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Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Fahrzeuge, Waffen, Gerät, Ausrüstung und Uniformen
theoderich
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 05. Jul 2012, 22:43

Dr4ven hat geschrieben:Guter Mann, der kann bleiben und Geld sparen helfen.
Ehrlich.


Die Idee ist jedenfalls nicht schlecht.


Vorgestellt wurde auch ein Radaraufklärungsgerät, das auch bei schlechter Sicht und bei Nebel auf eine Entfernung von 24 Kilometern eingesetzt werden kann. Mit einer neuen Solarzellendecke kann sich ein Radargerät auch im schwierigen Gelände längere Zeit mit Energie versorgen


In der Galerie ist leider nur ein Foto von den Zellen. Möglich, dass es sich einfach um das seit Jahren verwendete MSTAR handelt.

TL
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von TL » 06. Jul 2012, 17:21

theoderich hat geschrieben:In der Galerie ist leider nur ein Foto von den Zellen. Möglich, dass es sich einfach um das seit Jahren verwendete MSTAR handelt.

Richtig, gezeigt wurde das GefFR Thorn MSTAR AN/PPS-5C.

Merlin
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von Merlin » 21. Aug 2012, 09:31

Fast neuwertiges Artillerieaufklärungsradar günstig (?) abzugeben:
http://www.mod.uk/DefenceInternet/Defen ... tSales.htm

theoderich
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 11. Dez 2012, 14:09

7. Jägerbrigade. Blitzkurier, 18. Ausgabe 2012, Mittwoch, 5. Dezember 2012 hat geschrieben:Aufklärungs‐ und Artilleriebataillon 7:

In der Von der Gröben Kaserne wird für die Miliz‐Soldaten der Lehrgang militärische Führung Teil 1 abgehalten. Teile der Kadersoldaten des Bataillons nehmen auch an der FüSimAusb in Klagenfurt teil. Des Weiteren wird an der Güteprüfung für das Combat NG gearbeitet und für den Kader ein LKW-Fahrschulkurs abgehalten.


Das heißt wahrscheinlich, dass die Einführung des Systems bis Ende dieses Jahres erfolgt. Für Güteprüfungen ist eigentlich das ARWT zuständig:

Kernprozesse

Kernprozesse haben alle Aktivitäten und Aufgaben zum Inhalt, die im ARWT kundenorientiert zu erfüllen sind. Sie starten und enden beim Kunden.

Die Kernprozesse sind die vom Kunden wahrgenommenen Wertschöpfungsprozesse des ARWT.

Mikroprozesse des Makroprozesses „Ingenieurleistung“
    · Expertise – allgemein
    · Gutachten & Studien
    · Medizin- und Sicherheitstechnik
    · Güteprüfung & Abnahme
    · TBU-Erstellung
    · SFK-Tätigkeit




9. Oktober 2012

    Der Wettertrupp: Wissen, woher der Wind weht

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    Schon ein geringer Seitenwind kann eine Granate während des Fluges beeinflussen und sie vom Ziel abbringen. Um dies zu verhindern, erstellt ein eigener Wettertrupp bei jedem Schießen eine Wettermeldung, um die Witterungseinflüsse berücksichtigen zu können. Diese Arbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Artilleristen.

    Verwendet wird für diese Analyse ein Radiowettersondensystem, das aus zwei Elementen besteht: Einem Ballon mit Sonde als Messeinheit sowie dem Radio-Theodolit mit Computer als Empfangseinheit.

    Ballon mit Sonde

    Der mit Helium gefüllte Wetterballon hat beim Start einen Durchmesser von mehr als einem Meter. Mit zunehmender Höhe dehnt er sich weiter aus. Je geringer der Luftdruck, desto größer wird der Ballon. In etwa 20 Kilometern Höhe platzt er schließlich.

    Früher wurde der Flug des Ballons manuell beobachtet, da musste dieser gut zu sehen sein. Mit dem neuen System ist nun eine Wettermeldung auch bei Finsternis oder dichtem Nebel möglich.

    Die Messarbeit übernimmt jetzt eine 250 Gramm schwere Sonde, die permanent Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte sowie die Windgeschwindigkeit und Windrichtung misst und per Funk weitermeldet. Diese Daten sind je nach Höhe unterschiedlich, so schwankt etwa die Windrichtung stark mit der Höhe. Eine Tatsache, die auch Heißluftballonfahrer nutzen, um zielsicher navigieren zu können.

