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BeitragVerfasst: 15. Feb 2015, 20:40 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Elo59 hat geschrieben:
Aha, also Verkauf aller Leo's und schon ist das Budgetloch gestopft!


So in etwa. Den Österreichern wird medial schon seit Jahren eingetrichtert, dass das "Mech-Paket" ein Riesenfehler war, dass man keine Kampfpanzer mehr benötigt:

    Van der Bellen fordert Halbierung der Stärke des Bundesheers (FORMAT, 14. November 1998)

    Zitat:
    In einem Interview mit dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT forderte der Vorsitzende der Grünen Österreichs, Alexander van der Bellen, einschneidende Reformen.

    Nach van der Bellens Plänen soll das österreichische Bundesheer dem Kommando der UNO übertragen werden. Van der Bellen: "Dafür würde es reichen, die Friedensstärke des Bundesheers von aktuell 55.000 Mann innerhalb von fünf bis zehn Jahren zu halbieren."

    Schweres Gerät wie beispielsweise Kampfpanzer sollten "langsam verschrottet werden".


    Milliardendebakel beim österreichischen Bundesheer (NEWS, 4. Februar 1999)

    Zitat:
    Ein Teil jener 114 gebrauchten Kampfpanzer des Typs Leopard - die vom Bundesheer vor zwei Jahren von der holländischen Armee angekauft wurden, sind nicht einsatzbereit, weil wichtige Ersatzteile fehlen.

    In jenem Paket, das das Bundesheer um insgesamt fünf Milliarden Schilling erworben hat, sind zwar auch Ersatzteile enthalten, allerdings fehlen Verschleißteile, wie Ketten und Hydraulikelemente.

    Inzwischen mehren sich Stehschäden, weil die Panzer nicht bewegt werden können. Denn für den Kauf von Ersatzteilen fehlt zum einen das nötige Geld, zum anderen hat der Hersteller, der deutsche Rüstungsriese Krauss-Maffei extrem lange Lieferzeiten.

    Ein "Mechpaket" im Umfang von sechs Milliarden sorgt für zusätzliche Schwierigkeiten: Neben 114 gebrauchten Leopard-Panzern um 2,3 Milliarden und 87 Jagdpanzern des Typs Leopard, sollten für 110 Ulan-Kampfschützen- und 200 Pandur-Schützenpanzer vier Milliarden an den damals noch staatlichen Steyr-Konzern fließen.

    In nur zwei Jahren sind die Kosten für das "Mechpaket" inzwischen auf 11 Milliarden Schilling explodiert. Alleine die Preise von Leopard und Jaguar haben sich auf fünf Milliarden verdoppelt, für die Steyr-Fahrzeuge werden inzwischen sechs Milliarden veranschlagt. Für weitere Aufregung sorgt jetzt, daß die heimischen Steyr-Fahrzeuge bis heute noch nicht bestellt wurden.


    Wieder Fronten in Sachen NATO (2. März 1999)

    Zitat:
    Während ÖVP-Klubobmann Andreas Khol einen NATO- Beitritt "so schnell wie möglich" forderte, kritisierte SPÖ-Klubobmann Peter Kostelka Samstag im ORF-Mittagsjournal die Ankaufspolitik des Verteidigungsministeriums. So "kauft das Bundesheer zur falschen Zeit die falschen Dinge". Als Beispiel führte Kostelka den von der SPÖ kritisierten Ankauf des "überschweren Kampfpanzers Leopard" an. Die SPÖ habe sich in der Vergangenheit wiederholt für den Ankauf zusätzlicher Hubschrauber oder Splitterschutzwesten für die österreichischen Soldaten in Bosnien anstelle dieser Kampfpanzer ausgesprochen.


    Bundesheer schiebt Schuldenberg von 7,5 Milliarden vor sich her (FORMAT, 7. März 1999)

    Zitat:
    Das Verteidigungsministerium steuert auf ein Budget-Desaster zu. Laut internen Berechnungen, die in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazi ns FORMAT zitiert werden, hat das Bundesheer mittlerweile einen Schuldenberg von rund 7,5 Milliarden Schilling angehäuft, die ab dem Jahr 2000 abbezahlt werden müssen.

