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 Betreff des Beitrags: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 20. Sep 2009, 22:41 

Registriert: 21. Nov 2006, 22:33
Beiträge: 69
Im aktuellen Truppendienst wird über ein "Katastrophenschutzpaket" berichtet.

Weiß jemand dazu genaueres? Welches Gerät wird in welcher Stückzahl neu beschafft oder in wie weit ist das nur eine Aufzählung von lange bekannten Anschaffungen (ABC-Dingos)?

Zitat:
Österreich: Katastrophenschutzpaket vor Beschaffung
Um auch in Zukunft Schutz und Hilfe - vor allem bei Katastrophen im Inland - leisten zu können, wurde im Juli 2009 die Beschaffung eines Katastrophenschutzpaketes eingeleitet. Dieses besteht aus - Pioniergerät wie Baggerladern, schweren Pioniermaschinen und sonstigem Pioniergerät, verwendbar vor allem zur Beseitigung von Verklausungen, Schlamm oder Geröll (Kosten ca. vier Millionen Euro), - medizinischen Geräten, darunter Geräte für ambulante und stationäre Versorgung (ca. vier Millionen Euro), - einem Notfallcontainer für Krankentransporte für das Transportflugzeug C-130 "Hercules" (ca. eine Million Euro), - 15 Allschutztransportfahrzeugen mit Spezial- sowie Notfallausstattung für ABC-Einheiten zum Einsatz bei nuklearen, biologischen und chemischen Unfällen und Katastrophen (ca. sechs Millionen Euro) und - Arbeits- und Pionierbooten mit Jet-Antrieb u. a. für rasche Evakuierungen bei Überschwemmungen (ca. zwei Millionen Euro).


http://www.bmlv.gv.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=920


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 21. Sep 2009, 05:31 
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Beiträge: 1290
Ist wohl eine Mischung aus Gerät, dass sich ohnehin bereits in Beschaffung befindet (Dingos, Notfallcontainer C-130) plus der Ersatz veralteter Radlader etc. plus Gerät, das hier diskutiert wurde: viewtopic.php?f=5&t=1885
Als "Paket" lässt sich so etwas mit höherer Aufmerksamkeit bei den Stakeholdern beschaffen - so ähnlich wie unsere Konjunkturpakete, wo man fast ausschließlich bereits fix eingeplante Investitionen als Marketinggag zusammengeschnürt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 21. Sep 2009, 08:18 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20760
Da die tatsächlichen Neuinvestitionen nur bei rund 2 Mio. Euro (1 Promille des Gesamtbudgets) liegen, ist es ein neuer Negativrekord. Natürlich könnte man auch die angeblich geplanten Kasernenneubauten dazuzählen, aber mir ist nicht bekannt, dass es schon Bauarbeiten, geschweige denn konkrete Aufträge an Architekten und Subunternehmen gäbe.
Vorgesehen waren angeblich Neubauten in der Montecuccoli-Kaserne (geplante Fertigstellung: 2013/2014), der Benedek-Kaserne, der Raab-Kaserne und der Jansa-Kaserne. Im Februar hieß es, dass in der Benedek-Kaserne bereits gebaut wird. Die im Rahmen der Bundesheerreform geplanten Ausbauten von Kasernen wie der Flugfeld-Kaserne (Die Maximilian-Kaserne scheint vorerst noch immer nicht zum Verkauf angeboten zu werden.), der Birago-Kaserne (Dazu nötiges Grundstück bereits vor über drei Jahren angekauft.) und der Hensel-Kaserne (da der Verkauf der Rohr-Kaserne bereits 2010 geplant ist, wird es dort zu erheblichem Platzmangel kommen.) scheinen momentan immer noch nicht finanzierbar zu sein. Ebenso verhält es sich mit der Van der Groeben-Kaserne und der Erzherzog Johann-Kaserne (Die Hadik-Kaserne soll trotz noch immer nicht vorhandener Ersatzunterkünfte in Straß ebenfalls 2010 verkauft werden.).

P.S.: Die "Truppendienst"-Ausgabe ist inzwischen von der BMLV-Homepage verschwunden:



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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 01. Apr 2010, 21:16 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20760
Pionierbataillon 3

Zitat:
Vorerst wird das Bataillon mit dem Zulauf von bereits in Beschaffung befindlichen Arbeits- und Sturmbooten das Auslangen finden müssen. Längerfristig ist jedoch der Ersatz des Fährgerätes durch moderne Amphibienfahrzeuge absehbar, da ein Übersetzen von Gefechtsfahrzeugen mit mehr als 50 Tonnen Gewicht (z. B. Kampfpanzer "Leopard") mit dem derzeit im Bundesheer verfügbaren Fährgerät nicht möglich ist. Auch für den Katastropheneinsatz ist ein solcher Bedarf gegeben (Evakuierung, Dammsicherung, …).