    Der Radio-Theodolit

    Der Radiotheodolit ist eine hochspezialisierte Empfangseinheit, die vollautomatisch dem Ballon nachgeführt wird und den Empfang der Messdaten von der Sonde sicherstellt. Der Empfang von Wetterdaten ist solange möglich wie eine quasioptische Sicht besteht, also beispielsweise keine Bäume oder Häuser im Weg sind.

    Die Messung benötigt etwa 45 Minuten. Solange dauert es, bis der Ballon die erforderliche Höhe erreicht hat. Diese ist dann zwei Stunden gültig, dann muss neu gemessen werden.

    Die Computereinheit mit Touchscreen verarbeitet schließlich die gewonnenen Messdaten und liefert die fertige Wettermeldung. Diese wird über Datenfunk direkt an die Rechenstelle weitergegeben und bei der Feuerleitrechnung der Artillerie berücksichtigt.


19. September 2012

Zuletzt geändert von theoderich am 08. Feb 2016, 14:53, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 21. Dez 2012, 08:30

7. Jägerbrigade. Blitzkurier. Donnerstag, 20. Dezember 2012 hat geschrieben:Aufklärungs‐ und Artilleriebataillon 7:

Für das Common Layer und Combat NG Projekt findet diese Woche eine Besprechung in Feldbach statt. Ebenfalls nehmen Kadersoldaten an den Ausmusterungsfeierlichkeiten der HUAk teil.

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 12. Jan 2013, 18:38

BM Dr. Beatrix Karl besuchte die Kaserne Feldbach

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Am 10.01.2013 stattete die Bundesministerin für Justiz auf Einladung des gewerkschaftlichen Betriebsausschusses der Kaserne Feldbach einen Besuch ab.


Besonderes Interesse erweckte dabei das Projekt COMBAT NG, welches beim AAB7 federführend erprobt wird.



Mekka für Ausbildungen (7. Jänner 2013)

Der Aufgabenbereich der Soldaten des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7 hat sich in den letzten Jahren ausgeweitet und spezialisiert. Die Erstellung eines Konzeptes für eine vernetzte Einsatzführung der Armee wird derzeit in der Kaserne Feldbach erarbeitet.

Zuletzt geändert von theoderich am 20. Feb 2013, 14:23, insgesamt 1-mal geändert.

chris10
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von chris10 » 13. Jan 2013, 10:44

Worum handelt es sich beim Projekt "COMBAT NG" eigentlich?

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 13. Jan 2013, 12:03

chris10 hat geschrieben:Worum handelt es sich beim Projekt "COMBAT NG" eigentlich?


Das ist ein neues Feuerleitsystem als Nachfolger des EAFLS. Es soll erstmals einen Sensor-to-Shooter-Link ermöglichen (Also eine direkte Verbindung zwischen den Panzerhaubitzbatterien und den künftigen Aufklärungs- und Beobachtungsfahrzeugen des Typs Iveco LMV.), aber es können (wie zumindest aus einem Firmenprospekt von Elbit hervorgeht) u.a. auch Drohnen und unbemannte Bodenfahrzeuge eingebunden werden. Voraussichtlich wird auch die gesamte Hard- und Software in den Panzerhaubitzen M-109A5Ö und den Rechenstellenpanzern erneuert (Was die Rechenstellenpanzer betrifft hat mir das vor zwei Jahren ein Soldat aus dem AAB4 erzählt.).


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chris10
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von chris10 » 13. Jan 2013, 19:30

Danke für die prompte und ausführliche INFO

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 13. Jan 2013, 19:57

chris10 hat geschrieben:Danke für die prompte und ausführliche INFO


Gern geschehen. Aber was ich geschrieben habe ist mit Vorsicht zu genießen! Ich habe heute eine Anfrage an das BMLV geschrieben, welche Komponenten des EAFLS nun tatsächlich erneuert werden sollen (Obwohl ich mir davon nicht allzu viel erwarte.).

Edit: Es ist natürlich die übliche Standardantwort zurückgekommen.