    Die größten Brocken: Die Anschaffung des Kampfpanzers Leopard 2. Von den 2,8 Milliarden Schilling, die 114 Stück des gebraucht von den niederländischen Streitkräften gekauften "Leopard" kosteten, wurde noch kein Groschen überwiesen. Der Budgetierungsplan des Verteidigungsministeriums sieht auch für das Jahr 1999 keine Zahlungen vor. Motoren und Ersatzteile für den Panzer, die sich mit weiteren 138 Millionen zu Buche schlagen, sind erst zu einem Bruchteil bezahlt.

    Weitere 2,8 Milliarden Schilling ist das Bundesheer für die 1996 bestellte Panzerhaubitze M 109 schuldig, 338 Millionen für Investitionen in die Luftraumüberwachung und 210 Millionen für die Überholung der Pinzgauer-Transportfahrzeuge.


    Wahlkampfthema Verteidigung: Scharfe Geschütze fahren auf (23. Juli 1999)

    Zitat:
    ÖVP-Verteidigungsminister Werner Fasslabend wurde in all diesen Punkten von Gaal kritisiert. In Sachen Beschaffungen betreibe Fasslabend eine "falsche" Politik. Diese zeige sich beim "Mech-Paket", wo Kampfpanzer mit umstrittenen Nutzen angeschafft worden seien. Diese zeige sich aber auch bei den Hubschraubern, wo erst nach der Lawinenkatastrophe von Galtür die Mängel in der Transportkapazität erkannt worden seien. Die Beschaffungspläne gingen in Richtung eines "Angriffshubschraubers" statt einer Transportmaschine, kritisierte Gaal.


    Geheimplan: Bundesheer will Landesverteidigung aufgeben (29. März 2004)

    Zitat:
    Schon in den Budgetplanungen für 2005 und 2006 sollte sich das Bundesheer darauf einrichten, dass seine neue Aufgabe ausschließlich in der "Beteiligung an der multinationalen militärischen Konfliktprävention" und nicht in der Landesverteidigung liegen werde. Das fordert ein – unter Offizieren umstrittener – unter Verschluss gehaltener Dienstzettel aus dem Planungsstab des Verteidigungsministeriums.

    Als Konsequenz wird gefordert, "Strukturen, die sich aus Aufgaben zur Verteidigung des eigenen Territoriums herleiten, aufzulösen".

    Zitat:
    Das Papier widerspricht auch den ministeriellen Beteuerungen, dass das Milizsystem bedeutend bleibe: "Milizverbände werden auf das unbedingt erforderlich scheinende Ausmaß zu reduzieren sein."

    Ganz konkret wird die ehestmögliche Abschaffung eines Teiles der schweren Waffen des Bundesheeres gefordert – darunter der eben erst modernisierten Panzerhaubitzen, der Lenkwaffen- Panzer Jaguar und der Jagdpanzer Kürassier. Im Bundesheer wird ein Papier unter Verschluss gehalten, das die Abschaffung aller für die Verteidigung Österreichs nötigen Waffen fordert. Begründung: "Aufgaben auf dem eigenen Territorium werden ausschließlich in Assistenz an zivile Behörden wahrzunehmen sein." Der Dienstzettel mit der Nummer S90000/43-MilStrat/2004, verfasst von Brigadier Gerald Karner, bezieht sich auf die Budgetverhandlungen 2005/2006 und die spätere Ausrichtung des Bundesheeres.

    Karner: "Überholt"

    Karner nennt das erst 2001 erstellte Einsatzkonzept "überholt" und warnt vor "Fehlinvestitionen" in die Verteidigung Österreichs – in diesem Sinne habe auch die Bundesheer-Reformkommission grundsätzliche Einsparungspotenziale identifiziert. Tatsächlich hat Karner schon bei einer Sitzung der Kommission am 26. Februar von einem "Paradigmenwechsel"-Tag gesprochen – und war von anderen hohen Offizieren hart kritisiert worden.

    Noch am selben Tag hat er den umstrittenen Dienstzettel abgefertigt, der eine noch radikalere Sicht enthält – Österreich solle sich militärisch nur noch im Ausland engagieren. Im Inland würde es dann nur noch Ausbildungsbetrieb und Assistenzleistungen bei Katastrophen geben. Alle Strukturen, die zur Verteidigung Österreichs geschaffen wurden, "sind . . . aufzulösen". Im Dienstzettel wird ganz konkret gesagt, was das bedeutet:

    Keine Fliegerabwehrkanonen

    Fliegerabwehrkanonen (wie sie nach bisherigen Planungen auch zum Objektschutz bei Terrorgefahren nötig sind) sollten "keine Verwendung mehr finden" – Munition sollte allenfalls bis 2010 zu Ausbildungszwecken gekauft werden.