Mit der Beschaffung von, in der Struktur der Panzerpionierkompanie schon jetzt vorgesehenen Räumpanzern, Brückenlegepanzern und Minenwerfern sowie dem Ersatz der Schützenpanzer durch Radpanzer ist derzeit nicht zu rechnen.


Das aktuell beim Heer verwendete Fährgerät stammt aus dem Jahr 1968/69.

Zitat:
Kampfmittelräumung/-beseitigung:

Der in den letzten Jahren in diesem Bereich kontinuierliche Gerätezulauf wird sich in den kommenden Jahren durch die Zuweisung von weiteren Manipulationsrobotern (ferngesteuertes, selbstfahrendes Gerät mit Kettenlaufwerk, ausgestattet mit verschiedenen Zubehörteilen zum Beobachten, Identifizieren, Entschärfen und Zerstören von Explosiv- oder Sprengkörpern), Minenräumfahrzeugen (klein und mittel) und verschiedenen Allschutzfahrzeugen (splitter- und minengeschützte Räderfahrzeuge für den Kampfmittelabwehrzug und den Pionieraufklärungszug zur Aufgabenerfüllung in schuss- und minenbedrohten Bereichen) fortsetzen.


      Allschutz-Transport-Fahrzeug (ATF) (MilizInfo 2/2005)

      Zitat:
      Verwendung

      Das ATF wird im Ausland als

        * National Intelligence Cell (NIC) bzw. Kdo NIC Führungsfahrzeug,
        * Militärpolizeifahrzeug,
        * Patrouillenfahrzeug Infanterie und
        * Transportsicherungsfahrzeug,

      eingesetzt und zur

        * Kampfmittelbeseitigung,
        * Aufklärung sowie
        * Pioniererkundung

      verwendet.


Da stehe ich irgendwie auf der Leitung: Dass das Bundesheer einige wenige Minenräumfahrzeuge beschafft hat, ist bekannt. Manipuationsroboter wie tEODor gibt es auch schon seit längerer Zeit. Aber Allschutzfahrzeuge??? Ist damit etwa der LMV gemeint? Die Beschaffung des "Dingo" wurde bekanntlich gestoppt und wird wahrscheinlich erst in fernerer Zukunft wieder aufgenommen.

Zitat:
Spezielles Katastropheneinsatzgerät:

Im Projektstadium befindet sich - in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie den an der Donau gelegenen Bundesländern - die Beschaffung von zusätzlichen Flachwasserbooten (Alu-Boote mit Jetantrieb und geringem Tiefgang - spezielle Eignung für Erkundungen und Evakuierungen im Zuge von Hochwassereinsätzen), All-Terrain-Fahrzeugen und Amphibienfahrzeugen. Die Finanzierungs- und die legistischen Grundlagen müssen aber noch geschaffen werden.



Also waren die "Hägglunds" doch kein reines Gerücht - ich bin mir sicher, dass diese "Projekte" und "Planungen" am Geldmangel scheitern und mittelfristig nicht durchführbar sein werden. Beispielsweise sind Drohnen auch schon seit zehn Jahren "im Projektstadium". Oder aber auch die neue Mannesausrüstung "Soldat der Zukunft". Beim Brückengerät wird man wahrscheinlich damit argumentieren, dass der "Leopard" "sowieso nie eingesetzt werden wird" - die Frage ist auch, was von der Panzertruppe überhaupt noch übrigbleiben wird. Das Bundesheer wird vielleicht noch über maximal ein Bataillon verfügen. Dieses kann man nicht sinnvoll einsetzen, weshalb eine Beschaffung von entsprechendem Brückengerät aus politischer Sicht nicht argumentierbar ist. Größere Investitionen sind sowieso erst in frühestens fünf bis zehn Jahren wieder möglich - abhängig davon, wieviele Bataillone bis dahin noch aufgelöst oder reduziert worden sind.

