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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 11:54 

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Beiträge: 111
Setzt Euch einmal weiter weg vom Bildschirm!
Dann vergleicht das Foto mit dem "Erbsentarn" und dann die 2 vor dem Gebüsch.
Die BH-Fotos sind zwar am Rand nachträglich mittels Bildbearbeitung abgedunkelt worden aber ich finde auch das "Die Neue" etwas zu hell geworden ist.
Je weiter man sich entfernt um so besser ist der Umriss zu erkennen, der Erbsentarn verschwindet förmlich im Bild
Oder sehe nur ich das so?

Ich verstehe aber auch nicht warum man für dieses Foto nicht einen Ort ausgesucht hat wo der Tarneffekt deutlich erkennbar ist.
Der Dunkelgrüne Bewuchs im Hintergrund ist etwas ungünstig ausgewählt.


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 12:09 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20979
Laut dem Bericht in der ZiB von eben wird es auch einen Kampfanzug aus schwer entflammbarem Stoff und mit eingebauten Protektoren geben:

    ZiB 13:00 hat geschrieben:
      Othmar Commenda (Generalstabschef, Österreichisches Bundesheer): "Wir machen keinen Unterschied hier bei der ... bei den aktiven und bei den Milizverbänden, sodass wir in den nächsten drei bis vier Jahren das Erscheinungsbild des Österreichischen Bundesheeres von Grün auf Fleckentarnung umstellen können."

    Die Standarduniform kostet 66 Euro; der Kampfanzug mit nicht-entflammbarem Spezialstoff und eingebauten Protektoren in etwa das Doppelte.

Neue Uniformen für Bundesheer

Zitat:
Neben einer besseren Stoffqualität hätten die neuen Uniformen den Vorteil, dass der Aufdruck änderbar ist - grundsätzlich orientiert sich das Tarnmuster zwar am „üblichen österreichischen Bewuchs“, wie es in der Presseunterlage heißt, die Farben können aber je nach Einsatzraum in der Wüste oder in Wintergebieten angepasst werden. Der eigene, teurere Einsatzanzug ist laut Heeresangaben zudem nur schwerst entflammbar und in der Nacht schwerer zu entdecken.



Flecken auf der Uniform: Bundesheer wird neu eingekleidet (VIDEO)



Zuletzt geändert von theoderich am 26. Sep 2017, 12:56, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 12:12 

Registriert: 10. Sep 2009, 19:27
Beiträge: 94
@UHIM:

Der alte Erbsentarn tarnt sowieso sehr gut. Ist mir damals beim Heer schon aufgefallen. Man hätte sich auch daran orientieren können/diesen verbessern können.

Vielleicht näht das Heer bald auch noch Leuchtstreifen auf die neue Uniform, das würde gut zum gelb-beigen Farbton passen.

Und warum sollte man einen anderen Hintergrund für die Pressefotos wählen, als grünes Gebüsch? So sieht unser Land nun einmal überwiegend aus. Wenn man da kein geeignetes Tarnmuster dazu entwickelt, hat man meiner Meinung nach versagt ... Würd mich interessieren, was sich die "Spezialisten", die das Muster entworfen haben, gedacht haben.


PS: Man beachte die Ähnlichkeit zum angedachten "Multitarn" der Bundeswehr:

http://augengeradeaus.net/2016/01/mehr- ... undeswehr/

Zitat aus dem Artikel: "Für den dauerhaften Einsatz in Regionen zum Beispiel mit hohem Waldanteil wie in Europa sei allerdings weiterhin die Nutzung des bislang gebräuchlichen Fünffarbmusters sinnvoll."

Ein Multitarnmuster für unsere Soldaten halte ich für Unsinn, da wir ohnehin nicht dieses Einsatzspektrum wie andere Nationen haben und da laut Aussagen sowieso Spezialmuster für verschiedene Einsätze vorgesehen sind.

Also: Ein optimieren an die österreichische Umgebung wäre schön gewesen.


