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Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Fahrzeuge, Waffen, Gerät, Ausrüstung und Uniformen
theoderich
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 16. Sep 2013, 14:39

In der neuen "Europäische Sicherheit & Technik" steht ein sehr interessanter Artikel über die Munition "Vulcano". Ob das evtl. eine Option für die AABs wäre?

Angesichts der Kosten bin ich aber sehr skeptisch, da im "Truppendienst" die Stückkosten einer "Excalibur" mit sage und schreibe 60.000 EUR angegeben werden und die "Vulcano" (~ 30.000 EUR) damit voraussichtlich immer noch fast doppelt so teuer wäre wie SMArt, die sich das BMLV ebenso wenig leisten will. Bei uns hat sogar das Üben mit BILL oder "Mistral" Seltenheitswert, weil die Munition so teuer ist.

    Höchste Präzision für die Punktzielbekämpfung (Europäische Sicherheit und Technik, September 2013)

    Doch beim dritten Schuss kam das Besondere zum Einsatz, das die Vulcano von allen anderen GPS-gelenkten Artilleriegeschossen abhebt und sie zu einem wirklich chirurgischen Werkzeug macht: der Lasersuchkopf. Ein Joint Fire Support Team (JFST) markiert bei solchen Einsätzen das Ziel, und die Vulcano fliegt dieses – egal ob stationär oder bewegt – mit höchster Präzision an. Erstmals spielen bei diesem dritten Schuss nun GPS- und Lasersucher zusammen. Dementsprechend überwiegt das Sicherheitsbedürfnis gegenüber der Zielgenauigkeit, und die Vulcano wird vor eine fast unmögliche Aufgabe gestellt.

    Kleine Flügel mit großer Wirkung

    In 33 Kilometern Zielentfernung erfolgt der Abschuss. Nach der kurzen Findungsphase fliegt die Vulcano lange Zeit ungesteuert. Mit dem Überschreiten des höchsten Punktes der zunächst noch ballistischen Flugbahn erfolgt unter normalen Umständen die Gleitphase mit GPS-Lenkung. Der Lasersuchkopf startet schließlich die Zielfindungsphase mit anschließender Verfolgung und Zerstörung des markierten Punktes. Doch bei diesem dritten Schuss, der erstmals GPS und Laser zusammenbringt, schalten sowohl GPS als auch der Lasersucher aus Sicherheitsgründen erst sehr spät zu. Selbst unter optimalen Bedingungen vollbringt dieses Artilleriegeschoss ohne nennenswerte Flügel in der Zielendanflugsphase bereits Höchstleistungen ähnlich einem Lenkflugkörper. Mit der sehr späten Sucherzuschaltung geht es nun aber an die Grenzen.

    Bei diesem dritten Testschuss muss die Vulcano in die richtige Richtung einlenken, als sie schon fast über dem Ziel ist – und sie schafft es. Das Geschoss steuert direkt um, vollführt ein für so kleine Flügel erstaunliches Manöver und schlägt mit einer Abweichung von nur etwas über einem Meter am Ziel ein. Damit konnten die Ingenieure den Beweis erbringen, dass sich der gekoppelte bzw. einstellbare GPS- und Laser-Zielendanflug realisieren lässt und dem Artilleristen jetzt auch die Fähigkeit bietet, nicht nur Zielkoordinaten (im GPS Mode) anzufliegen, sondern alle markierten „Echten Einzelziele“ mit dem Lasersucher zu bekämpfen (SAL Mode). Wann sich der Lasersuchkopf zuschaltet, ist frei wählbar und hängt von den örtlichen und taktischen bzw. operationellen Gegebenheiten ab.