Amphibische Brückenfahrzeuge und Brückenlegepanzer sind schon seit 12 Jahren als Pflichtenheft vorhanden:


Minenwerfer, Räumpanzer und Radpanzer werden auf Dauer reine Papiertiger bleiben und sicher nie beschafft (Fahrzeuge die auf dem "Saurer" oder dem "Kürassier" beruhen und eigentlich binnen der kommenden zehn Jahre ersetzt werden müssten, sind bei folgenden Einheiten im Einsatz: PiB 2, PiB 3, PzB 33, PzGrenB 35, PzStbB 3 und vermutlich AAB3, AAB4, AAB7, PzGrenB 13, PzB 14 und PzStbB 4.). Entweder aus Sparvorgaben heraus, die wohl bis 2015/2020 anhalten werden, oder aus parteipolitischem Kalkül, bzw. wegen destruktiv beabsichtigter Reformtätigkeit. Vor allem sind das alles "offensiv einsetzbare" Fahrzeuge, die laut den aktuellen politischen Vorgaben zwar eigentlich notwendig (EU-Kampfeinsätze), aber gegenüber der Bevölkerung und den anderen Ministerien unmöglich durchsetzbar sind. Die Kosten von mindestens 800 Mio. Euro wären ruinös. Auch eine Beschaffung in kleineren Tranchen kann man ausschließen, denn in der Regel wird die erste Tranche beschafft, gelegentlich zusammengekürzt, und der Rest gestrichen: siehe Radpanzer "Pandur", siehe "Dingo", "Eurofighter" und "Black Hawk".


Zuletzt geändert von theoderich am 19. Okt 2012, 21:36, insgesamt 6-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 02. Apr 2010, 06:47 
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Also was sinnvoll ist und nicht hat unsere Politik noch nie interessiert...wenn die Länder und das Verkehrsministerium sich beteiligen könnte sich vl was ausgehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 02. Apr 2010, 07:56 

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Wenn man sich dagegen ansieht, was bei unseren Schweizer Nachbarn alles vorhanden ist (auch wenn ich das Alter der Logistikfahrzeuge und Sappeurpanzer auf mindestens 30 Jahre schätze.):


Truppendienst 2/2010 hat geschrieben:
Grundsätzlich ist für jedes Pionierbataillon eine PiBauKp vorgesehen, wobei vorerst aus Geldmangel nur eine Kompanie ausgestattet wird.


Truppendienst 2/2010 hat geschrieben:
Für das Jahr 2010 sind bereits die Abrufe für eine zweite Kompanie geplant.


Die Gliederung der Pionierbataillone ist überhaupt etwas uneinheitlich, das soll sich aber ändern:

Pionierbataillon 3 (Melk, 3. PzGrenBrgd)

    Stabskompanie (Melk)
    Technische Kompanie (Melk)
    Brücken- und Übersetzkompanie (Melk)
    Pionierbaukompanie (Melk)
    Panzerpionierkompanie (Mautern)

Pionierbataillon 2 (Salzburg, 6. JgBrgd)

    Bataillonskommando und Stabskompanie (Schwarzenberg-Kaserne, Salzburg)
    Pionierkompanie, gebirgsbeweglich (Schwarzenberg-Kaserne, Salzburg)
    technische Kompanie (Schwarzenberg-Kaserne, Salzburg)
    Panzerpionierkompanie (Schwarzenberg-Kaserne, Salzburg)
    Pionierbaukompanie (Schwarzenberg-Kaserne, Salzburg)

Pionierbataillon 1 (Villach, 7. JgBrgd)

    Bataillonskommando und Stabskompanie,
    1. Pionierkompanie,
    2. Pionierkompanie,
    technische Kompanie,
    Brücken und Übersetzkompanie

Zitat:
Die Umstrukturierung der drei Pionierbataillone (PiB) ist verfügt, die Überleitung soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Die PiB verfügen künftig alle über eine Panzerpionierkompanie, eine Pionierkompanie (ausgenommen PiB3), eine technische Pionierkompanie und eine Pionierbaukompanie. Beim PiB3 wird das schwere Fähren- und Übersetzgerät in der Übersetzkompanie verfügbar sein und im Bedarfsfall österreichweit eingesetzt.

    Quelle: Weißbuch 2008

Warum es bei der 4. Panzergrenadierbrigade keine Pioniere gibt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ebenso die Nichtexistenz eines AABs bei der 6. Jägerbrigade (Obwohl man da anmerken muss: Die M-109 ist für das Gebirge nur mit Einschränkungen geeignet. Da wären eher hubschraubertransportfähige Leichtgeschütze vonnöten, die aber sehr teuer sind. Außerdem fehlt es dem Bundesheer an allen Ecken und Enden an der nötigen Lufttransportkapazität.).

