL 7.62 avec emport d'un poste de tir MILAN (missile antichar).
      6 véhicules de l'avant blindés (VAB) T20-13. Il sert principalement comme accompagnement des pelotons chars et comme moyens d'appui efficace.
      39 véhicules légers tout terrain (VLTT) P4.



    501e régiment de chars de combat

    Zitat:
    Composition

      4 escadrons de combat.
      1 escadron de commandement et de logistique.
      1 escadron d'administration et de soutien.


    Le 501e RCC est constitué de 52 chars, 500 blindés et véhicules divers et de 700 hommes.

    Matériel

    Participant depuis plus de 40 ans à toutes les expérimentations de matériels nouveaux, il est doté des matériels majeurs les plus modernes :

      Chars Leclerc
      - Véhicules blindés légers (VBL)
      - Véhicules de l'avant blindés (VAB)
      - Véhicules et blindés de dépannage
      - Véhicules de transport
      - Dépaneur nouvelle génération.


    4e régiment de dragons

    Zitat:
    Composition

      quatre escadrons Leclerc
      un escadron de commandement et de logistique
      un escadron de maintenance régimentaire
      un escadron de réservistes

    Matériel

    Le matériel majeur du régiment est le char Leclerc (52 au régiment). Outil de supériorité par excellence, il contribue par sa haute protection et sa force de frappe à la décision tout en étant, dans les opérations de maîtrise de la violence, fortement dissuasif. Son efficacité a été prouvée récemment au Liban.

    Le 4e RD est également équipé avec les autres matériels de l'armée de Terre tels que le VBL et le véhicule de l'avant blindé (VAB).


Und wie man an den Panzerverbänden in Schweden wie dem Norbottens Pansarbataljon (Teil des Norbottens Regemente I-19) sieht, gibt es auch hier teils eine Mischung aus Kampfpanzern Strv122 und Schützenpanzern CV90:


Das 42:A Mekaniserade Bataljonen (Teil des Skaraborgs Regemente P4) ist ebenfalls mit Kampfpanzern Strv122, Schützenpanzern CV90 und zusätzlich Bandvagn (Hägglunds) und Bergepanzern ausgerüstet:


Und beim 41:A Mekaniserade Bataljonen (Teil des Skaraborgs Regemente P4) sind Kampfpanzer Strv122 und Schützenpanzer CV90 zusammengefasst:


Beim Södra Skanska Regementet P:7 ist eine Mischung aus Schützenpanzern CV90 und Radpanzern Pansarterrängbil 360 (Patria AMV) eingeführt:



Die derzeitige Gliederung unserer Panzergrenadierbrigaden entspricht in etwa der Organisation der deutschen Bundeswehr:

    Panzerbrigade 21 (Augustdorf)

      Stabskompanie

      Panzergrenadierbataillon 212 (Augustdorf)

      Panzerbataillon 203 (Augustdorf)

      Panzerartilleriebataillon 213 (Augustdorf)

      Logistikbataillon 7 (Unna)

      Panzerpionierkompanie 200 (Augustdorf)

      Aufklärungskompanie 210 (Augustdorf)

      Jägerregiment 1 (Schwarzenborn)


Es gibt also sinnvolle Konzepte mit Mischungen aus schweren, mittleren und leichten Panzerfahrzeugen. Das Problem bei Österreich ist aber, dass wir bei den leichten Panzerfahrzeugen (LMV, "Dingo 2") eklatante Mängel in der Stückzahl haben, die das Heer daran hindern, solche Gliederungsvarianten mit Leben zu erfüllen (Man hat bekanntlich versucht die 20 "Dingo" nach der Reduktion der "Leopard" beim PzB33 zu "poolen". Mittlerweile werden sie im Bundesheer wieder, je nach Bedarf, von einem Verband zum nächsten weitergereicht. Eine Praxis die künftig selbst bei den leichten Gelände-Kfz angewandt wird.). Das BMLVS stellte im Jahr 2005 einen Gesamtbedarf von 1.142 Schutzfahrzeugen (ATF, GMF) fest, damit wäre das evtl. möglich gewesen (Die einst geplante Anschaffung von 150 GMF Iveco und 145 Allschutztransportfahrzeugen sollte für zwei Jägerbataillone und zwei Aufklärungskompanien für den Einsatz im Ausland ausreichen. Insgesamt war der Kauf von 748 Schutzfahrzeugen für ca. 536 Mio. EUR vorgesehen.). Mit den vorhandenen Schützenpanzern könnte es sich gerade so ausgehen. Und über Radschützenpanzer und gepanzerte Universalgeländefahrzeuge verfügt das Bundesheer überhaupt nicht.

Wie nun "herumgewurschtelt" wird, schildert der unten zitierte Artikel:

    Der Gebirgspionier. Ausgabe 1/14 hat geschrieben:
    Verlegung Allentsteig und Übung „HANDWERK 2014“

    Die Panzerpionierkompanie (PzPiKp) verlegte von 20. Jänner bis 14. Februar 2014 mit einer Stärke von insgesamt 120 Soldaten auf den Truppenübungsplatz Allentsteig (TÜA). Die 29 Räderfahrzeuge sowie sieben Pionierpanzer und zwei Bergepanzer „Greif“ wurden mittels Eisenbahntransport befördert. Die vierwöchige Verlegung war in zwei Schwergewichte unterteilt.

    Die ersten drei Verlegungswochen wurden für die Gefechtstechnikausbildung in Hinblick auf die bevorstehende Verbandsübung „HANDWERK 2014“ der 4. Panzergrenadierbrigade (4. PzGrenBrig) genutzt und das gesamte Schießprogramm mit dem Schulschießen, Einzel-, Trupp-, Gruppen-, Zugs- und Kompaniegefechtsschießen absolviert. Außerdem wurden die militärischen Kernaufgaben der Waffengattung Pionier mit den Rekruten des ET 10/13 wiederholt und vertieft . Das Schwergewichtsthema war der Sprengdienst, welcher mit dem „Highlight“, der Sprengung einer ca. 75 m langen Baumsperre, abgeschlossen wurde.

    Höhepunkt der Allentsteigverlegung war die Teilnahme an der Übung „HANDWERK 2014“. Ziel des Kampfgruppenschießens war der „Kampf der verbundenen Waffen“ bei dem die Einsatzarten Angriff und Verzögerung geübt wurden. Aus dem Bereitstellungsraum „Pötzles“ wurde unter dem Kommando der 4. PzGrenBrig das Angriffsziel „Söllitz“ genommen. Unter „Feuer und Bewegung“ wurde das Können der PzPiKp im scharfen Schuss unter Beweis gestellt.

    Die Zusammenarbeit mit der Kampftruppe war sehr gut. Allerdings war in der Übunganlage nur eine Pionierunterstützungsaufgabe abgebildet. Gefordert war das Sprengen einer Panzergrabensperre, die allerdings nicht real durchgeführt wurde, sondern lediglich mittels einer geballten Ladung dargestellt werden konnte. Diese „simulierten“ Pionierunterstützungsaufgaben vermitteln leider falsche Zeitanhalte und damit ein unrealistisches Bild. Als weiteres Manko ist der derzeitige „Schützenpanzerersatz“ (SPz) anzuführen. Nachdem mit Ende des Jahres 2013 die SPz „Saurer“ ausgeschieden wurden, dient den Panzerpionieren derzeit der „Pinzgauer“ als Ersatzfahrzeug.

      Hptm Bernhard Loidolt
      Kdt PzPiKp


Zuletzt geändert von theoderich am 21. Jun 2014, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.

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