    Missionsabbruch bei Laserlenkung

    Die Nutzerforderung nach einer Missionsabbruchfähigkeit lässt sich zudem nun erstmals in Verbindung mit der Laserlenkung realisieren. Die Munition wird hierfür mit zwei Lasercodes programmiert. Das JFST kann nun durch entsprechende Anwahl des Lasercodes bei der Zielbeleuchtung die Munition dahingehend informieren, ob das Ziel bekämpft werden soll oder die Mission aufgrund von sich geänderten Bedingungen – z.B. durch das Auftauchen eines Schulbusses – abzubrechen sei. Beim Missionsabbruch (Lasercode ABBRUCH) wird der Gefechtskopf nicht geschärft – das heißt, der Explosivstoff kommt beim Aufschlag nicht zur Umsetzung –, und das JFST kann die Munition in ein unkritisches Gebiet lenken. Diese Möglichkeit zum Missionsabbruch ist bislang bei Munition für die Rohrartillerie einzigartig und bedeutet damit einen echten Fähigkeitsgewinn zur Reduzierung von Kollateralschäden. Der weitere Vorteil der Laserlenkung liegt in der Präzision. So wird Vulcano mit Laser eine Genauigkeit von unter einem Meter um das Ziel erreichen. Dank der Beleuchtung durch das Joint Fire Support Team ist sogar die wirksame Bekämpfung von fahrenden Zielen möglich. Beides Fähigkeiten, welche die rein GPS-gelenkte Excalibur niemals erreichen kann. Dementsprechend will Raytheon nachziehen und verkündete im Juni dieses Jahres, dass ein Projekt zur Entwicklung einer Laser- und GPS-gelenkten Excalibur gestartet worden sei. Aber ob das Unternehmen überhaupt in der Lage ist, die bei der Vulcano realisierten Suchkopf-Kompetenzen von Diehl BGT Defence zu erreichen, ist mehr als fraglich. Zudem ist bei der Entwicklung von mindestens zwei Jahren auszugehen, während die Vulcano bereits ab Sommer 2014 Gegenstand eines Rüstungsvorhabens werden soll.

    Kleiner, leichter und günstiger

    OTO Melara und Diehl BGT Defence bringen in die Vulcano die Kompetenzen für Geschütze und Geschosse ein. So ist die Vulcano kleiner, leichter und verfügt über eine wesentlich höhere Reichweite als die Excalibur. Während das amerikanische Geschoss eine Reichweite von rund 40 km besitzt, liegen die maximalen Werte der Vulcano bei 80 km (Heeresvariante) und 100 km (Marineversion). Ein weiterer Vorteil der italienisch-deutschen Entwicklung ist der Preis: Im Vergleich zur GPS-gelenkten Excalibur wird die Vulcano nur etwa die Hälfte kosten, wobei der Endpreis natürlich stückzahlabhängig ist. Da bei der projektierten Dual-Mode-Excalibur zusätzlich der Laser-Suchkopf hinzu käme, wird die Preisspanne zwischen diesen beiden Geschossen wahrscheinlich noch weiter auseinanderklaffen.


    Bild


    Gelenkte Munition 155mm für das indirekte Feuer mit der PzH2000

Zuletzt geändert von theoderich am 24. Aug 2014, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.

Alvonso8
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von Alvonso8 » 25. Sep 2013, 15:30

Hallo, habe heute meinen Bataillonskommandanten gefragt (AAB3), wie es mit unserer Kompanie "Technische Aufklärung" aussieht. Er hat bestätigt, dass ein Drohnentyp (kleinere Aufklärungs UAVs) feststeht und in den nächsten Tagen/Wochen bekanntgegeben wird (noch wirds typischer Weise geheim gehalten). Luna war leider nicht ausgeschrieben, finde ich persönlich gut und verlässlich.
Bodenradar etc. Steht natürlich noch weit weg in den Sternen (no monetos)...

theoderich
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 25. Sep 2013, 16:37

Danke für die Infos. Ich bin schon gespannt wofür man sich letztendlich entscheiden wird.

Alvonso8 hat geschrieben:Luna war leider nicht ausgeschrieben, finde ich persönlich gut und verlässlich.