P.S.: In einem "Truppendienst"-Artikel wird der Status quo bei Übungen geschildert (Mit der Anmerkung, dass die Pioniertruppe "in den nächsten Jahren" vermutlich kein modernes Gerät zur Pionierkampfunterstützung erhalten werde.):

Reales Üben mit "Keiler" und "Biber" ("Truppendienst" 3/2008)

Zitat:
"Hier befindet sich ein Streuminenfeld; warten Sie mit Ihrem Zug 30 Minuten, dann ist die Sperre fiktiv durch befreundete Streitkräfte beseitigt worden und sie können weiter angreifen"



P.P.S.: Militärisches Minenräumen ("Truppendienst" 6/2003)

Zitat:
Das Risiko muss auf ein Minimum verringert werden, und Verluste dürfen dabei nicht von vornherein in Kauf genommen werden. Das Minenbewusstsein hat sich im Österreichischen Bundesheer, nicht zuletzt aufgrund des Kosovo-Einsatzes, in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Der Informationsbedarf über Minensperren und die Möglichkeit, diese zu beseitigen, ist gestiegen. Minenlagen sind in viele taktische Planspiele aufgenommen worden, daraus resultierende Probleme wurden erkannt. Für die Truppe erarbeitete man Lösungen und setzte sie in der Form um, dass mit Beginn des Jahres 2003 neu strukturierte Minenräumzüge in den Pionierbataillonen geschaffen waren. Nun müssen noch, als zweiter konsequenter Schritt, das Gerät und die Ausrüstung zur Erfüllung aller Aufgaben im Sinne der Countermine Operations bereitgestellt werden.

Es bleibt zu hoffen, dass in weiterer Folge auch in ausreichender Zahl entsprechendes mechanisches Räumgerät und detonative Räummittel beschafft werden, um die Sicherheit unserer Soldaten zu gewährleisten.



6 mittlere Minenräumfahrzeuge wurden 2008 angekauft:


Vom "Ulan" gibt es eine entsprechende Version als Bergepanzer. Auch Pionier- und Brückenlegepanzer wären sicher möglich:

Bild

Websites von Herstellern entsprechender Geräte














Kampfunterstützung durch Pioniere (Truppendienst Folge 275, Ausgabe 2/2004)

Zitat:
Gefechtsfeldbrücken sind militärische Brücken, die zur unmittelbaren Unterstützung der Kampftruppen in den Einsatz- und Aktionsarten zur Anwendung kommen. Von Systemen wie Panzerschnellbrücken sind zumindest Splitterschutz für die Besatzung und eine maximale Verlegedauer von 15 Minuten gefordert. Österreich verfügt über kein solches System.


Zitat:
Zielorientierte Sperren sind Sperren, die - unabhängig vom Zusammenwirken mit den statisch eingesetzten eigenen Kräften - in Bewegung befindliche oder haltende Feindverbände hinein verlegt werden mit dem Ziel der Verzögerung und der Schaffung von günstigen Ansatzmöglichkeiten. Österreich verfügt über kein System, das dazu in der Lage wäre.

Schwächen in der Ausbildung
Unkenntnis der Leistungsfähigkeit, der Einsatzgrundsätze und der Hauptaufgaben der Pioniere führen zu falschen Erst- und Folgeaufträgen, was meist eine zu geringe Nutzung der Unterstützungskapazitäten nach sich zieht. Die gravierendsten Mängel: - In der Phase des Führungsverfahrens (auf allen Ebenen) wird oftmals auf die Einbindung des unterstellten Pionierkommandanten verzichtet. Es ist andererseits aber auch die Pflicht des Pionierkommandanten, sich anzubieten, um in der vorgegebenen Zeit mit den tatsächlich verfügbaren Kräften und Mitteln die optimale Pionierunterstützung sicherzustellen.

    - Aufträge zur (Sperr-)Erkundung des Pioniers ohne Einweisung in die Lage und ohne Kampftruppe vor Ort waren bisher die Regel. Sie sind in dieser Form jedoch absolut nutzlos. Die Vorlage eines Sperrerkundungsplanes, dessen einzige Grundlage die Geländebeurteilung ist, kann nicht als zweckorientiert beurteilt werden. Die Kampftruppe war bisher gezwungen, aus einer Vielzahl von Erkundungsergebnissen, die einzig und allein auf den Geländegegebenheiten beruhten, erst jene für die Einsatzführung tatsächlich erforderlichen Sperren herauszufiltern.

    - Die ohnehin meist geringe Anzahl an verfügbaren Pionierkräften wird oftmals nicht waffengattungsspezifisch eingesetzt. Bei vielen Übungen - eine positive Ausnahme stellte die Übung "FELSENBERG 2003" (siehe Truppendienst Heft 5/2003, S. 460 ff.) dar - wird der Fehler begangen, fehlende Infanteriekapazität mit Pionieren auszugleichen und den Sperreinsatz zu vernachlässigen.