    Die eben erst auf neuesten Stand gebrachten Panzerhaubitzen M-109 sollten großteils "so bald wie möglich zum Verkauf angeboten werden, um einen attraktiven Preis zu erzielen" – verbleiben sollten nur einige Stück, die allenfalls auf Auslandseinsatz geschickt werden.

    Keine Verwendung für den Jaguar

    Der erst im Jahr 1997 in Dienst gestellte Raketenjagdpanzer Jaguar, der eine Panzerabwehr auf 4000 Meter Distanz ermöglicht, "wird in der künftigen Struktur des Bundesheeres keine Verwendung mehr finden". Derartige Panzerabwehr sei in einem künftigen Kriegs- und Gefechtsbild nicht erforderlich, dieser Panzer "ist daher obsolet und ohne aufwändige Konservierungsmaßnahmen aus dem Bestand zu nehmen".

    Auch bei der Panzerabwehr geringerer Reichweite – das betrifft Panzerminen, die Lenkwaffe Bill und das Panzerabwehrrohr Par 66 – sollte kräftig reduziert werden; nur was in absehbarer Zeit im Ausland gebraucht wird, sollte erhalten werden.

    Der Jagdpanzer Kürassier, in den Siebziger- und frühen Achtzigerjahren von Steyr massenhaft gebaut, sollte nur noch als "Platzhalter" für künftige Aufklärungssysteme bei der Truppe verbleiben.

    Schließlich der Kampfpanzer Leopard, der in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre beschafft worden ist: Karner will von dieser Waffe nur zwei Bataillone für Ausbildung und allfällige Auslandseinsätze behalten.


    Panzerarmee im Angebot: Heer will schwere Waffen verkaufen (12. August 2004)

    Zitat:
    Seither tüftelt eine Arbeitsgruppe im Ministerium an Möglichkeiten, das erst vor kurzem erworbene schwere Gerät wieder los zu werden. Vor allem geht es darum, welche gepanzerten Fahrzeuge Österreich in Zukunft braucht. "Für internationale Einsätze sind das die Schützenpanzer. Was wir kaum mehr brauchen, sind schwere Kampfpanzer", wurde der "Presse" aus Kreisen der Heeresstrategen erklärt.


    Teile der Panzerwaffe sollen verkauft werden (27. September 2004)

    Zitat:
    Verkauft werden sollen nun vor allem Leopard (sie kosteten 140 Mio. Euro), Jaguar (73 Mio. Euro), M109, sowie wesentliche Stückzahlen der 150 Kürassier-Jagdpanzer und der 460 alten Saurer-Schützenpanzer. Sie würden nicht mehr benötigt, heißt es. Schon zum Zeitpunkt der Aufrüstung unter dem Titel "Mech-Paket" hatten Kritiker gemeint, dass Österreich damit für eine "Panzer- und Artillerieschlacht im Osten" investiere, die so ziemlich das unwahrscheinlichste Bedrohungsszenario sei.


    Pilz pocht auf Aus für die Kampfpanzer (1. Juli 2005)

    Zitat:
    Grünen-Sicherheitssprecher Peter Pilz und Verteidigungsminister Günther Platter (V) streiten über die Zukunft der Kampfpanzer des Bundesheeres. Pilz hat im Zuge der Bundesheer-Reform immer eine Reduzierung der Kampfpanzer "Leopard" gefordert. Diese kommt nun nicht. Pilz wirft Platter deshalb Wortbruch vor und droht mit der Einberufung des Nationalen Sicherheitsrates.

    Zitat:
    Letzteres empört Pilz. Er beruft sich auf anders lautende Zusagen, die Platter im Zuge der Reform gegeben habe. Die Frage sei, ob der Minister auf Seiten der "Panzergeneräle" und des "Bundesheer alt" oder auf Seiten des "Bundesheer neu" stehe.

    Platter freilich will von einer konkreten Zusage, die Leopard zu reduzieren, nichts wissen. Die Panzer könnten für anspruchsvolle internationale Einsätze weiter gebraucht werden, sagte er in Ö1. Und wenn eine Waffengattung weiter verwendet werde, sei es betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, auf eine kleine Stückzahl zurück zu gehen. Pilz verstehe hoffentlich, dass er, Platter, vom Reformweg keinen Millimeter abweiche - " Wenn nicht, dann kann ich auch nicht helfen."