Die EMT Luna ist um eine Nummer zu groß. Sie hat eine Reichweite von 6-8 Stunden, ein Gewicht von ca. 40 kg und obendrein eine fahrzeug- bzw. containergebundene Bodenkontrollstation. Die Anforderungen des BMLV an das Mini-UAS findest Du hier:


Und vorerst geht es angeblich (laut Bundesvoranschlag 2013. Untergliederung 14. Militärische Angelegenheiten und Sport. Globalbudget 14.02 Streitkräfte. Detailbudget 14.02.01 Streitkräftebereitstellung) nur um "Erprobungszwecke".

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von Alvonso8 » 25. Sep 2013, 17:07

Ja mir hat der ObstLt gesagt, dass 2 Personen in Deutschland schon in Bedienung etc. des Gerätes eingewiesen und ausgebildet wurden und bei uns bilden diese dann 3 Soldaten aus der Kaserne aus (glaub ab Sept nächstes Jahr verstanden zu haben).

theoderich
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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 29. Sep 2013, 14:38

7. Jägerbrigade. Blitzkurier. 13. Ausgabe 2013. Mittwoch, 25. September 2013 hat geschrieben: Führungssimulatorausbildung bei der „Siebenten“

Unter dem Motto „Back to the roots!“ und somit zurück zu den Grundsätzen der klassischen Einsatzart „Verzögerung“ wurde unter der Leitung des Kommandos der 7. Jägerbrigade vom 16. bis 19. September 2013 in der Windisch-Kaserne in Klagenfurt eine Führungssimulatorenübung für die kleinen Verbände der „Siebten“ durchgeführt.

Als Basis für diese durch die elektronischen Lagedarstellungsmittel „PHÖNIX“ und „COMBAT NG“ unterstützte Simulationsübung diente die Lage „STUDYLAND III“, die der an der Landesverteidigungsakademie gelehrten Lageserie „STUDYLAND“ entnommen wurde.

Das Ziel der Übung lag in der taktischen Schulung der Stäbe der kleinen Verbände, wobei die 7. Jägerbrigade als Teil einer EU-geführten multinationalen Division in der Einsatzart Verzögerung in einem fiktiven Szenario eingesetzt war. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die spezifischen Anforderungen der in jeder Einsatzart essentiellen Abläufe einer effizienten Kampfunterstützung, Führungsunterstützung und Aufklärung gelegt.

Ergänzend zur absolvierten Führungssimulatorenübung werden in der weiterführenden Ausbildung auch die Kompaniekommanden der 7. Jägerbrigade im taktischen Führungsverfahren in der Verzögerung anhand von „STUDYLAND III“ geschult.

Die Ausbildung am Führungssimulator diente neben dem Sammeln von Erfahrungswerten auch als Vorbereitung für die im Herbst 2014 geplante Verbandsübung der 7. Jägerbrigade, bei der am Truppenübungsplatz Allentsteig das „STUDYLAND III“ Szenario in die Praxis umgesetzt werden soll. Insgesamt nahmen an der Ausbildung rund 200 Soldaten aus Kärnten und der Steiermark teil, die durch fünf Soldaten des deutschen Partnerverbandes Panzergrenerdierbrigade 37 verstärkt wurden.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 15. Okt 2013, 13:25

7. Jägerbrigade. Blitzkurier. 15. Ausgabe 2013. Dienstag, 15. Oktober 2013 hat geschrieben:Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten des Bataillons befinden sich in der jeweiligen Basisausbildung der Einrückungsturnusse Mai, Juli und September 2013. Das Bataillon führt diese Woche auch noch das Projekt „COMBAT NG“ weiter fort.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 25. Okt 2013, 11:33

Sachen gibt's: Der Rechnungshof hat dem BMLV vor mittlerweile 19 Jahren (!) eine Standardausrüstung der Jägertruppe mit Wärmebildgeräten empfohlen!

    W ahrnehmungsbericht des Rechnungshofes
    Sicherungsmaßnahmen an der Staatsgrenze (Reihe Bund 1994/2)

    Elektronische Hilfsmittel

    Bei der Grenzraumüberwachung standen einige elektronische Hilfsmittel in probeweiser Verwendung. Die steigenden Aufgreifraten bewiesen die Wirksamkeit der elektronischen Überwachungsmittel.