P.S.: Panzerhaubitze 2000: Die Hightech-Artillerie der Bundeswehr (September 2010)

„Mit dem komplexen Datensystem der Panzerhaubitze 2000 erhalten wir ein hohes Maß an Autonomie. Eine Feuerleitstelle oder Feuerstellungen sind prinzipiell nicht mehr notwendig, und wir können aus jeder beliebigen Stellung heraus schießen“, beschreibt Oberfeldwebel Alexander Schmidt den entscheidenden Vorteil gegenüber der Panzerhaubitze M 109, die die Bundeswehr vor Einführung des neuen Waffensystems verwendet hat.


Der Wettertrupp des Beobachtungspanzerartilleriebataillons liefert der Besatzung der Panzerhaubitze aktuelle Wetterinformationen und überträgt sie direkt in das digitale Datensystem der Artillerie.


Ohne korrekte Angaben über Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Windgeschwindigkeit kann der Computer keine exakte Feuerleitlösung berechnen. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto präziser wird der Schuss. Deshalb messen Sensoren der Panzerhaubitze die Pulver- und Rohrtemperatur, die ebenfalls Einfluss auf die spätere Flugbahn haben. Neben den Koordinaten des Ziels ist natürlich auch die eigene Position des Geschützes für die Schussberechnung notwendig. Darum verfügt die Panzerhaubitze über einen GPS-Empfänger, der die genaue Position des Fahrzeugs inklusive der Höhe über Meeresspiegel bestimmt. Sobald die Haubitze in ihre Feuerstellung gefahren ist, stellt das Kurs-Lage-Gerät die absolute Position des Rohres im Raum fest. Mit Hilfe dieses Trägheitsnavigationsgerätes kann das Geschütz auch dann präzise schießen, wenn das Fahrzeug stark verkantet steht. Um die Treffergenauigkeit zusätzlich zu erhöhen, greift der Feuerleitrechner auf die Fähigkeiten des V0-Messgeräts zurück. Dieses System besteht aus einem Dopplerradar, das die Geschwindigkeit des Geschosses misst, sobald es das Rohr verlassen hat. Mit diesen Informationen korrigiert der Computer automatisch alle weiteren Schüsse.

    http://www.deutschesheer.de/portal/a/1div/!ut/p/c4/NYz
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 07. Feb 2013, 15:26

7. Jägerbrigade. Blitzkurier. Donnerstag, 7. Februar 2013 hat geschrieben:Aufklärungs‐ und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten des Vollkontingentes Jänner 2013 trainieren weiter im Rahmen der Basisausbildung 1. Teile des Kaders nahmen am Workshop er Projektbearbeitung Common Layer/Combat NG in Reichenau teil. Ebenfalls nimmt das Kader an der Wissenstransferausbildung am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe teil.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 10. Feb 2013, 11:30


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 28. Mär 2013, 12:59

7. Jägerbrigade Blitzkurier. 4. Ausgabe 2013. Freitag, 22. März 2013 hat geschrieben:Aufklärungs‐ und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten des Vollkontingentes Jänner 2013 trainieren weiter im Rahmen der Basisausbildung 2. Weiters wird diese Woche ein Kader‐Workshop am „Common Layer/Combat‐NG“, sowie eine Fortbildung am GMF IVECO und der Gefechtstechnik Aufklärungsspähtrupp durchgeführt. Ebenfalls nehmen Teile des Kaders an der Kaderkonferenz der Streitkräfte in der Belgier‐Kaserne in Graz teil.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 18. Apr 2013, 18:24

7. Jägerbrigade Blitzkurier. 4. Ausgabe 2013. Freitag, 22. März 2013 hat geschrieben:Aufklärungs‐ und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten des VK Jänner 2013 trainieren weiter im Rahmen der Basisausbildung 2. Weiters übt diese Woche in der Von der Groeben‐Kaserne in Feldbach das Artilleriekader beim „Combat‐NG Workshop“ am Artilleriemodul.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 23. Apr 2013, 21:14