    Bruch der Vereinbarung

    Pilz versteht Platter allerdings nicht und spricht von einem Bruch der Vereinbarungen über die Bundesheer-Reform. Sollte es bis Montag keine Zusage über eine Reduzierung der Leopard geben, wolle er den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Dort wolle er dem Minister die nötige politische Unterstützung gegenüber den "Panzergenerälen" verschaffen.

    Die Zeit der großen Panzerschlacht ist vorbei, ist auch SPÖ-Wehrsprecher Anton Gaal überzeugt. Er begrüße daher die geplanten Reduzierungen um ein Drittel bei der Panzertruppe, sagte er am Donnerstag auf Anfrage der APA. Für die Kampfpanzer verlangt er ein Nutzungskonzept: "Auf jeden Fall muss man mir erklären, wozu man diese Panzer braucht."


      Rüsten für die Schlacht ums Marchfeld? (Kommentar, in: Wiener Zeitung, 26. Oktober 2007)

      Zitat:
      Militärs pflegen bekanntlich einen erheblichen Teil ihrer Zeit damit zu verbringen, Pläne für jede nur denkbare militärische Bedrohung von jeder nur denkbaren Seite zu schmieden. Das ist ihr Job. Doch auch jedem Zivilisten, der sich am Nationalfeiertag das schwere Kriegsgerät des Heeres am Wiener Heldenplatz besah, musste sich die Frage aufdrängen: Für welchen Krieg rüsten die hier denn eigentlich noch? Für eine heroische Panzerschlacht im Marchfeld, gegen die Truppen des böhmischen Atomfürsten Schwarzenberg vielleicht?

      Jede auch nur halbwegs realistische Antwort auf diese Frage müsste die Regierung eigentlich ganz schnell dazu bringen, das Heer nicht nur zu reformieren, sondern geradezu neu zu erfinden. Es wäre dies eines jener "großen Projekte", derentwegen wir angeblich diese widernatürliche Regierungsform zu erdulden haben.

      Ein Befund ist nicht schwer zu erstellen: Eine militärische Bedrohung der österreichischen Staatsgrenzen zu Lande ist für die übersehbare Zukunft auszuschließen; innerhalb Österreichs verbleiben dem Heer daher im Wesentlichen die Aufgaben Katastrophenschutz und Luftraum-Überwachung.

      Zitat:
      Zur professionellen Exekution derartiger militärischer Aufgaben ist freilich eine Truppe freiheitsberaubter Wehrpflichtiger ungefähr so gut geeignet wie die Tiroler Standschützen nach dem zwölften Stamperl Enzian.

      Ein Bundesheer des 21. Jahrhunderts kann daher keine Armee von Wehrpflichtigen, sondern muss logisch zwingend eine Berufs-Armee sein. Das ist freilich mit einem klitzekleinen Nachteil verbunden: Eine derartige Profi-Truppe kommt teurer als das Heer der zwangsverpflichteten Taschengeldbezieher. Dazu kommt, dass jene noch verbliebene Rest-Glaubwürdigkeit, die Österreichs Neutralitäts-Torso unter den schlichteren Gemütern genießt, nicht gerade verstärkt würde durch ein Heer, dessen wesentliche Operarionsgebiete im Ausland liegen und unter EU-Verantwortung stattfinden.

      Doch dazu, unpopuläre Maßnahmen im nationalen Interesse mit der Verfassungsmehrheit umsetzen zu können, ist die große Koalition ja bekanntlich angetreten. Geht sie den Umbau des Heeres mit dem gleichen Animo an wie all die anderen "großen Projekte", werden noch zum Nationalfeiertag des Jahres 2097 Wehrpflichtige und Kampfpanzer völlig sinnlos auf Schlachten im Marchfeld warten, die zum Glück nie mehr geführt werden.


      Österreich ist einer der ersten Staaten der EU, in denen die Zeit des Militärs vorbei ist (Kommentar, in FORMAT, 8. April 2010)

      Zitat:
      Braucht Österreich ein Berufsheer? Angesichts des Totalbankrotts des Verteidigungsministers stellt sich auch diese Frage. Meine Antwort ist einfach: nein. Österreich braucht kein Berufsheer und kein Milizheer – aus einem einfachen Grund: Österreich braucht gar kein klassisches Heer mehr. Ich plädiere dafür, die schwerste Krise der Landesverteidigung für einen wichtigen Schritt in die Zukunft der Sicherheitspolitik zu machen: Schaffen wir das alte Heer ab!