    Der RH empfahl, solche Geräte in ausreichender Zahl zu beschaffen und der Truppe als Standardausrüstung vor allem auch für verschiedene militärische Einsätze (Objektschutz, Vorfeldsicherungen udgl) vorzusehen.

      Laut Mitteilung des BMLV sei nach Vorliegen positiver Erprobungsergebnisse die Einführung solcher Geräte in Aussicht genommen.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 27. Okt 2013, 00:11

Der Uralt-ATC aus dem Rechenstellenpanzer M-109. COMBAT NG befindet sich nach wie vor in der Erprobung beim AAB7 (und macht angeblich auch Probleme) - solange diese Erprobung nicht abgeschlossen ist, gibt es auch keine Umrüstung der Panzerhaubitzen und Rechenstellenpanzer:

Bild

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 01. Nov 2013, 08:33

7. Jägerbrigade. Blitzkurier. 16. Ausgabe 2013. Mittwoch, 30. Oktober 2013 hat geschrieben:Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten des Bataillons befinden sich in der jeweiligen Basisausbildung der Einrückungsturnusse Mai, Juli und September 2013. Teile des Bataillons verlegen in der Zeit vom 28. Oktober bis 8. November mit einer verminderten Panzerhaubitzenkompanie und einer Aufklärungskompanie zu einer Schießausbildung auf den Truppenübungsplatz Allentsteig. Das Bataillon führt diese Woche auch noch das Projekt „COMBAT NG“ weiter fort.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 07. Nov 2013, 14:16

7. Jägerbrigade. Blitzkurier. 17. Ausgabe 2013, Donnerstag, 7. November 2013 hat geschrieben:Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten der Einrückungsturnusse Juli und September des Bataillons befinden sich in der jeweiligen Basisausbildung. Diese Woche führt eine verminderte Panzerhaubitzenbatterie und eine Aufklärungskompanie eine Schieß- und Übungsverlegung auf den Truppenübungsplatz Allentsteig durch. Soldaten des Bataillons sind nach wie vor beim Projekt „COMBAT NG“ eingesetzt.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von Ikarus1980 » 20. Nov 2013, 17:20

Weiß jemand was mit den Feuerleitgeräte aus den Kürassieren passiert ist?

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 27. Nov 2013, 16:56

Fokus: AAB3 - Generalisierung oder Spezialisierung? (TRUPPENDIENST, Folge 336, Ausgabe 6/2013)

Aufklärende Artillerie" oder "Artilleristische Aufklärung"?

Mit der Panzerhaubitze M109A5Ö verfügt das Bataillon über ein modernes Geschütz, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Durch die bevorstehende Implementierung des neuen Führungs- und Waffeneinsatzsystemes (FüWES) wird die Effizienz des gesamten Systems massiv gesteigert.

Für Führung, Aufklärung und Wirkung eines vernetzten Artillerieverbundes fehlen jedoch zwei entscheidende Komponenten.

Im Bereich der "aufklärenden Artillerie", in internationalen Einsätzen spricht man fast nur mehr von "artilleristischer Aufklärung", sind Aufklärungs- und Zielortungssysteme wie ein Bodenüberwachungsradar (BÜR), Counter Battery Radar (COBRA), Beobachtungsausstattung, Schallmesssystem oder Zielortungsgerät (KZO) de facto nicht vorhanden.