    - Generell ist im Rahmen von Übungen festzustellen, dass der Sperreinsatz derzeit nicht ausreichend geplant ist. Sperren werden nur mangelhaft übergeben, Gassen oftmals nicht geschlossen. Allzu oft negieren Offensivkräfte Sperren, und der Respekt vor Minen ist nicht vorhanden.

    - Bei Übungen am Simulator werden neue Systeme, wie etwa Minenwerfer und fernverlegbare Minen, in die Übungsgliederungen aufgenommen. So wichtig es ist, neue Systeme kennen zu lernen und einsetzen zu können, dürfen jedoch vorhandene Mittel nicht vergessen werden, und deren Einsatz ist seitens der Übungsleitung einzufordern. Dadurch wird die Vermittlung eines falsches Lagebildes verhindert.



Pioniere im Katastropheneinsatz (Truppendienst Folge 278, Ausgabe 4/2004)

Zitat:
Die Katastropheneinsätze der letzten Jahre haben Lücken in der militärischen Ausstattung aufgezeigt, die im Sinne einer Erhöhung der Einsatzbereitschaft geschlossen werden müssen. Teile dieses materiellen Ergänzungsbedarfs wurden bereits gedeckt. Die zusätzlichen Forderungen wurden zwar aus den Erfahrungen des Katastropheneinsatzes abgeleitet, das meiste Gerät ist aber auch eine wertvolle Ergänzung zur Hebung der militärischen Einsatzfähigkeit.

Kraftfahrzeuge

Größter Handlungsbedarf besteht bei der Sanierung der LKW-Flotte, besonders der Kran-Fahrzeuge. Die Beschaffung eines leistungsfähigen Mobilkrans wäre zu überlegen. Kranarbeiten können derzeit zwar durch Anmietungen abgedeckt werden, der Zugriff auf einsatzspezifische Kräne ist bei größeren Katastrophen jedoch schwer möglich, da diese oft durch den Bedarf anderer Hilfskräfte vergriffen sind.

Muldenkipper

Der Bedarf an einem 3- oder 4-achsigen LKW mit Gesteinsmulde als Aufbau ergibt sich aus der Notwendigkeit, tragfeste Rampen zur Errichtung von Ersatzbrücken aufschütten zu müssen. Bei hochwasserführenden Gewässern ist Schüttmaterial in entsprechenden Mengen erforderlich. Mit den Kippern des Österreichischen Bundesheeres können solche Mengen aufgrund der Tonnagenbegrenzung und fehlender technischer Parameter (geringe Bordwandhöhe, kleine Ladefläche) nicht effizient transportiert werden.

Wasserfahrzeuge

Der Beweglichkeit auf größeren Gewässern kommt aufgrund der zunehmenden Hochwassergefahr eine große Bedeutung zu. Die 50 Jahre alten Schubboote M3D gehören ersetzt. Das Problem könnte durch die Ausstattung der Pioniere mit Amphibienfahrzeugen als Ersatz für die derzeitige Alu-Fährengeneration gelöst werden.

Die Eisstaubekämpfung, welche in den vergangenen Jahren immer wichtiger wurde, kann mit der derzeitigen Ausstattung der Pioniere nicht wahrgenommen werden. Die meisten der vorhandenen Wasserfahrzeuge sind aufgrund ihrer Bauweise und Konstruktion nicht in der Lage, größere Eisschichten zu brechen.

Die Pionierboote müssen vorrangig ersetzt werden, da ihre Altersgrenze erreicht wurde. Alle neuen Boote sollten die gleiche Bauart und Größe aufweisen; in jedem Fall wäre eine stärkere Motorisierung der Pionierboote vorzusehen.

Faltstraßengerät

Das Faltstraßengerät ist die notwendige und logische Ergänzung zur "Pionierbrücke 2000", wobei zwei Einheiten pro Pionierbrücke zu beschaffen wären. Eine Einheit Faltstraßengerät besteht aus einem Verlegefahrzeug und ca. 50 Laufmetern Faltstraße, die eine rasche Errichtung von ausreichend standfesten An- und Abfahrten zu Brücken ermöglichen. Im Rahmen eines AssE/KatE ist auch ihre Nutzbarkeit als Arbeitsplattform auf Böden mit geringer Tragfähigkeit von Bedeutung.

"Pionierbrücke 2000"

Für die "Pionierbrücke 2000" (je Pionierbataillon sind zwei Systeme vorhanden) wurde bereits mehrfach die Anschaffung von Fußgängerstegen mit Geländer angeregt. Die Adaptierung wäre für den zivilen Betrieb unerlässlich und könnte durch den Hersteller jederzeit sichergestellt werden.

