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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 13. Nov 2016, 23:40 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Landsknecht hat geschrieben:
Gäbe es da im militärisch genutztem Sperrgebiet am Ottensteiner Stausee keinen geeigneten Platz? Diese Gegend kenne ich nur von Fotos.


Platz gäbe es schon. Nur die Vegetation ist nicht optimal:

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 14. Nov 2016, 10:37 
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Da wurde dann wieder einmal etwas ordentlich verpfuscht! Wie kann mein ein Pflichtenheft erstellten in dem eine Bewaffnung gewünscht ist und dann werden Boote ohne dieser geliefert??? Wäre man hier etwas mehr dahinter, dann müsste man sich nicht im Nachhinein darüber den Kopf zerbrechen!!

Und zu diesem Schmarrn was bei der Truppe zulässig oder nicht zulässig ist: zu meiner Zeit haben wir das MG auf dem Pinzgauer mit einem Bergseil am Überrollbügel befestigen müssen. Die Truppe weiß zum Glück sich selbst zu helfen bzw. wegen solcher Fehlentscheidungen eigenständig zu improvisieren. War immer schon so und wird auch so bleiben- wie man sieht.[/quote]

Hallo
Es wurde nichts verpfuscht sondern wurde mit der Fa. ALUTECH vereinbart die Lafetten für die Bordbewaffnung durch das ARWT zu entwickeln und danach auszurüsten. Eine Lafette selbst zu "basteln" wie du sagst ist grundsätzlich in Ordnung,(im Einsatz weil ich nichts anderes habe §2WG) jedoch nicht zulässig. Bsp: Bei einem Unfall mit so einer selbst gebauten Halterung hat jeder Kdt ein massives Problem. Dies zu befehlen ist fahrlässig. Es kann nicht jeder auf militärischen Gerät (Kfz.....) ohne einer Freigabe (Sicherheitsbestimmungen, Bedienung .....) herumschrauben. Bei einer Verletzung mit so einer Vorrichtung wird es einer U-Kommission leicht gemacht einen schuldigen zu finden. Daher ist meine Aussage "nicht zulässig" kein SCHMARRN sondern nur der Eigenschutz des Bediener und des verantwortlichen Kdt. Das der österr. Soldat Talent zum Improvisieren besitzt ist mir selbst wohl bekannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 14. Nov 2016, 10:42 
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Milizler hat geschrieben:
Wurde das Gelände des Wasserschießplatzes in der Wachau bereits verkauft?

Hallo
Ich weiß nicht woher Du die Info hast, mir ist kein Wasserschießplatz in der Wachau bekannt. Was es gab befand sich in OÖ Rm Schlögener Schlinge INZELL wo das PatBoot NÖ und BRECHT die Schießübungen durchgeführt hat. Dies ist aber mit Außerdienststellung der Schiffe ebenfalls aufgelöst worden.


Zuletzt geändert von riveracross am 14. Nov 2016, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 14. Nov 2016, 10:47 
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Da habe ich mich dann getäuscht, ich dachte dieser Platz wo eben die Patroillenboote schossen wäre in der Wachau gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 14. Nov 2016, 12:11 
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theoderich hat geschrieben:
Landsknecht hat geschrieben:
Gäbe es da im militärisch genutztem Sperrgebiet am Ottensteiner Stausee keinen geeigneten Platz? Diese Gegend kenne ich nur von Fotos.


Platz gäbe es schon. Nur die Vegetation ist nicht optimal:

Hallo
Es wird Eingeschränkt möglich sein da bereits das JaK am Ottensteiner Stausee (TüPl A) Schießübungen am Wasser durchführt. Die Frage die ich mir stelle ist die Darstellung von Zielgruppen am Wasser selbst das ja auch geübt werden sollte. Zielgruppen Richtung Land wird nicht das Problem sein da der Gefahrenbereich ohne viel Mühe abgesperrt werden kann. Für Zielgruppen direkt am Wasser dürfte das Areal zu klein sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 14. Nov 2016, 22:03 

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riveracross hat geschrieben:
Eine Bordbewaffnung war für das StuFBo immer vorgesehen und ist im Pflichtenheft niedergeschrieben.

riveracross hat geschrieben:
mit der Fa. ALUTECH vereinbart die Lafetten für die Bordbewaffnung durch das ARWT zu entwickeln und danach auszurüsten.