Leopold Schieder. Obstlt MSD, Kdt mdFb AAB3, in: Bolfras Splitter. Truppenzeitung des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3, 1/2013 hat geschrieben:Der im Jahr 2009 formal mit der Überleitung in das AAB3 abgeschlossene Transformationsprozess wird in Teilbereichen auch im Jahr 2013 im Sinne der Planungsleitlinien weitergeführt, um sich den neuen Herausforderungen und Aufgaben zu stellen. Dies bedingt nicht nur bei der Aufklärung, sondern auch bei der Artillerie die Fähigkeiten im gesamten Leistungsspektrum auszubauen. Die durch das AAB3 im Ausbildungsjahr 2013 geplante Aus- und Weiterbildung am Simulator-System LCS und die laufenden Erprobungen/Implementierungen des COMBAT NG tragen dazu bei. Die laufenden Erprobungen und Fortbildungen werden durch Erfahrungsaustausch mit Schulen und den beiden Aufklärungs- und Artillerieverbänden des Österreichischen Bundesheeres ergänzt.


Bolfras Splitter. Truppenzeitung des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3, 1/2013 hat geschrieben:FüWES Combat NG
Führungs- und Waffeneinsatzsystem Combat New Generation


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Möglichkeiten für die Aufklärung

Die Vernetzung aller Führungs-, Informations- und Überwachungssysteme ist für die Schaffung von Informationsüberlegenheit ein unverzichtbares Element militärischer Führung. Das Konzept des C4-ISTAR (Command and Control, Communications, Computers, Intelligence, Surveillance, Target Acquisition and Reconaissance) ist eine Vernetzung zwischen Informationssystemen und der Lage-, Ziel- und Wirkungsaufklärung, welche durch das neue FüWES Combat NG zur Anwendung gebracht wird.

Das FüWES besteht aus der Hardware ETC (Enhanced Tactical Computer), ein einsatzerprobter, gehärteter und moderner Einsatzcomputer sowie den Softwareapplikationen Common Layer (Grundmodul) und Combat NG (Artilleriemodul). Die Datenübertragung erfolgt durch das Truppenfunksystem CONRAD und/oder lokal über LAN. Durch eine MIP-Schnittstelle (Multilateral Interoperability Programme) zu nationalen und internationalen Führungs- und Informationssystemen wird ein Datenaustausch auf internationaler Ebene sichergestellt.

Der Common Layer ermöglicht eine effiziente Planung und Führung des Einsatzes. Dieses System ist aber keinesfalls als Ersatz für die Handkarte und den Funksprechverkehr zu verstehen, vielmehr ist es eine zeitgemäße und dynamische Ergänzung, welche den Führungsprozess aller Ebenen optimieren soll.

Die Software bildet nicht nur den IC (Intelligence Cycle) ab, es unterstützt auch das Führungsverfahren aller Ebenen, die Feuerunterstützungsplanung sowie die digitale Übermittlung von Befehlen und Beilagen.

Durch das implementierte GPS-Modul ist ein exaktes "Blueforce-Tracking" möglich. Gemeinsam mit der Möglichkeit der Darstellung von Feindkräften wird ein kohärentes taktisches Bild geschaffen, welches laufend aktualisiert wird.

Ein weiterer Faktor, welcher die Planung und den Einsatz von Aufklärung wesentlich unterstützt, ist das integrierte digitale Geländemodell. Dieses ermöglicht unter anderem dem Kdt AufklZg bei der Beutreilung der Umfeldbedingungen das Gelände hinsichtlich möglicher B-Stellen zu analysieren, um den Auflärungsgruppen rasch einen Raum zuweisen zu können. Des Weiteren können Marschwege mit Meldepunkten und Absitzpunkten erstellt und an die untergeordneten Funktionen befohlen werden.

Die Feindlagedarstellung erfolgt bei bestehender Verbindung innerhalb von kürzester Zeit, was die Beurteilung des laufenden Gefechts anhand einer digitalen Karte oder eines georeferenzierten Luftbildes enorm erleichtert. Abschließend lässt sich festhalten, dass die Implementierung des neuen FüWES Combat NG wesentlich zu einer Informationsüberlegenheit sowie zu einer effizienteren Lage-, Ziel- und Wirkungsaufkärung beitragen wird.





Bolfras Splitter. Truppenzeitung des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3, 1/2013 hat geschrieben:UGS
Unmanned Ground System


Dull, Dirty, Dangerous oder ein kleiner Blick in die Zukunft

Am 11. Oktober 2012 fanden in der Martinek-Kaserne in Baden theoretische Präsentationen und praktische Vorführungen mehrerer UGS statt.