Rammgerät

Die derzeit vorhandene Dieselramme ist gesperrt. Bisherige Erfahrungen lassen jedoch die Beschaffung eines selbstfahrenden Rammgerätes zum Schlagen von Betonpiloten und Spundwänden (mit Nuten ineinander verzahnte Stahlbleche zur Abdichtung von Aushubstellen vor Wassereintritten) für Landanschlüsse sowie Brückenunterstützungen sinnvoll erscheinen. Zu fordern wären zumindest ein Rammgerät geringerer Größe sowie ein hydraulisches Anbausystem für schwere Pioniermaschinen.

Pioniermaschinen

Jeder Maschineneinsatz spart Personal, das anderweitig besser eingesetzt werden kann. Die Modernisierung der im Österreichischen Bundesheer eingeführten schweren Pioniermaschinen, deren Durchschnittsalter bereits 15 Jahre beträgt, steht an.

Am Maschinensektor muss eine gewisse Bandbreite an Geräten verfügbar sein, um den gestellten Anforderungen gerecht werden zu können. So ist die Aushubleistung nicht immer ausschlaggebend, oft sind andere Parameter, wie etwa geringere Größen, niedrige Tonnagen oder mehr Beweglichkeit gefragt. Zur Ergänzung der Ausstattung wird die Neubeschaffung folgender Geräte vorgeschlagen: - Drehkranzbagger/Rad mit Zusatzgerät (Hydro-Hammer, Zange, Greifer); - Minibagger bis 7,5 Tonnen; - Forsttraktor mit Seilwinde.

Folgende weitere Geräte wären zur Hebung der Autarkie der Pionierbataillone bei Katastropheneinsätzen wünschenswert: - Gräder (Straßenbaugerät mit Planierschild); - Walze bzw. Verdichtungsgerät; - Wandersäge auf Anhänger.

Kleingerät

Um als Bataillon selbstständig arbeiten zu können, wird als Erweiterung der Geräteausstattung (Stück bzw. Sätze) vorgeschlagen: - Stromaggregate 10 KVA (230/400 Volt) und erweiterte Elektrogerätesätze; - Magnetbohrmaschine; - Schweißgerät; - Druckluftkompressor und Werkzeug; - Gesteinsbohrgerät, Betonbohrgerät; - Bautauchpumpen, Schlammpumpen mit großer Kapazität; - GPS-Vermessungsgerät mit EDV-gestützter Weiterverarbeitung; - Verankerungsmittel auf dem Stand der neuesten Technik; - Digitalkamera und Notebook zur EDV-gestützten Umsetzung von Erkundungen; - ständig verfügbare Mobiltelefone.

Die stets steigenden Sicherheitsstandards, nicht zuletzt aber auch die Verantwortung gegenüber den eingesetzten Soldaten, erfordern entsprechende Maßnahmen seitens der militärischen Einsatzleitung in Katastrophenfällen.

Angeregt wird die Beistellung von: - modernem Absturzsicherungsgerät; - Gerüstsystemen aus Aluminium; - robustem Absperrmaterial.

Mannesausrüstung

Die Mannesausrüstung wird laufend verbessert. Lücken bei der Schutzausrüstung werden - zumindest bei den Villacher Pionieren - durch das zur Verfügung gestellte Katastrophengerät der Kärntner Landesregierung geschlossen. Unbestritten ist jedoch, dass bei der Sicherheit nicht gespart werden darf. Schnittschutzausrüstung, Sicherheitsschuhe, Bekleidungsmodule etc. sollten stets den letzten Stand der Technik aufweisen. Wie wichtig weithin leuchtende Warnwesten sind, wurde bei den letzten Waldbrandeinsätzen eindrucksvoll bewiesen: "gut getarnte Soldaten im Feldanzug RAL 75" kamen in gefährliche Situationen, weil sie von den Piloten der Löschhubschrauber kaum gesehen wurden.



P.S.: Der Kauf von Amphibienfahrzeugen ist im Bundesheer mindestens schon seit 2008 geplant:

"Ruder hart Steuerbord". Ausbildung zum Fährenkommandanten (Melker Pioniere. Truppenzeitung des PiB3, 1/2008)

Zitat:
Acht Wochen dauerte der in Klosterneuburg abgehaltene Kurs zur Erlangung der Fahrberechtigung mit Fähren bis zu 75 Tonnen. Diese bieten zurzeit die einzige Möglichkeit, Truppen, Fahrzeuge oder Panzerfahrzeuge zu übersetzen. Auch im Katastropheneinsatz oder bei Hilfeleistungen sind unsere Wasserfahrzeuge ein notwendiges Muss. Beispielsweise werden im Anlassfall Sonderbauformen gebaut und mit mehreren, bis zu 250 PS starken Motorbooten betrieben. Rammen, Bagger oder andere schwere Geräte können somit bis an die Schadstelle transportiert werden. Für rein militärische Zwecke ist das verwendete Gerät überaltert. Amphibische Fahrzeuge, etwa die M3 der deutschen Bundeswehr gelten heute als die erste Wahl beim Übersetzen von Truppenteilen.