Also eine Forderung im Pflichtenheft niederzuschreiben um diese später im eigenen Umfang einzurüsten könnte man als einen satten Widerspruch bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 14. Nov 2016, 22:04 

Registriert: 08. Dez 2006, 23:34
Beiträge: 252
riveracross hat geschrieben:
Es wurde nichts verpfuscht sondern wurde mit der Fa. ALUTECH vereinbart die Lafetten für die Bordbewaffnung durch das ARWT zu entwickeln und danach auszurüsten. Eine Lafette selbst zu "basteln" wie du sagst ist grundsätzlich in Ordnung,(im Einsatz weil ich nichts anderes habe §2WG) jedoch nicht zulässig. Bsp: Bei einem Unfall mit so einer selbst gebauten Halterung hat jeder Kdt ein massives Problem. Dies zu befehlen ist fahrlässig. Es kann nicht jeder auf militärischen Gerät (Kfz.....) ohne einer Freigabe (Sicherheitsbestimmungen, Bedienung .....) herumschrauben. Bei einer Verletzung mit so einer Vorrichtung wird es einer U-Kommission leicht gemacht einen schuldigen zu finden.

Ich bin schon gespannt wie sich die anscheinend hochentwickelten Lafetten von „gebastelten“ unterscheiden werden.

Ja diese eingeschleppten „es könnte sich jemand anstoßen oder verletzen“ Paragrafen überschwemmen doch wirklich jede Ecke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 15. Nov 2016, 00:06 

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Beiträge: 20759
MB hat geschrieben:
Also eine Forderung im Pflichtenheft niederzuschreiben um diese später im eigenen Umfang einzurüsten könnte man als einen satten Widerspruch bezeichnen.


Kommt auf den Vertrag an:

    AUSGABE 2002

    Allgemeine Leistungs(Lieferungs)bestimmungen (ALB) des Bundesministeriums für Landesverteidigung und seiner nachgeordneten Dienststellen

    Zitat:
    1. GELTUNGSBEREICH, VERTRAGSBESTANDTEILE, AUSLEGUNGSREGELN

    [...]

      b) Maßgebend für Umfang und Ausführung der Leistung sind in erster Linie die Leistungsbestimmungen des AG. Diese bestehen aus den vertraglich vereinbarten Bestimmungen und den Bestimmungen der im Vertrag besonders angeführten Beilagen, wie zB Technische Beschaffungsunterlagen (TBU) und Fertigungsunterlagen (FU).

      c) TBU sind Rüstungspflichtenhefte, technische Lieferbedingungen, technische Spezifikationen sowie die gemäß Bestellung anerkannten technischen Gerätebeschreibungen des AN und Abnahmebedingungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 15. Nov 2016, 07:38 
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Beiträge: 1985
MB hat geschrieben:
riveracross hat geschrieben:
Eine Bordbewaffnung war für das StuFBo immer vorgesehen und ist im Pflichtenheft niedergeschrieben.

riveracross hat geschrieben:
mit der Fa. ALUTECH vereinbart die Lafetten für die Bordbewaffnung durch das ARWT zu entwickeln und danach auszurüsten.


Also eine Forderung im Pflichtenheft niederzuschreiben um diese später im eigenen Umfang einzurüsten könnte man als einen satten Widerspruch bezeichnen.


Kennst du den Vertrag im Detail? Ich denke nicht! Ich gehe davon aus, dass im Pflichtenheft nur steht, dass es gewisse Punkte im Boot geben muss die die Anbringung von Lafetten strukturell aushalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 15. Nov 2016, 09:14 
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Beiträge: 54
theodorich und milizler haben hier die richtige Antwort bezogen auf das Thema Lafette


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 05. Dez 2016, 17:30 

Registriert: 07. Mär 2006, 08:35
Beiträge: 71
Wohnort: Graz
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Die Flagge" des "Österreichischen Marineverbandes" wird das Sturm- und Flachwasserboot auf den Seiten 7 - 9 und dann nochmals auf den Seiten 29 - 31 recht detailliert vorgestellt.
Es ist nur etwas irritierend, dass in der ersten Vorstellung auch das Arbeitsboot bei den Bildern „reingerutscht“ ist.