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 13:02 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20979
Hier gibt's noch ein paar Infos:


Ich frag' mich nur, von welchen Feldschuhen Obst Bauer hier schreibt, die "schon ausgeliefert und bei der Truppe" seien? Bei der Miliz gibt es derzeit Feldschuhe, u.a. Fertigungsjahr 2005, von der Firma Alpschuh aus Lambach. Und schwere Feldschuhe, u.a. Fertigungsjahr 2005, von der Firma Holzer.

Zitat:
According to Minister Doskozil, no extra expenditure is planned for the introduction, despite the fact that the new uniform is estimated to come at 66€ apiece (trousers and light jacket), a 10% increase in cost above the current model.



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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 13:42 

Registriert: 24. Apr 2008, 19:23
Beiträge: 111
asdf hat geschrieben:

Und warum sollte man einen anderen Hintergrund für die Pressefotos wählen, als grünes Gebüsch? So sieht unser Land nun einmal überwiegend aus. Wenn man da kein geeignetes Tarnmuster dazu entwickelt, hat man meiner Meinung nach versagt ... Würd mich interessieren, was sich die "Spezialisten", die das Muster entworfen haben, gedacht haben.





Das eben meinte ich. So ist der Bewuchs in Österreich.

Aber wenn ich für ein "tolles neues Produkt" Werbung mache und es offenbar den falschen Farbton hat dann setze ich das auch optimal ins Bild.
Das hätte der Fotograf sehen müssen oder bei der Bildauswahl auffallen sollen. Die werden nicht nur zwei Fotos gemacht haben.
Es handelt sich ja schließlich um einen "Tarnanzug" und nicht um eine "Warnweste" wenn ich es überspitzt ausdrücke.
Also bei dem hellen Anzug (falls er in Wirklichkeit genauso aussieht, Fotos sagen da nicht besonders viel aus noch dazu wenn nachbearbeitet wurde) dann hätte ich zumindest das Gebüsch farblich angepasst.


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 14:03 

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Vzlt. Othmar Wohlkönig ist der höchste UO im BMLVS, in den USA wäre er der "Sergeant Major of the Army."
Das Gesicht sollte JEDER kennen.

Ach und übrigens gibt es diese neue Uniform in mehreren Farbtönen - abwarten wie die aride Version daherkommt.
Ich vermisse nur mehr "Gear" in diesem Tarnmuster, also Westen, Holster, Pouches usw..


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 14:09 

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Es könnte aber auch sein das der bis zur tatsächlichen Einführung bei der Truppe voranschreitende Klimawandel mit in die Farbauswahl einbezogen wurde :-)


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 16:22 

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Was war am KAZ 03 so schlecht, eine neue A-Uniform wäre schick gewesen, sieht zeitweise aus wie alte Briefträger.
Statt dem Gelbton wäre ein Grau- oder Brauton besser gewesen.


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 18:59 

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Zuletzt geändert von theoderich am 27. Sep 2017, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 19:20 

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Beiträge: 65
Ich finde die Uniform eigentlich gut gelungen, die Farbgebung sorgt für Flexiblität und entspricht ganz gut den Variationen der österr. Landschaft, ergo vom Burgenland bis nach Vorarlberg.

https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/22007546_1688462084499940_338187728436842656_n.jpg?oh=83c6c21cb90c79ae18bf5211fdc0ca57&oe=5A48AFB1

_________________
Alles läßt sich durch Standhaftigkeit und feste Entschlossenheit erreichen. (Prinz Eugen v. Savoyen)


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 20:20 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
Beiträge: 1018
Nässeschutzbekleidung bleibt RAL 7013?


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BeitragVerfasst: 26. Sep 2017, 20:38 
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Beiträge: 1986
chuckw hat geschrieben:


Interessantes Detail, die Weste hat PALS Schlaufen, nicht die bisherigen Standard Schlaufen.