      Österreich ist einer der ersten Staaten der EU, in denen die Zeit des Militärs vorbei ist. Die Bundesheerreformkommission hat ohne Widerspruch festgestellt, dass Österreich keine militärische Landesverteidigung mehr braucht. Was bleibt? Ein verfassungswidriger und sinnloser Assistenzeinsatz, Katastrophenhilfe, die Zivile billiger und besser leisten können, internationale Einsätze im Rahmen von UNO und EU und die „neuen Aufgaben“ Terrorismus, Drogenhandel, Menschenhandel, illegale Einwanderung – das sind alles polizeiliche Aufgaben. Ich warne davor, hier dem amerikanischen Beispiel zu folgen und das Militär loszuschicken. Wir brauchen eine gemeinsame, gut ausgerüstete europäische Polizei – und nicht Truppen, die auf globale Sicherheitsprobleme mit Kriegen antworten. Die Zukunft der Sicherheitspolitik wird zwischen der Idee einer militärischen Vorherrschaft der USA und dem europäischen Modell globaler Rechtsstaatlichkeit entschieden.

      Zitat:
      Wir können mit hochqualifizierten Soldaten und dem brauchbaren Teil der Ausrüstung des Heeres einen ersten Beitrag zu einer UN-Polizei leisten. Auf den alten Kampfpanzer-Artillerie-Eurofighter-Rest des Heeres können wir dann ebenso gut verzichten wie auf ein Verteidigungsministerium.


    Kronen Zeitung, 7. Oktober 2010 hat geschrieben:
    Pläne für sein Wunsch- Heer hat indes der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz vorgestellt. [...] Kampfpanzer, Artillerie und Eurofighter würden u.a. überflüssig werden, stattdessen seien Investitionen in moderne Personenausrüstung, Transportmittel, Ausbildung und Logistik nötig.


    Kronen Zeitung, 11. Dezember 2010 hat geschrieben:
    Es ist so weit: Verteidigungsminister Darabos beginnt mit umfassenden Bundesheer- Reformen. Eine erste Maßnahme ist der Verkauf oder die Verschrottung von 50 Prozent der Panzer. Bedrohungsanalysen haben ergeben, dass ein Panzerkrieg durch eine Invasion ausländischer Streitkräfte ausgeschlossen werden kann.

    Norbert Darabos (SPÖ) bestätigt die drastische Reduktion beim Heeresgerät und sagt: „Eine autonome herkömmliche Territorialverteidigung ist aufgrund der geänderten Sicherheitslage nicht mehr notwendig.“

    Der Kalte Krieg sei seit mehr als 20 Jahren beendet, die Europäische Union habe für sicherheitspolitische Stabilität gesorgt. Viele Panzer würden nicht mehr benötigt. Einige Typen wie jene, noch von Verteidigungsminister Werner Fasslabend angeschafften „Jaguar“- Panzer wären niemals wirklich zum Einsatz gekommen.


    Kronen Zeitung, 19. Januar 2013 hat geschrieben:
    Die Zahl der Kampfpanzer wurde bereits auf 56 reduziert. "Da ist wirklich lange Zeit einiges schiefgelaufen: ÖVP- Minister Fasslabend hat noch 1994 veraltete Jaguar- Raketenjagdpanzer gekauft", kritisiert Darabos. Jetzt müsse gutes modernes Pioniergerät bestellt werden: "Auch gegen den Willen des Generalstabs."


    Kommentar, in: Der Standard, 20. Juli 2014 hat geschrieben:
    Artillerie und Jagdpanzer hat man längst verklopft, Kampfpanzer braucht man offenbar auch nicht mehr.


    Kleine Zeitung, 22. August 2014 hat geschrieben:
    Der Kommandant der Streitkräfte, Generalleutnant Franz Reißner, zur Kleinen Zeitung: [...] Diese sinnlosen Beschaffungen, etwa der Jaguar-Kampfpanzer oder die große Stückzahl an M109-Panzerhaubitzen, haben damals verhindert, dass die Kfz-Flotte erneuert wurde. Das sind Kaskadeneffekte, dafür kann man die jetzige Administration nicht zur Verantwortung ziehen.


    Der Standard, 1. Oktober 2014 hat geschrieben:
    Die größte Aufregung gab es um das sogenannte "Panzerpaket" - die Nachrüstung der Panzertruppe unter dem damaligen Verteidigungsminister Werner Fasslabend (ÖVP) in den 1990er-Jahren. Schon damals meinten heeresinterne Kritiker wie der Leiter des Amts für Wehrtechnik, Divisionär Friedrich Dechant, dass Panzer oder Lenkwaffen mit großer Einsatzschussweite für das Bundesheer gar nicht nötig wären.


