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BeitragVerfasst: 10. Mär 2009, 09:33 

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Zitat:
Heer bekommt neue LKW mit Hakenladesystem

Wien, 09. März 2009 - Insgesamt 96 neue Lastkraftwagen beschafft das Österreichische Bundesheer. Die Lkw der Firma MAN verfügen über ein Hakenladesystem und weisen eine Nutzlast von ca. 16.500 bis 18.000 Kilogramm auf.

Versionen für In- und Auslandseinsätze
24 Stück der neuen Fahrzeuge sind für den Transport von Versorgungsgütern bei Auslandseinsätzen vorgesehen und werden mit 8x8-Antrieb, Waffenstation, Aufladevorrichtung und einem Anhänger geliefert. Die übrigen 72 Stück erhält das Heer in der 8x6-Version und ebenfalls mit je einem Anhänger.

Langfristige Investition
Auf längere Sicht macht sich die Investition für das Bundesheer bezahlt: Denn durch die Container können der Fuhrpark (keine Stapler mehr notwendig) und die laufenden Kosten reduziert werden, weil das Ladegut schneller transportiert und abgeladen werden kann und das Trägerfahrzeug nicht beladen abgestellt werden muss.

Herzstück einer Armee
Minister Norbert Darabos zum neuen System: "Es ist einer meiner Ziele, Investitionen in die Truppe voranzutreiben und umzusetzen. Die LKWs sind das Herzstück einer Armee, denn sie stellen die Versorgung der Soldaten mit Gerät, Austattung und Verpflegung sicher."

Wertschöpfung in Österreich
Die österreichische Wertschöpfung rund um den Auftrag beträgt 70 Prozent (gemäß Angebot). Die Fahrgestelle werden allesamt in Österreich erzeugt. Der Fahrzeugaufbau und die Anhänger kommen von der Firma EMPL, wobei das Hakensystem selbst durch die Firma Palfinger erzeugt wird.

Die Firma MAN hat in Wien ca. 1.000 Arbeitnehmer beschäftigt und in Steyr ca. 3.000 Bedienstete. Die Firma EMPL zählt ungefähr 260 Beschäftigte im Inland. Und das Stammhaus der Firma PALFINGER befindet sich in Salzburg.


http://www.bmlv.gv.at/cms/artikel.php?ID=4517


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2009, 10:28 
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Es handelt sich um MAN 38.440 8x6 und MAN 38.440 8x8 (gehärtet) mit Hakenladesystem. Die LKWs stehen übrigens schon massenweise im Wiener Arsenal herum.
Foto MAN 38.440 8x8 - http://www.doppeladler.com/oebh/hp2008.htm


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2009, 11:10 

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Weitere Details zu den Anhägern und einige zusätzliche Fotos findet Ihr auf der HP von empl - http://www.empl.at/


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2009, 12:49 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
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Doppeladler hat geschrieben:
Es handelt sich um MAN 38.440 8x6 und MAN 38.440 8x8 (gehärtet) mit Hakenladesystem


Bei den ungepanzerten LKW's handelt es sich um MAN 35.440 8x6 ÖBH (der Prototyp 430 hatte 10 PS weniger). Die MAN 38.440 8x8 ÖBH werden ab Werk gepanzert ausgeliefert, daher werden diese Fahrzeuge nicht als "gehärtet" bezeichnet.


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BeitragVerfasst: 11. Mär 2009, 06:50 

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Sehe ich das richtig, das die in NATO-Oliv sind (Ral 6031) und nicht Ral 7013?
Mir kommt vor das die neueren Fahrzeuge nicht mehr in 7013 ausgeliefert werden. Dingo ist da auch ein Beispiel, oder sind das nur die Vorführmodelle, bzw. Erprobungsfahrzeuge?
Oder sind das nur Folien, damit man sie dann besser wieder Verkaufen kann, wird ja auch beim deutschen Fuhrparkservice so gehandhabt.


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BeitragVerfasst: 11. Mär 2009, 13:20 

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Beiträge: 27
Ich blick sowieso nicht durch. Wieso hat der Dingo ne andre Farbe als der Pandur und wieso hat der Ulan ein Tarnmuster der Leo aber nicht?


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BeitragVerfasst: 11. Mär 2009, 13:45 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Das war sicher eine Preisfrage. Bei Krauss-Maffei-Wegmann hat man das BMLV garantiert vor die Wahl gestellt: Entweder nehmt ihr unser Standard - Olivgrün oder ihr zahlt soundsoviele tausend Euro drauf. Und da man beim Bundesheer schon seit Jahren jeden Groschen einzeln umdreht, hat man sich für das NATO - Oliv entschieden.
Ein anderes Beispiel: Die Leopard 2 - Kampfpanzer wurde bekanntlich gebraucht von der niederländischen Armee übernommen und sind genausowenig in Ral - 7013 lackiert (Eine politische oder heeresinterne Diskussion um die Farbgebung von Einsatzgerät wäre außerdem mehr als lächerlich und ein gefundenes Fressen für die Medien.).


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BeitragVerfasst: 12. Mär 2009, 09:18 

Registriert: 15. Sep 2008, 09:30
Beiträge: 190
Is doch ganz einfach:
Ein Fahrzeugkonvoi von 10 -20 verschieden Fahrzeugen, die alle eine andere Farbe besitzen ergibt als ganzes doch auch ein schönes Tarnmuster.