_________________
Beordert bei 1./JgB NÖ


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BeitragVerfasst: 27. Sep 2017, 08:36 

Registriert: 30. Jul 2007, 13:01
Beiträge: 63
Zitat:
Nässeschutzbekleidung bleibt RAL 7013?


Solche Änderungen werden vermutlich dauern. Nasse Uniformen sind aber ohnehin beinahe einfarbig. Auch getarnte.


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BeitragVerfasst: 27. Sep 2017, 08:57 

Registriert: 07. Mär 2006, 08:35
Beiträge: 71
Wohnort: Graz
Der Gelbton ist schon etwas dominant.
Ich kann mir nicht helfen, aber in Verbindung mit den grünen Flecken muss ich als Steirer an eine Kernöleierspeis denken…….


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BeitragVerfasst: 27. Sep 2017, 21:50 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20979
Bundesheer präsentiert neue Uniformen

Di, 26.09.2017 10.25 Uhr 26:42 Min.





Bild


Offiziell ist die Machbarkeitsstudie von einer Organisationseinheit des BMLVS durchgeführt worden, die noch gar nicht existiert:

    Auflösung SIVBEG und Installation einer Nachfolgeorganisation (13921/J) (Beantwortet am 14. September 2017)

    Zitat:
    9. Gibt es für das neu geschaffene Innovationsbüro (angegliedert an das Kabinett des Verteidigungsministers) bereits einen Organisationsplan, eine Geschäftsordnung und einen Terminplan zur Einnahme der Strukturen?

    10. Wenn ja, können Geschäftsordnung und Organisationsplan eingesehen werden?

      Zitat:
      Zu 9 und 10:

      Organisationsplan und Geschäftseinteilung wurden dem Bundeskanzleramt vorgelegt und sind noch nicht verfügt.

    Zitat:
    11. Wie viele Bedienstete (aufgegliedert nach Verwendungsgruppen) sind auf Grund welcher dienstrechtlichen Grundlage derzeit im Innovationsbüro tätig und welche Aufgaben wurden ihnen zugewiesen?

      Zitat:
      Zu 11:

      Im Innovationsbüro werden derzeit sechs Bedienstete (zwei MBO 1, drei VB und ein VB/SV) in unterschiedlichen Verwendungen beschäftigt. Dienstrechtliche Grundlage bildet entweder eine vorübergehende Verwendungsänderung, eine Dienstzuteilung oder ein Sondervertrag. Zu den Aufgaben dieser Projektorganisation zählt unter anderem die Wahrnehmung aller Innovationsangelegenheiten im Bereich der militärischen Landesverteidigung (mit Schwergewicht auf Aspekten der Streitkräfteplanung und -entwicklung, des Einsatzes, des Unterhalts, der Bereitstellung und/oder des Betriebs von Streitkräften inklusive Militärökonomie) sowie im Bereich der allgemeinen Verwaltung (einschließlich aller zivilen Belange im Ressort) mit Schwerpunkt auf betriebswirtschaftlicher Expertise.


    Die neue Uniform des Österreichischen Bundesheeres (26. September 2017)

    Zitat:
    Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil beauftragte das Innovationsbüro im BMLVS mit einer Machbarkeitsstudie. Zusätzlich erging der Auftrag, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine enge Zusammenarbeit mit der Textilindustrie zu prüfen.


Die "virtuelle Organisation" treibt seltsame Blüten ...


Zitat:
Josef Manola‏
@JoManola

Auch das noch: schwerer Schlag für Textilwirtschaft #Spanien: #Bundesheer will neue Uniformen in Ö und nicht in SP schneidern lassen!

10:50 - 26. Sep. 2017


Zitat:
Armin Wolf
@ArminWolf

Es braucht eine Studie um € 65.000, um herauszufinden, ob man die Uniformen fürs ö. Heer in Ö. herstellen kann ???

08:14 - 26. Sep. 2017





Zuletzt geändert von theoderich am 28. Sep 2017, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.

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