    Der Standard, 3. Oktober 2014 hat geschrieben:
    Der Grüne Abgeordnete Peter Pilz findet, Klugs Konzept greife zu kurz. "Der Minister traut sich nicht, sämtliche Kampfpanzer und andere nicht benötigte Waffensysteme komplett stillzulegen und den Betrieb der Eurofighter endlich zu beenden", so der Mandatar, der bekanntlich kein Freund der Abfangjäger ist.


    APA, 31. Januar 2015 hat geschrieben:
    Die Niederlande hätten nämlich umfangreiche Erfahrungen mit dem Thema Streitkräftereform - Österreich ist ja dabei, seine schweren Waffen zu reduzieren, hier verzichtet man etwa schon auf Kampfpanzer.


Dazu kommen noch die obskuren Ideen (auch von Generalstäblern), dass man alle schweren Waffen abschaffen und dafür "mit internationalen Partnern trainieren" (Zitat - GenLt Karl Schmidseder) könne ...


Wäre es technisch möglich, die "Leopard 2A4" des Bundesheeres auf den technischen Stand des Stridsvagn 122 zu bringen?

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Die technischen Merkmale des Stridsvagn 122 / Leopard 2S (Weiterentwickelter Leopard 2A5) lauten folgendermaßen:

    Ballistischer Schutz
      - Zusatzschutz an der Turmfront, Turmseite und Turmoberseite
      - Zusatzschutz an der Fahrzeugfront

    ABC-Schutz
      - Luftstrom 3 m³/min
      - Vorfilter in Zyklonausführung
      - Aktivkohlefilter
      - Austausch von außen

    Nebelausstoß
      - IR-dämpfender Nebel

    Brandschutzsystem
      - ultraschnell
      - automatische Auslösung
      - Fire Wire (Temperaturfühler aus Edelstahl) im Motorraum
      - IR-Detektor im Kampfraum

    Maschinengewehr Ksp94
      - 7,62 mm für Ladeschützen
      - 7,62 mm, gekoppelt mit Kanone, für Schützen

    120 mm - Glattrohrkanone
      - Kaliberlänge L44
      - Pfeilgeschoss und Sprenggranate
      - 42 Schuss Munition

    Richtsystem
      - elektrisch
      - Elevation - 9° bis + 20°

    Feuerleitsystem
      - Digitaler Feuerleitrechner
      - Feuer aus der Bewegung gegen bewegliche Ziele
      - "Hunter/Killer"-Kapazität

    Führungsunterstützungssystem, LSS
      - Funkgerät Ra 180 und Telefon LTS 90
      - Display mit grafischer Kartendarstellung für Fahrzeugkommandant
      - Darstellungseinheit für Fahrer
      - Positionierungs- / Navigationssystem (Trägheitsnavigation)

    Visier für Fahrzeugkommandant
      - stabilisiert
      - Tag- und Nachtkanal (Wärmebild)
      - um 360° schwenkbar
      - Zielzuweisung für den Richtschützen

    Visier für Richtschütze
      - stabilisiert
      - Tag- und Nachtkanal (Wärmebild)
      - integrierter, augensicherer Laserentfernungsmesser
      - binokular
      - 12-fach + 3-fache Vergrößerung
      - MRS (Mündungsreferenzsystem)

    Reservevisier für Richtschütze

    Restlichtverstärker für Fahrer
      - monokular
      - drehbar

    Rückfahrkamera mit Monitor für den Fahrer

    Motor - MTU 873
      - 1100 kW (1500 PS) mit 2000 r/min
      - 90°, V12
      - Ladeluftkühler mit Kompressor
      - Feuchtigkeitsschutz

    Lenkgetriebe - RENK
      - automatisches Lenkgetriebe
      - 4 Vorwärtsgänge, 2 Rückwärtsgänge
      - Drehmomentwandler mit mechanischer Sperre
      - Verzögerer und Scheibenbremsen

    Federung
      - Torsionsstäbe
      - Progressiver Stoßdämpfer und hydraulischer Endanschlag

    Quelle: HOLMQVIST Anders: Teknisk presentation av Stridsvagnssystemet Leopard 2 (FMV, 2000)


Zuletzt geändert von theoderich am 17. Feb 2015, 13:12, insgesamt 20-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15. Feb 2015, 22:27 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
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Irgendwas wird man tun müssen wenn wie oben gesagt die Fahrerachtsichtfähigkeit bald nicht mehr gegeben ist...und wenn keine Kohle da ist, stehen die Mühlen eben so lange bis die VOEST anklopft.
Ich halte es mittlerweile für nicht mehr ausgeschlossen dass noch 2018 ein neues Sparpaket kommt, die versprochenen 300 Mille bis dahin hat sich eh gerade das BMI gekrallt.