Auch bei der Qualität der Munition gibt es einen dringenden Nachholbedarf. Der Erfolg zur Bekämpfung eines Zieles und die Vermeidung von Kollateralschäden hängt einerseits von der Zielortungsgenauigkeit und andererseits von der Präzision der Wirkmittel ab. Endphasengelenkte Munition fliegt noch präziser ins Ziel und ist somit auch ein wirksamer Schutz für die eigenen Soldaten. Durch den Einsatz dieser intelligenten Munition könnten auch Einsparungen im Bereich konventioneller Munition und der Stückzahl von Panzerhaubitzen erzielt werden.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass Artillerieaufklärungsradars oder Bodenüberwachungsradars jemals beim Bundesheer eingeführt werden; obwohl sie für Auslandseinsätze dringend erforderlich wären. Pläne zur Einführung von AASR und BÜR (GEFAS) gab es schon vor zehn Jahren - geworden ist daraus selbstverständlich nichts:

    Informationstechnologie (MilizInfo 4/2003)

    Im Planungsstadium befinden sich weitere Projekte, wie zum Beispiel:

      * Ersatz der Feldvermittlungen und Feldtelefone;
      * Aufklärungs- und Artillerie-Schießradar;
      * Gefahrenmelde- und Fernwirksystem;
      * Gefechtsfeld-Aufklärungs-System (GEFAS);
      * e-Learning;
      * Upgrade Tiefflieger-Erfassungsradar und Zielzuweisungsradar;
      * Erneuerung des Flugfunknetzes;
      * Erneuerung der Freund-Feind-Kennung;
      * Ersatz der "Goldhaube" im Bereich des Kdo LRÜ;
      * Gefechtsstandausrüstung, verlegbares LAN;
      * Wireless LAN;
      * Umstellung der Nebenstellenanlagen auf Ethernet.



    „Wir sind froh, dass ihr hier seid!“. Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres zur Grenzraumüberwachung 1990 bis 2004 (ARMIS ET LITTERIS 17)

    Ebenfalls zur Unterstützung der Soldaten wird das GefAS eingesetzt. Dieses System ist ein Netzwerk aus verschiedenen, aufeinander abgestimmten Aufklärungssensoren, welche den jeweiligen Führungsebenen – in der Norm ein Zug – die relevanten Informationen über illegale Grenzgänger und Schlepper zur Verfügung stellt. Dadurch kann der jeweilige Kommandant zeitgerecht erforderliche Gegenmaßnahmen einleiten. Der Einsatz von GefAS steigert die Effektivität um ein Vielfaches. Das Bundesheer verfügte bis zum Herbst 2002 über verschiedene Arten von „Wärmebildgeräten“ und „Gefechtsfeldradargeräten“, welche beim AssE eingesetzt wurden. Eine Systemgruppe GefAS setzte sich aus folgenden Teilen zusammen: Ein Wärmebildgerät „groß“ (z.B. Geräteart: Inframetrics/RTV 445 LORIS), ein Gefechtsfeldradar (z.B. Geräteart: Thorn MSTAR) und zwei Wärmebildgeräte „klein“ (z.B. Inframetrics MILCAM HHTI). Neuere Geräte wurden 2002 zugeführt.



    Assistenzeinsatz: Kostenersatz ab 2003 (16. Oktober 2002)

    Bild

    Bild

    Mit der Einmalzahlung aus dem Jahr 2001 (7,27 Mio.) beschaffte das Bundesheer 49 neue Wärmebildkameras (Kurzbezeichnung „Sophie“), 347 Nachtsichtbrillen (Kurzbezeichnung „Lucie“), 611 Handfunksprechgeräte (Kurzbezeichnung „TFF-41-0“) und mobile Unterkünfte.


Diese Informationen werden in der internationalen Aufklärung im Verbund von bodengebundener Spähaufklärung, Gefechtsfeldradaraufklärung, bodengestützter Luftaufklärung und einer Nachrichtengewinnung durch Field Human Intelligence Kräfte (FHUMINT) erzielt. Beim AAB3 beschränkt sich dieser Verbund auf die Teilfähigkeit der bodengebundenen Spähaufklärung. Für diese Aufgabe werden zurzeit die geschützten Mehrzweckfahrzeuge der Firma IVECO implementiert. Auch im Bereich der bodengestützten Luftaufklärung sind sogenannte Unmanned Aerial Systems (UAS) in Beschaffung. FHUMINT-Kräfte oder Systeme für eine Radaraufklärung werden in der derzeitigen Struktur des AAB3 nicht abgebildet. Somit ist der Einsatz von unterschiedlichen Sensoren beim AAB3 (noch) nicht möglich.