Das war auch schon zu meinen BH-Zeiten so - Eine Jägergruppe im Feldanzug war schön getarnt:
neue Jacke -alte Hose / alte Jacke -neue Hose / halbwegs neue Jacke - total ausgewaschene Hose /
neue Jacke - Neue Hose / alte Jacke-Alte Hose usw...... das ganze noch in 3 versch. Olivgrüns ergab
als Gruppe angetreten tolle Tranmusterkombinationen.

mfg cliff


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2009, 12:02 

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Beiträge: 199
[quote]Die Leopard 2 - Kampfpanzer wurde bekanntlich gebraucht von der niederländischen Armee übernommen und sind genausowenig in Ral - 7013 lackiert [/quote]

Die werden aber nach und nach (bei Instandsetzung, bzw. Inspektion) auf 7013 umlackiert.

Aber es ist echt erstaunlich, wie bei uns die Tarnung behandelt wird.
Wenn man sieht wie es in Deutschland für jedes Fahrzeug einen einheitlichen Tarnplan gibt, der auch exakt so umgesetzt wird!!!

Gibt es eigentlich, wie in Deutschland an jedem Fahrzeug vorhanden, bei uns auch einen "Scheiben- und Scheinwerfer"-Tarnsatz??
Könnte mich aus meiner aktiven Zeit nicht daran erinnern, jemals sowas gesehen zu haben.


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2009, 14:56 

Registriert: 15. Sep 2008, 09:30
Beiträge: 190
Ich kenn nur die tarnmustersäcke mit denen mann die umgeklappten pinzgauer-windschutzscheiben tarnt um reflexion zu vermeiden.
mfg cliff


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BeitragVerfasst: 24. Mai 2009, 15:14 

Registriert: 14. Apr 2009, 12:38
Beiträge: 23
Es gibt auch bei den 12M18 und Unimogs Glitzerschutzfolien, werden aber selten verwendet wegen Sicherheitsbestimmungen.


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BeitragVerfasst: 30. Mär 2011, 22:33 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Die Hakenladesysteme scheinen jetzt auch auf der Homepage des BMLV unter "Waffen und Gerät" auf:

Hakenladesysteme



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BeitragVerfasst: 18. Sep 2012, 06:18 

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Beiträge: 20734
Ist das ein neuer Aufbau? Oder hat man einfach die Plane abgenommen und einige Streben entfernt?

Bild


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BeitragVerfasst: 15. Okt 2013, 11:54 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Der Legionär. Truppenzeitung des Panzerstabsbataillon 3, 1. Ausgabe 2012 hat geschrieben:
Der gehärtete Hakenlader

Erste Erfahrungen mit dem System gehärteter Hakenlader.

Der gehärtete Hakenlader kurz MAN - HLS/ GEP - AD ist ein System, das von insgesamt vier Firmen hergestellt wird. Der LKW selbst wird von MAN produziert und die Panzerung der Fahrzeugkabine von Krauss Maffai Wegmann (KMW) aus Deutschland. Der Hakenlader, Skorpion T19, wird von der Firma Palfinger hergestellt und der Anhänger von der Firma Empl. Insgesamt kann der Hakenlader drei Besatzungsmitglieder aufnehmen wobei jeder seiner Aufgabe gerecht werden muss: Der Kraftfahrer, der Bordschütze und der Fahrzeugkommandant. Der gehärtete Lastkraftwagen hat eine Panzerung, die bis zu einem Kaliber von 7,62mm (z.B.: Maschinengewehr 74) schutzt bietet. Die Fahrzeugkabine ist bis zu 10 kg minensicher.

Zur Selbstverteidigung besitzt das System auf der Fahrzeugkabine eine Waffenstation mit Drehringlafette und einem Maschinengewehr 74 (MG74), das von innen durch ein Besatzungsmitglied bedient werden kann. Darüber hinaus ist ein Nachtsichtmodul integriert, um bei Dunkelheit Ziele bekämpfen zu können. Zudem hat der Hakenlader im Innenraum der Fahrzeugkabine eine Kamera, die sich mit der Lafette verbinden lässt, um während der Fahrt "feuern" zu können.

Das Eigengewicht des gehärteten Hakenladers beträgt ca. 22 Tonnen. Damit dieses Gewicht und die Zuladung bewegt werden kann, benötigt der Hakenlader 440 PS und verbraucht daher etwa 60 bis 90 Liter auf 100 km. Das System ist geländegängig, bei einer Geländefahrt darf der Anhänger jedoch nicht mitgeführt werden. Ein großer Vorteil des gehärteten Hakenladers ist, dass er auch unter AC- Bedrohung Schutz bietet. Zusätzlich sind am Hakenlader sechs Kameras angebracht, wodurch die Manipulation von Containern und Flats vom Innenraum der Fahrzeugkabine durchgeführt werden kann. Mit dem
MAN SX können alle Lagercontainer bis 20 Fuß und die Abrollplattform (Flat) aufgenommen bzw. transportiert werden.

Das Panzerstabsbataillon 3 verfügt über vier Hakenlader, die in der Nachschub- und Transportkompanie zum Einsatz kommen.

    Oberstabswachtmeister Dieter Karl Teggan


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BeitragVerfasst: 21. Mai 2014, 19:29 

Registriert: 08. Dez 2005, 17:48
Beiträge: 127
Lt. Truppenzeitung des Stabsbaon 6, Ausgabe 2/2014 gibt es einen neuen Wassertransporttank mit 10.000 l - siehe Bericht ASSE Waldbrand Seite 6.


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