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BeitragVerfasst: 15. Feb 2015, 22:36 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Es gäbe von Airbus Defence & Space (früher: Carl Zeiss Optronics) eine Lösung für den "Leopard 2" - ATTICA GL und ELRF:


Mich wundert es nicht im geringsten, dass es so weit gekommen ist. Man hat das System "Leopard 2 A4" im Jahr 1996 (Übrigens mit einer Finanzierung von 1998 - 2007!) gebraucht und mit einer vorherigen Nutzung von 10 - 14 Jahren (BJ 1982 - 1986) angeschafft - und seither nichts mehr investiert. Kaum waren die Kampfpanzer abbezahlt, hat man schon damit begonnen, sie zu "verwerten":

    Finanzierung der Panzerbeschaffung durch den Bundesminister für Landesverteidigung (6641/J) (Beantwortet am 14. September 1999)

    Zitat:
    7. Wie hoch sind die Mittel, die durch die angeführten Panzerbeschaffungen seit 1.1.1999 in den nächsten Jahren gebunden sind, und auf welchen Zeitraum erstrecken sich die eingegangenen Verpflichtungen?

      Zitat:
      Zu 7.:

      Im Zuge der Beschaffung der Panzer LEOPARD, JAGUAR samt HOT 2 und HOT 3 sowie ULAN (ohne Folgebeschaffungen und Munition) sind im Bundesministerium für Finanzen aus diesem Titel bis einschließlich das Jahr 2007 S 7.157,583.607,18 vorgemerkt.

    Zitat:
    8. Aus welchen Posten des Verteidigungsbudgets wurden die angeführten Beschaffungen finanziert?

      Zitat:
      Zu 8.:

      Die Beschaffungen erfolgen zu Lasten des Voranschlagsansatzes 1/40108, Voranschlagspost 4680 - 103 (Waffen, Investitionsaufwand - gebundene Post).


    Panzerbeschaffung durch den Bundesminister für Landesverteidigung (6642/J) (Beantwortet am 15. September 1999)

    Zitat:
    1. Welche Gesamtkosten hat das sogenannte Panzer - Mech - Paket bis Ende 1998 verursacht?

      Zitat:
      Zu 1:

      Rund 945 Mio. öS.

    Zitat:
    2. Wie hoch sind die Mittel, die durch die aufgeführten Panzerbeschaffungen seit Anfang 1999 und in den nächsten Jahren gebunden sind, und auf welchen Zeitraum erstrecken sich die eingegangenen Verpflichtungen?

      Zitat:
      Zu 2:

      Für den Zeitraum 1999 bis 2007 sind derzeit rund 5,79 Mrd. öS zur Zahlung vorgemerkt.

    Zitat:
    4. Aus welchen Posten des Verteidigungsbudgets wurden die angeführten Beschaffungen finanziert?

      Zitat:
      Zu 4:

      Diese Beschaffungen erfolgten zu Lasten des VA - Ansatzes 1/40108, VA - Post 4680 - 103.


    die Beschaffung des Mech-Pakets (6718/J) (Beantwortet am 16. September 1999)

    Zitat:
    2. Welcher Investitionsverlauf des BMLV wurde dem Beschluß des Landesverteidigungsrates am 10.12.1996 für das Mech - Paket zugrunde gelegt?

      Zitat:
      Zu 2:

      Abgestimmt auf die einzelnen Waffensysteme war die Finanzierung der Beschaffungen des Mech - Pakets für den Zeitraum von 1996 bis 2010 entsprechend der zu erwartenden Budgetentwicklung vorgesehen.

    Zitat:
    4. Welche Gesamtkosten sind bis dato für die Beschaffung der einzelnen Projekte des Mech - Paketes angefallen?