Auch ein Beitrag über den Wasserstrahlantrieb und der Steyr M1-Motor (Seite 24 - 26)passt ganz gut dazu.

http://www.marineverband.at/downloads/f ... 4_2016.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 23. Jan 2017, 12:12 

Registriert: 07. Mär 2006, 08:35
Beiträge: 71
Wohnort: Graz
Wenn man sich die neuen Patrouillenboote der Schweizer Armee anschaut, könnte man „lange Zähne“ bekommen. Das wären auch bei uns würdige Nachfolger für die „Oberst Brecht“ und die „Niederösterreich“ gewesen.

Andererseits können wir - was die Anschaffung von Wasserfahrzeugen betrifft - sehr zufrieden sein. Schließlich haben unsere zwei Modelle primär andere Aufgaben zu erledigen und sind dafür hervorragend geeignet.
Beim Einsatz als Patrouillenboot hat allerdings - zumindest in der kalten Jahreszeit - ein Boot mit geschlossenen, beheizbaren Aufbauten schon gewisse Vorteile und auch die stabilisierte Waffenstation (ähnlich jener auf dem Pandur und dem Husar) der Schweizer ist bei Fahrten mit höherer Geschwindigkeit eine feine Sache.

Bin noch immer neugierig wie das mit der Bewaffnung bei uns gelöst wird.
Sollten die „Kiowas“ vielleicht doch bald ausgeschieden werden, wären ja - nach US-Vorbild - einige Gatlings frei (verlockender Gedanke, aber nicht ganz ernst gemeint).


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 24. Jan 2017, 06:13 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20759
riveracross hat geschrieben:
Es wird Eingeschränkt möglich sein da bereits das JaK am Ottensteiner Stausee (TüPl A) Schießübungen am Wasser durchführt. Die Frage die ich mir stelle ist die Darstellung von Zielgruppen am Wasser selbst das ja auch geübt werden sollte. Zielgruppen Richtung Land wird nicht das Problem sein da der Gefahrenbereich ohne viel Mühe abgesperrt werden kann. Für Zielgruppen direkt am Wasser dürfte das Areal zu klein sein.


In dieser Karte ist der Schießplatz am Ottensteiner Stausee eingezeichnet - offizielle Bezeichnung: amphibische Schießbahn Riemerhof (Fläche: ca. 1 km²):

Bild


Landsknecht hat geschrieben:
Wenn man sich die neuen Patrouillenboote der Schweizer Armee anschaut, könnte man „lange Zähne“ bekommen. Das wären auch bei uns würdige Nachfolger für die „Oberst Brecht“ und die „Niederösterreich“ gewesen.


Das Patrouillenboot 16 ist bestimmt ein sehr hochwertiges Produkt. Es hat aber andere Aufgaben als das österreichische Sturm- und Flachwasserboot und ist vor allem für viel größere Gewässer ausgelegt (Bodensee, Zürichsee, Lac Léman, Lac de Neuchâtel).


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 24. Jan 2017, 09:02 

Registriert: 07. Mär 2006, 08:35
Beiträge: 71
Wohnort: Graz
Die Beschaffung in der Schweiz war doch etwas überraschend, da die Patrouillenbootkompanie ursprünglich überhaupt ersatzlos aufgelöst werden sollte und dann nur noch die Boote der Grenzwacht im Einsatz gewesen wären.
Nachdem es in weiterer Folge nicht zum Ankauf der Gripen gekommen ist, hat man das Geld eben für andere Anschaffungen verwendet. Dabei wird die Motorbootkompanie nicht nur mit moderneren Booten ausgerüstet, es erhöht sich auch die Anzahl.

Es stimmt natürlich, dass diese primär auf den großen Seen eingesetzt werden, während unsere Boote hauptsächlich auf den Flüssen zum Einsatz kommen.
Aufgrund der Bauweise und dem geringen Tiefgang der Sturm- und Flachwasserboote (die Bezeichnung sagt ja schon alles) sind diese auch bei Niedrigwasser oder in Seitenarmen besonders gut geeignet.

Danke für den Link mit den Karten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Arbeits- und Transportboote
BeitragVerfasst: 28. Feb 2017, 14:40 

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