Die erste Präsentation diente dazu alle Teilnehmer auf den aktuellen Wissensstand über vorhandene unbemannte Systeme im ÖBH zu bringen. Im zweiten Vortrag wurden laufende Projekte vorgestellt und im Zuge dessen die klaren Vorzüge von unbemannten Systemen, beispielsweise zum Schutz von Menschenleben oder die erhebichen Kostenersparnisse gegenüber anderen Systemen hervorgehoben.

In den übrigen Vorträgen erhielten unterschiedliche Firmen die Möglichkeit, ihre Systeme sowie deren Entwicklung, technische Daten und bereits gewonnene Erfahrungen von anderen Streitkräften zu präsentieren. Insbesondere wurde die Einsatzbereitschaft jedes der vorgestellten Systeme hervorgehoben, da diese in Afghanistan bereits eingesetzt werden.

In der darauffolgenden Mittagspause wurden an allen Tischen rege Diskussionen über die mögliche Verwendung der unbemannten Systeme im ÖBH geführt. Für die Aufklärung selbst wurde gefolgert, dass zwei Systeme, abhängig von Auftrag und Lage, in Frage kommen können. Eine Erprobungsphase wäre dazu jedoch unbedingt notwendig.

Der Nachmittag wurde mit einer Gefechtsvorführung begonnen. Das Szenario stellte sich wie folgt dar: Sodaten befindne sich auf einer Patrouille durch eine Ortschaft.

Die erste Aufgabe, in deren Rahmen das unbemannte System zur Anwendung kam, war die Erkundung eines Gebäudes. Bei der zweiten Aufgabe kamen zwei Systeme simultan zum Einsatz, um die Lage hinsichtlich IED (Improvised Explosive Devices) bei einem Fahrzeug zu klären.

Das erste System nahm Einblick unter das Auto, das Zweite blickte in das Fahrzeug und führte vorbereitende Maßnahmen für einen EOD-Roboter (Explosive Ordnance Disposal Kampfmittelbeseitigung) durch.

Als Abschluss der Gefechtsvorführung wurde durch ein unbemanntes System ein verwundeter Soldat aus dem Gefahrenbereich geborgen, ohne dass weitere Leben riskiert wurden. Zum Abschluss wurden Minenräumsysteme präsentiert, deren herausragende Eigenschaften in der Geländegängigkeit sowie in der Leistungsfähigkeit lagen.

Die wichtigsten Eindrücke, welche in Erinnering bleiben werden, sind die Einsatzbereitschaft der vorgeführten Systeme im Spezielen und der Schutz von Menschenleben im Allgemeinen. Gleicgzeitig stellten sich die Fragen, wie man ein unbemanntes System bergen kann, wenn der Funkkontakt abreißt und ob die präsentierten Systeme jedem Anforderungsprofil, insbesondere der Aufklärungstruppe, gerecht werden.

Als Folgerung für einen möglichen Einsatz im Rahmen eines Aufklärungsspähtrupps kann festgehalten werden, dass ein UGS, also ein unbemannter Sensor, ähnlich eingesetzt wie eine Drohne den Eigenschutz der Truppe wesentlich erhöhen könnte. Die Möglichkeiten dieses System bei der Aufklärungsgruppe einzusetzen wären jedoch noch weit vielfältiger, dies gilt es für die Zukunft zu beurteilen.


Hier zwei der präsentierten Systeme:

Bild

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P.S.: Die Schweiz plant übrigens die Beschaffung eines neuen Aufklärungsfahrzeugs:

MASTERPLAN 2013
(Zeithorizont 2013–2020)
Streitkräfte- und Unternehmens-Entwicklung

Planungsstand: 18. Dezember 2012

Die Fähigkeit zur taktischen Aufklärung der Kampfverbände am Boden wird durch ein spezielles Sensorfahrzeug (TASYS) verbessert. Mit dem Vorhaben "Informationsverbund der Armee" sollen die durch verschiedenste Sensoren am Boden und in der Luft erzeugten Lagebilder und nachrichtendienstlichen Erkenntnisse rasch und stufengerecht an die Nutzer der Informationen auf allen Stufen verbreitet werden.

Zuletzt geändert von theoderich am 28. Mai 2013, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.

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