      Zitat:
      Zu 4:

      Bis dato sind für die Beschaffung des Waffensystems Kampfpanzer Leopard II rund 770 Mio. öS aufgewendet worden, für die Waffenanlagen Jagdpanzer Jaguar rund 65 Mio. öS, für das System Kampfschützenpanzer Ulan rund 150 Mio. öS und für 68 Stk. Radpanzer Pandur rund 630 Mio. öS. (Letztere für das bereits vor dem Mech - Paket beschlossene erste Radpanzerkontingent).


    Parlamentskorrespondenz Nr. 749 vom 22.10.2004
    Platter will Budgetsteigerung für Heeresreform aufwenden

    Zitat:
    Zu den Vorbelastungen des Budgets, die ebenfalls von Prähauser releviert wurden, gab Platter bekannt, dass sich diese mit 224 Mill. € zu Buche schlagen und die Abfangjäger‑Übergangslösung, aber auch die Raten für Black Hawk, Leopard und Ulan betreffen.



    Bundesheer vermindert Anzahl der Waffensysteme (13. Dezember 2010)



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BeitragVerfasst: 03. Mai 2015, 16:34 

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Ein Foto vom Februar 2014:



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BeitragVerfasst: 04. Mai 2015, 00:50 

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Beiträge: 449
Das photo ist vorbote was in kuerze wird:
man/frau wird nur mehr die schlusslichter der L2A4 sehen.
rot-schwarz wird diese ausmustern, zum jubel der gruenroten pazifisten und gewerkschafter.


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BeitragVerfasst: 04. Mai 2015, 08:04 

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Den Tag streiche ich mir im Kalender rot an, wenn von "Rabe" mal ein Posting kommt, das nicht eindeutig O.T. ist und in dem nicht wie am Stammtisch herumpolitisiert wird. Entschuldigung, aber das musste mal sein!


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BeitragVerfasst: 04. Mai 2015, 11:41 

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theoderich hat geschrieben:


Schaut nach einer überarbeiteten Drehringlafette von einem Saurer Schützenpanzer aus, eine interessante, wenn auch eine etwas hohe Konstruktion!


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BeitragVerfasst: 04. Mai 2015, 20:17 

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theoderich hat geschrieben:
Den Tag streiche ich mir im Kalender rot an, wenn von "Rabe" mal ein Posting kommt, das nicht eindeutig O.T. ist und in dem nicht wie am Stammtisch herumpolitisiert wird. Entschuldigung, aber das musste mal sein!


ROT im Kalender anstreichen wird ihm nicht gefallen :-)


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BeitragVerfasst: 27. Jun 2015, 08:33 

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Hier erkennt man gut den 2012 montierten Staukorb:



Zuletzt geändert von theoderich am 23. Okt 2015, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23. Okt 2015, 10:43 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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BeitragVerfasst: 13. Apr 2016, 09:05 

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Beiträge: 3392
Bild

hier das immens grosse Original:

http://www.bundesheer.at/misc/image_pop ... blnFremd=0


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BeitragVerfasst: 19. Apr 2016, 10:52 

Registriert: 26. Okt 2013, 16:55
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Kommt jetzt eigentlich ein Upgrade, wenn auch nur gering für die Leos?


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BeitragVerfasst: 08. Jun 2016, 10:54 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
MBT Advanced Technology Demonstrator (Rheinmetall)

https://www.youtube.com/watch?v=HPv0lxktr4A

Zitat:
Der MBT Advanced Technology Demonstrator ist für die unterschiedlichsten Einsätze ausgelegt. Mit seiner überragenden Kampfkraft, die sich aus einer optimalen Kombination von Feuerkraft, Schutz und Mobilität ergibt, ist er geeignet für alle denkbaren Szenarien der modernen Kriegsführung: Konflikte hoher Intensität, friedenserhaltende Einsätze und Aufstands-/Terrorbekämpfung können unter allen klimatischen Bedingungen durchgeführt werden. Darüber hinaus ist das Fahrzeug voll nachtkampffähig. Der MBT Advanced Technology Demonstrator basiert auf einem instandgesetzten Standard Leopard 2A4 Fahrzeug in teilweise unveränderter Konfiguration aber mit neuen zusätzlich integrierten Verbesserungen und Leistungssteigerungen.


Wär' a Hit.


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2016, 06:52 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Aus der aktuellen Ausgabe des "Offizier" (2/2016):


Ich glaube aber nicht, dass man hier zu viel hineininterpretieren sollte.


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2016, 08:47 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
Bin rein zufällig über das Video gestolpert und dachte es passt hier rein.
Bei uns ist der Zug ohnehin abgefahren.


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