Die Redaktion freut sich darauf, vom Gerätezulauf mehrerer amphibischer Fahrzeuge, in absehbarer Zeit, berichten zu können.



Zuletzt geändert von theoderich am 01. Mär 2013, 10:13, insgesamt 11-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 07. Apr 2010, 16:03 

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Beiträge: 20760
In einem ORF-Artikel wird berichtet, dass die Beschaffung von "Hägglunds" nicht finanzierbar sein könnte:

Sparkurs: Ländle-Bundesheer kaum betroffen

Zitat:
Neue Kasernen und moderne Ausstattung
In Vorarlberg gibt es relativ neue Kasernen und eine recht gute und modern ausgestattete Truppen. Wenn sich der Sparkurs beim Bundesheer in Vorarlberg auswirken werde, dann bei Sonderwünschen, so Militärkommandant Ernst Konzett.

Beispielsweise könnte die Anschaffung eines Spezialtransport-Fahrzeuges für Bergeaktionen im Winter am Geld scheitern.




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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 21. Apr 2010, 18:43 

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Beiträge: 20760
Jetzt werden schon "Kleinigkeiten" als großer Fortschritt verkauft:

Katastrophenhilfe soll schneller werden

Zitat:
Vier neue Container zum Transport von Hilfsgeräten wurden dem 3. Pionierbataillon überreicht.


Zitat:
36 Tonnen Hilfsgüter Fassungsvermögen
Die Container wurden von einer Firma, zwei Versicherungen und dem Land Niederösterreich zur Verfügung gestellt.
Mit diesen vier Containern können insgesamt 36 Tonnen an Hilfsgeräten transportiert werden. Die Container können sowohl auf Lastwagen verladen als auch mit Black Hawk-Hubschraubern zum Einsatzort geflogen werden. Sie werden mit Schaufeln, Sandsäcken, Tauchpumpen oder auch Stromaggregaten befüllt.



Offenbar ist Niederösterreich, trotz horrender Verschuldung (wenn auch nicht so stark wie in Kärnten), das einzige Bundesland, das sich solche "Querfinanzierungen" politisch leisten kann.

P.S. Für die Salzburger Pioniere wären "Hägglunds" sicher nützlich. Es gibt dort eine "gebrigsbewegliche Pionierkompanie" (Ich glaube, dass der Internetauftritt aktualisiert wurde.).

P.P.S.: Obwohl off-topic: Laut Bundeswehr haben die auch beim österreichischen Heer eingeführten gepanzerten Hakenladesysteme MAN SX 45 MULTI 2 IAC einen höheren Minenschutz als des Kampfpanzer Leopard 2A6 oder der "Dingo".


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 22. Apr 2010, 13:06 
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Registriert: 11. Jan 2007, 07:53
Beiträge: 107
theoderich hat geschrieben:

Warum es bei der 4. Panzergrenadierbrigade keine Pioniere gibt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ebenso die Nichtexistenz eines AABs bei der 6. Jägerbrigade (Obwohl man da anmerken muss: Die M-109 ist für das Gebirge nur mit Einschränkungen geeignet. Da wären eher hubschraubertransportfähige Leichtgeschütze vonnöten, die aber sehr teuer sind. Außerdem fehlt es dem Bundesheer an allen Ecken und Enden an der nötigen Lufttransportkapazität.).



Da man bei der Reform von nur 3 Brigaden ausging, es aber im Endeffekt doch wieder 4 wurden. Man kann aber hier ganz deutlich ablesen wo die nächste Umgliederung ansetzen wird, eine Brigade weniger!

_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 27. Apr 2010, 21:41 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20760
??? Baggerlader wichtig für Katastrophenschutz im Inland ???

Zitat:
"Etwas skurril" findet der Kommandant des Pionierbataillons 3 in Melk, Oberst Wolfgang Luttenberger, die heutige politische Kritik an der jüngeren Investition in schweres Gerät für die Pioniertruppe, nämlich den Zulauf von JCB-Baggerladern bei Österreichs Pionierbataillonen.