7. Jägerbrigade. Blitzkurier. 18. Ausgabe 2013. Dienstag, 26. November 2013 hat geschrieben:Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7:

Die Soldaten der Einrückungsturnusse Juli und September des Bataillons befinden sich in der jeweiligen Basisausbildung. Weiters werden Soldaten des Bataillons nach wie vor beim Projekt „COMBAT NG“ eingesetzt.

Zuletzt geändert von theoderich am 06. Okt 2014, 16:17, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von Merlin » 06. Dez 2013, 14:13

Beim Lesen der Exportanfrage für 3 weitere Blackhawks auf der DSCA Website sind mir auch eine australische Anfrage für Präzisionsmunition aufgefallen die zum hier diskutierten Thema der Präzisionsmunition für Artillerie passt.

Die Australier beschaffen 4002 M1156 Precision Guidance Kits mit denen herkömmliche 155 mm Granaten "am Geschütz" in GPS-gelenkte Munition umfunktioniert werden können. Die Gesamtkosten betragen 54 Mio. USD oder ca. 13,500 USD pro Stück.
http://www.dsca.mil/major-arms-sales/go ... -munitions

Mit einer CEP von <50m ist die Genauigkeit spürbar geringer als für Excalibur (5 - 20 m) und auch die Reichweite ist, abhängig davon welche "normalen" Granaten verwendet werden, vermutlich geringer als die 30 - 50 km die verschiedene Geschütze mit Excalibur erreichen.

Der Preis beträgt aber auch nur ein Viertel von dem was z.B. die US Army derzeit pro Excalibur Granate bezahlt.
http://thomas.loc.gov/cgi-bin/cpquery/? ... OC_141977&

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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 27. Dez 2013, 21:30

Vaisala Radiotheodolite RT20A

Bild


Der "Wettermacher" (TRUPPENDIENST, Folge 279, Ausgabe 5/2004)

Geliefert wurde das System von der Firma ESL Advanced Information Technology GmbH mit Firmensitz in Wien. Es wurden dabei Komponenten der finnischen Firma Vaisala, der israelischen Firma Elbit und anderer Unternehmen zu einem Gesamtsystem zusammengefasst.


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Re: Gerät der AABs - Kürassier A2, M-109, Drohnen

Beitrag von theoderich » 08. Jan 2014, 23:12

Schöner Wohnen und Fliegen ohne Piloten

Diese seien Voraussetzung für die beschlossene Zusammenlegung der Bundesheer-Standorte Feldbach und Fehring. Mit dem rund 100 Hektar großen Übungsareal gebe es unter anderem auch ideale Bedingungen für die künftig in der Aufklärung unverzichtbaren Drohnen.

Die kleinen, unbemannten Flugkörper werden am Standort Feldbach mithelfen, "darzustellen, was Aufklärung leisten kann". Kraßnitzer: "Die Typenentscheidung für die Drohnen ist getroffen, es werden bereits drei unserer Leute ausgebildet."

Der Neujahrsempfang in der Kaserne ìst für deren Kommandanten aber auch Anlass, auf ein erfolgreiches Jahr zurückzublicken. "Wir haben darum gekämpft, dass wir als Aufklärungsverband bei einem multinationalen Einsatz dabei sein können und wurden als einziger kleiner Verband mit ,exzellent' bewertet", ist Kraßnitzer stolz auf die Leistung seiner Truppe. Sei es doch dieser zu verdanken, dass das Artillerie- und Aufklärungsbataillon 7 mit der Projektentwicklung des Führungs- und Waffeneinsatzsystems "Combat New Generation" betraut worden sei, dessen finale Abnahme im September 2014 bevorstehe.


Nachdem das Projekt zur Nachfolge des EAFLS im Jahr 2006 auf die Jahre 2007 und 2008 verschoben (damals noch als Projekt EAFLS/BAON), aber scheinbar erst 2011 wieder aufgenommen wurde, wird es langsam höchste Zeit.

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