Diese seien "orange gestrichen" und daher nicht feldverwendungsfähig. "Diese Kritik ist sehr eigenartig, da die JCB-Baggerlader beim Österreichischen Bundesheer ja als Universalgerät im Baudienst verwendet werden und nicht als Einsatzgerät für militärische Kernaufgaben.



Das soll jetzt keine Kritik am Bataillonskommandanten sein, aber eine so schwachsinnige und vor allem überflüssige Meldung, ist ein neues Novum auf der Homepage des Bundesheeres (Obwohl es auch so viele "Aktuelle Informationen" gibt, die den Durchschnittsbürger wahrscheinlich eher erheitern als informieren.). Die Bildunterschrift rechts unten ist auch eher ... (mir liegt ein Ausdruck auf der Zunge, den ich hier nicht wiedergeben will):

Zitat:
Minister Darabos vor neu beschafften Geräten: In den letzten drei Jahren zwei Milliarden Euro in Geräte und Infrastruktur investiert.


Um die Skurrilität der Farbgebung auf die Spitze zu treiben:

Zitat:
Aus budgetären Gründen wurden die Maschinen jedoch nicht mit militärischem Anstrich, sondern in handelsüblichem Gelb ausgeführt.


P.S.: 23.04.2010 | Militär beschafft Komatsu Kompaktlader



Zuletzt geändert von theoderich am 05. Jul 2010, 21:32, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 28. Apr 2010, 06:39 
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Beiträge: 1985
Finde ich persönlich jetzt nicht so schlimm die Meldung, er reagiert halt auf Kritik und hat Argumente dafür.

Mehr ärgert mich das jedes EF Problem an die Öffentlichkeit getragen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 28. Apr 2010, 08:37 

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Ich halte die Kritik an sich für berechtigt, nur ist es nicht notwendig, sie auf der Homepage zu publizieren. Was vermittelt das für ein Bild in der Öffentlichkeit? Ich sehe schon die Schlagzeilen in den Zeitungen vor mir: "Bundesheer streitet um Farbgebung von Baggern." auch wenn das so nicht stimmt. Solche Kleinigkeiten kann man per Brief regeln - die meisten Leute die diese Meldung lesen, denken sich wahrscheinlich: "Die haben Probleme ..."

P.S.: Als Update für RAL7013:



Zuletzt geändert von theoderich am 10. Jun 2010, 00:57, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 28. Apr 2010, 09:31 
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Registriert: 29. Jul 2008, 20:32
Beiträge: 1985
Ja damit hast du sicher recht, aber dass sich das Heer nicht unbedingt gut vermarktet ist ja bekannt.

_________________
Beordert bei 1./JgB NÖ


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 17. Jun 2010, 16:40 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20760
Schweizer "Piranha" löst Steyr-Panzer ab

Zitat:
Amphibienfahrzeuge
Obwohl das Bundesheer pleite ist, war auf der Eurosatory auch der Rüstungschef, Generalleutnant Freyo Apfalter, zu sehen. Apfalter sprach kryptisch von "alternativen Finanzierungsmodellen" und interessierte sich intensiv für katastrophentaugliches Pioniergerät. Auch da können die Steyr-Panzerbauer aus Wien-Simmering mitspielen. Denn über den Eigentümer GD sind sie eng vernetzt mit den früheren Eisenwerken Kaiserslautern. Dort werden jene Amphibienfahrzeuge produziert, die das Bundesheer zum Evakuieren von Menschen im Hochwasser benötigen würde.



Bild
    [url]http://www.gdels.de/index.php?id=37&tx_wtgallery_pi1[picid]=GDSBS%20-%20M3%20%2812%29.jpg&tx_wtgallery_pi1[thumbid]=0&cHash=10b4a48e4a[/url]

Die Kosten betragen pro Fahrzeug angeblich rund 3,5 Mio. Euro. Womöglich gehen sich da sogar 10 Stk. aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Katastrophenschutzpaket
BeitragVerfasst: 23. Jun 2010, 19:58 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20760
Darabos kündigt massive Investitionen in Niederösterreich an


Naja ... unter "massiv" verstehe ich normalerweise etwas anderes. Aber Hauptsache es geht endlich etwas weiter.

Darabos: 15 Mio. Euro für Katastrophenschutz

Zitat:
"Deshalb werde ich auch für Niederösterreich ein 15 Millionen Euro Paket im Katastrophenschutz verabschieden, das heißt neue Arbeitsboote, Flachwasserboote", um für den Fall eines Hochwassers "noch besser gerüstet zu sein", so der Minister.



Der Kommandant des PiB3 in Melk, ObstdG Mag. Wolfgang Luttenberger, geht offenbar in den Generalstab - nach einem Jahr Truppenverwendung:



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